ein arzt hat ihr als alternative zu div. antipiotkika geraten „SILBERBROMID“ zu nehmen. (pulverform - einen messerspitze pro tag)
eben dieser arzt „verschreibt“ bei offenen wunden wie bzw. blutenden verletzungen diese mit STAUBZUCKER zu behandeln.
meine bekannte hat in beiden fällen von den heilungserfolgen geradezu geschwärmt. hat irgenjemand diesbezgl. schon erfahrungen gemacht - silberbromid da denke ich als laie doch eher an gift?
ein arzt hat ihr als alternative zu div. antipiotkika geraten
„SILBERBROMID“ zu nehmen. (pulverform - einen messerspitze pro
tag)
das klingt mir eher nach homöopathischen Dosen als nach der tatsächlichen Gabe von kolloidalem Silber. Also keine Angst - es passiert nix Schlimmes. Allerdings muss man davon ausgehen, dass es gar keine Wirkung hat - aber das wird Deine Freundin schon merken. Wenn ihr Glaube sie jedoch heilt, is doch super.
Silberverbindungen (in ernstzunehmender Dosis) können tatsächlich „so ähnlich“ wie Antibiotika wirken, AFAIK ist das aber ne heikle Sache, weil nicht ganz unbelastend für den Körper und nicht hinreichend erforscht.
eben dieser arzt „verschreibt“ bei offenen wunden wie bzw.
blutenden verletzungen diese mit STAUBZUCKER zu behandeln.
Das ist fahrlässig. Es gibt zwar immer noch Leute, die auch Brandwunden einpudern wollen, aber denen gehört ganz gewaltig auf die Finger geklopft. Auf eine offene Wunde gehört grundsätzlich erstmal gar nichts außer einer Wundabdeckung (es gibt Ausnahmen, aber Staubzucker gehört sicher nicht dazu).
meine bekannte hat in beiden fällen von den heilungserfolgen
geradezu geschwärmt. hat irgenjemand diesbezgl. schon
erfahrungen gemacht
Ja - mit Fanatikern kann man nicht diskutieren, weil sie sich gegen sachliche Diskussionen verschließen. Wer an Hokuspokus glauben möchte, tut das idR mit aller Gewalt.
eben dieser arzt „verschreibt“ bei offenen wunden wie bzw.
blutenden verletzungen diese mit STAUBZUCKER zu behandeln.
Das ist fahrlässig. Es gibt zwar immer noch Leute, die auch
Brandwunden einpudern wollen, aber denen gehört ganz gewaltig
auf die Finger geklopft. Auf eine offene Wunde gehört
grundsätzlich erstmal gar nichts außer einer Wundabdeckung (es
gibt Ausnahmen, aber Staubzucker gehört sicher nicht dazu).
meine bekannte hat in beiden fällen von den heilungserfolgen
geradezu geschwärmt. hat irgenjemand diesbezgl. schon
erfahrungen gemacht
Ja - mit Fanatikern kann man nicht diskutieren, weil sie sich
gegen sachliche Diskussionen verschließen. Wer an Hokuspokus
glauben möchte, tut das idR mit aller Gewalt.
Also bei der silberdosierung gebe ich dir mal recht.
Die zuckertherapie aber zu verurteilen ist zwar nicht fahrlässig aber quatsch. Zucker und honig sind erwiesenermaßen ein sehr geeignetes hilfsmittel zur wundreinigung. Das hat mit homöopathie nix zu tun…
Die zuckertherapie aber zu verurteilen ist zwar nicht
fahrlässig aber quatsch. Zucker und honig sind erwiesenermaßen
ein sehr geeignetes hilfsmittel zur wundreinigung.
Du willst Staubzucker in offene Wunden kippen?
Mir wurde weiland beigebracht, dass offene Wunden steril abgedeckt gehören und nicht mit unsauberem Zeugs, in dem Keime unbestimmter Art und Menge drin sind…
Was hat sich in den letzten Jahren in der Hinsicht geändert?
Kann ich das irgendwo nachlesen?
eine gewisse Logik hätte die Staubzuckermethode schon:
der Staubzucker löst sich im Wundsekret und es entsteht hochkonzentrierte Zuckerlösung auf der Wunde. Diese wirkt aufgrund ihres osmotischen Drucks keimtötend. Es wäre der gleiche Effekt wie bei der Herstellung von Marmelade (Konfitüre).
Ob das anderweitig Nachteile hat oder ob man die Methode als Ersatz verwenden könnte, wenn kein Wasserstoff oder Betaisodona zur Hand ist, weiß ich nicht.
aber sicher doch: Tom Mix
(http://www.comicberlin.de/Romanhefte-Antiquariat/Wes…)
beschrieb die Wundversorgung mit Honig bereits in den 50er
Jahren. Und von Jerry Cotton habe ich gelernt, dass Veilchen
mit einem rohen Steak kuriert werden - hilft über Nacht.
man sollte dazu sagen, dass solche Wundabdeckung vorgefertigt werden und auch nur als solche verwendet werden sollten. Selber mit Zucker und Honig zu experimentieren, ist ziemlich gefährlich:
na na Ihr Guten:
Wundversorgungen mit Zucker und Honig sind ein alter Hut, und an der Wirkung dieser Therapie hat sich seit Jahrhunderten nix verändert. Natürlich sollte man das Weissbrot weglassen und auch den Senf, den mancher gern auf sein Honigbrot tut…
Wer heilt, hat Recht!
meint leloup
Wundversorgungen mit Zucker und Honig sind ein alter Hut, und
an der Wirkung dieser Therapie hat sich seit Jahrhunderten nix
verändert. Natürlich sollte man das Weissbrot weglassen und
auch den Senf, den mancher gern auf sein Honigbrot tut…
Lies den verlinkten Artikel bei OnMeda.
Wer heilt, hat Recht!
Das stimmt, ist aber ein Spruch, der irgendwie IMMER nur von Leuten kommt, die nicht den geringsten Plan haben, wer denn da heilt.
na na Ihr Guten:
Wundversorgungen mit Zucker und Honig sind ein alter Hut, und
an der Wirkung dieser Therapie hat sich seit Jahrhunderten nix
verändert. Natürlich sollte man das Weissbrot weglassen und
auch den Senf, den mancher gern auf sein Honigbrot tut…
Wer heilt, hat Recht!
Pfui,
wie kann man so etwas einfach behaupten.
Darüber müssen wir erst eine Studie in Auftrag geben.
Ich bin fassungslos! (LOL)
Wundversorgungen mit Zucker und Honig sind ein alter Hut, und
an der Wirkung dieser Therapie hat sich seit Jahrhunderten nix
verändert. Natürlich sollte man das Weissbrot weglassen und
auch den Senf, den mancher gern auf sein Honigbrot tut…
Lies den verlinkten Artikel bei OnMeda.
da steht:
… Vom Selbstversuch wird jedoch dringend abgeraten, da im
Supermarkt erhältlicher Honig häufig hocherhitzt ist,
wodurch die Sterilität nicht mehr gewährleistet ist.
Das klingt nicht für jeden logisch.
Außerdem, muss man sich bei dieser Quelle auch fragen, wer wohl die Auftraggeber von OnVista Media GmbH waren und welche Interessen diese vertreten.
Wundversorgungen mit Zucker und Honig sind ein alter Hut, und
an der Wirkung dieser Therapie hat sich seit Jahrhunderten nix
verändert. Natürlich sollte man das Weissbrot weglassen und
auch den Senf, den mancher gern auf sein Honigbrot tut…
Lies den verlinkten Artikel bei OnMeda.
da steht:
… Vom Selbstversuch wird jedoch dringend abgeraten, da im
Supermarkt erhältlicher Honig häufig hocherhitzt ist,
wodurch die Sterilität nicht mehr gewährleistet ist.
Das klingt nicht für jeden logisch.
Stimmt. Allerdings weiß auch nicht jeder, dass Du statt Honig im Prinzip auch Wasserstoffperoxid nehmen kannst (oh, böse Chemie!), weil der Honig i.w. eben auch mittels gebildetem Wasserstoffperoxid funktioniert (aber ist ja so schön natürlich). Irgendwie passt das aber den Wunderheilern nicht in den Kram und wird lieber ignoriert.
Außerdem, muss man sich bei dieser Quelle auch fragen, wer
wohl die Auftraggeber von OnVista Media GmbH waren und welche
Interessen diese vertreten.
Zufällig weiß ich aus erster Hand, dass die Sachinhalte maximal unabhängig von externen Einflüssen sind. Sicher. Ganz, ganz sicher.
Aber auch das passt ja nicht ins Bild, schon klar…
und? Auch das zeigt nur, dass Du keine Ahnung davon hast, was da passiert.
Professionell wäre die Behandlung gewesen, hätte die gute Frau Dr. med. statt „Wasser und Kochsalz“ „NaCl“ genommen (genau dasselbe, nur steril) und statt „Zucker aus der Küche“ „H2O2“ (auch dasselbe, nur steril).
Aber NaCl und H2O2 sind ja böse chemische Keulen, gell?
Zur durchschnittlichen Fachkunde von durchschnittlichen Hausärzten sag ich jetzt mal nix weiter.
… Vom Selbstversuch wird jedoch dringend abgeraten, da im
Supermarkt erhältlicher Honig häufig hocherhitzt ist,
wodurch die Sterilität nicht mehr gewährleistet ist.
Das klingt nicht für jeden logisch.
das ist in der Tat sehr unglücklich und schlampig formuliert. Eigentlich müßte jeder mit ein bißchen naturwissenschaftlicher Ahnung sich daran stoßen.
Honig besteht zum größten Teil aus Zucker (diverse Arten, etwa 80 Prozent), ca. 20 Prozent Wasser, dazu noch diverse Inhaltsstoffe wie Enzyme u. a.
Seine keimtötende Wirkung ist in erster Linie physikalisch vermittelt: aufgrund des hohen osmotischen Druckes wird den Bakterien Wasser entzogen, wodurch diese zugrunde gehen (einige Bakterienarten können aber durch Bildung widerstandsfähiger Endosporen überleben - daher ist Honig potentiell für Babies gefährlich). Diese physikalische Wirkung würde man auch mit Zucker erreichen. In weiterer Linie wirken verschiedene Inhaltsstoffe, u. a. durch Wasserstoffperoxid.
Durch Erhitzen wird der Honig selbstverständlich nicht unsteril, aber die organischen Inhaltsstoffe (Enzyme) werden denaturiert und damit wirkungslos: es entsteht aus dem Honig so etwas wie bloßer Zuckersirup, der zwar noch Keime töten kann, aber nur noch physikalisch mittels osmotischen Drucks, somit ist er nicht mehr so wirksam.
Und was sagt uns das jetzt? Wunden kann man mit Zucker und Honig behandeln. Ja und… nichts Neues. Ich behaupte sogar, dass das ein
Großteil der hier pflegerisch/medizinisch tätigen User auch schon erfolgreich praktiziert hat… und seis privat als Hausmittelchen.
Aber es setzt ein Minimum an Basiswissen (googlen können wir alle ganz toll) vorraus, einschätzen zu können warum es unprofessionell (evtl. für den Patienten sehr,sehr schmerzhaft) ist, einem Laien zu raten Staubzucker auf offene Wunden zu streuen.
Auf das Honiggeblubber geh ich nicht mehr ein.
Bist du dir ganz sicher, die möglichen Folgen deiner Expertenaussagen und die, von dir als Experten für richtig befundenen und nachahmungswürdigen, verlinkten Seiten einschätzen zu können?
… Vom Selbstversuch wird jedoch dringend abgeraten, da im
Supermarkt erhältlicher Honig häufig hocherhitzt ist,
wodurch die Sterilität nicht mehr gewährleistet ist.
Das klingt nicht für jeden logisch.
Stimmt. Allerdings weiß auch nicht jeder, dass Du statt Honig
im Prinzip auch Wasserstoffperoxid nehmen kannst (oh, böse
Chemie!), weil der Honig i.w. eben auch mittels gebildetem
Wasserstoffperoxid funktioniert (aber ist ja so schön
natürlich). Irgendwie passt das aber den Wunderheilern nicht
in den Kram und wird lieber ignoriert.
ich habe mit Chemie bei der Wundversorgung keinerlei Probleme und Honig käme für mich dabei aus div. anderen Gründen eh nicht in Frage.
Es ging mir rein um den Onmeda-Link. Da wird an eine Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Artikels, ein für die Werbepartner des Internetportals passender, wenn auch unlogischer Schlusssatz, hingehängt - so etwas mindert für mich die Qualität der Quelle.
Außerdem, muss man sich bei dieser Quelle auch fragen, wer
wohl die Auftraggeber von OnVista Media GmbH waren und welche
Interessen diese vertreten.
Zufällig weiß ich aus erster Hand, dass die Sachinhalte
maximal unabhängig von externen Einflüssen sind. Sicher. Ganz,
ganz sicher.
Wo das Maximum der Unabhängigkeit von den Werbepartnern, bei einem Unternehmen wie der OnVista Group liegt, darüber darf spekuliert werden.
Aber auch das passt ja nicht ins Bild, schon klar…
Eigentlich schon, wobei ich nicht glaube, dass Du das meinige kennst …
Stimmt. Allerdings weiß auch nicht jeder, dass Du statt Honig
im Prinzip auch Wasserstoffperoxid nehmen kannst (oh, böse
Chemie!), weil der Honig i.w. eben auch mittels gebildetem
Wasserstoffperoxid funktioniert (aber ist ja so schön
natürlich). Irgendwie passt das aber den Wunderheilern nicht
in den Kram und wird lieber ignoriert.
ich habe mit Chemie bei der Wundversorgung keinerlei Probleme
und Honig käme für mich dabei aus div. anderen Gründen eh
nicht in Frage.
sorry, war nicht konkret an Dich gerichtet. Mir geht nur die derzeitige Welle von einigen unbedarften Geistern auf den Zeiger, die ohne Einsatz des Verstandes nachplappern, was ihnen irgendwelche Buzzword-Schleudern servieren. Wortblasen wie „ganzheitlich“, „natürlich“, „traditionell“ und „alternativ“ schillern halt ganz schön, auch wenn sie bei leichtester Belastung schlicht zerplatzen.
Es ging mir rein um den Onmeda-Link. Da wird an eine
Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Artikels, ein für die
Werbepartner des Internetportals passender, wenn auch
unlogischer Schlusssatz, hingehängt - so etwas mindert für
mich die Qualität der Quelle.
Nun, ich finde auch, dass der Satz schlecht formuliert ist. Daran die Qualität des ganzen Artikels oder gar Portals aufzuhängen, finde ich jedoch etwas gewagt.
Zufällig weiß ich aus erster Hand, dass die Sachinhalte
maximal unabhängig von externen Einflüssen sind. Sicher. Ganz,
ganz sicher.
Wo das Maximum der Unabhängigkeit von den Werbepartnern, bei
einem Unternehmen wie der OnVista Group liegt, darüber darf
spekuliert werden.
Wie gesagt, zufällig hab ich da gewisse Einblicke hinter die Kulissen, womit sich Spekulation (für mich) erübrigt.