Guten Tag!
Ich hab’ ein für Euch Mathe-Asse wahrscheinlich banales Problem, aber die Menschen rund um mich fragen nur, ob ich keine anderen Sorgen habe. 
In obigem Buch geht es um folgende Frage: Gewinnspiel, 3 Türen, hinter einer ist ein Auto, hinter zweien sind Ziegen=Nieten.
Man wählt eine Türe. Dann öffnet der Moderator eine der beiden übriggebliebenen - man sieht eine Ziege.
Nun hat man die Möglichkeit, seine Wahl zu überdenken. Obiges Buch behauptet, die allgemeine Annahme, daß es sich nicht lohnt, die Tür zu wechseln sei falsch.
Folgende Begründung bieten die Autoren (gekürzte Zitate):
„über unsere erste Tür erfahren wir in der Tat nichts Neues … die Wahrscheinlichkeit, daß wir das Auto haben bleibt die gleiche wie vorher, nämlich 1/3 … die Auto-Wahrscheinlichkeit für die beiden anderen Türen ändert sich sehr wohl. Für die vom Moderator geöffnete, die mit der Ziege dahinter … sinkt die Wahrscheinlichkeit für „Auto“ auf Null. Und da das Auto mit Wahrscheinlichkeit 1 hinter einer der Türen wartet, hinter einer, nämlich der zuerst gewählten, mit Wahrscheinlichkeit 1/3, hinter einer anderen, nämlich der vom Moderator geöffneten mit Wahrscheinlichkeit 0, verbleibt für die letzte Tür nur noch die Wahrscheinlichkeit 2/3.“
Ich halte das für Quatsch - meiner Meinung nach hat sich die Wahrscheinlichkeit für beide noch geschlossenen Türen auf 1/2 gesteigert - warum sollte die von mir gewählte Tür auf 1/3 bleiben?
Lange Beschreibung des Problems, ich weiß; eine kurze Antwort reicht mir - habe ich recht, oder habe ich (die ich so nebenbei keine Ahnung von Wahrscheinlichkeit habe, nur logisch denken kann, glaube ich zumindest) es nicht verstanden?
Karin
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