Zwillingsparadoxon

Hallo an alle

Nach der speziellen Relativitätstheorie sind alle Inertialsysteme gleichberechtigt. Das Zwillingsparadoxon kann aufgelöst werden, weil ein Zwilling beschleunigt wird. Auch die Version des Zwillingsparadoxon ohne Beschleunigung kann aufgelöst werden, weil ein Zwilling seine Bewegungsrichtung ändert. In beiden Fällen ist die Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung nicht vollständig symmetrisch. Für mich stellt sich nun die Frage, wenn alle Paradoxons aufgelöst werden können, sind dann alle Inertialsysteme gleichberechtigt?

Ich gehe davon aus, daß immer dann ein nicht auflösbares Paradoxon entsteht, wenn die Bewegungsrichtungen und Geschwindigkeiten zweier Uhren oder Personen in verschieden Inertialsystemen vollständig symmetrisch sind. Wie ich das meine zeigt das folgende Beispiel.

An einer Startposition im Raum befinden sich zwei Raumschiffe. In einem Raumschiff befindet sich der Zwilling A, in dem anderen der Zwilling B. Beide Raumschiffe beschleunigen bis auf eine Geschwindigkeit V, aber jedes Raumschiff in die entgegengesetzte Richtung des anderen Raumschiffes. Danach bewegen sich beide Raumschiffe geradlinig und gleichförmig. Danach bremsen beide Raumschiffe wieder ab und bewegen sich dann wieder in Richtung Startposition, wo sie wieder zum Stillstand kommen. Die Bewegungen der beiden Raumschiffe sind zu jedem Zeitpunkt symmetrisch zueinander. Nach der Rückkehr der beiden Raumschiffe sollte der Zwilling A älter sein als der Zwilling B und umgekehrt, denn beide Zwillinge sind gleichberechtigt.

Ist meine Vermutung richtig? Ist das ein nicht auflösbares Paradoxon?

Guten Morgen!

Nach der speziellen Relativitätstheorie sind alle
Inertialsysteme gleichberechtigt.

Ich bin immer etwas dagegen, künstlich Komplikationen in einen Sachverhalt zu bringen. Somit würde ich hier von einem Koordinatensystem ausgehen, welches den Startpunkt als ruhend annimmt.

Das Zwillingsparadoxon kann
aufgelöst werden, weil ein Zwilling beschleunigt wird.

Das Zwillingsparadoxon ist von vorne bis hinten Quatsch - insofern ist jegliche daran verschwendete Denkarbeit vertane Zeit. Alle relativistischen Effekte, die von „Beobachtern“ „gesehen“ werden, beruhen darauf, dass sich die Wahrnehmung durch Licht nicht instantan ausbreitet, sondern eine verzögerte Wahrnehmung beinhaltet. Die Übertragung solcher zeitlichen Verschiebungen auf das biologische Gewebe von Menschen ist pure Phantasie und kann durch keinen Denkansatz oder gar Experiment belegt werden.

MfG Gerhard Kemme

Hallo XGünther

Nach der speziellen Relativitätstheorie sind alle
Inertialsysteme gleichberechtigt.
An einer Startposition im Raum befinden sich zwei Raumschiffe.
In einem Raumschiff befindet sich der Zwilling A, in dem
anderen der Zwilling B. Beide Raumschiffe beschleunigen bis
auf eine Geschwindigkeit V, aber jedes Raumschiff in die
entgegengesetzte Richtung des anderen Raumschiffes. Danach
bewegen sich beide Raumschiffe geradlinig und gleichförmig.
Danach bremsen beide Raumschiffe wieder ab und bewegen sich
dann wieder in Richtung Startposition, wo sie wieder zum
Stillstand kommen. Die Bewegungen der beiden Raumschiffe sind
zu jedem Zeitpunkt symmetrisch zueinander. Nach der Rückkehr
der beiden Raumschiffe sollte der Zwilling A älter sein als
der Zwilling B und umgekehrt, denn beide Zwillinge sind
gleichberechtigt.

beide sind gleichberechtigt, aber keiner von ihnen ist in einem Intertialsystem (keine Trägheitskräfte, wie sie z.B. durch Beschleunigungen auftreten). Das heißt, dass auf die beiden die Voraussetzung nicht zutrifft, also sind auch keine Aussagen möglich. Befindet sich am Startpunkt ein Beobachter, der die ganze Zeit „in Ruhe bleibt“ oder sich gleichförmig gradlinig bewegt, so wird der feststellen, dass die beiden Zwillinge nach ihrer Rückkehr weniger gealtert sind als er, weil sie beide zwischenzeitlich mit relativistischer Geschwindigkeit geflogen sind.

Grüße, Thomas

Hallo,

Nach der speziellen Relativitätstheorie sind alle
Inertialsysteme gleichberechtigt.

ja.

Das Zwillingsparadoxon kann aufgelöst werden, weil ein
Zwilling beschleunigt wird.

Der Name `Paradoxon’ für solche Phänomene ist irreführend, da kein Widerspruch auftritt, sondern lediglich gewisse Beobachtungen von einem naiven Standpunkt aus widersprüchlich erscheinen.

Für mich stellt sich nun die Frage, wenn alle Paradoxons
aufgelöst werden können, sind dann alle Inertialsysteme
gleichberechtigt?

Die spezielle Relativitätstheorie ist mathematisch konsistent. Es gibt keine Widersprüche.

Nach der Rückkehr der beiden Raumschiffe sollte der Zwilling
A älter sein als der Zwilling B und umgekehrt, denn beide
Zwillinge sind gleichberechtigt.

Die beiden Beobachter sind sich einig, da die Messgröße (das Alter je eines Zwillings) eine lorentz-invariante Größe (die 4-Länge der Weltlinie) ist. Du hast dich vermutlich durch die zahlreichen Koordinatenwechsel selbst verwirrt.

Ist meine Vermutung richtig? Ist das ein nicht auflösbares
Paradoxon?

Nein, s.o. - es gibt keine (echten) Paradoxa in der SR.


Philipp

Die Übertragung solcher
zeitlichen Verschiebungen auf das biologische Gewebe von
Menschen ist pure Phantasie und kann durch keinen Denkansatz
oder gar Experiment belegt werden.

Offen ist eigentlich nur noch die Frage bei welchen Organismen die Physik das Bewußtsein des ‚Menschseins‘ erlangt, welches dazu führt, dass die Naturgesetze nur in veränderter Form gelten. Die gängiste Theorie hierzu ist die der Assymptotischen Annäherung, reziprok zur Intelligenz. D.h. bei maximaler Intelligenz eines Systems (z.B. beim Urknall) richtet sich das System sowohl nach der allgemeinen Relativitätstheorie, als auch nach dem Standardmodell, bzw. nach deren Verallgemeinerung. Sinkt nun die Intelligenz des Systems (schwarze Löcher, Elementarteilchen etc. pp.) können sie sich nur noch nach einer der beiden Theorien richten. Schon bei Raketen, Zügen und Bahnsteigen reicht es nur noch zur speziellen Relativitätstheorie und für Menschen gilt natürlich wenn überhaupt nur die Newtonsche Mechanik.

Fraglich ist allerdings, wo andere Tiere und Pflanzen in diesem Schema einzuordnen sind. Hyperintelligente Schatten blauer Färbung richten sich jedenfalls nach der Superstringtheorie.

Helau
Jens

atomuhren zeitverzerrt

Alle relativistischen Effekte, die von „Beobachtern“

„gesehen“ werden, beruhen darauf, dass sich die Wahrnehmung
durch Licht nicht instantan ausbreitet, sondern eine
verzögerte Wahrnehmung beinhaltet. Die Übertragung solcher
zeitlichen Verschiebungen auf das biologische Gewebe von
Menschen ist pure Phantasie und kann durch keinen Denkansatz
oder gar Experiment belegt werden.

meines wissens wurde die relativität der zeit - nicht der gesehenen oder auf relativistische entfernung beobachtete zeit oder relativistische phenomene - bei dem experiment mit den flugzeugen mit atomuhren an bord und glaub’ ich einer vergleichsuhr am boden experimentell unzweifelhaft nachgeweisen.
folgschluß: die anzahl caesiumschwingungen, an denen wir die ‚zeit‘ messen, sind bei verschiedener beschleunigung (mal mit der erdrehung mal gegen die erddrehung und der auf der erde befindlichen vergleichsuhr) verschieden, haben sich also ‚langsamer‘ bzw ‚schneller‘ ereignet. das ist nicht ein phenomen der subjektiv menschlichen art und weise, mit ‚uhren‘ ‚zeit‘ zu messen, also kein abstraktes oder meßtechnisches problem, sondern eine bestätigung der relativität der zeit (der raumzeit).
es ist nicht die von menschen in beliebige maßeinheiten systematisierte wiederkehr von ereignissen, die unsere wahrnehmung der ‚zeit‘ ausmacht, die hier von einer falschen theorie relativistisch verzerrt erscheint, sondern eine tatsächliche physikalische ‚zeit‘, nämlich unter normalen umständen völlig unbestechlich (nach menschlichem ermessen) gleich ablaufende atomare schwingungsprozesse, die im experiment als relativistisch verzerrt gemessen wurden.

mit verzögerter wahrnehmung aufgrund c=konstant hat weder das beispiel noch das experiment was zu tun.

so hab’ ich es verstanden …

verwechslung?
Nach der Rückkehr

der beiden Raumschiffe sollte der Zwilling A älter sein als
der Zwilling B und umgekehrt, denn beide Zwillinge sind
gleichberechtigt.

ja, aber wo soll da eine zeitverschiebung entstehen?

vielleicht hast Du Dein beispiel mit dem flug der atomuhren um die erde in entgegengesetzter richtung verwechselt … da fliegt eine mit der erdrehung und eine gegen die erddrehung, und wenn beide am ausgangsflughafen wieder ankommen hat die eine einen größeren weg als die andere hinter sich - durch die raumzeit, nicht am weg über die mitdrehende erde gemessen, denn der is’ ja gleich!… und das sieht man an den atomuhren bzw, daß die relativitätstheorie stimmt und die zeit relativ ist, sieht man (u.a.) hier an der abweichung.
wie sich das mit beschleunigen und abbremsen bei start und landung verhält und wie sie da die drehgeschwindigkeit der erde als v0 mitnehmen bzw abbekommen, weiß ich auch nich’ genau.
auf jeden fall anders als in deinem beispiel mit völlig gleichen voraussetzungen.

Moin,

Nach der speziellen Relativitätstheorie sind alle
Inertialsysteme gleichberechtigt. Das Zwillingsparadoxon kann

anderen der Zwilling B. Beide Raumschiffe beschleunigen bis

Thomas Stucky trifft den Punkt: beschleunigte Bezugssysteme sind keine Intertialsysteme. Nur der Beobachter im Intertialsystem der Startrampe wird eine langsamere Alterung der Astronauten feststellen, wenn er deren Alter mich sich selbst vergleicht.

Ansonsten: ex falso quodlibet

Gruß,
Ingo

Guten Tag!

meines wissens wurde die relativität der zeit - nicht der
gesehenen oder auf relativistische entfernung beobachtete zeit
oder relativistische phenomene - bei dem experiment mit den
flugzeugen mit atomuhren an bord und glaub’ ich einer
vergleichsuhr am boden experimentell unzweifelhaft
nachgeweisen.

Gemäß der Zeitschrift „Science“ im Jahre 1972 hatten die Physiker C. Hafele und Richard E. Keating im Oktober 1971 zwei Linienflüge mit sehr genauen Uhren in Ost- und Westrichtung durchgeführt.
Das Ergebnis war:
Zeitabweichung von der ortsfesten Uhr bei Flug nach osten delta_t=-59 ns ± 10 ns
Zeitabweichung von der ortsfesten Uhr bei Flug nach westen delta_t=273 ns ± 7 ns.
Da die Abweichungen durch geringere Erdanziehung beim Flug für beide Uhren in etwa gleich waren, bleibt als Tatsache, dass die in Westrichtung bewegte Uhr sogar schneller ging als die ortsfeste.
>

folgschluß: die anzahl caesiumschwingungen, an denen wir die
‚zeit‘ messen, sind bei verschiedener beschleunigung (mal mit
der erdrehung mal gegen die erddrehung und der auf der erde
befindlichen vergleichsuhr) verschieden, haben sich also
‚langsamer‘ bzw ‚schneller‘ ereignet. das ist nicht ein
phenomen der subjektiv menschlichen art und weise, mit ‚uhren‘
‚zeit‘ zu messen, also kein abstraktes oder meßtechnisches
problem, sondern eine bestätigung der relativität der zeit
(der raumzeit).

>
Das sind doch alles simple Effekte, wenn ich eine elektrische Digitaluhr in einer Richtung durch ein Magnetfeld kreisen lasse, geht sie vor, wenn ich sie andersherum kreisen lasse geht sie nach. Nichts anderes würde man erwarten, wenn hochempfindliche Uhren in unterschiedlichen Richtungen das Erdmagnetfeld durchqueren.
Betrachtet man Beschleunigungen, dann wird man auch Zeitabweichungen haben, wenn man die Uhr mittels Bohrmaschine rotieren lässt.
>

es ist nicht die von menschen in beliebige maßeinheiten
systematisierte wiederkehr von ereignissen, die unsere
wahrnehmung der ‚zeit‘ ausmacht, die hier von einer falschen
theorie relativistisch verzerrt erscheint, sondern eine
tatsächliche physikalische ‚zeit‘, nämlich unter normalen
umständen völlig unbestechlich (nach menschlichem ermessen)
gleich ablaufende atomare schwingungsprozesse, die im
experiment als relativistisch verzerrt gemessen wurden.

Es geht hierbei um absolut geringfügige Zeitabweichungen. Materie reagiert auf Kräfte, z.B. Gravitation, Beschleunigung und Lorentzkraft.
Die meisten Anhänger der SRT halten sich da auch immer noch den Rückweg offen, dass sie von Beobachtern sprechen und somit die Ursache verzögerter Wahrnehmung weiterhin als alleinige Begründung zulassen.

mit verzögerter wahrnehmung aufgrund c=konstant hat weder das
beispiel noch das experiment was zu tun.

so hab’ ich es verstanden …

Allerdings hat das Thema Zeitdilatation etwas damit zu tun, dass visuelle Beobachtungen von schnellen Objekten abweichende Zeiten ergeben. Hieraus wird dann von einigen Anhängern der SRT ein Naturgesetz gemacht: Das Hafele & Keating Experiment zeigt, dass eine westwärts bewegte Uhr schneller geht, was ein Widerspruch zu der Allgemeingültigkeit der Zeitdilatation ist.

MfG Gerhard Kemme

Hi Gerhard,

Gemäß der Zeitschrift „Science“ im Jahre 1972 hatten die
Physiker C. Hafele und Richard E. Keating im Oktober 1971 zwei
Linienflüge mit sehr genauen Uhren in Ost- und Westrichtung
durchgeführt.
Das Ergebnis war:
Zeitabweichung von der ortsfesten Uhr bei Flug nach osten
delta_t=-59 ns ± 10 ns
Zeitabweichung von der ortsfesten Uhr bei Flug nach westen
delta_t=273 ns ± 7 ns.
Da die Abweichungen durch geringere Erdanziehung beim Flug für
beide Uhren in etwa gleich waren, bleibt als Tatsache, dass
die in Westrichtung bewegte Uhr sogar schneller ging als die
ortsfeste.

Das liest sich hier http://projekte.aligini.de/physik/relth/teil3.php aber ganz anders:

_1971 war es endlich soweit. Die Atomuhren waren schon so genau, dass man die Zeitdilatation bei einem ganz gewöhnlichen Transatlantikflug messen konnte. Und dafür wurden für zwei Flüge jeweils vier Sitze reserviert. Zwei für insgesamt vier Atomuhren und zwei, für die Forscher Richard Keating vom US Naval Observatory und Joseph C. Hafele von der Washington University in St. Louis.

Bevor die zwei Forscher die vierzig Stunden langen Flüge antraten, synchronisierten sie ihre Reise-Atomuhren mit Atomuhren in ihrem Institut. Jetzt müssen wir uns das ganze hier mal anschauen: Die Erde dreht sich ja. Das Institut befindet sich wohl auf der Erde. Also geht die Atomuhr schon mal langsamer, als eine Uhr auf dem Nord- oder Südpol. Wenn sie nun mit dem Flugzeug Richtung Osten fliegen, dann sind sie schneller als die Atomuhr, da sie ja in Richtung der Erdrotation sich bewegen. Wenn sie nach Westen fliegen, sind sie langsamer, als die Atomuhr im Institut, da sie ja entgegen der Erdrotation sich bewegen.

Und siehe da: Die zwei Forscher haben tatsächlich einen Zeitunterschied gemessen! Beim Ostflug ging die Uhr, die geflogen ist, um 59 Milliardstel Sekunden nach, relativ zu der Uhr im Institut. Und beim Westflug ging die Uhr um 273 Milliardstel Sekunden vor. Und somit wurde die Spezielle Relativitätstheorie mit einer Genauigkeit von 8% bestätigt._

mfg Ulrich

Alle relativistischen Effekte, die von „Beobachtern“
„gesehen“ werden, beruhen darauf, dass sich die Wahrnehmung
durch Licht nicht instantan ausbreitet, sondern eine
verzögerte Wahrnehmung beinhaltet.

Relativistische Effekte wie Zeitdilatation und Längenkontraktion haben wenig bis gar nichts mit der Retardierung von Signalen zu tun. Letztere werden bei Gedankenexperimenten, wie dem Zwillingsparadoxon, üblicherweise nicht berücksichtigt, um es nicht noch komplizierter zu machen, als es ohnehin schon ist.

Sind die beiden Astronauten nach ihrer Rückkehr also gleich alt?

mfg. XGünther

Hi Gerhard,

Gemäß der Zeitschrift „Science“ im Jahre 1972 hatten die
Physiker C. Hafele und Richard E. Keating im Oktober 1971 zwei
Linienflüge mit sehr genauen Uhren in Ost- und Westrichtung

bleibt als Tatsache, dass die in Westrichtung bewegte Uhr sogar
schneller ging als die ortsfeste.

Das liest sich hier
http://projekte.aligini.de/physik/relth/teil3.php aber ganz
anders:

_… Jetzt müssen wir uns das ganze hier mal anschauen: Die Erde dreht
sich ja. Das Institut befindet sich wohl auf der Erde. Also geht die
Atomuhr schon mal langsamer, als eine Uhr auf dem Nord- oder Südpol.

Und somit wurde die Spezielle Relativitätstheorie mit einer :Genauigkeit von 8% bestätigt._

Die von uns beiden verwendeten Texte unterscheiden sich inhaltlich nicht, d.h. „es liest sich gleich“. Per Experiment wurde bestätigt, dass sehr empfindliche Uhren von der Bewegungsrichtung auf der Erde in ihrer Ganggenauigkeit abhängig sind. Da gibt es also keine Möglichkeit von lockeren Aussagen, dass die Atomuhr hier oder da schon mal langsamer oder schneller ginge und das Experiment somit den Vorhersagen von bestimmten Anhängern und Interpreten der SRT entsprach. Fakt ist, dass die in Westrichtung bewegte Uhr vor ging und sich somit ein Widerspruch zur Zeitdilatation gezeigt hat.

MfG Gerhard Kemme

Hallo,

Per Experiment
wurde bestätigt, dass sehr empfindliche Uhren von der
Bewegungsrichtung auf der Erde in ihrer Ganggenauigkeit
abhängig sind.

Falsch. Ihre Ganggenauigkeit ist gleich.

Fakt ist, dass die in Westrichtung bewegte Uhr vor ging und
sich somit ein Widerspruch zur Zeitdilatation gezeigt hat.

Falsch. Der Versuch hat eben KEINEN Widerspruch gezeigt, sondern die RT bestätigt. Nur hast Du wieder mal den Text nicht verstanden.
Du solltest Dich von diesem Thema fernhalten, sonst betäubst Du uns wieder mit Deinen unsinnigen Äthertheorien.

Btw., einen ähnlichen Versuch mit zwei Atomuhren gab es vor einiger Zeit sogar schon im Kinderfernsehen (Sendung mit der Maus). Und auch diesmal wurde wieder die RT bestätigt.

Gruß
loderunner

Hi loderunner,

Btw., einen ähnlichen Versuch mit zwei Atomuhren gab es vor
einiger Zeit sogar schon im Kinderfernsehen (Sendung mit der
Maus). Und auch diesmal wurde wieder die RT bestätigt.

Auch Quarks&Co haben sich damit schon beschäftigt:

http://www.quarks.de/relativ/04.htm

Ergebnis: Sie haben die Sendung mit der Maus bestätigt:wink:

mfg Ulrich

Sind die beiden Astronauten nach ihrer Rückkehr also gleich
alt?

Ja. Es handelt sich ja um ein strikt symmetrisches Problem. Also werden sie gleich alt sein, aber jünger als ihr dritter, daheim gebliebener Kollege.

Gruß,
Ingo

Hallo,

Also werden sie gleich alt sein, aber jünger als ihr dritter,
daheim gebliebener Kollege.

warum jünger? Wäre nicht je nach erfahrener Beschleunigung ebenso älter möglich?
Gruß
loderunner

Also werden sie gleich alt sein, aber jünger als ihr dritter,
daheim gebliebener Kollege.

warum jünger? Wäre nicht je nach erfahrener Beschleunigung
ebenso älter möglich?

Nein. Der raum-zeitliche Abstand zwischen Start und Ziel ist für alle gleich. Das heißt, je länger der Weg im Raum, um so kürzer die Zeit und umgekehrt. Da der Weg (in flacher Raumzeit) am kürzesten ist, wenn man gar nicht beschleunigt, ist der unbeschleunigte Zwilling am Ende immer der älteste.

Guten Abend!

Per Experiment wurde bestätigt, dass sehr empfindliche Uhren von der
Bewegungsrichtung auf der Erde in ihrer Ganggenauigkeit abhängig
sind.

Falsch. Ihre Ganggenauigkeit ist gleich.

Wir können jetzt sehr spitzfindisch werden, aber wenn synchronisierte Uhren unterschiedliche Zeiten anzeigen, nachdem sie in entgegengesetzte Richtungen geflogen sind, würde ich abweichende Ganggenauigkeiten diagnostizieren. Es handelte sich um das Hafele-Keating-Experiment:
http://en.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating_experiment
http://www.sciencemag.org/cgi/content/abstract/177/4…

Fakt ist, dass die in Westrichtung bewegte Uhr vor ging und
sich somit ein Widerspruch zur Zeitdilatation gezeigt hat.

Falsch. Der Versuch hat eben KEINEN Widerspruch gezeigt,
sondern die RT bestätigt.

Solange man nicht ins Detail geht, kann man alles behaupten. Also nocheinmal: Die in Westrichtung bewegte Uhr ging um 273 ns ± 7 ns vor. Hiermit liegt ein klarer Widerspruch zu den wiederholt genannten Aussagen bezüglich Zeitdilatation vor, wonach die Formel:
t_bew=t_ruh*sqrt(1 - v²/c²)
Gültigkeit hätte, d.h. die ortsfeste Uhr hätte einen größeren Zahlenwert anzeigen müssen als die bewegte: Bewegte Uhren gehen langsamer - nur diese Aussage stimmt nicht mit dem Resultat des Experimentes überein, d.h. die Zeitdilatation wurde nicht bestätigt.

Nur hast Du wieder mal den Text nicht verstanden.

Selbstverständlich ist mir klar, dass in der Denkweise von einigen Anhängern der SRT per Wechsel des Bezugssystems alles zurechtgebogen wird. Da das Resultat des Experimentes keine Bestätigung brachte, hatte man der ortsfesten Uhr jetzt die Umfangsgeschwindigkeit der Erde zugeordnet, somit hatte die westwärts fliegende Uhr bezüglich der ortsfesten Uhr eine negative Geschwindigkeit. Voila`, die Zahlen stimmten wieder. Man hätte selbstverständlich auch die Kreisbahngeschwindigkeit der Erde um die Sonne hereinbringen können, dann hätten die Werte wieder nicht gepasst.

Btw., einen ähnlichen Versuch mit zwei Atomuhren gab es vor
einiger Zeit sogar schon im Kinderfernsehen (Sendung mit der
Maus). Und auch diesmal wurde wieder die RT bestätigt.

Das ist mir sehr klar. In Hamburg gibt es die Sprüche Albert Einsteins bereits bei Auslieferung der Telefonbücher - es ist alles eine Frage der Propaganda. Wenn ich die Möglichkeit hätte, in Medien mehrere Billionen Mal die „Tatsache“ zu äußern, dass Materietierchen die Welt beherrschten, dann würden Säuglinge solche Sätze vor der Vokabel „Mama“ plappern.

MfG Gerhard Kemme

Guten Abend!

Btw., einen ähnlichen Versuch mit zwei Atomuhren gab es vor
einiger Zeit sogar schon im Kinderfernsehen (Sendung mit der
Maus). Und auch diesmal wurde wieder die RT bestätigt.

Auch Quarks&Co haben sich damit schon beschäftigt:

http://www.quarks.de/relativ/04.htm

Ergebnis: Sie haben die Sendung mit der Maus bestätigt:wink:

Die Eltern flüstern den Babys nicht mehr „Mama“ und „Papa“ ins Ohr, sondern „Zeitdilatation“. Wie gesagt, alles eine Frage der Propaganda und diese steigt in ihrer Wirkung durch die Anzahl der Wiederholungen. Wäre toll, wenn sachlich-physikalische Argumentationen einmal wieder gelten würden.

MfG Gerhard Kemme