ART = Unsinn

alles klar. owt
.

Hallo Frank,

Die Astronauten sehen das Geschehen auf der Erde
während des Hinflugs verlangsamt (Faktor = (2008 – 2003)/8.660
= 0.57735), und während des Rückflugs verschnellert (Faktor =
(2023 – 2008)/(17.320 – 8.660) = 1.732).

Ok, nehmen wir Lichtblitze zur Verdeutlichung.

gerne!

Die Erdbewohner senden sehr kurze Lichtblitze im Intervall von
1 Min. aus und beobachten, wie diese auf der langsamer
laufenden Uhr im Raumschiff einschlagen, so ca. aller 50s.

Ich hoffe, Du hast berücksichtigt, daß das für das Licht "Hin- und Rückweg bedeutet! Die Lichtblitze laufen 1. hin zum Raumschiff, wo sie im Zeitabstand von 2 min (Achtung: Diese „2 min“ sind Erd-Zeit! Die RS-Uhr rückt während dieser Zeitspanne um 1.732 min vor, d. h. die Astronauten empfangen die Lichtblitze im 1.732 min-Takt) eintreffen, und 2. nach ihrer Reflexion wieder zurück. Wenn sie zurück auf der Erde sind, beobachten die Erdbewohner ihr Einschlagen im Raumschiff. Die Erdbewohner sehen das Einschlag-Blitzen im 3 min-Takt. Beachte: Bei „Hin- und Rückweg“ entstehen zwei Zeitverzögerungen („t_Absendeintervall * Verzögerungsfaktor_Hin * Verzögerungsfaktor_Rück“).

Der Raumfahrer sieht ja nun auch, wie auf seiner uhr aller 50
s ein Lichblitz einschlägt.

Er sieht, wie auf seiner Uhr alle 1.732 min ein Lichtblitz einschlägt.

Neugierig, wie er ist, guckt er
auf die Erde woher das kommt.
Er sieht die Uhr, die aller 1 Min… Stopp!!!

Er sieht den Blitzgeber auf der Erde im 1.732 min-Takt (RS-Eigenzeit)blitzen, und die Erde-Uhr zwischen zwei Blitzen um 1 min vorrücken.

Was sieht er denn nun? Für ihn läuft ja die Uhr auf der Erde
langsamer als seine. Wenn auf seiner also 50 s vergangen sind,
müssen es auf der Erduhr weniger (40?) sein!! Das ist aber
unmöglich, er müßte sehen, wie diese aller 1 min einen Takt
abgibt, der dann aus seiner Sicht länger als eine Minute seine
eigene Uhr taktet.

Denk noch mal drüber nach, bitte. Wenn’s geht, aber nicht nur oberflächlich. Man kann’s nämlich verstehen. Wenn man will.

Damit wäre jede Chance vertan, dass irgendetwas gleichzeitig
stattfindet.

a) Ereignisse können gleichzeitig stattfinden. b) in der RT ist genau vorgeschrieben, wie das Kriterium für „zwei Ereignisse finden gleichzeitig statt“ ist (es wird ein Meßverfahren angegeben). c) Die RT sagt, daß wenn zwei Ereignisse in einem Bezugssystem gleichzeitig stattfinden, sie in allen anderen dazu bewegten Bezugssystemen nicht gleichzeitig stattfinden. Gleichzeitigkeit ist also relativ. Ob uns Menschen das gefällt oder nicht, kümmert die Natur wenig, glaube ich. Und wenn Du jetzt meinst, daß ja dann alles im Chaos versinken müßte und man gar nichts mehr rechnen kann, dann irrst Du Dich: Da sehr viele Geschwindigkeiten „unrelativistisch“ sind (v Licht in jeder Richtung gleich schnell unterwegs)! Da wird’s mit ner viertelwegs vernünftigen Erklärung auf Äther-Basis dann schon verdammt eng. Kurz und gut: Äther = Mist = Tschüss. Konsequenz: Galilei-Transformation kann nicht aufrechterhalten werden (weil unvereinbar mit Ergebnis des M-M-Experiments), was automatisch bedeutet, daß man sich vom absoluten Charakter der Zeit verabschieden muß. Lösung: Man findet sich damit ab, daß die Natur so ist, wie sie ist, und nicht so, wie wir sie gerne hätten. Der liebe Gott hat seiner Welt eine relative Zeit verpaßt? Amen! Hat man das geschluckt, kann man die Galilei-Transformation zur Lorentz-Transformation erweitern, staunen, wie einfach diese alles macht, und dabei die Galilei-Trafo als Spezialfall für v Trägheit liegt es? Darf man fragen, wie Du auf diese ganz „erstaunliche“ Erklärung kommst?

Es ist aber imho kein Widerspruch dazu, dass das
Licht gleichzeitig überall ist und dafür keine Zeit benötigt.

Es ist richtig, daß ein Photon keine Eigenzeit hat, und daß das Weltall für ein Photon auf einen Punkt lorentzkontrahiert ist. Die Tatsache, daß sich das Licht trotzdem mit der Geschwindigkeit c ausbreitet, ist davon jedoch peinlich genau zu unterscheiden (und sie stellt nebenbei keinen Widerspruch dar).

korellierte Teuilchen belegen das.

Haha.

Du hast 8.20 Min Lichtlaufzeit registriert.

Ich habe das Licht registriert, nicht die Licht laufzeit (wie bitteschön sollte ich das denn gemacht haben? Wenn ich mir den Sonnenuntergang ansehe, ist das für Dich dann mit einer Laufzeit messung gleichbedeutend?).

Eher bist du (mit deiner Uhrzeit) nicht in der Lage, mit
irgendetwas der Sonne zu interagieren.

Ich kann mit der Sonne genau so interagieren, wie sie mit mir intragieren kann. Wenn sie mich blendet, steht es mir frei, sie mit meiner Taschenlampe zurückzublenden. Ich weiß aber schon, was Du mir verzweifelt mitzuteilen versuchst mit der Ausage, daß ich „mit meiner Uhrzeit“ nicht in der Lage bin, mit irgendetwas in der Sonne zu interagieren. Was Dir im Kopf herumschwirrt, ist die wohlbekannte Kausalitätsfrage der RT (die Antwort in aller Kürze: Zeiten können sich dehnen, aber wie man sich auch verrenkt, eine Ursache liegt immer zeitlich vor ihrer Wirkung).

Für das Licht ist keine Zeit vergangen.

Wenn Du mit der Zeit die Photonen-Eigenzeit meinst: Ja. Die Tatsache, daß das Licht 8 min 20 sec von der Sonne zur Erde gebraucht hat, steht dazu jedoch nicht im Widerspruch.

Gruß
Martin

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NUR @FRANK
(Ohne Hallo)

Nein, noch schloimmer. Hier wurde doppelt gemoppelt. Einmal
Zeitdillatation, zum anderen noch Licht langsamer laufen
sehen.

Du hast immer noch nichts gerafft. Grundlage der SRT ist ja gerade DASS SICH DAS LICHT IM VAKUUM IMMER UND ÜBERALL GLEICH SCHNELL BEWEGT! UNABHÄNGIG VON DER EIGENBEWEGUNG DES SYSTEMS, DES SENDERS ODER DES EMPFÄNGERS (BEOBACHTERS)! ES GIBT KEIN LANGSAMES LICHT UND AUCH KEIN SCHNELLES.
Meine Güte, was eine Ignoranz!

Ohne Gruß

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Hallo Martin,

  1. Es gilt der Spruch von der Zeitdilatation: „Bewegte Uhren
    gehen stets langsamer“.

Der Satz stammt aber weder von Einstein noch aus der RT, oder? Ich meine da irgendwo gelesen zu haben, dass Uhren in gleichförmig geradling bewegten Bezugssystemen gleichschnell gehen.
http://nanoserver/moderne%20ökonomie/relativität.htm

Gruß
Frank

Hallo Martin,

Der Raumfahrer sieht ja nun auch, wie auf seiner uhr aller 50
s ein Lichblitz einschlägt.

Er sieht, wie auf seiner Uhr alle 1.732 min ein Lichtblitz
einschlägt.

Neugierig, wie er ist, guckt er
auf die Erde woher das kommt.
Er sieht die Uhr, die aller 1 Min… Stopp!!!

Er sieht den Blitzgeber auf der Erde im 1.732 min-Takt
(RS-Eigenzeit)blitzen, und die Erde-Uhr zwischen zwei Blitzen
um 1 min vorrücken.

Denk noch mal drüber nach, bitte. Wenn’s geht, aber nicht nur
oberflächlich. Man kann’s nämlich verstehen. Wenn man will.

Habe darüber sehr tuiefgründig nachgedacht und wieder den selben Widerspruch entdeckt, wobei du dir selbst widersprichst.
Wenn er den Blitzgeber in RS-Eigenzeit im Takt von 1,732 Min sieht, können nach deiner Aussage auf der Erde keine 2 Minuten vergangen sein, da diese langsamer vergehen. Es ist vollkommen egal, wiee lange das Licht benötigt, welche ihm die Information liefert, welche Stunde es geschlagen hat.
Nochmasl langsam: Erde beobachtet ständig RS-Uhr und eigene, RS ständig Erduhr und eigene. Wenn Erduhr aller 2 Min einen Blitz absendet, muß auf der Erde wie im RS beobachtet werden, dass diese bei sek. 1,732 auf der RS-Uhr „einschlägt“. Es ist so unmöglich, dass für das RS die Uhren auf der Erde langsamer gehen können als auf ihm, da sie auf der Erde ja schon schneller gehen.

„Schneller“ und „langsamer“ sind auch antag. Widersprüche. Langsamer und langsamer gibts nicht, nirgends. Wenn ich behaupte, das eine sei sxchneller, impliziere ich damit gleichzeitig, dass das andere langsamer ist.

Im übrigen ist das Beispiel, welches wir gewählt haben, eh etqwas ungünstig. Die RS-Uhr kann nämlich nur genaui dann langsamer laufen, während das RS beschleunigt wird. Egal ob negativ oder positiv. (jedenfalls lt. Einstein :smile:

Gruß
Frank

server nicht gefunden (o.w.T.)

http://nanoserver/moderne%20ökonomie/relativität.htm

korrigiert
Hallo Martin,

  1. Es gilt der Spruch von der Zeitdilatation: „Bewegte Uhren
    gehen stets langsamer“.

Der Satz stammt aber weder von Einstein noch aus der RT, oder? Ich meine da irgendwo gelesen zu haben, dass Uhren in gleichförmig geradling bewegten Bezugssystemen gleichschnell gehen.
http://kds-nano.dyndns.biz/moderne%20ökonomie/relati…

Gruß
Frank

aua
Hallo Martin

a) Ereignisse können gleichzeitig stattfinden. b) in der RT
ist genau vorgeschrieben, wie das Kriterium für „zwei
Ereignisse finden gleichzeitig statt“ ist (es wird ein
Meßverfahren angegeben). c) Die RT sagt, daß wenn zwei
Ereignisse in einem Bezugssystem gleichzeitig stattfinden, sie
in allen anderen dazu bewegten Bezugssystemen nicht
gleichzeitig stattfinden. Gleichzeitigkeit ist also relativ.
Ob uns Menschen das gefällt oder nicht, kümmert die Natur
wenig, glaube ich. Und wenn Du jetzt meinst, daß ja dann alles
im Chaos versinken müßte und man gar nichts mehr rechnen kann,
dann irrst Du Dich: Da sehr viele Geschwindigkeiten
„unrelativistisch“ sind (v

Hallo Frank!
Ich (wir) warte(n) immer noch auf Deine Tabelle zur 0.5c-Reise.

Grüße Safog

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Hallo Frank!
Ich (wir) warte(n) immer noch auf Deine Tabelle zur
0.5c-Reise.

http://kds-nano.dyndns.biz/relativitaet/Widersprüche…:

Gruß
Frank

Ist das geil!
Hallo Frank!

Ich (wir) warte(n) immer noch auf Deine Tabelle zur
0.5c-Reise.

http://kds-nano.dyndns.biz/relativitaet/Widersprüche…:

ist das geil!

Frank stellt alles auf den Kopf!

ich habe schon angefangen zu antworten auf deinen beitrag:

„Quantenchaos auf der Erde oder trödelndes Licht“

irgendwann um 0 uhr nachts, als ich nach hause kam, es dann aber zunaechst sein gelassen, ich war einfach zu baff ueber deine blockade und deine unlogischen mittel, die dinge so zurecht zu drehen, bis sie dir passen.

aber hier mit der tabelle auf deiner seite sind widersprueche bei dir im dutzend belegt mit der offensichtlichkeit eines knueppels vor den kopf.

sagtest du nicht weiter oben, dass nach deiner meinung die eigenzeit des astronauten nur dann langsamer gehen kann, wenn er beschleunigt wird? naja, darauf will ich gar nicht eingehen, da man dich nicht ueberzeugen kann, mach vielleicht spaeter (wenn ich zu bloed bin mir die zeit zu nehmen)

selbst mit galilei-transformationen und endlicher lichtgeschwindigkeit sind die ersten 4 spalten der tabelle mit respekt zueinander falsch. mache nur galilei und c=299458792m/s und du wirst dir maechtig wundern tun, ditt kann ick dir sagen.

dann hast du rechts aussen mit relat. lorentztransformation gerechnet. nur halt wieder nicht korrekt. du sagst hier, sie beschleunigen die ganze zeit gleichmaessig, bis dass sie auf halber strecke 0.5 c erreichen und umkehren. fangen wir so an, erklaere mir doch bitte einmal aus deiner sicht, wie die zeitkontraktion der eigenzeit der astronauten zustande kommt waehrend des fluges und wie du es rechnest mit der beschleunigung, denn du behauptest ja, dass nur dann eine kontraktion der eigenzeit zustande kommt, wenn der raumfahrer beschleunigt. dummerweise scheinst du von anfang an benutzt zu haben:

t’=t/sqrt(1-beta^2)

da steht nur die geschwindigkeit drin, wo hast du nach deiner argumentation die beschleunigung gelassen? wie kommt es, dass die zahlenwerte in deiner letzten spalte so aussehen wie berechnet nach obiger formel mit der dauerhaften reisegeschwindigkeit von 0.5 c, wo du doch sagst, du erreichst erst auf halber strecke 0.5 c? wie kann das sein *ggggggggggg*?

ach ja, klassische mechanik. wenn ein flugkoerper waehrend des ganzen fluges beschleunigt, gleichmaessig, wie kann dann dein maenniken die strecke von 10 ly in 20 jahren bewaeltigen, wo er im mittel nur mir 0.25 c fliegt, da er im scheitelpunkt mit 0.5 c fliegt?

bitte, beantworte mir alle fragen und recht bald, ausfuehrlich. nimmm dir die zeit einfach mal.

viele gruesse, peter

hier deine tabelle bzw. noch mehr von deiner seite, wo nicht alles aus deiner tastatur stammt, das muss gespeichert und dokumentiert werden. die erste tabelle ist noch von martin, dann kommt die deinige.

Zu relativistischen Geschwindigkeiten:
für eine Reise zu einem 5 lj entfernten Stern mit der Geschwindigkeit v = 0.5 c sieht der Fahrplan folgendermaßen aus (ich empfehle einen Ausdruck auf Papier, weil man dann die Tabelle besser überblicken kann):


Reise (Hin- + Rückflug) zu einem 5 lj entfernten Stern
mit der Geschwindigkeit v = 0.5 c
~
-----------------------------------------------------------
~
Abflug von Erde : 2003
Ankunft auf Stern : 2013
Abflug vom Stern : eine Stunde nach Ankunft
 (--\> Aufenthaltsdauer vernach-
 lässigbar)
Rückkehr auf die Erde: 2023
~
-----------------------------------------------------------
~
Gesamt-Reisedauer...
 ...von Erde + Stern beurteilt: 20 Jahre
 ...für die Astronauten : 17.320 Jahre
~
Gesamt-Reisestrecke...
 ...von Erde + Stern beurteilt: 10 lj
 ...für die Astronauten : 8.660 lj
~
-----------------------------------------------------------
~
Uhr auf A lesen | Uhr auf A lesen | Uhr auf
Erde auf der | Stern auf der | Raumschiff
steht Erde-Uhr | steht Stern-Uhr | steht
auf... ab... | auf... ab... | auf...
 | |
--------------------+----------------------+---------------
2003 2003 | 2003 1998 | 0.000
--------------------+----------------------+---------------
2004 2003.5 | 2004 1999.5 | 0.866 Jahre
2005 2004 | 2005 2001 | 1.732 Jahre
2006 2004.5 | 2006 2002.5 | 2.598 Jahre
2007 2005 | 2007 2004 | 3.464 Jahre
2008 2005.5 | 2008 2005.5 | 4.330 Jahre
2009 2006 | 2009 2007 | 5.196 Jahre
2010 2006.5 | 2010 2008.5 | 6.062 Jahre
2011 2007 | 2011 2010 | 6.928 Jahre
2012 2007.5 | 2012 2011.5 | 7.794 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2013 2008 | 2013 2013 | 8.660 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2014 2009.5 | 2014 2013.5 | 9.526 Jahre
2015 2011 | 2015 2014 | 10.392 Jahre
2016 2012.5 | 2016 2014.5 | 11.258 Jahre
2017 2014 | 2017 2015 | 12.124 Jahre
2018 2015.5 | 2018 2015.5 | 12.990 Jahre
2019 2017 | 2019 2016 | 13.856 Jahre
2020 2018.5 | 2020 2016.5 | 14.722 Jahre
2021 2020 | 2021 2017 | 15.588 Jahre
2022 2021.5 | 2022 2017.5 | 16.454 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2023 2023 | 2023 2018 | 17.320 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
~
"A" = Astronauten

Hier sieht man den Unfug deutlich. Auf halber Strecke sind für ihn 8,66y vergangen. Das Licht von der Erde, das doppelt so schnell ist, soll ihm aber 3,66 Jahre weniger anzeigen als auf der Erde? Wie geht das? Demnach müsste das Licht langsamer sein als er :frowning: Also nicht seine beschleunigte Uhr geht langsamer, nein, die unbeschleunigte Erduhr vergeht noch viel langsamer. Licht von der Erde überholt ihn kontinuierlich - ein langsamer ist vollkommen unmöglich.
Es gibt dafür wirklich nur eine vernünftige Lösung: er sieht die Uhr auf dem fernen Planeten genau bei 2003, bevor er losfliegt. Das stimmt auch mit korellierten Teilchen der Quantenmechanik überein. Genau hier ist der Denkfähler der ART.

Korrektur der Tabelle:

für eine Reise zu einem 5 lj entfernten Stern mit der Geschwindigkeit v = 0.5 c sieht der Fahrplan folgendermaßen aus (ich empfehle einen Ausdruck auf Papier, weil man dann die Tabelle besser überblicken kann):


Reise (Hin- + Rückflug) zu einem 5 lj entfernten Stern
mit der Geschwindigkeit v = 0.5 c
~
-----------------------------------------------------------
~
Abflug von Erde : 2003
Ankunft auf Stern : 2013
Abflug vom Stern : eine Stunde nach Ankunft
 (--\> Aufenthaltsdauer vernach-
 lässigbar)
Rückkehr auf die Erde: 2023
~
-----------------------------------------------------------
~
Gesamt-Reisedauer...
 ...von Erde + Stern beurteilt: 20 Jahre
 ...für die Astronauten : 17.320 Jahre
~
Gesamt-Reisestrecke...
 ...von Erde + Stern beurteilt: 10 lj
 ...für die Astronauten : 8.660 lj
~
-----------------------------------------------------------
~
Uhr auf A lesen | Uhr auf A lesen | Uhr auf
Erde auf der | Stern auf der | Raumschiff
steht Erde-Uhr | steht Stern-Uhr | steht
auf... ab... | auf... ab... | auf...
 | |
--------------------+----------------------+---------------
2003 2003 | 2003 2003 | 0.000
--------------------+----------------------+---------------
2004 2004 | 2004 2004 | 0.866 Jahre
2005 2005 | 2005 2005 | 1.732 Jahre
2006 2006 | 2006 2006 | 2.598 Jahre
2007 2007 | 2007 2007 | 3.464 Jahre
2008 2008 | 2008 2008 | 4.330 Jahre
2009 2009 | 2009 2009 | 5.196 Jahre
2010 2010 | 2010 2010 | 6.062 Jahre
2011 2011 | 2011 2011 | 6.928 Jahre
2012 2012 | 2012 2012 | 7.794 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2013 2013 | 2013 2013 | 8.660 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2014 2014 | 2014 2014 | 9.526 Jahre
2015 2015 | 2015 2015 | 10.392 Jahre
2016 2016 | 2016 2016 | 11.258 Jahre
2017 2017 | 2017 2017 | 12.124 Jahre
2018 2018 | 2018 2018 | 12.990 Jahre
2019 2019 | 2019 2019 | 13.856 Jahre
2020 2020 | 2020 2020 | 14.722 Jahre
2021 2021 | 2021 2021 | 15.588 Jahre
2022 2022 | 2022 2022 | 16.454 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2023 2023 | 2023 2023 | 17.320 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
~
"A" = Astronauten

Der Grund für die Änderung: der Astronaut wird während des Fluges gleichmäßig beschleunigt. Deshalb vergeht seine Eigenzeit langsamer.

aua

Hallo Frank!

Ich (wir) warte(n) immer noch auf Deine Tabelle zur
0.5c-Reise.

http://kds-nano.dyndns.biz/relativitaet/Widersprüche…:

ist das geil!

Frank stellt alles auf die Beine, Kopf stehts ja bereits!

ich habe schon angefangen zu antworten auf deinen beitrag:

„Quantenchaos auf der Erde oder trödelndes Licht“

Dummerweise muß ich dir recht geben, (scheiß falscher Väller) das kann ich nicht so stehen lassen. War aber nicht so gedacht.
Fakt ist ja, dass sich dadurch , dass er beschleunigt, ja erst schneller wird. Das wollte ich nur wegen Axel nochmal klarstellen, der mir mehrfach unterstellt hat, ich würde mich garnicht beschleunigen wollen, oder so.
Kommt davon, wenn man alles nebenbei macht :frowning:

Gruß
Frank

Hallo Frank,

Ich (wir) warte(n) immer noch auf Deine Tabelle zur
0.5c-Reise.

http://kds-nano.dyndns.biz/relativitaet/Widersprüche…:

ist das geil!

Frank stellt alles auf die Beine, Kopf stehts ja bereits!

ich habe schon angefangen zu antworten auf deinen beitrag:

„Quantenchaos auf der Erde oder trödelndes Licht“

Dummerweise muß ich dir recht geben, (scheiß falscher Väller)
das kann ich nicht so stehen lassen. War aber nicht so
gedacht.

Worauf gibst Du mir recht?

gibst du mir hierauf recht?
selbst mit galilei-transformationen und endlicher lichtgeschwindigkeit sind die ersten 4 spalten der tabelle mit respekt zueinander falsch. mache nur galilei und c=299458792m/s und du wirst dir maechtig wundern tun, ditt kann ick dir sagen.

Hier sind noch fragen von mir!
fangen wir so an, erklaere mir doch bitte einmal aus deiner sicht, wie die zeitkontraktion der eigenzeit der astronauten zustande kommt waehrend des fluges und wie du es rechnest mit der beschleunigung, denn du behauptest ja, dass nur dann eine kontraktion der eigenzeit zustande kommt, wenn der raumfahrer beschleunigt. dummerweise scheinst du von anfang an benutzt zu haben:
t’=t/sqrt(1-beta^2)

Hierauf?
da steht nur die geschwindigkeit drin, wo hast du nach deiner argumentation die beschleunigung gelassen? wie kommt es, dass die zahlenwerte in deiner letzten spalte so aussehen wie berechnet nach obiger formel mit der dauerhaften reisegeschwindigkeit von 0.5 c, wo du doch sagst, du erreichst erst auf halber strecke 0.5 c? wie kann das sein *ggggggggggg*?

Hierauf bestimmt? Ja?
ach ja, klassische mechanik. wenn ein flugkoerper waehrend des ganzen fluges beschleunigt, gleichmaessig, wie kann dann dein maenniken die strecke von 10 ly in 20 jahren bewaeltigen, wo er im mittel nur mir 0.25 c fliegt, da er im scheitelpunkt mit 0.5 c fliegt?

bitte, beantworte mir alle fragen und recht bald, ausfuehrlich. nimmm dir die zeit einfach mal in kuerze, damit es bald und ausfuehrlich erscheint.

Fakt ist ja, dass sich dadurch , dass er beschleunigt,
ja erst schneller wird. Das wollte ich nur wegen Axel nochmal
klarstellen, der mir mehrfach unterstellt hat, ich würde mich
garnicht beschleunigen wollen, oder so.

Das habe ich so bei Axel gar nicht gelesen, aber sei es drum.

Kommt davon, wenn man alles nebenbei macht :frowning:

Neee, Du sagst, Du haettest die Wahrheit mit Loeffeln gefressen wider hunderte Geisterfahrer und dies in Beschaeftigung seit Jahren. Es zeigt auf, wieviel Du wirklich verstehst oder meinst zu verstehen.

bitte, beantworte mir alle fragen und recht bald, ausfuehrlich. nimmm dir die zeit einfach mal in kuerze, damit es bald und ausfuehrlich erscheint.

viele gruesse, peter

update der frankschen tabelle
hallo frank,

hier ist nun das update deiner seite, ich moechte ihre entwicklung und die fehler von dir halt laufend dokumentieren und archivieren. zwecks festnageln, du verstehst:

http://kds-nano.dyndns.biz/relativitaet/Widersprüche…:

iststand:

Hier sieht man den Unfug deutlich. Auf halber Strecke sind für ihn 8,66y vergangen. Das Licht von der Erde, das doppelt so schnell ist, soll ihm aber 3,66 Jahre weniger anzeigen als auf der Erde? Wie geht das? Demnach müsste das Licht langsamer sein als er :frowning: Also nicht seine beschleunigte Uhr geht langsamer, nein, die unbeschleunigte Erduhr vergeht noch viel langsamer. Licht von der Erde überholt ihn kontinuierlich - ein langsamer ist vollkommen unmöglich.
Es gibt dafür wirklich nur eine vernünftige Lösung: er sieht die Uhr auf dem fernen Planeten genau bei 2003, bevor er losfliegt. Das stimmt auch mit korellierten Teilchen der Quantenmechanik überein. Genau hier ist der Denkfähler der ART.

Korrektur der Tabelle:

für eine Reise zu einem 5 lj entfernten Stern mit der Geschwindigkeit v = 0.5 c sieht der Fahrplan folgendermaßen aus (ich empfehle einen Ausdruck auf Papier, weil man dann die Tabelle besser überblicken kann):


Reise (Hin- + Rückflug) zu einem 5 lj entfernten Stern
mit der Geschwindigkeit v = 0.5 c
~
-----------------------------------------------------------
~
Abflug von Erde : 2003
Ankunft auf Stern : 2013
Abflug vom Stern : eine Stunde nach Ankunft
 (--\> Aufenthaltsdauer vernach-
 lässigbar)
Rückkehr auf die Erde: 2023
~
-----------------------------------------------------------
~
Gesamt-Reisedauer...
 ...von Erde + Stern beurteilt: 20 Jahre
 ...für die Astronauten : 17.320 Jahre
~
Gesamt-Reisestrecke...
 ...von Erde + Stern beurteilt: 10 lj
 ...für die Astronauten : 8.660 lj
~
-----------------------------------------------------------
~
Uhr auf A lesen | Uhr auf A lesen | Uhr auf
Erde auf der | Stern auf der | Raumschiff
steht Erde-Uhr | steht Stern-Uhr | steht
auf... ab... | auf... ab... | auf...
 | |
--------------------+----------------------+---------------
2003 2003 | 2003 2003 | 0.000
--------------------+----------------------+---------------
2004 2004 | 2004 2004 | 0.866 Jahre
2005 2005 | 2005 2005 | 1.732 Jahre
2006 2006 | 2006 2006 | 2.598 Jahre
2007 2007 | 2007 2007 | 3.464 Jahre
2008 2008 | 2008 2008 | 4.330 Jahre
2009 2009 | 2009 2009 | 5.196 Jahre
2010 2010 | 2010 2010 | 6.062 Jahre
2011 2011 | 2011 2011 | 6.928 Jahre
2012 2012 | 2012 2012 | 7.794 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2013 2013 | 2013 2013 | 8.660 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2014 2014 | 2014 2014 | 9.526 Jahre
2015 2015 | 2015 2015 | 10.392 Jahre
2016 2016 | 2016 2016 | 11.258 Jahre
2017 2017 | 2017 2017 | 12.124 Jahre
2018 2018 | 2018 2018 | 12.990 Jahre
2019 2019 | 2019 2019 | 13.856 Jahre
2020 2020 | 2020 2020 | 14.722 Jahre
2021 2021 | 2021 2021 | 15.588 Jahre
2022 2022 | 2022 2022 | 16.454 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
2023 2023 | 2023 2023 | 17.320 Jahre
--------------------+----------------------+---------------
~
"A" = Astronauten

Der Grund für die Änderung: der Astronaut wird während des Fluges beschleunigt. Deshalb vergeht seine Eigenzeit langsamer.

Unterstellen wir, dass diese Beschleunigungsphase unbedeutend gering ist, also vielleicht ca. innerhalb einer Stunde, dürften die Zahlen grob mit der real meßbaren Zeit übereinstimmen. Dargestellt werden soll damit vor allem, dass sich in den Zeitabläufen hier kein Widerspruch ergibt.

etwas tiefer und aelter steht die erste kopie dieser seite von mir nebst kritik.

naemlich hier:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

nun, aber in dieser tabelle und erlaeuterungen, nun ein wenig geaendert, frage ich mich folgendes:

du sagtest doch, dass nur waehrend der beschleunigung eine eigenzeitkontraktion auftritt? aber nun laeuft diese nur ueber eine stunde, um auf 0.5 c zu kommen. die eigenzeitkontraktion in deiner tabelle in der letzten spalte dauert aber an? ist ja richtig imho als „alphysikist“, aber wie kommst du zu deiner meinungsaenderung und wie begruendet es sich nach frankscher physik?

viele gruesse, peter

Huhu,

Worauf gibst Du mir recht?

Na dass es Unsinn ergibt, wenn er während des kompletten Fluges beschleunigen würde.
Korrektur auf der Seite gelesen?

gibst du mir hierauf recht?
selbst mit galilei-transformationen und endlicher
lichtgeschwindigkeit sind die ersten 4 spalten der tabelle mit
respekt zueinander falsch. mache nur galilei und
c=299458792m/s und du wirst dir maechtig wundern tun, ditt
kann ick dir sagen.

x = x´+vt, wo gibts da Probleme??? x´+4,9304 Bio km/a*2,5a=x´+11,826 Bio km.

Frank

Urknall ade.

hallo frank,

hier ist nun das update deiner seite, ich moechte ihre
entwicklung und die fehler von dir halt laufend dokumentieren
und archivieren. zwecks festnageln, du verstehst:

http://kds-nano.dyndns.biz/relativitaet/Widersprüche…:

„ggg“ Da ist nix zum festnageln, war falsch ausgedrückt, habe ich doch zugegeben. Der große Unterschied zu Martin ist aber, dass ich hier nicht noch die Zeiten auf Erde und Stern relativiere. Das ist unmöglich.
Daraus schlußfolgert sehr entscvheidend, dass weit entfernte Sterne nicht wie in der Vergangenheit gesehen werden, sonder so, wie sie im Moment sind!! Das, was ich sehe, passiert auch gleichzeitig auf dem Stern.
Faktisch kann die Hintergrundstrahlung unmöglich ein Urknallrelikt sein, da sie ebend erst entstanden ist.

Frage an dich: hast DU wenigstens den Widerspruch mit „zweimal langsamer geht nicht“ kapiert?

Gruß
Frank

hallo frank,

hier ist nun das update deiner seite, ich moechte ihre
entwicklung und die fehler von dir halt laufend dokumentieren
und archivieren. zwecks festnageln, du verstehst:

http://kds-nano.dyndns.biz/relativitaet/Widersprüche…:

„ggg“ Da ist nix zum festnageln, war falsch ausgedrückt, habe
ich doch zugegeben. Der große Unterschied zu Martin ist aber,
dass ich hier nicht noch die Zeiten auf Erde und Stern
relativiere. Das ist unmöglich.

jaja, nach frank unmoeglich, aber lassen wir das.

Du sagtest aber vorhin, dass nur solange Beschleunigung vorherrscht die Eigenzeit langsamer ablaeuft. WIe kommt Dein Sinneswandel zustande? Wo hast Du die Beschleunigung in Deiner Formel versteckt, mit der Du die letzte Zeile berechnet hast? Wenn die Kontraktion nur von der Beschleunigung abhaengt und nicht von der wann mit welcher Groesse erreichten Geschwindigkeit, dann muss sich dies auch in der Formel niederschlagen. Erklaere mir bitte, wie Du das rechnen willst. Denn Du hast es doch gerechnet, auch wenn die Zahlenwerte sich gleichen wie bei Martin, nur halt meinst Du, dass die Zeitkontraktion voellig anders zustande kommt. Ich warte und warte …

Daraus schlußfolgert sehr entscvheidend, dass weit entfernte
Sterne nicht wie in der Vergangenheit gesehen werden, sonder
so, wie sie im Moment sind!! Das, was ich sehe, passiert auch
gleichzeitig auf dem Stern.

Dazu schrieb ich unter „aua“ etwas.

Faktisch kann die Hintergrundstrahlung unmöglich ein
Urknallrelikt sein, da sie ebend erst entstanden ist.

Wie ist sie denn eben enstanden nach frankscher These?

Frage an dich: hast DU wenigstens den Widerspruch mit „zweimal
langsamer geht nicht“ kapiert?

Ich sehe bei bestem Willen keinen Widerspruch. Ich fand, dass Du es nciht verstanden hast und daraus totalen Bockmist produziert hast. Ich habe immer noch seit gestern nacht um 0 Uhr ein Galeon-Fenster-Tab auf mit dem Beginn einer Antwort und ich habe lange ueberlegt, womit ich Dir konter, da ich und andere bisher wohl nicht in der Lage waren, Dir die frankschen Knoten zu ziehen. Ich weiss es jetzt, ich zitiere Dir die Vorlesungen von Feynman. Aber erst in der Nacht, dann aber promised. Jetzt geht es erst mal hier weiter.

viele Gruesse, peter

und das hier nochj:

Hier sind noch fragen von mir!
fangen wir so an, erklaere mir doch bitte einmal aus deiner sicht, wie die zeitkontraktion der eigenzeit der astronauten zustande kommt waehrend des fluges und wie du es rechnest mit der beschleunigung, denn du behauptest ja, dass nur dann eine kontraktion der eigenzeit zustande kommt, wenn der raumfahrer beschleunigt. dummerweise scheinst du von anfang an benutzt zu haben:
t’=t/sqrt(1-beta^2)

Hallo Frank,

Worauf gibst Du mir recht?

Na dass es Unsinn ergibt, wenn er während des kompletten
Fluges beschleunigen würde.
Korrektur auf der Seite gelesen?

Schon seit Stunden, ja.

gibst du mir hierauf recht?
selbst mit galilei-transformationen und endlicher
lichtgeschwindigkeit sind die ersten 4 spalten der tabelle mit
respekt zueinander falsch. mache nur galilei und
c=299458792m/s und du wirst dir maechtig wundern tun, ditt
kann ick dir sagen.

x = x´+vt, wo gibts da Probleme??? x´+4,9304 Bio
km/a*2,5a=x´+11,826 Bio km.

Allein hier eine ganze Menge. Sagen wir so, dass Du bei Abflug als A sowohl Erde als auch Planet im Jahre 2003 siehst (der kalender ist alt anders oder wir nehmen deine ansicht dazu der frankschen gleichzeitigkeit, ist zunaechst egal wie rum :smile:. Nun rast Du irre schnell los. Das Licht von der Erde kommt einfach nicht schnell genug nach. Nehmen wir an, dass Du mit c fliegst oder mit 1 nm/a unter c und Du beschleunigst instantan auf volle Pulle. Kommst Du auf dem Planet x in 5 ly Entfernung zur Erde an, hast Du einfach die Uhr auf der Erde nur um 5ly/1nm*a fortschreiten sehen aus dem Raumschiff heraus. Selbst mit nur einer Rechnung nach Galilei oder klassisch wie immer Du es nennen willst, kommst Du nciht daran vorbei. Siehe Deine lustige Formel oben. Die ersten 4 Spalten Deiner Tabelle sind mit Respekt zueinander falsch.

Es sei denn, Du erklaerst jetzt, dass sich Licht unendlich schnell ausbreitet. Willst Du das tun?

viele Gruesse, Peter

und das hier noch:

Hier sind noch fragen von mir!
fangen wir so an, erklaere mir doch bitte einmal aus deiner sicht, wie die zeitkontraktion der eigenzeit der astronauten zustande kommt waehrend des fluges und wie du es rechnest mit der beschleunigung, denn du behauptest ja, dass nur dann eine kontraktion der eigenzeit zustande kommt, wenn der raumfahrer beschleunigt. dummerweise scheinst du von anfang an benutzt zu haben:
t’=t/sqrt(1-beta^2)

Eigenzeit des Photons

Hi Martin

Zu der schönen Erklärung (schade für Frank, daß er so stereotyp und starr denkt) sei eine kleine Korrektur angefügt:

Es ist aber imho kein Widerspruch dazu, dass das
Licht gleichzeitig überall ist und dafür keine Zeit benötigt.

Es ist richtig, daß ein Photon keine Eigenzeit hat, und daß
das Weltall für ein Photon auf einen Punkt lorentzkontrahiert
ist.

Für das Licht ist keine Zeit vergangen.

Wenn Du mit der Zeit die Photonen-Eigenzeit meinst: Ja.

Das ist nicht ganz richtig: auf dem Lichtkegel (das Ding, das Frank trotz vormaliger Belehrung immer wieder mit dem Ereignishorizont verwechselt) ist die Viererdistanz = 0, nicht die Eigenzeit. Und in dem Gedankenexperimentraumschiff, das sich mit c bewegt, hat der Innenraum immer noch seine Ausmaße, die es beim Start hatte, und seine Uhr geht immer noch so, wie sie bei der Startsynchronisation ging.

Also wenn das Licht x Lj Strecke zurückgelegt hat, zeigt seine eigene Uhr 5J an.

Anders mit der Umgebung des Lichtes: Das Universum ist tatsächlich infinit längenkontrahiert, und alle Uhren stehen still.

Gruß

Metapher

3 „Gefällt mir“

Gleichzeitig
Hallo Frank,

a) Ereignisse können gleichzeitig stattfinden. b) in der RT
ist genau vorgeschrieben, wie das Kriterium für „zwei
Ereignisse finden gleichzeitig statt“ ist (es wird ein
Meßverfahren angegeben). c) Die RT sagt, daß wenn zwei
Ereignisse in einem Bezugssystem gleichzeitig stattfinden, sie
in allen anderen dazu bewegten Bezugssystemen nicht
gleichzeitig stattfinden. Gleichzeitigkeit ist also relativ.
Ob uns Menschen das gefällt oder nicht, kümmert die Natur
wenig, glaube ich. Und wenn Du jetzt meinst, daß ja dann alles
im Chaos versinken müßte und man gar nichts mehr rechnen kann,
dann irrst Du Dich: Da sehr viele Geschwindigkeiten
„unrelativistisch“ sind (v „wie stelle ich bei zwei Ereignissen, die an unterschiedlichen Orten passieren, fest, ob sie gleichzeitig stattfinden oder nicht?“ – ist der Dreh- und Angelpunkt der RT überhaupt. Einstein war der Erste, der erkannt hat, daß man sich das sehr wohl fragen muß. Und er hat auch die Antwort auf die Frage gegeben. Sein Meßverfahren, daß er dargelegt hat, ist äußerst einfach, hat aber zusammen mit der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit die Konsequenz, daß Gleichzeitigkeit relativ ist.

oder wie definierst du gleichzeitig?

Angenommen, Du hast mit mir gewettet, daß irgendein ICE-Zug „H“ in Hamburg früher im Bahnhof eintrifft, als irgendein anderer ICE-Zug „M“ im Bahnhof in München. Du setzt auf früheres Eintreffen des „H“-Zuges. Wie finden wir heraus, ob die Züge gleichzeitig eingetroffen sind, und wenn nicht, welcher Zug früher angekommen ist?

Was müssen wir tun?

Na, ganz einfach. Du stellst Dich in Hamburg in den Bahnhof und wartest auf den „H“-Zug. Wenn er da ist, guckst Du auf die Uhr und merkst Dir die mikrosekundengenaue(!) Zeit. Ich dagegen stelle mich in München in den Bahnhof und warte auf den „M“-Zug. Wenn er da ist, gucke ich auf die Uhr und merke ich mir die genaue Ankunftszeit. Anschließend telefonieren wir miteinander, und wenn Du sagst, daß der „H“-Zug um „18:45:07.456843“ ankam, und ich sage, daß der „M“-Zug aber schon um „18:45:07.456119“ ankam, dann habe ich gewonnen – wenn auch extrem knapp.

So weit, so gut. Dich wurmt es natürlich, daß Du so haarscharf verloren hast, und plötzlich kommt Dir eine Idee. Dir fällt ein, daß wenn es so wäre, daß die Uhr in M gar nicht mit der Uhr in H synchron läuft, sondern die M-Uhr etwa nur um eine einzige Millisekunde hinter der H-Uhr hinterherhinkt, dann nicht ich, sondern Du gewonnen hättest!

Folgerung: Damit die Aussage „der M-Zug ist früher[zur genau selben Zeit][später] in M eingetroffen als der H-Zug in H“ überhaupt Sinn macht, ist es zwingend notwendig, daß die H-Uhr mit der M-Uhr synchronisiert ist.

Nachdem Dir das klargeworden ist, wendest Du – zu recht – mir gegenüber ein: „Martin, wer sagt eigentlich, daß die Hamburg-Uhr und die München-Uhr synchron laufen?“ Und ich antworte: „Ich, denn ich habe folgendes vorher gemacht. …“

Was aber habe ich gemacht, Frank? Wie synchronisiert man zwei Uhren an unterschiedlichen Orten? Die RT schreibt präzise vor, wie man das anstellt.

Ich möchte Dir noch Gelegenheit geben, selbst darüber nachzudenken. Teile mir Deine Idee(n) mit. Dann mach ich weiter und zeige Dir, wo der „relativistische Haken“ steckt.

Gruß
Martin

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