Zum nachdenken !

Von welchem Bundesland rede ich wohl (verzichte bewusst auf superlative !)?

Hohe Geburtenrate
Niedrie Scheidungsrate
Niedrige Erwerbslosenquote
Hohe Erwerbstätigenquote
Hoher Bildungsstand
Hohes Durchschnittseinkommen
Niedrige Kriminalitätsrate
Dauerhafte politische Konstanz
Schönes Land
Schönes Wetter :wink:

Ganztagesschulen sind dort nicht so wichtig wie woanders, da es eine Art soziales (!!!) Netz gibt, das heißt man hilft sich gegenseitig (Ja, zum Teil ganz ohne staatliches Zutun)

höchste Erwerbstätigenquote unter jungen Müttern (nur zum untermauern mit superlativ !)

und ob ihr es glaubt oder nicht, zufriedene Menschen, die Ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nicht ständig andere für Ihr Unglück verantwortlich machen.

Die Menschen dort sind nicht perfekt, Sie sind einfach nur Menschen !

Gebe zu die Antwort auf die Frage nach dem Bundesland ist nicht ganz ein- aber wenigstens zweideutig !

Nun stellt Euch mal vor, man würde Deutschland teilen. Alle Schwarzgelb-Wähler in das eine Deutschland, die Rotgrün-Wähler in das andere (unter gleichen Vorraussetzungen natürlich !)…
Welches Land würde sich wohl besser entwickeln, wo also würden die Menschen glücklicher ??

Ich denke die meisten wissen die richtige Antwort. Die Antwort zu wissen, und das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen ist aber zweierlei !

Bitte erst denken, dann schiessen :wink:)

Angenommen, man würde die Leute aus diesem Land in Länder stecken, die in einem gewaltigen Strukturwandel stecken, weil ganze Industriezweige sterben oder in Länder, die 50 Jahre Kommunismus wegstecken mussten - glaubst Du, all das, was Du grade aufgezählt hast, würde bestehen bleiben?
(Das Wetter mal ausgenommen :smile:)

Vergleiche zwischen Bundesländern sind im Prinzip unsinnig, weil sie sich zum Teil krass in ihrer Wirtschafts- und Sozialstruktur unterscheiden.

Wenn ich bestimmte Regierungsbezirke oder Landkreise hier in NRW mit anderen oder mit den urbanen Regionen vergleiche, könnte ich ähnliches darüber sagen wie Du über jenes Musterländle.

Wenn Du den Landkreis Traunstein mit der Stadt Nürnberg vergleichst, dürfte die Grossstadt hierbei auch wesentlich schlechter abschneiden - weil sie mit ganz anderen Problemen konfrontiert ist.

Ballungszentren sind nunmal oft soziale Brennpunkte mit hoher Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Ausländerproblemen, Verwahrlosung, kaputten Familien…
Da kann eine Bundes- oder Landesregierung aber gar nicht so viel gegen tun. Anders sieht das aus mit der Förderung von strukturschwachen, agrarisch geprägten Räumen, wie in Bayern z.b. der Bayrische Wald, in NRW/Rheinland-Pfalz die Eifel oder in Niedersachsen Ostfriesland, wo man durch gezielte Infrastrukturmaßnahmen wie Autobahnbau und regionale Förderprogamme den Rahmen für Wirtschaftswachstum schaffen kann.

Gruss

Irak?
den kenn ich nämlich nicht :smile:

Von welchem Bundesland rede ich wohl (verzichte bewusst auf
superlative !)?

deutsches Bundesland?

Hohe Geburtenrate
Niedrie Scheidungsrate
Niedrige Erwerbslosenquote
Hohe Erwerbstätigenquote
Hoher Bildungsstand
Hohes Durchschnittseinkommen
Niedrige Kriminalitätsrate
Dauerhafte politische Konstanz
Schönes Land
Schönes Wetter :wink:

Ganztagesschulen sind dort nicht so wichtig wie woanders, da
es eine Art soziales (!!!) Netz gibt, das heißt man hilft sich
gegenseitig (Ja, zum Teil ganz ohne staatliches Zutun)

höchste Erwerbstätigenquote unter jungen Müttern (nur zum
untermauern mit superlativ !)

und ob ihr es glaubt oder nicht, zufriedene Menschen, die Ihr
Leben selbst in die Hand nehmen und nicht ständig andere für
Ihr Unglück verantwortlich machen.

Die Menschen dort sind nicht perfekt, Sie sind einfach nur
Menschen !

Gebe zu die Antwort auf die Frage nach dem Bundesland ist
nicht ganz ein- aber wenigstens zweideutig !

Nun stellt Euch mal vor, man würde Deutschland teilen. Alle
Schwarzgelb-Wähler in das eine Deutschland, die Rotgrün-Wähler
in das andere (unter gleichen Vorraussetzungen natürlich
!)…
Welches Land würde sich wohl besser entwickeln, wo also würden
die Menschen glücklicher ??

Ich denke die meisten wissen die richtige Antwort. Die Antwort
zu wissen, und das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen ist
aber zweierlei !

Bitte erst denken, dann schiessen :wink:)

Nun stellt Euch mal vor, man würde Deutschland teilen. Alle
Schwarzgelb-Wähler in das eine Deutschland, die Rotgrün-Wähler
in das andere (unter gleichen Vorraussetzungen natürlich
!)…
Welches Land würde sich wohl besser entwickeln, wo also würden
die Menschen glücklicher ??

Hallo Heiko,

die richtige Mischung macht’s! Wir brauchen gelbes, rotes, schwarzes und grünes Gedankengut. Dabei liegt es in der Natur der Sache, daß sich Parteien mit zunehmender Größe am Mittelmaß orientieren und sich einander angleichen. Darin liegt die Bedeutung der kleinen Parteien von der PDS, über die Gelben bis zu den Grünen. Querdenken und den gewohnten Weg zu verlassen, auf dem viele gut verdienen und sich andere bequem eingerichtet haben, ist eine Domäne der kleineren Mehrheitsbeschaffer, die der jeweiligen Koalition den Richtungsfarbtupfer geben.

Die beiden großen Volksparteien bringen die vielen Stimmen nur zusammen, wenn sie für beinahe das gesamte politische Spektrum etwas im Angebot haben. Von daher wird es keinen großen Unterschied machen, welche der beiden Parteien den Kanzler stellt. Die tatsächlichen Ziele der nächsten Regierungszeit werden maßgeblich vom kleinen Regierungspartner bestimmt. Nur dort ist überhaupt ein erkennbares Profil vorhanden.

Gruß
Wolfgang

wieder nicht verstanden.

Nun stellt Euch mal vor, man würde Deutschland teilen. Alle
Schwarzgelb-Wähler in das eine Deutschland, die Rotgrün-Wähler
in das andere (unter gleichen Vorraussetzungen natürlich

Nein in PDS und den Rest in die anderen Parteien.

Welches Land würde sich wohl besser entwickeln, wo also würden
die Menschen glücklicher ??

in dem Land, in dem die Leute endlich mal begreifen, was in den Programmen steht und dieses auch überall selbst umsetzen bzw. politisch mitarbeiten. Deshalb war der Osten genauso Mist, wie es jetzt der Westen ist. Der Willensbildungsprozeß muß in Gang kommen. Politik ist eine Naturwissenschaft wie jede andere. Und was unsere Politiker damals gemacht haben - mögen sie korrupt gewesen sein, wie sie wollten - das Land war definitiv einfacher und in vielen Dingen besser. Die Fehler legen woanders - nämlich in der geringen Bildung darüber.

Mitmachen muß jeder - den Leuten gehts zu gut, sie haben offensichtlich keine Lust dazu. Deshalb geht dieses Land auch stück für Stück den Bach runter. Die einzige alternative zu der archaischen Politik der Altparteien sehe ich nur folgendes: Entweder sie übernehmen das Programm der PDS (dazu müssten sie es aber verstehen lernen - denn sie machen nachweislich seit 13 Jahren nur eine Seitwärtsbewegung) oder wir können ausschließlich PDS wählen, da sie das einzige vernünftige Programm hat. Logisch, wenn man sich mal anschaut, das eine Universität voll bester Gesellschaftswissenschaftler als Führungselite im Ältestenrat sitzt. http://www.pds-online.de/partei/strukturen/aeltesten…
Ich bin der Meinung, das steht auch im Programm, daß sie lediglich vernünftige, stabile Strukturen schaffen wollen.
Wie wir das umsetzen, liegt an jedem! selbst.

@alle Wessis - begreift bitte endlich, daß in der DDR nicht jeder Funktionär kriminell war, das ist absoluter Quatsch. Ein Land braucht eine Führung - sonst hätten wir schon Kommunismus (anarchie? :smile: oder wir wurschteln weiter wie bisher und jeder macht was er will. Das ist auch der Grund, weshalb die ganzen Bildzeitungsleser 89 in den Westen gemacht sind und dachten, ihnen fliegen die gebratenen Tauben in den Mund, wie weiterhin ohne was zu machen.
Nein, sie mußte nur aufgrund der komplizierten politischen Verhältnisse sehr straff geführt werden - obwohl wir im Land mehr Freiheiten hatten.
Das System war aber garnicht so unterschiedlich - es gab Privateigentum, dieselben Leute, dieselben Gesetze (annähernd).

die richtige Mischung macht’s!

An Menschen, ja - nicht an Parteien.

Wir brauchen gelbes, rotes,

schwarzes und grünes Gedankengut. Dabei liegt es in der Natur
der Sache, daß sich Parteien mit zunehmender Größe am
Mittelmaß orientieren und sich einander angleichen. Darin
liegt die Bedeutung der kleinen Parteien von der PDS, über die
Gelben bis zu den Grünen. Querdenken und den gewohnten Weg zu
verlassen, auf dem viele gut verdienen und sich andere bequem
eingerichtet haben, ist eine Domäne der kleineren
Mehrheitsbeschaffer, die der jeweiligen Koalition den
Richtungsfarbtupfer geben.

Die beiden großen Volksparteien bringen die vielen Stimmen nur
zusammen, wenn sie für beinahe das gesamte politische Spektrum
etwas im Angebot haben. Von daher wird es keinen großen
Unterschied machen, welche der beiden Parteien den Kanzler
stellt. Die tatsächlichen Ziele der nächsten Regierungszeit
werden maßgeblich vom kleinen Regierungspartner bestimmt. Nur
dort ist überhaupt ein erkennbares Profil vorhanden.

Gruß
Wolfgang

Hallo Heiko,

hättest Du auch „spießig“ und „konservativ“ gesagt und „schönes Wetter“ weggelassen, hätte ich glatt auf Bayern getippt.

Ich finde solche Ländervergleiche sinnlos.

Ciao
Camilla

dachte ich die PDS bemüht sich "wählbar zu werden.

Aber nach diesem Satz hab ich das Gefühl die letzten 40 Jahre woanders gewohnt zu haben!

Deshalb war der Osten genauso
Mist, wie es jetzt der Westen ist. Der Willensbildungsprozeß
muß in Gang kommen. Politik ist eine Naturwissenschaft wie
jede andere. Und was unsere Politiker damals gemacht haben -
mögen sie korrupt gewesen sein, wie sie wollten - das Land war
definitiv einfacher und in vielen Dingen besser. Die Fehler
legen woanders - nämlich in der geringen Bildung darüber.

*würg* über soviel „Unbildung“

gruss
winkel

Dann erklär du mir, wieso es hier nicht vorwärts geht?
Es ist z.B. durch deine Unbildung. Warum machst du keinen Konzern auf und beschäftigst die ganzen Arbeitslosen nicht? Du hast nur die Große Klappe und keine Ahnung.

Frank

Hallo Lars,

Angenommen, man würde die Leute aus diesem Land in Länder
stecken, die in einem gewaltigen Strukturwandel stecken, weil
ganze Industriezweige sterben oder in Länder, die 50 Jahre
Kommunismus wegstecken mussten - glaubst Du, all das, was Du
grade aufgezählt hast, würde bestehen bleiben?
(Das Wetter mal ausgenommen :smile:)

Ist schon klar,dass man immer mit Erblasten Leben muss, die zu überwinden enorme Anstrengungen kosten kann. Ich wollte aber eigentlich darauf hinaus, dass es in erster Linie darauf ankommt, was die Menschen machen. Ob Sie einfach hinnehmen was ist und anderen dafür die Schuld zuweisen oder ob Sie bereit sind das Heft in die Hand zu nehmen um den Karren aus dem Dreck zu ziehen ?
Die Politik spielt hier sicher nicht unbedingt die Hauptrolle, mündige Bürger brauchen aber eine Politik die Ihnen auch die entsprechenden Freiräume lässt. Und die Leute die ihr Leben selbst meistern wollen und auf die eigene Kraft vertrauen, werden eher eine Partei wählen die für Eigenverantwortung steht.

Vergleiche zwischen Bundesländern sind im Prinzip unsinnig,
weil sie sich zum Teil krass in ihrer Wirtschafts- und
Sozialstruktur unterscheiden.

Woher kommen die Unterschiede ? Standen nach der Wende im Osten nicht allen Ländern gleich viel Mittel zur Verfügung ? Ist es etwa nur Zufall, dass Sachsen Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern im Vgl. zu Sachsen und Thüringen ziemlich mies dastehen ?

Ballungszentren sind nunmal oft soziale Brennpunkte mit hoher
Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Ausländerproblemen,
Verwahrlosung, kaputten Familien…

Und doch scheint man in manchen Regionen mit den selben Problemen besser fertig zu werden als andere bzw. sie erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Es gibt ja zum Glück noch andere „spießige“ und „konservative“
Bundesländer als Bayern !

P.S.: Dieser Artikel wurde NICHT von einem/-r Moderator/-in verändert.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

bravo - begriffen
und dann braucht man noch einen Plan dazu, wie welche Strukturen durch wen entstehen sollen.

Angenommen, man würde die Leute aus diesem Land in Länder
stecken, die in einem gewaltigen Strukturwandel stecken, weil
ganze Industriezweige sterben oder in Länder, die 50 Jahre
Kommunismus wegstecken mussten - glaubst Du, all das, was Du
grade aufgezählt hast, würde bestehen bleiben?
(Das Wetter mal ausgenommen :smile:)

Ist schon klar,dass man immer mit Erblasten Leben muss, die zu
überwinden enorme Anstrengungen kosten kann. Ich wollte aber
eigentlich darauf hinaus, dass es in erster Linie darauf
ankommt, was die Menschen machen. Ob Sie einfach hinnehmen was
ist und anderen dafür die Schuld zuweisen oder ob Sie bereit
sind das Heft in die Hand zu nehmen um den Karren aus dem
Dreck zu ziehen ?
Die Politik spielt hier sicher nicht unbedingt die Hauptrolle,
mündige Bürger brauchen aber eine Politik die Ihnen auch die
entsprechenden Freiräume lässt. Und die Leute die ihr Leben
selbst meistern wollen und auf die eigene Kraft vertrauen,
werden eher eine Partei wählen die für Eigenverantwortung
steht.

Vergleiche zwischen Bundesländern sind im Prinzip unsinnig,
weil sie sich zum Teil krass in ihrer Wirtschafts- und
Sozialstruktur unterscheiden.

Woher kommen die Unterschiede ? Standen nach der Wende im
Osten nicht allen Ländern gleich viel Mittel zur Verfügung ?
Ist es etwa nur Zufall, dass Sachsen Anhalt, Brandenburg,
Mecklenburg Vorpommern im Vgl. zu Sachsen und Thüringen
ziemlich mies dastehen ?

Ballungszentren sind nunmal oft soziale Brennpunkte mit hoher
Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Ausländerproblemen,
Verwahrlosung, kaputten Familien…

Und doch scheint man in manchen Regionen mit den selben
Problemen besser fertig zu werden als andere bzw. sie erst gar
nicht aufkommen zu lassen.

Zum Stil:
Also bitte nicht so unsachlich werden! Solche Ausbrüche schaden letzten Endes nur dir selber und auch den anderen ist damit nicht gedient.

Zum Thema:

Nein, sie mußte nur aufgrund der komplizierten politischen :Verhältnisse sehr straff geführt werden - obwohl wir im Land :mehr Freiheiten hatten.
Das System war aber garnicht so unterschiedlich - es gab :stuck_out_tongue:rivateigentum, dieselben Leute, dieselben Gesetze (annähernd).

Wenn du unter „straffer Führung“ das Einsperren von Kritikern , die gewaltsame Niederschlagung von Demonstrationen, das systematische Bespitzeln der Bürger und ähnliches verstehst, dann ist das wohl eher beschönigend, um nicht zu sagen gegenüber den Opfern ja blanker Hohn! Inwiefern die Gesetze sich ähneln sollten kann ich ja bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen (z.B. Verkehr), aber wie diese Gesetze entstanden und durchgesetzt wurden steht auf einem ganz anderen Blatt. Außerdem gab es ja in anderen Bereichen ganz erhebliche Unterschiede.

Das ist auch der Grund, weshalb die ganzen Bildzeitungsleser 89 :in den Westen gemacht sind und dachten, ihnen fliegen die :gebratenen Tauben in den Mund, wie weiterhin ohne was zu machen.

Was meinst du mit „wie weiterhin ohne was zu machen“? Etwa die „Vollbeschäftigung“ in der DDR? Vielleicht war es ja die Aussicht dieser Menschen darauf, endlich mal für ihre Arbeit gerecht entlohnt zu werden, die sie in den Westen trieb?

Politik ist eine Naturwissenschaft wie jede andere.

Also schön wenn man Politik als Naturwissenschaft bezeichnet, muss ich mich doch etwas wundern. Insofern wundert mich nur was dann die ganzen Gesellschaftswissenschaftler bei der PDS bringen sollen? Übrigens ich kenne auch Akademiker, die nur gehörigen Mist von sich geben, also nicht jeder der ne Uni von innen gesehen hat muss auch „bescheid wissen“.

in dem Land, in dem die Leute endlich mal begreifen, was in den :stuck_out_tongue:rogrammen steht und dieses auch überall selbst umsetzen bzw. :stuck_out_tongue:olitisch mitarbeiten.

genau „und bist du nicht willig so brauch ich Gewalt“, gell? Aber im Ernst du wirst nie ein Land finden in dem alle Menschen ein Programm verwirklichen, weil es ja immer Interessenskonflikte gibt. Der Erfolg der Demokratie liegt ja darin, dass Kompromisse zustande kommen und nicht einer dem Anderen vorschreibt, was er zu tun hat. Und das Allertollste:
Sogar du darfst Deine Meinung frei äußern und niemand geht Dir dafür an den Kragen! Ich kenne Länder in denen das ganz anders geregelt werden würde…

Also in diesem Sinne: Seit nett zueinander! :smile:

Edi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

zur Aufklärung
Hallo Heiko,

P.S.: Dieser Artikel wurde NICHT von einem/-r Moderator/-in
verändert.

da ich die MODin dieses Brettes bin, kann ich meine eigenen Artikel ändern/bearbeiten, z.B. wenn ich einen Tippfehler drin habe.
Alles klar??

Ciao
Camilla

Bremen !!
er meint ganz sicher Bremen !!

Henning Scherf for Tschänzelohr !!

*Speckfahne schwenk*
Marion

Hallo Edi,

Zum Stil:
Also bitte nicht so unsachlich werden! Solche Ausbrüche
schaden letzten Endes nur dir selber und auch den anderen ist
damit nicht gedient.

Ich glaube, winkel weiß schon, wie ich das meine :smile: Es sollte ihm nur klar werden, eine Beleidigung war das nicht. Beim philosophieren, gehts manchmal konträr zu.

Zum Thema:

Nein, sie mußte nur aufgrund der komplizierten politischen :Verhältnisse sehr straff geführt werden - obwohl wir im Land :mehr Freiheiten hatten.
Das System war aber garnicht so unterschiedlich - es gab :stuck_out_tongue:rivateigentum, dieselben Leute, dieselben Gesetze (annähernd).

Wenn du unter „straffer Führung“ das Einsperren von Kritikern

ich war damit nicht einverstanden, daß Leute eingesperrt werden. Man hätte sie auch aufklären können. Wenn man sich aber dagegen wehrt, wissen aufzunehmen, kann man zur Gefahr der Gesellschaft werden.

die gewaltsame Niederschlagung von Demonstrationen

wenn die Ziele radikal und nur für eine kleine Gruppe zur kurzzeitigen Befriedigung niederer Triebe oder um einen dritten Weltkrieg auszulösen sind, ist das unter Vorbehalt rechtens (entsprechendes vorgehen - aufklärung ist immer besser)

systematische Bespitzeln der Bürger

mangels Geist oder wozu? Gegenteil von Bespitzelung ist Aufklärung.

und ähnliches verstehst,

dann ist das wohl eher beschönigend, um nicht zu sagen
gegenüber den Opfern ja blanker Hohn! Inwiefern die Gesetze
sich ähneln sollten kann ich ja bis zu einem gewissen Grad
nachvollziehen (z.B. Verkehr), aber wie diese Gesetze
entstanden und durchgesetzt wurden steht auf einem ganz
anderen Blatt.

Auf keinen Fall mit Brachialgewalt. Man hat mir Ossi beigebracht, daß ich meinen Kopf gebrauchen soll und das hab ich gemacht. Das hat vielen nicht gepaßt, daß ich ihnen immer alles ins Gesicht gesagt habe. Aber eingesperrt hat mich dafür keiner - im Gegenteil. Warum wohl?

Außerdem gab es ja in anderen Bereichen ganz

erhebliche Unterschiede.

Fast nicht. Es gibt hier ne Unmenge anderer strukturen. Wenn man es sich genau betrachtet, hat sich unser Recht nur unwesentlich unterschieden. Es ging alles in dieselbe Richtung. Nur auf die damalige Philosophie des Gesellschaftssystems angepaßt.

Das ist auch der Grund, weshalb die ganzen Bildzeitungsleser 89 :in den Westen gemacht sind und dachten, ihnen fliegen die :gebratenen Tauben in den Mund, wie weiterhin ohne was zu machen.

Was meinst du mit „wie weiterhin ohne was zu machen“? Etwa die
„Vollbeschäftigung“ in der DDR? Vielleicht war es ja die
Aussicht dieser Menschen darauf, endlich mal für ihre Arbeit
gerecht entlohnt zu werden, die sie in den Westen trieb?

Das siehst du tatsächlich falsch. Unser Geld hat uns locker über den Monat gereicht. Die lebensnotwendigen Dinge waren ja billiger.
An der stelle waren Fehler - man hat die Leute mit leninistischen Parolen und Propaganda verarscht (falsche Politik der russischen Besatzer), über die wir nur gelacht haben. Deshalb hat sich eine Situation eingestellt, daß´keiner mehr daran glaubte, daß es vorwöärts geht. Genau wie jetzt. Nur weil Marx`s Grundlagen keiner glaubte und alle dachten, wenn „die Anderen“ das machen, gehts mir gut.

Politik ist eine Naturwissenschaft wie jede andere.

Also schön wenn man Politik als Naturwissenschaft bezeichnet,
muss ich mich doch etwas wundern.

Weshalb? Sind eure guten Professoren tatsächlich so dumm?
http://www.syngentafoundation.com/politische_oekonom…
Auf welcher Philosophie beruht die Existenz eures Geistes? Philosophie ist die Urwissenschaft aller modernen Naturwissenschaften, inklusive den Gesellschaftswissenschaften.

Insofern wundert mich nur

was dann die ganzen Gesellschaftswissenschaftler bei der PDS
bringen sollen?

Sie müssen gesellschaftlich integriert werden und Konzepte entwickeln. Das können die, glaub mir das. Olle Oskar Fischer ist weltweit rumgereist und hat Frieden gestiftet, der krumme Hund.

Übrigens ich kenne auch Akademiker, die nur

gehörigen Mist von sich geben, also nicht jeder der ne Uni von
innen gesehen hat muss auch „bescheid wissen“.

in dem Land, in dem die Leute endlich mal begreifen, was in den :stuck_out_tongue:rogrammen steht und dieses auch überall selbst umsetzen bzw. :stuck_out_tongue:olitisch mitarbeiten.

genau „und bist du nicht willig so brauch ich Gewalt“, gell?

Genau. Ich machs wie bei Winkel oder er kriegt keine Jahresendprämie. Wie würdest du es machen?

Aber im Ernst du wirst nie ein Land finden in dem alle
Menschen ein Programm verwirklichen, weil es ja immer
Interessenskonflikte gibt.

Das gab es noch nie - deshalb wollen wir uns ja darüber unterhalten, oder?

Der Erfolg der Demokratie liegt ja

darin, dass Kompromisse zustande kommen und nicht einer dem
Anderen vorschreibt, was er zu tun hat.

Vollkommen falsch!!! In der Demokratie vorher war kein klares Konzept. Lies bitte bei Marx nach, was er herausgearbeitet hat.

Und das Allertollste:

Sogar du darfst Deine Meinung frei äußern und niemand geht Dir
dafür an den Kragen! Ich kenne Länder in denen das ganz anders
geregelt werden würde…

Das wäre absolut doof!! hier muss! jeder zu seinem Willen kommen, wenn er realisierbar ist. Das geht auch.

Aarrgghh - mir dröhnt der Schädel. Laßt euch endlich mal selbst was einfallen! Wer bezahlt mir das :frowning:((?

Frank

Hallo

Ist schon klar,dass man immer mit Erblasten Leben muss, die zu
überwinden enorme Anstrengungen kosten kann. Ich wollte aber
eigentlich darauf hinaus, dass es in erster Linie darauf
ankommt, was die Menschen machen. Ob Sie einfach hinnehmen was
ist und anderen dafür die Schuld zuweisen oder ob Sie bereit
sind das Heft in die Hand zu nehmen um den Karren aus dem
Dreck zu ziehen ?
Die Politik spielt hier sicher nicht unbedingt die Hauptrolle,
mündige Bürger brauchen aber eine Politik die Ihnen auch die
entsprechenden Freiräume lässt. Und die Leute die ihr Leben
selbst meistern wollen und auf die eigene Kraft vertrauen,
werden eher eine Partei wählen die für Eigenverantwortung
steht.

Und welche demokratische Partei wäre das nicht?

Ich finde es ist eine ziemlich „deutsche“ Eigenschaft, ständig alles mieszumachen, schlechtzureden und „denen da oben“ die Schuld dafür zu geben und auf Abhilfe zu warten, statt sich selbst zu bemühen, was zu reissen.
Vielleicht ist es auch nicht „deutsch“, sondern einfach bezeichnend für Gesellschaften, in denen viel Wohlstand und Behäbigkeit herrschen und die dennoch nie zufrieden sind, mit dem was sie haben.
Krisenzeiten scheinen eine Ausnahme zu sein, wie z.b. grad in Ostdeutschland oder auch Deutschland nach dem Krieg.

Vergleiche zwischen Bundesländern sind im Prinzip unsinnig,
weil sie sich zum Teil krass in ihrer Wirtschafts- und
Sozialstruktur unterscheiden.

Woher kommen die Unterschiede ? Standen nach der Wende im
Osten nicht allen Ländern gleich viel Mittel zur Verfügung ?
Ist es etwa nur Zufall, dass Sachsen Anhalt, Brandenburg,
Mecklenburg Vorpommern im Vgl. zu Sachsen und Thüringen
ziemlich mies dastehen ?

In Meck-Pomm sind die DDR-Werften und die Schwerindustrie kaputtgegangen; die Gründe sind sicherlich mannigfaltig und nicht nur oder hauptsächlich bei der politischen Führung zu suchen.
In Brandenburg - was ist denn da? Nenne mir mal eine Grossstadt in Brandenburg ausser Potsdam und Cottbus… und für die Lausitz gilt das gleiche wie für andere alte Schwerindustrieregionen - unrentabel, Rationalisierung…
Ähnliches gilt auch für Sachsen-Anhalt, und über die Sozialstruktur haben wir noch gar nicht gesprochen (ich kenne sie auch nicht) - der Punkt ist, die Ausgangslage ist eben NICHT gleich gewesen.

Ballungszentren sind nunmal oft soziale Brennpunkte mit hoher
Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Ausländerproblemen,
Verwahrlosung, kaputten Familien…

Und doch scheint man in manchen Regionen mit den selben
Problemen besser fertig zu werden als andere bzw. sie erst gar
nicht aufkommen zu lassen.

Ich wüsste keine Grossstadtregion ohne solche Probleme.

Gruss

aber das wetter?

gruss

Woher kommen die Unterschiede ? Standen nach der Wende im
Osten nicht allen Ländern gleich viel Mittel zur Verfügung ?
Ist es etwa nur Zufall, dass Sachsen Anhalt, Brandenburg,
Mecklenburg Vorpommern im Vgl. zu Sachsen und Thüringen
ziemlich mies dastehen ?

Nein, es kommt auch auf die Statistik an. BIP / Erwerbstätigen 2000 in DM

  1. Brandenburg 77400
  2. Sachsen-Anhalt 76520
  3. Mecklenburg-Vorpommern 73970
  4. Sachsen 72520
  5. Thüringen 72310

Logo. Es gibt auch andere Statistiken mit anderen Rangfolgen. Aber welche ist die objektiv richtige? Welchem Land geht es objektiv am besten?

Österreich !!!

Da wo´d Sissi iss!

Wird WWW jetzt vom Wissens zum Quizforum?

Kann ich jemanden anrufen?
Komm ich getz in Fernsehn?

Muss die Gegend bei Hof und Schweinfurt sein…
Gruß
Mike

P.S. Es ist nicht alles Gold, was glänzt

P.P.S. Wahlpropaganda

P.P.P.S: WWas bin ich froh, wenn die Wahlen rum sind