Hi Butterblume,
was glaubst du, wie ich diese schriftlichen Diskussionen liebe, diese Quellen der Fehlinterpretationen, Fehlinformationen, Aneinander-vorbei-Diskussionen, Falschzitate usw.
aber natürlich empfiehlst du die ganze Zeit „Krafttraining“!
Du musst doch noch wissen, was du hier gepostet hast?!?
Beispiele:
… Erstens ist der Energieumsatz während einer intensiven Krafttrainingseinheit annähernd so hoch wie der einer gleich langen Ausdauertrainingseinheit…
…Zweitens, und das ist das eigentliche “Geheimnis“, bewirkt intensives Krafttraining einen sog. “Nachbrenneffekt“, mit anderen Worten, mit anderen Worten eine gesteigerte Fettverbrennung in Ruhe, die viele Stunden anhält…
Dieser “Nachbrenneffekt“ ist zunächst einmal unabhängig von einem krafttrainingsbedingten Zugewinn an Muskelmasse. Abgesehen davon ist es therapeutisch nur erstrebenswert, die im Laufe körperlich inaktiver Jahre verlorengegangene Muskelmasse durch ein Krafttraining wieder zurückzugewinnen.
- und 2. erreicht man am effektivsten durch Krafttraining , Bewegung, Krafttraining , Bewegung usw.
Das sind doch alles deine Worte!
Nein (außer der letzte Satz). Ich habe es geschrieben und kenntlich gemacht, dass es NICHT meine Worte sind, sondern die Worte von Dr. Kurt A. Moosburger, Facharzt für Innere Medizin und Sportarzt. Leider bin ich der nicht. Ich habe nur zitiert.
Der Grund war der, sich klar zu werden über die Vorgänge im Körper bei sportlicher Betätigung (output größer als input). Der theoretische Hintergrund durch einen Fachmann sozusagen.
Da Astrid ihre Ernährung nicht umstellen will (was auch völlig ok ist) und sie etwas für zu Hause sucht um ihre Fitness zu verbessern, was auch nicht viel kosten soll, hab ich es gewagt, einen simplen, unwissenschaftlichen Vorschlag zu machen:
- Theraband
- Ausdauertraining durch Seilchen springen und Treppen steigen.
Dieser Vorschlag folgte
- aus den von Moosburger aufgezeigten Zusammenhängen, (die zur Erklärung dienen sollten) und
- aus dem beschriebenen Anforderungsprofil von Astrid.
Bist du dir wirklich darüber
im Klaren, was „Krafttraining“ bedeutet? Nix Seilchenspringen
und Theraband. Astrid ist Anfängerin, ich bezweifle, wie Red
ja auch irgendwo erwähnt hat, dass ein Anfänger das technisch
sehr anspruchsvolle Krafttraining in Eigenregie durchführen
kann.
Und zum Wiederholten Male. Wichtig ist Muskelaufbau (evtl durch Krafttraining). Da Astrid Anfängerin ist und nicht ins Fitnessstudio geht und alleine trainieren will habe ich ihr genau diese Dinge NICHT vorgeschlagen, die du mir schon wieder unterjubeln willst. Fachleute empfehlen Muskelaufbau durch Krafttraining. Will oder kann man das nicht machen, so folgt daraus, etwas zu suchen, was trotzdem machbar ist. Besser als nix.
Meine Güte, sie hat den Willen etwas zu tun und schon stehen ein Dutzend „Experten“ bereit und maulen rum, dass es furchtbar schwierig und ohne professionellen Beistand gänzlich unmöglich ist, sich einfach mal zu bewegen. Müssen wir früher bekloppt gewesen sein, dass wir uns irgendwie sportlich betätigt haben, ohne jeglichen wissenschaftlichen Beistand, ohne High-Tech-Ausrüstung, ohne Ernährungsberater und Fitnesstrainer. Aber Spaß hatten wir. Und unverschämt schlank waren wir dabei auch noch.
Den „Nachbrenneffekt“ gibt es nicht nur beim Krafttraining,
sondern auch bei allen anderen Ausdauersportarten und
Gymnastikformen.
Ja, aber ich bin sicher, dass das noch nie jemand abgestritten hat. Ich auch nicht. Optimal ist aber sicher eine Mischung aus Muskelaufbau und Ausdauertraining. Die Sachen schließen sich nicht aus sondern ergänzen sich. Deshalb war mein Vorschlag: Theraband und Ausdauer … ach nee, lassen wirs gut sein.
Er hört allerdings genau in dem Moment auf,
wo man wieder Nahrung zu sich nimmt (bei meiner
Übungsleiterausbildung gerade gelernt!).
Na, dann muss Astrid wohl verhungern … oder die Nahrungsaufnahme nur noch nach Rücksprache oder besser noch durch Aufsicht durch einen staatl. gepr. Übungsleiter durchführen. Wäre doch gelacht, wenn wir ihr nicht auch noch das Essen vermiesen können um sie dann erst wieder durch wissenschaftliche Anleitung an die Nahrungsaufnahme heranzuführen ergänzt durch ein Trainingsprogramm, wie der Löffel zum Mund zu führen ist, ohne dass es dabei zu ernsthaften Verletzungen kommt.
Und noch einmal meine Meinung zu den ganzen höchst wissenschaftlichen Erkenntnissen: Einfach mal den A**** bewegen, eine Sportart suchen, die Spaß macht und anfangen.
Gruß
Roland