Hallo,
vergiss es, wielange gibt es in Afrika schon Hunger, Not,
Vertreibung?
Schon lange.
Wie lange versprechen die sogenannten G8 Hilfe?
Es gibt auch noch andere Organisationen und Menschen die Menschen in Afrika helfen. Und das auch noch sinnvoll.
Wie lange dauert die Darfur-Krise? Seit 2003 !!!
Da hat die Welt/UNO komplett versagt.
Ins Lächerliche gezogen hast Du das, lies Dir nochmal
aufmerksam Deinen Post durch. 
Du hast geschrieben, Militär gegen Erdbeben.
Gegen diese kann man aber nicht kämpfen.
Ich hab nicht geschrieben Militär gegen Erdbeben. Ich meine mit Einmischung dieser Art nicht nur Militärische Hilfe, sondern auch THW, DRK usw. Aber die Länder werden ja mit allem alleine fertig - also warum schicken wir immer THW-Helfer beim nächsten Erdbeben ins Ausland und mischen uns immer gleich ein?
Und wenn die Armee beim Aufräumen und Menschen retten
eingesetzt wird, so finde ich das sogar sehr sehr gut, denn
dann kann sie zu gleicher Zeit nicht irgendwo Bomben abwerfen.
Ok. Es gibt die Armee für genau 2 Sachen : Bomben werfen oder Aufräumen.
Aha - du hast also kein Problem mit der „Wertvorstellung“ das
man nicht Musik hören darf, kein Radio, die Männer MÜSSEN
Bärte wachsen lassen, die Frauen dürfen nicht ihr Gesicht
zeigen, die Kinder dürfen nicht zur Schule, Kriminelle werden
ohne Gerichtsverhandlung geköft oder gehängt. Sind das in
deinen Augen Werte??? Sorry aber das riecht nach Egoismus :
Ja, das sind Werte, wenn auch nicht meine, aber die die in
dieser Gesellschaftsordung herrschen.
Und du hast kein Problem damit? Das irgendwelche durchgeknallten „Gotteskrieger“ den Koran für eine Steinzeitdiktatur missbrauchen ?
Die sind in unseren Vorstellungen vielleicht archaisch, aber
wir dürfen uns doch nicht anmaßen, unsere Weltanschauung denen
aufzuzwingen.
Doch - wenn es um die Würde und Freiheit des Menschen geht. Und diese wurde von den Taliban mit Füßen getreten ( So wie heute zum Glück nur noch in wenigen Ländern z.B. Nordkorea ).
Wenn Du einen Taliban fragst, warum er das tut was er tut,
dann wird er es Dir so begründen, wie Du ihm begründest, dass
Dir das missfällt.
Er wird seine Weltanschauung genau so verteidigen wie Du
Deine.
Jeder, Du und er, denkt, er hat Recht. Aber wer bestimmt, wer
Recht hat. Du? Er? Das ist eine Frage des Standpunktes, auf
welcher Seite man steht. Oder leider, wer das größere
Waffenarsenal hat.
Da prallen 2 Welten aufeinander und ich bin der Meinung, dass
niemand sich hinstellen darf und sagen „das was ich sage ist
Recht, und was andere sagen ist Unrecht, und wenn die das
nicht einsehen, dann lernen die meine Armee kennen“.
Das in diesem Fall die ISAF Recht hat, steht außer Zweifel. Du willst doch nicht ernsthaft darstellen, diese Tyrranei ewig weiterlaufen zu lassen. Nochmal:
In wurde Afghanistan die Schari’a, das islamische Gesetz, eingeführt, das die Taliban sehr streng auslegen und aus dem sie unter anderen folgende Verbote und Richtlinien ableiteten:
Verbot von Kameras
Verbot von Kino, Fernsehen und Videorekorder
Verbot von Internet
Verbot von Zeremonien und Feierlichkeiten aus Anlass des auf dem solaren Kalender bzw. dem Sonnenjahr beruhenden Neujahrsfestes (Nauroz).
Der offizielle Staatskalender gemäß dem Sonnenjahr wurde für ungültig erklärt. Stattdessen Einführung des islamischen Lunarkalenders bzw. des Mondjahres.
Verbot weltlicher Musik (gesungene Koranverse sind erlaubt)
Frauen hatten ihren ganzen Körper mit der Burka zu bedecken
Verbot jeglicher Frauenarbeit außerhalb des eigenen Hauses
Frauen war ärztliche Behandlung nur in Begleitung eines Mannes erlaubt und nur durch weibliche Ärzte. Da für Frauen faktisch ein Berufsverbot bestand, gab es keine Ärztinnen und somit auch keine Behandlung für Frauen.
Frauen war das Verlassen des Hauses nur in Begleitung männlicher Verwandter erlaubt; die Fenster der Häuser waren teilweise als Sichtschutz mit Farbe bemalt, so dass sie nur durchscheinend, aber nicht mehr durchsichtig waren.
Verbot des Besuches jeder Art von Bildungseinrichtung (Schule, Hochschule) für Mädchen und Frauen.
Praktiken in Afghanistan unter den Taliban:
Amputation von Körperteilen bei mutmaßlichen Verbrechern
öffentliche Hinrichtungen (z. B. Steinigungen oder Erschießungen)
Zerstörung von Götterbildnissen (etwa der riesigen Buddha-Statuen von Bamiyan aus der Gandhara-Kultur)
das offizielle Verbot des Anbaus von Opium im Jahr 2000, was auch tatsächlich die geerntete Menge für die Kleinbauern drastisch reduzierte, wodurch der internationale Marktpreis explodierte.
Prügelstrafe oder Inhaftierung von Männern, deren Bärte zu kurz waren.
Den UN zufolge begingen die Taliban während ihrer Gewaltherrschaft schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen. Nachdem sie die Kontrolle über Afghanistan erkämpft hatten, erließen die Taliban Edikte, die die Rechte der Frauen stark einschränkten. Sie betrafen die Bereiche Bildung, medizinische Versorgung, Kleidung und Verhalten in der Öffentlichkeit.
Mädchen war es verboten, zur Schule zu gehen. Viele Schulen wurden geschlossen, worauf die Mädchen, wenn überhaupt, nur noch im Privaten unterrichtet wurden. Frauen in Kabul durften nicht mehr ihre Berufe ausüben und saßen immer häufiger als Bettlerinnen in Burkas auf der Straße. Da durch die Wirren des Krieges allein in Kabul ca. 30.000 Frauen als Witwen ohne jegliche männliche Verwandtschaft lebten, hatten diese Frauen meist keine andere Chance, als zu betteln, um ein wenig Geld zum Überleben aufzutreiben. Dass die Restriktionen lebensbedrohend waren, verdeutlicht folgendes:
Laut den Physicians for Human Rights bekamen 53 % ernsthaft Kranker keine Behandlung. Zugang zu medizinischer Versorgung war vor allem den Frauen fast unmöglich. Es gab zur Zeit der Talibanherrschaft in Kabul ein einziges Krankenhaus, in dem Frauen behandelt werden durften. Allerdings war die Grundausstattung mangelhaft, Röntgen- oder Sauerstoffgeräte und Medikamente fehlten, fließendes Wasser war nicht vorhanden. Um überhaupt behandelt werden zu können, galt es für die Frauen, verschiedene Probleme zu meistern. Ohne männlichen Begleiter durfte eine Frau nicht behandelt werden. Da es männlichen Ärzten generell verboten war, Frauen anzuschauen oder zu berühren, konnten Frauen nur noch sehr eingeschränkt untersucht werden. Das Tragen der Burka war auch während der Behandlung Pflicht. Eine einfache Untersuchung oder ein Zahnarztbesuch war fast unmöglich, da der Schleier nicht hochgehoben werden durfte. Um die Einhaltung der Gesetze zu wahren, waren regelmäßig Taliban-Mitglieder in den Krankenhäusern anwesend. Falls sich Afghanen den Taliban-Gesetzen dennoch widersetzten, wurden schwere Strafen verhängt. Ärzten drohten Schläge, Berufsverbot und Gefängnisstrafen.
Entschuldigung, aber wenn du das als „Wert“ in irgendeiner Form betrachtest dann zweifle ich ernsthaft an deinem Verstand!
Mir gehts gut - scheißegal wie es den anderen geht.
Das ist mir definitiv NICHT egal.
Das ist schonmal nicht schlecht.
eine westlich konforme islamische Regierung!
Besser als eine Diktatur.
Und wenn die zivilen Hilfsorganisationen es nicht schaffen,
dann wird das Blatt sich ganz schnell wenden, denn das Volk
wird sich dann auf die Seite schlagen, die ihm zu essen gibt.
Die Taliban können die Bevölkerung nicht ernähren. ( Im Gegensatz zu diversen Hilfsorganisationen. )
gruß