Zeitreise

Hallo,
ich weiß zwar nicht ob es ihr rein gehört aber ich versuche es mal:
Was ist nötig um eine Zeitreise zu erreichen? Ich weiß es ist anscheinend nicht möglich, aber was müsste bestehen, damit es möglich wär?
MfG
Chris

Eine Zeitmaschine… owT

Ich weiß es ist anscheinend nicht möglich,
aber was müsste bestehen, damit es
möglich wär?

Hallo!

ich weiß zwar nicht ob es ihr rein gehört aber ich versuche es
mal:
Was ist nötig um eine Zeitreise zu erreichen? Ich weiß es ist
anscheinend nicht möglich, aber was müsste bestehen, damit es
möglich wär?

Zeitreisen in die Zukunft sind möglich und werden unentwegt ausgeführt. Nach der Einsteinschen Relativitätstheorie vergeht die Zeit langsamer, wenn man sich sehr schnell bewegt (und sehr schnell heißt wirklich: SEHR schnell). Bei jedem Flug über den Atlantik macht man also einen kleinen Sprung in die Zukunft.1 Wegen der (immer noch) extrem niedrigen Geschwindigkeit eines Flugzeugs, merkt nur niemand was davon, weil es sich nur um Millionstel Sekunden dreht (wahrscheinlich noch weniger, wenn man es genau nachrechnet, wozu ich jetzt zu faul bin).

1: „Sprung in die Zukunft“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Der Flug dauert kürzer, als die Zeit, die während des Fluges am Erdboden verstreicht. Wenn ein Passagier also zufällig eine Atomuhr am Handelenk trägt, dann zeigt diese bei Ankunft vielleicht 12h 0 min 0,00000000000 s an, während die tatsächliche Uhrzeit 12 h 0 min 0,00000000001 s ist.

Zeitreisen in die Vergangenheit im großen Maßstab sind aus kausal-logischen Gründen nicht möglich. Beispiel: Du hältst dieses Posting für total bescheuert. Um zu verhindern, dass es bei w-w-w erscheint, schwingst Du Dich in Deine Zeitmaschine reist ein paar Stunden zurück und zerdepperst meinen PC, bevor ich es schreiben kann. Dann düst Du wieder ab in die Zukunft, und alles ist in Ordnung. Ist es nicht! Wenn mein Posting gar nicht erschienen wäre, dann hättest Du gar keine Veranlassung gehabt, in die Vergangenheit zu reisen. Mein Computer wäre also noch heil, was aber zur Folge hätte, dass … Du verstehst, worauf ich raus will.

Es gibt jetzt viele schlaue Köpfe, die sich damit das Gehirn zermartern, ob es nicht doch irgendwie gehen könnte. Da ist dann von „Wurmlöchern“ die Rede und von „parallelen Zeitschienen“, von „Multiversen“ und was weiß ich nicht noch alles. Aber ganz im Ernst: Ich glaube, dass das mehr Gehirnakrobatik als reale Wissenschaft ist.

Michael

Zeitreisen in die Vergangenheit im großen Maßstab sind aus
kausal-logischen Gründen nicht möglich.

Da es zu den Eigenschaften einer Zeitreise in die Vergangenheit gehört, die Kausalität zu verletzen, ist es unsinnig, mit der Kausalität zu argumentieren.

Beispiel: Du hältst
dieses Posting für total bescheuert. Um zu verhindern, dass es
bei w-w-w erscheint, schwingst Du Dich in Deine Zeitmaschine
reist ein paar Stunden zurück und zerdepperst meinen PC, bevor
ich es schreiben kann. Dann düst Du wieder ab in die Zukunft,
und alles ist in Ordnung. Ist es nicht! Wenn mein Posting gar
nicht erschienen wäre, dann hättest Du gar keine Veranlassung
gehabt, in die Vergangenheit zu reisen. Mein Computer wäre
also noch heil, was aber zur Folge hätte, dass … Du
verstehst, worauf ich raus will.

Solche „Großvaterparadoxa“ resultieren nicht allein aus der Möglichkeit von Zeitreisen, sondern sie erfordern die zusätzliche Annahme, daß man dabei die Vergangenheit verändern kann. Wenn man auf diese Zusatzannahme verzichtet, gibt es solche Probleme nicht.

Hallo!

Da es zu den Eigenschaften einer Zeitreise in die
Vergangenheit gehört, die Kausalität zu verletzen, ist es
unsinnig, mit der Kausalität zu argumentieren.

Ist es das wirklich?

Man sagt ja auch nicht: Da es zu den Eigenschaften des Perpetuum Mobiles geshört, den Energiesatz zu verletzen, ist es unsinnig, mit der Energieerhaltung zu argumentieren.

Natürlich kann man den Energieerhaltungssatz gegen die Existenz des Perpetuum Mobiles ins Feld führen, auch wenn (oder gerade weil) der Energieerhaltungssatz und die Nicht-Existenz von „Perpetuümern“ äquivalent sind.

Solche „Großvaterparadoxa“ resultieren nicht allein aus der
Möglichkeit von Zeitreisen, sondern sie erfordern die
zusätzliche Annahme, daß man dabei die Vergangenheit verändern
kann. Wenn man auf diese Zusatzannahme verzichtet, gibt es
solche Probleme nicht.

Wenn ich in die Vergangenheit reise, verändere ich diese allein durch meine Anwesenheit. Zeitreisen ohne Veränderung der Vergangenheit sind keine.

Michael

Wenn ich in die Vergangenheit reise, verändere ich diese
allein durch meine Anwesenheit. Zeitreisen ohne Veränderung
der Vergangenheit sind keine.

Du könntest die Vergangenheit aber so verändern, dass es zu keiner Veränderung kommt.

Angenommen es hat gestern an deiner Türe geklingelt. Du hast aufgemacht und du stehst dir selbst gegenüber, allerdings ist dein Gegenüber 50 Jahre älter als du. Dein älteres Ich sagt „Hallo, wollte nur mal vorbeischauen“ und geht wieder. Das wars.
Nun lassen wir 50 Jahre vergehen. Du steigst als alter Mann in die Zeitmaschine, fährst 50 Jahre zurück, klingelst bei dir selbst und sagst „Hallo, wollte nur mal vorbeischauen“ und fährst wieder zurück.

Dieses Beispiel verstößt weder gegen eine Kausalität noch erzeugt es ein Paradoxon.

Hallo Michael,

Bei jedem Flug
über den Atlantik macht man also einen kleinen Sprung in die
Zukunft.

Und was ist, wenn statt dessen der Atlantik unter dem Flugzeug mit Schallgeschwindigkeit nach hinten wegrauscht? Reist dann der Atlantik in die Zukunft? Oder ist beides nicht dasselbe?

Viele Grüße
Stefan

Hallo Stefan!

Und was ist, wenn statt dessen der Atlantik unter dem Flugzeug
mit Schallgeschwindigkeit nach hinten wegrauscht? Reist dann
der Atlantik in die Zukunft? Oder ist beides nicht dasselbe?

Das habe ich natürlich sehr verkürzt dargestellt. Der scheinbare Widerspruch lässt sich dadurch auflösen, dass der Atlantik und der Passagier unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was Gleichzeitigkeit ist. Der Atlantik kann der Meinung sein, dass 0 Uhr UTC in London und in New York genau gleichzeitig stattfinden. Für den Fluggast gehen Uhren in New York und in London nicht genau gleich. Für ihn geht die Uhr am Zielort ein klein wenig vor. Wenn er dort ankommt, und seine Uhr gegenüber der ortsfesten Uhr nachgeht, erklärt er das mit dem Zeitunterschied zwischen New York und London.

Es gibt eine ausgesprochen anschauliche Erklärung dieses Problems am Beispiel eines Bahnsteigs und eines Zuges. Dieses Gedankenexperiment stammt von Einstein selbst.

Michael

Da es zu den Eigenschaften einer Zeitreise in die
Vergangenheit gehört, die Kausalität zu verletzen, ist es
unsinnig, mit der Kausalität zu argumentieren.

Ist es das wirklich?

Man sagt ja auch nicht: Da es zu den Eigenschaften des
Perpetuum Mobiles geshört, den Energiesatz zu verletzen, ist
es unsinnig, mit der Energieerhaltung zu argumentieren.

So ist es. Eine Formulierung des Energieerhaltungssatzes besteht ja in der Aussage, daß ein Perpetuum Mobile nicht möglich ist. Würde man jetzt argumentieren, daß ein Perpetuum Mobile nicht möglich ist, weil es gegen den Energieerhaltungssatz verstoßen würde, dann wäre das gleichbedeutend mit der Aussage, daß ein Perpetuum Mobile nicht möglich ist, weil ein Perpetuum Mobile nicht möglich ist. Sowas bezeichnet man als Ringbeweis und das ist unzulässig.

Wenn es jemandem gelingt, ein Perpetuum Mobile zu bauen, dann wäre der Ernergieerhaltungssatz damit widerlegt. Genauso wäre auch die Kausalität verletzt, wenn es jemandem gelingen sollte, eine Zeitmaschine zu bauen, denn deren Aufgabe besteht ja gerade darin, die Kausalität zu verletzen.

Wenn ich in die Vergangenheit reise, verändere ich diese
allein durch meine Anwesenheit. Zeitreisen ohne Veränderung
der Vergangenheit sind keine.

Daß diese Behauptung falsch ist, hat Dir deconstruct ja schon anhand eines Gegenbeispiels demonstriert. Darüber hinaus, kann man eine Zeitreise rein theoretisch sogar so gestalten, daß sie gegen keinen der fundamentalen Erhaltungssätze (Energieerhaltung, Impulserhaltung, Drehimpulserhaltung usw.) verstößt. Das schränkt die Freiheiten des Zeitreisenden zwar ganz erheblich ein, aber dafür erspart man sich häßliche Probleme mit diversen Naturgesetzen.

Angenommen es hat gestern an deiner Türe geklingelt. Du hast
aufgemacht und du stehst dir selbst gegenüber, allerdings ist
dein Gegenüber 50 Jahre älter als du. Dein älteres Ich sagt
„Hallo, wollte nur mal vorbeischauen“ und geht wieder. Das
wars.
Nun lassen wir 50 Jahre vergehen. Du steigst als alter Mann in
die Zeitmaschine, fährst 50 Jahre zurück, klingelst bei dir
selbst und sagst „Hallo, wollte nur mal vorbeischauen“ und
fährst wieder zurück.

Dieses Beispiel verstößt weder gegen eine Kausalität noch
erzeugt es ein Paradoxon.

Ein Paradoxon ist das zwar nicht, aber die Kausalität ist verletzt, weil es hier Ereignisse gibt, deren Ursache in der Zukunft liegen.

Hallo,

Nach der Einsteinschen Relativitätstheorie vergeht
die Zeit langsamer, wenn man sich sehr schnell bewegt

wie ist in diesem Zusammenhang „Zeit“ definiert? Was das Messgerät an meinem Arm anzeigt? Oder was eine Uhr anzeigt, die fest mit der Erde verbunden ist, und die ich beobachte?

Olaf

Hallo Michael,

Das habe ich natürlich sehr verkürzt dargestellt.

Da bin ich aber froh. In der Zeit, als ich noch an der Uni war, hab ich es mir angewöhnt, Rückfragen so zu stellen, dass die Studenten ihre Fehler selber korrigieren konnten. Manchmal mach ich von der Gewohnheit halt noch Gebrauch.

Viele Grüße
Stefan

Hallo!

Angenommen es hat gestern an deiner Türe geklingelt. Du hast
aufgemacht und du stehst dir selbst gegenüber, allerdings ist
dein Gegenüber 50 Jahre älter als du. Dein älteres Ich sagt
„Hallo, wollte nur mal vorbeischauen“ und geht wieder. Das
wars.
Nun lassen wir 50 Jahre vergehen. Du steigst als alter Mann in
die Zeitmaschine, fährst 50 Jahre zurück, klingelst bei dir
selbst und sagst „Hallo, wollte nur mal vorbeischauen“ und
fährst wieder zurück.

Dieses Beispiel verstößt weder gegen eine Kausalität noch
erzeugt es ein Paradoxon.

Vielleicht doch? Du selbst denkst Dir: Das war doch ich. Man, seh ich als alter Sack sch… aus, nee das kann man keinem zumuten. Ich werde niemals Zeitreisen unternehmen, selbst wenn ich eine Möglichkeit finde. Und wenn Du Dich ernst nimmst, wirst Du nie gereist sein werden, und hast Dich nie gesehen, und würdest vielleicht doch…

Man weiss doch gar nicht, womit man die „Zeitlinie“ ändert, und womit nicht. Das ist jetzt mal meine These.

Viele Grüsse!

Denis

Ein Paradoxon ist das zwar nicht, aber die Kausalität ist
verletzt, weil es hier Ereignisse gibt, deren Ursache in der
Zukunft liegen.

Naja, du magst Recht haben, aber ich bin mir darüber noch nicht schlüssig.
Man könnte das Ereignis, dass du dein Ebenbild aus der Zukunft triffst, als Folge eines Ereignisses aus der Zukunft sehen. Dann wäre die Kausalität nicht gegeben.
Man könnte aber doch prinzipiell auch diese Tatsache, dass du dein Ebenbild aus der Zukunft triffst, als Ursache dafür sehen, dass du in der Zukunft eine Zeitreise unternehmen wirst. Diese Tatsache erzwingt ja, dass du in der Zukunft eine Zeitreise machen musst.

wie ist in diesem Zusammenhang „Zeit“ definiert? Was das
Messgerät an meinem Arm anzeigt? Oder was eine Uhr anzeigt,
die fest mit der Erde verbunden ist, und die ich beobachte?

Die Zeit ist logischerweise die Zeit, welche in deinem Bezugssystem ist. Beobachtest du die Uhr eines anderen Bezugssystem, wirst du immer feststellen, dass die Zeit dort langsamer vergeht, als deine eigene Zeit.

Hallo!

Man weiss doch gar nicht, womit man die „Zeitlinie“ ändert,
und womit nicht. Das ist jetzt mal meine These.

… die ich hiermit unterstützen möchte.

Ich hatte ein ganz ähnliches Posting geschrieben, das dann leider ins Nirvana entschwand, weil ein MOD den Thread vorübergehend schloss.

Ein weiteres Argument meinerseits bestand darin, dass Zeitreisen gegen diverse Erhaltungssätze verstoßen: Energie, Impuls, Ladung, Drehimpuls, Leptonenzahl, Baryonenzahl, …

Von Feynman und einem anderen Physiker, dessen Namen ich vergessen habe, stammt folgender Gedanke: Teilchen (i.w.S.) können sich sowohl vorwärts als auch rückwärts durch die Zeit bewegen. Solange sie sich vorwärts bewegen, beobachten wir sie als Teilchen (i.e.S.). Auf ihrem Weg in die Vergangenheit beobachten wir sie als Antiteilchen.

Beispiel: Ein Elektron entschließt sich morgen, in die Vergangenheit zu reisen, und zwar nach gestern. Wir - die wir einfach mit der Zeit „mittreiben“ - sahen gestern, dass plötzlich ein weiteres Elektron da war. Heute sehen wir drei Körper: Das Elektron, das morgen auf Zeitreise gehen wird; das Elektron, das gestern erst angekommen ist; und das Positron, das gerade auf dem Weg von morgen nach gestern ist. Das Positron scheint eine positive Ladung zu haben. (In „Wirklichkeit“ ist es nur ein ganz normales negatives Elektron, das in elektrischen und magnetischen Feldern verkehrt herum abgelenkt wird, weil für dieses Teilchen die Zeit ja rückwärts läuft). Morgen werden wir beobachten, wie das alte Elektron verschwindet (weil es sich ja auf Zeitreise begibt). Im selben Moment verschwindet das Positron (denn es bewegt sich vom Start ja nur Richtung Vergangenheit. Übrig bleibt nur das neue Elektron.

Wie man leicht sieht, löst diese Idee gleich mehrere Erhaltungssätze, nämlich Ladung (Elektron und Positron entstehen und verschwinden paarweise), Leptonenzahl (Positronen haben die Leptonenzahl -1, daher beträgt die Leptonenzahl auch „heute“ 1+1-1=1), Baryonenzahl (man hätte das Gedankenexperiment natürlich auch für Quarks durchführen können) und - ich glaube - Impuls (da müsste ich vielleicht noch einmal drüber nachdenken, bin jetzt zu faul).

Mindestens ein Erhaltungssatz wird jedoch verletzt: Der Energiesatz. Gestern findet in „unserem“ Bezugssystem eine Paarerzeugung statt, ohne dass geklärt ist, woher die nötige Energie (immerhin rund 1 MeV) stammt. Morgen kommt es zu einer Annihilation ohne dass Energie frei gesetzt würde. Wenn die Zeit zwischen Start und Ankunft hinreichend kurz ist, wird das Ganze noch durch die Zeit-Energie-Unbestimmtheitsrelation gedeckt. Allerdings setzt diese Relation den möglichen Zeitspannen und Energien sehr enge Grenze.

(Natürlich habt ihr längst erkannt, dass ich hier über virtuelle Teilchen geschrieben habe).

Michael

Hallo!

Sowas bezeichnet man als Ringbeweis und das ist
unzulässig.

Okay, darin besteht also das Missverständnis. Ich habe nicht versucht, etwas zu beweisen. Ich habe nur „erklärt“ im Sinne von „paraphrasiert“. Ich denke, wir können uns auf folgende Version verständigen und sind vermutlich beide glücklich damit: „Wenn Zeitreisen möglich wären, dann müssten wir uns von der Vorstellung der Kausalität verabschieden.“

Ich halte die Kausalität für unumstößlich, was die Unmöglichkeit von Zeitreisen selbstverständlich einschließt.

Michael

Hallo!

Ein Paradoxon ist das zwar nicht, aber die Kausalität ist
verletzt, weil es hier Ereignisse gibt, deren Ursache in der
Zukunft liegen.

Das Paradoxon entsteht dadurch, dass die Ursache nicht nur in der Zukunft liegt, sondern von der Wirkung abhängt. Solange es sich um „positive Rückkopplung“ handelt, passiert nichts schlimmes. Allerdings erzeugt die „negative Rückkopplung“ einen Widerspruch in sich - ein Paradoxon.

A => B
Nicht(B) => A

Das führt zu A => Nicht(A). „Wenn der Mond aus grünem Käse ist, ist er nicht aus grünem Käse.“

Michael

Hallo

Die Einsteinschen Feldgleichungen haben Lösungen, nach denen Zeitreisen theoretisch möglich sind. Stichwort Wurmlöcher in der Raumzeit.
Einschränkungen: Ich kann nicht in Zeiten zurückreisen, die vor Herstellung der Zeitmaschine liegen.
Ausserdem bräuchte ich Materie mit negativer Energie, um das Wurmloch zu stabiliseren. Da bisher noch niemand Materie mit negativer Energie entdeckt hat, sieht es schlecht aus. Die Energie zur Erzeugung eines Wurmloches ist immens gross.
Einschränkend kommt noch hinzu, dass die Möglichkeit besteht dass ein Wurmloch, sobald es groß genug ist, sich durch Quantenfluktuationen selbst zerstört.

Quelle: Richard Gott, Zeitreisen in Einsteins Universum (meine es da gelesen zu haben), vtl. noch ein anderes Buch, Name und Titel z.Z. nicht präsent.

Gruss

Ratz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Wenn die Zeit zwischen Start und Ankunft hinreichend
kurz ist, wird das Ganze noch durch die
Zeit-Energie-Unbestimmtheitsrelation gedeckt.
Allerdings setzt diese Relation den möglichen
Zeitspannen und Energien sehr enge Grenze.

Du sagst also indirekt (zwinker), dass durch genügend viele genügend kurze aneinanderhereihte Sprünge dank Heisenberg eine Zeitreise beliebiger länge möglich wäre…? :wink:

Grüße.