Antisemitismus nach dem Holocaust

Konsens und Missverstaendnisse …
hallo mathias,

wie oede, so langsam koennen wir fast nur noch wahlweise ueber das wetter reden oder uns gegenseitig die schultern wundklopfen. konsens ist ja so langweilig :wink:. wobei wir doch eine voellig andere wortwahl zuweilen fuer begriffliche definitionen verwenden, daher die kontroversen, wobei die eigentliche meinung zuweilen um ca. den faktor 2 abweicht, was genau jener ist, um den sich physiker interniger art irren duerfen, im gegensatz zu kleinkarierten mathematikern, erst bei den ingenieuren wird es dann gefaehrlich :wink:, weswegen sie die toleranzgrenzlatte auch so hoch haengen huahaha, lassen wir die albernheiten …

Bitte konkretisiere das nochmals. Hier haben wir unser letztes
Missverständnis.

ah ja, ups versehen, da habe ich bereits tiefer dir geantwortet zu deinem punktsieg, siehe hier:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

http://www.hagalil.com

Ich halte die Seite für legitim an sich und für sehr
interessant.

will ich auch meinen

Sie ist absolut nicht neutral und ganz klar gefärbt, aber das
darf man ja machen.

wer ist das nicht :wink:, ich meinte eher auch konkret, dass sie auch irgendwo intern unter mindestens zwei seitenfeuern besteht, aber nur scherzhaft zu lesen bitte.

Norman Solomon
„Judentum - Eine kurze Einfuehrung“
Reclam-Verlag, ca. 4 Euro, A5, 170 Seiten

Vielleicht kaufe ich das, wenn ich zurück in Deutschland bin.

gerne, bitte, es kostet nicht viel zeit, seiten, volumen, masse, money, aber eben kompakt(so mathematisch dicht in x :smile: und vollstaendig ihmo

  1. Die (aggressive) Abwehr des Antisemitismusvorwurfes mancher
    rührt m.E. von Verdrängungswünschen und affektgeladener
    Schuldabwehr her.

jau, dem folge ich, unter anderem natuerlich, aber hier trifft
es genau ihmo die mehrheit der nicht einer minderheit
angehoerigen deutschen (ueber die wollen wir wohl sprechen
hier :wink:.

Hier erhebe ich Einspruch, denn ich fühle mich eben nicht
schuldig und habe auch nichts zu verdrängen. Ich lehne es nur
ab, „Antisemit“ genannt zu werden genauso wie ein „Arschloch“
genannt zu werden.

das ist wohl einigkeit, von :::barbara ::lego :mathias, zu deiner antwort, dass es eben nicht so sein sollte, aber siehe unten potential …

richtig, eine kollektivschuld gibt es nicht. schuld ist immer
etwas persoenliches, mehr unten.

  • sondern mit einem
    „kollektiven schlechten Gewissen“.

Wofür?
Es gibt dieses „kollektive schlechte Gewissen“ natürlich, aber
weshalb lässt man es zu, dass es immer wieder „aufgefrischt“
wird?

ja gute frage, btw die :::"…" schrieb ich nicht, ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass oeffentliche personen/kreis aller colour eine „auffrischung“ zu ihrem vorteil populistisch ausnutzen, eben weil es das potential zahlreicher michels gibt, die es aus missverstaendniss und unaufgeklaertheit zulassen, dass sie falsch „aufgefrischt“ werden, ergo wo ein potential herrscht, lassen sich brisen erzeugen. du schreibst aehnliches, es gibt leider zu aller nachteil dieses potential. da fehlt additional teilweise auch emotionales verstaendnis.

hmmm so aehnlich wie das geiseldilemma, die „geisel“ findet
irgendwann den geiselnehmer ganz nett. ergo taeter und opfer
werden verwechselt bzw. die eigentliche ursache wird
verdraengt, die opfer aber werden als staendiger, damit
„nervender“ mahner wahrgenommen, dabei sind es gar nicht mal
die opfer, die die geschichte am haeufigsten erwaehnen.

Das räume ich ein.
Der Trieb zur moralischen Selbstgeißelung der politisch
korrekten Kalsse in Deutschland leistet der Sache wohl starken
Vorschub.

:wink:, genau, das potential der deutschen michels, die sich geisseln lassen, wobei die eine art die maso-, die andere art die andere maso-methode bevorzugt, wo es plus gibt, gibt es auch minus lol. sonst haetten wir auch nicht die probleme, die wir haben, waere ja auch einfach zu einfach …

Ich glaube, diese extreme Ausprägung der Linken ist in
Deutschland eher schwach. Man beschränkt sich in der deutschen
Linken m.E. eher auf nationale Fragen der Umverteilung von
Vermögen und der Arbeitsvermeidung.

ja, natuerlich nicht nur links und rechts, jedoch hier zu links konkret kleiner einspruch, ich meine relativ zu deren auspraegung zu „umverteilung etc“ ist eben doch noch ein gehoeriger anteil, nennen wir es latent, antizionismus vorhanden, das trifft aber eher auf jene ihmo mehrheitlich unter 40a zu.

Das unterschreibe ich sofort, v.a. weil viele Antifaschisten,
allen voran die Antifa, ja bei der Beurteilung anders
lautender Ansichten absolut faschistische Muster an den Tag
legen.

rofl, es gefaellt mir, es genau so stehen zu lassen, no further comment needed :wink:

du schreibst dann etwas zu umgang verhindern und abwahl einer person namens f.

ja, ja aeh, zustimmung, mit der erweiterung, dass es f. und m. betreffen sollte ihmo, nur obliegt es weder dir noch mir noch f. oder m., die abwahl zu treffen, die muss und kann nur intern geschehen, letztere saetze sind konsens.

voll rein in die … soviel fuer die sensibilitaet. es liegt
nicht in der verantwortung von juden, antijudaismus
auszuraeumen.

Falsch: es liegt in der Verantwortung aller, egal ob deutsch,
jüdisch, christlich, italienisch, japanisch u.s.w., sich für
Demokratie, Toleranz und Fairness einzusetzen.

ok fuer deinen satz, klar, was ich ausdrueckten wollte war und ist, das es nicht primaer an, sagen wir schwarzen, liegt, ihre hautfarbe zu aendern. sonst haetten wir nur michael jacksons und waeren somit alle Borgs.

haste keinen kaeptn, so Borg dir einen! :wink:

und geschichte ist solange nicht aufgearbeitet,
solange die ursachen nicht beseitigt sind.

Richtig.

yep

damit ist keine sippenhaft gemeint.

Leider oftmals doch.
Und das ist der falsche Weg, denn Unschuldige lassen sich
üblicherweise nicht wehrlos verurteilen.

siehe oben, genau, wer auffrischen sich laesst und damit aufgefrischt wird.

hui heilige studie, das halte ich fuer unsinn, das spielt
hierzulande immer noch eine grosse, nicht die groesste, rolle.
auch wenn der christliche antijudaismus mitte des 19. jhd.
erst durch kirche und staat beseitigt wurde und noch spaeter
durch den sich entwickelnden politischen antisemitismus
(achtung begriffliche wortwahl :wink: abgeloest und mehrfach
ueberholt wurde, die christlichen antijuedischen vorstellungen
sitzen noch tief, siehe allein die fehluebersetzung und von
der kirche anschliessend bewusst eingesetzte antijuedische
fehlinterpretation „auge um auge, zahn um zahn“. voellig
falsch uebersetzt und interpretiert. denn dort, hebraeischen,
steht, und das ist dann der „BGB-text“: „gib auge fuer auge
…“. die juedische tradition seit jahrtausenden und auslegung
und handhabung aber lautet und das ist dann der
„BGB-kommentar“: „gib als ersatz fuer materiellenen oder
koerperlichen schaden materiellen angemessenen ersatz“.

Ist das für den krichlichen bzw. synagogischen Alltag
relevant?
Ich denke nicht.

hmmm fuer den kirchlichen alltag nicht, fuer den synagogischen alltag ein wenig, es sollen sich zuweilen mit diesen vorurteilen missionare unter juedische gemeinden schleichen, habe ich mir sagen lassen :wink:, dazu reichen oft auch die eigenen zwei augen. was ich eher meinte war nicht der spezifisch religioese alltag, sondern in der bevoelkerung, aber auch dort nicht massgeblich relevant, eben vorhanden.

ah und siehe christlicher antimuslimisches. da hoert man dann
solch beleidigend unrichtiges, der islam betet zum mondgoetzen
und wuerde christentum und judentum heidnische religionen
nennen.

Habe ich in der Kirche noch nie gehört. Ich war oft in der
Kirche, mein Onkel ist Pfarrer.

gebe ich dir recht, in der kirche(majoritaetisch) nicht. mir begegnet das oft im netz jedoch von freikirchlicher seite der „frohen botschaft“ aus. was sofort meinen widerruf auf den plan ruft, allerdings natuerlich, wenn jede abrahamitische religion eine andere diffamiert. im nichtreligioesen umfeld auf der strasse findet man auch oft antiislamische vorstellungen. das ist das, was guentherw mit rassismus wider muslime meint.

Das ist aber bekannt und wird wohl auch generell so gesehen.
Das mit dem Mondgötzen wäre mir als allgemeine Ansicht neu.

ist mir im netz in den letzten 8 wochen ca. acht mal begegnet, also acht personen/nicks in privaten postings, ich habe noch nicht mal danach gesucht. leider. der islam beruft sich ja nicht in einer fortschreibung des tenach auf das judentum, wie das christentum, und mit der einnahme der heiligen staetten des christentums und des judentum bis zum vordringen nach wien mit ihrer „schlitzaeugigkeit“ erschien der islam dem mittelalterlichen clerus wie die incarnation des teufels. daher die ursache fuer solche vorstellungen.

Das ist hingegen leider nur eine mögliche Auslegung.
Der große Gag am Islam ist es doch eben, dass der Koran
mannigfaltig interpretiert wird.

heheh, wessen buch kann nicht mannigfaltig ausgelegt werden :wink:

Und viele Interpretationen verfolgen das Prinzip „den
Gottlosen die Hölle“.

damit sind, wenn man sich mit islamischen schriftkundigen beim tee unterhaelt, sogar im koran-klartext-source-code, wie wir hoffentlich alle wissen, nur diejenigen gemeint, die goetzen anbeten oder jene angehoerige aller 3 abrahamitischen religionen gemeint, welche nicht der eigen ethik-religion folgen. dass populistisch-religioese einzelne hetzer im islam, dann islamisten genannt, es anders predigen, ist ein anderes oder eben das uebel. nur wird genau das dann gerne allein wahrgenommen. erzaehle ich dann bei gelegenheit meinem friseur gerne.

folgt auslassung weil schon geschrieben und konsens.

genau, sehr beliebt, genauso muessen die indianer schuld
gehabt haben. dass sie nun das glueck hatten, erst im 15. jhd.
von columbus et al entdeckt zu werden, ist reines glueck :wink:

Genau diese Argumentation ist absolut tödlich, gefährlich und
volksverhetzend sowie beleidigend und diskreditierend.

eben, ok

Ich kenne keinen einzigen Menschen, welcher behauptet, die
Juden wären an ihrer Verfolgung selbst schuld gewesen.
entgegen vielfacher Unterstellungen hat übrigens auch
Möllemann das keineswegs behauptet.

ich auch nicht, mir faellt kein lebender ein, dessen namen/person ich mich erinnern koennte. gibt es aber. ah doch, gestern am besagten stand, siehe eine antwort von mir etwas tiefer an marion, meinte ein herr, allerdings viel viel weicher, im NT stehe, die juden werden bis in alle ewigkeit fuer ihre suenden bestraft werden. und ja, moellemann hat solches auch nicht explizit gesagt, indirekt aber koennte es in mancher ohren ankommen, darin liegt die gefahr.

hui, man beachte, welcher juedischer deutscher will schon
denkmaeler gebaut haben? oder gar denkmaeler ad infinitum?
fast keiner.

Das „fast“ ist das Problem.

oder eben, die wahrnehmung jener, die eben nicht „fast“ sind.

schon gewusst, dass viele juedische deutsche das
juedische museum in berlin fuer nichtjuedisch halten? mit
anderen worten, fast alle juden wollen leben heute und hier,
und nicht denkmaeler oder museen ueber juden von nichtjuden.

Vielleicht sollten die Leute das dann auch mal postulieren…

gute idee, problem ist die umsetzung jener oder wahrnehmung dritter, siehe oben

schuld ist immer nur etwas
persoenliches. interessant ist hier, dass gerade im judentum
schuld am ehesten im verhaeltnis zu JWD als eine rein eigene
sache/entscheidung gesehen wird, ergo eben keine sippenhaft.
von „sippenhaft“ reden immer nur die am haeufigsten, die
faelschlicherweise meinen in sippenhaft genommen zu
werden.

Das bilden sich Millionen von Menschen also alles nur ein?

ja, das glaube ich, natuerlich nicht alles ist einbildung hier, jedoch siehe wahrnehmung und jene, die nicht „fast“ sind.


bla konsens …

mein folgender absatz/zitat geloescht, wird doch nur missverstanden, siehe thread :wink:

Oh, oh.

ja, meine ich, du weisst, was ich ausdruecken wollte ohne ein pamphlet zu schreiben oder keulen zu werfen.

warum regen sich andere europaeer nicht ueber
qualitativ/quantitativ aehnliche studien in ihren laendern
auf? hier nur rethorisch gefragt, antworten stehen hier
vielfaeltig persoenlich und von irgendwelchen seiten ja hier
in diesem thread.

Europäer regen sich lieber über Subventionsquoten auf.

lol :wink:, ueber die rege ich mich persoenlich auch lieber auf hehe,

beste gruesse, lego

post scriptum
kannst du mir verraten, warum ich dermassen von dritten hier derart missverstanden werde? das ist selbstreden meine auffassung, dass ich missverstanden werde, ich aber muss es doch wissen, oder aber ich habe dritte postings an mich missverstanden :wink:, so alias „ich irre nie, wenn ich nicht irre“ *g*,
kannst du mir bitte bei verstaendigung helfen?

*mitdemschäufelchenwink*+ Ode an mein Land:smile:
also gut, reden wir. :wink:

[Du glaubst ja gar nicht, zu

was so geisteswissenschaftliche StudentInnen bei einem
Weinchen in der Kneipe alles fähig sind :smile:))

Nackt tanzen auf den Tischen ? *g*

*hüstel* §B-D

Ähm…nö.
Ich hatte meine nationale Identität schon über Bord geworfen,
bevor ich ins Ausland ging. Statt dessen fand ich dann eine
neue Heimat und eine Identität als Europäerin. (…)

Zum Thema (nationale) Identitäten: Das ist sicher was anderes, außerhalb Europas zu leben: als ich in Amerika war, habe ich mich auch vor allem als Europäerin gefühlt, deutsch sein war denn ne Unterschnittmenge oder so:smile:). Vielleicht ist in Amerika das einfach auch ‚normaler‘, dass jeand aus dem Asuland kommt und hier eine neue Heimat findet. In Frankreich war ich jedoch die Deutsche:smile:, irgendwann die Westdeutsche, jetzt wieder die Deutsche.

Deutsche waren für die Franzosen in den 80ern : humorlos, fleissig, pünktlich, trugen karierte Karottenhosen, Birkenstock, essen Sauerkraut und trinken Bier und tun Joghurt ans Salatdressing. Ich war immer sehr stolz darauf, dass alle Franzosen der Meinung waren, ich sei keine typische Deutsche und wir drei Ausstausch-Schülerinnen und die französischen Schüler einigten uns damals im Deutschunterricht darauf, dass diese Merkmale grundsätzlich nur bei Norddeutschen zu finden seine - mal vom Sauerkraut abgesehen *lol*.:smile:)

Ja, denn in Deutschland bin ich natürlich Süddeutsche, ganz klar, besser noch Badenerin, Kurpfälzerin:smile:). Und ich liebe Frankreich, in dem Land habe ich lange gelebt, auch studiert, das war und ist auch ein Stück Heimat, aber ich habe eben auch gemerkt, dass ich doch eine (süd-)deutsche Identität habe, dass hier meine Heimat ist. Hier kann ich meinen Job gut machen (ich kann keine Sprache so gut wie Deutsch und mit dem Schreiben und Lesen verdiene ich nunmal meine Brötchen) Ich finde Deutschland wirklich schön: Die Wälder, Weinberge, Baggerseen, mittelalterlichen Städtchen, die deutsche Sprache, die Gemütlichkeit hier (in Süddeutschland zumindest:smile:)), der derbe Humor, das gute Essen, der mittlerweile wirklich anständige Wein in Baden und der Pfalz, was sehne ich mich immer nach unseren Bäckern, wenn ich wieder wochenlang nur Baguette bekommen habe:smile:). – Und was freue ich mich immer, mal wieder richtig guten französischen Käse zu bekommen (was hier in Karlsruhe kein Problem ist, da du mit dem Auto in 15 min beim nächsten frz. Supermarkt bist).

Und so richtig sieht man das erst von außen, so ging es mir zumindest. Was ja nicht heißt, dass es besser oder schlechter ist als ein anderes Land, nur anders:smile:.

[ich pflege deshalb ja meinen Trashgeschmack und lese

auch immer noch die LTB und das mit 32:smile:)]

äh…hat du den Neuen Band Ayla und der Stein des Feuers schon
gelesen ? oh…jetzt wird es peinlich…*hmmpf*

*gg* tu quoque…:wink:?

à la prochaine:wink:,

ist das ne Einladung zum Essen ? *gg*

jou, warum nicht?:smile:…ab August in Berlin dann, allerdings!

Oder du schaust mal bei uns Fischköppen vorbei :smile:

Jou, gerne, mein Bruder wohnt ja mittlerweile in Kiel, da muss man sich ja auch mal blicken lassen…und dann ließe sich die ein oder andere Heimsuchung arrangieren *gg*…wenn du ketzerische Protestanten ins Haus lässt:wink:.

liGrü,

babs:smile:

Original Publikation
Hallo GünterW,

heute steht die PDF-Datei mit den ausgewerteten Resultaten der Umfrage im Netz:

http://www.uni-leipzig.de/presse2002/bild/pressemapp…

Namhafte Forscher, saubere Präsentation. Es bleibt zu lesen und nachzudenken. Über Tendenzen, über Probleme, über Handlungsbedarf. Ob es um Schulbücher oder persönliche Gespräche geht, auch um den Umgang miteinander einfach hier im Brett, jeder kann etwas Positives dazu beitragen. Du auch. Wenn du es möchtest.

Man kann zum Beispiel damit anfangen, daß man die wissenschaftlichen Studien als solche nimmt, sie liest und nach den Erklärungen sucht, nicht nach den parteipolitischen Interpretationen. Wenn man da etwas nicht versteht, kann man weiter lesen, fragen. Und erst dann Schlüsse ziehen. In dieser Reihenfolge.

Ich lasse ohne Kommentare alle die Stellen in deinem Posting, die ich mehrere Male im Brett schon anders dargestellt habe (siehst du, wie ruhig ich mit dir rede *g*). Die Stelle aber, wo du einen Konsens mit mir erhoffst, gefällt mir besonders.
Du schreibst:

Wir beide, ich hoffe es wenigstens, dass Du zustimmen kannst,
werden uns sagen, dass die Politiker selbst schuld sind.

Welche Politiker meinst du, würde ich fragen? Es beginnt doch auf der kommunalen Ebene, nicht wahr? *g* Kurz davor steht es bei dir:

Ich sehe mir die Sendungen mit Friedmann an. Nicht weil ich F
für qualifiziert halte als Journalist. Mich interessiert, wie
sich der jeweilige Gesprächspartner verhält, wenn er bis zur
Beleidigung und Demütigung sich öffentlich angreifen lassen
muss. Mich interessiert nicht Friedmann. Mich interessieren
unsere Politiker und wie weit diese bereit sich, sich
öffentlich von Friedmann demontieren zu lassen.

Ich glaube, damit hast du sehr gut deine persönliche Einstellung zur Politik beschrieben. Laut Information der Zeitungen ( ich selbst kann leider entsprechende Sendungen nicht sehen), sind zwei Politiker als Sieger aus den Sendungen von Michel Friedmann hervorgegangen, Gysi und Schäuble. D.h., es ist möglich, ihn rhethorisch zu besiegen, und es ist auch gut möglich, daß es ihm auch gefallen hat :smile:

Ich gebe nicht Friedmann die Schuld, wenn ein Politker wie das
„letzte Schwein in DE“ dargestellt wird, denn jeder ist selbst
schuld, wenn er sich in die Polemik des Journalisten Friedmann
begibt.

Es ist ganz genau das Problem der Ausbildung, wie du es auch aus dem Aufsatz verstanden hast. Nicht jeder merkt es rechtzeitig, daß eine heiße Diskussion mit einem bissigen Journalisten gefährlich werden kann.

Dazu steht es im Text des Kommentars (s.o.):
„Wieder einmal bestätigt sich, dass Bildungsdefizite für die Entstehung fataler Vorurteile besonders ins Gewicht fallen. Geringeres Bildungsniveau begünstigt das Klischeé vom unsympathischen, gar an den großen Weltkonflikten schuldigen Juden, ferner das Klischeé vom finsteren Islam, schließlich das Haften an dem bornierten Dogma „Deutschland den Deutschen“ – wahrlich kein Argument für die neuerdings empfohlene Kürzung des gesellschaftskundlichen Unterrichtes in den Schulen mit Ausrichtung allein auf Leistungsstärke und zu wenig auf gesellschaftliches Bewusstsein.“

Ein Journalist sollte nur erkennen und sich nicht
hinter seiner Religion verstecken, dass in DE Anhänger vieler
Politiker sind, die eine Absägen und die Blamage eines
Politikers durch Friedmann eben nicht anerkennen können.

Gerade Friedmann versteckt sich nicht, gerade deswegen wird er doch auch angegriffen. Und welcher zu Recht Abgesägte und Blamierte will schon abgesägt und blamiert werden? Dieser erkenntnisresistente Politiker stellt sich lieber beleidigt. Und hier stehen wir endlich vor dem typischen Widerspruch, typisch für diese ganze Diskussion. Oben waren es für dich Politiker, die selbst schuld sind, daß sie so blöd sind sich in Höhle des Löwen zu begeben, hier wird der „Journalist Friedmann“ dafür wieder verantwortlich gemacht. Du musst dich entscheiden, wo du mit mir dich einigen möchtest, auf der Stelle! *g*

Wer bereit ist, Fehler zu erkennen, der entwickelt sich. Die anderen bleiben lieber auf ihren Ästen sitzen, bis sie abgesägt werden. Rhethorisch, GüntherW, rhethorisch. Nicht gleich unter das Bett kriechen! Aus zuverlässigen Quellen weiß ich ganz genau, Kommunalpolitiker stehen nicht auf der Liste der Abzusägenden! Sorry, auf der Liste der Talkshowgäste!..

Auf jeden Fall beinhaltet diese Umfrage auch etwas Positives:
„Das Zusammenleben mit hiesigen Ausländern hat sich nach einer kurzen hysterischen Beunruhigung offensichtlich entspannt. Demnach dürfte Ausländerangst diesmal kein erfolgversprechendes Wahlkampf-Thema sein.“

Gruß

Moin Lego,

ich denke sowas kann man auch ausdrücken, ohne sich
menschenverachtender Ausdrucksweisen zu bedienen.

oweia, wo welches denn nun? war es dann das meinige oder habe
ich sinngemaess andere zitiert? warum wehrst du dich dann
nicht gegen andere postings heftiger?

Vielleicht solltest du dir diesen Thread nochmal durchlesen. Du selbst fragtest…also beschwer dich nicht, wenn du antworten bekommst.

auch noch das Originalzitat darunter stehen gelassen. Wenn
dich das so sehr getroffen hast, dass du dich dadurch

ich habe mich mitnichten getroffen gefuehlt, wenn es dich
beruhigt :wink:

Nein, ehrlich gesagt beunruhigt mich das eher.

„beschimpft“ fühlst, dann solltest du in Zukunft vielleicht
mehr drauf achten, was du hier schreibst. Denn eins garantier
ich dir, ich werde es wieder tun.

was tust du wann nie wieder? sorry ernsthaft nicht einwandfrei
identifizierbar fuer mich hier.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil, ich schrieb, ich werde es wieder tun.

ich habe keine feind, nur missverstehende diskussionsgegner
bis dato, bleibt auch so hoffentlich oder wird besser.

Du schreibst jetzt schon mehr als einmal, dass du dich missverstanden fühlst. Und lego, ich will dich ja nicht irgenwie brüskieren, aber ganz ehrlich: Dein Deutsch ist stellenweisen miserabel, und zwar so miserabel, dass es manchmal schwer ist, überhaupt zu verstehen, was du sagen willst (bitte versteh mich nicht falsch, dass ist echt nicht beleidigend gemeint, es ist einfach eine Feststellung).

Siehst du lego, grade bei diesem Thema ist es sehr wichtig sprachlich zu differenzieren, sich klar auszudrücken und sprachliche Feinheiten und Nuancen zu versehen. Ich bin selbst manchmal ein wenig „schlampig“ in meiner sprachlichen Ausdrucksweise und hier auch schon missverstanden worden und hab andere mißverstanden, was ja auch grade bei so einem Thema, bei dem so viele Wörter mit so unterschiedlichen Assoziationen belegt sind, kein Wunder ist. Ich hab aber fast immer klären können im nachhinein, auch weil ich mir meine manchmal etwas schusselige Ausdrucksweise eben auch bewusst machen kann.

Falls Deutsch nicht deine Muttersprache sein sollte (und wenn man so deine Postings liest, liegt diese Vermutung eigentlich nahe), dann bist du vermutlich auch nicht in D geboren und hast zu dem Sprachproblem noch das Problem, dass du nicht weisst, wie gewisse Begriffe in D emotional besetzt sind.

Ein wunderbarers Beispiel was hier ja auch immer wieder für Auseinandersetzung und Mißverständnisse sorgte ist die (für Deutsche ganz normale gedankliche) Verkettung des Begriffs:

Bedienen von antisemitischen Klichees = Antisemit = Nazi

Die meisten Deutschen differenzieren da nicht und und mir ist zwar mittlerweile rational klar gemacht worden, wo hier die Unterschiede sind, aber ehrlich gesagt, emotional differenziere ich da immer noch nicht. Jemand der antisemtische Klischees bedient, ist für mich immer noch ein Nazi :smile:

Du muss dich deshalb auch nicht schlecht fühlen, Prominentere als Du (zuletzt der Unsympath Friedman) sind ja schon durch solche Unkenntnis ins Fettnäpfchen getreten (oder haben dies wie Mathias meint, aufgrund von eben doch Kenntnis absichtlich angeführt)

Dies sollte dich auch keineswegs davon abhalten, hier mitzudiskutieren :smile:
Nur wäre es vielleicht hilfreich, wenn du deine Postings in Ruhe schreibst und öfters nochmal durchliest. Wenn du dich missverstanden fühlst, solltest du eben auch in betracht ziehen, dass dies auf sprachliche Mißverständnisse zurückzuführen ist und genauer nachfragen, wo du dich missverstanden fühlst.

Falls du deutscher Muttersprachler bist empfehle ich dir, deinen Deutschlehrer freundliche Briefe zu schreiben mit dem Inhalt, dass sie sich andere Jobs suchen sollen :smile:

Gruss
M.

Howdy,

No way, bei mir zieht das nicht, ich bin ja der Protagonist
für das „Neue Deutsche Selbstbewusstsein“

*lol* klingt wie ein Revival der „Münchner Freiheit“ *g*

hm…
hör sofort auf zu grinsen, sieht so schämen aus ? *g*

Entschuldige, ich versuche es ja…

Niedlich :smile:

Hast Du Full Metal Jacket gesehen?

Nein.

Gut dass Du nur eine kleine Hexe und kein Drill-Instructor
bist!

Wer sagt das ? :smile:

Also nee Mathias, funktioniert nicht.

So ein Mist!
Arfarfarf…

Was darfs denn sein ? Chappi oder die Katze vom Nachbarn ?
*nerdnerdnerd* *g*

Gutes Argument.
Ich würde auch nicht soweit gehen und die Geschichte
verleugnen. Ich persönlich sehe das so, dass aus bestimmten
geschichtlichen Ereignissen auch gewisse Lehren zu ziehen
sind. Allerdings für alle.

Das ist prinzipiell richtig, nur lässt sich das leider niemand befehlen.

Beispielsweise bringt es nichts, den Deutschen immer wieder
den holocaust vorzubeten, selbst aber ähnliche Sauuereien
anzuzetteln. Das bezieht sich auf Israel und Palästina, auf
die USA und Agent Orange in Vietnam, auf GB und Dresden, auf
Serbien und Herzegowina, auf die Türkei und die Kurden u.s.w.
Ich differenziere hier nicht so sehr indem ich die deutsche
Schuld besonders herausstelle, denn das halte ich für
grundfalsch.

Ich sehe das auch nicht so, dass hier deutsche Schuld besonders herausgestellt wird (mit den üblichen Ausnahmen). Vielleicht haben nur wir Deutschen diesbezüglich aber eben auch eine etwas selektive Wahrnehmung.

Wir alle als die slo hoch geachtete globalisierte
internationale Staatengemeinschaft sollten aus solchen Dingen
lernen und nicht aus niederen Motiven heraus immer wieder
einseitige Vorwürfe verteilen.

Ich denke im Moment gibt es nicht allzviel, was D international vorgeworfen wird (ausser dass es mit seiner Überschuldung die Stabilität des Euro gefährdet).

Denn das, und da muss ich Möllemann absolut recht geben, führt
genau zum Gegenteil des gewünschten Ergebnisses.

Ich kann mich nicht entsinnen, dass Möllemann dergleichen gesagt hätte.

Und das schätze ich sehr. Ein demokratisches Staatswesen zu
gründen binnen 10 Jahren mit diesen miesen Voraussetzungen war
schon eine Leistung. Die Protagonisten dieser Zeit heute als
Nazis zu beschimpfen ist daher besonders unverschämt.

Ich denke, das beruht auf einem Denkfehler, der häufig grade im Ausland gemacht wird. Da war Nazi-Deutschland eben 1945 zu Ende und danach kam ein vorbildlich demokratischer Staat und die Wirtschaftswunderles. Das dies aber noch genau die gleichen Leute waren, diese gedankliche Verbindung wird von vielen offensichtlich nicht gezogen. Wie soll man sowas auch begreifen ? (Wenn man es nicht selbst erlebt hat oder stellvertretend durch seine Eltern).

[Rosinenpicker]

Das finde ich nicht.
Ich stelle mich ja der geschichtlichen Verantwortung, indem
ich mein Leben als Demokrat und unter Achtung der
Menschenrechte, der Freiheits- und Gleichheitsgrundsätze
u.s.w. lebe.
Ich habe also aus o.g. Ereignissen gelernt.

OK.

Ich sehe mich hingegen nicht verpflichtet jedwede Beleidigung
von selbsternannten Moralhütern zu akzeptieren, nur weil sie
zufällig irgendeiner Gruppierung angehören, die vor 60 Jahren
einmal von Leuten, die zum Vorgänger der BRD gehörten,
verfolgt worden sind.

Musst du ja auch nicht. Du kannst dich dagegen wehren, wenn du dich beleidigt fühlst. Allerdings solltest du hier auch ehrlich zu dir selbst sein, wenn du schon nach dem oben angeführten „Gleichheitsgrundsatz“ handelst.

Hättest du dich genau so beleidigt gefühlt, wenn bzw. Verona Feldbusch öffentlich im TV verkündet, dass eine Studie ergeben hat, dass 60% aller Deutschen Schweissfüße haben ?

Oder fühlst du dich nicht doch ein klein bisschen mehr beleidigt, weil es eben ein Friedman war, der zudem auch noch Jude ist ? Na ? Aber jetzt eine ehrliche Antwort bitte.

Ich sehe mich also nicht als „Rosinenpicker“, sondern als
Angehöäriger der 1. Generation Deutscher nach dem WK 2, die es
sich erlaubt und auch erlauben darf, sich selbst als Deutsche
und parallel als anständige Menschen zu bezeichnen.

Echt ? du bezeichnest dich als anständigen Menschenn ? *gg*
ja, okok, ich weiss ja wie du es meinst.

Mit meinen Steuergeldern, die ich ja brav bezahle, wird ja
nach wie vor Wiedergutmachung betrieben, das soll mir auch
recht sein. Aber mich dafür nun auch noch von Typen wie
friedmann U(der selbst ja auch nicht verfolgt worden ist)
beleidigen lassen zu müssen, lehne ich ab.

du meinst, die Opfer der NS-Zeit sollten dafür etwas dankbarer sein, dass Deutschland ihnen ein wenig Wiedergutmachung zahlt für das, was es ihnen angetan hat ?

Was soll ich dazu sagen? Ich habe von meinem recht auf freie
Meinungsäußerung gebrauch gemacht und geschrieben, wie ich das
sehe. Und das nun wirklioch mehr als erschöpfend.
Mehr kann ich nicht tun.

Hier schreibt jeder wie er oder sie irgendwas sieht. Interessant sind aber die Begründungen. Was würde es denn z.B. einem Herrn Friedman nützen, die Deutschen zu beleidigen ?

Wir haben dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen
auch. Alles andere sollten wir uns nicht noch weitere 60 jahre
lang einreden lassen.

Mir hat noch nie jemand was eingeredet, und ehrlich gesagt, ich denke, dir auch nicht :smile:

Übrigens wird in Israel teilweise wesentlich entspannter und fairer mit der ganzen Diskussion umgegangen, als man es deiner Meinung nach vermuten lassen könnte.

Ein recht aufschlussreicher Artikel dazu findet sich hier:
http://www.haaretzdaily.com/hasen/pages/ShArt.jhtml?..

liebe Grüsse ins Hotel NewHemp :smile:
Drache

Der Deutsche und sein Problem!
hallo marion,

ich weiss, provokanter titel des postings, ist
hier aber nur selbstironisch thematisch zu lesen,
dient evtl auch der anlockung zahlreicher leser
btw, erst tiefer wird mein posting ihmo wichtiger
zu deutschen problemen, also haltet durch! :wink:

oweia, wo welches denn nun? war es dann das

also bitte marion, welches meinst du?

ich habe mich mitnichten getroffen gefuehlt,
wenn es dich beruhigt :wink:

Nein, ehrlich gesagt beunruhigt mich das eher.

ok, wo haette ich mich denn betroffen gefuehlt
sollen deiner meinung nach?

Du schreibst jetzt schon mehr als einmal, dass du
dich missverstanden fühlst. Und lego, ich will dich ja nicht :irgenwie brüskieren, aber ganz ehrlich: Dein Deutsch ist
stellenweisen miserabel, und zwar so miserabel, dass es
manchmal schwer ist, überhaupt zu verstehen, was du sagen willst
(bitte versteh mich nicht falsch, dass ist echt nicht :beleidigend gemeint, es ist einfach eine Feststellung).

du stellst an dir fest, dass die emotionen bei dir sehr hoch wallen, ergo koennte einer der gruende fuer ein missverstaendniss hier liegen, aber siehe unten

Siehst du lego, grade bei diesem Thema ist es
sehr wichtig
sprachlich zu differenzieren, sich klar
auszudrücken und

genau dies versuche ich dauernd hier im forum
durchzusetzen

sprachliche Feinheiten und Nuancen zu versehen.
Ich bin selbst
manchmal ein wenig „schlampig“ in meiner
sprachlichenAusdrucksweise und hier auch schon missverstanden
worden und hab andere mißverstanden, was ja auch grade bei so
einem Thema, bei dem so viele Wörter mit so unterschiedlichen
Assoziationen belegt sind, kein Wunder ist. Ich hab aber fast
immer klären können im nachhinein, auch weil ich mir meine
manchmal etwas schusselige Ausdrucksweise eben auch bewusst
machen kann.

Falls Deutsch nicht deine Muttersprache sein
sollte (und wenn man so deine Postings liest, liegt diese
Vermutung eigentlich nahe), dann bist du vermutlich auch nicht :in D geboren und hast zu dem Sprachproblem noch das Problem, :dass du nicht weisst, wie
gewisse Begriffe in D emotional besetzt sind.

zu den emotionen tiefer.

oi weh gewalt, jetzt muss ich doch sehr schmunzeln
freundlichst, deutsche sprache schwierige sprache,
bei allen meinen postings kann man herauslesen ihmo,
dass ich sprachliche feinheiten, slangs und spielvarianten der
deutschen sprache kenne, ergo muttersprachler bin,
aber auch, wenn ich es nicht waere, sich dann voellig andere fehler einschleichen
wuerden.

ok, ich gebe es ja zu, ich tippe in einer lockeren
gangart in die tastatur. das hier ist ein forum mit kurzer
lebensdauer der aktuellen postings, indem ich viel schreibe. mithin auch,
„haette ich mehr zeit, wuerde ich weniger schreiben“,
von wem stammte noch mal die formulierung?

klartext, alle meine deutschen grosseltern und
eltern stammen aus niedersachsen und sachsen-anhalt,
weshalb manche mir gegenueber meinen, ich
stamme auch aus diesem raum, wenn ich mich mit ihnen
erstmalig unterhalte. die gesprochene rede ist dann sprachlich etwas anders als in einem forum. :wink:
ich bin in berlin geboren und hier auch im
wesentlichen aufgewachsen,ich gehe auf die dreissig zu und arbeitete in den letzten zwei jahren im bereich der astroteilchensastronomie als physiker, an einem experiment nur wenige meter vom geographischen suedpol
entfernt :wink:! und zwar siehe hier —>

wenn ich nur klein schreib, liegt das an gewoehnung und bzgl umlaute und sonderzeichen dito, wobei bei letzteren eine
grundsaetzliche meinige alberne philosophie im digitalen raum
dahintersteht. meine reports auf englisch und deutsch fuer unsere
physikkollaboration wurden sprachlich noch nie bemaengelt :wink:.
mag aber auch sein, dass ich ein wenig generell etwas abstrakt meine inhalte formuliere, ist schon so manchen physiker
passiert, naheliegend irgendwo.

zu den emotionen:

mithin bin ich mir der emotionen hierzulande sehr
wohl bewusst, und wie aus meinen postings hervorgeht,
auch zu den emotionen der juedischen deutschen. genau deshalb ist es mein reden hier, emotionen und geschichte zu verstehen, um begriffe korrekt zu verwenden und sachlichkeit in der diskussion walten zu lassen. genau darum, um missverstaendnisse auszuraeumen und um nicht mit emotionen in die debatte zu steigen oder sie bei dritten zu wecken.

Ein wunderbarers Beispiel was hier ja auch immer wieder für
Auseinandersetzung und Mißverständnisse sorgte ist die (für
Deutsche ganz normale gedankliche) Verkettung des Begriffs:
Bedienen von antisemitischen Klichees = Antisemit = Nazi

das ist eben nicht so. antisemitisches klischee ungleich antisemit und antisemit ungleich nazi. eben genau das nicht,
rede ich seit wochen. wenn fuer die deutschen diese verkettung nicht „normal“ waere, haetten wir nicht die
probleme, die wir haetten.

Die meisten Deutschen differenzieren da nicht und
und mir ist :zwar mittlerweile rational klar gemacht worden,
wo hier die

genau, die meisten deutschen differenzieren hier
nicht. siehe oben meinen text dazu. ich differenziere seit wochen, dass antisemitische wortwahl nicht antisemitisch an sich fuer die person bedeutet, dass kritik an der politik des PM sharon nicht gleichzusetzen ist mit israelis oder gar mit juden. dass palaestinensiche attentaeter nicht gleichzusetzen sind mit
paelestinensern, dass f. und m. menschen sind und nicht die juden oder die deutschen, dass nazimethoden nazimethoden sind und in ihrem ausmass einmalig und mit nichts zu vergleichen sind, sie liegen in der geschichte, tief unten bitte im mehrfachem sinne.

Unterschiede sind, aber ehrlich gesagt, emotional differenziere
ich da immer noch nicht. Jemand der antisemtische Klischees
bedient, ist für mich immer noch ein Nazi :smile:

ah, jetzt verstehe ich auch, warum du dich hier
einmal sehr von mir beleidigt gefuehlt hast in der debatte nach
der aktion von PM sharon nach 130 toten israels binnen vier wochen und seiner anschliessenden auch nicht schoenen aktion nach dem pessachmassaker. ich hatte mich bereits entschuldigt, tue es noch einmal hiermit, verzeihung bitte, und werde in zukunft auf deine emotionalen befindlichkeiten staerker ruecksicht nehmen.

die tatsaechliche verwendung eines antisemitischen klischees muss nicht heissen, dass die person sich dessen bewusst ist, es heisst
schon gar nicht, dass sie antisemitisch ist (ersetzbar mit dem irgendeinem rassismus), und schon absolut nicht damit, dass die person ein nazi waere, das ist meine meinung, es ist weiter auch so, dass ich mitnichten das geringste uebel hier, naemlich antisemitische klischees(ersetzbar mit jeder anderen form von rassismus, ueberall meine zu sehen oder gar schlimmer noch zu suchen. das wurde und wird im forum und auf der strasse emotional aber gerne so aufgefasst.

wenn man deine auffassung schubladentechnisch anwendet, naemlich das antisemitische klischess mit nazi gleichzusetzen waere, dann
waere ein freund von mir, welcher mich just eben im schreiben via telefon unterbrach, ein nazi, und dann waeren einige schulbuecher
hierzulande, die du aendern willst, nazibuecher.
meine meinung, es ist nicht so, man muss ganz klar differenzieren und emotionalen abstand wahren.

Dies sollte dich auch keineswegs davon abhalten, hier
mitzudiskutieren :smile:

oh thx :wink:

Nur wäre es vielleicht hilfreich, wenn du deine Postings in Ruhe
schreibst und öfters nochmal durchliest. Wenn du dich

dito sowohl fuer deine/eure postings, und wenn
du/ihr meine postings lest.

missverstanden fühlst, solltest du eben auch in betracht ziehen,
dass dies auf sprachliche Mißverständnisse zurückzuführen ist
und genauer nachfragen, wo du dich missverstande fühlst.

es sind ihmo die emotionen, die hier hochschlagen in deutschland, in diesem land, indem ich gerne lebe. die tatsaechlichen probleme, fern von geschichtsauffassung/aufarbeitung und emotionen, sind hierzulande ganz genauso, wie in anderen laendern. ich wiederhole mich, wenn ich sage wie im folgenden. nur hierzulande haben deutsche aus selbst falsch erzeugtem schlechtem gewissen und geschichtsverstaendnis eine emotionale und einaeugige auffassung nach mehreren richtungen hin, dass sie damit erst das potential stellen fuer oeffentliche personen, parteien, NGO’s und etc aller art, wie f. oder m. oder fdp spd antifa npd dvu gruene cdu und dem zdj, dass sie von letzteren allesamt populistisch polarisiert werden koennen fuer ihre jeweiligen zwecke. die presse verdient als zweites durch ausschlachtung des „heissgeliebten“ themas geld. ergo, lasst die emotionen nicht zu nahe an euch herantreten, fasst geschichte nicht persoenlich auf, versteht aber geschichte und die emotionen
anderer. es ist ein herr friedmann und nicht die juden, es ist ein herr moellemann und nicht die deutschen. es ist ein herr sharon und nicht die israelis oder gar die juden. es ist ein herr
arafat und attentaeter und nicht das palaestinensiche volk.

Falls du deutscher Muttersprachler bist empfehle ich dir, deinen
Deutschlehrer freundliche Briefe zu schreiben mit dem Inhalt,
dass sie sich andere Jobs suchen sollen :smile:

oh, ob meine deutschlehrer mich noch kennen und ich ihre adressen
auch noch herausfinden kann :wink:, ist verdammt lange her und bei
einem PISA-vergleich anno 1989 haette hier die brd zu der ddr
verdammt schlecht ausgesehen, mal von bayern, BW und etc abgesehen natuerlich :wink:, war aber auch nur einer der ganz ganz
wenigen vorteile der DeutschenDackelRennbahn hihi, soviel zu
kindergartenwitzen anno dazumal *schmunzel*

beste gruesse, lego

magst du marion mit mir einmal chatten in einem
chat deiner oder meiner wahl und verabredung via
privater email, um weitere evtl noch vorhandene
missverstaendnisse auszuraeumen? mir waere es sehr
lieb.

Mistverständnis
Moin Drache Marion,

Jetzt hast Du Feuer gespuckt und Lego ein wenig versengt. Ich habs genau gesehen :smile: Das ist aber nicht der Grund meines Postings, Lego kann sich denke ich, erstens recht gut selber verteidigen und zweitens, wer bin ich, daß ich mich mit einem Drachen anlege?

Mein Anliegen ist der Versuch ein Mißverständnis zu (er)klären.

Hier das Mißverständnis:

Ein wunderbarers Beispiel was hier ja auch immer wieder für
Auseinandersetzung und Mißverständnisse sorgte ist die (für
Deutsche ganz normale gedankliche) Verkettung des Begriffs:

Bedienen von antisemitischen Klichees = Antisemit = Nazi

Die meisten Deutschen differenzieren da nicht und und mir ist
zwar mittlerweile rational klar gemacht worden, wo hier die
Unterschiede sind, aber ehrlich gesagt, emotional
differenziere ich da immer noch nicht. Jemand der
antisemtische Klischees bedient, ist für mich immer noch ein
Nazi :smile:

Ja, leider wird da oft zu wenig differenziert. Von beiden Seiten. So sehe ich das:

Ein echter Antisemit ist z. B. jemand, der allen Juden den Tod oder zumindest eine Ausgrenzung wünscht. Meine Reaktion darauf: Nase umdrehen; soll es ihm/ihr beim nächsten Regen hineinregnen!

Jemand der antisemitische Klischees verbreitet, wie Jesusmörder, Ostküsten… udergl. Meine Reaktion: Aufklärung versuchen. Mit diesen Leuten kann man zumeist reden! Ggf. haben sich einige von ihnen sogar entschuldigt, worauf ich mir dann mit ihnen ein oder mehrere Bierchen genehmigt habe.

@ Mathias. Ich nehme an, die Studie die Herr Friedmann zitiert hat, hat mit den 25 % solche Leute gemeint.

Ein Nazi: jemand, der nicht nur den Antijudaismus (ich nehme an, Lego liest mit *g* ) von der Hitlerei übernommen hat, sondern auch noch andere vertrottelte ******theorien. Meine Reaktion: siehe ‚echter Antisemit‘

Gibt natürlich verschiedene Abstufungen…

Ich finde: wenn man selbst nicht unbedingt in Schubladen gesteckt werden will, sollte man differenzieren.

Servus und liebe Grüße
Herbert

PS.: Beschwerden über ggf. schlechtes Deutsch, bitte gleich an meine ehemalige Deutschprofessorin:

[email protected]

****** von mir selbst zensuriert

moin lego,

oi weh gewalt, jetzt muss ich doch sehr schmunzeln
freundlichst, deutsche sprache schwierige sprache,
bei allen meinen postings kann man herauslesen ihmo,
dass ich sprachliche feinheiten, slangs und spielvarianten der
deutschen sprache kenne, ergo muttersprachler bin,
aber auch, wenn ich es nicht waere, sich dann voellig
andere fehler einschleichen
wuerden.

es war nur ein Tip, weil DU es bist, der sich missverstanden fühlt, und fragte, woran das liegen könnte.

Ein wunderbarers Beispiel was hier ja auch immer wieder für
Auseinandersetzung und Mißverständnisse sorgte ist die (für
Deutsche ganz normale gedankliche) Verkettung des Begriffs:
Bedienen von antisemitischen Klichees = Antisemit = Nazi

das ist eben nicht so. antisemitisches klischee ungleich
antisemit und antisemit ungleich nazi. eben genau das nicht,
rede ich seit wochen. wenn fuer die deutschen diese
verkettung nicht „normal“ waere, haetten wir nicht die
probleme, die wir haetten.

ehrlich gesagt ist das für mich Haarspalterei.
Wenn jemand sich antisemitisch äußert ist er für mich ein Antisemit und vertritt nationalsozialistische Gedankengut und ich hab auch kein Problem damit, jemandem das auf den Kopp zuzusagen , wenn es dann so ist.

Wa soll dieses Rumgeeiere ?
Wenn es ein paar Leute gibt, die meine da irgendwie differenzieren zu müssen, aus welchen Gründen auch immer, dann bitte sehr. Nur müssen diese sich dann nicht wundern, wenn sie mißverstanden werden, weil sie mit ihrer „Differenzierung“ einfach nicht im allgemeinen Sprachgebrauch liegen.

die tatsaechliche verwendung eines antisemitischen klischees
muss nicht heissen, dass die person sich dessen bewusst ist,
es heisst
schon gar nicht, dass sie antisemitisch ist

dann braucht man sich auch nicht aufregen und diese Person kritisieren.

es ist

weiter auch so, dass ich mitnichten das geringste uebel hier,
naemlich antisemitische klischees(ersetzbar mit jeder anderen
form von rassismus, ueberall meine zu sehen oder gar schlimmer
noch zu suchen. das wurde und wird im forum und auf der
strasse emotional aber gerne so aufgefasst.

Ja, das seh ich ebenfalls so. Und wie ich schon an barbara schrieb, ich halte diese Systematisiserung für völlig ungeeignet. So kann jeder irgend jemandem anderen unterschieben, er würde versuchen irgendwelche antisemitischen Klischees zu bedienen, und dieser muss dann quasi „beiweisen“ dass er dies nicht macht, was er natürlich nicht kann.

Wenn jemand trotzdem auf dieser „Differenzierung“ beharrt muss er dann irgendwann damit rechnen, dass er einfach nicht mehr ernst genommen wird, so wie der Herr Friedman.

wenn man deine auffassung schubladentechnisch anwendet,
naemlich das antisemitische klischess mit nazi gleichzusetzen
waere, dann
waere ein freund von mir, welcher mich just eben im schreiben
via telefon unterbrach, ein nazi,

nun, vielleicht ist er das ja auch.

und dann waeren einige

schulbuecher
hierzulande, die du aendern willst, nazibuecher.

was sie ja ebenfalls offensichtlich sind, sonst bräuchte man sich nicht so aufzuregen.

meine meinung, es ist nicht so, man muss ganz klar
differenzieren und emotionalen abstand wahren.

Wozu ?

magst du marion mit mir einmal chatten in einem
chat deiner oder meiner wahl und verabredung via
privater email, um weitere evtl noch vorhandene
missverstaendnisse auszuraeumen? mir waere es sehr
lieb.

Ich denke das wird nicht nötig sein, wir haben uns wohl verstanden.

Gruss
Marion

Hi!

Diese Umfrage sagt nun gar nichts.
Bitte lest, was ich weiter unten zum Thema Fragenformulierung geschrieben habe.

Dass einem bestimmten Anteil der Deutschen „Juden unangenehm“ sind, mag sein. Erkältungen, Ökosteuer u.s.w. gilt dasselbe.
Nur hat das mit antisemtischer Grundeinstellung o.ä. absolut nichts zu tun. Beispielsweise wird es auch vielen Deutschen „unangenehm“ sein, andauern über angebliche Diskriminierungen von juden in Deutschland zu hören. Daher versuchen sie, diese Ansicht bei einer solchen Umfrage zu äußern, indem sie ebensolches wie oben beschrieben ankreuzen.

Solche undifferenzierten Aussagen über einzelne Fragen einer Umfrage ohne Zusammenhang bringen also gar nichts, ausser Munition für ahnungsalose Redakteure und Leute, die so etwas gerne für ihre Argumentation nutzen. Gehaltvoller werden diese Interpretationen dadurch natürlich nicht.

Grüße,

Mathias

hallo marion,

es war nur ein Tip, weil DU es bist, der sich missverstanden

genau so wie der tip von mehreren, die mich nach meinem auftauchen hier im forum fuer unwissend erklaerten und mir zunaechst das studium von gesichtsliteratur nahelegten oder anschliessend, obwohl ich bis dato ausschliesslich zu IL/Nahost/Palaestina schrieb, mir pseudoantideutschtum vorwarfen, was du dann spaeter auch schafftest, der dritte versuch war mir einseitigkeit vorzuhalten und dann die behauptung, ich waere faschistoid und ein hetzer. der fuenfte tip war, ich waere nicht deutscher muttersprachler. mal sehen was noch so kommt rethorisch gefragt. bisher sind das fuenf sternchen fuer dich :wink:

Ein wunderbarers Beispiel was hier ja auch immer wieder für
Auseinandersetzung und Mißverständnisse sorgte ist die (für
Deutsche ganz normale gedankliche) Verkettung des Begriffs:
Bedienen von antisemitischen Klichees = Antisemit = Nazi

das ist eben nicht so. antisemitisches klischee ungleich
antisemit und antisemit ungleich nazi. eben genau das nicht,
rede ich seit wochen. wenn fuer die deutschen diese
verkettung nicht „normal“ waere, haetten wir nicht die
probleme, die wir haetten.

ehrlich gesagt ist das für mich Haarspalterei.

hmmm du wolltest doch eben eins deiner postings hoeher selber differenzieren und jetzt kehrst du alles ueber einen kamm.

Wenn jemand sich antisemitisch äußert ist er für mich ein
Antisemit und vertritt nationalsozialistische Gedankengut und
ich hab auch kein Problem damit, jemandem das auf den Kopp
zuzusagen , wenn es dann so ist.

also dann schaffst du dir wirklich probleme. das ist ja um zehnerpotenzen schaerfer, als herr friedmann. da haben wir mit ihm noch fast glueck gehabt.

Wa soll dieses Rumgeeiere ?
Wenn es ein paar Leute gibt, die meine da irgendwie
differenzieren zu müssen, aus welchen Gründen auch immer, dann
bitte sehr. Nur müssen diese sich dann nicht wundern, wenn sie

zwei postings hoeher batest du um differenzierung. kannst du bitte erklaeren, wo du nun differenzierung wuenscht und wo du alles ueber einen kamm scherren moechtest?

mißverstanden werden, weil sie mit ihrer „Differenzierung“
einfach nicht im allgemeinen Sprachgebrauch liegen.

also wenn das tatsaechlich allgemeiner sprachgebrauch ist, was ich stark bezweifle, dann muss sich der allgemeine deutsche michel nicht wundern ueber die folgen/geister, die er selber rief. :wink:

dann braucht man sich auch nicht aufregen und diese Person
kritisieren.

es ist

weiter auch so, dass ich mitnichten das geringste uebel hier,
naemlich antisemitische klischees(ersetzbar mit jeder anderen
form von rassismus, ueberall meine zu sehen oder gar schlimmer
noch zu suchen. das wurde und wird im forum und auf der
strasse emotional aber gerne so aufgefasst.

Ja, das seh ich ebenfalls so. Und wie ich schon an barbara
schrieb, ich halte diese Systematisiserung für völlig
ungeeignet. So kann jeder irgend jemandem anderen
unterschieben, er würde versuchen irgendwelche antisemitischen
Klischees zu bedienen, und dieser muss dann quasi „beiweisen“
dass er dies nicht macht, was er natürlich nicht kann.

Wenn jemand trotzdem auf dieser „Differenzierung“ beharrt muss
er dann irgendwann damit rechnen, dass er einfach nicht mehr
ernst genommen wird, so wie der Herr Friedman.

wenn man deine auffassung schubladentechnisch anwendet,
naemlich das antisemitische klischess mit nazi gleichzusetzen
waere, dann
waere ein freund von mir, welcher mich just eben im schreiben
via telefon unterbrach, ein nazi,

nun, vielleicht ist er das ja auch.

ah nein, er ist kein nazi, der beste kumpel mein :wink:, ich habe kein problem damit, wenn er ein antisemitisches klischee bedient, ich koennte evtl ein problem damit haben, dass er dafuer nazi genannt wird, ich schlaf mal drueber :wink:

und dann waeren einige

schulbuecher
hierzulande, die du aendern willst, nazibuecher.

was sie ja ebenfalls offensichtlich sind, sonst bräuchte man
sich nicht so aufzuregen.

gehe mal hin zur GEW und zur bildungsministerin, dass du meinst, in deutschen schulen gaebe es nazibuecher. das finde ich ein wenig hart. kannst du dir den satz noch einmal ueberdenken? stelle dir dabei bitte vor, friedmann haette oeffentlich deutsche schulbuecher nazibuecher genannt.
und wer regt sich darueber ueberhaupt auf? vielleicht 20 hierzulande, noch nicht mal iris sieht dies als ein schwerwiegendes problem(relativ betrachtet).

meine meinung, es ist nicht so, man muss ganz klar
differenzieren und emotionalen abstand wahren.

Wozu ?

du fragst wozu? das kannst du nicht ernst meinen.

–> chat

Ich denke das wird nicht nötig sein, wir haben uns wohl
verstanden.

schade

beste gruesse, lego

ich vergass einen link im letzten posting, ich stolzer deutscher physiker stehe irgendwo hier auf der namensliste, zur aufheiterung gedacht explizit :wink:

http://amanda.berkeley.edu/amanda/printcollaboration…

Hi!

wie oede, so langsam koennen wir fast nur noch
wahlweise ueber das wetter reden oder uns gegenseitig die
schultern wundklopfen. konsens ist ja so langweilig :wink:. wobei
wir doch eine voellig andere wortwahl zuweilen fuer
begriffliche definitionen verwenden, daher die kontroversen,
wobei die eigentliche meinung zuweilen um ca. den faktor 2
abweicht, was genau jener ist, um den sich physiker interniger
art irren duerfen, im gegensatz zu kleinkarierten
mathematikern, erst bei den ingenieuren wird es dann
gefaehrlich :wink:, weswegen sie die toleranzgrenzlatte auch so
hoch haengen huahaha, lassen wir die albernheiten …

Bitte konkretisiere das nochmals. Hier haben wir unser letztes
Missverständnis.

ah ja, ups versehen, da habe ich bereits tiefer dir
geantwortet zu deinem punktsieg, siehe hier:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

O.K. Ich weiss nun, wie Du das siehst. Ich gehe jedoch nicht mit.

http://www.hagalil.com

Ich halte die Seite für legitim an sich und für sehr
interessant.

will ich auch meinen

Sie ist absolut nicht neutral und ganz klar gefärbt, aber das
darf man ja machen.

wer ist das nicht :wink:, ich meinte eher auch konkret, dass sie
auch irgendwo intern unter mindestens zwei seitenfeuern
besteht, aber nur scherzhaft zu lesen bitte.

O.K.

  1. Die (aggressive) Abwehr des Antisemitismusvorwurfes mancher
    rührt m.E. von Verdrängungswünschen und affektgeladener
    Schuldabwehr her.

jau, dem folge ich, unter anderem natuerlich, aber hier trifft
es genau ihmo die mehrheit der nicht einer minderheit
angehoerigen deutschen (ueber die wollen wir wohl sprechen
hier :wink:.

Hier erhebe ich Einspruch, denn ich fühle mich eben nicht
schuldig und habe auch nichts zu verdrängen. Ich lehne es nur
ab, „Antisemit“ genannt zu werden genauso wie ein „Arschloch“
genannt zu werden.

das ist wohl einigkeit, von :::barbara ::lego :mathias, zu
deiner antwort, dass es eben nicht so sein sollte, aber siehe
unten potential …

Wie ich schon oft schrieb, ist dieses „Potential“ in meinen Augen „Limes gegen Null“.

richtig, eine kollektivschuld gibt es nicht. schuld ist immer
etwas persoenliches, mehr unten.

  • sondern mit einem
    „kollektiven schlechten Gewissen“.

Wofür?
Es gibt dieses „kollektive schlechte Gewissen“ natürlich, aber
weshalb lässt man es zu, dass es immer wieder „aufgefrischt“
wird?

ja gute frage, btw die :::"…" schrieb ich nicht, ich
wiederhole mich, wenn ich sage, dass oeffentliche
personen/kreis aller colour eine „auffrischung“ zu ihrem
vorteil populistisch ausnutzen, eben weil es das potential
zahlreicher michels gibt, die es aus missverstaendniss und
unaufgeklaertheit zulassen, dass sie falsch
„aufgefrischt“ werden, ergo wo ein potential herrscht, lassen
sich brisen erzeugen. du schreibst aehnliches, es gibt leider
zu aller nachteil dieses potential. da fehlt additional
teilweise auch emotionales verstaendnis.

Richtig, es gibt dieses Potential. Es ist allerdings verschwindend gering und wird lediglich zu bestimmten Zwecken aufgeblasen.

hmmm so aehnlich wie das geiseldilemma, die „geisel“ findet
irgendwann den geiselnehmer ganz nett. ergo taeter und opfer
werden verwechselt bzw. die eigentliche ursache wird
verdraengt, die opfer aber werden als staendiger, damit
„nervender“ mahner wahrgenommen, dabei sind es gar nicht mal
die opfer, die die geschichte am haeufigsten erwaehnen.

Das räume ich ein.
Der Trieb zur moralischen Selbstgeißelung der politisch
korrekten Kalsse in Deutschland leistet der Sache wohl starken
Vorschub.

:wink:, genau, das potential der deutschen michels, die sich
geisseln lassen, wobei die eine art die maso-, die andere art
die andere maso-methode bevorzugt, wo es plus gibt, gibt es
auch minus lol. sonst haetten wir auch nicht die probleme, die
wir haben, waere ja auch einfach zu einfach …

Es wäre zunächst schon mal relativ einfach, Leuten wie Friedmann die rote Karte zu zeigen und ihn nicht auch noch in seiner Arroganz und Verquerheit zu unterstützen.
Leutge wie die alte Christiansen sind das eigentliche Problem. Sie erlauben es immer wieder, dass diffamiert, gehetzt und abkassiert wird.

Ich glaube, diese extreme Ausprägung der Linken ist in
Deutschland eher schwach. Man beschränkt sich in der deutschen
Linken m.E. eher auf nationale Fragen der Umverteilung von
Vermögen und der Arbeitsvermeidung.

ja, natuerlich nicht nur links und rechts, jedoch hier zu
links konkret kleiner einspruch, ich meine relativ zu deren
auspraegung zu „umverteilung etc“ ist eben doch noch ein
gehoeriger anteil, nennen wir es latent, antizionismus
vorhanden, das trifft aber eher auf jene ihmo mehrheitlich
unter 40a zu.

Das sehe ich diametral anders. Gerade die Leute unter 40 sind sicherlich deutlich weniger „antizionistisch“, „antisemitisch“ oder sonstiges eingestellt. Sie sind auch nicht schuldig. Sie wollen einfach ihr Leben leben ohne dauern für Dinge verantwortlich gemacht zu werden, mit denen sie nichts zu tun haben.

Das unterschreibe ich sofort, v.a. weil viele Antifaschisten,
allen voran die Antifa, ja bei der Beurteilung anders
lautender Ansichten absolut faschistische Muster an den Tag
legen.

rofl, es gefaellt mir, es genau so stehen zu lassen, no
further comment needed :wink:

du schreibst dann etwas zu umgang verhindern

wie?

und abwahl einer
person namens f.

Richtig.

ja, ja aeh, zustimmung, mit der erweiterung, dass es f.
und m. betreffen sollte ihmo, nur obliegt es weder dir
noch mir noch f. oder m., die abwahl zu treffen, die muss und
kann nur intern geschehen, letztere saetze sind konsens.

Möllemann darf auf keinen Fall „abgewählt“ werden bzw. zurücktreten!
Das wäre das völlig falsche Zeichen. Der ZdJ muss sehen, dass er auf Parteipolitik in Deutschland nur in dem Rahmen Einfluss nehmen darf, der in der Wahl- und Parteien-Gesetzgebung vorgesehen ist.

voll rein in die … soviel fuer die sensibilitaet. es liegt
nicht in der verantwortung von juden, antijudaismus
auszuraeumen.

Falsch: es liegt in der Verantwortung aller, egal ob deutsch,
jüdisch, christlich, italienisch, japanisch u.s.w., sich für
Demokratie, Toleranz und Fairness einzusetzen.

ok fuer deinen satz, klar, was ich ausdrueckten wollte war und
ist, das es nicht primaer an, sagen wir schwarzen, liegt, ihre
hautfarbe zu aendern. sonst haetten wir nur michael jacksons
und waeren somit alle Borgs.

Der große Unterschied ist, dass man auch als Jude gegen den Makel „Antisemitismus“ oder „Antijudaismus“ kämpfen kann. Außerdem kann man diesem Makel Vorschub leisten, so wie Friedmann das tut.

Eine schwarze Hautfarbe hingegen ist kein „Makel“, dessen Ursachen beseitigt werden müssen.

Der Vergleich hinkt also sehr.

haste keinen kaeptn, so Borg dir einen! :wink:

und geschichte ist solange nicht aufgearbeitet,
solange die ursachen nicht beseitigt sind.

Richtig.

yep

damit ist keine sippenhaft gemeint.

Leider oftmals doch.
Und das ist der falsche Weg, denn Unschuldige lassen sich
üblicherweise nicht wehrlos verurteilen.

siehe oben, genau, wer auffrischen sich laesst und damit
aufgefrischt wird.

Ganz recht.
Nur sind das eben nicht mehr alle Deutschen. Ganz deutlich gesprochen: "meine Generation hat zumeist für die Mahner nur noch ein dickes „Fuck you!“ übrig.
Das ist zwar schon mal die richtige Richtung, kann aber auch schnell dazu anregen, sich nicht mehr mit den Fragen auseinenderzusetzen, die rassistische Politik, wie sie in Israel betrieben wird oder in Deutschland in der Vergangenehit mal betrieben worden ist, aufwirft.

hui heilige studie, das halte ich fuer unsinn, das spielt
hierzulande immer noch eine grosse, nicht die groesste, rolle.
auch wenn der christliche antijudaismus mitte des 19. jhd.
erst durch kirche und staat beseitigt wurde und noch spaeter
durch den sich entwickelnden politischen antisemitismus
(achtung begriffliche wortwahl :wink: abgeloest und mehrfach
ueberholt wurde, die christlichen antijuedischen vorstellungen
sitzen noch tief, siehe allein die fehluebersetzung und von
der kirche anschliessend bewusst eingesetzte antijuedische
fehlinterpretation „auge um auge, zahn um zahn“. voellig
falsch uebersetzt und interpretiert. denn dort, hebraeischen,
steht, und das ist dann der „BGB-text“: „gib auge fuer aug
…“. die juedische tradition seit jahrtausenden und auslegung
und handhabung aber lautet und das ist dann der
„BGB-kommentar“: „gib als ersatz fuer materiellenen oder
koerperlichen schaden materiellen angemessenen ersatz“.

Ist das für den krichlichen bzw. synagogischen Alltag
relevant?
Ich denke nicht.

hmmm fuer den kirchlichen alltag nicht, fuer den synagogischen
alltag ein wenig, es sollen sich zuweilen mit diesen
vorurteilen missionare unter juedische gemeinden schleichen,
habe ich mir sagen lassen :wink:, dazu reichen oft auch die
eigenen zwei augen. was ich eher meinte war nicht der
spezifisch religioese alltag, sondern in der bevoelkerung,
aber auch dort nicht massgeblich relevant, eben vorhanden.

Ja, das stimmt. Nur ist der Anteil strittig. Manche bahupten 25%, ich behaupt 0,000001%…
Das ist der Unterschied.

ah und siehe christlicher antimuslimisches. da hoert man dann
solch beleidigend unrichtiges, der islam betet zum mondgoetzen
und wuerde christentum und judentum heidnische religionen
nennen.

Habe ich in der Kirche noch nie gehört. Ich war oft in der
Kirche, mein Onkel ist Pfarrer.

gebe ich dir recht, in der kirche(majoritaetisch) nicht. mir
begegnet das oft im netz jedoch von freikirchlicher seite der
„frohen botschaft“ aus.

Das sind Irre.
Sorry, aber so ist das eben. Diese ewig grinsenden Moralfaschisten sollte man nicht überbewerten, ich habe solche Leute auch in der Familie, man sollte die Diskussion mit diesen Leuten einfach unterlassen.

was sofort meinen widerruf auf
den plan ruft, allerdings natuerlich, wenn jede abrahamitische
religion eine andere diffamiert. im nichtreligioesen umfeld
auf der strasse findet man auch oft antiislamische
vorstellungen. das ist das, was guentherw mit rassismus wider
muslime meint.

Das sehe ich ähnlich.
Ist aber auch in der Richtung interessant, dass umgekehrt genauso gedacht wird.
Daraus entsteht dann schnell die Ansicht „warum gehen sie dann nicht wieder nach Hause, wenn es ihnen hier nicht passt?“.

Das ist aber bekannt und wird wohl auch generell so gesehen.
Das mit dem Mondgötzen wäre mir als allgemeine Ansicht neu.

ist mir im netz in den letzten 8 wochen ca. acht mal begegnet,
also acht personen/nicks in privaten postings, ich habe noch
nicht mal danach gesucht. leider. der islam beruft sich ja
nicht in einer fortschreibung des tenach auf das judentum, wie
das christentum, und mit der einnahme der heiligen staetten
des christentums und des judentum bis zum vordringen nach wien
mit ihrer „schlitzaeugigkeit“ erschien der islam dem
mittelalterlichen clerus wie die incarnation des teufels.
daher die ursache fuer solche vorstellungen.

Da gehe ich mit. Es wurde nicht viel getan, dieses Bild auszuräumen.

Das ist hingegen leider nur eine mögliche Auslegung.
Der große Gag am Islam ist es doch eben, dass der Koran
mannigfaltig interpretiert wird.

heheh, wessen buch kann nicht mannigfaltig ausgelegt werden
:wink:

Die Bibel. Sie ist im Vergleich wunderbar eindeutig (wenn man davon absieht, dass die ganze Bibel an sich auf einseitigen Interpretationen beruht, sie aber eben nach Abschluß der Schreibarbeiten nicht mehr so stark zulässt).

Und viele Interpretationen verfolgen das Prinzip „den
Gottlosen die Hölle“.

damit sind, wenn man sich mit islamischen schriftkundigen beim
tee unterhaelt, sogar im koran-klartext-source-code,
wie wir hoffentlich alle wissen, nur diejenigen gemeint, die
goetzen anbeten oder jene angehoerige aller 3 abrahamitischen
religionen gemeint, welche nicht der eigen ethik-religion
folgen. dass populistisch-religioese einzelne hetzer im islam,
dann islamisten genannt, es anders predigen, ist ein anderes
oder eben das uebel. nur wird genau das dann gerne allein
wahrgenommen. erzaehle ich dann bei gelegenheit meinem friseur
gerne.

Hier wären wir wieder bei der Interpretation…

folgt auslassung weil schon geschrieben und konsens.

genau, sehr beliebt, genauso muessen die indianer schuld
gehabt haben. dass sie nun das glueck hatten, erst im 15. jhd.
von columbus et al entdeckt zu werden, ist reines glueck :wink:

Genau diese Argumentation ist absolut tödlich, gefährlich und
volksverhetzend sowie beleidigend und diskreditierend.

eben, ok

Ich kenne keinen einzigen Menschen, welcher behauptet, die
Juden wären an ihrer Verfolgung selbst schuld gewesen.
entgegen vielfacher Unterstellungen hat übrigens auch
Möllemann das keineswegs behauptet.

ich auch nicht, mir faellt kein lebender ein, dessen
namen/person ich mich erinnern koennte. gibt es aber. ah doch,
gestern am besagten stand, siehe eine antwort von mir etwas
tiefer an marion, meinte ein herr, allerdings viel viel
weicher, im NT stehe, die juden werden bis in alle ewigkeit
fuer ihre suenden bestraft werden. und ja, moellemann hat
solches auch nicht explizit gesagt, indirekt aber koennte es
in mancher ohren ankommen, darin liegt die gefahr.

Unfug.
Er verfolgte ja nicht die Schiene, „die Juden“ als Glaubensgemeinschaft aus religiöser Sicht zu beurteilen, sondern er gab seine Meinung zum Verhalten eines Menschen ab, der auch Jude ist.

hui, man beachte, welcher juedischer deutscher will schon
denkmaeler gebaut haben? oder gar denkmaeler ad infinitum?
fast keiner.

Das „fast“ ist das Problem.

oder eben, die wahrnehmung jener, die eben nicht „fast“ sind.

Die begründet sich auf dem Geplärre einzelner, die sich für die Vertreter der Gesamtheit der Gruppe „der Juden“ halten.

schon gewusst, dass viele juedische deutsche das
juedische museum in berlin fuer nichtjuedisch halten? mit
anderen worten, fast alle juden wollen leben heute und hier,
und nicht denkmaeler oder museen ueber juden von nichtjuden.

Vielleicht sollten die Leute das dann auch mal postulieren…

gute idee, problem ist die umsetzung jener oder wahrnehmung
dritter, siehe oben

Nicht jeder Jude, der so denkt, wird Straßenarbeiter sein. Der eine oder andere wird sicherlich in Redaktionen beschäftigt sein opder politisch aktiv. Hier könnte dann schon einiges bewegt werden. gerade jetzt, wo man eine solche Diskussion leicht beginnen kann, was ja sonst oft das Problem ist.

schuld ist immer nur etwas
persoenliches. interessant ist hier, dass gerade im judentum
schuld am ehesten im verhaeltnis zu JWD als eine rein eigene
sache/entscheidung gesehen wird, ergo eben keine sippenhaft.
von „sippenhaft“ reden immer nur die am haeufigsten, die
faelschlicherweise meinen in sippenhaft genommen zu
werden.

Das bilden sich Millionen von Menschen also alles nur ein?

ja, das glaube ich, natuerlich nicht alles ist einbildung
hier, jedoch siehe wahrnehmung und jene, die nicht „fast“
sind.

Naja…

warum regen sich andere europaeer nicht ueber
qualitativ/quantitativ aehnliche studien in ihren laendern
auf? hier nur rethorisch gefragt, antworten stehen hier
vielfaeltig persoenlich und von irgendwelchen seiten ja hier
in diesem thread.

Europäer regen sich lieber über Subventionsquoten auf.

lol :wink:, ueber die rege ich mich persoenlich auch lieber auf
hehe,

Ich ncht.
Es gibt spannenderes…

post scriptum
kannst du mir verraten, warum ich dermassen von dritten hier
derart missverstanden werde? das ist selbstreden meine
auffassung, dass ich missverstanden werde, ich aber muss es
doch wissen, oder aber ich habe dritte postings an mich
missverstanden :wink:, so alias „ich irre nie, wenn ich nicht
irre“
*g*,
kannst du mir bitte bei verstaendigung helfen?

Ich denke schon. Wenn Du zunächst einmal versuchen würdest, Deine Gedanken nicht in Sätzen wie ebendiesem ausdrücken, sondern das vielleicht etwas „geradliniger“ machst, wäre das sicherlich oftmals hilfreich…

Grüße,

Mathias

Howdy,

No way, bei mir zieht das nicht, ich bin ja der Protagonist
für das „Neue Deutsche Selbstbewusstsein“

*lol* klingt wie ein Revival der „Münchner Freiheit“ *g*

Naja, andere hier untestellen mir ja, ein ganz anderes „Revival“ anzustreben.
Schön dass Du meinen Sinn für Musisches erkannt zu haben scheinst!

hm…
hör sofort auf zu grinsen, sieht so schämen aus ? *g*

Entschuldige, ich versuche es ja…

Niedlich :smile:

Ja, das sagen sie alle… :wink:

Hast Du Full Metal Jacket gesehen?

Nein.

Da hast Du was versäumt.

Gut dass Du nur eine kleine Hexe und kein Drill-Instructor
bist!

Wer sagt das ? :smile:

Ich.

Also nee Mathias, funktioniert nicht.

So ein Mist!
Arfarfarf…

Was darfs denn sein ? Chappi oder die Katze vom Nachbarn ?
*nerdnerdnerd* *g*

Ich mag keine Katzen. Lass uns grillen, Du bringst das Feuer!

Gutes Argument.
Ich würde auch nicht soweit gehen und die Geschichte
verleugnen. Ich persönlich sehe das so, dass aus bestimmten
geschichtlichen Ereignissen auch gewisse Lehren zu ziehen
sind. Allerdings für alle.

Das ist prinzipiell richtig, nur lässt sich das leider niemand
befehlen.

Doch, die Deutschen allgemein lassen sich so einiges befehlen. Genau das ist ja mein Problem.

Beispielsweise bringt es nichts, den Deutschen immer wieder
den holocaust vorzubeten, selbst aber ähnliche Sauuereien
anzuzetteln. Das bezieht sich auf Israel und Palästina, auf
die USA und Agent Orange in Vietnam, auf GB und Dresden, auf
Serbien und Herzegowina, auf die Türkei und die Kurden u.s.w.
Ich differenziere hier nicht so sehr indem ich die deutsche
Schuld besonders herausstelle, denn das halte ich für
grundfalsch.

Ich sehe das auch nicht so, dass hier deutsche Schuld
besonders herausgestellt wird (mit den üblichen Ausnahmen).

Um genau die geht es in der ganzen Diskussion!

Vielleicht haben nur wir Deutschen diesbezüglich aber eben
auch eine etwas selektive Wahrnehmung.

Möglicherweise. Es liegt in der Natur der SAche, dass man das dann eben selbst auch nicht merkt…

Wir alle als die so hoch geachtete globalisierte
internationale Staatengemeinschaft sollten aus solchen Dingen
lernen und nicht aus niederen Motiven heraus immer wieder
einseitige Vorwürfe verteilen.

Ich denke im Moment gibt es nicht allzviel, was D
international vorgeworfen wird (ausser dass es mit seiner
Überschuldung die Stabilität des Euro gefährdet).

Oh, ich habe mit obigem Satz interne Vorwürfe nicht ausgeschlossen.

Denn das, und da muss ich Möllemann absolut recht geben, führt
genau zum Gegenteil des gewünschten Ergebnisses.

Ich kann mich nicht entsinnen, dass Möllemann dergleichen
gesagt hätte.

Er sagte, Friedmann würde durch sein verhalten (die ewige Anklage und Ermahnung) Antisemitismus Vorschub leisten.
Und dem ist zweifellos so.
Das ist zwar unagenehm, aber die wahrheit tut manchmal weh.

Und das schätze ich sehr. Ein demokratisches Staatswesen zu
gründen binnen 10 Jahren mit diesen miesen Voraussetzungen war
schon eine Leistung. Die Protagonisten dieser Zeit heute als
Nazis zu beschimpfen ist daher besonders unverschämt.

Ich denke, das beruht auf einem Denkfehler, der häufig grade
im Ausland gemacht wird. Da war Nazi-Deutschland eben 1945 zu
Ende und danach kam ein vorbildlich demokratischer Staat und
die Wirtschaftswunderles. Das dies aber noch genau die
gleichen Leute waren, diese gedankliche Verbindung wird von
vielen offensichtlich nicht gezogen. Wie soll man sowas auch
begreifen ? (Wenn man es nicht selbst erlebt hat oder
stellvertretend durch seine Eltern).

Darum geht es gar nicht so sehr, denke ich.
Klarf waren es oftmals dieselben Leute. Aber es waren nicht die üblen Obernazis und, was noch viel wichtiger ist: wer hätte es denn sonst machen sollen?
Hier war der pragmatische Ansatz in der Gestaltung und ist heute ebendieser Ansatz in der Beurteilung gefragt.
Und ich denke, die Jungs haben einen guten Job gemacht.

[Rosinenpicker]

Das finde ich nicht.
Ich stelle mich ja der geschichtlichen Verantwortung, indem
ich mein Leben als Demokrat und unter Achtung der
Menschenrechte, der Freiheits- und Gleichheitsgrundsätze
u.s.w. lebe.
Ich habe also aus o.g. Ereignissen gelernt.

OK.

Ich sehe mich hingegen nicht verpflichtet jedwede Beleidigung
von selbsternannten Moralhütern zu akzeptieren, nur weil sie
zufällig irgendeiner Gruppierung angehören, die vor 60 Jahren
einmal von Leuten, die zum Vorgänger der BRD gehörten,
verfolgt worden sind.

Musst du ja auch nicht.

Falsch. Die politisch korrekte Klasse will, dass ich das tue. Aber ich bin Outlaw, ein einsamer Kämpfer und wehre mich trotzdem! Hugh!

Du kannst dich dagegen wehren, wenn du
dich beleidigt fühlst. Allerdings solltest du hier auch
ehrlich zu dir selbst sein, wenn du schon nach dem oben
angeführten „Gleichheitsgrundsatz“ handelst.

Das bin ich.

Hättest du dich genau so beleidigt gefühlt, wenn bzw. Verona
Feldbusch öffentlich im TV verkündet, dass eine Studie ergeben
hat, dass 60% aller Deutschen Schweissfüße haben ?

Nein, denn auch über Franzosen, Engländer, Syrer u.s.w. kann das guten Gewissens behauptet werden. Nur bei Japanern wäre ich vorsichtig…

Oder fühlst du dich nicht doch ein klein bisschen mehr
beleidigt, weil es eben ein Friedman war, der zudem auch noch
Jude ist ? Na ? Aber jetzt eine ehrliche Antwort bitte.

Definitiv: nein.
Es ist schon etwas anderes, als „Antisemit“ bezewichnet zu werden als alas „Schweissfuss“.
Und da hinkt Dein Vergleich.
Besser wäre: " Mathias, würdest Du Dich auch beleidigt fühlen, wenn Tony Blair sagen würde, alle Deutschen sind Arschlöcher"?

Antwort: ja.

Ich sehe mich also nicht als „Rosinenpicker“, sondern als
Angehöäriger der 1. Generation Deutscher nach dem WK 2, die es
sich erlaubt und auch erlauben darf, sich selbst als Deutsche
und parallel als anständige Menschen zu bezeichnen.

Echt ? du bezeichnest dich als anständigen Menschenn ? *gg*
ja, okok, ich weiss ja wie du es meinst.

Klar bin ich das. Zumindest im Alltag.

Mit meinen Steuergeldern, die ich ja brav bezahle, wird ja
nach wie vor Wiedergutmachung betrieben, das soll mir auch
recht sein. Aber mich dafür nun auch noch von Typen wie
Friedmann (der selbst ja auch nicht verfolgt worden ist)
beleidigen lassen zu müssen, lehne ich ab.

du meinst, die Opfer der NS-Zeit sollten dafür etwas dankbarer
sein, dass Deutschland ihnen ein wenig Wiedergutmachung zahlt
für das, was es ihnen angetan hat ?

Falsche Interpretation.
Ich meine, dass nur die wirklichen Opfer beurteilen können, ob die Schuld der damaligen Regierung und ihrer Mitglieder und Exekutivorgane bezahlt ist oder überhaupt werden kann.
Friedmann hat hier genausoviel Beurteilungskompetenz wie ich.
Er hat keine Sonderrecht ausser denjenigen, welche er sich selbst und der ZdJ ihm verleiht.
Und ich erkenne diese wiederum nicht an.
Will im Klartext heissen: Friedmann ist ein Volksverhetzer. Dabei ist es mir wurscht, ob er Jude, Kommunist oder Lastwagenfahrer ist.

Was soll ich dazu sagen? Ich habe von meinem Recht auf freie
Meinungsäußerung gebrauch gemacht und geschrieben, wie ich das
sehe. Und das nun wirklioch mehr als erschöpfend.
Mehr kann ich nicht tun.

Hier schreibt jeder wie er oder sie irgendwas sieht.
Interessant sind aber die Begründungen. Was würde es denn z.B.
einem Herrn Friedman nützen, die Deutschen zu beleidigen ?

Er würde sich als Redakteur weiter profilieren und durch seine polarisierenden Aussagen evtl. die Auflage steigern. Ausserdem stärkt er durch solche Aussagen offenbar seine Position im ZdJ, was ebenfalls tief blicken lässt.

Wir haben dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen
auch. Alles andere sollten wir uns nicht noch weitere 60 jahre
lang einreden lassen.

Mir hat noch nie jemand was eingeredet, und ehrlich gesagt,
ich denke, dir auch nicht :smile:

Mir ja.
Und was Dich betrifft: hast Du wirklich nicht zugehört? Allein die jüngsten Ereignisse und das Verhalten von Lambsdorff, Roth und Spiegel dabei ist für mich bezeichnend.

Übrigens wird in Israel teilweise wesentlich entspannter und
fairer mit der ganzen Diskussion umgegangen, als man es deiner
Meinung nach vermuten lassen könnte.

Ich weiss.
Diejenien Israelis, die ab, sagen wir mal 1960 geboren sind, scheren sich auch kaum noch um das Thema Holocaust. Sie bereisen die Welt, machen international Geschäfte und haben keine Berührungsängste mit Deutschen. Wie wir jungen Deutschen umgekehrt eben auch.

Grüße,

Mathias

Hi!

Darauf habe ich gewartet!
Ich habe diese Untersuchung äußerst genau gelesen und kann daher nur sagen, dass sie gwisse Überintgerpretationen, die hier so gerne gemacht werden, einfach nicht zulässt.

Nach einer am heutigen Freitag veröffentlichten
repräsentativen Untersuchung glaubt jeder Fünfte in
Deutschland, Juden seien Schuld an den großen Konflikten in
der Welt. […] [Es] wurden … 2051 Menschen in ganz
Deutschland befragt. 36 Prozent davon konnten «gut verstehen,
dass manchen Leuten Juden unangenehm sind»

Ich bin mir sicher, dass mindestens 41% verstehen können, dass manchem deutschen Pizza nicht schmeckt.

Es kommt immer darauf an, wie man fragt.
Und diese Frage in der Erhebung ist sehr unglücklich gestellt.
Um Eure Interpretation zuzulassen, hät7te man fragen müssen „Unterstützen SDie antisemtisches Gedankengut?“ o.ä.
Da das niemand mit „ja“ beantwortet hätte, musste man wohl einen Umweg gehen, um das Ziel, den Deutschen kollektiven Antisemitismus vorwerfen zu können, zu erreichen.

38% sind der Ansicht, dass sie es nicht verstehen können, dass „manchen Leuten Juden unangenehm sind“ und 26% konnten diese saublöde Frage gar nicht erst beantworten. Das sagt doch wohl einiges aus.
Wenn mehr als ein Viertel der Befragten die Frage nicht beantworten können, taugt selbige nichts.

Des weiteren sagt die Studie generell aus, dass Angst vor fremden Menschen, Verschwörungstheorien u.ä. v.a. bei ungebildeten Ostdeutschen angesiedelt sind. Dies ist eine Aufgabe, die ohnehin schon aus PISA bekannt ist und die Aussage der betreffenden Fragen ist ganz nebenbei nicht repräsentativ, den der ungebildete Part von 18% ist schlichtweg eine Minderheit.
Deren Ansicht wir hier allerdings in der iNterpretation einiger Leute auf alle Deutschen projeziert.

Dass im übrigen bei den Fragen nach der Schuld der Juden an Weltkonflikten und „Deutschland den Deutschen“ die von Friedmann & Co. als „Sammelbecken für braune Soße“ dargestellte FDP anteilsmässig hinter der SPD und auch der Union steht, stellt ebenfalls einiges klar, denke ich.
Ein weiterer signifikanter Part von 48% sind Rentner, die das so sehen. Das heisst, dass in 5 Jahren die Statistik diametral anders sein wird und dass trotz des steigenden Anteils an Rentnern in der Bevölkerung die Tendenz fallen wird, da ja nun die „Aufgeklärten“ aus 1968 langsam ins Rentenalter kommen (zumindest die Lehrer und der ÖD).

Abschließend ist noch zu erwähnen, dass die Studie zeigt, dass die Deutschen eine äußerst positive Entwicklung in Sachen Einstellung zu Ausländern erleben.
10-14% (je nach Ost oder West) weniger Angst in Deutschland vor Ausländern, das halte ich für positiv.
Das freut mich persönlich sehr.

Grüße,

Mathias

Hallo

Denn das, und da muss ich Möllemann absolut recht geben, führt
genau zum Gegenteil des gewünschten Ergebnisses.

Ich kann mich nicht entsinnen, dass Möllemann dergleichen
gesagt hätte.

Er sagte, Friedmann würde durch sein verhalten (die ewige
Anklage und Ermahnung) Antisemitismus Vorschub leisten.
Und dem ist zweifellos so.
Das ist zwar unagenehm, aber die wahrheit tut manchmal weh.

Ist nicht so! Jemnad der (latent) antisemitisch ist, sieht in Friedman eine Bestätigung seiner Vorurteile und bejaht diesen Satz. Jemand der keinen Antisemitismus in sich trägt, wird durch Friedman nicht zum Antisemiten.

Und das schätze ich sehr. Ein demokratisches Staatswesen zu
gründen binnen 10 Jahren mit diesen miesen Voraussetzungen war
schon eine Leistung. Die Protagonisten dieser Zeit heute als
Nazis zu beschimpfen ist daher besonders unverschämt.

Ich denke, das beruht auf einem Denkfehler, der häufig grade
im Ausland gemacht wird. Da war Nazi-Deutschland eben 1945 zu
Ende und danach kam ein vorbildlich demokratischer Staat und
die Wirtschaftswunderles. Das dies aber noch genau die
gleichen Leute waren, diese gedankliche Verbindung wird von
vielen offensichtlich nicht gezogen. Wie soll man sowas auch
begreifen ? (Wenn man es nicht selbst erlebt hat oder
stellvertretend durch seine Eltern).

Darum geht es gar nicht so sehr, denke ich.
Klarf waren es oftmals dieselben Leute. Aber es waren nicht
die üblen Obernazis und, was noch viel wichtiger ist: wer
hätte es denn sonst machen sollen?
Hier war der pragmatische Ansatz in der Gestaltung und ist
heute ebendieser Ansatz in der Beurteilung gefragt.
Und ich denke, die Jungs haben einen guten Job gemacht.

Der Aufbau einer (gar nicht so schlechten) Demokratie ist keine Reinwaschung von früheren Sünden. Man hat auf Druck der Aliierten eben das Gewünschte getan, so aus der Deutschen Mitte heraus kam der Wunsch auf Demokratie bestimmt nicht.

Ich sehe mich hingegen nicht verpflichtet jedwede Beleidigung
von selbsternannten Moralhütern zu akzeptieren, nur weil sie
zufällig irgendeiner Gruppierung angehören, die vor 60 Jahren
einmal von Leuten, die zum Vorgänger der BRD gehörten,
verfolgt worden sind.

Komisch, ich habe micht noch nie von ihm beleidigt gefühlt, auch wenn er mitunter sehr hart urteilt.

Du kannst dich dagegen wehren, wenn du
dich beleidigt fühlst. Allerdings solltest du hier auch
ehrlich zu dir selbst sein, wenn du schon nach dem oben
angeführten „Gleichheitsgrundsatz“ handelst.

Das bin ich.

Hättest du dich genau so beleidigt gefühlt, wenn bzw. Verona
Feldbusch öffentlich im TV verkündet, dass eine Studie ergeben
hat, dass 60% aller Deutschen Schweissfüße haben ?

Nein, denn auch über Franzosen, Engländer, Syrer u.s.w. kann
das guten Gewissens behauptet werden. Nur bei Japanern wäre
ich vorsichtig…

Oder fühlst du dich nicht doch ein klein bisschen mehr
beleidigt, weil es eben ein Friedman war, der zudem auch noch
Jude ist ? Na ? Aber jetzt eine ehrliche Antwort bitte.

Definitiv: nein.
Es ist schon etwas anderes, als „Antisemit“ bezewichnet zu
werden als alas „Schweissfuss“.
Und da hinkt Dein Vergleich.
Besser wäre: " Mathias, würdest Du Dich auch beleidigt fühlen,
wenn Tony Blair sagen würde, alle Deutschen sind Arschlöcher"?

Antwort: ja.

Niemand hat in dieser debatte je von allen Deutschen gesprochen, du kannst dich immer zu den 75% nicht-Antisemiten zählen.

Ich sehe mich also nicht als „Rosinenpicker“, sondern als
Angehöäriger der 1. Generation Deutscher nach dem WK 2, die es
sich erlaubt und auch erlauben darf, sich selbst als Deutsche
und parallel als anständige Menschen zu bezeichnen.

Echt ? du bezeichnest dich als anständigen Menschenn ? *gg*
ja, okok, ich weiss ja wie du es meinst.

Klar bin ich das. Zumindest im Alltag.

Mit meinen Steuergeldern, die ich ja brav bezahle, wird ja
nach wie vor Wiedergutmachung betrieben, das soll mir auch
recht sein. Aber mich dafür nun auch noch von Typen wie
Friedmann (der selbst ja auch nicht verfolgt worden ist)
beleidigen lassen zu müssen, lehne ich ab.

du meinst, die Opfer der NS-Zeit sollten dafür etwas dankbarer
sein, dass Deutschland ihnen ein wenig Wiedergutmachung zahlt
für das, was es ihnen angetan hat ?

Falsche Interpretation.
Ich meine, dass nur die wirklichen Opfer beurteilen können, ob
die Schuld der damaligen Regierung und ihrer Mitglieder und
Exekutivorgane bezahlt ist oder überhaupt werden kann.
Friedmann hat hier genausoviel Beurteilungskompetenz wie ich.

Falsch. Friedman ist Sohn von Eltern, die die einzigen Überlebenden ihrer familien waren. Er ist also quasi ein letzter grüner Trieb (mit seinem Bruder zusammen) an einem Toten Baum.Und dann muss man auch noch im Land aufwachsen, wo er beim Anblick einer jeden älteren Person sich die Frage stellen kann: „was hast du getan mit meinen Grosseltern und Cousinen“.

Diese Tatsachen und die Erfahrung seiner Eltern färbt auf die nächste und¨übernächste Generation ab. Auch nachgeborene Juden („Kinder des Holocaust“) sind somit Überlebende. Viele schweigen , um nicht anzuecken, manche eben nicht.
Wir werden wohl noch eine Weile eine Verantwortung tragen müssen, das Problem endet eben nicht mit dem Tod der direkt Beteiligten

Er hat keine Sonderrecht ausser denjenigen, welche er sich
selbst und der ZdJ ihm verleiht.

Als Überlebender der 1. Generation eben doch.

Und ich erkenne diese wiederum nicht an.
Will im Klartext heissen: Friedmann ist ein Volksverhetzer.
Dabei ist es mir wurscht, ob er Jude, Kommunist oder
Lastwagenfahrer ist.

Für einen Volksverhetzter ist er aber reichlich unbeliebt.

Was soll ich dazu sagen? Ich habe von meinem Recht auf freie
Meinungsäußerung gebrauch gemacht und geschrieben, wie ich das
sehe. Und das nun wirklioch mehr als erschöpfend.
Mehr kann ich nicht tun.

Hier schreibt jeder wie er oder sie irgendwas sieht.
Interessant sind aber die Begründungen. Was würde es denn z.B.
einem Herrn Friedman nützen, die Deutschen zu beleidigen ?

Er würde sich als Redakteur weiter profilieren und durch seine
polarisierenden Aussagen evtl. die Auflage steigern. Ausserdem
stärkt er durch solche Aussagen offenbar seine Position im
ZdJ, was ebenfalls tief blicken lässt.

Das alles im Tausch gegen die persönliche Freiheit? Gibt es jemand, der so bewacht wird, wie Friedman? Ich denke, dem Mann ists ernst, sonst würde er diesen Preis nicht zahlen.

Wir haben dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen
auch. Alles andere sollten wir uns nicht noch weitere 60 jahre
lang einreden lassen.

Mir hat noch nie jemand was eingeredet, und ehrlich gesagt,
ich denke, dir auch nicht :smile:

Mir hat niemand was eingeredet, aber ich hoffe, dass noch mehr, als weitere 60 Jahre die Deutschen sich einer Verantwortung bewusst sind (ohne das man was einreden muss, sondern einfach aus dem deutschen selbsverständnis heraus)

Mir ja.
Und was Dich betrifft: hast Du wirklich nicht zugehört? Allein
die jüngsten Ereignisse und das Verhalten von Lambsdorff, Roth
und Spiegel dabei ist für mich bezeichnend.

Übrigens wird in Israel teilweise wesentlich entspannter und
fairer mit der ganzen Diskussion umgegangen, als man es deiner
Meinung nach vermuten lassen könnte.

Ich weiss.
Diejenien Israelis, die ab, sagen wir mal 1960 geboren sind,
scheren sich auch kaum noch um das Thema Holocaust. Sie
bereisen die Welt, machen international Geschäfte und haben
keine Berührungsängste mit Deutschen. Wie wir jungen Deutschen
umgekehrt eben auch.

Das mit den Berührungsängsten sehe ich auch so. Übrigens: Unter den Israelis gibt es gar nicht so extrem viele, deren Familien mit dem Holocaust in Berührung kamen. Man denke nur an die Orientalischen Juden, die amerika-stämmigen oder viele Russen. Also kann man Israelis auch nicht pauschal als die Nachfahren der Shoa-üBerlebenden bezeichnen.

Grüsse, Nicola

Hi!

Denn das, und da muss ich Möllemann absolut recht geben, führt
genau zum Gegenteil des gewünschten Ergebnisses.

Ich kann mich nicht entsinnen, dass Möllemann dergleichen
gesagt hätte.

Er sagte, Friedmann würde durch sein verhalten (die ewige
Anklage und Ermahnung) Antisemitismus Vorschub leisten.
Und dem ist zweifellos so.
Das ist zwar unagenehm, aber die wahrheit tut manchmal weh.

Ist nicht so! Jemnad der (latent) antisemitisch ist, sieht in
Friedman eine Bestätigung seiner Vorurteile und bejaht diesen
Satz. Jemand der keinen Antisemitismus in sich trägt, wird
durch Friedman nicht zum Antisemiten.

Das ist eben wieder einmal dieser eher schlichte Versuch, die Logik umzukehren.
Durch sein Verhalten schafft Friedmann Ressentiments zunächst gegen sich, dann auch gegen den ZdJ, welcher das dann aufgrund seiner öffentlichen Unterstützung Friedmanns nur noch bestätigt.
Ob daraus dann bei einer einzelnen Person wirklich Antisemitismus erwächst, ist nicht der Hauptpunkt. Es werden vielmehr negative Einstellungen transportiert und bestätigt.
Die Sache ist schon etwas komplexer als der Versuch, die Deutschen in das Lager der Antisemiten und der Juden aufzuteilen.

Und das schätze ich sehr. Ein demokratisches Staatswesen zu
gründen binnen 10 Jahren mit diesen miesen Voraussetzungen war
schon eine Leistung. Die Protagonisten dieser Zeit heute als
Nazis zu beschimpfen ist daher besonders unverschämt.

Ich denke, das beruht auf einem Denkfehler, der häufig grade
im Ausland gemacht wird. Da war Nazi-Deutschland eben 1945 zu
Ende und danach kam ein vorbildlich demokratischer Staat und
die Wirtschaftswunderles. Das dies aber noch genau die
gleichen Leute waren, diese gedankliche Verbindung wird von
vielen offensichtlich nicht gezogen. Wie soll man sowas auch
begreifen ? (Wenn man es nicht selbst erlebt hat oder
stellvertretend durch seine Eltern).

Darum geht es gar nicht so sehr, denke ich.
Klarf waren es oftmals dieselben Leute. Aber es waren nicht
die üblen Obernazis und, was noch viel wichtiger ist: wer
hätte es denn sonst machen sollen?
Hier war der pragmatische Ansatz in der Gestaltung und ist
heute ebendieser Ansatz in der Beurteilung gefragt.
Und ich denke, die Jungs haben einen guten Job gemacht.

Der Aufbau einer (gar nicht so schlechten) Demokratie ist
keine Reinwaschung von früheren Sünden. Man hat auf Druck der
Aliierten eben das Gewünschte getan, so aus der Deutschen
Mitte heraus kam der Wunsch auf Demokratie bestimmt nicht.

Das ist nicht mehr wichtig, denn wir leben mit dem sehr guten Ergebnis der Arbeit dieser Leute, die heute zum allergrößten Teil tot bzw. im Ruhestand sind.
Es gibt daher keine Schuld mehr, weil die Schuldigen nicht mehr existieren.

Ich sehe mich hingegen nicht verpflichtet jedwede Beleidigung
von selbsternannten Moralhütern zu akzeptieren, nur weil sie
zufällig irgendeiner Gruppierung angehören, die vor 60 Jahren
einmal von Leuten, die zum Vorgänger der BRD gehörten,
verfolgt worden sind.

Komisch, ich habe micht noch nie von ihm beleidigt gefühlt,
auch wenn er mitunter sehr hart urteilt.

Ich habe das bereits kommentiert. Manche Leute hören gar nicht hin oder es ist ihnen egal, was man ihnen sagt.
Das akzeptiere ich, ist ja deren Problem.
Ich für meinen Teil jedoch habe das so verstanden und stehe absolut dazu.

Du kannst dich dagegen wehren, wenn du
dich beleidigt fühlst. Allerdings solltest du hier auch
ehrlich zu dir selbst sein, wenn du schon nach dem oben
angeführten „Gleichheitsgrundsatz“ handelst.

Das bin ich.

Hättest du dich genau so beleidigt gefühlt, wenn bzw. Verona
Feldbusch öffentlich im TV verkündet, dass eine Studie ergeben
hat, dass 60% aller Deutschen Schweissfüße haben ?

Nein, denn auch über Franzosen, Engländer, Syrer u.s.w. kann
das guten Gewissens behauptet werden. Nur bei Japanern wäre
ich vorsichtig…

Oder fühlst du dich nicht doch ein klein bisschen mehr
beleidigt, weil es eben ein Friedman war, der zudem auch noch
Jude ist ? Na ? Aber jetzt eine ehrliche Antwort bitte.

Definitiv: nein.
Es ist schon etwas anderes, als „Antisemit“ bezeichnet zu
werden als als „Schweissfuss“.
Und da hinkt Dein Vergleich.
Besser wäre: " Mathias, würdest Du Dich auch beleidigt fühlen,
wenn Tony Blair sagen würde, alle Deutschen sind Arschlöcher"?

Antwort: ja.

Niemand hat in dieser debatte je von allen Deutschen
gesprochen, du kannst dich immer zu den 75% nicht-Antisemiten
zählen.

Doch, ich interpretiere Friedmanns Aussage so.
Habe ich alles schon erklärt, bitte lies die anderen Postings an Lego und Herbert, da steht alles drin.

Ich sehe mich also nicht als „Rosinenpicker“, sondern als
Angehöäriger der 1. Generation Deutscher nach dem WK 2, die es
sich erlaubt und auch erlauben darf, sich selbst als Deutsche
und parallel als anständige Menschen zu bezeichnen.

Echt ? du bezeichnest dich als anständigen Menschenn ? *gg*
ja, okok, ich weiss ja wie du es meinst.

Klar bin ich das. Zumindest im Alltag.

Mit meinen Steuergeldern, die ich ja brav bezahle, wird ja
nach wie vor Wiedergutmachung betrieben, das soll mir auch
recht sein. Aber mich dafür nun auch noch von Typen wie
Friedmann (der selbst ja auch nicht verfolgt worden ist)
beleidigen lassen zu müssen, lehne ich ab.

du meinst, die Opfer der NS-Zeit sollten dafür etwas dankbarer
sein, dass Deutschland ihnen ein wenig Wiedergutmachung zahlt
für das, was es ihnen angetan hat ?

Falsche Interpretation.
Ich meine, dass nur die wirklichen Opfer beurteilen können, ob
die Schuld der damaligen Regierung und ihrer Mitglieder und
Exekutivorgane bezahlt ist oder überhaupt werden kann.
Friedmann hat hier genausoviel Beurteilungskompetenz wie ich.

Falsch. Friedman ist Sohn von Eltern, die die einzigen
Überlebenden ihrer familien waren. Er ist also quasi ein
letzter grüner Trieb (mit seinem Bruder zusammen) an einem
Toten Baum.Und dann muss man auch noch im Land aufwachsen, wo
er beim Anblick einer jeden älteren Person sich die Frage
stellen kann: „was hast du getan mit meinen Grosseltern und
Cousinen“.

Das haben sich meine Großväter sicherlich auch gefragt, als sie zu den Russen bzw. Engländern in Gefangenschaft mussten.
Das ist kein Argument für mich, heute allen Engländern Dresden oder allen Russen die sibirischen Lager vorzuwerfen.
Die Sache hinkt also, denn Du gehst von dem einen absolut Schuldigen aus.
Den gibt es jedoch nicht.
Und wie gesagt: die damaligen Protagonisten sind fast alle tot bzw. dement.
Die Sache ist vorbei.

Diese Tatsachen und die Erfahrung seiner Eltern färbt auf die
nächste und¨übernächste Generation ab. Auch nachgeborene
Juden („Kinder des Holocaust“) sind somit Überlebende. Viele
schweigen , um nicht anzuecken, manche eben nicht.
Wir werden wohl noch eine Weile eine Verantwortung tragen
müssen, das Problem endet eben nicht mit dem Tod der direkt
Beteiligten

s.o.
Die einzige Verantwortung die ich trage ist es, mein Leben als anständiger Mensch zu leben und mich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen.
Ich sehe mich gegenüber einem Juden nicht mehr in der Verantwortung als gegenüber einem x-beliebigem anderen Menschen. Aber eben auch nicht weniger.
Dahjer brauche ich keinen Michel Friedmann, der mich mit Mahnmalen an meine Erbschuld erinnern will, denn diese gibt es nicht.

Er hat keine Sonderrecht ausser denjenigen, welche er sich
selbst und der ZdJ ihm verleiht.

Als Überlebender der 1. Generation eben doch.

No way. S.o.
Ich bin auch Überlebender der 1. Generation.
Meine Eltern sind noch im Krieg geboren.
Kann ich deshalb zu Putin gehen und ihm sagen, was er für ein Schwein ist, da einer seiner Amtsvorgänger Tausende Deutsche in Lagern ermorden lies oder auf dem Belt erfrieren?

Und ich erkenne diese wiederum nicht an.
Will im Klartext heissen: Friedmann ist ein Volksverhetzer.
Dabei ist es mir wurscht, ob er Jude, Kommunist oder
Lastwagenfahrer ist.

Für einen Volksverhetzter ist er aber reichlich unbeliebt.

Nur bei Leuten wie mir.
Die meisten Deutschen finden gut, wie er sich benimmt, denn die ihnen eingebläute „Political Correctness“ erlaubt es ihnen nicht, etwas negatives über einen Juden zu sagen. Egal wie säuisch er sich benimmt.

Was soll ich dazu sagen? Ich habe von meinem Recht auf freie
Meinungsäußerung gebrauch gemacht und geschrieben, wie ich das
sehe. Und das nun wirklioch mehr als erschöpfend.
Mehr kann ich nicht tun.

Hier schreibt jeder wie er oder sie irgendwas sieht.
Interessant sind aber die Begründungen. Was würde es denn z.B.
einem Herrn Friedman nützen, die Deutschen zu beleidigen ?

Er würde sich als Redakteur weiter profilieren und durch seine
polarisierenden Aussagen evtl. die Auflage steigern. Ausserdem
stärkt er durch solche Aussagen offenbar seine Position im
ZdJ, was ebenfalls tief blicken lässt.

Das alles im Tausch gegen die persönliche Freiheit? Gibt es
jemand, der so bewacht wird, wie Friedman? Ich denke, dem Mann
ists ernst, sonst würde er diesen Preis nicht zahlen.

Ich denke er ist Narziß genug, um die erhöhte Aufmerksamkeit und die Bewachung sogar zu lieben.

Wir haben dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen
auch. Alles andere sollten wir uns nicht noch weitere 60 jahre
lang einreden lassen.

Mir hat noch nie jemand was eingeredet, und ehrlich gesagt,
ich denke, dir auch nicht :smile:

Mir hat niemand was eingeredet, aber ich hoffe, dass noch
mehr, als weitere 60 Jahre die Deutschen sich einer
Verantwortung bewusst sind (ohne das man was einreden muss,
sondern einfach aus dem deutschen selbsverständnis heraus)

Tja, ich hoffe hingegen, dass Deutschland sich von dieser Scheinmoral freimacht und seine eigentliche Verantwortung wieder wahrnimmt. Nämlich diejenige, sein Volk zu schützen, auch gegen Beleidigungen, und sich ganz nebenbei mal wieder um die Wirtschaft kümmert.

Mir ja.
Und was Dich betrifft: hast Du wirklich nicht zugehört? Allein
die jüngsten Ereignisse und das Verhalten von Lambsdorff, Roth
und Spiegel dabei ist für mich bezeichnend.

Übrigens wird in Israel teilweise wesentlich entspannter und
fairer mit der ganzen Diskussion umgegangen, als man es deiner
Meinung nach vermuten lassen könnte.

Ich weiss.
Diejenien Israelis, die ab, sagen wir mal 1960 geboren sind,
scheren sich auch kaum noch um das Thema Holocaust. Sie
bereisen die Welt, machen international Geschäfte und haben
keine Berührungsängste mit Deutschen. Wie wir jungen Deutschen
umgekehrt eben auch.

Das mit den Berührungsängsten sehe ich auch so. Übrigens:
Unter den Israelis gibt es gar nicht so extrem viele, deren
Familien mit dem Holocaust in Berührung kamen. Man denke nur
an die Orientalischen Juden, die amerika-stämmigen oder viele
Russen. Also kann man Israelis auch nicht pauschal als die
Nachfahren der Shoa-üBerlebenden bezeichnen.

Ach nein…!
Ich denke genauso, aber wie wäre es damit, das einmal zu bedenken, wenn mal wieder jemand als Antisemit bezeichnet wird, der Scharons Nazimethoden kritisiert?

Grüße,

Mathias

Hi!

Er sagte, Friedmann würde durch sein verhalten (die ewige
Anklage und Ermahnung) Antisemitismus Vorschub leisten.
Und dem ist zweifellos so.
Das ist zwar unagenehm, aber die wahrheit tut manchmal weh.

Ist nicht so! Jemnad der (latent) antisemitisch ist, sieht in
Friedman eine Bestätigung seiner Vorurteile und bejaht diesen
Satz. Jemand der keinen Antisemitismus in sich trägt, wird
durch Friedman nicht zum Antisemiten.

Das ist eben wieder einmal dieser eher schlichte Versuch, die
Logik umzukehren.
Durch sein Verhalten schafft Friedmann Ressentiments zunächst
gegen sich, dann auch gegen den ZdJ, welcher das dann aufgrund
seiner öffentlichen Unterstützung Friedmanns nur noch
bestätigt.
Ob daraus dann bei einer einzelnen Person wirklich
Antisemitismus erwächst, ist nicht der Hauptpunkt. Es werden
vielmehr negative Einstellungen transportiert und bestätigt.

Genau davon rede ich ja! Jemand der keine negativen Einstellungen hat muss nicht betätigt werden.

Die Sache ist schon etwas komplexer als der Versuch, die
Deutschen in das Lager der Antisemiten und der Juden
aufzuteilen.

Macht ja niemand

Darum geht es gar nicht so sehr, denke ich.
Klarf waren es oftmals dieselben Leute. Aber es waren nicht
die üblen Obernazis und, was noch viel wichtiger ist: wer
hätte es denn sonst machen sollen?
Hier war der pragmatische Ansatz in der Gestaltung und ist
heute ebendieser Ansatz in der Beurteilung gefragt.
Und ich denke, die Jungs haben einen guten Job gemacht.

Der Aufbau einer (gar nicht so schlechten) Demokratie ist
keine Reinwaschung von früheren Sünden. Man hat auf Druck der
Aliierten eben das Gewünschte getan, so aus der Deutschen
Mitte heraus kam der Wunsch auf Demokratie bestimmt nicht.

Das ist nicht mehr wichtig, denn wir leben mit dem sehr guten
Ergebnis der Arbeit dieser Leute, die heute zum allergrößten
Teil tot bzw. im Ruhestand sind.
Es gibt daher keine Schuld mehr, weil die Schuldigen nicht
mehr existieren.

Habe ich von Schuld geredet?

Ich sehe mich hingegen nicht verpflichtet jedwede Beleidigung
von selbsternannten Moralhütern zu akzeptieren, nur weil sie
zufällig irgendeiner Gruppierung angehören, die vor 60 Jahren
einmal von Leuten, die zum Vorgänger der BRD gehörten,
verfolgt worden sind.

Komisch, ich habe micht noch nie von ihm beleidigt gefühlt,
auch wenn er mitunter sehr hart urteilt.

Ich habe das bereits kommentiert. Manche Leute hören gar nicht
hin oder es ist ihnen egal, was man ihnen sagt.
Das akzeptiere ich, ist ja deren Problem.
Ich für meinen Teil jedoch habe das so verstanden und stehe
absolut dazu.

ich höre sehr genau zu und habe eben was anderes verstanden.

Hättest du dich genau so beleidigt gefühlt, wenn bzw. Verona
Feldbusch öffentlich im TV verkündet, dass eine Studie ergeben
hat, dass 60% aller Deutschen Schweissfüße haben ?

Oder fühlst du dich nicht doch ein klein bisschen mehr
beleidigt, weil es eben ein Friedman war, der zudem auch noch
Jude ist ? Na ? Aber jetzt eine ehrliche Antwort bitte.

Definitiv: nein.
Es ist schon etwas anderes, als „Antisemit“ bezeichnet zu
werden als als „Schweissfuss“.
Und da hinkt Dein Vergleich.
Besser wäre: " Mathias, würdest Du Dich auch beleidigt fühlen,
wenn Tony Blair sagen würde, alle Deutschen sind Arschlöcher"?

Antwort: ja.

Niemand hat in dieser debatte je von allen Deutschen
gesprochen, du kannst dich immer zu den 75% nicht-Antisemiten
zählen.

Doch, ich interpretiere Friedmanns Aussage so.

Redet der in Zungen, ich muss nichts interpretieren ich verstehe ihn auch so.

Habe ich alles schon erklärt, bitte lies die anderen Postings
an Lego und Herbert, da steht alles drin.

Ich kenne deine Postings ziemlich genau

Falsche Interpretation.
Ich meine, dass nur die wirklichen Opfer beurteilen können, ob
die Schuld der damaligen Regierung und ihrer Mitglieder und
Exekutivorgane bezahlt ist oder überhaupt werden kann.
Friedmann hat hier genausoviel Beurteilungskompetenz wie ich.

Falsch. Friedman ist Sohn von Eltern, die die einzigen
Überlebenden ihrer familien waren. Er ist also quasi ein
letzter grüner Trieb (mit seinem Bruder zusammen) an einem
Toten Baum.Und dann muss man auch noch im Land aufwachsen, wo
er beim Anblick einer jeden älteren Person sich die Frage
stellen kann: „was hast du getan mit meinen Grosseltern und
Cousinen“.

Das haben sich meine Großväter sicherlich auch gefragt, als
sie zu den Russen bzw. Engländern in Gefangenschaft mussten.
Das ist kein Argument für mich, heute allen Engländern Dresden
oder allen Russen die sibirischen Lager vorzuwerfen.
Die Sache hinkt also, denn Du gehst von dem einen absolut
Schuldigen aus.

Nein, ich gehe vom Umgang eines Menschen mit seiner persönlichen Geschichte aus. Es gibt genügend Deutsche die „den Russen“ eine ganze Menge vorwerfen. Und F. wirft nichtmal „den Deutschen“ etwas vor.

Den gibt es jedoch nicht.
Und wie gesagt: die damaligen Protagonisten sind fast alle tot
bzw. dement.
Die Sache ist vorbei.

Diese Tatsachen und die Erfahrung seiner Eltern färbt auf die
nächste und¨übernächste Generation ab. Auch nachgeborene
Juden („Kinder des Holocaust“) sind somit Überlebende. Viele
schweigen , um nicht anzuecken, manche eben nicht.
Wir werden wohl noch eine Weile eine Verantwortung tragen
müssen, das Problem endet eben nicht mit dem Tod der direkt
Beteiligten

s.o.
Die einzige Verantwortung die ich trage ist es, mein Leben als
anständiger Mensch zu leben und mich für Demokratie und
Menschenrechte einzusetzen.

Tu ich auch

Ich sehe mich gegenüber einem Juden nicht mehr in der
Verantwortung als gegenüber einem x-beliebigem anderen
Menschen.

Aber eben auch nicht weniger.

Dahjer brauche ich keinen Michel Friedmann, der mich mit
Mahnmalen an meine Erbschuld erinnern will, denn diese gibt es
nicht.

Welche Erbschuld, ich rede von Verantwortung, F. soweit ich weiss auch.

Er hat keine Sonderrecht ausser denjenigen, welche er sich
selbst und der ZdJ ihm verleiht.

Als Überlebender der 1. Generation eben doch.

No way. S.o.
Ich bin auch Überlebender der 1. Generation.
Meine Eltern sind noch im Krieg geboren.
Kann ich deshalb zu Putin gehen und ihm sagen, was er für ein
Schwein ist, da einer seiner Amtsvorgänger Tausende Deutsche
in Lagern ermorden lies oder auf dem Belt erfrieren?

Niemand hat Schröder (oder einen anderen Politiker) als ein Schwein beschimpft.

Und ich erkenne diese wiederum nicht an.
Will im Klartext heissen: Friedmann ist ein Volksverhetzer.
Dabei ist es mir wurscht, ob er Jude, Kommunist oder
Lastwagenfahrer ist.

Für einen Volksverhetzter ist er aber reichlich unbeliebt.

Nur bei Leuten wie mir.
Die meisten Deutschen finden gut, wie er sich benimmt, denn
die ihnen eingebläute „Political Correctness“ erlaubt es ihnen
nicht, etwas negatives über einen Juden zu sagen. Egal wie
säuisch er sich benimmt.

Leute wie du scheinen aber in der Mehrheit. Ich kenne schlicht und einfach niemanden, der ihn mag.

Hier schreibt jeder wie er oder sie irgendwas sieht.
Interessant sind aber die Begründungen. Was würde es denn z.B.
einem Herrn Friedman nützen, die Deutschen zu beleidigen ?

Er würde sich als Redakteur weiter profilieren und durch seine
polarisierenden Aussagen evtl. die Auflage steigern. Ausserdem
stärkt er durch solche Aussagen offenbar seine Position im
ZdJ, was ebenfalls tief blicken lässt.

Das alles im Tausch gegen die persönliche Freiheit? Gibt es
jemand, der so bewacht wird, wie Friedman? Ich denke, dem Mann
ists ernst, sonst würde er diesen Preis nicht zahlen.

Ich denke er ist Narziß genug, um die erhöhte Aufmerksamkeit
und die Bewachung sogar zu lieben.

Aufmerksamkeit o.k., die Scharen von Leibwächtern wohl kaum.

Wir haben dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen
auch. Alles andere sollten wir uns nicht noch weitere 60 jahre
lang einreden lassen.

Mir hat noch nie jemand was eingeredet, und ehrlich gesagt,
ich denke, dir auch nicht :smile:

Mir hat niemand was eingeredet, aber ich hoffe, dass noch
mehr, als weitere 60 Jahre die Deutschen sich einer
Verantwortung bewusst sind (ohne das man was einreden muss,
sondern einfach aus dem deutschen selbsverständnis heraus)

Tja, ich hoffe hingegen, dass Deutschland sich von dieser
Scheinmoral freimacht und seine eigentliche Verantwortung
wieder wahrnimmt. Nämlich diejenige, sein Volk zu schützen,
auch gegen Beleidigungen, und sich ganz nebenbei mal wieder um
die Wirtschaft kümmert.

Wirtschaft: o.k., Schutz: o.k. ( und ganz neben bei: Auch F. gehört zu diesem Volk, das du vor Beleidigungen schützen willst, er hat diesen Schutz im Moment wohl nötiger als du)

Ich weiss.
Diejenien Israelis, die ab, sagen wir mal 1960 geboren sind,
scheren sich auch kaum noch um das Thema Holocaust. Sie
bereisen die Welt, machen international Geschäfte und haben
keine Berührungsängste mit Deutschen. Wie wir jungen Deutschen
umgekehrt eben auch.

Das mit den Berührungsängsten sehe ich auch so. Übrigens:
Unter den Israelis gibt es gar nicht so extrem viele, deren
Familien mit dem Holocaust in Berührung kamen. Man denke nur
an die Orientalischen Juden, die amerika-stämmigen oder viele
Russen. Also kann man Israelis auch nicht pauschal als die
Nachfahren der Shoa-üBerlebenden bezeichnen.

Ach nein…!

Wissen die wenigsten!

Ich denke genauso, aber wie wäre es damit, das einmal zu
bedenken, wenn mal wieder jemand als Antisemit bezeichnet
wird, der Scharons Nazimethoden kritisiert?

Scharon zu kritisieren ist kein Antisemitismus (hat niemand behauptet, siehe „Schein-Tabu“). Seine Politik als Nazimethoden zu bezeichnen ist schlicht geschmacklos, nämlich den Opfern des 3. Reichs gegenüber.
Saddam Hussein mit seiner Kurdenpolitik ist da eventuell schon näher dran.

Grüsse, Nicola

Hallo Nicola,

Er sagte, Friedmann würde durch sein verhalten (die ewige
Anklage und Ermahnung) Antisemitismus Vorschub leisten.
Und dem ist zweifellos so.
Das ist zwar unagenehm, aber die wahrheit tut manchmal weh.

Ist nicht so! Jemnad der (latent) antisemitisch ist, sieht in
Friedman eine Bestätigung seiner Vorurteile und bejaht diesen
Satz. Jemand der keinen Antisemitismus in sich trägt, wird
durch Friedman nicht zum Antisemiten.

Das ist eben wieder einmal dieser eher schlichte Versuch, die
Logik umzukehren.
Durch sein Verhalten schafft Friedmann Ressentiments zunächst
gegen sich, dann auch gegen den ZdJ, welcher das dann aufgrund
seiner öffentlichen Unterstützung Friedmanns nur noch
bestätigt.
Ob daraus dann bei einer einzelnen Person wirklich
Antisemitismus erwächst, ist nicht der Hauptpunkt. Es werden
vielmehr negative Einstellungen transportiert und bestätigt.

Genau davon rede ich ja! Jemand der keine negativen
Einstellungen hat muss nicht betätigt werden.

Ich schrieb auch „transportiert“. Ein analog passender Begriff wäre auch „gefördert“ oder eben „kreiert“.

Die Sache ist schon etwas komplexer als der Versuch, die
Deutschen in das Lager der Antisemiten und der Juden
aufzuteilen.

Macht ja niemand

Du erwecktest den Eindruck…

Darum geht es gar nicht so sehr, denke ich.
Klarf waren es oftmals dieselben Leute. Aber es waren nicht
die üblen Obernazis und, was noch viel wichtiger ist: wer
hätte es denn sonst machen sollen?
Hier war der pragmatische Ansatz in der Gestaltung und ist
heute ebendieser Ansatz in der Beurteilung gefragt.
Und ich denke, die Jungs haben einen guten Job gemacht.

Der Aufbau einer (gar nicht so schlechten) Demokratie ist
keine Reinwaschung von früheren Sünden. Man hat auf Druck der
Aliierten eben das Gewünschte getan, so aus der Deutschen
Mitte heraus kam der Wunsch auf Demokratie bestimmt nicht.

Das ist nicht mehr wichtig, denn wir leben mit dem sehr guten
Ergebnis der Arbeit dieser Leute, die heute zum allergrößten
Teil tot bzw. im Ruhestand sind.
Es gibt daher keine Schuld mehr, weil die Schuldigen nicht
mehr existieren.

Habe ich von Schuld geredet?

Du hast von „führeren Sünden“ geredet. Wo ist der Unterschied in der Bedeutung?

Ich sehe mich hingegen nicht verpflichtet jedwede Beleidigung
von selbsternannten Moralhütern zu akzeptieren, nur weil sie
zufällig irgendeiner Gruppierung angehören, die vor 60 Jahren
einmal von Leuten, die zum Vorgänger der BRD gehörten,
verfolgt worden sind.

Komisch, ich habe micht noch nie von ihm beleidigt gefühlt,
auch wenn er mitunter sehr hart urteilt.

Ich habe das bereits kommentiert. Manche Leute hören gar nicht
hin oder es ist ihnen egal, was man ihnen sagt.
Das akzeptiere ich, ist ja deren Problem.
Ich für meinen Teil jedoch habe das so verstanden und stehe
absolut dazu.

ich höre sehr genau zu und habe eben was anderes verstanden.

Das ist Dein gutes Recht und dieses Verständnis ist sicherlich der bequemere Weg.

Hättest du dich genau so beleidigt gefühlt, wenn bzw. Verona
Feldbusch öffentlich im TV verkündet, dass eine Studie ergeben
hat, dass 60% aller Deutschen Schweissfüße haben ?

Oder fühlst du dich nicht doch ein klein bisschen mehr
beleidigt, weil es eben ein Friedman war, der zudem auch noch
Jude ist ? Na ? Aber jetzt eine ehrliche Antwort bitte.

Definitiv: nein.
Es ist schon etwas anderes, als „Antisemit“ bezeichnet zu
werden als als „Schweissfuss“.
Und da hinkt Dein Vergleich.
Besser wäre: " Mathias, würdest Du Dich auch beleidigt fühlen,
wenn Tony Blair sagen würde, alle Deutschen sind Arschlöcher"?

Antwort: ja.

Niemand hat in dieser debatte je von allen Deutschen
gesprochen, du kannst dich immer zu den 75% nicht-Antisemiten
zählen.

Doch, ich interpretiere Friedmanns Aussage so.

Redet der in Zungen, ich muss nichts interpretieren ich
verstehe ihn auch so.

Na dann passt es ja.

Habe ich alles schon erklärt, bitte lies die anderen Postings
an Lego und Herbert, da steht alles drin.

Ich kenne deine Postings ziemlich genau

Dann sollte alles klar sein.

Falsche Interpretation.
Ich meine, dass nur die wirklichen Opfer beurteilen können, ob
die Schuld der damaligen Regierung und ihrer Mitglieder und
Exekutivorgane bezahlt ist oder überhaupt werden kann.
Friedmann hat hier genausoviel Beurteilungskompetenz wie ich.

Falsch. Friedman ist Sohn von Eltern, die die einzigen
Überlebenden ihrer familien waren. Er ist also quasi ein
letzter grüner Trieb (mit seinem Bruder zusammen) an einem
Toten Baum.Und dann muss man auch noch im Land aufwachsen, wo
er beim Anblick einer jeden älteren Person sich die Frage
stellen kann: „was hast du getan mit meinen Grosseltern und
Cousinen“.

Das haben sich meine Großväter sicherlich auch gefragt, als
sie zu den Russen bzw. Engländern in Gefangenschaft mussten.
Das ist kein Argument für mich, heute allen Engländern Dresden
oder allen Russen die sibirischen Lager vorzuwerfen.
Die Sache hinkt also, denn Du gehst von dem einen absolut
Schuldigen aus.

Nein, ich gehe vom Umgang eines Menschen mit seiner
persönlichen Geschichte aus. Es gibt genügend Deutsche die
„den Russen“ eine ganze Menge vorwerfen. Und F. wirft nichtmal
„den Deutschen“ etwas vor.

Doch, das tut er.
Des weiteren werfe ich „den Russen“ nichts vor.
Ich habe im Gegensatz zu Friedmann & Co. dioe menschliche Größe, zu vergeben. Meine Großväter haben vergeben, meine Eltern haben vergeben, und ich hatte weniger zu vergeben als eher vieles zu verstehen.
Ich habe mir ernsthaft Mühe gegeben, den Alltag und die einfachen Motivationen der Menschen für mich zu durchleuchten.
Deshalb komme ich zu dem Schluß, dass niemand heute mehr das Recht hat, anzuklagen wie Friedmann & Co… das tun.

Den gibt es jedoch nicht.
Und wie gesagt: die damaligen Protagonisten sind fast alle tot
bzw. dement.
Die Sache ist vorbei.

Diese Tatsachen und die Erfahrung seiner Eltern färbt auf die
nächste und¨übernächste Generation ab. Auch nachgeborene
Juden („Kinder des Holocaust“) sind somit Überlebende. Viele
schweigen , um nicht anzuecken, manche eben nicht.
Wir werden wohl noch eine Weile eine Verantwortung tragen
müssen, das Problem endet eben nicht mit dem Tod der direkt
Beteiligten

s.o.
Die einzige Verantwortung die ich trage ist es, mein Leben als
anständiger Mensch zu leben und mich für Demokratie und
Menschenrechte einzusetzen.

Tu ich auch

Das hoffe ich.

Ich sehe mich gegenüber einem Juden nicht mehr in der
Verantwortung als gegenüber einem x-beliebigem anderen
Menschen.
Aber eben auch nicht weniger.
Daher brauche ich keinen Michel Friedmann, der mich mit
Mahnmalen an meine Erbschuld erinnern will, denn diese gibt es
nicht.

Welche Erbschuld, ich rede von Verantwortung, F. soweit ich
weiss auch.

Der Begriff „Verantwortung“ wird in diesem Zusammenhang zumeist falsch interpretiert und überstrapaziert.
Ein Mahnmal hat nichts mit Verantwortung zu tun.
Verantwortung heisst im völkerrechtlichen Sinne u.a. auch vergeben.
Und derart auf ein Mahnmal zu bestehen, wie das in Berlin der Fall war demonstreirt in keinster Weise die Bereitschaft, zu vergeben. Obwohl(!) es nichts mehr zu vergeben gibt. Die betreffenden Leute sind alle tot. Mir muss niemand NS-Sünden vergeben, denn ich war nicht dabei.

Er hat keine Sonderrecht ausser denjenigen, welche er sich
selbst und der ZdJ ihm verleiht.

Als Überlebender der 1. Generation eben doch.

No way. S.o.
Ich bin auch Überlebender der 1. Generation.
Meine Eltern sind noch im Krieg geboren.
Kann ich deshalb zu Putin gehen und ihm sagen, was er für ein
Schwein ist, da einer seiner Amtsvorgänger Tausende Deutsche
in Lagern ermorden lies oder auf dem Belt erfrieren?

Niemand hat Schröder (oder einen anderen Politiker) als ein
Schwein beschimpft.

Friedmann hat die nichtjüdischen Deutschen als Antisemiten beschimpft. Das ist hier der Punkt, wenn ich darauf hinweisen darf.
Schröder ist NIchtjude, also wurde auch er beschimpft. er ist nur nicht in der Lage, das zu verstehen.

Und ich erkenne diese wiederum nicht an.
Will im Klartext heissen: Friedmann ist ein Volksverhetzer.
Dabei ist es mir wurscht, ob er Jude, Kommunist oder
Lastwagenfahrer ist.

Für einen Volksverhetzter ist er aber reichlich unbeliebt.

Nur bei Leuten wie mir.
Die meisten Deutschen finden gut, wie er sich benimmt, denn
die ihnen eingebläute „Political Correctness“ erlaubt es ihnen
nicht, etwas negatives über einen Juden zu sagen. Egal wie
säuisch er sich benimmt.

Leute wie du scheinen aber in der Mehrheit. Ich kenne schlicht
und einfach niemanden, der ihn mag.

Nicola, es hat nichts damit zu tun, ob ich Friedmann mag.
Es geht darum, dass er ein volksverhetzender Brandstifter ist. Vielleicht ist er abends beim Bierchen ganz nett, aber das darf hier nicht der Punkt sein.

Hier schreibt jeder wie er oder sie irgendwas sieht.
Interessant sind aber die Begründungen. Was würde es denn z.B.
einem Herrn Friedman nützen, die Deutschen zu beleidigen ?

Er würde sich als Redakteur weiter profilieren und durch seine
polarisierenden Aussagen evtl. die Auflage steigern. Ausserdem
stärkt er durch solche Aussagen offenbar seine Position im
ZdJ, was ebenfalls tief blicken lässt.

Das alles im Tausch gegen die persönliche Freiheit? Gibt es
jemand, der so bewacht wird, wie Friedman? Ich denke, dem Mann
ists ernst, sonst würde er diesen Preis nicht zahlen.

Ich denke er ist Narziß genug, um die erhöhte Aufmerksamkeit
und die Bewachung sogar zu lieben.

Aufmerksamkeit o.k., die Scharen von Leibwächtern wohl kaum.

Wozu braucht er die?
Alles Eitelkeit und natürlich wiederum eine versteckte Anklage.
Er sagt damit: „ich bin Jude und seht her, ich kann mich in Deutschland nicht sicher bewegen!“.
Damit erntet er bei mir, um es ganz deutlich zu sagen, nur tiefste Ablehnung.

Wir haben dieselben Rechte und Pflichten wie alle anderen
auch. Alles andere sollten wir uns nicht noch weitere 60 jahre
lang einreden lassen.

Mir hat noch nie jemand was eingeredet, und ehrlich gesagt,
ich denke, dir auch nicht :smile:

Mir hat niemand was eingeredet, aber ich hoffe, dass noch
mehr, als weitere 60 Jahre die Deutschen sich einer
Verantwortung bewusst sind (ohne das man was einreden muss,
sondern einfach aus dem deutschen selbsverständnis heraus)

Tja, ich hoffe hingegen, dass Deutschland sich von dieser
Scheinmoral freimacht und seine eigentliche Verantwortung
wieder wahrnimmt. Nämlich diejenige, sein Volk zu schützen,
auch gegen Beleidigungen, und sich ganz nebenbei mal wieder um
die Wirtschaft kümmert.

Wirtschaft: o.k., Schutz: o.k. ( und ganz neben bei: Auch F.
gehört zu diesem Volk, das du vor Beleidigungen schützen
willst, er hat diesen Schutz im Moment wohl nötiger als du)

Ich würde hier keinen Unterschied machen.
Im Endeffekt geht es hier um Demokratie und Freiheit.

Ich weiss.
Diejenien Israelis, die ab, sagen wir mal 1960 geboren sind,
scheren sich auch kaum noch um das Thema Holocaust. Sie
bereisen die Welt, machen international Geschäfte und haben
keine Berührungsängste mit Deutschen. Wie wir jungen Deutschen
umgekehrt eben auch.

Das mit den Berührungsängsten sehe ich auch so. Übrigens:
Unter den Israelis gibt es gar nicht so extrem viele, deren
Familien mit dem Holocaust in Berührung kamen. Man denke nur
an die Orientalischen Juden, die amerika-stämmigen oder viele
Russen. Also kann man Israelis auch nicht pauschal als die
Nachfahren der Shoa-üBerlebenden bezeichnen.

Ach nein…!

Wissen die wenigsten!

Ich denke genauso, aber wie wäre es damit, das einmal zu
bedenken, wenn mal wieder jemand als Antisemit bezeichnet
wird, der Scharons Nazimethoden kritisiert?

Scharon zu kritisieren ist kein Antisemitismus (hat niemand
behauptet, siehe „Schein-Tabu“).

Doch, auch das wurde häufig zu verstehen gegeben.
Es ist dumm, immer nur das klar geschriebene Wort zu lesen. Wer zwischen den Zeilen liest, lernt mehr…

Seine Politik als
Nazimethoden zu bezeichnen ist schlicht geschmacklos, nämlich
den Opfern des 3. Reichs gegenüber.

Wieso?

Saddam Hussein mit seiner Kurdenpolitik ist da eventuell schon
näher dran.

Weshalb ist dies dann weniger Beleidigung als die Kritik an Scharon? Sind Kurden weniger wert als Palästinenser? Sind Türken schlechter als Juden oder Israelis?

Du hast Dich in diesem Punkt soeben selbst disqualifiziert.

Grüße,

Mathias

Hallo Matthias,

ich glaube, wir leben in zwei Welten, auf zwei Sternen oder geben den besten beweis dafür, das sich zwei Leute gründlich missverstehen, obwohl sie scheinbar die gleiche Sprache sprechen. Es scheint, als ob hier jeder das Wort des anderen im Mund herumdreht. Was „die Grossen“ in der Politik können, scheinen wir genauso gut zu beherrschen.

Darum geht es gar nicht so sehr, denke ich.
Klarf waren es oftmals dieselben Leute. Aber es waren nicht
die üblen Obernazis und, was noch viel wichtiger ist: wer
hätte es denn sonst machen sollen?
Hier war der pragmatische Ansatz in der Gestaltung und ist
heute ebendieser Ansatz in der Beurteilung gefragt.
Und ich denke, die Jungs haben einen guten Job gemacht.

Der Aufbau einer (gar nicht so schlechten) Demokratie ist
keine Reinwaschung von früheren Sünden. Man hat auf Druck der
Aliierten eben das Gewünschte getan, so aus der Deutschen
Mitte heraus kam der Wunsch auf Demokratie bestimmt nicht.

Das ist nicht mehr wichtig, denn wir leben mit dem sehr guten
Ergebnis der Arbeit dieser Leute, die heute zum allergrößten
Teil tot bzw. im Ruhestand sind.
Es gibt daher keine Schuld mehr, weil die Schuldigen nicht
mehr existieren.

Habe ich von Schuld geredet?

Du hast von „führeren Sünden“ geredet. Wo ist der Unterschied
in der Bedeutung?

Ich rede von den am Aufbau der Demokratie beteiligten. Also um 1950 herum. Von den Sünden dieser Leute spreche ich, und da trifft das Wort Schuld wohl auf den einen oder anderen zu.Aber du bezeichnest das ja als Schnee von gestern.

Das haben sich meine Großväter sicherlich auch gefragt, als
sie zu den Russen bzw. Engländern in Gefangenschaft mussten.
Das ist kein Argument für mich, heute allen Engländern Dresden
oder allen Russen die sibirischen Lager vorzuwerfen.
Die Sache hinkt also, denn Du gehst von dem einen absolut
Schuldigen aus.

Nein, ich gehe vom Umgang eines Menschen mit seiner
persönlichen Geschichte aus. Es gibt genügend Deutsche die
„den Russen“ eine ganze Menge vorwerfen. Und F. wirft nichtmal
„den Deutschen“ etwas vor.

Doch, das tut er.
Des weiteren werfe ich „den Russen“ nichts vor.
Ich habe im Gegensatz zu Friedmann & Co. dioe menschliche
Größe, zu vergeben.

Bist du echt stolz auf diese Grösse. Deine Grossväter sind in einen normalen Krieg gezogen und sind als Kriegsgefangene behandelt worden (meine übrigens auch). Sie haben aber anscheinend überlebt, und der Grossteil deiner restlichen Familie auch. Die Situation ist wohl ein bisschen anders, als bei den diversen Völkermorden der Nazis.

Meine Großväter haben vergeben, meine
Eltern haben vergeben, und ich hatte weniger zu vergeben als
eher vieles zu verstehen.
Ich habe mir ernsthaft Mühe gegeben, den Alltag und die
einfachen Motivationen der Menschen für mich zu durchleuchten.
Deshalb komme ich zu dem Schluß, dass niemand heute mehr das
Recht hat, anzuklagen wie Friedmann & Co… das tun.

Wenn du für dich deinen Frieden gefunden hast, warum regst du dich dann eigentlich über F. und Co so auf? Lass doch auch hier deine Grösse walten und verzeih ihm die Klagen. Zumal sie dich ja anscheinend nicht betreffen.

Ich finde: Manche Dinge sind nicht verzeihbar, man kann sie höchstens akzeptieren.„Ich verzeihe dir/euch, dass deine Vorfahren möglicherweisse daran beteiligt haben, meine gesamte Familie und noch 6 Millionen andere ermordet haben“.
Na ja, auf diese Absolution warte ich jedenfalls nicht, weil sie nicht möglich ist. Und ein Mahnmahl wird für jeden simplen Flugzeugabsturz gebaut, also warum auch nicht für die Opfer der Shoa (das ich dieses komische Ding in Berlin untauglich finde, ist eine andere Sache)

Das hoffe ich.

Ich sehe mich gegenüber einem Juden nicht mehr in der
Verantwortung als gegenüber einem x-beliebigem anderen
Menschen.
Aber eben auch nicht weniger.
Daher brauche ich keinen Michel Friedmann, der mich mit
Mahnmalen an meine Erbschuld erinnern will, denn diese gibt es
nicht.

Welche Erbschuld, ich rede von Verantwortung, F. soweit ich
weiss auch.

Der Begriff „Verantwortung“ wird in diesem Zusammenhang
zumeist falsch interpretiert und überstrapaziert.
Ein Mahnmal hat nichts mit Verantwortung zu tun.
Verantwortung heisst im völkerrechtlichen Sinne u.a. auch
vergeben.

Mahnmal s.o.,

Verantwortung nicht im Sinne von „das das niemals mehr passiert“ das nimmt man den Deutschen nirgends ab, sondern Verantwortung für das was passiert ist.
Aufarbeitung der Geschichte, nicht erst mit 15 im Ethikunterricht und keine Schönrederei, denn: Du willst gerne vergessen, die anderen (nicht nur Juden, auch Menschen diverser Nachbarländer) vergessen das eben noch sehr lange nicht.

Und wirklich peinlich wird es, wenn ein Mario Basler in Yad Washem vor einem Fussballspiel Israel-Deutschland zum ersten mal vom Holocaust hört…

Friedmann hat die nichtjüdischen Deutschen als Antisemiten
beschimpft. Das ist hier der Punkt, wenn ich darauf hinweisen
darf.
Schröder ist NIchtjude, also wurde auch er beschimpft. er ist
nur nicht in der Lage, das zu verstehen.

Und ich erkenne diese wiederum nicht an.
Will im Klartext heissen: Friedmann ist ein Volksverhetzer.
Dabei ist es mir wurscht, ob er Jude, Kommunist oder
Lastwagenfahrer ist.

Für einen Volksverhetzter ist er aber reichlich unbeliebt.

Nur bei Leuten wie mir.
Die meisten Deutschen finden gut, wie er sich benimmt, denn
die ihnen eingebläute „Political Correctness“ erlaubt es ihnen
nicht, etwas negatives über einen Juden zu sagen. Egal wie
säuisch er sich benimmt.

Leute wie du scheinen aber in der Mehrheit. Ich kenne schlicht
und einfach niemanden, der ihn mag.

Nicola, es hat nichts damit zu tun, ob ich Friedmann mag.

Du hast behauptet, die meisten mögen ihn (gezwungenermassen), ich habe gesagt, die meisten schimpfen über ihn, ohne sich an der sogenannten political correctness zu stören. Aber das ist nicht das Thema.

Ich denke er ist Narziß genug, um die erhöhte Aufmerksamkeit
und die Bewachung sogar zu lieben.

Aufmerksamkeit o.k., die Scharen von Leibwächtern wohl kaum.

Wozu braucht er die?
Alles Eitelkeit und natürlich wiederum eine versteckte
Anklage.
Er sagt damit: „ich bin Jude und seht her, ich kann mich in
Deutschland nicht sicher bewegen!“.

Na ja, der niedliche Kuscheljude a la Hans Rosenthal oder Tal Ofarim ist er nicht, das stimmt. Aber frei bewegen kann er sich trotzdem nicht, obwohl er das in diesem ach so freien Land doch eigentlich dürfen müsste. Warum um alles in der Welt regt man sich so über ihn auf, wenn er doch, in den Augen vieler, nur Unsinn erzählt?

Das mit den Berührungsängsten sehe ich auch so. Übrigens:
Unter den Israelis gibt es gar nicht so extrem viele, deren
Familien mit dem Holocaust in Berührung kamen. Man denke nur
an die Orientalischen Juden, die amerika-stämmigen oder viele
Russen. Also kann man Israelis auch nicht pauschal als die
Nachfahren der Shoa-üBerlebenden bezeichnen.

Ach nein…!

Wissen die wenigsten!

Ich denke genauso, aber wie wäre es damit, das einmal zu
bedenken, wenn mal wieder jemand als Antisemit bezeichnet
wird, der Scharons Nazimethoden kritisiert?

Scharon zu kritisieren ist kein Antisemitismus (hat niemand
behauptet, siehe „Schein-Tabu“).

Doch, auch das wurde häufig zu verstehen gegeben.
Es ist dumm, immer nur das klar geschriebene Wort zu lesen.
Wer zwischen den Zeilen liest, lernt mehr…

Zwischen meinen Zeilen kannst du jedenfalls nicht lesen, so viel Missverständnisse, wie es gibt.

Seine Politik als
Nazimethoden zu bezeichnen ist schlicht geschmacklos, nämlich
den Opfern des 3. Reichs gegenüber.

Wieso?

Saddam Hussein mit seiner Kurdenpolitik ist da eventuell schon
näher dran.

Weshalb ist dies dann weniger Beleidigung als die Kritik an
Scharon? Sind Kurden weniger wert als Palästinenser? Sind
Türken schlechter als Juden oder Israelis?

Du hast Dich in diesem Punkt soeben selbst disqualifiziert.

War eine kleine Provokation meinerseits auf deine Provokation. Warum redet den niemand bei anderen Ländern von Nazimethoden? Weil klar ist, das das fast überall Unsinn ist, es aber in Zusammenahng mit Israel anscheinend Spass macht.

Ich habe übrigens vom Irak gesprochen, nicht von der Türkei (in der Türkei sehe ich zwar Unterdrückung, aber keinen Völkermord)!
Saddam Hussein praktizierte etwas das stark Richtung Völkermord an den Kurden geht, erinnerst du dich an den Giftgasangriff? Ich sagte auch nicht, dass er Nazimethoden anwendet, aber näher daran sei, als Sharon (den ich für ein Arschloch halte).

In Palästina sehe ich ebenfalls Unterdrückung, aber keinen Völkermord.

Grüsse, Nicola

Hallo Herbert,

@ Mathias. Ich nehme an, die Studie die Herr Friedmann zitiert
hat, hat mit den 25 % solche Leute gemeint.

Ich denke nicht, dass diese Studie irgendwen stichhaltig „meint“.

Ein Nazi: jemand, der nicht nur den Antijudaismus (ich nehme
an, Lego liest mit *g* ) von der Hitlerei übernommen hat,
sondern auch noch andere vertrottelte ******theorien. Meine
Reaktion: siehe ‚echter Antisemit‘

Da gehe ich mit.
Wobei die Leute, mit denen Du einen getrunken hast, schon superselten sind.
Des weiteren würde ich mit einem dämlichen Neonazi kein Bier trinken gehen. Ist mir auch egal, ob das diffamierend ist oder die Linde rauscht.

Gibt natürlich verschiedene Abstufungen…

Ich finde: wenn man selbst nicht unbedingt in Schubladen
gesteckt werden will, sollte man differenzieren.

Ja.

PS.: Beschwerden über ggf. schlechtes Deutsch, bitte gleich an
meine ehemalige Deutschprofessorin:

Naja, hauptsache Du sprichst ein gutes Österreichisch.
Sonst wirst Du nicht nur als Semit, sondern auch noch als „Deitscher“ ausgegrenzt… :wink:

Grüße,

Mathias

Moin Herbert :smile:

Jetzt hast Du Feuer gespuckt und Lego ein wenig versengt. Ich
habs genau gesehen :smile:

Nuja, schliesslich haben wir Grill-Saison :smile:

Ein echter Antisemit ist z. B. jemand, der allen Juden den Tod
oder zumindest eine Ausgrenzung wünscht. Meine Reaktion
darauf: Nase umdrehen; soll es ihm/ihr beim nächsten Regen
hineinregnen!

Die Anzahl diese Leute an der Gesamtbevölkerung dürfte jedoch in den Promillebereich gehen. Leider reichen jedoch schon bundesweit 300 von den Typen, um durch Drohbriefe, Vandalismus etc. ausreichend Angst und Schrecken zu verbreiten.

Jemand der antisemitische Klischees verbreitet, wie
Jesusmörder, Ostküsten… udergl. Meine Reaktion: Aufklärung
versuchen. Mit diesen Leuten kann man zumeist reden! Ggf.
haben sich einige von ihnen sogar entschuldigt, worauf ich mir
dann mit ihnen ein oder mehrere Bierchen genehmigt habe.

Hier ging es ja nicht mal darum, dass jemand diese Klischees verbreitet, sondern darum, dass er sie bedient (so latent sekundär irgemndwie halt). (PS: was ist denn mit den Ostküsten…hab ich da schon wieder was verpasst ?).

@ Mathias. Ich nehme an, die Studie die Herr Friedmann zitiert
hat, hat mit den 25 % solche Leute gemeint.

Das Problem ist, kein Mensch weiss, was diese Studie, die der Herr Friedman zitiert hat, „gemeint“ hat, denn die Fragestellung ist meines wissens bis heute nicht bekannt. Wenn die Fragestellung allerdings ähnlich albern ist wie diejenige, der Studie, die hier zur Zeit rumgeistert („haben sie Verständnis…“) wundert mich das nicht.

Ein Nazi: jemand, der nicht nur den Antijudaismus (ich nehme
an, Lego liest mit *g* ) von der Hitlerei übernommen hat,
sondern auch noch andere vertrottelte ******theorien. Meine
Reaktion: siehe ?echter Antisemit?

Ok, nur denke ich, wer „echter“ Antisemit ist, bei dem geh ich davon aus, dass er sie auch sonst nicht alle so recht auf der Dachpfanne hat. Ich glaube kaum, dass das Phänomen Antisemitismus bei Personen völlig isoliert auftritt.

Gibt natürlich verschiedene Abstufungen…

Ich finde: wenn man selbst nicht unbedingt in Schubladen
gesteckt werden will, sollte man differenzieren.

Ich werde hier so oft in völlig unterschiedliche Schubladen gesteckt, dass sich das letztendlich irgendwie ausgleicht *g*.

PS.: Beschwerden über ggf. schlechtes Deutsch, bitte gleich an
meine ehemalige Deutschprofessorin:

Du bist entschuldigt, bist ja nich von hier *ggg*

lieben Gruss
M.