'Zusatz-Eiweiß' ohne Milchanteile

Hallo,

eine Kollegin soll etwas mehr Eiweiß zu sich nehmen. Bei den Zutaten diverser Pülverchen liest man aber im von „Milcheiweiß“,…
Leider verträgt sie Milch aber nicht s.
Gibt es eine Alternative (evtl. Produktempfehlungen) ohne Milch, Molke. Von Soja ist sie auch nicht soooo begeistert.

Vielen dank schon mal.

Hallo

eine Kollegin soll etwas mehr Eiweiß zu sich nehmen. Bei den
Zutaten diverser Pülverchen liest man aber im von
„Milcheiweiß“,…
Leider verträgt sie Milch aber nicht s.

Die meisten, die keine Milch vertragen, kommen mit dem Eiweiss gut
klar, nicht aber mit dem Milchzucker (Laktose). Wenn letzteres
zutrifft, wird sie mit dem Pulver kein Problem haben.

Gibt es eine Alternative (evtl. Produktempfehlungen) ohne
Milch, Molke. Von Soja ist sie auch nicht soooo begeistert.

Was ist falsch an Soja? Wenn sie Sojamilch nicht mag, heisst das noch
nicht, dass sie das Eiweiss aus Soja im Eiweisspulver ebenfalls nicht
moege.
Ansonsten gibt’s auch Eiweisspulver, die eine Mischung aus Kartoffel-
und Huehnereieiweiss sind.

Gruss, Tychi

hallo Semmrich,

in der Apotheke gibt es ein Eiweiss-Pulver, dass nennt sich:

Alma Sed Pulver Vitalkost

Es wird bei Eiweissmangelzuständen empfohlen. Wieviel es kostet, weiss ich leider nicht.

Vielleicht konnte ich helfen …

viele Grüsse

chatboy

,

eine Kollegin soll etwas mehr Eiweiß zu sich nehmen. Bei den
Zutaten diverser Pülverchen liest man aber im von
„Milcheiweiß“,…
Leider verträgt sie Milch aber nicht s.
Gibt es eine Alternative (evtl. Produktempfehlungen) ohne
Milch, Molke. Von Soja ist sie auch nicht soooo begeistert.

Vielen dank schon mal.

Hallo!
Wie wäre es mit Spirulina, enthält ja ne Menge
pflanzliches Eiweiss.
LG Maike

Hallo auch.

Proteinpulver sollte möglichst aus mehreren Eiweißquellen gewonnen werden. Dazu gehört auch das Milcheiweiß. Bei Unverträglichkeiten gegenüber Milchprodukten liegt es meistens am Milchzucker und nicht an dem Eiweiß.
Bevor Deine Kollegin jedoch zu Nahrungsergänzung greift, sollte sie lieber zuerst ihre Ernährung etwas umstellen. Eiweißreiche Nahrungsmittel gibt es in Hülle und Fülle. Man muss sie nur essen.
Wenn Deine Kollegin mehr Info benötigt (welche Nahrungsmittel viel Eiweiß enthalten, was bei Eiweißpulvern zu beachten ist, was noch benötigt wird, um Eiweiß auch verwerten zu können…) dann kann sie mich gerne direkt anschreiben.

Beste Grüße
Lothar

Hallo,
warum soll Sie mehr Eiweiss zu sich nehmen?

als grobe Faustregel gilt 1 g Eiweiss pro kg Körpergewicht,
also bei 60 kg Körpergewicht 60 g Eiweiss.

Das ist mit Fleisch, Wurst, Brot oder eiweisshaltigem Gemüse gut zu schaffen. 100g Putenbrust haben z. B. ca 27 g Eiweiss, 100 g gekochter Schinken haben auch 20 g . Da kommt nicht mal Tofu mit 12 g Eiweiss pro 100 g ran, 100 g Kartoffeln haben 2 g eiweiss und 100 g gekochte Nudeln etwa 5 g. 100 g Vollkornbrot haben ca 7 g Eiweiss.
Allein mit einem Putensteak 150g und 100 g gekochten Nudeln sollte man schon die hälfte des Tagesbedarf intus haben.
Morgends noch ein Schinkenbrot und abends Rührei und Brot mit Margarine und man ist eigentlich schon überversorgt

siehe auch hier:
http://www.lifeline.de/special/fit_durch_ernaehrung/…

man sieht: pülverchen sind eigentlich nur was für Kraftsportler, und auch die versuchen, so viel eiweiss wie möglich natürlich zu sich zu nehmen. Da gibts dann Rührei aus 2 ganzen eiern und 10 Eiweiss, dazu Schinken und fettarmen Käse und ein grosses Glas Buttermilch

grüsse
dragonkidd

Danke an alle für die Antworten
Hallo zusammen,

besten Dank für die Antworten. Werde das mal so weitergeben.

Wünsche noch einen schönen Tag.

Hallo!

eine Kollegin soll etwas mehr Eiweiß zu sich nehmen. Bei den
Zutaten diverser Pülverchen…

Für die Zufuhr hochwertigen Eiweisses reichen Fisch, Fleisch und Geflügel. Schmeckt besser als Pülverchen und ist auch noch preiswerter.

Geheimtipp: Wer sich bewußt und ausgewogen ernähren möchte, geht … - nein, nicht in die Apotheke und auch nicht zum Vertreter für Nahrungsergänzungsmittel - sondern in den nächsten Buchladen, auf die Seite von amazon.de oder der DGE und kauft für kleines Geld einen der Ratgeber der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Es wird zwar weithin für unmöglich, mindestens aber für schädlich und gefährlich gehalten, sich ohne Produkte der chemischen, pharmazeutischen und Nahrungsergänzungsmittelindustrie zu ernähren, aber entgegen dieser landläufigen Meinung funktioniert es dennoch! Man kann dieses seltsame weiße Möbel in der Küche benutzen und Mahlzeiten vom Allerfeinsten aus frischen Zutaten selbst zubereiten. Man stirbt davon nicht, es ist unglaublich preiswert, mit etwas Übung macht die Sache sogar Spaß und recht bald müssen sich die Köche der Gastronomie in weitem Umkreis richtig lang machen, wenn sie auch nur annähernd so leckere Sachen zustande bringen wollen, die nicht kaputt gekocht sind und nicht in Industriesauce aus dem Plastikeimer ertränkt wurden.

Aber wie schon erwähnt, handelt es sich um einen Geheimtipp, den Du bitte nicht verbreitest. Wir haben jetzt schon fast 5 Millionen Arbeitslose und wenn auch noch die Leute mit ihren Pülverchen und Nahrungsergänzungsmitteln arbeitslos werden oder womöglich einer ehrlichen Beschäftigung nachgehen müßten … nicht auszudenken! Bedenke auch die Katastrophe, wenn Du Dich von frischen Sachen und Fisch und Fleisch bis zum Abwinken für 150 € problemlos einen ganzen Monat ernähren könntest. Du wüßtest nicht mehr, wohin mit Deinem Geld. Also: Tüchtig Pülverchen kaufen! Guten Appetit dabei!

Gruß
Wolfgang

man muss ja nicht gleich vor Sarkasmus strotzen!
Hallo?

Vorab: Ich bin allen durchaus dankbar für Ihre Hinweise.

Nur hier muss ich noch mal antworten:
Entschuldige bitte, aber ich hab nur ne Frage gestellt und um ein paar gezielte Informationen gebeten.

Grundsätzlich: Meine Kollegin isst recht ausgewogen, nur meidet sie eben Milchprodukte, weil sie diese nicht verträgt und sie isst wenig bis gar kein Fleisch.
Nur weil ich hier exemplarisch nach nem Pülverchen gefragt habe wird mir hier eine Antwort voller Sarkasmus gegeben. Sorry, wenn du gefrustet bist, dass zu viele Deutsche Nahrungsergänzungsmittel verwenden, dann erstell doch bitte nen eigenen Beitrag und greif nicht mich an!

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Hallo!

Meine Kollegin isst recht ausgewogen, nur
meidet sie eben Milchprodukte, weil sie diese nicht verträgt
und sie isst wenig bis gar kein Fleisch.

Mit solcher Einschränkung muß man mit dem Begriff „ausgewogen“ vorsichtig umgehen. Ohne Fleisch und ohne Milchprodukte auf dem Speisezettel sollte man über Nährstoffgehalte der einzelnen Lebensmittel Bescheid wissen und es muß regelmäßig z. B. Kabeljau, Rotbarsch oder Forelle auf den Teller. Andernfalls - wenn es also in Richtung veganer Ernährung geht - kann es eng werden mit der Deckung des Eiweißbedarfs. Kurz: Die Ernährungsgewohnheiten sind zu überdenken und dafür sind die preiswerten Büchlein von der DGE hilfreich. Mein Exemplar „Richtig gekocht - vollwertig ernährt“ ist von 1972, sicherlich gibts dafür inzwischen Dutzende Nachfolger.

Nur weil ich hier exemplarisch nach nem Pülverchen gefragt
habe…

Ich halte es tatsächlich für eine Degenerationserscheinung, wenn sich Menschen inmitten eines überreichlichen, hochwertigen und dennoch preiswerten Nahrungsangebotes von Pulvern ernähren. Das Zeug hat durchaus seine Daseinsberechtigung in Hungerbieten, wo es außer ein paar vertrockneten Halmen nichts gibt, schon gar keine eiweißhaltige Nahrung. Aber wenn sich Menschen in einem der reichsten Länder der Erde, wo fast alles wächst und wo es alles gibt, was irgendwo auf dem Globus wächst, von Pulvern ernähren, ist das rational nicht begründbar.

… wird mir hier eine Antwort voller Sarkasmus gegeben.

Siehst Du einen anderen Weg, wenn Vernunft und gesunder Menschenverstand bei den Empfängern der Nachricht von Werbe- und Lifestylegewäsch zugekleistert sind?

Sorry, wenn du gefrustet bist…

Nö. Bei mir gibts keinen Anlaß für Frust. Ich ließ mir heute früh u. a. eine Scheibe Schwarzbrot mit Kräuterquark und Radieschen und sodann
einen Toast mit Käse und einem Schnitzel obendrauf schmecken. Mir ist klar, welche Befremdung solches Tun auslösen muß, wenn man der festen Überzeugung ist, sowas könne man nur in Form von in lauwarmem Wasser angerührten Pulver zu sich nehmen. Mir ist auch klar, wie altmodisch das Essen mit Messer und Gabel sowie das Kauen von Nahrungsmitteln ist, wo doch der moderne Mensch seine Nahrung als Brei oder durch den Strohhalm aufnimmt und die einzige feste Nahrung aus Pillen besteht.

Gruß
Wolfgang

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hallo tychi,

zwei gründe gegen soja:

  1. löst auch oft allergische reaktionen aus (kreuzallergie)
  2. für diejenigen, welche aus moralischen gründen vegetarisch speisen wäre gut zu wissen, daß 80% der sojaprodukte gentechnisch manipulierte pflanzen als basis haben.
    ich werte das jetzt mal absichtlich nicht.

strubbel
S:open_mouth:)

Hallo Wolfgang,

du bist ja ein richtiger Lebenskünstler, mit 150 € im Monat Pro Person und dann noch alles Frisch, wo gibt es denn das ?
Wenn ich bei einem guten Metzger Fleisch kaufe, bei einem Fischhändler frisch gefangenen Fisch und auf dem Wochenmarkt frisches Obst und Gemüse, dann wird wohl das Geld hier nicht reichen.
Und abgesehen davon, wenn du schon die Ernährungsgesellschaften zitierst, dann bitte auch die Tabellen über die Inhaltsstoffe, die nachweislich seit 20 Jahren immer weniger werden in unserem Essen, das müsste doch heissen, dass ich mehr essen muss um meine Zellen richtig zu versorgen oder ?.
Du kennst sicher auch die Empfehlungen der DGE mit 5-7 Protionen Obst und Gemüse, 3 mal wöchentlich frischen Seefisch und ausreichend trinken und bewegen, dass ist für die DGE eine ausreichende Ernährung.
Ich habe aber noch nie einen solchen Menschen getroffen, der das so macht, also müssten dann die Menschen nicht ausreichend versorgt sein.
Und dann gibt es ja noch die nicht so gesunden Sachen wie Zucker, Fett, Medikamente, Belastungen der Lebensmittel, usw.,die rauben ja meine teuer erkauften Vitalstoffe teilweise wieder, also muss ich dann noch mehr essen oder ?
Eine Statistik von einigen Kliniken in Deutschland, die Patienten untersucht haben, die stationär aufgenommen wurden, besagt, dass hier von den 15.000 untersuchten etwa jeder 3. mangelernährt ist, wie kann denn das bei unserem Überangebot sein ?
Wir haben uns mal die Arbeit gemacht und den Tagesbedarf ausgerechnet, wenn ich mich Vollwertig ernähren möchte unter Berücksichtigung der abnehmenden Inhaltsstoffen lt. Tabellen der Ernährungsgesellschaften.

Ernährungssituation
Zur Deckung des täglichen Vitaminbedarfs
mit herkömmlichen Nahrungsmitteln wären die folgenden Mengen notwendig:
Nahrungsmittel Menge Fettlösliche Vitamine Wasserlösliche Vitamine
Die zu verzehrende Gesamtmenge pro Tag beträgt: 12,605 kg
Der Preis für diese Lebensmittelmenge zur Deckung eines Tagesbedarfs liegt zur Zeit bei ca. 35,- Euro*
* Je nach Saison und Region geringfügig abweichend, Preisquelle: Kaufland
Leber 325 g A/D B1/B2/B12/Pantothensäure
Fisch 930 g A/D B1/B6/B12/Pantothensäure
Fleisch 635 g D/K B1/C/Pantothensäure
Obst 2090 g A B1/C/Folsäure/Pantothensäure
Orangen-Saft 1 Liter Folsäure
Gemüse 4750 g A/K B1/B6/C/Folsäure/Pantothensäure
Kartoffeln 710 g B1/B6
Vollkornbrot 840 g E/K B1/B2/Folsäure
Nüsse/Müsli 500 g E B2/Niacin
Öle/Margarine 50 g E
Pilze 775 g D B2/Pantothensäure
Milch 3,5 Liter D B2/B12/Pantothensäure
Milchprodukte 1000 g D B2/B12/Pantothensäure
Eier 2 Stück B12

Und hier zur Info die Werte wie sie sich verändert haben.

Die Ernährungssituation
Obst und Gemüse gestern und heute
Differenz
1985 - 2002
Mineralien und Vitamine
Gehalt in Milligramm je 100g Lebensmittel 1985 1996 2002
Spinat:
Magnesium 62 19 15 minus 76 %
Vitamin C 51 21 18 minus 65 %
Erdbeeren:
Kalzium 21 18 12 minus 43 %
Vitamin C 60 13 8 minus 87 %
Bananen:
Kalzium 8 7 7 minus 12 %
Folsäure 23 3 5 minus 79 %
Magnesium 31 27 24 minus 23 %
Vitamin B6 330 22 18 minus 95 %
Äpfel
Vitamin C 5 1 2 minus 60 %
Brokkoli:
Kalzium 103 33 28 minus 73 %
Folsäure 47 23 18 minus 62 %
Magnesium 24 18 11 minus 55 %
Karotten:
Kalzium 37 31 28 minus 24 %
Magnesium 21 9 6 minus 75 %
Kartoffel:
Kalzium 14 4 3 minus 78 %
Magnesium 27 18 14 minus 48 %
Bohnen:
Kalzium 56 34 22 minus 51 %
Folsäure 39 34 30 minus 23 %
Magnesium 26 22 18 minus 31%
Vitamin B6 140 55 32 minus 77 %

So, das war heute mal ein bischen ausfürlicher, Grüße aus Bayern.
Manfred

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Und abgesehen davon, wenn du schon die
Ernährungsgesellschaften zitierst, dann bitte auch die
Tabellen über die Inhaltsstoffe, die nachweislich seit 20
Jahren immer weniger werden in unserem Essen, das müsste doch
heissen, dass ich mehr essen muss um meine Zellen richtig zu
versorgen oder ?.

hallo manfred,

diese behauptung ist falsch und das weißt du auch, da wir dieses thema mehrfach behandelten.

DGE aktuell 26/99 vom 14.12.1999

Ergebnisse einer bundesweiten Expertenbefragung

Immer wieder hört und liest man in den Medien, die Qualität unserer Böden und Lebensmittel lasse nach. Und es geht die Mär, nur der tägliche Griff zur Vitamin- und Mineralstoffpille hielte uns gesund. Die moderne, intensive Landwirtschaft, der Anbau in Treibhäusern und der durch Umweltschmutz bedingte saure Regen seien Schuld daran, daß Böden und Pflanzen nicht mehr so nährstoffreich seien wie einst. Ob dem wirklich so ist, wollte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) wissen. Eine umfassende Literaturrecherche und bundesweite Befragung von Experten aus 60 Forschungsinstituten brachten das Ergebnis: Bisher vorliegende Untersuchungen sprechen insgesamt für eine Ablehnung der Hypothese. Im Gegenteil, im Vergleich zu früher wird der Nährstoffgehalt der Böden von den Experten sogar höher eingeschätzt. Den Nährstoffgehalt pflanzlicher Lebensmittel beurteilen sie als unverändert. Viele von ihnen betrachten die postulierten Zusammenhänge zwischen Landbaumethode, saurem Regen und Boden- bzw. Lebensmittelqualität als rein spekulativ. Die Daten und Fakten, auf denen die Hypothesen basieren, seien spärlich, vielfach widersprüchlich und hielten einer genaueren wissenschaftlichen Analyse nicht stand. Die DGE meint: „Noch nie war das Angebot an qualitativ guten Lebensmitteln so reichhaltig und ganzjährig verfügbar. Sich ausreichend, abwechslungsreich und vollwertig zu ernähren, ist heute einfacher und preiswerter möglich als früher. Fortschritte in der Landwirtschaft, der Anbau in Gewächshäusern bei ungünstigen klimatischen Bedingungen (z. B. im Winter) und der weltweite Handel haben wesentlich dazu beigetragen. Nährstoffmangel in der Bevölkerung ist nicht die Folge „nähstoffverarmter“ Böden, sondern die der Fehl- und Mangelernährung.“

Der Gehalt an Vitaminen ,Mineralstoffen und Spurenelementen in pflanzlichen Lebensmitteln nehme ab, behaupten Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln und Vertreter der sog. orthomolekularen Medizin. „Dabei stützen sie sich auf den Vergleich von Nährstoffdaten aus „veralteten“ und neuen Tabellenwerken“, erklärt Prof. Dr. Helmut Heseker, Universität Paderborn, der für die DGE recherchiert hat. Doch auch in der Analytik ist die Zeit nicht stehen geblieben. Feiner, spezifischer und genauer sind heute die Untersuchungsmethoden. Dies führt zu signifikant anderen Ergebnissen als früher. So ist es zum Beispiel heute möglich, das Pro – Vitamin Carotin aufzuschließen und seine einzelnen, verschiedenen Carotinoide zu analysieren. Wegen seiner Bedeutung beziehen sich aktuelle Tabellen darum nur noch auf den Gehalt an Beta–Carotin statt auf Gesamt–Carotin, wie in älteren Tabellen. Der Beta-Carotingehalt eines Lebensmittels ist aber naturgemäß deutlich niedriger als sein Gesamt-Carotingehalt.

Grundsätzlich ist es falsch, den Nährstoffgehalt einer Pflanze ausschließlich auf die Anbaumethode zurückzuführen. In erster Linie sind es die Faktoren Erntezeitpunkt, Klima (besonders Licht), Pflanzenabstand, Sortenwahl etc., die entscheidenden Einfluß nehmen. So gibt es zum Beispiel generell zwischen konventionell und ökologisch angebauten Möhren keine Unterschiede im Carotingehalt. Und daß im Freiland in der Sonne gereifte Tomaten einen höheren Vtamin-C-Gehalt haben als im Winter im Gewächshaus gezogene, liegt an den unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu den verschiedenen Jahreszeiten.

Tatsächlich sind unsere Böden arm an Jod und Fluorid. Das hängt aber nicht mit der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung der Böden oder mit dem sauren Regen zusammen. Ursache dafür sind die Auswaschungen im Laufe der erdgeschichtlichen Entwicklung. Analogieschlüsse zu anderen Mineralstoffen und Spurenelementen sind spekulativ und falsch. Spurenelementmangel beim Menschen tritt dort auf, wo die Böden von Natur aus spurenelementarm sind (z. B. Zinkmangel im Iran) und die Hauptquellen eine schlechte Bioverfügbarkeit aufweisen (z. B. phytinsäurereiches Fladenbrot).

Untersuchungen von Kornproben aus den Jahren 1946 – 1995 haben z. B. gezeigt, dass der Selengehalt des Getreides sich in den letzten 50 Jahren nicht verändert hat. „Auch eine tendentielle Verarmung der Böden an Pflanzennährstoffen in intensiv landwirtschaftlich genutzten Regionen ist auf Grund vorliegender Bodenuntersuchungen nicht erkennbar“, resümiert Prof. Heseker. Diese hätte für den Landwirt auch unweigerlich niedrigere Erträge, sichtbare Qualitätsmängel (z. B. blaßgrüne Farbe bei Blattgemüse durch Magnesiummangel) und Verdiensteinbußen zur Folge.

Von den Experten wird der Nährstoffgehalt der Böden im Vergleich zu früher heute sogar als besser eingeschätzt. Neben der auf Ausgleich des Nährstoffentzugs ausgerichteten Düngung gelangen Spurenelemente z. B. Zink besonders durch die Ausbringung der Gülle in die Böden. Nährstoffüberschüsse durch übertriebenen Mineraldüngereinsatz oder intensive, flächenungebundene Tierhaltung und dem damit verbundenen Wirtschaftsdüngeranfall wurden inzwischen mit Erfolg durch entsprechende gesetzliche Regelungen (z. B. Düngeverordnung), termingerechte Düngung, Bodenuntersuchungen und ökonomischen Zwang reduziert.

Für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) steht fest: Es gibt keinen begründeten Anlaß, den Nährstoffreichtum der in Deutschland angebotenen Lebensmittel in Frage zu stellen und vorsorglich zu Vitamin- und Mineralstoffpräparaten zu greifen. Das reichhaltige Angebot an frischen, qualitativ guten Lebensmitteln übers ganze Jahr – egal aus welchem Anbau – macht es jedem möglich, sich gesund und vollwertig zu ernähren.

Du kennst sicher auch die Empfehlungen der DGE mit 5-7
Protionen Obst und Gemüse, 3 mal wöchentlich frischen Seefisch
und ausreichend trinken und bewegen, dass ist für die DGE eine
ausreichende Ernährung.

diese forderungen kommen von einer vereinigung, in der große obst- und gemüseproduzenten sitzen, hatten wie ebenfalls.
500.000 Euro stehen den Machern von „5 am Tag“ nach Angaben von Vereinsvorstand Helmuth Huss pro Jahr zur Verfügung - finanziert von der Obst- und Gemüsewirtschaft. Ein Beirat aus acht Wissenschaftlern - Krebs- und Ernährungsforscher - entscheidet, was mit dem Geld gemacht wird. „Wir sehen keinen Anlass, die Kampagne einzustellen, nur weil bei bestimmten Krebsarten keine Erfolge nachweisbar sind“, betont Huss, der als Ministerialrat im rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium tätig ist. „Wir haben auch nie etwas gesagt wie „Bananen gegen Brustkrebs“.“

dazu eine weitere damals zitierte quelle:

Die jüngste European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC-Studie), an der zehn europäische Länder beteiligt waren. Sie beweist, dass weder Obst noch Gemüse vor Brustkrebs schützen.
Die Studie konzentrierte sich auf knapp 300 000 Frauen im Alter von 25-70 Jahren und verglich Daten aus Ernährungserhebungen der Jahre 1992-1998 mit Krebsfällen, die bis 2002 auftraten. Neben Blatt-, Frucht- und Wurzelgemüse, Kohl, Pilzen, Zwiebeln und Knoblauch wurde auch der mögliche Effekt von allerlei Obst sowie von Frucht- bzw. Gemüsesäften überprüft. Selbst unter Berücksichtigung von Lebensstilfaktoren wie Zigarettenkonsum, Hormontherapie oder körperlicher Aktivität fand sich nicht der gewünschte Zusammenhang zwischen den vertilgten Obst- oder Gemüsemengen und dem Brustkrebs. Im Quintil mit dem höchsten Verzehr an Blattgemüse traten sogar anderthalbmal mehr Brustkrebsfälle auf als im Quintil mit dem niedrigsten Konsum. Dieses Ergebnis konnte offenbar selbst die moderne Statistik nicht mehr ungeschehen machen.

Trotz der Debatte wirbt die Kampagne, die von einer illustren Schar aus dem Bananenverkäufer Dole über den Handelskonzern Rewe, diverse Krankenkassen und die Messe Berlin bis hin zum Abnehmclub Weight Watchers getragen wird, im Internet unverdrossen: „Zahlreiche Studien aus aller Welt zeigten: Wer viel Obst und Gemüse isst, hat ein geringeres Risiko für Krebs.“

Ich habe aber noch nie einen solchen Menschen getroffen, der
das so macht, also müssten dann die Menschen nicht ausreichend
versorgt sein.

richtig. immer die frage stellen: wem nützt es?

Und dann gibt es ja noch die nicht so gesunden Sachen wie
Zucker, Fett, Medikamente, Belastungen der Lebensmittel,
usw.,die rauben ja meine teuer erkauften Vitalstoffe teilweise
wieder, also muss ich dann noch mehr essen oder ?

nein, siehe oben. daß zucker und fett per se ungesund ist, ist auch propaganda. im gegenteil. fett ist sehr wichtig für den körper.
eh das argument karies kommt: nicht der zucker schädigt, sondern anschließend nicht die zähne zu putzen. sagen jedenfalls die zahnärzte.

Eine Statistik von einigen Kliniken in Deutschland, die
Patienten untersucht haben, die stationär aufgenommen wurden,
besagt, dass hier von den 15.000 untersuchten etwa jeder 3.
mangelernährt ist, wie kann denn das bei unserem Überangebot
sein ?

ganz einfach, kommt auf den auftraggeber der statistiken an.
deine aufstellungen über die abnahme vom vitalstoffgehalt von lebensmitteln ist laut der von dir angegeben DGE nicht den tatsachen entsprechend.

strubbel
E:open_mouth:)

Typischen Sojamilchgeschmack vermeidet …
… man durch Einsatz von SojamilchPULVER. ich nehme das „eiweiss-superkonzentrat 88“ von dr.ritter in einer roten 250g-dose aus dem reformhaus. das löst sich ziemlich gut in der schüttelflasche auf. allerdings streiche ich das pulver noch durch ein dünnmaschiges sieb, damit es ganz sicher nicht klumpt :smile: LG Cornelia

Liebe Strubbel,

vielen Dank für deine guten Informationen, hast dir ja richtig Arbeit gemacht.
Ich sehe natürlich auch aus persönlichem Interesse diese Informationen über Inhaltsstoffe, Bodenbeschaffenheit, Ernährungsempfehlungen usw. auch von zwei Seiten. Natürlich versuchen hier verschiedene Industriezweige die Leute zu verunsichern um die Produkte zu verkaufen, sei es Medikamente, NE usw.
Aber ich bin jetzt seit 26 Jahren Krankenpfleger und seit über 10 Jahren in der Ernährungsberatung tätig, die Praxis schaut ganz anders aus.
Die Praxis ist, die Menschen haben das Problem, dass sie ihre Körperzellen nicht richtig versorgen, egal wie, jeder macht das auf seine Weise so. Dadurch entstehen Krankheiten. Dazu kommen noch die Lebensumstände mit Streß am Arbeitsplatz, in den Familien sogar in der Freizeit usw., der das nötig am Menschen tut.
Ich sehe meine oder unsere Aufgabe nicht darin, diesen Menschen Pülverchen zu verkaufen und dann ist die Welt in Ordnung, sondern diese Menschen in ein normales Leben zurück zu holen. Die Meisten haben aber schon Beschwerden, die zwar bei Untersuchungen oft nicht ersichtlich sind, oder noch nicht gemessen werden können und der Arzt damit ein Problem hat, diese mit Medizin zu behandeln, hier sind wir dann gefragt, oder umgekehrt, die Medizin ist bei vielen Menschen nicht mehr in der Lage, die Menschen aus bestimmten Behandlungsmethoden herauszubringen, z.B. Antibiotika, hier sind wir dann auch gefragt.
Wir können das aber nicht alles mit normaler Nahrung, die zwar immer als Grundlage dient, machen, sondern man muss hier mit guter NE arbeiten.
Aus der Praxis kann ich dir sagen, dass es funktioniert und wir viele Menschen haben, denen wir damit geholfen haben und auch weiter helfen werden, wir wenden unser System mit Darmsanierung und Zellenergiekonzept sehr erfolgreich an.
Ich glaube nicht, dass sich unsere Kunden das nur einbilden, wenn sie auf einmal z.B. den Bluthochdruck in den Griff bekommen, ohne Medikamente, es mag auch sein, dass hier eine positive Einstellung zu den Produkten auch mitwirkt, das ist aber dann auch gut so, wenn es den zur Gesundung hilft.
Diese Menschen, die mit der Gesundheit ein Problem haben, hilft es gar nichts, wenn ich denen Studien oder diese Meinung und jene Aussage unter die Nase halte, die wollen eine Besserung erleben und das bekommen sie von uns und haben dadurch vertrauen.
Also wir werden auch weiter mit NE arbeiten, auch wenn manche meinen das sei Geld verschwendung, es ist aber auch ein Unterschied, ob ich den Ferrari unter den NE habe, oder nur den Trabi.

Gruß Manfred

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hallo manfred,

gäbe es eine pharmakologische wirkung, dürftest du sie nicht verkaufen.
somit bist du derjenige, der duch seinen einsatz oder seine person „heilt“.
klar propagierst du auch hier die lösung aller probleme durch NE.
da du damit geld verdienst, sehe ich dich auch als befangen ein.
du KANNST nicht objektiv zu diesem thema urteilen, da zweifel deine lebensgrundlage bedrohen.

strubbel
3:open_mouth:)

Hallo Strubbel,

das ist ja das Schöne, es gibt tatsächlich die Wirkungen und es sind NE, sage ich ja die ganze Zeit schon und man darf auch mit Wirkung werben und es gibt sogar eine Wirkgarantie von der Firma.
Ich mache Hauptberuflich ganz was anderes und muss nicht vom NE Verkauf leben, das ist ja das schöne daran, deshalb funktioniert es auch so gut, weil ich keinen Druck machen muss und muss jemanden überzeugen, die meisten bezahlen die Produkte erst, wenn sie diese schon verbraucht haben, dann ist ja ein Ergebnis da und man sieht dass es wirkt.

Gruß Manfred

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