Hi!
Es ist also nicht ein reines Ladeproblem, sondern eher eins
der Sicherheit. Stell dir mal vor, ein Leonberger kommt bei
einer Vollbremsung nach vorn geflogen…
Die Frage lautet also, in welchem Fz. man entsprechende
Hundegurte einbauen kann.
Damit kenne ich mich nicht aus.
Der Goldie meiner Mum fuhr hinten im VW Touran ohne Gurt mit.
Er verendete an Krebs, nicht bei einer Vollbremsung…
Sieh dir z.B. einen Twingo an. Wenn man den hinteren Sitz nach
vorn klappt, fährt der Hund (eben z.B. ein Leonberger) im
Innenraum mit. Wenn der nicht angeschnallt ist, fliegt der im
worst case nach vorn und bringt den Fahrer um.
Es geht also nicht nur um den Hund.
Schon klar.
Für viele Modelle gibt es ein Gitter für die Montage hinter den Vordersitzen.
Nach dem Aufbrauchen der Kohle für die Abwrackprämien werden
auch die Hersteller"prämien" wieder verschwinden, d.h., es
muss wieder vor Ort verhandelt werden.
Die Abwrackprämie wird wohl erst mal verlängert/aufgestockt
werden, schätze ich.
Das glaube ich nicht und es spricht auch nichts dafür, eher
einiges dagegen.
Die wider erwarten gute Resonanz lässt mich vermuten, dass man dieses relativ günstige Instrument noch weiter nutzen wird.
Ist nur eine Schätzung, wie ich auch schrieb, wir werden es erleben.
Danach verhandelt man wieder vor Ort, klar. Und?
Es ist für viele durchaus ein Unterschied, ob man denen 4500
Euro in die Hand drückt und sagt, nun kauf mal schön, oder ob
sie selbst verhandeln müssen.
Das kann nämlich kaum jemand.
Die Konsequenz daraus ist dann jedoch nicht, dass die Leute zu einem höheren preis kaufen, sondern gar nicht.
Die Rückmeldungen (und diese sind recht zahlreich), welche ich aus dem Autovertrieb erhalte beschrieben eher den Kunden, der mit dem Ausdruck aus dem konfigurator und dem billigsten Angebot aus dem Internet ins Autohaus kommen und dann nach dem Motto verhandeln: „das kann die Konkurrenz, was können Sie?“.
Hier eine Win-Win-Situation herauszuholen, ist der Job des Verkäufers.
Der Euro war (u.a.) für die
Autohersteller die goldene Chance, die Preise zu verdoppeln.
Das normalisiert sich nun wieder.
Welcher Fahrzeughersteller hat denn seine Preise Anfang 2002
verdoppelt?
So gut wie alle Volumenhersteller.
Vergleich doch mal den Neupreis eine VW Golf im Jahre 1995 und
2005.
Der Vergleich ist unredlich.
Im Januar 2002 wurde der Euro eingeführt. Welcher Autopreis
hat sich in diesem Monat oder kurz darauf verdoppelt?
Im Jahr nach der Euroeinführung hat sich quasi der gesamte realistisch anfallende Warenkorb im Preis verdoppelt. So eben auch Autos, Yoghurts, Milch.
Andererseits habe ich hier die Rechnung eines Golf 3 aus dem
Jahr 1996 liegen, die sich auf knapp 26.000 DM (also rund
13.000 Euro) beläuft. Einen ähnlich ausgestatteten Golf 5 aus
dem Jahr 2005 konnte man für rund 16.000-17.000 Euro kaufen.
Bitte um Details zur Ausrüstung der Autos. Ein Golf 3 für 26.000 DM war wohl eher schon ein GL oder GT mit Klima.
Ein Golf 5 für 16 KEur ist wohl eher das Basismodell ohne AC.
Liest Du AMS?
Der dort getestete Golf 6 1.4 TSI (122 PS) kostet gut 28.000 Eur.
Das sind um die 55.000 DM. Dafür fuhr man in 1996 einen BMW 528i…
Eine Verdoppelung kann ich hier nicht erkennen und wenn man
darüber hinaus die beiden Autos miteinander vergleicht (Größe,
Serienausstattung…), kann man sogar fast von Gleichstand
sprechen.
s.o.
Hinzu kommt: kannst du sagen, was der genannte Golf 5 gekostet
hätte, wenn es den Euro gar nicht gegeben hätte? Eher nicht,
oder?
Das kann man versuchen aus der Preisentwicklung der Jahre vor dem Euro zu schließen. Also ca. +2-6% p.a., anstatt +10-30%…
Frage mal bei Volvo, Mitsubishi oder Saab nach jungen
Mittelklassekombis wie V50, Lancer oder 9-3. Diese Autos
werden einem, relativ zum Listenneupreis gesehen, aktuell
nachgeworfen.
Saab halte ich für keine so gute Idee. Die Firma wird wohl
bald untergehen, nach allem, was zurzeit bekannt ist.
Saab produziert nach wie vor.
Erst mal nicht mehr:
http://www.autobild.de/artikel/saab-stoppt-produktio…
Du liest doch sicher Autohaus Online. Dort stand gestern, Saab würde weiter produzieren nach einem Tag Stopp.
E-Teile dürften von Opel passen.
Manche vielleicht, aber keineswegs alle.
Shit happens, man legt sich eben einen Klimasensor, einen Zahnriemen und 8 Bremsscheiben mit Belägen in die Garage. Das reicht für 180.000 Km, dann wirft man die Kiste eben weg.
Der Rover 75 meines Büronachbarn lässt sich jedenfalls nach wie vor äußerst günstig von ATU am Laufen halten.
So schwer kann es also nicht sein.
Man kann somit einen neuen Saab noch locker 5 Jahre fahren,
bevor es im absoluten Worst-Case-Szenario knapp mit E-Teilen
werden könnte. Passt doch.
Jeder Unfall könnte die Kiste möglicherweise stilllegen.
Dumm gelaufen.
Man kann dann ja einen weiteren Wagen mit Schaden auf der gegenüber liegenden Seite günstig erwerben und aus zwei einen bauen…
Solange Saab hier noch produziert, würde ich mir bei einem Kauf eines Jahreswagens keine Sorgen machen. Die 5 Jahre, die er laufen muss, läuft er.
Ich gebe hier Rover zu bedenken. E-Teile gibt´s immer noch,
nur beim Blech wird es langsam knapp. Und das nach bereits
einigen Jahren.
Eben. Und das führt in vielen Fällen zu massiven Wartezeiten
bei Ersatzteilen. Nicht das, was man sich wünscht, wenn man
auf ein Auto angewiesen ist.
s.o.
Auch Volvo ist Teil eines amerikanischen Autoherstellers,
nämlich von Ford. Auch hier ist sicher Vorsicht angebracht.
Volvo erhält eine schwedische Staatsbürgschaft. Alles klar.
Schön. Aber was kommt danach? China?
http://www.zeit.de/online/2008/50/volvo-saab-schweden
Wen interessiert das?
Ich fahre die Kiste doch keine 20 Jahre.
5 Jahre bekomme ich mindestens noch Teile, danach juckt mich das nicht mehr.
Wer das anders sieht, kann ja anstatt z.B. eines Saab 9-3 einen VW Passat für 15.000 Eur mehr kaufen.
Da bekommt er dann auch in 25 Jahren noch E-Teile…
Wie das aktuell bei Mitsubishi Motors aussieht, weiß ich
nicht, aber so um 2004/05 standen die auch kurz vor der
Pleite, nachdem DaimlerChrysler sich zurückgezogen hatte.
Die haben m.W. bereits eine japanische Staatsbürgschaft.
Allerdings sind sie nicht kerngesund, Mitsubishi hat ja ein
paar hundert MA in D entlassen.
Eben. Also ist auch dort einiges am Wackeln.
…dann dürfte man auch keinen BMW kaufen.
Es geht ja nicht nur um den aktuellen Kaufpreis, sondern auch
um die spätere möglichst langfristige Versorgungsssicherheit
mit Ersatzteilen sowie um die Möglichkeit des späteren
Weiterverkaufs des Autos.
Ersteres ist wohl weitestgehend gewährleistet, der
Wiederverkauf würde mich persönlich aktuell weniger
interessieren.
Das könnten und werden andere anders sehen.
Von mir aus gern.
Das sichert weiterhin die subventionierten Arbeitsplätze in Wolfsburg und somit den sozialen frieden in Wittingen, wo ich Familie habe.
Ich selbst darf ja für mich wirtschaftlich denken.
Er ist, allein schon wegen der hohen Nachlässe
der Hersteller, ohnehin mittlerweile sehr niedrig.
Das wäre für mich nur spannend, wenn ich einen Neuwagen für
maximal 3 Jahre Nutzung erwerben wollte.
Wie gesagt, gibt es auch andere, die andere Anforderungen
haben als du.
Von mir aus gerne, wie gesagt.
Wer privat ein vernünftiges Auto sucht, sollte sich jedoch zumindest mit meinen Aussagen auseinandersetzen, bevor er sich einen Audi A4 beim deutschen Händler kauft…
Wenn man danach geht darf man nur noch Porsche 911 oder Audi
A3 Sportback TDI 140 fahren. Den hohen Wiederverkaufspreis
bezahlt man allerdings beim Kauf bei diesen Marken doppelt
mit…
Da reicht schon eine Überschlagsrechnung, um die Polemik in
deinen Worten zu erkennen.
Die Wahrheit tut eben v.a. denjenigen mit der Markenbrille weh.
Habe vorhin mal einen Golf konfiguriert. 1.4 160 PS, 4 Türen, 36.000 Eur.
Völlig bescheuert, für das Geld kaufe ich persönlich(!) lieber einen Mercedes E 350 T Baujahr 2006 mit einer besseren GW-Garantie, als VW sie für die NW anbietet…
Wer Golf fahren will, soll es jedoch tun. ist mir recht.
Aktuell wäre meine Empfehlung übrigens der Kauf eines Mercedes
CL 500 der aktuellen Serie, 2 Jahre alt. Gibt´s für 50.000 Eur
im neuzustand, Neupreis 130.000 Eur, Unterhalt vernünftig,
Luxus pur.
Mag alles sein, es gibt zurzeit aber eine Menge Leute, die
keine 5000 Euro haben, sondern diese finanzieren müssen.
Geht auch. Der neue Passat oder der gebrauchte Benz…
Da
mit 50.000 Euro zu kommen für ein Auto, das bei den laufenden
Kosten die o.g. 5000 Euro in einem halben Jahr verbrät, ist
denn doch etwas daneben.
Der Wagen kostet knapp 2.000 Eur an Versicherung und Steuern. Weniger als ein A4 TDI.
Alternativ auch ein Volvo XC 90 V8 Bj. um 2006.
Oder so. Oder auch nicht.
Jeder wie er´s braucht.
Gruß,
M.