es gibt Eltern, die unterlassen all diese aufgezählten Dinge und es funktioniert trotzdem. Komisch, ist aber so. Kinder lernen am Vorbild, wasche ich mir die Hände regelmäßig tut dies auch mein Kind.
Es gibt Kinder, die gehen von allein ins Bett, einfach weil sie müde sind. Idyllische Zustände, kein Kampf beim Schlafengehen…so bin ich aufgewachsen und so wächst auch mein Kind auf. (und natürlich war immer klar, dass meine Eltern spätabends keine Lust hatten mit uns zu spielen)
Es gibt Schulen, da entscheiden Kinder selber, wann sie was lernen. Anleitung durch Erwachsene ist da, aber die Auswahl liegt beim Kind. Interessant, wie motiviert diese Kinder Schulaufgaben erledigen.
Kinder sind Menschen, das ist kein Vergleich sondern eine Tatsache.
Es geht darum, zu wissen , dass es falsch ist und die
Konsequenzen daraus zu ziehen, falls es doch mal passiert -
und natürlich, es zu vermeiden, soweit möglich.
ja, das war gegenstand der UP.
„Findet ihr die reaktion von mir übertrieben?
Ich weiß nicht wie ich diese ständigen sticheleien sonst hätte beenden können.“
dies ist zwar beantwortet worden, aber sehr verstreut und unter großen geburtswehen.
ein langer faden mit sehr vielen abzweigungen ist entstanden…
Kind führt sich am Tisch auf - davon bekommt
Mama/Papa/werauchimmer eben temporär
„Kopfweh/Bauchweh/Fühlmichnichtgut“, weshalb eine Unternehmung
ausfallen muss
DAS ist schlimmer als ein Klapps auf den Po. DAS ist ein Paradebeispiel für psychische Gewalt.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, das psychische Gewalt, ob bewußt oder unbewußt eingesetzt, schlimmer sein kann, als eine leichte körperliche Züchtigung.
Hier wird das Kind richtig unter Druck gesetzt: Du machst etwas was mir nicht gefällt, also bist Du schuld das es mir schlecht geht…
meine Grenzen setze ich selber (und kein anderer) und wenn ich
nachtrete, dann sieht das GANZ anders aus .
Zudem: Wer Grenzen aufzeigen will, der sollte seine eigenen
auch kennen, die von anderen respektieren und nicht für andere
das Maß der Dinge sein wollen.
Da ich diesen zitiert habe, auch für dich… liest du die
Postings überhaupt in einer chronologisch richtigen
Reihenfolge?
ahem-.
diesen wust in der CHRONOLOGISCHEN reihenfolge zu lesen?
mal ehrlich: jeder normale mensch unter uns hat heir den überblick verloren.
die anderen haben sicher einen ausdruck vor sich, auf dem sie mit textmarker den eingang der neuesten meldungen chronolisch markieren.
und das - u.u. am arbeitsplatz- würde ich sagen, bringt unsere wirtschaft zum erliegen.
vielleicht sollten wir uns jetzt alle wieder um unsere kinder/arbeit/freunde kümmern…
dies ist zwar beantwortet worden, aber sehr verstreut und
unter großen geburtswehen.
ein langer faden mit sehr vielen abzweigungen ist entstanden…
Das ist normal für Diskussionen, gerade geschriebener Art. Und führt dazu, dass die verschiedensten Aspekte aufgegriffen werden. Da bleibt es nicht aus, dass es auch mal offtopic wird oder hier und da ausufert.
Gäbe es eine konkrete Antwort wie „was ist 1+1“ - „zwei“ - dann hätte sie hier nicht fragen sondern googeln können.
Daraus jetzt auch wieder einen offtopic-Strang zu machen, halte ich für überflüssig, aber wie du siehst: das passiert einfach und auch du bist nicht davor gefeit. Wie schön, es menschelt.
die Hinweise auf das BGB dienen - so verstehe ich sie
zumindest - weniger dazu, irgendwie diffus juristische
Konsequenzen in den Raum zu werfen (die sich aus diesem §
ohnehin nur mittelbar ergeben), sondern vielmehr dazu, etwas
klarzumachen, was vielen - das kann man auch hier im Thread
erkennen - nicht bewusst ist:
Niemand hat das Recht, ein Kind zu schlagen, auch nicht per
„Klaps“. Auch Eltern haben dieses Recht nicht. Es ist ihnen
nicht erlaubt. Ohne jeden Zweifel und ohne jeden
Diskussionsspielraum.
Ach so? Was per Gesetz verboten ist, darf nicht diskutiert werden? Ich hoffe doch, dass zumindest diejenigen, die diesen Paragraphen (aus meiner Sicht zu Recht) beschlossen haben, sich zuvor ein paar Gedanken gemacht haben. Und dass die Gerichte bei den zur Anklage kommenden Fällen noch ein wenig diskutieren, bevor sie verurteilen.
also um es mal vorweg zu sagen, du hast dich rein rechtlich
gesehen schon mal strafbar gemacht.
sei mir nicht böse, aber die entsprechende Strafvorschrift möchte ich gerne mal sehen.
Man mag es als illegal bezeichnen, strafbar ist es ganz sicher nicht!
ich halte die hier vorhandene Baumstruktur durchaus für geeignet, etwas chronologisch und mit bezug auf das Vorgängerposting zu identifizieren… offensichtlich macht sich hier aber nicht jeder die Mühe dies zu tun sondern, wodurch haltlose Behauptungen gerne entstehen.
und es gibt dutzende Beispiele wo genau das nicht funktioniert. Bei einem Bekannten (Rektor Grundschule) tauchten beispielsweise die Eltern auf, weil er dem Kind verboten hatte, Steine in des Nachbarn Gartenteich zu werfen (Nachbar hatte sich beschwert). Wenn ihr Kind das möchte, dann kann er sich frei entfalten und der Herr Rektor hat man schon gar nichts zu verbieten…
Manchmal, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, sitzen Kinder aus der Nachbarschaft in meinem Garten. Wir haben ein großes Grundstück, das nicht abgezäunt ist. Mir ist es wurscht ob diese Kinder sich Äpfel oder Birnen von unseren Bäumen holen, stehen genügend Bäume rum und wir zwei können das ganze Obst eh nicht essen. Aber ist es zuviel verlangt, wenn diese Kinder wenigstens Grüßen, wenn sie sich in unserem Garten aufhalten?
Wann und woher sollen Kinder den Grenzen lernen oder Pflichten?
Aber chronologisch zu lesen ist hier sowas von einfach, wenn
man das Prinzip verstanden hat.
Unter „chronologisch lesen“ verstehe ich „in zeitlicher Reihenfolge lesen“. Das würde also bzgl. der Beiträge zu einem Thema bedeuten, dass man die Beiträge in der Reihenfolge ihres Erstellungszeitpunkts liest, also sortiert nach dem Datum in der Klammer am Ende des Betreffs. Erklär mir mal bitte, wie man das bei einem Thread wie diesem hier macht.
Aber ich nehme an, du meinst gar nicht die chronologische Reihenfolge sondern die logische Reihenfolge gemäß der Baumstruktur. Diesen Artikelbaum in streng chronologischer Reihenfolge zu lesen hielte ich für ziemlich hirnrissig.
Da ich diesen zitiert habe, auch für dich… liest du die
Postings überhaupt in einer chronologisch richtigen
Reihenfolge?
Hab ich den Lisa an den kopf geknallt oder jemand der meint
das ein klapps noch keinem geschadet hat?
Ich lese die Beiträge nicht entsprechend der Chronologie sondern entsprechend der Baumstruktur. Und dabei ist mir bzgl. deines BGB-Zitats ein Fehler unterlaufen. Mea maxima culpa!
Mir ging es um den Stil der Antworten an die UP. Und da enthalten nun mal zwei der ersten vier direkten Antworten einen deutlichen Hinweis auf die Strafbarkeit der Handlung.
DAS ist schlimmer als ein Klapps auf den Po. DAS ist ein
Paradebeispiel für psychische Gewalt.
ich würde das nienienichtmals mit einer sehr besonderen Unternehmung (Geburtstag des besten Freundes, seltener Zoobesuch etc.) machen.
Aber den Spielplatzbesuch (oder eine sonstige Unternehmung die gleich danach käme) abkürzen oder, falls es eine regelmäßige Unternehmung ist einmal ausfallen lassen, täte ich sehr wohl.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, das psychische
Gewalt, ob bewußt oder unbewußt eingesetzt, schlimmer sein
kann, als eine leichte körperliche Züchtigung.
Da stimme ich dir zu - leider ebenfalls aus eigener Erfahrung
Hier wird das Kind richtig unter Druck gesetzt: Du machst
etwas was mir nicht gefällt, also bist Du schuld das es mir
schlecht geht…
Ich meine dies nicht als „unter Druck setzen“, sondern lediglich als Zeigen, dass eine Person (in dem Fall ich) in gewissem Maße verstimmt sein kann, wenn man sie ärgert (anspucken ist ärgern).
Der Spielplatzbesuch würde abgekürzt „weil ich mich nicht so gut fühle“. Ich würde aber selbstverständlich mit dem Kind darüber reden (und herausfinden, was eigentlich die Ursache für das Verhalten ist), eine Entschuldigung etc. gelten lassen und - egal ob Entschuldigung oder nicht - den restlichen Tag genauso liebevoll mit dem Kind umgehen (d.h. miteinander spielen, Gutenachtritual nicht ausfallen lassen etc.).
Evl. ist nun verständlicher, was ich hiermit meinte
Da gruselt’s mich. Im Gegensatz zu den anderen beiden
Beispielen, wo die Konsequenz sich logisch aus der Handlung
ergibt („Ich muß aufräumen, deswegen können wir nicht gehen“),
wird dem Kind hier ein „Leiden“ der Mutter vorgespielt …
„Wenn Du nicht brav bist, dann geht es der Mama ganz schlecht“
… da dreht’s mir echt den Magen um. DAS als Beispiel einer
gewaltfreien Erziehung ist ein Witz.
ich meinte keinesfalls „dann geht es der Mama ganz schlecht“ sondern „dann fühlt sich die Mama für eine geringe Zeit etwas traurig“.
So, wie das eben auch ein Kind kennt: Wenn es von einem Spielkameraden geärgert wurde, fühlt es sich erst mal in Bezug auf den Spielkameraden nicht gut (dann ist die Sache, allerspätestens nach einer Entschuldigung, aber auch wieder erledigt).
„Ich fühle mich traurig/verärgert/nicht gut, weil … Deshalb mag ich heute nicht mit dir auf den Spielplatz gehen. Aber morgen wieder.“ --> Zusammenhang, zeitlich begrenzt
Niemals (!) würde ich ein ernsthaftes „krank sein sodass man sich Sorgen machen muss“ simulieren - dass das Gewalt bedeutet, dürfte klar sein!
Ich denke aber auch nicht, dass es sich zwingend um ein
gelangweiltes Kind handelt, sondern vielleicht um eines, dem
klare Grenzen fehlen.
Was sich nicht unbedingt gegenseitig ausschließen muss. Wenn Kinder sich langweilen, dann testen sie auch gerne mal Grenzen aus. Ich jedoch sehe hier zwei Personen, die Probleme mit Grenzen haben (denn das Schlagen von Kindern ist für mich auch eine eindeutige Grenzüberschreitung). Das Kind hat nur die Zunge rausgestreckt und so getan als ob, aber tatsächlich geschlagen hat die UP.