abschließend…
Hallo,
meinst Du wirklich ‚Didaktik‘? Oder ‚Dialektik‘? Oder einfach
‚Diashow‘?
Du hast meine Frage nicht beantwortet.
na Didaktik, schrieb ich doch.
Das habe ich nicht behauptet. Die Betrachtungsweise hat aber
Einfluß auf das Ergebnis.
Eben das sollte sie aber nicht. Die Physik versucht ja grade,
die Betrachtungsweise aus ihren Formeln herauszubekommen. Es
sollen ja ‚Naturgesetze‘ gefunden werden, die unabhängig von
einer ‚Betrachtungsweise‘ ganz allgemeingültig funktionieren.
Übrigens nicht unabhängig vom Betrachter oder dessen Position
(wohl aber dessen Person). Siehe Unschärferelation. Und ART.
Und Quantenphysik. Und, und, und…
Werden die wohl nie begreifen. Hat imho irgendwas von
Selbstdarstellung heutzutage an sich.
Wer ist ‚die‘? Und welcher von den übrigen hat dann Recht? Nur
Du alleine? Und was ist mit Deiner Selbstdarstellung?
Siehst du - genau das macht d/hM zur Naturwissenschaft.
Wo, bitte, sind denn die Experimente, deren Ergebnis
vorhergesagt wurde? Die Aussage, daß man es vorhersagen
könnte, wenn man denn wollte und wenn alle drauf hören würden
und wenn ich nur genug Geld und Zeit hätte… zählt nicht! Zur
Wissenschaft gehört eben auch, daß man Experimente vorschlägt,
die eine (sogar die eigene) Theorie widerlegen könnten. Ich
seh bei Dir immer nur ‚Philosophie, M/E, Antidüring haben
gesagt…‘. Das ist aber kein Beweis für irgendwas. M/E haben
schon in ganz anderen Dingen mit ihrer Argumentation versagt,
weil sie von falschen Voraussetzungen ausgingen. Wie kommst Du
darauf, daß sie ausgerechnet da richtig liegen, wo sie nicht
mal den Schatten des Funkens einer Ahnung von den
experimentellen Ergebnissen hatten?
Beispiel?
Genau, an der Realität. Ich rede hier aber nicht von einem
Philosophwen, sondern der Betrachtungsweise. M/E haben
lediglich versuicht, diese vollständig zusammenzufassen. Dass
sie nicht ganz unrecht gehabt haben konnten mit den Analysen,
bezeugt die heutige Realität.
Wo in der Realität kann man erkennen, daß sie auch nur mit
einem kleinen Teilchen richtig lagen? Und inwiefern läßt das
irgendeinen Rückschluß auf den Rest ihrer Aussagen zu? Ist das
dann Deine Logik der ‚antagonistischen Widersprüche‘? So in
der Art: Bäume sind grün - mein Auto ist grün - also ist mein
Auto ein Baum?
Wenn man auf Unsinn aufbaut, wird weiterer Unsinn entstehen.
Kann ich nur zustimmen. Wenn man also ohne Bezug zur Realität
einen ‚antagonistischen Widerspruch‘ zur Grundlage der Physik
erklärt, kann man das deutlich erkennen. Man kann sogar daran
sehen, daß, wer in diesem System gefangen ist (s.o.), nicht
mehr die äußere Realität erkennen kann.
Hast Du eigentlich gemerkt, daß Du hier persönlich gemeint
warst?
Da liegt schon die phil. Ursache, dass es
garkeinen Urkbnall gegeben haben kann.
Was natürlich durch die ‚antagonistischen Widersprüche‘
bewiesen ist? Oder kann hier nicht sein, was nicht sein darf
nach meinem Weltbild?
Dein Weltbild ist doch uninteressant. Es geschieht eh, was die Natur vorgibt. Intzeressanter ist, ob ich sie richtig genug deuten kann, um mit ihr klarzukommen. Dazu bedarf es einer auf Realitäten fussenden Betrachtungsweise.
Unsere Welt, so
verrückt es klingt, könnte man als „Gott“ digital zerlegen.
Das kann ich dir an jedem Punkt in der Realität zeigen.
Oha - Du willst als ‚Gott‘ mir als Menschen etwas zeigen? Wie
willst Du denn unserem System entkommen?
Das geht natürlich nicht. Wenn ich ein Teilsystem zerlege und es im PC programmiere, bin ich aber schon ein kleiner „Gott“
Sicherlich meinte ich von ausserhalb.
Sämtliche Ergebnisse physikalischer Experimente widersprechen
dem nicht.
Warum auch. Keiner der Physiker hat sich als ‚Gott‘ empfunden.
Ist doch nur Verdeutlichung.
Ergo: ich kann diese Welt also ausschließlich
dadurch erkennen, dass ich die Verkettung, die Abhängigkeiten
dieser Widersprüche voneinander analysiere, indem ich ihren
Bewegungsablauf studiere.
Genau das ist ja Dein verquerer Ansatz: mit einer ‚Kette von
Widersprüchen‘ kann man GAR NICHTS beweisen. Einfach schon
deswegen nicht, weil ‚nicht rot‘ eben nicht das gleiche ist
wie ‚grün‘. Es gibt da evt. noch ein paar Möglichkeiten mehr.
Klappt prima. Rot und grün sind verschiedene Wellenlänge des sich bewegenden Lichtes. Wo ist das Problem?
Wenn ich das nicht tute, bleibt
irgendwo ein logischer Widerspruch auf der Strecke, den ich
nicht herausbekomme.
Genau das ist das Bestreben der Physik: Widersprüche aufklären
und die Theorie anpassen.
KORREKT; ber allein mit Mathematik geht es nicht, da es nicht möglich ist, damit ablaufende Prozesse darzustellen!!
Iterationen wie i=i+1; next; sind keine mathematischen Ausdrücke, sondern Computersprache. Genau wie im PC Abläufe darstellbar sind benötigst du eine Betrachtungsrichtung dieser Abläufe dazu, da reicht Mathe allein nicht.
Nicht: Widersprüche suchen und die
Realität daran anpassen. Oder: Die Grundannahmen solange
anpassen, bis die Argumentationslogik passt.
Wer macht denn solchen Unsinn? Das kommt lediglich von idealistischer und mataphysicher Betrachtung. Einstein verwendete auch den kantschen Zeitbegriff. Der gilt aber nur für einen ausgezeichneten Punkt. Das widerspricht aber schon dem semantischen Prinzip.
Auf die Zeit angewandt…
… wohin wir sie verlegen.
Wer behauptet denn eigentlich, daß vor dem Urknall gar nichts
war?
Ich nicht. Wie kommst du darauf, dass es einen Urknall gegeben haben könnte? Könntest du mir den von heute an historisch rückwärts nachweisen?
Irgendwo muß doch auch das herkommen, was zum Urknall
geführt hat. Und warum sollte denn überhaupt die Zeit
unbedingt unendlich in beide Richtungen sein? Sind doch auch
nur Vermutungen. Also kein Beweis für die Richtigkeit von
Engel’s Gedanken (aber natürlich auch kein Gegenbeweis). Das
ist ja grade das Problem der Philosophie: sie führt oft ins
Nirwana, weil sie nicht einmal die Grundannahmen beweisen kann
und somit jede These durch eine Antithese widerlegbar ist.
Axel, es ist sinnlos, mit dir zu diskutieren, wenn du mir jedesmal beibringen möchtest, dass Engels`s Betrachtung deshalb falsch sei, weil Hegel nicht richtig war. Was soll dieser Unsinn??? Nirgends im d/hM findest du etwas über TheseAntithese–>Synthese. Ich gebwe dir doch vollkommen recht, dass das Quatsch ist.
Im
Gegensatz zur Physik. Da gibt es in jeder Diskussion einen
Schiedsrichter: das Experiment.
Jo! Fangen wir bei irgendeinem einzelnen Teilchen an und betrachten es: die HUR läßt sich feststellen, da es sich bewegt! Genau darauf, auf Realitäten, baut auch eine Naturphilosophie auf, nicht auf Urknallerei oder selbsterfundenen, real nicht existierenden Massepunkten ohne räumliche Ausdehnung oder darauf, das ich die Zeit anhand von Abläufen, also als Wirkung, messe, um sie dann zur Ursache umzudefinieren.
Frank