Eine Frage mal, die mich immer wieder beschäftigt: Ab wann ist man zu alt zum arbeiten?
Habe jetzt schon bei vielen Vorstellungsgesprächen gesagt bekommen, das ich zu alt für das Unternehmen bin!
Ich bin „LEIDER“ erst 46 Jahre alt.
Kann ich mich gegen solche Unverschämtheiten von seiten der Chefs bzw. Personalchefs irgendwie wehren?
Wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könntet!
Gruß
Rainer
Hi!
Habe jetzt schon bei vielen Vorstellungsgesprächen gesagt
bekommen, das ich zu alt für das Unternehmen bin!
Ich bin „LEIDER“ erst 46 Jahre alt.
Kann ich mich gegen solche Unverschämtheiten von seiten der
Chefs bzw. Personalchefs irgendwie wehren?
Mit großer Erfahrung, Stetigkeit (man ist keiner, der alle 2 Jaher das U. wechselt) etc. kontern!
Gruß
Falke
Hallo Rainer,
ich kenne das Problem nur zu gut, werde bald 48 und bin auch auf der Suche.
Habe jetzt schon bei vielen Vorstellungsgesprächen gesagt
bekommen, das ich zu alt für das Unternehmen bin!
Ich bin „LEIDER“ erst 46 Jahre alt.
ja, wir sind zu alt für’s JUNGE Team
Kann ich mich gegen solche Unverschämtheiten von seiten der
Chefs bzw. Personalchefs irgendwie wehren?
nein, das ist Firmenpolitik. Klar ist das eine Diskreminierung, gegen die du aber nichts machen kannst. Du kannst keinen zwingen dich einzustellen.
Das Problem ist halt dass der Abteilungsleiter z.B. 30 Jahre alt ist und Probleme damit hat, älteren Mitarbeitern zu sagen, was sie tun haben. Zumal diese i.d.R. mehr Erfahrung haben und Ihn dann korrigieren/bevormunden könnten. Er würde dann ziemlich dumm dastehen und das will halt keiner 
Wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könntet!
sorry, helfen nicht, aber es gibt Hoffnung: in fünf Jahren macht sich der Pillenknick im Berufsleben bemerkbar, dann werden wieder verstärkt „alte“ erfahrene Mitarbeiter gesucht 
Ich orientiere mich z.Z. an den Angeboten im Ausland, die sehen es genau umgekehrt: alt = erfahren = günstiger Mitarbeiter da er keine Ausbildung mehr braucht, Probleme kennt und schneller beheben kann etc. pp.
Kopf hoch, bald kommt UNSERE Zeit 
Grüße aus Essen
Wolfgang
Servus Rainer,
wehren wirst Du Dich da kaum können. In verschiedenen Perioden von Arbeitslosigkeit und Arbeitssuche hab ich, konfrontiert mit dem „zu alt“, ziemlich seltsame Gefühle erlebt. Von jetzt aus, vorübergehend mit einer halbwegs brauchbaren Perspektive, denk ich, daß der einzige angemessene Gedanke in so einer Situation ist „Lacht Ihr jetzt, ich lach später…“. Es mag einzelne Jobs und Situationen geben, in denen das Anlegen so eines „Altersfilters“ angemessen (und dann trotz aller Unverschämtheit richtig) ist. Andererseits frag ich mich, ob nicht ziemlich viel an „skills“ verloren geht, wenn ein Unternehmen sich systematisch von allen alten Frontschweinen entblößt. Es gibt genügend Anlässe (in jedem Job), wo objektiv einiges fehlt, wenn kein Exemplar dieser aussterbenden Art greifbar ist.
Kurzer Sinn: Es ist sicherlich enorm schwierig, ein Unternehmen aufzutreiben, wo dieser Wert erkannt und bekannt ist. Aber geben tut sies. Die Energie, die man braucht, um die zu finden, fehlt, wenn man sie vorher schon fürs Ärgern verbraten hat.
Toi toi toi
MM
Hallo Rainer,
Zum einen ist es nett, dass man den wahren Grund mal gesagt bekommt. Zum anderen ist es verdammt hart. Wehren kannst du dich wohl nicht, schließlich gibt es keinen Rechtsanspruch auf einen Arbeitsplatz. Es sei aber gesagt, dass das Alter ein Teil von Unternehmesphilosophien ist/sein kann. Ich weiß allerdings nicht, ob das nun gut oder schlecht ist. Vermutlich kommt es ganz drauf an.
Ich dachte der Trend würde auch wieder zu erfahrenen Arbeitnehmern gehen aus diversen Gründen, die mich hier Romane schreiben ließen. Aber davon hast du leider noch nichts gespürt. Du musst also weiter nach dem Unternehmen suchen, was diesem Trend folgt.
Achja: man sagte dir beim Vorstellungsgespräch du seist du alt? Haben sie dich extra eingeladen, um dir das zu sagen? Oder hattest du ein paar persönliche Daten im Lebenslauf vergessen? Kleiner Scherz…
Ich danke euch erst einmal dafür, das ihr für sowas Verständnis habt!
Denn ich habe jetzt in 3 Jahren 192 Bewerbungen geschrieben, bin sogar bei etlichen Firmen selbst vorbeigefahren und habe dort gefragt.
Aber nichts war!
In meinem Beruf als Gartenbauhelfer, kein gelernter GaLa-Bauer, komme ich nicht rein. Es sei denn, das ich eine „UMSCHULUNG“ mache, die die ARGE mir aber nicht bezahlt. Und in meinen erlernten Beruf, Maler&Lackierer, komme ich auch nicht mehr rein, weil ich seit 26 Jahren diesen Beruf nicht mehr ausübe! Und ich bin kein Typ, der in einer Fabrik arbeiten kann. Da gehe ich kaputt. Das soll jetzt nicht heissen, das ich mich vor der Arbeit drücken will!
Hi!
In meinem Beruf als Gartenbauhelfer, kein gelernter
GaLa-Bauer, komme ich nicht rein.
Ich glaube, dass hier weitgehend die Befürchtung herrscht, dass mit zunehmendem Alter immer mehr Gesundheitsprobleme und damit verbundene Ausfälle auf den AG zukommen. Insbesondere in einem Job, der auf die Knochen geht.
Lässt sich vielleicht in der Verwaltung was finden oder bei einem Gartencenter (Gärtnerei, Baumarkt) als Fachberater?
Gruß
Falke
Tach,
nun ja, aber auch Junge sind zu manchmal zu jung. Das soll man am besten 20 Jahre alt sein und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung haben.
Bei Frauen ist das Alter um die 25 - 30 auch kritisch (wegen evlt. Kinder und so). Sind immer nur beliebte Ausreden.
Wie ein Vorredner schon sagte, daß Alter sehen die ja anhand des Lebenslaufes. Also, Kopf hoch. Und am besten das nächste Mal fragen, warum man den eingeladen wurde,…
Gruß Eyeseen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Falke.
Das habe ich alles schon probiert. In etlichen Baumärkten, Gartencentern und Baumschulen!
Da ist nichts zu machen!
etwas o.t. (aber nur etwas)
ich frage mich immer, warum junge leute (bist laut deiner vika 24) es als „hart“ empfinden, wenn andere alt genannt werden.
es ist doch auch nicht hart, wenn man gesagt bekommt, daß man grüne augen hat o.ä.
ich will damit sagen: das alter ist einfach ein tatsache und punkt. manch einer (udo jürgens z.b.) glaubt, durch die schlichte weigerung erwachsen zu werden, dem entrinnen zu können - iss aber nicht. (aber was ihr youngsters alle nicht wißt ist, daß älterwerden eine menge vorteile hat! hihi)
personalern (speziell solchen, die noch grün hinter den ohren sind), die mit der alterskeule kommen, würde ich schlicht erwidern, daß er genau zwei möglichkeiten hat: entweder beizeiten umzudenken - oder möglichst jung zu sterben.
Ich dachte der Trend würde auch wieder zu erfahrenen
Arbeitnehmern gehen aus diversen Gründen, die mich hier Romane
schreiben ließen.
ja, sollte man meinen. ist aber wohl nicht. aber ältere müssen sich so eine behandlung auch nicht unbedingt befallen lassen. sie dürfen gern schon mal selbstbewußt auftreten, wenn sie was können/wissen. in reiners fall würde ich sogar den spieß umdrehen und mich mit dienstleistungen in seinem fachgebiet selbständig machen.
persönlich hege ich die überzeugung, daß „alte“ mit reichlich berufserfahrung nicht gern genommen werden, weil sie sich oft nur ungern von küken, die nur halb so alt sind, die welt erklären lassen.
schöne grüße
ann
Hallo ann!
Du schriebst folgendes:
in reiners fall würde ich sogar den spieß
umdrehen und mich mit dienstleistungen in seinem fachgebiet
selbständig machen.
Ich war schon einmal selbständig und bin damit ganz gewaltig auf die nase gefallen. Das war vor 10 Jahren. Habe dieses Jahr die letzte Rate bezahlt.
Aber mich noch einmal selbständig machen? Nein, beim besten Willen. Ich bin jetzt in der Hinsicht ein gebranntes Kind, so blöd sich das jetzt auch anhören mag.
Gruß
Rainer
ich frage mich immer, warum junge leute (bist laut deiner vika
24) es als „hart“ empfinden, wenn andere alt genannt werden.
es ist doch auch nicht hart, wenn man gesagt bekommt, daß man
grüne augen hat o.ä.
Nein, wäre das nicht hart? Ich weiß, das war nur ein banales Beispiel von dir. Mein Statement bezog sich nicht ausschließlich aufs Alter. Es bezog sich darauf, wenn man den wahren Grund genannt bekommt. Es geht nicht darum es hart zu finden, wenn jemand alt genannt wird. Es geht darum, dass es hart ist, aus scheinbar haltlosen Gründen Ablehnung zu erfahren. Wäre es nicht hart, wenn man gesagt bekommt „Wir suchen jemanden, der wird viel mit Kunden in Kontakt kommen, da passt ihr Erscheinungsbild nicht rein“? Oder: „Wir stellen sie nicht ein, weil sie alleinerziehend sind, womöglich wird ihr Kind häufig krank“
Lies einfach nicht zwischen den Zeilen, wenn dort nichts geschrieben steht.
LG
Hallo Rainer,
du bist nicht zu alt. Woher ich das weiss?
Nach dem Alter kann man jemanden bereits in den ersten 5 Minuten nach Bewerbungseingang aussortieren. Das spart Kosten und Zeit und Nerven.
Wenn du eingeladen bist, hast du schon die erste Hürde genommen.
Du schreibst leider nicht, für welchen Beruf du dich interessierst.
Alter heisst (positiv formuliert) Erfahren. Und genau das scheinst du nicht rüberzubringen. Da dir kaum ein Jungspund etwas sagen kann, musst du den Jungen etwas beibringen. Das ist deine Stärke. Zeig sie im Vorstellungsgespräch.
Gruß
Peter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Rainer,
ich bin selbst arbeitslos und werde in wenigen Tagen 52.
Es gibt ganz, ganz wenige Firmen, die Erfahrung zu schätzen wissen.
In aller Regel bist Du mit 40 zu alt!
Gruß Volker
Es geht darum, dass es
hart ist, aus scheinbar haltlosen Gründen Ablehnung zu
erfahren. Wäre es nicht hart, wenn man gesagt bekommt „Wir
suchen jemanden, der wird viel mit Kunden in Kontakt kommen,
da passt ihr Erscheinungsbild nicht rein“? Oder: „Wir stellen
sie nicht ein, weil sie alleinerziehend sind, womöglich wird
ihr Kind häufig krank“
ja. und? was ist daran hart?
auch wenn du mein posting nicht verstanden hast - ich habe den sinn deines durchaus erfaßt 
Lies einfach nicht zwischen den Zeilen, wenn dort nichts
geschrieben steht.
äh? das verstehe ich jetzt aber nicht.
so wichtig sind deine zeilen für mich nicht, daß ich mich nur ausschließlich darauf beziehen wollte.
LG
hallo rainer,
Ich war schon einmal selbständig und bin damit ganz gewaltig
auf die nase gefallen. Das war vor 10 Jahren. Habe dieses Jahr
die letzte Rate bezahlt.
dann wirst du ja sicher die fehler kennen, die es zu vermeiden gilt.
Aber mich noch einmal selbständig machen? Nein, beim besten
Willen. Ich bin jetzt in der Hinsicht ein gebranntes Kind, so
blöd sich das jetzt auch anhören mag.
siehst du, und ich war schon mehrmals angestellt. daher bin ich gebrannt.
gruß
ann
Es geht darum, dass es
hart ist, aus scheinbar haltlosen Gründen Ablehnung zu
erfahren. Wäre es nicht hart, wenn man gesagt bekommt „Wir
suchen jemanden, der wird viel mit Kunden in Kontakt kommen,
da passt ihr Erscheinungsbild nicht rein“? Oder: „Wir stellen
sie nicht ein, weil sie alleinerziehend sind, womöglich wird
ihr Kind häufig krank“ja. und? was ist daran hart?
auch wenn du mein posting nicht verstanden hast - ich
habe den sinn deines durchaus erfaßt
Kann man subjektiv sehen. Rainer empfand es als unverschämt und schien gekränkt. Das ist einzig und allein mein persönlicher Eindruck, der keinen Anspruch auf Wahrheit hat. Dem kommt für mich „hart“ sehr nahe, ich würde es als hart empfinden, wenn ich aus einem der o.g. Gründe abgelehnt werden würde. Übrigens gibt es auch Kandidaten, die abgelehnt werden, weil sie zu jung wären und man ihnen eine gewisse persönliche Reife nicht abnimmt. Mit 18 Abitur, 4 Jahre Studium… da ist man 22. Mag zutreffen, mag nicht zutreffen.
Lies einfach nicht zwischen den Zeilen, wenn dort nichts
geschrieben steht.äh? das verstehe ich jetzt aber nicht.
so wichtig sind deine zeilen für mich nicht, daß ich mich nur
ausschließlich darauf beziehen wollte.
Warum so herablassend?
Hallo Peter.
Ich habe bereits geschrieben, das ich mich für den GaLabau interessiere, aber da nicht reinkomme, weil ich es nicht gelernt habe.
Ansonsten bliebe mir nur mein erlernter Beruf, Maler & Lackierer, übrig. Und da bin ich zu lang aus dem Beruf draussen!
Gruss Rainer
Hi,
nur mal so eine spontane Idee… hast Du es immer mit einer Vollzeitstelle probiert oder auch mal nach 400-EUR-Jobs geschaut? Ich könnte mir vorstellen daß gerade in diesem Bereich viel mit geringfügig Beschäftigten läuft. Damit hättest Du zumindest „einen Fuß in der Tür“. Vielleicht ergibt sich daraus früher oder später die Chance auf mehr?
Sobald eine Vollzeitstelle vakant wird wärst Du ein guter Aspirant weil man Dich kennt und schätzt, und Du umgehst dann das Vorurteil nicht gut arbeiten zu können weil Du zu alt bist - man kennt Dich und weiß daß es nicht so ist.
Du umschiffst damit auch eine zweite Hürde: nämlich neben dem Alter dürften viele Firmen Bedenken haben jemanden einzustellen, dessen fachliche Eignung sie nicht kennen. Immerhin hast Du keine Ausbildung in dem Bereich - kämpfst aber im Gegenzug bei jeder Bewerbung gegen Konkurrenten, die vermutlich eine haben. Da denkt sich natürlich jeder Stellenanbieter daß er lieber den mit Ausbildung nimmt als denjenigen ohne. Auch hier könntest also durch die Praxis nachweisen daß Du nicht ungeeignet bist und es macht sich auch bei weiteren Bewerbungen immer besser wenn da steht daß Du schon in dem Bereich tätig bist…
Alles Gute,
MecFleih
Hallo MecFleih!
Bin HartzIV - Empfänger. Und wenn ich einen Job auf 400€ Basis annehme, dann wird mir das von meinem Geld abgezogen, so das im Endeffekt plus/minus Null übrigbleibt!
Gruß
Rainer