Zeitschaltuhr für Solarbatterie

Hallo, ich suche eine Zeitschaltuhr die ich an eine 12V 120 Amp. Solarbatterie anschließen kann um damit einen Spannungswandler zu schalten. Danke,

Auch hallo,

was sind diese „120 Amp.“?
Ist das eine Aufschrift der Batterie oder muss die Schaltuhr diesen Strom schalten können?
Eine elektronische Zeitschaltuhr für 12V kostet 10 bis 15€. Die CN101A kann allerdings nur max. 16A schalten. Wenn du mehr Strom schalten willst, muss noch ein Relais oder Schütz dahinter.
Falls dein Spannungswandler einen Steuereingang hat, kannst du die Uhr auch direkt anschließen.

Die Zeitschaltuhr sollte die 120 Amp schon schaffen, die CN101A habe ich schon probiert. Ist leider in Rauch aufgegangen…oder gibt’s ne andere Lösung??

Der am Akku angeschlossene Verbraucher bestimmt den Strom. Das, was auf dem Akku steht, ist der unter bestimmten Bedingungen mögliche Maximalstrom.

Du wirst auf jeden Fall ein Relais benötigen, welches den tatsächlichen Strom sicher schalten kann.

Überdimensionieren schadet nicht. Keinesfalls darf die Freilaufdiode vergessen werden!

Dann solltest Du natürlich auch nach Relais suchen, die 120 A Gleichstrom schalten können. Vielleicht sind deshalb auch die Kontakte abgebrannt. Hast Du vom Spannungswandler (Wechselrichter?) auch eine Bezeichnung?

Danke, jetzt wäre ein Schaltplan oder ähnliches nützlich …

Schaltplan - für ein Relais?

Junge, du gehst hier mit Stromquellen um, die dir dicke Kabel zum Glühen bringen - wenn du für ein Relais einen Plan benötigst, dann lass das bitte von einem Fachmann bauen.
12 Volt sind #nicht# ungefährlich.

Die Frage nach der Art des Spannungswandlers hast du nicht beantwortet. Was für ein Gerät ist das bitte genau?

1 Like

mOIN;

Bist du sicher, dass da auch wirklich 120 Amp stehen oder reden wir über 120 Ah (also Amperestunden)? Nehmen wir mal an, dass es 120 Ah sind, dann hätte ich als Beispiel: https://www.winnerbatterien.de/Langzeit-Solarbatterie-120Ah-12V

Die werben mit einem niedrigen Innenwiderstand, aber den maximal möglichen Entnahmestrom konnte ich nicht finden.

Reden wir über 12 Volt DC auf 230 V AC? Wenn ja, welche maximale Leistung benötigst du?
Nehmen wir mal 100 Watt bei 230 V an, dann wären das auf der 12 Volt Seite nominal grob 8 Ampere, je nach Wirkungsgrad des Wandlers können das durchaus 16 Ampere werden.
Bei 1 kW sind wir bei 160 Ampere im schlechten Fall. Alleine schon die Verdrahtung und Kontakte können bei schlechter Ausführung dafür sorgen, dass der Magische Rauch [TM] dem Kupfer entweicht.
Kurz: ohne weitere gute Informationen dürfen wir weiter spekulieren, manche mögen das, manche nicht. Es wird dir nur nicht weiter helfen.

-Luno

Stimmt, es sind 120 Ah …der Wandler ist von 12 auf 220V max 1000W

Lass Dir doch bitte nicht alle Details einzeln alle paar Tage aus der Nase ziehen.

Bei vielen Wechselrichtern, die mir bekannt sind, lässt sich der maximale Strom nur für Sekundenbruchteile oder maximal wenige, einzelne Sekunden ziehen, damit zum Beispiel kleine Motoren oder Schaltnetzteile funktionieren.

Und diese Leistung wird dann in der Regel auch nicht über die 12-Leitung gezogen, sondern vom Wechselrichter aus Kondensatoren geliefert.

Dieser Wert sagt also in der Regel nicht viel bis hin zu gar nichts aus.

Also:

Gemeint ist dabei die Nennleistung auf der Sekundärseite des Wechselrichters. Mit anderen Worten: welche Verbraucher sind angeschlossen?

Es ist eine Pumpe mit 800 Watt angeschlossen. Die kann ich ca 2h im Dauerbetrieb laufen lassen bis die Batterie leer ist. Ich wollte das aber nun Zeitgesteuert machen ohne das der Wandler ständig im Standby läuft.

Ob das funktionieren kann?? https://www.weidezaun.info/zeitschaltuhr-12v-fuer-12v-batteriegeraete.html

Wenn du noch ein Relais dazwischen packst ja.
Sonst natürlich nicht.

Nein.

Weitere Daten von Dir fehlen, daher müssen wir spekulieren:

12V Batterie mit 120 Ah Kapazität.
Wechselrichter mit unbekannten Daten (bis auf die Angabe „1kW max“)
Wechselspannungsmotor mit „800 W“

Wenn wir mal annehmen, dass die 800 W die Leistung beim Arbeiten ist, Anlaufströme außer acht lassen und für den Wechselrichter einen Wirkungsgrad von 85% annehmen, ergibt das knapp 950 W auf der Primärseite des Wechselrichters, also eine Stromaufnahme bei 12V Nennspannung von knapp 80 A.

(Ich habe starke Zweifel, dass dieser Strom wirklich fließt, weil ich mir nicht vorstellen kann, welche Batterietechnologie diesen Strom 2 h bei 120 Ah Kapazität liefern kann. Bei KfZ-Batterien sagt man Pi-mal-Daumen: Kapazität durch zwei ergibt die Energie, die man ziehen kann, bevor die Spannung in den Unterspannungsbereich abfällt. Das wären also 60 Ah. Bei zwei Stunden Betrieb, nähme der Wechselrichter 30 A auf. Ich weiß, dass Solarbatterien anders funktionieren, aber nicht, wie sehr anders…)

Die Frage ist jetzt: wie viel Strom zieht der Wechselrichter mit der angeschlossenen Pumpe beim Einschalten? Und verhält sich die Chose wie eine induktive Last? Denn da bietet das heraus gesuchte Gerät nur maximal 2,5 A.

Wir enden also wieder bei der Empfehlung, dass Du ein ordentliches Relais dazwischen setzen solltest.

Hast Du nach den Batterien angemessene Sicherungen verbaut? Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man mit 12 V sehr gut schweißen kann. Man kann auch Kabel gut zum Glühen bringen.

Oder wie es ein Mitnutzer dieses Forums regelmäßig sagte: Strom macht klein, schwarz und übel riechend.

OK, du hast also den Wechselrichter bereits?
Und der hat keinen Steuereingang? Kannst du uns wirklich nicht Hersteller und Typ vom Wechselrichter nennen?
Schade.
Mit so einem Eingang könnte man ihn ganz leicht fernsteuern - nahezu ohne die Kontakte der Uhr zu belasten.

Ich habe das so gelöst: Ich habe eine Zeitschaltuhr an den normalen Lichtsrom gesteckt. An den Ausgang ein Kabel was ich mit einem Schaltschütz


verbunden habe. Und den mit dem Wechselrichter.

Beitrag bearbeitet, damit das Bild ohne Klick sichtbar ist
MOD Pierre

Bei Laienarbeiten an 230V habe ich Angst.
Es wäre viel schöner gewesen, wenn der Wechselrichter einen „Enable“ / Start Eingang gehabt hätte.
So bleibt der WR nun dauerhaft aktiv - möge er geringe Standby-Verluste haben.
Hoffentlich hast du die nötigen, lebenswichtigen Kleinigkeiten wie Erdung, Fehlerstrom / Isolationsüberwachung, Niedervolt-Überstromschutz, … nicht vergessen.

Der Wechselrichter ist nur aktiv wenn die Zeitschaltuhr den Schütz schaltet.

Wie soll das gehen?
Woran erkennt der WR, dass eine Last zugeschaltet wurde, wenn er gar keine 230V am Ausgang bereitstellt?

(Falls ich es aus unerklärlichen Gründen bislang vergessen haben sollte: Die Benennung des Herstellers und Typs des Wechselrichters wären sehr, sehr hilfreich!)

Zu den Sicherheitsbedenken:
So ein Akku kann mehrere Hundert Ampere liefern. Damit kann man dicke Maulschlüssel zum Schmelzen bringen. Hinter solche Akkus gehört unbedingt eine zur Leitung und Leistung passend ausgewählte Sicherung - am besten direkt am Akku.

Ich erkläre es mal anders … an dem Wechselrichter ist eine Pumpe angeschlossen… 800 Watt. Der Wechselrichter bringt in Dauerlast 1000 Watt. Der Wechselrichter wird von einer Zeitschaltuhr an und aus geschaltet. Bzw. die Zeitschaltuhr schaltet den Schütz an dem der WR angeschlossen ist… Ich erkenne das Problem nicht.