Letztens stritt ich mich mit jemandem, der Kommunalpolitiker innerhalb der AfD verteidigte, schließlich ginge es da um „Sachpolitik und nicht um Ideologien“.
Ich bin der Meinung, dass man genug Wählervereinigungen und Partein zur Auswahl habe, wenn es um lokale „Sachpolitik“ ginge, ohne dass man sich dem rechtsextremen Mob anbiedern müsse.
Und nun kommt das hier aus einer Stadt in meiner Nähe ans Tageslicht:
Ach Mist, nur mit Abo lesbar.
Ich fasse mal zusammen:
Die junge Ratsfrau Lena Laatsch (ihr Papa ist Fraktionsvorsitzender) beklagt in einem Youtube-Video, von einer ihr unbekannten, arbeitslosen Asylantin unvermittelt und grundlos mit dem Messer angegriffen worden zu sein.
In WIrklichkeit ist die vermeintliche Angreiferin eine in Deutschland geborene Deutsche und hat eine Arbeitsstelle als Erzieherin. Und in Wirklichkeit haben die sich „zur Aussprache“ getroffen, weil die damals 17jähre Rechtsextreme Laatsch irgendwas mit dem Ex-Freund der Erzieherin zu tun hatte, laut damaligen Ermittlungen der Polizei haben in Wirklichkeit die AfD-Frau angegriffen und ihr Opfer habe schwere Prellungen am ganzen Körper erlitten, während das Jung-Mädel einen Patzwunde durch ein Schlüsselbund erlitten habe.
„Alles, was die Ratsfrau nun in dem Video in fast schon typischer AfD-Opferrolle schildert – Messereinsatz, Stichverletzungen, Lebensgefahr, plötzlicher Überfall, Mordversuch, eine migrantische Täteridentität und das zufällige Aufeinandertreffen – ist nach dem Ergebnis des damaligen Ermittlungsverfahrens frei erfunden“, sagt Dr. Nobis.
Das Video ist bei Youtube nicht mehr auffindbar.
Jedenfalls hat die junge AfD-Dame nun Strafanzeigen wegen Volksverhetzung und Verleumdung am Hals.
Wer sich für die AfD entscheidet, der macht das nicht trotz deren extremistischer Einstellung, sonder wegen ihr.
