Hi, Datafox!
Das mit dem „unabsichtlich“ stimmt ja so nicht ganz…
Es gibt das Phänomen, daß man Ziele dann am besten trifft,
wenn man „nicht zuviel darüber nachdenkt“.
Gehe davon aus, die Seele weiss alles und kann alles.
Das Einzige, was uns (Menschen) die meisten Probleme damit bereitet, nicht auf Anhieb zu treffen, sind die ständigen, auch unterschwelligen Gedanken. Die Gedanken nehmen wir meist „im Kopf“ wahr, bevorzugt als „Intellekt“. Aber auch Gefühle sind Gedanken, sie werden nur nicht so wahr genommen. – Dieses ständige Geplappere (der Gedanken) irritiert immens und hält uns da vom Wirklichen ab.
Deshalb ist das oberste Anliegen z.B. eines Zen-Meisters, sich „leer von Gedanken“ zu machen. Beim Zen-Bogenschiessen hält der Schütze den Bogen so lange gespannt, bis dass er sich (möglichst) frei gemacht hat von allen Gedanken. (Erst) dann lässt er den Pfeil los… Die Intention, das Ziel zu treffen, bleibt davon unberührt; sie wurde ja bereits getroffen und muss nicht noch ein zweites Mal gedacht oder wiederholt werden.
…oder auch exakt das Wort im Wörterbuch mit einem
Hopps aufblättern, das man sucht (mit einem Wörterbuch, das
man in und auswendig kennt, und bei dem man ungefähr weiß, wo
welcher Buchstabe beginnt).
Das ist auch genauso mit dem Aufschlagen von Büchern. Man braucht einfach nur genügend entspannt zu sein und _nicht_ mit einem „Verflixt-noch-mal“ nach „dem Wort“ zu suchen… dann klappt’s am leichtesten.
Ich bin nicht sicher, ob das alles
einfach nur dumme Zufälle sind, die nichts zu bedeuten haben,
und die einem nur besodners auffallen, weil sie ungewöhnlich
sind, oder ob tatsächlich eine besondere „Fähigkeit“
dahintersteckt. Kann mir jemand etwas darüber sagen?
Übung vermehrt die Zufälle. 
Und welche speziellen Erfahrungen hast Du da gemacht…?
CU DannyFox64
Buchtipp für „Einsteiger“: ISBN 3550085842 Buch anschauen (witzig geschrieben und so unterhaltsam, dass man es in kürzester Zeit ausgelesen hat).