Hi,
jetzt muß ich hierm mal ein recht merkwürdiges Phänomen beschreiben. Als ich neulich nachts mal die Tür zum Treppenhaus öffnete, bemerkte ich, daß die dortige Lampe „blinkte“. Das heißt,so etwa aller 10 bis 15 Sekunden gab sie einen kurzen Lichtblitz ab, der aber wesentlich schwächer war als das normale Licht der eingeschalteten Lampe. Das verwunderliche daran: die Lampe war definitiv ausgeschaltet! Es handelt sich um eine Energiesparlampe, sie ist der einzige Verbraucher im Stromkreis, der über zwei Wechselschalter bedeient werden kann. Abschalten des Stromkreises am Sicherungskasten (Sicherungsautomaten) beendete das Blinken.
Wie erklärt sich sowas? Kann es sein, daß sich hier ein klassischer Kipp-Generator (Kondensator, Widerstand, Glimmlampe)gebildet hat? Dann müßte es einen (sehr schwachen)Stromfluß zwischen den beiden Schaltdrähten der Wechselschaltung geben (zu geringer Isolationswiderstand, Kriechströme in den Schaltern oder Klemmdosen).
Bloß: Das kann doch mit Wechselstrom gar nicht funktionieren? Oder gibt es da noch ein Bauelement in der Energiesparlampe, das als Gleichrichter wirkt?
Hat jemand schon was Ähnliches beobachtet? Bin jedenfalls noch mit der Fehlersuche beschäftigt. Würde mich aber über Hinweise freuen.
- Ach so: Bin selbst gelernter Elektroinstallateur, „darf“ also schon mal selbst an der Anlage schrauben.
Freundliche Grüße von Horst.