Zuwanderung in Deutschland MUSS sein !

Hi,

Ob ich einen Mechaniker, Elektroniker, eine Bürokraft oder
einen Ingenieur suche, ganz egal, qualifizierte Kräfte sind in
vielen Bereichen rar.

Aus eigener Erfahrung: insbesondere im Handwerk und den nicht so gross angesehenen Branchen. Auf ausgeschriebene Stellen als Lackierer oder Karosseriebauer meldet sich kein einziger deutscher Bewerber…

Dieses Problem ist aber nicht durch
Zuwanderer aus Kurdistan zu lösen. Es herrscht kein Mangel an
Menschen in diesem Land, nur ein Mangel an arbeitswilligen und
gut ausgebildeten Menschen.

Das ist der Punkt. Und ich würde als Unternehmer in jedem Fall einen arbeitswilligen ausländischen Facharbeiter einem arbeitsunwilligen deutschen Hilfsarbeiter vorziehen. Du nicht?

Mehrere Millionen Menschen sind arbeitssuchend gemeldet- eine
Reserve, die aktiviert werden könnte.

Nur mal am Beispiel Arbeitslose München: 36% sind älter als 55; 34% Langzeitarbeitslos; ca. 30% der Neuzugänge haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Hart gesagt: Was will ein Unternehmer mit solchen Leuten anfangen?

Kaum ein größerer Betrieb, der nicht in irgendeiner Form
Vorruhestandsregelungen zelebriert für Leute, die noch 10
Jahre im Erwerbsleben stehen könnten.

Nicht zu vergessen: von den Betroffenen meist mit Begeisterung angenommen, weil sie nicht noch 10 Jahre im Erwerbsleben stehen möchten. Allerdings wird sich das wohl bald ändern; die meisten Mitglieder meiner Generation dürften wissen, dass sie sich einen Vorruhestand einfach nicht leisten können…

Das Renten- und
Pensionsalter von 65 Jahren gibt es praktisch nur noch auf dem
Papier. Gleichzeitig werden die immer schwerer finanzierbaren
Rentenlasten zum Dauerthema.

Wofür es fast zwangsläufig irgendwann eine Lösung geben muss, selbst wenn die der Bevölkerung kaum gefallen dürfte. Immerhin der Faktor Arbeitslosigkeit dadurch sprübar verringert.

Ein nennenswerter Anteil aller Jugendlichen verfügt weder über
einen Schulabschluß noch über eine Berufsausbildung. Der
Anteil ausländischer Jugendlicher in dieser Problemgruppe ist
überproportional hoch.

Hast Du hier eine brauchbare Statistik zur Hand? Das Arbeitsamt gibt zu diesem Thema leider nichts her. Meine eigenen Erfahrungen als Ausbilder sind da eher anders gelagert. Die Bewerbungen mit den katastrophalsten Zeugnissen kommen meist von deutschen Jugendlichen.

Ein gewaltiger Verwaltungs-, Grenzschutz- und Polizeiapparat
ist mit unerwünschten Zuwanderern beschäftigt. Der Begriff
„Asylant“ ist zum Schimpfwort verkommen, das Grundrecht auf
Asyl ist durch Mißbrauch in Gefahr.

Bzw. de facto schon so gut wie abgeschafft. Das Problem mit den „illegalen“ Zuwanderern (unerwünscht finde ich ein bischen hart) wird ja durch die „Sichere Drittstaaten“-Regelung massiv verschärft, da sie eine legale Einreise quasi unmöglich macht. Schliesslich ist die BRD komplett von „sicheren“ Drittstaaten umgeben…

Wer sich diese Fakten vor Augen hält, muß bei der Forderung
nach Zuwanderung von allen guten Geistern verlassen und/oder
ideologisch verblendet sein.

Wer eine Politik der Abschottung und der Deutschtümelei fordert, ist meiner Meinung nach von allen guten Geistern verlassen und/oder ideologisch verblendet.

Wir haben Arbeitskräfte in ausreichender Zahl, wenn das
vorhandene Millionenheer Arbeitsloser teils ausreichend
qualifiziert und zum anderen Teil mit geeigneten Mitteln
motiviert wird, um einer Arbeit nachzugehen.

Da sich die deutsche Wirtschaft nicht als Sozialstation sieht und sich der deutsche Staat noch mehr soziales Engagement simpel nicht leisten kann, ist das wohl eher Wunschdenken. Wenn es denn so einfach wäre, aus ungelernten Fabrikarbeitern und arbeitslosen Einzelhandelskaufleuten hochqualifizierte IT-Spezialisten und Maschinenbauingenieure zu machen, hätten wir sicher keine Probleme. Leider kann halt nicht jeder ein Genie werden. Und die einzig wirksame Motivation wäre, das Niveau der Arbeitslosengelder deutlich unter Lohn-/Gehaltsbezüge zu senken. Die Auswirkungen auf den Sozialstaat kann sich jeder vorstellen.

Das ist eine
facettenreiche Aufgabe, die von der Ausbildung bis zur
Umgestaltung der Sozialhilfe reicht.

Entsprechende Initiativen laufen ja schon. Nur gibt es leider einen gewissen Anteil der Bevölkerung, der aus welchen Gründen auch immer nicht dazu in der Lage ist, eine bestimmte Qualifikationsstufe zu erreichen. Und für solche Leute werden die Jobs aufgrund der immer mehr fortschreitenden technologischen Entwicklung immer rarer.

Ferner ist es überhaupt
nicht einzusehen, einen Ingenieur mit 55 Jahren in die
Altersteilzeitarbeit zu schicken. Es gibt eine große Zahl
bestens ausgebildeter, erfahrener und lernfähiger Menschen,
die zu schade für Schrebergarten und Rentenbezug sind. Dazu
gehört bei den Betroffenen auch eine entsprechende
Bewußtseinsänderung, denn in breiten Schichten wird fest mit
dem faulem Lenz und Rundumversorgung spätestens ab Ende 50
gerechnet. Änderungen an den aufgezeigten Punkten würden
nebenbei eine spürbare Entlastung der Rentenkassen bringen.

Machen wir mal den Umkehrschluss: Der Ingenieur mit 55 Jahren hatte, wenn er nicht komplett blauäugig war, genügend Gelegenheit, sich eine Alterssicherung aufzubauen, seine Familie ist versorgt, das Eigenheim bezahlt, die Kinder sind selbst berufstätig und aus dem Haus. Ist es einzusehen und vertretbar, dass die jungen Studienabgänger, frisch verheiratet, Kind unterwegs, auf der Strasse stehen, weil die alten Herrschaften ihre Posten nicht räumen wollen?

Bleibt noch das Argument, daß die Qualifizierung der
vorhandenen Arbeitskraftreserven zu lange dauert, die
„IT-Fachleute“ aber sofort gebraucht werden. Deshalb bräuchte
man die Leute aus Indien oder sonstwo her. Ich halte das für
Gewäsch ahnungsloser Leute. Die Fachkräfte sind im eigenen
Land vorhanden, wenn man sie nicht in Rente schickt. Wer
früher mal Algol oder Fortran gelernt oder auf Assembler-Ebene
gearbeitet hat, braucht nicht mehr als ein paar Wochenenden,
um sich in jeder anderen Programmiersprache mindestens zurecht
zu finden. Und um Web-Seiten zu entwerfen, braucht man nun
wirklich keine Leute zu importieren.

Da nicht aus der Branche bin ich vieleicht wirklich ahnungslos. Ob sowas aber auch auf Herrn Henkel (der meines Wissens von IBM kam) oder Herrn Hundt gilt? Webseiten entwerfen kann mittlerweile jeder 16-Jährige (oder auch ich, als vollständiger Laie), dazu braucht´s wohl kein Studium. Irgendwie muss da doch mehr dahinter sein.

Wenn diese Hausaufgaben in Angriff genommen sind, ist auch
nichts mehr gegen Zuwanderung einzuwenden. Zuwanderung von
Leuten, die ohne staatliches Zutun hier einen Arbeitsplatz
gefunden haben und sich ernähren können.

Das können erstaunlicherweise die meisten Zuwanderer, von der Inanspruchnahme des Arbeitsamts bei der Stellensuche mal abgesehen. Die Arbeitslosenquote bei Ausländern ist nur unwesentlich höher als die der Deutschen.

Und es muß das
Problem des Asylmißbrauchs gelöst werden. Absolut
unerträglich, wenn ein Verfolgter abgewiesen wird.

Stimmt.

Es ist aber
auch nicht akzeptabel, Scharen von Wirtschaftsflüchtlingen
oder schlimmer noch, von Kriminellen auf Kosten der
Allgemeinheit durchzufüttern.

So grosse Scharen von reinen Asyl-Bewerbern gibt es doch gar nicht. Im Jahr 2000 sind nicht mal 100.000 Asylanträge in Deutschland gestellt worden.

Gruss
Peter

Zuwanderung? Schwachsinn!
Die Diskussion ueber Zuwanderung von „Fachkraeften“ lenkt
doch von dem grundlegenden Problem ab: dem Mangel an Bildung.

Fuer Schulen ist kein Geld da, Schulen muessen mit
total veralteten Geraeten arbeiten, und an nicht wenigen
Schulen muss sogar Unterricht wegen Lehrermangel ausfallen!

Marco

Hallo allerseits,

wie immer dürfte die Wahrheit dazwischen liegen.

1.) Die Industrie ist schnell am klagen. Tatsache ist, daß durchaus im Land ein gutes Potential an fähigen Arbeitslosen gibt, die man entsprechend ausbilden kann. Ein 23jähriger Rumäne ist aber den meisten Personalchefs nun mal lieber als ein 50jähriger Deutscher.
Dabei zeichnen sich gerade ältere Arbeitnehmer dürfen wertvolle Erfahrungen aus. Bedingung ist natürlich, daß sie nicht aufhören zu lernen. Wer es für eine Zumutung hält mit 50 die Bedienung eines neuen Programms zu lernern ist selber eine Zumutung an seinen Arbeitgeber.

2.) Viele einheimische Arbeitslose haben starke Motivationsprobleme. Schönes Beispiel war die schon erwähnte Initiative vor einigen Jahren, daß jeder 10te Erntehelfer ein Arbeitsloser sein mußte. Die Bauern hatten massive Probleme die Quote zu erfüllen.
Danach kam mir der Gedanke auf, daß in unserer Gesellschaft neben den Älteren vorzugsweise die unmotivierten arbeitslos sind.

3.) Unsere Wohlstandsgesellschaft hat viele junge Menschen mit überzogenen Ansprüchen und geringer Leidensfähigkeit herangezogen (z.b. solche Härten zu ertragen, wie 9 Stunden hintereinander einen langweiligen Job machen).
In meiner eigenen Familie habe ich ein Beispiel eines arbeitsscheuen jungen Manns (27), der sich durch die verschiedenen Instanzen der sozialen Hängematte hangelt.

4.) Für viele Arbeiten mit ungünstigen Rahmenbedingungen (niedriger Lohn, schlechte Arbeitzeiten, dreck, körperliche Anstrengung, usw.) findet man einfach keine deutschen Arbeitskräfte mehr. Wir können einfach nicht auf Einwanderer oder Saisonarbeiter verzichten.

Fazit:
Es wird so bleiben wie es ist.
Hochqualifizierte Experten gehen in die USA.
Nach Deutschland kommen weiterhin arme und wenig gebildete Immigranten.
Unsere Ernten werden von Polen eingesammelt.
Ausbildungsplätze für bei denen man sich dreckig macht, werden von den Kindern der Einwanderer besetzt.
Und die Industrie jammert weiter rum.

Gruß
Carlos

HI !

Hallo allerseits,

wie immer dürfte die Wahrheit dazwischen liegen.

1.) Die Industrie ist schnell am klagen. Tatsache ist, daß
durchaus im Land ein gutes Potential an fähigen Arbeitslosen
gibt, die man entsprechend ausbilden kann. Ein 23jähriger
Rumäne ist aber den meisten Personalchefs nun mal lieber als
ein 50jähriger Deutscher.

Tatsache ist,das dieser Vergleich hinkt: Die Industrie sucht zwar auch Arbeiter, aber braucht mehrheitlich IT/EDV -Leute fuers Programmieren , dafuer hats nicht genug Experten. Kein Jammern, sondern FAKT.

Dabei zeichnen sich gerade ältere Arbeitnehmer dürfen
wertvolle Erfahrungen aus. Bedingung ist natürlich, daß sie
nicht aufhören zu lernen. Wer es für eine Zumutung hält mit 50
die Bedienung eines neuen Programms zu lernern ist selber eine
Zumutung an seinen Arbeitgeber.

Hoer doch auf: WER will denn noch Programme im Alter lernen koennen, dafuer brauchts ne Hochschulausbildung, und umschulen ist rausgeschmissenes Geld. Dafuer hats genug andere Jobs bei den Metallern zB., die 4.000 monatlich einstellen wuerden: FAKT , laut Boss Herrn Busch.

2.) Viele einheimische Arbeitslose haben starke
Motivationsprobleme. Schönes Beispiel war die schon erwähnte
Initiative vor einigen Jahren, daß jeder 10te Erntehelfer ein
Arbeitsloser sein mußte. Die Bauern hatten massive Probleme
die Quote zu erfüllen.
Danach kam mir der Gedanke auf, daß in unserer Gesellschaft
neben den Älteren vorzugsweise die unmotivierten arbeitslos
sind.

EBEN, daher muss sich die Einstellung wohl aendern.

3.) Unsere Wohlstandsgesellschaft hat viele junge Menschen mit
überzogenen Ansprüchen und geringer Leidensfähigkeit
herangezogen (z.b. solche Härten zu ertragen, wie 9 Stunden
hintereinander einen langweiligen Job machen).

Ja auch, aber nicht die Regel:man sucht heute 200- 300.000 IT’S thats FAKT too.

Naja, die Uni’s haben ja grad jede Menge Zulauf zum IT-Studium derzeit.

In meiner eigenen Familie habe ich ein Beispiel eines
arbeitsscheuen jungen Manns (27), der sich durch die
verschiedenen Instanzen der sozialen Hängematte hangelt.

Tja EIN Beispiel gilt nicht fuer alle, aber kann ueberall vorkommen, nicht die Regel.

4.) Für viele Arbeiten mit ungünstigen Rahmenbedingungen
(niedriger Lohn, schlechte Arbeitzeiten, dreck, körperliche
Anstrengung, usw.) findet man einfach keine deutschen
Arbeitskräfte mehr. Wir können einfach nicht auf Einwanderer
oder Saisonarbeiter verzichten.

So ist es !

Fazit:
Es wird so bleiben wie es ist.

NEIN: es wird sich aendern, aendern muessen.

Hochqualifizierte Experten gehen in die USA.

Auch falsch: Von diesen sind nur rund 2.600 das vergangene Jahr in die USA , die meisten bleiben in D.

Nach Deutschland kommen weiterhin arme und wenig gebildete
Immigranten.

Auch, aber nicht nur, da Zehntausende gebildet sind, und andere Jobs als Arzt etc ausueben.

Unsere Ernten werden von Polen eingesammelt.

Mag sein, da die noch diese Arbeit machen.

Ausbildungsplätze für bei denen man sich dreckig macht, werden
von den Kindern der Einwanderer besetzt.

Richtig.

Und die Industrie jammert weiter rum.

Keine Sorge: DIE weiss sich zu helfen: Holt sich DIE Experten die sie braucht und die Politik hilft dabei, ganz klar.

Gruß
Carlos

ciao

Diese falsche Bewertung lenkt ab von der Misere der Industrie, denen IT’s in Mengen - rund 200-300.000 - in paar Jahren fehlen.

Ausserdem ruesten Microsoft, Laender, Bund und Industrie ne Menge Schulen mit moderen Geraeten um.

Und wenn DAS nicht hilft: Importieren, Greencards in Massen…

Wetten DAS DANN folgt …die ewige Meckerei haben alle satt, sollen endlich mal den A…selbst weiter aufreissen:
DO SOMETHING !

Kreativitaeten irgendwo da ’ hinten ’ gelassen, oder ?

Thats FAKT !

ciao

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Hans,

Hoer doch auf: WER will denn noch Programme im Alter lernen
koennen, dafuer brauchts ne Hochschulausbildung, und umschulen
ist rausgeschmissenes Geld.

Dies ist definitiv falsch. Die vielbeschworenen Computer-Kinder haben natürlich keine Hochschulausbildung. Für die Jobs in der IT-Industrie ist eine Hochschulausbildung förderlich, weil sie das systematische Denken und Arbeiten fördert aber nicht notwendig. Ich kenne einen Haufen exzellenter Leute aus dem IT-Bereich, die niemals eine Hochschule von innen gesehen haben.

Außerdem sprach ich nicht nicht einmal von der Erstellung, sondern der Anwendung neuer Programme. Und die Bedienung einer Anwendung wie Word, Excel oder SAP ist heute im Berufsalltag so selbstverständlich wie die Bedienung eines Telefons oder der Führerschein.

Gruß
Carlos

hallo alle!
zuerst mal wäre ich froh, wenn nicht jeder, der argumente gegen die zuwanderung bringt, als rassistischer faschistoider dementer skinhead oder neo-nazi angesehen würde, wie es teils in den medien geschieht. danke!
sodann: der „wert“, also der preis jeder ware und dienstleistung, die an einem markt gehandelt wird, bemißt sich nach angebot und nachfrage. das gilt im wesentlichen auch für den arbeitsmarkt. steigt das angebot an arbeit, sinkt der preis.
steigt die nachfrage nach arbeit, steigt der preis (lohn), wie man an den branchen medien, it & fernsehen sehen kann.
dazu muß man aber bedenken, dass es nicht „den arbeitsmarkt“ an sich gibt, sondern nur viele arbeitsmärkte.
(A) zur einwanderungspolitik der usa: die green card bekommen nur leute, die hochqualifiziert sind. das bedeutet: das angebot an hochqualifizierter arbeit in den usa steigt. das bedeutet: relativ gesehen zum gesamtmarkt wird das angebot an unqualifizierter arbeit knapper, d.h. der preis für unqualifizierte arbeit steigt. im klartext: jeder deutsche start-up-unternehmer, jeder indische software-spezialist, der in die usa geht, sorgt für steigende einkommen der unqualifizierten amis. (nebenbei trocknet dieser „brain drain“ die internationale konkurrenz aus und verschafft der us-wirtschaft einen vorsprung. beweis: jeder zwote schwarzafrikanische akademiker lebt & arbeitet inzwischen in den usa oder gb!)
(B) zur einwanderungspolitik in deutschland: bislang spielte seit dem anwerbestopp für türken 1973 das deutsche interesse bei der auswahl der migranten null rolle (ausnahme: green card). wer von ausländern, „die uns nützen“ sprach, wird als rassist und wegbereiter des neonazismus verleumdet. die kirchen, gewerkschaften, medien, die rot-grüne regierung und all die anderen üblichen verdächtigen fordern, das thema aus dem wahlkampf heraus zu halten. das ergebnis: zuwanderung von unqualifizierten. das ergebnis: das angebot an unqualifizierter arbeit steigt, die löhne fallen! wenn wir nicht ein völlig unsinniges sozialsystem hätten, das die arbeitslosen konsequent „off the job“ drängt und zu einer vernichtung von humankapital im milliardenhöhe führt, würden die löhne der unqualifizierten den tatsächlichen marktgegebenheiten folgen und steil fallen; meiner einschätzung nach auf etwa die hälfte des heutigen netto-lohnes. umgekehrt führt das vermehrte angebot an unqualifizierter arbeit dazu, dass qualifizierte arbeit relativ zum gesamtangebot knapper wird, also teurer. platt gesagt: die zuwanderung halb-analphabetischer afrikaner macht die armen ärmer und die reichen reicher. wenn also besserverdienende linke lehrer für zuwanderung sind, dann tun sie damit auch was für ihren geldbeutel.
der neue armutsbericht der bundesregierung zeigt das ergebnis: die reichen werden immer reicher und die armen immer ärmer.
selbst ein arbeitsplatz schützt inzwischen nicht mehr vor armut.

daher sollte man rational überlegen: braucht deutschland wirklich eine zuwanderung von unqualifizierten, bloß weil es sich unsere schon vorhandenen unqualifizierten in der sozialen hängematte bequem machen??? ich kann jedem interessierten mehr als genügend geschichten aus der praxis erzählen, die zeigen, dass „arbeitsalleregie“ die verbreitetste berufskrankheit in d überhaupt ist.

abschließend noch eine frage: wenn zuwanderung das allheilmittel gegen vergreisung, rentenkrise, wirtschaftsverfall ist, warum wehren sich dann alle staaten dieser erde dagegen???
es kann mir ja wohl niemand erzählen, dass die regierungen aller staaten dieser erde gegen die ökonomische vernunft handeln!
sollte es tatsächlich so sein, dass der weg ins paradies weltweit nur einer handvoll linker lehrer und ex-taxler in den reihen der „grünen“ bekannt ist???
mfg frank

Hallo Hans,

Hoer doch auf: WER will denn noch Programme im Alter lernen
koennen, dafuer brauchts ne Hochschulausbildung, und umschulen
ist rausgeschmissenes Geld.

Dies ist definitiv falsch. Die vielbeschworenen
Computer-Kinder haben natürlich keine Hochschulausbildung. Für
die Jobs in der IT-Industrie ist eine Hochschulausbildung
förderlich, weil sie das systematische Denken und Arbeiten
fördert aber nicht notwendig.

Tja, stimme nicht zu, da die Industrie den Nuernbergern DEN Fragebogen fuer die IT-Greencard quasie erstellte, und dort sind Hochschulstudium und Programmirkenntnisse zwingend, WIE sonst soll das gehen…

Ich kenne einen Haufen

exzellenter Leute aus dem IT-Bereich, die niemals eine
Hochschule von innen gesehen haben.

Jaja, JEDER kennt nen Haufen Leute, die dies oder das koennen, doch im KONKRETEN gehts nicht um Excel,Word oder SAP, sondern ums Programmieren.

Außerdem sprach ich nicht nicht einmal von der Erstellung,

DOCH es MUSS erstellt werden…denn es waere sonst NICHT im Sinne der Industrie.

sondern der Anwendung neuer Programme. Und die Bedienung einer
Anwendung wie Word, Excel oder SAP ist heute im Berufsalltag
so selbstverständlich wie die Bedienung eines Telefons oder
der Führerschein.

Jaja …darum gehts doch gar nicht: Um fertige IT’s gehts !

Gruß
Carlos

ciao

HI!

hallo alle!
zuerst mal wäre ich froh, wenn nicht jeder, der argumente
gegen die zuwanderung bringt, als rassistischer faschistoider
dementer skinhead oder neo-nazi angesehen würde, wie es teils
in den medien geschieht. danke!
sodann: der „wert“, also der preis jeder ware und
dienstleistung, die an einem markt gehandelt wird, bemißt sich
nach angebot und nachfrage. das gilt im wesentlichen auch für
den arbeitsmarkt. steigt das angebot an arbeit, sinkt der
preis.
steigt die nachfrage nach arbeit, steigt der preis (lohn), wie
man an den branchen medien, it & fernsehen sehen kann.
dazu muß man aber bedenken, dass es nicht „den arbeitsmarkt“
an sich gibt, sondern nur viele arbeitsmärkte.

EBEN, Binsenwahrheiten.

(A) zur einwanderungspolitik der usa: die green card bekommen
nur leute, die hochqualifiziert sind. das bedeutet: das
angebot an hochqualifizierter arbeit in den usa steigt. das
bedeutet: relativ gesehen zum gesamtmarkt wird das angebot an
unqualifizierter arbeit knapper, d.h. der preis für
unqualifizierte arbeit steigt. im klartext: jeder deutsche
start-up-unternehmer, jeder indische software-spezialist, der
in die usa geht, sorgt für steigende einkommen der
unqualifizierten amis.

Milchmaedchenrechnung: Hat dort keine Auswirkungen, absolut NULL.

Denn…um nur EIN Beispiel zu nennen: rund 2.600 DEUTSCHE IT’s
in den USA in 1999 haben NULL, NULL Auswirkungen, ebenso die Inder, etc…

DAS ist genau diese elende Diskussion, die aus einer Muecke einen Elefanten macht.

(nebenbei trocknet dieser „brain drain“

die internationale konkurrenz aus und verschafft der
us-wirtschaft einen vorsprung. beweis: jeder zwote
schwarzafrikanische akademiker lebt & arbeitet inzwischen in
den usa oder gb!)

In Afrika NOCH, aber sonst spornt es UNGEMEIN an, siehe der grosse deutsche Zulauf an den Uni’s fuer IT’s derzeit.

(B) zur einwanderungspolitik in deutschland: bislang spielte
seit dem anwerbestopp für türken 1973 das deutsche interesse
bei der auswahl der migranten null rolle (ausnahme: green
card). wer von ausländern, „die uns nützen“ sprach, wird als
rassist und wegbereiter des neonazismus verleumdet. die
kirchen, gewerkschaften, medien, die rot-grüne regierung und
all die anderen üblichen verdächtigen fordern, das thema aus
dem wahlkampf heraus zu halten. das ergebnis: zuwanderung von
unqualifizierten.

War ja gewollt seitens Industrie und dann Politik : Die Millionen Arbeiter bei Ford und Co…und in Zukunft halt wieder, da Mangel sein wird.

das ergebnis: das angebot an

unqualifizierter arbeit steigt, die löhne fallen!

Sind sie aber nicht, da ‚gebunden‘ an Tarifvertraegen.

wenn wir

nicht ein völlig unsinniges sozialsystem hätten, das die
arbeitslosen konsequent „off the job“ drängt und zu einer
vernichtung von humankapital im milliardenhöhe führt,

Soweit richtig…die Schlussfolgerung jedoch nicht !

würden

die löhne der unqualifizierten den tatsächlichen
marktgegebenheiten folgen und steil fallen; meiner
einschätzung nach auf etwa die hälfte des heutigen
netto-lohnes.

Wuerde, haette…IST aber nicht !

umgekehrt führt das vermehrte angebot an

unqualifizierter arbeit dazu, dass qualifizierte arbeit
relativ zum gesamtangebot knapper wird, also teurer.

Stimmt auch hier nicht, da Angebot und Nachfrage der Qualifizierten sich zwar NOCH nicht ausgleicht aber in 2-3 Jahren: Da IT’s - und DARUM gehts vorrangig - DA sind und dringend gebraucht werden.

platt

gesagt: die zuwanderung halb-analphabetischer afrikaner macht
die armen ärmer und die reichen reicher. wenn also
besserverdienende linke lehrer für zuwanderung sind, dann tun
sie damit auch was für ihren geldbeutel.

Das hat weniger mit Deiner Argumentation zu tun , sondern dem Mangel an Re-sources DORT.

der neue armutsbericht der bundesregierung zeigt das ergebnis:
die reichen werden immer reicher und die armen immer ärmer.
selbst ein arbeitsplatz schützt inzwischen nicht mehr vor
armut.

Richtig: aber deine Schlussfolgerung ist falsch, denn das liegt vor allem an DEREN Re-sources.

daher sollte man rational überlegen: braucht deutschland
wirklich eine zuwanderung von unqualifizierten,

DARUM gehts da es zuwenig Deutsche hat , vor allem UM die Qualifizierten, sprich IT’s.

Es geht auch darum, da da deutsche Volk ueberaltert, der Nachwuchs in Schaaren fehlt, da die Geburtsraten soo niedrig sind.

bloß weil es

sich unsere schon vorhandenen unqualifizierten in der sozialen
hängematte bequem machen??? ich kann jedem interessierten mehr
als genügend geschichten aus der praxis erzählen, die zeigen,
dass „arbeitsalleregie“ die verbreitetste berufskrankheit in d
überhaupt ist.

Sorry kein Interesse , denn Ausnahmen betaetigen die Regel.

abschließend noch eine frage: wenn zuwanderung das
allheilmittel gegen vergreisung, rentenkrise,
wirtschaftsverfall ist, warum wehren sich dann alle staaten
dieser erde dagegen???

Weil sie die ungeheuren Massen - wie die USA derzeit zB.- mit rund 7.000.000 ( 7 Millionen ) Zuwanderung JAEHRLICH ( !!! ) in dieser Hoehe nicht mehr verkraftet.

es kann mir ja wohl niemand erzählen, dass die regierungen
aller staaten dieser erde gegen die ökonomische vernunft
handeln!

Aber alle fuer Multikulti sind und WAS tun .

sollte es tatsächlich so sein, dass der weg ins paradies
weltweit nur einer handvoll linker lehrer und ex-taxler in den
reihen der „grünen“ bekannt ist???
mfg frank

Naja, WAS soll ich dazu sagen, hmm ?

ciao

Hallo Frank

Irgendwo ist in Deiner Argumentation ein logischer Fehler, auf dem sie wie ein Kartenhaus aufgebaut ist… die Kluft nämlich zwishcen arm und reich, die wird auch in den USA immer grösser.
Wenn Du Dir allein die Einkommens- und Kapitalverteilung anschaust, wird das klar. (Ich bin zu faul, jetzt nach den entsprehcenden Statistiken zu suchen, aber ich habe mal vor einiger Zeit welche gesehen.)
Ich habe 2 sehr interessante Artikel zum Thema „Armut in den USA“ gelesen. Einer war ein Dossier in der ZEIT, das ist schon was her. Da hatte eine Journalistin versucht, sich als unqualifizierte Hilfsarbeiterin durchzuschlagen. Das hat gar nicht so gut geklappt. Der zweite Artikel war im Spiegel und berichtete über einen kalifornischen Ort nahe des Silicon Valley. Deine Behauptung, es würden nur hochqualifizierte Arbeitskräfte ins Land gelassen, kann nicht stimmen, denn dort leben mexikanishce Einwanderer in Slums, während nur 15km weiter die Villen der IT-Leute stehen.
Ich denke, die USA verfolgen einfach ein generell ganz anderes gesellschaftliches Konzept als wir Europäer. Man kann daher auch nicht innerhalb weniger Jahre oder Jahrzehnte die komplette Einwanderungspolitik dieses Landes kopieren. Offenbar sieht es in den USA ja auch so aus, dass eine relativ kleine international rekrutierte Elite hochqualifizierter Kräfte einer sehr sehr breiten Schicht unqualifzierter Amerikaner gegenübersteht… der Unterschied zu uns besteht darin, dass diese Leute schon nach wenigen Jahren als Teil der amerikanischen Gesellschaft akzeptiert werden, sie sind dann eben Amerikaner.
Bei uns wird ein Deutscher indischer Herkunft, egal wie lange er hier lebt, auch weiterhin als „Inder“ bezeichnet werden und als fremd betrachtet.

ciao

Interessante Meinung zur ‚dt. Leitkultur‘
Heute war in der „Frankfurter Neuen Presse“ folgender Kommentar über die „Deutsche Leitkultur“, das aktuelle Thema der CDU, zu lesen.
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/meinung…

Gruß

Marcus

Danke Danke …habe schon reichlich den " Halsvoll’ gelesen…und mir das negative Urteil darueber gebildet, da in der Zeit, Spiegel, Stern, Suedd…seit Tagen nachlesbar.

ciao

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Hans,

Tja, stimme nicht zu, da die Industrie den Nuernbergern DEN
Fragebogen fuer die IT-Greencard quasie erstellte, und dort
sind Hochschulstudium und Programmirkenntnisse zwingend, WIE
sonst soll das gehen…

wie gut kennst du dich im IT-Bereich eigentlich aus?
Das Programmieren ist ist nur ein kleiner Teilbereich dieser Industrie, und selbst hier gibt es gewaltige Unterschiede.

Du wirst jemanden, der Fortran-Programme für alte Hosts nicht mit einem Java- oder Pearl-Programmierer vergleichen.

Ein Großteil der Leute im IT-Bereich wird für die Vielfältigsten
Aufgaben gesucht, vom Vertriebler bis zum Routerspezialisten, vom Solaris- bis zum SAP-Experten.

Die Kenntnisse, die man dort benötigt, werden im allgemeinen nicht an Hochschulen vermittelt. Zeig mir bitte die Hochschule, die Seminare für Windows 2000 Server anbietet.
Diese Kenntnisse erwirbt man auf der Arbeit oder ZUHAUSE.

Die Kurse in der Industrie sind teuer und privat nicht zu bezahlen (600 - 1400 DM/Tag).

Jaja, JEDER kennt nen Haufen Leute, die dies oder das koennen,
doch im KONKRETEN gehts nicht um Excel,Word oder SAP, sondern
ums Programmieren.

Die Programmierer sitzen bei mir einen Tisch weiter. Ich selber habe vom Programmieren nur rudimentäre Kenntnisse und kümmere mich momentan um NT-Server, bzw. Druckmanagement.
Dennoch gehöre ich auch zu den IT-Fachleuten und finde auch mein Auskommen :wink: .

Außerdem sprach ich nicht nicht einmal von der Erstellung,

DOCH es MUSS erstellt werden…denn es waere sonst NICHT im
Sinne der Industrie.

Ein Programm wird nicht nur erstellt, sondern es muß auch BETRIEBEN werden, und dies ist die Hauptarbeit.

sondern der Anwendung neuer Programme. Und die Bedienung einer
Anwendung wie Word, Excel oder SAP ist heute im Berufsalltag
so selbstverständlich wie die Bedienung eines Telefons oder
der Führerschein.

Jaja …darum gehts doch gar nicht: Um fertige IT’s gehts !

Genau das ist der Trugschluß; fertige IT-Fachleute. Wer einen neuen IT-Spezialisten haben will;

  • nimmt einen technikbegeisterten Menschen (der PC zuhause ist Pflicht)
  • stellt ihm erfahrene Kollegen zur Seite
  • gibt ihn die Möglichkeit zur Weiterbildung und Informationsbeschaffung
  • uns läßt ihn einfach arbeiten

Gruß
Carlos

Hallo Frank

Irgendwo ist in Deiner Argumentation ein logischer Fehler, auf
dem sie wie ein Kartenhaus aufgebaut ist… die Kluft nämlich
zwishcen arm und reich, die wird auch in den USA immer
grösser.

Das stimmt so nicht, unter der regierung clinton haben die untersten 20% der einkommensbezieher zum ersten mal wieder etwas zugelegt!

Wenn Du Dir allein die Einkommens- und Kapitalverteilung
anschaust, wird das klar. (Ich bin zu faul, jetzt nach den
entsprehcenden Statistiken zu suchen, aber ich habe mal vor
einiger Zeit welche gesehen.)
Ich habe 2 sehr interessante Artikel zum Thema „Armut in den
USA“ gelesen. Einer war ein Dossier in der ZEIT, das ist schon
was her. Da hatte eine Journalistin versucht, sich als
unqualifizierte Hilfsarbeiterin durchzuschlagen. Das hat gar
nicht so gut geklappt. Der zweite Artikel war im Spiegel und
berichtete über einen kalifornischen Ort nahe des Silicon
Valley. Deine Behauptung, es würden nur hochqualifizierte
Arbeitskräfte ins Land gelassen, kann nicht stimmen, denn dort
leben mexikanishce Einwanderer in Slums, während nur 15km
weiter die Villen der IT-Leute stehen.

Ich korrigiere mich: die usa lassen LEGAL fast nur hochqualifizierte einwanderer rein. das los der illegalen ist zweifellos mies. aber: auch in deutschland gibt es geschätzt mehrere 100.000 illegale, z.b. in der gastronomie, baugewerbe, prostitution´(ohnre sozialversicherung, krankenversicherung usw).

Ich denke, die USA verfolgen einfach ein generell ganz anderes
gesellschaftliches Konzept als wir Europäer. Man kann daher
auch nicht innerhalb weniger Jahre oder Jahrzehnte die
komplette Einwanderungspolitik dieses Landes kopieren.
Offenbar sieht es in den USA ja auch so aus, dass eine relativ
kleine international rekrutierte Elite hochqualifizierter
Kräfte einer sehr sehr breiten Schicht unqualifzierter
Amerikaner gegenübersteht… der Unterschied zu uns besteht
darin, dass diese Leute schon nach wenigen Jahren als Teil der
amerikanischen Gesellschaft akzeptiert werden, sie sind dann
eben Amerikaner.

HAHAHAHAHA! Die usa sind das mutterland des rassismus! Das wird dir jeder nicht-weisse us-amerikaner gerne bestätigen. das ewige gerede vom „anderswo ist es besser“ stimmt einfach nicht.

Bei uns wird ein Deutscher indischer Herkunft, egal wie lange
er hier lebt, auch weiterhin als „Inder“ bezeichnet werden und
als fremd betrachtet.

ciao

hallo!
der arbeitsmarkt ist auch nur ein markt. das gerede von den tarifverträgen ist unsinn. geh’ doch mal nach „neufünfland“!
da zahlt kein betrieb nach tarif!
der von den gewerkschaften behauptete „gewerkschaftseffekt“ = höhere löhne durch hohen organisationsgrad ist eine lüge!!!
das wird dir jeder wirtschaftswissenschaftler der welt (außerhalb des dgb) gerne bestätigen.

im übrigen kann man alles, was ich geschrieben habe, natürlich als unsinn abtun. das beantwortet die frage nicht: welche einwanderer wollen wir / brauchen wir?

im übrigen wiederhole ich mich gerne: das gerede von dem kommenden (!!!) arbeitskräftemangel lese ich seit 10 jahren fast jeden tag in der zeitung. komischerweise scheint es sich damit zu verhalten wie mit dem weltuntergang der zeugen jehovas!
der wird auch alle jahre wieder angekündigt, kommt aber nicht!
fakt ist: 3,6 millionen (3.600.000) arbeitslose haben wir plus ein paar hunderttausend ABMler.
die produktivität in der auto-industrie nimmt pro jahr um ca. 5% zu, d.h. vereinfacht gesagt: entweder mit demselben personal 5% mehr autos oder eben dieselben autos produzieren mit 5% weniger personal. insofern werden die arbeitsplätze, die da infolge der angeblichen „vergreisung“ der deutschen frei werden, mit sicherheit eher wegfallen als für zuwanderer frei!
dass in die usa per anno 7 mio leute einwandern dürfte für mr. clinton ziemlich neu sein.
mfg frank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

HI!

hallo alle!
zuerst mal wäre ich froh, wenn nicht jeder, der argumente
gegen die zuwanderung bringt, als rassistischer faschistoider
dementer skinhead oder neo-nazi angesehen würde, wie es teils
in den medien geschieht. danke!
sodann: der „wert“, also der preis jeder ware und
dienstleistung, die an einem markt gehandelt wird, bemißt sich
nach angebot und nachfrage. das gilt im wesentlichen auch für
den arbeitsmarkt. steigt das angebot an arbeit, sinkt der
preis.
steigt die nachfrage nach arbeit, steigt der preis (lohn), wie
man an den branchen medien, it & fernsehen sehen kann.
dazu muß man aber bedenken, dass es nicht „den arbeitsmarkt“
an sich gibt, sondern nur viele arbeitsmärkte.

EBEN, Binsenwahrheiten.

(A) zur einwanderungspolitik der usa: die green card bekommen
nur leute, die hochqualifiziert sind. das bedeutet: das
angebot an hochqualifizierter arbeit in den usa steigt. das
bedeutet: relativ gesehen zum gesamtmarkt wird das angebot an
unqualifizierter arbeit knapper, d.h. der preis für
unqualifizierte arbeit steigt. im klartext: jeder deutsche
start-up-unternehmer, jeder indische software-spezialist, der
in die usa geht, sorgt für steigende einkommen der
unqualifizierten amis.

Milchmaedchenrechnung: Hat dort keine Auswirkungen, absolut
NULL.

Denn…um nur EIN Beispiel zu nennen: rund 2.600 DEUTSCHE IT’s
in den USA in 1999 haben NULL, NULL Auswirkungen, ebenso die
Inder, etc…

DAS ist genau diese elende Diskussion, die aus einer Muecke
einen Elefanten macht.

(nebenbei trocknet dieser „brain drain“

die internationale konkurrenz aus und verschafft der
us-wirtschaft einen vorsprung. beweis: jeder zwote
schwarzafrikanische akademiker lebt & arbeitet inzwischen in
den usa oder gb!)

In Afrika NOCH, aber sonst spornt es UNGEMEIN an, siehe der
grosse deutsche Zulauf an den Uni’s fuer IT’s derzeit.

(B) zur einwanderungspolitik in deutschland: bislang spielte
seit dem anwerbestopp für türken 1973 das deutsche interesse
bei der auswahl der migranten null rolle (ausnahme: green
card). wer von ausländern, „die uns nützen“ sprach, wird als
rassist und wegbereiter des neonazismus verleumdet. die
kirchen, gewerkschaften, medien, die rot-grüne regierung und
all die anderen üblichen verdächtigen fordern, das thema aus
dem wahlkampf heraus zu halten. das ergebnis: zuwanderung von
unqualifizierten.

War ja gewollt seitens Industrie und dann Politik : Die
Millionen Arbeiter bei Ford und Co…und in Zukunft halt
wieder, da Mangel sein wird.

das ergebnis: das angebot an

unqualifizierter arbeit steigt, die löhne fallen!

Sind sie aber nicht, da ‚gebunden‘ an Tarifvertraegen.

wenn wir

nicht ein völlig unsinniges sozialsystem hätten, das die
arbeitslosen konsequent „off the job“ drängt und zu einer
vernichtung von humankapital im milliardenhöhe führt,

Soweit richtig…die Schlussfolgerung jedoch nicht !

würden

die löhne der unqualifizierten den tatsächlichen
marktgegebenheiten folgen und steil fallen; meiner
einschätzung nach auf etwa die hälfte des heutigen
netto-lohnes.

Wuerde, haette…IST aber nicht !

umgekehrt führt das vermehrte angebot an

unqualifizierter arbeit dazu, dass qualifizierte arbeit
relativ zum gesamtangebot knapper wird, also teurer.

Stimmt auch hier nicht, da Angebot und Nachfrage der
Qualifizierten sich zwar NOCH nicht ausgleicht aber in 2-3
Jahren: Da IT’s - und DARUM gehts vorrangig - DA sind und
dringend gebraucht werden.

platt

gesagt: die zuwanderung halb-analphabetischer afrikaner macht
die armen ärmer und die reichen reicher. wenn also
besserverdienende linke lehrer für zuwanderung sind, dann tun
sie damit auch was für ihren geldbeutel.

Das hat weniger mit Deiner Argumentation zu tun , sondern dem
Mangel an Re-sources DORT.

der neue armutsbericht der bundesregierung zeigt das ergebnis:
die reichen werden immer reicher und die armen immer ärmer.
selbst ein arbeitsplatz schützt inzwischen nicht mehr vor
armut.

Richtig: aber deine Schlussfolgerung ist falsch, denn das
liegt vor allem an DEREN Re-sources.

daher sollte man rational überlegen: braucht deutschland
wirklich eine zuwanderung von unqualifizierten,

DARUM gehts da es zuwenig Deutsche hat , vor allem UM die
Qualifizierten, sprich IT’s.

Es geht auch darum, da da deutsche Volk ueberaltert, der
Nachwuchs in Schaaren fehlt, da die Geburtsraten soo niedrig
sind.

bloß weil es

sich unsere schon vorhandenen unqualifizierten in der sozialen
hängematte bequem machen??? ich kann jedem interessierten mehr
als genügend geschichten aus der praxis erzählen, die zeigen,
dass „arbeitsalleregie“ die verbreitetste berufskrankheit in d
überhaupt ist.

Sorry kein Interesse , denn Ausnahmen betaetigen die Regel.

abschließend noch eine frage: wenn zuwanderung das
allheilmittel gegen vergreisung, rentenkrise,
wirtschaftsverfall ist, warum wehren sich dann alle staaten
dieser erde dagegen???

Weil sie die ungeheuren Massen - wie die USA derzeit zB.- mit
rund 7.000.000 ( 7 Millionen ) Zuwanderung JAEHRLICH ( !!! )
in dieser Hoehe nicht mehr verkraftet.

es kann mir ja wohl niemand erzählen, dass die regierungen
aller staaten dieser erde gegen die ökonomische vernunft
handeln!

Aber alle fuer Multikulti sind und WAS tun .

sollte es tatsächlich so sein, dass der weg ins paradies
weltweit nur einer handvoll linker lehrer und ex-taxler in den
reihen der „grünen“ bekannt ist???
mfg frank

Naja, WAS soll ich dazu sagen, hmm ?

ciao

HI !

hallo!
der arbeitsmarkt ist auch nur ein markt. das gerede von den
tarifverträgen ist unsinn. geh’ doch mal nach „neufünfland“!
da zahlt kein betrieb nach tarif!

Ach komm, jaja, kommt vor da woo ausgehebelt…und inKleinbetrieben die MA’s mitmachen, aner sonst wie bei VW, FORD, etc, etc ALLES nach tarif,WARUM wohl wurde auch der GREENCARD IT’ mit der Garantie von DM 100.000 p.a. bedacht, denk mal nach…

der von den gewerkschaften behauptete „gewerkschaftseffekt“ =
höhere löhne durch hohen organisationsgrad ist eine lüge!!!
das wird dir jeder wirtschaftswissenschaftler der welt
(außerhalb des dgb) gerne bestätigen.

Nee, nee, DAS funktioniert meistens.

im übrigen kann man alles, was ich geschrieben habe, natürlich
als unsinn abtun. das beantwortet die frage nicht: welche
einwanderer wollen wir / brauchen wir?

Steht doch reichlich ueberall…liess mal mehr Zeitungen…

im übrigen wiederhole ich mich gerne: das gerede von dem
kommenden (!!!) arbeitskräftemangel lese ich seit 10 jahren
fast jeden tag in der zeitung. komischerweise scheint es sich
damit zu verhalten wie mit dem weltuntergang der zeugen
jehovas!

Naja…wenn dir sonst nichts einfaellt…

der wird auch alle jahre wieder angekündigt, kommt aber nicht!
fakt ist: 3,6 millionen (3.600.000) arbeitslose haben wir plus
ein paar hunderttausend ABMler.

Und seit knapp zwei Jahren immer weniger , im Oktober rund 60.000 als im Vormonat, das beste Ergebnis seit 95, WAS willst Du also, es bewegt sich was.

die produktivität in der auto-industrie nimmt pro jahr um ca.
5% zu, d.h. vereinfacht gesagt: entweder mit demselben
personal 5% mehr autos oder eben dieselben autos produzieren
mit 5% weniger personal. insofern werden die arbeitsplätze,
die da infolge der angeblichen „vergreisung“ der deutschen
frei werden, mit sicherheit eher wegfallen als für zuwanderer
frei!

Woher weisst du das: DAS ist deine Fiktion , das kann tlw. soo sein, WIRD es aber nicht, da die Autoindusrie auch nuur verkaufen kann an jene mit Geld ; und da es Massenware ist brauchen sie JEDEN , auch den EIGENEN MA in Brot und Butter.

dass in die usa per anno 7 mio leute einwandern dürfte für mr.
clinton ziemlich neu sein.

Dann liess mal selbst die offiziellen Zahlen beim gov.

Clinton weiss das schon lange, der Trend war ja absehbar, deshalb auch die " Mauer " zu Mexico - eigentlich ein Unding- aber bei 7.000.000 offiziellen Immigranten-Zahlen kommen noch rund 300.000 - 400.000 ‚Dunkelziffern‘ dazu…ein Moloch …und bei solchen Grossmengen brechen auch in den USA mit rund 272.000.000 Einwohnern die einfachen Jobs fuer die Amis weg, DAS ist ja auch DORT der Grund warum alles haerter gehaendelt wird.

UND SOO gesehen koennte ich deiner Argumentation folgen, aber in der BRD ist das alles Schwarzmalerei, sorry.

mfg frank

ciao

hi

Das stimmt so nicht, unter der regierung clinton haben die
untersten 20% der einkommensbezieher zum ersten mal wieder
etwas zugelegt!

Trotzdem leben ca. 31,3 Millionen Bürger der USA unterhalb der Armutsgrenze - das sind 11,8%. (Quelle: http://www.census.gov/hhes/poverty/poverty99/pov99.html)
Natürlich profitieren auch Arme von wirtschafltichem Aufschwung. Sie profitieren aber nicht wg. der hohen Nachfrage nach Arbeitskräften, wie Du meinst. Ungelernte Arbeiter gibts in Amerika nämlich auch ne Menge.

Ich korrigiere mich: die usa lassen LEGAL fast nur
hochqualifizierte einwanderer rein. das los der illegalen ist
zweifellos mies. aber: auch in deutschland gibt es geschätzt
mehrere 100.000 illegale, z.b. in der gastronomie, baugewerbe,
prostitution´(ohnre sozialversicherung, krankenversicherung
usw).

Der Grossteil dieser Einwanderer ist sehr wohl legal ins Land gekommen. Erst 1990 wurde das Einwanderungsgesetz verschärft und eine Obergrenze von 680000 Menschen festgelegt.
Familiennachzug ist weiterhin gestattet.

Ich denke, die USA verfolgen einfach ein generell ganz anderes
gesellschaftliches Konzept als wir Europäer. Man kann daher
auch nicht innerhalb weniger Jahre oder Jahrzehnte die
komplette Einwanderungspolitik dieses Landes kopieren.
Offenbar sieht es in den USA ja auch so aus, dass eine relativ
kleine international rekrutierte Elite hochqualifizierter
Kräfte einer sehr sehr breiten Schicht unqualifzierter
Amerikaner gegenübersteht… der Unterschied zu uns besteht
darin, dass diese Leute schon nach wenigen Jahren als Teil der
amerikanischen Gesellschaft akzeptiert werden, sie sind dann
eben Amerikaner.

HAHAHAHAHA! Die usa sind das mutterland des rassismus! Das
wird dir jeder nicht-weisse us-amerikaner gerne bestätigen.
das ewige gerede vom „anderswo ist es besser“ stimmt einfach
nicht.

komisch. Warum wollen denn dann Millionen von hochqualilfizierten Menschen (wie Du selbst sagst, auch z.b. aus Schwarzafrika) jedes Jahr dorthin, und zu uns kommt keiner?
Wenn alle weissen Amerikaner Rassisten wären, meinst du nicht, ein Afrikaner würden lieber woanders arbeiten?
Das die USA ein Rassismus-Problem haben will ich dabei nicht bestreiten. Dieses Problem haben wir aber auch.

Kultur und Werte

Heute war in der „Frankfurter Neuen Presse“ folgender
Kommentar über die „Deutsche Leitkultur“, das aktuelle Thema
der CDU, zu lesen.
http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/meinung…

Hi Marcus
mal ganz blöd gefragt: Was ist an userem GG und unseren „Grundwerten“ wie Freiheit des individuums, Gleichheit vor dem Gesetz, Recht auf körperliche Unversehrtheit, und div. anderen Grund- und Menschenrechten „typisch“ Deutsch? Die meisten dieser „Regeln“ sind doch erst nach dem ersten WK sozusagen „importiert“ worden. Insofern ist der Ausdruck „Dt. Leitkultur“ tatsächlich schwer irreführend.
Wer hierher kommt, um hier zu arbeiten, der lernt auch deutsch.

Es ist doch in diesem unseren Lande auch in der Rechtssprechung üblich, das die hier gültigen Gesetze auch gegenüber Ausländern angewandt werden.
Es ist auch ganz natürlich, das sich die Werteanschauungen durch den Einfluss von aussen bzw durch Einwanderung ändern können, allerdings müssen sie sich nicht zum schlechteren verändern. So hatte die Einwanderung von Türken in den 60-gern eigentlich keinen signifikanten Einfluss auf unsere Wertesystem, es entwickelte sich doch eher hin zu liberaleren Anschaungen. Einen viel grösseren Einfluss hatte aber unser Wertesystem auf die Anschauungen der hier lebenden Türken.

Mich nervt blos immer, wenn gewisse „Einwanderungsgegner“ so tun, als stünder der Mahdi mit 30 Mio fanatischer Derwische an der Grenze und wolle Deutschland in einen fundamentalistisch-totalitären Gottestaat verwandeln. genauso nervtötend ist die Ansicht anderer, die da predigen, das Ausländer generell bessere Menschen sind als die Deutschen.

Wie wärs, wenn man anstelle des m.E. bescheuerten Ausdrucks „Deutsche Leitkultur“ „westliche Grundwerte“ sagt…

Gruss
Mike

Hi Marcus
mal ganz blöd gefragt: Was ist an userem GG und unseren
„Grundwerten“ wie Freiheit des individuums, Gleichheit vor dem
Gesetz, Recht auf körperliche Unversehrtheit, und div. anderen
Grund- und Menschenrechten „typisch“ Deutsch? Die meisten
dieser „Regeln“ sind doch erst nach dem ersten WK sozusagen
„importiert“ worden. Insofern ist der Ausdruck „Dt.
Leitkultur“ tatsächlich schwer irreführend.
Wer hierher kommt, um hier zu arbeiten, der lernt auch
deutsch.

Hi Michael,

ich hab doch gar keine Stellung bezogen, sondern nur diesen Kommentar hier gepostet und nicht mal das, sondern nur den link.
Sicher, ab einem gewissen Bildungsgrad sprechen auch Ausländer sehr gut deutsch. Aber was ist mit den „unteren Schichten“? Ich habe beruflich sehr viel mit Bau-Arbeitern zu tun. 99% dieser können kaum Deutsch sprechen, geschweige den Schreiben. (Das ist bei Deutschen auf nicht viel besser, aber das ist ein anderes Thema)

Es ist doch in diesem unseren Lande auch in der
Rechtssprechung üblich, das die hier gültigen Gesetze auch
gegenüber Ausländern angewandt werden.
Es ist auch ganz natürlich, das sich die Werteanschauungen
durch den Einfluss von aussen bzw durch Einwanderung ändern
können, allerdings müssen sie sich nicht zum schlechteren
verändern. So hatte die Einwanderung von Türken in den 60-gern
eigentlich keinen signifikanten Einfluss auf unsere
Wertesystem, es entwickelte sich doch eher hin zu liberaleren
Anschaungen. Einen viel grösseren Einfluss hatte aber unser
Wertesystem auf die Anschauungen der hier lebenden Türken.

Was ist denn schlimm daran, wenn ein Ausländer bevor er eine Aufenthaltsgenehmigung oder eine Arbeitsgenehmigung bekommt, Deutsch lernen muß? Außerdem leben ja nicht nur mehr Türken in diesem Lande.
Überleg mal, was du alles machen mußt, bevor du in den USA eine Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitsgenehmigung bekommen kannst!

Mich nervt blos immer, wenn gewisse „Einwanderungsgegner“ so
tun, als stünder der Mahdi mit 30 Mio fanatischer Derwische an
der Grenze und wolle Deutschland in einen
fundamentalistisch-totalitären Gottestaat verwandeln. genauso
nervtötend ist die Ansicht anderer, die da predigen, das
Ausländer generell bessere Menschen sind als die Deutschen.

Also. Wo ist das Problem?

Wie wärs, wenn man anstelle des m.E. bescheuerten Ausdrucks
„Deutsche Leitkultur“ „westliche Grundwerte“ sagt…

Das war nur auf auf das Thema der CDU bezogen. Ich habe es nur zitiert.

Gruß

Marcus

http://www.spd-hattersheim.de :wink:) hat nix mit mir zu tun, die Seite.

na gut, zurück zur Wirtschaft
Hi Marcus
Nun ja, wenn man in einem Meinungsbrett relativ kommentarlos ein Link posted, dann „meine“ ich halt, das derjenige darüber diskutieren möchte… nachdem wir hier im Forum schon jemanden haben, der immer Artikel wertfrei und kommentarlos posted…
Na ja…

Sicher, ab einem gewissen Bildungsgrad sprechen auch Ausländer
sehr gut deutsch. Aber was ist mit den „unteren Schichten“?
Ich habe beruflich sehr viel mit Bau-Arbeitern zu tun. 99%
dieser können kaum Deutsch sprechen, geschweige den Schreiben.
(Das ist bei Deutschen auf nicht viel besser, aber das ist ein
anderes Thema)

Wieso verlangst du von Ausländern der „unteren Schichten“ mehr als von den Deutschen. Diese Leute sind nicht deshalb ungebildet, weil sie dazu gehören, sondern sie gehören dazu, weil sie eine schlechte (Aus) Bildung haben. Worauf das nun wieder zurückzuführen ist, das ist auch wieder ein langes Thema.
Das Kinder aus „Unteren Schichten“ automatisch eine schlechtere Ausbildung bekommen, ist ja nicht der Fall.

Was ist denn schlimm daran, wenn ein Ausländer bevor er eine
Aufenthaltsgenehmigung oder eine Arbeitsgenehmigung bekommt,
Deutsch lernen muß? Außerdem leben ja nicht nur mehr Türken in
diesem Lande.

Das ist richtig, ich nahm die Türken als grösste nichtdeutsche Bevölkerungsgruppe ja nur als Beispiel. Es wäre natürlich auch nicht schlecht, bei eine GEZIELTEN Zuwanderungspolitik zumindestens Grundkenntnisse über D bei den Einwanderern zu verlangen, das schadet auch den Zuwanderern in keiner Weise. (Mich müsste man nicht dazu zwingen, wenn ich irgendwohin auswandern würde) Bei Asylsuchenden bzw Bürgerkriegsflüchtlingen liegt die Sachlage natürlich anders.

Mein Problem mit dieser ganzen Debatte liegt darin, das sie imho in die falsche Richtung geht. Sie konzentriert sich auf die psychologischen Aspekte:
Es geht im wesentlichen um die Auswirkungen der Zuwanderung zahlreicher Moslems (Ob die überhaupt kommen?). Über Buddisten oder Hindus (Stichwort: Indien) hört man herzlich wenig.
Diskutiert wird über:Wieviel Zuwanderung verträgt Deutschland, ohne seine „Nationale Identität“ zu verlieren. (Wobei mir noch keiner so genau erklären konnte, was die „nationale Identität“ eigentlich ist). Ist es überhaupt ratsam, so etwas wie einen Nationalstaat noch aufrechtzuerhalten usw.
Ist natürlich alles ganz nett, geht aber an Ziel vorbei.

Worüber man praktisch nichts hört, sind die wirtschaftlichen Fragestellungen: Wie mobilisiere ich die derzeitigen Arbeitslosen. Wieviel von der „stillen Reserve“ kann in die Produktion wieder hineingeführt werden. Wie bringe ich Langzeitarbeitslose dazu, sich weiterzubilden, Wie bringe ich die Betriebe dazu, Langzeitarbeitslose einzustellen, Wie würge ich Sozialmissbrauch auf intelligente Weise ab.

Welche Auswirkungen die Abwerbung hochqualifizierten Personals auf die Industrien der Entwicklungsländer hat wäre auch mal genauer zu untersuchen.

Nachdem ich nicht unbedingt ein Wirtschaftsweiser bin, ist mir dazu eher wenig eingefallen.

Wenn hier in Deutschland tatsächlich so etwas wie Vollbeschäftigung ausbrechen sollte (Arbeitslose