ärgerlich

Grundsätzlich haben alle hier das gleiche Ziel (Grenzen

gewaltfrei (!!! --> das gilt zumindest für mich)

setzen) und das gleiche Problem (wie?). Ungeachtet deiner
besonderen Situation, dass du nicht die Mutter bist: Das Wie
ist entscheidend.

Der häufig vorgetragene Hinweis auf Illegalität/gegen das
Gesetz verstoßend ist kein Argument.

Die Tatsache, dass seelische Grausamkeit vergleichbare Schäden verursacht, entkräftet nicht das Verbot körperlicher Gewalt:

Im hier zitierten
BGB-Auszug steht wesentlich mehr:
(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung.
Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere
entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

Dort steht nicht, wie Du behauptest mehr, aber auch nicht weniger.

Schöne Grüße
Andrea

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sachma!

da musste Malte fragen, der darf, wenn er will, Auskunft geben.

Unbeteiligter Franke …

gewaltfrei (!!! --> das gilt zumindest für mich)

„gewaltfrei“ gibt es nicht.

Dort steht nicht, wie Du behauptest mehr, aber auch nicht
weniger.

Das Eine ist offensichtlich, das Andere nicht. Ich bezog mich auf die Darstellungen hier im Thread. Im Gesetzestext steht wesentlich mehr, als hier angeprangert wird.

Gruß
Der Franke

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Hallo Malte,

PS: Wehe, jemand hält mir jetzt vor, ich würde meinen, jeden,
dem mal die Hand ausgerutscht sei, müsse man einsperren! Das
steht da nicht! :wink:

Nein, das nicht. Aber auch euer kleiner Wurm wird größer, die
Sorgen und Probleme auch. Versprochen :smile:

Bekannt. Ebenso, wie mir bekannt ist, nicht frei von Schwächen und Fehlern zu sein. Das finde ich auch in Ordnung, solang man diese als solche erkennt und nicht wie Du hier…

/t/aergerlich–2/5413218/117

…behauptest, als „Du hast nichts falsch gemacht“ schönredet.

.m

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Nichts rechtfertigt körperliche Gewalt an Kindern, auch nicht, dass psychische Gewalt auch Schäden anrichten kann. Nur weil etwas anderes noch schlimmer sein kann, macht es das andere nicht besser.

Eine Strafe wie „morgen gehen wir dafür nicht wie versprochen
das Spielzeug … kaufen“ kann wesentlich schwerwiegender für
ein Kind sein als der berühmte Klaps zu gegebener Zeit.
Letzterer ist schnell vergessen, ersteres ist nachtragend auch
am nächsten Tag. Der Erziehungserfolg? Die Sichtbarkeit für
Außenstehende?

So eine Maßnahme ist ja auch, gelinde ausgedrückt, Bullshit. Darum wurde davon hier auch mehrfach abgeraten, genau wie „dann gibt es keine Süßigkeiten“ oder Fernsehverbot.

Nein, du hast nichts falsch gemacht. Es war eine Reaktion,
vielleicht etwas unüberlegt und voreilig,

Doch, es war ein Fehler - aber einer, der passieren kann, das muss man mal realistisch sehen. Sollte nicht, kann aber, und die Tatsache, dass sie hinterfragt, spricht für sie.

Ich denke, du kannst dir hier getrost eine öffentliche
Entschuldigung in der Erwartung einer Bewährungsstrafe
ersparen :smile:

Eine Entschuldigung für den Klaps ist angebracht - aber nicht hier, sondern dem Kind gegenüber.

Gruß
Cess

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Nichts rechtfertigt körperliche Gewalt an Kindern, auch
nicht, dass psychische Gewalt auch Schäden anrichten kann. Nur
weil etwas anderes noch schlimmer sein kann, macht es das
andere nicht besser.

Das habe ich auch nicht behauptet. Ich habe relativiert. Nicht deine Meinung, …:

So eine Maßnahme ist ja auch, gelinde ausgedrückt, Bullshit.
Darum wurde davon hier auch mehrfach abgeraten, genau wie
„dann gibt es keine Süßigkeiten“ oder Fernsehverbot.

Wie wirst du Grenzen setzen? Welche Maßnahmen ergreifst du?

Nein, du hast nichts falsch gemacht. Es war eine Reaktion,
vielleicht etwas unüberlegt und voreilig,

Doch, es war ein Fehler - aber einer, der passieren kann, das
muss man mal realistisch sehen. Sollte nicht, kann aber, und
die Tatsache, dass sie hinterfragt, spricht für sie.

Das ist zu wenig. Nochmal, wie erziehst du und wirst du erziehen? Liebesentzug?

Eine Entschuldigung für den Klaps ist angebracht - aber nicht
hier, sondern dem Kind gegenüber.

Auch das Kind macht einen Fehler und wird korrigiert, je nach Kind die Maßnahme. Nein, eine Entschuldigung würde dem Kind Tür und Tor öffnen.

Es hat sich nach Auskunft von lisa hier bereits erledigt, alles ganz normal.
Oder: Viel Wind um nichts.

Gruß
Der Franke

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Hallo „Der Franke“,

Wie wirst du Grenzen setzen? Welche Maßnahmen ergreifst du?

ich bin zwar nicht die UP, aber ich nenne trotzdem mal meiner Meinung nach passendere Methoden, um Grenzen zu setzen. Meiner Meinung nach sind das solche, die im Zusammenhang mit dem, was das Kind getan hat, stehen - der Zusammenhang kann durchaus etwas konstruiert sein:

  • Kind hat mutwillig und trotz Ermahnung „die Wohnung umgeräumt“ - dann muss der Spielplatz-/Zoo-/Freundebesuch eben an diesem Tag ausfallen, da Mama/Papa/werauchimmer aufräumen muss…)

  • Kind führt sich am Tisch auf - davon bekommt Mama/Papa/werauchimmer eben temporär „Kopfweh/Bauchweh/Fühlmichnichtgut“, weshalb eine Unternehmung ausfallen muss

  • Kind malt die Katze mit dem Malkasten an - für eine gewisse Zeit darf nur noch unter Aufsicht gemalt werden (da Mama/Papa/werauchimmer natürlich nicht permanent Mal-Aufsicht machen kann, gibt’s die Gelegenheit zum Malen erst mal nur seltener)

Waren nur ein paar mögliche Beispiele.

–> Das sind auch Strafen der Form „dann fällt was aus“, aber im Gegensatz zu „dann kaufen wir morgen kein xyz“ besteht hier ein Zusammenhang zwischen Aktion und Reaktion.

Gruß,
Nina

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Hi,

ich glaube, es geht hier nicht darum, dass das keinem von uns passieren kann. Jeder hier ist nur Mensch und kennt nicht jede Situation, in die er geraten kann.

Es geht darum, zu wissen , dass es falsch ist und die Konsequenzen daraus zu ziehen, falls es doch mal passiert - und natürlich, es zu vermeiden, soweit möglich. Im vorliegenden Fall halte ich eine Entschuldigung beim Kind angebracht. Mit 5Jährigen kann man schon gut reden - ein Gespräch in Ruhe, wenn die Situation mal normal ist, wäre doch schon mal ein Anfang.

Und die Reaktion im akuten Fall wäre z.B. meiner Ansicht nach folgende gewesen: Dem Kind deutlich sagen, dass es damit aufhören soll. Wenn nicht, werden umgehend die Sachen gepackt und man geht nach Hause. Und das dann auch TUN.

Nicht schön für die Eltern, aber konsequent und nötig - bei Kindererziehung muss man halt selber öfters in den sauren Apfel beißen, wenn man dauerhaft was erreichen will.

Gruß
Cess

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Wenn ich das UP lese, lese ich genau 2 Fragen:

Findet ihr die reaktion von mir übertrieben?
Was denkt ihr?

Darf man da nicht sagen, dass man die Reaktion überzogen
findet??

Natürlich darf man das. Aber muss man auch noch einen §1631 zitieren? Oder auf die „Illegalität“ ihrer Handlung hinweisen, wie es andere getan haben?

Rainer

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Wie wirst du Grenzen setzen? Welche Maßnahmen ergreifst du?

Das habe ich weiter unten erklärt - wobei es auch immer von der Situation abhängt.

Das ist zu wenig. Nochmal, wie erziehst du und wirst du
erziehen? Liebesentzug?

Bestrafung sollte konsequent, aber nicht grausam sein. Wie kommst du auf Liebesentzug? Warum fällt Leuten immer gleich Liebesentzug ein, wenn man sagt, dass man nicht schlägt?

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Hy,

meine Grenzen setze ich selber (und kein anderer) und wenn ich nachtrete, dann sieht das GANZ anders aus :smile:.
Zudem: Wer Grenzen aufzeigen will, der sollte seine eigenen auch kennen, die von anderen respektieren und nicht für andere das Maß der Dinge sein wollen.

Nächtliche Grüße
nyke

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Gutmenschelei = das Maß der Dinge sein wollen…
…, ich nicht Malte, ich nicht…
Denn Gutmenschen sind solche, die nach außen sich immer perfekt geben, auch wenn sie innen ebenso viel Dreck am Stecken haben, wie jeder andere auch.

nyke

PS. Wer entscheidet, wann was ein Fehler war? Du bist nicht das Maß der Dinge - und deine Meinung ist nicht mehr oder weniger wert als meine.

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Hallo,

Ein Klaps auf den Po hat noch keinem
geschadet.

So sehen meine Eltern das auch. Sie haben mir bei der Geburt meines ersten Kindes bitterböse vorhergesagt, dass aus meinen Kindern kleine Kotzbrocken würden, weil ich Schläge (und auch ein Klaps ist ein Schlag, da lasse ich keine Verniedlichung zu !) absolut ablehne.

Fakt ist, dass alle meine drei Kinder von Lehrern und Nachbarn usw. als gut erzogen gelobt werden, und dass meine pubertierenden Töchter trotz aller hormongeschwängerten Kämpfe insgesamt finden, dass wir tolle Eltern sind, mit denen man über vieles reden kann, das Gleichaltrige ihren Eltern nicht (mehr) anvertrauen.

Meine schlagenden Eltern allerdings haben kaum Besuch von ihren beiden erwachsenen Kindern. Komisch…

Leider kenne ich viele Erwachsene, die mit der „das hat mir auch nicht geschadet“-Scheinargumentation kommen.

Ich frage ab und zu ganz gerne mal, ob denn die Schläge, die sie kassiert haben, wenigstens die gewünschte Verhaltensänderung bewirkt haben. Das wird grundsätzlich verneint. Kurzfristig haben die Geschlagenen dann zwar „pariert“, aber das war dann auch alles.

Gruß,
Insel

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*plonk*
owT

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Bumerang
Den Schuh darfst du dir ruhig selbst anziehen.
Du beurteilst ja, wer hier wertvolle Beiträge geschrieben hat, wer nicht (ohne richtig zu lesen, denn es stimmt eindeutig: angegangen wurde nicht Lisa, sondern diejenigen, die das Schlagen versuchten zu rechtfertigen).

Elke

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nur an DICH

ich habe mir nun doch die Mühe gemacht, die restlichen
Postings zu lesen.

Aber nicht richtig.

Ich bin zwar nicht erstaunt, dass die
Mehrzahl hier versucht, die Posterin zu zerpflücken

Die Posterin wurde eher nicht zerpflückt. Eher diejenigen, die versuchten, Schlagen zu rechtfertigen.

Es ist geradezu ekelhaft, wie hier reagiert wird.

Ich finde es ekelhaft, wie du versuchst dich als den besseren (besten?) Menschen hier zu positionieren, die als einzige wirklich weiß, was Sache ist.

Die Posterin
hat sich hierher gewandt, um einen Rat zu bekommen und die
meisten von euch versuchen, sie fertig zu machen.

Falsch. Sie bekam Ratschläge.

Was soll das? Ist das eure Art des Zeitvertreibs? Destrukitv
bis in die letzte Ecke.

Das finde ich dein Posting und dein arrogante Art hier oberlehrerhaft Noten und Watschen zu verteilen.

Denkt mal darüber nach!

Das solltest du dir selbst hinter den Spiegel stecken.
Ich finde dein Posting sowas von daneben.

Elke

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Hallo!

  • Kind führt sich am Tisch auf - davon bekommt
    Mama/Papa/werauchimmer eben temporär
    „Kopfweh/Bauchweh/Fühlmichnichtgut“, weshalb eine Unternehmung
    ausfallen muss

Da gruselt’s mich. Im Gegensatz zu den anderen beiden Beispielen, wo die Konsequenz sich logisch aus der Handlung ergibt („Ich muß aufräumen, deswegen können wir nicht gehen“), wird dem Kind hier ein „Leiden“ der Mutter vorgespielt … „Wenn Du nicht brav bist, dann geht es der Mama ganz schlecht“ … da dreht’s mir echt den Magen um. DAS als Beispiel einer gewaltfreien Erziehung ist ein Witz.

–> Das sind auch Strafen der Form „dann fällt was aus“, aber
im Gegensatz zu „dann kaufen wir morgen kein xyz“ besteht hier
ein Zusammenhang zwischen Aktion und Reaktion.

… auch wenn er bloß erfunden ist …

Gruß,
Max

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Da ich diesen zitiert habe, auch für dich… liest du die Postings überhaupt in einer chronologisch richtigen Reihenfolge?

Hab ich den Lisa an den kopf geknallt oder jemand der meint das ein klapps noch keinem geschadet hat?

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sprach der überirdische „Gutmensch“, der als einzige alle anderen verurteilen darf für ihre Reaktion…

Bitte hör auf dieses dämliche Wort in den Mund zu nehmen… das Wort „Gutmensch“ zerstört jegliche normale Diskussion.

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Hallo,

nachdem die Wogen hier von rechts nach links geschwappt sind auch noch mal mein Senf. Vorab: Ich hab nicht alles, aber einiges gelesen.

Du hast die Überschrift „ärgerlich“ genommen. Ich werde das mal als Aufhänger nehmen:

  • Ärgerlich war in der Situation das Verhalten der „Nervensäge“
  • Ärgerlich war das Nichtverhalten des Vaters
  • Ärgerlich war deine Überreaktion

Damit mal von hinten nach vorne: Ich halte Schläge, zu denen auch so ein (verharmlosend genannter) Klaps gehört, auch in jedem Fall für falsch - allerdings finde ich die masslose Verdammung auch nicht gut.

Kinder können eine besonders penetrante Art haben, einen auf den Nerv zu fühlen. Und ich behaupte mal, dass es keine Eltern gibt, die nicht zumindest mal das Bedürfnis gehabt haben, einen solchen Klaps auszuteilen.

Aber : Nur weil etwas verständlich ist, wirds nicht besser. Lassen wir mal die ganzen anderen Gründe weg, warum das doof ist: Es nützt nix! Zumindest nützt es im Gesamtkontext nix. Ganz abgesehen davon, dass man damit eben nur Schwäche zeigt. Und genau das würde ich mir an aller erster Stelle mal verinnerlichen:

Du willst deine Souveränität! Die wolltest du in der Situation. Respekt im positiven Sinne (so wie du die Kleine ja auch respektierst). Das ist dein Ziel. Das Mittel, der Klaps, hat zwar vielleicht Ruh gebracht im Augenblick, aber für das Ziel war er schädlich.

Also heißt es für dich: versuche deine Souveränität zurückzugewinnen und zu festigen. Das heißt hier konkret: Du brauchst dir so ein Verhalten dir gegenüber nicht gefallen zu lassen. Es ist bullshit, dass man so ein Verhalten durchgehen lässt, nur weil ein Kind durch Trennung belastet ist!

Und genau das musst du erst mal vom Vater einfordern. ER ist der Erziehungsberechtigte und Erziehungsverpflichtete.

Was deine eigene Souveränität angeht: Du hast hier auch die Nerven in einigen Antworten verloren. Vielleicht liegts am Temperament, vielleicht, weil du noch jung bist. Versuche diese Unsicherheit zu überwinden - und finde deinen Weg für eine Reaktion. Du kannst konkret mit Humor reagieren (der Hinweis mit dem Zungewaschen war eine Möglichkeit).

Aber wenn es um Souveränität geht, gehts um deine Grenze, hier ist Humor zumindest als Alleinlösung nur dann angebracht, wenn das Kind grundsätzlich die Grenze wahrgenommen hat und respektiert. Ist das noch nicht der Fall, musst du sie erst mal markieren. Das bedeutet: Sie sollte möglichst immer an derselben Stelle sein - und du musst dir irgendeinen Ritus einfallen lassen, der die Marke setzt: Grenze erreicht! Keinen Schritt weiter! Das kann eine bestimmte Tonlage in Kombination mit einer bestimmten Körperhaltung sein, da klare Wort NEIN oder STOPP schadet nicht, etc. Wichtig: So wenig wie möglich sagen. An deiner Grenze wird nicht mehr diskutiert. Auch nicht erklärt.

Und für den lieben(den) Papa noch ein Wort: Eines der wichtigsten Ausdrucksformen der Elternliebe ist das Grenzesetzen!

LG Petra