Augen von London

Hallo,

Der Zweck [des Terrors] ist, eine gesamte Gesellschaft, ein
gesamtes Land, als Geisel zu nehmen und dessen Souveränität
derart zu unterminieren, daß am Ende der Terror die Politik
fernstseuert.

Im Moment steuert der Terror die Politik und die Politiker fast aller Fraktionen komplett.

Aber nicht nur die Politik, sondern nahezu sämtliche Medien (Diskussionsforen eingeschlossen) und Stammtische fern.

Als Reaktion auf die Forderung der Terroristen, unsere freiheitliche, westliche Welt gegen eine barbarische Feudalherrschaft einzutauschen, sollte es eigentlich ein unumstößliches „nein, nicht mit uns“ als einzige Antwort geben.

Früher, als die Bedrohung nicht ein Eimer Nägel und eine Gasflasche, sondern die zigfache Vernichtung sämtlichen menschlichen Lebens, wenn nicht des gesamten Planeten, doch zumindest Europas und weiter Teile Asiens und Nordamerikas bestand, da haben die gleichen Leute, die sich jetzt wegen einer Nuckelflasche im Handgepäck heftigst einnässen, noch markige Spräche wie „lieber tot als rot“ auf Lager gehabt.

Heute wollen mir diese Menschen allen Ernstes erzählen, ich müsse meine Bürgerrechte gegen einen Schutz vor Terroristen eintauschen?

Gruß

Fritze

Hallo,

Es geht nicht darum, den Kopf zu beugen, es geht darum, nicht
überall mitzumischen, vor allem nicht in Sachen, die uns
eigentlich nichts angehen, wie z.B. die Opiumernte in
Afganistan.

Hi Frank,

also ich denke, es war höchste Zeit, in Afganistan die Taliban zu vertreiben - oder sollen die Menschen dort immer noch ohne Zeitung, Musik, Fernsehen, Schulbildung… leben? Ich wäre froh, wenn mich jemand davon befreit, selbst wenn es die Amis sind. Oder geht es uns auch nichts an, wenn in Afrika wieder mal Bürgerkrieg herrscht, hunderttausende Abgeschlachtet werden oder ein Erdbeben Städte plattmacht? Nicht immer ist Einmischung sinnvoll aber oft genug der einzige Weg.

gruß

Hallo,

hat sich denn in Afrika etwas geändert, seit die UNO dort mitmischt?
ich denke mal, NEIN.
Vielleicht ist das Abschlachten eingedämmt worden, aber dafür verhungern die Menschen jetzt dort.
Aber OK, nach dem letzten G8 Gipfel wird da sicher auch bald der Wohlstand ausbrechen.

Wenn ein Erdbeben Städte platt macht, dann macht die Armee das Erdbeben platt, uneingeschränkte Zustimmung.
Und wenn genug Panzer draufstehen, wackelt es sicher nicht mehr ganz so stark.

Und was Afganistan betrifft:
Dort wird versucht, einem islamischen Land unsere westlichen Wertevorstellungen aufzudrücken. Können wir nicht einfach mal akzeptieren, das es vielleicht irgendwo andere Wertevorstellungen gibt als bei uns?
Diese Weltanschauungen sind nun mal grundverschieden, warum stellen wir immer unsere als einzig richtige hin und drücken sie woanders mit Militärgewalt durch?

Gruß
Frank

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

hat sich denn in Afrika etwas geändert, seit die UNO dort
mitmischt?
ich denke mal, NEIN.

Sonst wäre es ja auch nicht der einzige Kontinent dem es schlechter geht als vor 20 Jahren.

Hallo,

hat sich denn in Afrika etwas geändert, seit die UNO dort
mitmischt?
ich denke mal, NEIN.
Vielleicht ist das Abschlachten eingedämmt worden, aber dafür
verhungern die Menschen jetzt dort.
Aber OK, nach dem letzten G8 Gipfel wird da sicher auch bald
der Wohlstand ausbrechen.

Na so schnell wirds wohl nicht gehen. Aber einige Länder sind tatsächlich bei, mit ausländischer Hilfe ihre Infrastruktur aufzubessern und die Armut so weit wie möglich zu bekämpfen.

Wenn ein Erdbeben Städte platt macht, dann macht die Armee das
Erdbeben platt, uneingeschränkte Zustimmung.
Und wenn genug Panzer draufstehen, wackelt es sicher nicht
mehr ganz so stark.

Ok, ein ernstaftes Problem ins Lächerliche gezogen - kein Kommentar dazu.

Und was Afganistan betrifft:
Dort wird versucht, einem islamischen Land unsere westlichen
Wertevorstellungen aufzudrücken. Können wir nicht einfach mal
akzeptieren, das es vielleicht irgendwo andere
Wertevorstellungen gibt als bei uns?

Aha - du hast also kein Problem mit der „Wertvorstellung“ das man nicht Musik hören darf, kein Radio, die Männer MÜSSEN Bärte wachsen lassen, die Frauen dürfen nicht ihr Gesicht zeigen, die Kinder dürfen nicht zur Schule, Kriminelle werden ohne Gerichtsverhandlung geköft oder gehängt. Sind das in deinen Augen Werte??? Sorry aber das riecht nach Egoismus : Mir gehts gut - scheißegal wie es den anderen geht.

Diese Weltanschauungen sind nun mal grundverschieden, warum
stellen wir immer unsere als einzig richtige hin und drücken
sie woanders mit Militärgewalt durch?

Weil dort mit Militärgewalt versucht wird, eine halbwegs funktionierende Regierung ( islamische Regierung ) aufzubauen und die Zivilbevölkerung vor den Taliban zu schützen. Außerdem müssen verschiedene zivile Hilfsorganisationen bei der Arbeit beschützt werden. Die mehrheit der Bevölkerung steht hinter der ISAF und deren Arbeit.

gruß

Hi

Es geht nicht darum, den Kopf zu beugen, es geht darum, nicht
überall mitzumischen, vor allem nicht in Sachen, die uns
eigentlich nichts angehen, wie z.B. die Opiumernte in
Afganistan.

Erstens, ein souveränder Staat darf mitmischen wo er will, ohne daß *Terroristen* ihm das verbieten können.

Zweitens könnte man jetzt einen schönen Vergleich mit der Welt in Deutschland um 1944 herum bringen, und über das Mitmischen in Dingen, die einen nichts angehen…

Gruß
d.

Dort wird versucht, einem islamischen Land unsere westlichen
Wertevorstellungen aufzudrücken. Können wir nicht einfach mal
akzeptieren, das es vielleicht irgendwo andere
Wertevorstellungen gibt als bei uns?

Wenn sie dasselbe von uns denken würden, gäbe es ja kein Problem!

Gruß
d.

Hallo,

ich versuchs noch einmal zu erklären:

Na so schnell wirds wohl nicht gehen. Aber einige Länder sind
tatsächlich bei, mit ausländischer Hilfe ihre Infrastruktur
aufzubessern und die Armut so weit wie möglich zu bekämpfen.

vergiss es, wielange gibt es in Afrika schon Hunger, Not, Vertreibung?
Wie lange versprechen die sogenannten G8 Hilfe?
Wie lange dauert die Darfur-Krise? Seit 2003 !!!
Und da hat es die westliche Welt noch nicht geschafft, den zu beenden?
Wahrscheinlich, weil nix bei rum kommt.
Es werden auf der Welt eher Lebensmittel vernichtet, als in Afrika damit den Hunger zu bekämpfen.

Wenn ein Erdbeben Städte platt macht, dann macht die Armee das
Erdbeben platt, uneingeschränkte Zustimmung.
Und wenn genug Panzer draufstehen, wackelt es sicher nicht
mehr ganz so stark.

Ok, ein ernstaftes Problem ins Lächerliche gezogen - kein
Kommentar dazu.

Ins Lächerliche gezogen hast Du das, lies Dir nochmal aufmerksam Deinen Post durch. :wink:
Du hast geschrieben, Militär gegen Erdbeben.
Gegen diese kann man aber nicht kämpfen.

Und wenn die Armee beim Aufräumen und Menschen retten eingesetzt wird, so finde ich das sogar sehr sehr gut, denn dann kann sie zu gleicher Zeit nicht irgendwo Bomben abwerfen.

Aha - du hast also kein Problem mit der „Wertvorstellung“ das
man nicht Musik hören darf, kein Radio, die Männer MÜSSEN
Bärte wachsen lassen, die Frauen dürfen nicht ihr Gesicht
zeigen, die Kinder dürfen nicht zur Schule, Kriminelle werden
ohne Gerichtsverhandlung geköft oder gehängt. Sind das in
deinen Augen Werte??? Sorry aber das riecht nach Egoismus :

Ja, das sind Werte, wenn auch nicht meine, aber die die in dieser Gesellschaftsordung herrschen.
Die sind in unseren Vorstellungen vielleicht archaisch, aber wir dürfen uns doch nicht anmaßen, unsere Weltanschauung denen aufzuzwingen.
Wenn Du einen Taliban fragst, warum er das tut was er tut, dann wird er es Dir so begründen, wie Du ihm begründest, dass Dir das missfällt.
Er wird seine Weltanschauung genau so verteidigen wie Du Deine.
Jeder, Du und er, denkt, er hat Recht. Aber wer bestimmt, wer Recht hat. Du? Er? Das ist eine Frage des Standpunktes, auf welcher Seite man steht. Oder leider, wer das größere Waffenarsenal hat.
Da prallen 2 Welten aufeinander und ich bin der Meinung, dass niemand sich hinstellen darf und sagen „das was ich sage ist Recht, und was andere sagen ist Unrecht, und wenn die das nicht einsehen, dann lernen die meine Armee kennen“.

Mir gehts gut - scheißegal wie es den anderen geht.

Das ist mir definitiv NICHT egal.

Weil dort mit Militärgewalt versucht wird, eine halbwegs
funktionierende Regierung ( islamische Regierung ) aufzubauen
und die Zivilbevölkerung vor den Taliban zu schützen. Außerdem
müssen verschiedene zivile Hilfsorganisationen bei der Arbeit
beschützt werden. Die mehrheit der Bevölkerung steht hinter
der ISAF und deren Arbeit.

eine westlich konforme islamische Regierung!
Und wenn die zivilen Hilfsorganisationen es nicht schaffen, dann wird das Blatt sich ganz schnell wenden, denn das Volk wird sich dann auf die Seite schlagen, die ihm zu essen gibt.

Gruß Frank

Hallo,

Wenn sie dasselbe von uns denken würden, gäbe es ja kein
Problem!

aber ich denke mal, wir haben damit angefangen?

Gruß
Frank

Hi

aber ich denke mal, wir haben damit angefangen?

Das kommt drauf an, wo du mit der Geschichte beginnen willst.

Gruß
d.

Hallo ?

Erstens, ein souveränder Staat darf mitmischen wo er will,
ohne daß *Terroristen* ihm das verbieten können.

Das heisst, Deutschland als souveräner Staat darf machen was es will ???

Zweitens könnte man jetzt einen schönen Vergleich mit der Welt
in Deutschland um 1944 herum bringen, und über das Mitmischen
in Dingen, die einen nichts angehen…

Sorry, aber das versteh ich jetzt nicht

Gruß
Frank

Hallo,

Hi Frank,

also ich denke, es war höchste Zeit, in Afganistan die Taliban
zu vertreiben - oder sollen die Menschen dort immer noch ohne
Zeitung, Musik, Fernsehen, Schulbildung… leben? Ich wäre
froh, wenn mich jemand davon befreit, selbst wenn es die Amis
sind. Oder geht es uns auch nichts an, wenn in Afrika wieder
mal Bürgerkrieg herrscht, hunderttausende Abgeschlachtet
werden oder ein Erdbeben Städte plattmacht? Nicht immer ist
Einmischung sinnvoll aber oft genug der einzige Weg.

Weil es Deine (!!!) Anschauung ist, Zeitung lesen und (westliche) Musik hören zu wollen. Allein mit der Verbreitung unserer Musik, die so freizügig ist, dass da sicher der eine oder andere Moslem was dagegen hat, geht die Einmischung und das Aufzwingen schon los.

Zu Erdbeben lies bitte einen meiner Posts weiter unten, da hatte wohl jemand was falsch verstanden.

Stichwort Bürgerkrieg:
Beide Seiten schiessen aufeinander, auf welche Seite schlägst Du Dich?
Woran machst Du fest, wer die Guten sind? Jede der beiden Seiten denkt, sie ist die Gute.
Was ist, wenn Du Dich für die vermeintlich falsche entschieden hast.
Oder trittst Du gegen beide Seiten an?

Stichwort Afganistan:
Die Sowjetunion marschiert dort ein, die USA unterstützen die Taliban, weil sie festgelegt hatte: SU böse, Taliban gut.
Die Taliban werden stärker und versuchen in Afganistan einen islamischen Staat aufzubauen, zu dumm nur, dass das in der heutigen Zeit nicht chic ist. Also legen die USA fest: USA gut, Taliban böse.
Toll, und wir machen da munter mit.

Gruß
Frank

Hallo,

Ich kenne die Untersuchungen, auf die Du Dich , ohne sie zu
benennen, berufst, nicht.

Die Untersuchung, auf die ich mich berufe, heißt „Kriminologische
Implikationen der Videoüberwachung“ von einem Dr. Gisbert van
Elsbergen.

Der Soziologe Thomas Fischermann nennt es in der Zeit
den „Bin-Laden-Boom“, wenn es um die einzige positive Seite der
Überwachung geht: Die steigenden Gewinne der Firmen, die
Überwachungstechnik herstellen.

Der von mir genannte Verdrängungseffekt wird unter anderem in

Quambusch, Erwin: Wirkungsvolle Videoüberwachung, Aspekte eines
polizeilichen Pilotprojektes, in: Kriminlaistik, Nr. 3 2005,
S.156-160

und

Bornewasser, Manfred; Schröder, Detlef: Videoüberwachung – aktuelle
Aspekte und Perspektiven, in: Polizei Technik + Verkehr, Nr. 5 2004,
S.162-166

belegt. Erstaunlicherweise werden (ja auch von Dir) gerade diese
Verdrängungseffekte als positive Wirkung verkauft.

Aber einige solcher Brennpunkte der Kriminalität sind mir
bekannt, und sie sind, seit sie überwacht werden, bei weitem
nicht so brisant;

Was zunächst ja nicht gegen den Verdrängungseffekt spricht.

ich wüsste auch nicht, wohin z. B. in Regensburg vom
Bahnhofsvorplatz weg ausgewichen worden wäre.

Ich habe keine Ahnung, wo was in Regensburg an Kriminalität abgeht.
Aber wenn ich an Straßenkriminalität und Terroranschläge denke, dann
fällt mir diese Stadt nicht wirklich als erste ein.

An anderen, nicht nur mir bekannten, sondern auch durchaus mehrfach
in Studien betrachteten Kriminalitätsschwerpunkten, wie z.B. dem
Vorplatz des Hamburger Hauptbahnhofs oder dem Bahnhofsvorplatz in
Frankfurt am Main, hat es hingegen mit der Videoüberwachung
nachweislich nicht funktioniert.

In Hamburg gab es z.B. massive Beschwerden der Anwohner des
Bahnhofsstadtteils St. Georg, weil sich die Drogenszene zunächst in
die umgrenzenden, bis dahin unbelasteten Straßen (wenn man vom
Steindamm mal absieht) ausgebreitet hat. Mittlerweile haben sich die
Drogendealer an die Kameras gewöhnt und gehen ihrem Geschäft wieder
auf dem Bahnhofsvorplatz nach.

Wenn Du’s nicht glaubst, dann kauf Dir halt ein Bahnticket nach
Hamburg und schau’s Dir an.

Im übrigen bin ich davon überzeugt, dass die
Videobeobachtungsmannschaft derartig damit beschäftigt ist,
Taschendiebe und Junkies und vor allem unbescholtene Passanten zu
beobachten, dass ihnen eine vorm Bahnhof geparkte Autobombe auch erst
nach der Explosion auffallen würde.

Gruß

Fritze

Hallo,

Wenn sie dasselbe von uns denken würden, gäbe es ja kein
Problem!

aber ich denke mal, wir haben damit angefangen?

Die Frage ist nicht, wer damit angefangen hat, sondern wer damit
aufhört.

Gruß

Fritze

Hallo,

vergiss es, wielange gibt es in Afrika schon Hunger, Not,
Vertreibung?

Schon lange.

Wie lange versprechen die sogenannten G8 Hilfe?

Es gibt auch noch andere Organisationen und Menschen die Menschen in Afrika helfen. Und das auch noch sinnvoll.

Wie lange dauert die Darfur-Krise? Seit 2003 !!!

Da hat die Welt/UNO komplett versagt.

Ins Lächerliche gezogen hast Du das, lies Dir nochmal
aufmerksam Deinen Post durch. :wink:
Du hast geschrieben, Militär gegen Erdbeben.
Gegen diese kann man aber nicht kämpfen.

Ich hab nicht geschrieben Militär gegen Erdbeben. Ich meine mit Einmischung dieser Art nicht nur Militärische Hilfe, sondern auch THW, DRK usw. Aber die Länder werden ja mit allem alleine fertig - also warum schicken wir immer THW-Helfer beim nächsten Erdbeben ins Ausland und mischen uns immer gleich ein?

Und wenn die Armee beim Aufräumen und Menschen retten
eingesetzt wird, so finde ich das sogar sehr sehr gut, denn
dann kann sie zu gleicher Zeit nicht irgendwo Bomben abwerfen.

Ok. Es gibt die Armee für genau 2 Sachen : Bomben werfen oder Aufräumen.

Aha - du hast also kein Problem mit der „Wertvorstellung“ das
man nicht Musik hören darf, kein Radio, die Männer MÜSSEN
Bärte wachsen lassen, die Frauen dürfen nicht ihr Gesicht
zeigen, die Kinder dürfen nicht zur Schule, Kriminelle werden
ohne Gerichtsverhandlung geköft oder gehängt. Sind das in
deinen Augen Werte??? Sorry aber das riecht nach Egoismus :

Ja, das sind Werte, wenn auch nicht meine, aber die die in
dieser Gesellschaftsordung herrschen.

Und du hast kein Problem damit? Das irgendwelche durchgeknallten „Gotteskrieger“ den Koran für eine Steinzeitdiktatur missbrauchen ?

Die sind in unseren Vorstellungen vielleicht archaisch, aber
wir dürfen uns doch nicht anmaßen, unsere Weltanschauung denen
aufzuzwingen.

Doch - wenn es um die Würde und Freiheit des Menschen geht. Und diese wurde von den Taliban mit Füßen getreten ( So wie heute zum Glück nur noch in wenigen Ländern z.B. Nordkorea ).

Wenn Du einen Taliban fragst, warum er das tut was er tut,
dann wird er es Dir so begründen, wie Du ihm begründest, dass
Dir das missfällt.
Er wird seine Weltanschauung genau so verteidigen wie Du
Deine.
Jeder, Du und er, denkt, er hat Recht. Aber wer bestimmt, wer
Recht hat. Du? Er? Das ist eine Frage des Standpunktes, auf
welcher Seite man steht. Oder leider, wer das größere
Waffenarsenal hat.
Da prallen 2 Welten aufeinander und ich bin der Meinung, dass
niemand sich hinstellen darf und sagen „das was ich sage ist
Recht, und was andere sagen ist Unrecht, und wenn die das
nicht einsehen, dann lernen die meine Armee kennen“.

Das in diesem Fall die ISAF Recht hat, steht außer Zweifel. Du willst doch nicht ernsthaft darstellen, diese Tyrranei ewig weiterlaufen zu lassen. Nochmal:

In wurde Afghanistan die Schari’a, das islamische Gesetz, eingeführt, das die Taliban sehr streng auslegen und aus dem sie unter anderen folgende Verbote und Richtlinien ableiteten:

Verbot von Kameras
Verbot von Kino, Fernsehen und Videorekorder
Verbot von Internet
Verbot von Zeremonien und Feierlichkeiten aus Anlass des auf dem solaren Kalender bzw. dem Sonnenjahr beruhenden Neujahrsfestes (Nauroz).
Der offizielle Staatskalender gemäß dem Sonnenjahr wurde für ungültig erklärt. Stattdessen Einführung des islamischen Lunarkalenders bzw. des Mondjahres.
Verbot weltlicher Musik (gesungene Koranverse sind erlaubt)
Frauen hatten ihren ganzen Körper mit der Burka zu bedecken
Verbot jeglicher Frauenarbeit außerhalb des eigenen Hauses
Frauen war ärztliche Behandlung nur in Begleitung eines Mannes erlaubt und nur durch weibliche Ärzte. Da für Frauen faktisch ein Berufsverbot bestand, gab es keine Ärztinnen und somit auch keine Behandlung für Frauen.
Frauen war das Verlassen des Hauses nur in Begleitung männlicher Verwandter erlaubt; die Fenster der Häuser waren teilweise als Sichtschutz mit Farbe bemalt, so dass sie nur durchscheinend, aber nicht mehr durchsichtig waren.
Verbot des Besuches jeder Art von Bildungseinrichtung (Schule, Hochschule) für Mädchen und Frauen.
Praktiken in Afghanistan unter den Taliban:

Amputation von Körperteilen bei mutmaßlichen Verbrechern
öffentliche Hinrichtungen (z. B. Steinigungen oder Erschießungen)
Zerstörung von Götterbildnissen (etwa der riesigen Buddha-Statuen von Bamiyan aus der Gandhara-Kultur)
das offizielle Verbot des Anbaus von Opium im Jahr 2000, was auch tatsächlich die geerntete Menge für die Kleinbauern drastisch reduzierte, wodurch der internationale Marktpreis explodierte.
Prügelstrafe oder Inhaftierung von Männern, deren Bärte zu kurz waren.
Den UN zufolge begingen die Taliban während ihrer Gewaltherrschaft schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen. Nachdem sie die Kontrolle über Afghanistan erkämpft hatten, erließen die Taliban Edikte, die die Rechte der Frauen stark einschränkten. Sie betrafen die Bereiche Bildung, medizinische Versorgung, Kleidung und Verhalten in der Öffentlichkeit.

Mädchen war es verboten, zur Schule zu gehen. Viele Schulen wurden geschlossen, worauf die Mädchen, wenn überhaupt, nur noch im Privaten unterrichtet wurden. Frauen in Kabul durften nicht mehr ihre Berufe ausüben und saßen immer häufiger als Bettlerinnen in Burkas auf der Straße. Da durch die Wirren des Krieges allein in Kabul ca. 30.000 Frauen als Witwen ohne jegliche männliche Verwandtschaft lebten, hatten diese Frauen meist keine andere Chance, als zu betteln, um ein wenig Geld zum Überleben aufzutreiben. Dass die Restriktionen lebensbedrohend waren, verdeutlicht folgendes:

Laut den Physicians for Human Rights bekamen 53 % ernsthaft Kranker keine Behandlung. Zugang zu medizinischer Versorgung war vor allem den Frauen fast unmöglich. Es gab zur Zeit der Talibanherrschaft in Kabul ein einziges Krankenhaus, in dem Frauen behandelt werden durften. Allerdings war die Grundausstattung mangelhaft, Röntgen- oder Sauerstoffgeräte und Medikamente fehlten, fließendes Wasser war nicht vorhanden. Um überhaupt behandelt werden zu können, galt es für die Frauen, verschiedene Probleme zu meistern. Ohne männlichen Begleiter durfte eine Frau nicht behandelt werden. Da es männlichen Ärzten generell verboten war, Frauen anzuschauen oder zu berühren, konnten Frauen nur noch sehr eingeschränkt untersucht werden. Das Tragen der Burka war auch während der Behandlung Pflicht. Eine einfache Untersuchung oder ein Zahnarztbesuch war fast unmöglich, da der Schleier nicht hochgehoben werden durfte. Um die Einhaltung der Gesetze zu wahren, waren regelmäßig Taliban-Mitglieder in den Krankenhäusern anwesend. Falls sich Afghanen den Taliban-Gesetzen dennoch widersetzten, wurden schwere Strafen verhängt. Ärzten drohten Schläge, Berufsverbot und Gefängnisstrafen.

Entschuldigung, aber wenn du das als „Wert“ in irgendeiner Form betrachtest dann zweifle ich ernsthaft an deinem Verstand!

Mir gehts gut - scheißegal wie es den anderen geht.

Das ist mir definitiv NICHT egal.

Das ist schonmal nicht schlecht.

eine westlich konforme islamische Regierung!

Besser als eine Diktatur.

Und wenn die zivilen Hilfsorganisationen es nicht schaffen,
dann wird das Blatt sich ganz schnell wenden, denn das Volk
wird sich dann auf die Seite schlagen, die ihm zu essen gibt.

Die Taliban können die Bevölkerung nicht ernähren. ( Im Gegensatz zu diversen Hilfsorganisationen. )

gruß

Hallo,

Wie lange versprechen die sogenannten G8 Hilfe?

Es gibt auch noch andere Organisationen und Menschen die
Menschen in Afrika helfen. Und das auch noch sinnvoll.

Das hat niemand bestritten, allerdings gehen diese Hilfkräfte nicht mit Waffen zu werke.

Ins Lächerliche gezogen hast Du das, lies Dir nochmal
aufmerksam Deinen Post durch. :wink:
Du hast geschrieben, Militär gegen Erdbeben.
Gegen diese kann man aber nicht kämpfen.

Ich hab nicht geschrieben Militär gegen Erdbeben. Ich meine
mit Einmischung dieser Art nicht nur Militärische Hilfe,

OK

sondern auch THW, DRK usw. Aber die Länder werden ja mit allem
alleine fertig - also warum schicken wir immer THW-Helfer beim
nächsten Erdbeben ins Ausland und mischen uns immer gleich
ein?

Dagegen hab ich doch nichts, ich habe nur etwas gegen militärische Einmischung, in der es darum geht, Menschen zu töten.

Und wenn die Armee beim Aufräumen und Menschen retten
eingesetzt wird, so finde ich das sogar sehr sehr gut, denn
dann kann sie zu gleicher Zeit nicht irgendwo Bomben abwerfen.

Ok. Es gibt die Armee für genau 2 Sachen : Bomben werfen oder
Aufräumen.

Im Prinzip gibt es Armeen für genau 2 Dinge, Angriff und Verteidigung.
Werden sie aber ausnahmsweise zivil eingesetzt, so habe ich nichts dagegen.

Und du hast kein Problem damit? Das irgendwelche
durchgeknallten „Gotteskrieger“ den Koran für eine
Steinzeitdiktatur missbrauchen ?

Das ist Sache der Muslime, ich als religionsloser maße mir NICHT an, den Koran auszulegen.

Die sind in unseren Vorstellungen vielleicht archaisch, aber
wir dürfen uns doch nicht anmaßen, unsere Weltanschauung denen
aufzuzwingen.

Doch - wenn es um die Würde und Freiheit des Menschen geht.
Und diese wurde von den Taliban mit Füßen getreten ( So wie
heute zum Glück nur noch in wenigen Ländern z.B. Nordkorea ).

Würde und Freiheit, wie wir sie für uns auslegen. Das ist zugegebenermaßen für uns schwer zu verstehen, aber in Afganistan gehen die Uhren nunmal anders.
Du bist 20, 21 Jahre alt, da hast Du das damals wahrscheinlich noch nicht so mitbekommen.
Die Sowjetunion marschierte in Afganistan ein, um dort den Sozialismus einzuführen, die Taliban wurden deshalb zu dieser Zeit von den USA unterstützt.
Wer war Deiner Meinung nach damals der Böse.

Wenn Du einen Taliban fragst, warum er das tut was er tut,
dann wird er es Dir so begründen, wie Du ihm begründest, dass
Dir das missfällt.
Er wird seine Weltanschauung genau so verteidigen wie Du
Deine.
Jeder, Du und er, denkt, er hat Recht. Aber wer bestimmt, wer
Recht hat. Du? Er? Das ist eine Frage des Standpunktes, auf
welcher Seite man steht. Oder leider, wer das größere
Waffenarsenal hat.
Da prallen 2 Welten aufeinander und ich bin der Meinung, dass
niemand sich hinstellen darf und sagen „das was ich sage ist
Recht, und was andere sagen ist Unrecht, und wenn die das
nicht einsehen, dann lernen die meine Armee kennen“.

Das in diesem Fall die ISAF Recht hat, steht außer Zweifel. Du
willst doch nicht ernsthaft darstellen, diese Tyrranei ewig
weiterlaufen zu lassen. Nochmal:

In wurde Afghanistan die Schari’a, das islamische Gesetz,
eingeführt, das die Taliban sehr streng auslegen und aus dem
sie unter anderen folgende Verbote und Richtlinien ableiteten:

Verbot von Kameras
Verbot von Kino, Fernsehen und Videorekorder
Verbot von Internet
Verbot von Zeremonien und Feierlichkeiten aus Anlass des auf
dem solaren Kalender bzw. dem Sonnenjahr beruhenden

ich hab hier mal ein paar Zeilen gelöscht, weil der Post sonst zu lan wird, im Original sind sie ja noch drin.

nicht hochgehoben werden durfte. Um die Einhaltung der Gesetze
zu wahren, waren regelmäßig Taliban-Mitglieder in den
Krankenhäusern anwesend. Falls sich Afghanen den
Taliban-Gesetzen dennoch widersetzten, wurden schwere Strafen
verhängt. Ärzten drohten Schläge, Berufsverbot und
Gefängnisstrafen.

Entschuldigung, aber wenn du das als „Wert“ in irgendeiner
Form betrachtest dann zweifle ich ernsthaft an deinem
Verstand!

Du willst meinen Standpunkt nicht verstehen?
Das sind deren Gesetze, so barbarisch wir (JA, auch ICH) sie auch finden, wir können uns da nicht drüber stellen.

Nehmen wir mal an, in einem unserer Nachbarländer wird ein Gesetz erlassen, dass dort die Todesstrafe wieder einführt. Das finden wir Deutschen barbarisch.
Folglich marschieren wir dort ein und zwingen denen unseren Willen auf, weil wir mit deren Gesetz für deren Bevölkerung nicht einverstanden sind? Geht uns das etwas an? Sind wir die Weltpolizei?

Und wenn die zivilen Hilfsorganisationen es nicht schaffen,
dann wird das Blatt sich ganz schnell wenden, denn das Volk
wird sich dann auf die Seite schlagen, die ihm zu essen gibt.

Die Taliban können die Bevölkerung nicht ernähren. ( Im
Gegensatz zu diversen Hilfsorganisationen. )

Warten wir mal ab. Zumindest verfügen die Taliban über auseichend Mittel und Unterstützung auch aus der afganischen Bevölkerung, sonst wären sie schon lange nicht mehr da.
Auch die Hilfsorganisationen können die Bevölkerung nicht ernähren. Wäre das so, wäre die Not auf diesem Planeten beendet.

Gruß
Frank

Das ist leicht!

Das Land westlich der Oder kann man durchaus als
„Westoderland“ bezeichnen. Es ist nicht mehr oder weniger
sinnvoll, als das „Westjordanland“. Im übrigen möchte ich
darauf hinweisen, dass diese Wortkonstruktion nicht von mir
war.

Nein, aber von mir.

Ja, noch dürfte das stimmen. Ich weise darauf hin, daß es zur
Fußball-WM Einreise- und Flugverbote für englische Fans gab.

Eine mindestens fragwürdige Maßnahme. Wer kommt unter welchen
Umständen auf so eine Flugverbotsliste? Wer auditiert das? Was
muss man tun, um da ggf. wieder runter zu kommen?

Das ist leicht: http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=709&s…
Ohne Kommentar.
Etwas ausführlicher: http://www.pro1530.de/index.php?page=news&newsnr=110

Ich machs mir mal leicht: Selbst Schuld, wer in ein Stadion/eine Moschee geht. Oder etwa nicht?

Viele Grüsse!

Denis

Ist das alles, was Du dazu sagst? owT
owT

Hallo,

Interessante Einstellung. Wenn also private Einrichtungen ohne
Wissen der Personen diese Einrichtungen und damit die Personen
permanent überwachen, ist das also keine Einschränkung des
Bürgerrechts.

Soweit ich informiert bin, müssen private Einrichtungen recht wohl
auf die stattfindende Überwachung hinweisen, was sie auch tun. „Zu
ihrer Sicherheit …“. Im übrigen gibt es bereits Gerichtsurteile,
die allzu neugierigen privaten Webcam-Aufstellern ihr Treiben
untersagt haben.

Nur wenn es der böse Staat macht.

Staatliche Stellen sind nunmal keine Privatunternehmen und
öffentliche Straßen und Plätze kein Privatbesitzt. Ich kann mich
gegen eine Überwachung in Kaufhäusern z.B. dadurch wehren, dass ich
da nicht mehr einkaufen gehe. Wenn ich aber nicht mehr spazieren
gehen kann, ohne dabei von perversen Spannern beobachtet zu werden,
dann ist das doch eine recht harte Einschränkung.

Zum Glück gibt es ja eine scharfe Trennlinie, sodass Daten
niemals von den privaten Einrichtungen zu den staatlichen
wandern.

Interessanter Einwand. Zum Glück wandern ja staatliche Daten nie zu
privaten Dienstleistern …

Im übrigen wird von den Datenschutzbeauftragten, Du weißt, diese
Kinderschänder-Sympathisanten die stets Täterschutz betreiben wollen,
ständig die hemmungslose, unkontrollierbare Datensammelei privater
Stellen bemängelt und die Menschen darauf hingewiesen, sorgfältiger
mit ihren Daten umzugehen.

Es ist aber alles müßige Diskussion. Der Beweis, dass
Videoüberwachung irgend einen positiven Effekt hat, steht jedenfalls
nach wie vor aus. Auch, was die Verbesserung der Aufklärung von
bereits geschehenen Verbrechen betrifft.

Gruß

Fritze

Hallo,

Es gibt auch noch andere Organisationen und Menschen die
Menschen in Afrika helfen. Und das auch noch sinnvoll.

Das hat niemand bestritten, allerdings gehen diese Hilfkräfte
nicht mit Waffen zu werke.

Richtig, nur leider können viele Hilfskräfte ohne Militärische Bewachung nicht arbeiten ( Somalia 1991 ) da die lokalen „Warlords“ die Lebensmittel selber einstecken und ihre Kämpfer statt die Bevölkerung damit zu versorgen.

Im Prinzip gibt es Armeen für genau 2 Dinge, Angriff und
Verteidigung.

Stimmt, aber ein Staat ohne Militärmacht ist von außen Erpressbar, deshalb ist es logisch, das jeder souveräner Staat eine militärische Verteidigungsmacht aufstellt.

Werden sie aber ausnahmsweise zivil eingesetzt, so habe ich
nichts dagegen.

Ich auch nicht. Und die Bundeswehr hat viele Humanitäre Einsätze im In- und Ausland geleistet. ( Im Gegensatz zu den wenigen "Kampfeinsätzen )

Das ist Sache der Muslime, ich als religionsloser maße mir
NICHT an, den Koran auszulegen.

Ich maße mir auch nicht an, den Koran auszulegen, aber ich WEIß SICHER das dieser solche Gesetze wie die Taliban in Afganistan „praktiziert“ haben, nicht fordert.

Die sind in unseren Vorstellungen vielleicht archaisch, aber
wir dürfen uns doch nicht anmaßen, unsere Weltanschauung denen
aufzuzwingen.

Wenn es um die Freiheit, Würde und Rechte eines Menschen geht, meiner Meinung nach schon.

Du bist 20, 21 Jahre alt, da hast Du das damals wahrscheinlich
noch nicht so mitbekommen.

Nein, das habe ich damals nicht mitbekommen, aber mache mich heute schlau darüber.

Die Sowjetunion marschierte in Afganistan ein, um dort den
Sozialismus einzuführen, die Taliban wurden deshalb zu dieser
Zeit von den USA unterstützt.

Genau - Typisch USA. In dieser Zeit zählte nur eins : „Wie hauen wir den Sowjets auf den Deckel ohne einen Atomkrieg anzuzetteln.“ Was danach kommt war scheißegal.

Wer war Deiner Meinung nach damals der Böse.

Ganz klar - die Sowjets. Allerdings haben sie die Taliban nur deswegen unterstützt und nicht aus sympatie.

Du willst meinen Standpunkt nicht verstehen?
Das sind deren Gesetze, so barbarisch wir (JA, auch ICH) sie
auch finden, wir können uns da nicht drüber stellen.

Ich KANN deinen Standpunkt nicht verstehen. Das liegt auch daran, das ich in Frieden und in einem demokratischen Rechtsstaat auswachsen durfte und ich bin mir dieses Privileges durchaus bewusst.

Nehmen wir mal an, in einem unserer Nachbarländer wird ein
Gesetz erlassen, dass dort die Todesstrafe wieder einführt.
Das finden wir Deutschen barbarisch.

Die Todesstrafe hat mit einer Diktatur noch nicht viel zu tun - außerdem ist es in der EU relativ unwarscheinlich.

Folglich marschieren wir dort ein und zwingen denen unseren
Willen auf, weil wir mit deren Gesetz für deren Bevölkerung
nicht einverstanden sind? Geht uns das etwas an? Sind wir die
Weltpolizei?

Nein - aber was wäre in Deutschland ohne Polizei ? Chaos und Gewalt. Was wäre die Welt ohne Staaten, die ihrer Verantwortung manchmal gerecht werden? Völkermord, Vertreibung und Chaos im Kosovo währe wohl noch immer am laufen wenn die NATO nicht eingeriffen hätte. Beispiele gibt es leider genug.

Warten wir mal ab. Zumindest verfügen die Taliban über
auseichend Mittel und Unterstützung auch aus der afganischen
Bevölkerung, sonst wären sie schon lange nicht mehr da.

Ich glaube eher, die Taliban werden von divesen Staaten ( Iran? ) mit Geld, Waffen usw. unterstützt.

Auch die Hilfsorganisationen können die Bevölkerung nicht
ernähren. Wäre das so, wäre die Not auf diesem Planeten
beendet.

Man kann sie auf jeden Fall begrenzen. Besser als zuschauen oder wegschauen.

gruß