Autokauf-Dilemma

Hallo zusammen,

jaja, ich weiss, dass das eigentlich nicht geht. Trotzdem gibt es vielleicht einen Ausweg, also verdammt mich bitte nicht gleich :smile:

Bisher fahre ich einen alten Volvo 440, bin sehr zufrieden, mag das Auto gerne, aber er ist jetzt doch 15 Jahre und 200.000 km alt und langsam machen sich die Altersgebrechen breit. Vom Fahrverhalten her ist er perfekt, genau so ein Auto möchte ich wieder haben. Das heisst, ich möchte ein Auto in etwa dieser Grösse (darf auch etwas kleiner sein, aber nicht unter Golfklasse), das auch so zügig beschleunigt (jaja, ich weiss, dass es da viiieel tolleres gibt, aber das so wie’s ist, ist okay für mich), das auch angenehm 180 km/h dauerhaft fahren kann (also sollte Spitze irgendwas um die 210 sein, mehr brauch ich nicht).

So - wie gesagt, das genau hätte ich gerne wieder. Allerdings mit einer vermutlich dem widersprechenden Einschränkung: das Auto soll erheblich weniger Sprit verbrauchen. Ich hatte dieser Tage das Vergnügen einen V60 fahren zu dürfen, aber bin erschrocken, dass ich - trotz höchst gemässigter Autobahnfahrt - nach 300 km noch um die 25 Liter Sprit (war ein Benziner) (und jaja, ich weiss - ich mache alles falsch und mindestens 1000 Leute hier fahren das Auto auf der Autobahn mit unter 5 Litern, aber es geht ja hier um mein Auto *g*) hab reinkippen müssen. Und das möchte ich bei meinem neuen Auto nimmer tun müssen.

Nun war meine grandiose Idee, einen Hybrid zu kaufen. Gefällt mir zum einen vom Prinzip her recht gut und da ich doch einiges an Landstrasse / Stadt fahre sollte das ganz gut funktionieren.

Nur: die letzte Probefahrt mit dem Toyota Auris war ernüchternd: erstens ist der Verbrauch auch nicht sooo viel niedriger (jaja, ich weiss, meine Fahrweise *g*) und zweitens ist mir der in der Beschleunigung doch erheblich zu träge. Und dafür, dass das Auto doch ne Nummer kleiner ist als der Volvo erwarte ich da auch ohne Hybrid eigentlich weniger Verbrauch.

Sodele, was also tun? Ein Diesel kommt nicht in Frage. Weil weil. Habt Ihr mir einen Vorschlag welches Auto die eigentlich unvereinbaren Kriterien „zügig beschleunigen, 180 fahren“ und „wenig Spritverbrauch“ vereint? Zumindest im Sinne eines guten Kompromisses? Achja, zu allem Überfluss wäre ich einer Automatik nicht abgeneigt, das ist aber kein ko-Kriterium :wink:

*wink*

Petzi

Hallo Petzi,

gerade auf der Autobahn, auch noch bei dem genannten Tempo, ist der Verbrauch mit einem Hybrid-Fahrzeug höher, als mit einem „normalen“ Benziner. Du schleppst schließlich das zusätzliche Gewicht herum, ohne dass die Technik in Betrieb ist. Dass man so beim Durchschnittsverbrauch keine Wunder erwarten kann, sollte eigentlich klar sein.

Schon mal über Autogas nachgedacht? Wobei ich bei der KM-Leistung nicht sicher bin, ob sich das wirklich lohnt. Wobei dann die Notreserve, was die Motorleistung betrifft, etwas größer sein sollte.

Einen wirklichen Tipp kann ich Dir aber nicht geben. Schnell fahren kostet nun mal viel Geld, egal mit welchem Auto.

Viel Erfolg bei der Autosuche
Guido

Hallo!
einen konkreten Tip kann ich dir leider nicht geben, aber was du hier schreibst:

Ich hatte

dieser Tage das Vergnügen einen V60 fahren zu dürfen, aber bin
erschrocken, dass ich - trotz höchst gemässigter Autobahnfahrt

  • nach 300 km noch um die 25 Liter Sprit (war ein Benziner)(…) hab reinkippen
    müssen.

Kommt mir für einen Benziner der Größe eines Volvo V60 schon ziemlich wenig vor. Gute 8 Liter auf 100 km! Da kann man doch nicht meckern, finde ich. (Bei „gemäßigter Autobahnfahrt“ denke ich so an 130-140 km/h).
Meineserachtens wäre das, wenn das Auto nicht kleiner sein soll, nur mit einem Diesel (den du ja nicht willst) zu unterbieten.
Grüße,
Oliver

Hallo Petzi,

frag mich nicht in welcher Auto Bild der Vergleich war; es ging um Hybrid oder Diesel. Der Diesel war dem Hybrid im Verbrauch haushoch überlegen. Die Hybridtechnik ist m.E. eh nur Augenwischerei (im Moment natürlich, später ist sie irgendwann ausgereift).
Habe ich es überlesen, oder ist Dir das Geld egal? Kann es ein teurer Neuer sein?

Ich habe keine Ahnung, warum keinen Diesel, aber super Verbrauchswerte auf der AB mit einem Wagen Deiner Vorstellung schaffst Du nur mit einem Diesel.
Ein vergliechbarer Benziner schluckt fast immer 2-3, oft auch 4-5 Liter mehr (je nach Größe und Motorstärke).
Klar, bei einem Aygo gibt es kaum einen Unterschied.

Am besten, Du schreibst etwas genauer, was Du möchtest. Vor allem wegen des Preises.
Und überleg es Dir mit dem Diesel.

MFG
Pluto

P.S. ich mag eigentlich auch keinen Diesel, allein das Geräusch nervt, aber mein Dickerchen ist als Benziner für mich unbezahlbar, da er nach eigenen Fahrten im Schnitt 4-5 Liter mehr verbraucht.

Ein Diesel kommt nicht in Frage.

Obwohl er deine Ansprüche nahezu perfekt erfüllen würde?
OK, Anschaffung, Versicherung und Steuer SIND teurer.
Aber ich möchte auf den Durchzug eines TDIs in Verbindung mit dem niedrigen Verbrauch auf keinen Fall mehr verzichten.

Weil weil.

Ach so, deswegen.

Schon mal einen aktuellen Common-Rail gefahren?

Hallo,

Sodele, was also tun? Ein Diesel kommt nicht in Frage. Weil
weil.

das hätte ich vor einem Jahr auch noch gesagt, bin aber inzwischen überzeugter Diesel-Anhänger. Die modernen Diesel-Motoren haben mit den alten Naglern nichts mehr zu tun. Gerade wenn Du Sparsamkeit mit guter Beschleunigung kombinieren willst, gibt es kaum etwas besseres als einen modernen TDI. In Deiner Größe z.B. einen Audi A3 2.0 TDI.

Gruß
Christian

Moin auch,

Ein Diesel kommt nicht in Frage. Weil weil.

Was? Geh mal zum Autohändler (ziemlich egal, welche Marke) und mach eine Probefahrt mit einem modernen Common-Rail-Diesel. Du wirst Dich umgucken.
Mein Beispiel: Peugeot (jaja, ich weiß. Trotzdem: Spitzenauto) 308, Turbodiesel, 2 L Hubraum, 136 Pferdchen. Geht ab wie Hulle, macht im Schnitt (viel Autobahn) rund 5,5 Liter. Bei Deiner Fahrweise vielleicht deren sieben. Und dann gibt es ja noch die A3, A4, C-Klasse undundund

Ralph

320d?

Hey Leute…
… glaubt ihr wirklich, dass sich bei 13000km im Jahr ein Diesel finanziell lohnt?
Wobei ich jetzt mal davon ausgehe, dass der jetzige Wagen neu gekauft wurde.

Beste Grüße
Guido

Hallo nochmal,

und der Deutlichkeit halber nochmal: nein, ich möchte keinen Diesel. Danke für Eure netten Hinweise diesbezüglich.

@Guido: ja, das mit dem Autogas werde ich mir mal angucken, allerdings habe ich das noch nie ernsthaft in Erwägung gezogen, ahne also nicht wie da in dem für mich relevanten Gebiet die Abdeckung mit Tankstellen ist :smile: Und nein, das Auto hab ich damals nicht neu gekauft, die von Dir geschätzte Fahrleistung stimmt trotzdem, ist sogar eher weniger (ungefähr 10.000 km)

@Pluto57: stimmt, zum Preis hatte ich nix gesagt. Nun ist’s nicht so, dass ich Krösus wäre, aber ich gebe lieber jetzt etwas mehr Geld für das Auto, das auf meien verqueren Anforderungen passt aus, als dass ich die Kohle dann wöchentlich dem Tankwart gebe. Und im Moment bin ich eher in der Orientierungsphase „was würde denn das perfekte Auto kosten“ bzw. und wohl eher kritisch „gibt’s überhaupt ein Auto, das diese Anforderungen erfüllt“.

*wink*

Petzi

PS: und bevor ich’s vergesse: nein, ich möchte keinen Diesel. Ihr dürft gerne darüber diskutieren, aber ich möchte keinen :smile:

Hallo,

@Guido: ja, das mit dem Autogas werde ich mir mal angucken,

Fahrleistung stimmt trotzdem, ist sogar eher weniger (ungefähr
10.000 km)

Dann wird das mit der Rentabilität auch schon knapp. Wenn man ihn neu (und ab Werk mit Autogas) kauft und fährt, bis der TÜV euch scheidet, sieht die Rechnung aber wieder anders aus.

Cu Rene

Ich noch mal,

was das LPG-Tankstellennetz betrifft: Schau mal z.B. auf www.gas-tankstellen.de
Aber wie schon geschrieben wurde dauert es bei der geringen KM-Leistung sehr lange, bis überhaupt die Mehrkosten wieder drin sind. Erst dann wird gespart.
Ab Werk gibt es zudem nur recht wenige Modelle, aber auch bei der Nachrüstung kommt nicht jedes Auto in Frage.

aber ich gebe lieber jetzt
etwas mehr Geld für das Auto, das auf meien verqueren
Anforderungen passt aus, als dass ich die Kohle dann
wöchentlich dem Tankwart gebe

Bei der recht geringen KM-Leistung denke ich mal, dass der unterschiedliche Benzinverbrauch bei verschiedenen, von der Leistung vergleichbaren Automodellen nicht mal die Hauptrolle spielt. Da sind Sachen wie Wertverlust, Inspektionskosten etc. noch interessanter.

Wenn Du trotzdem Kraftstoffverbräuche vergleichen willst, und zwar keine unrealistischen EU-Normen sondern reelle Angaben, dann schau doch mal auf www.spritmonitor.de

Beste Grüße
Guido

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Hallo,

PS: und bevor ich’s vergesse: nein, ich möchte keinen Diesel.
Ihr dürft gerne darüber diskutieren, aber ich möchte keinen

ich habs ja verstanden, aber mich interessiert wirklich, warum?

Grüße

Christian

Hallo,

wann man sich die Texte so ansieht, stellt man fest, dass sehr viele Tipps in Richtung „Diesel“ gehen.

Deine ablehnende Haltung diesem Motorkonzept gegenüber in allen Ehren, aber einfach nur zickig „will ich nicht“ zu schreiben, ist kontraproduktiv. Denn: Die Leute mühen sich für Dich, und sie erfahren nicht, warum Du etwas, was offenbar sinnvoll wäre, kategorisch ablehnst. Das frustriert (sogar mich, wenn ich das so lese). Ich erlebe fast täglich, dass ich den Leuten die dummen 70er-Jahre Vorurteile erst aus dem Kopf reden muss (war keine Unterstellung!).

Also, hier die klare Frage: WARUM keinen Diesel? (Ein „mag ich eben nicht“ als Antwort macht Dich beratungsresistent und jede weitere Mühe sinnlos, denn vielleicht kann man anhand Deiner Begründung zur Ablehnung auf ja/nein Alternativen schließen.)

Von LPG (Autogas) halte ich persönlich nichts. Erfahrungswerte.

Mein Tipp: VW/Audi 1,2 TSI oder TFSI, z. B. Polo/A1. Größe entspricht nahezu dem, was ein Golf war, als Dein Volvo noch als Neuwagen beim Händler stand. Fahrleistungen enorm ansprechend (Papier-Werte egal, das „Gefühl“ macht’s aus), Verbrauch minimalst, Unterhalt günstigst.

Ach ja, bei den beschriebenen Motoren handelt es sich um standfeste 8V-4-Zylinder-Turbo-Benziner.

Grüße
formica

Hallo formica und auch exc,

es tut mir leid, ganz sicher möchte ich hier nicht den Eindruck vermitteln „zickig“ oder „beratungsresistent“ zu sein. Und noch weniger möchte ich Euch nette, hilfsbereite Menschen verärgern.

Dennoch möchte ich hier keine Diskussion pro oder contra Diesel anzetteln. Das gab’s bestimmt hier im Brett schon zu hauf (sorry, ich weiss das nicht, ich les hier normalerweise nicht mit). Und die würde doch - egal welchen Grund ich nenne - hier entstehen…

Darf ich Euch einfach glaubhaft versichern, dass ich dafür Gründe habe, die sich nicht allein in der Rentabilität oder in Spritpreisen (hier ist Diesel nicht billiger als Autobenzin) liegen.

Von LPG (Autogas) halte ich persönlich nichts.
Erfahrungswerte.

Was genau sind denn Deine Erfahrungen? Warum hältst Du davon nichts?

entspricht nahezu dem, was ein Golf war, als Dein Volvo noch
als Neuwagen beim Händler stand.

Sorry, ich meinte schon die „heutige“ Golfklasse, das hätte ich wirklich deutlicher formulieren können.

*wink*

Petzi

Hallo,
schau mal in die Vika, vielleicht ist das in de Schweiz (aber wo darf man da 180 auf der Autobahn fahren?) mit der Rentabilität ganz anders als in D. Und auch in D wird es nur wenige Diesel geben, die sich bei der Fahrleistung rechnen. Ganz davon abgesehen, daß bei der Fahrleistung Langstrecken eher die Ausnahme sein dürften und bei morgens und abends 10km wird ein moderner Diesel gar nicht warm.

Cu Rene

Hallo Rene,

wie ich schon hier schrieb: /t/autokauf-dilemma/6532748/12

Ich wüsste es wirklich zu schätzen, Ihr würdet meine Gründe, keinen Diesel fahren zu wollen, akzeptieren.

schau mal in die Vika, vielleicht ist das in de Schweiz (aber
wo darf man da 180 auf der Autobahn fahren?)

Duuuuuu? Es gibt auch Schweizer die sich manchmal über die Landesgrenzen raus wagen und nach Deutschland fahren :smile:

Rentabilität ganz anders als in D. Und auch in D wird es nur
wenige Diesel geben, die sich bei der Fahrleistung rechnen.

Da geb ich Dir voll Recht, aber darum geht’s mir gar nicht…

*wink*

Petzi

Hallo,

Von LPG (Autogas) halte ich persönlich nichts.
Erfahrungswerte.

Was genau sind denn Deine Erfahrungen? Warum hältst Du davon
nichts?

ich habe mehrere LPG-Fahrzeuge in der Kundschaft, kaum ein Wagen läuft wirklich 100% zuverlässig mit Gas. Immer wieder gibt es kleinere Problemchen, und zwar unabhängig davon, ob es sich um den 1975er Mercedes, oder den 2008er Opel handelt. Meist nichts Schlimmes, aber nervig.

Außerdem werden die Kosten gerne Milchmädchen-gerechnet. Gasanlagen-Wartung, Gasanlagen-Sicherheitsprüfung, höhere Wartungskosten der Original-Komponenten und geringerer Stauraum + höheres Gewicht werden seltenst in die Wirtschaftlichkeitsberechnung einbezogen.

Außerdem ist das Risiko erheblicher Beschädigungen des Motors, wird es auch noch so gerne wegdiskutiert, existent.

Auch kann die evtl. verlängerte Werksgarantie beeinträchtigt werden (24 Monate Sachmängelhaftung sind klar, aber dann gibt es bei manchen Herstellern Zusatzgarantien, die ggf. „verfallen“ sofern eine Veränderung vorgenommen wurde…)

entspricht nahezu dem, was ein Golf war, als Dein Volvo noch
als Neuwagen beim Händler stand.

Sorry, ich meinte schon die „heutige“ Golfklasse, das hätte
ich wirklich deutlicher formulieren können.

Dann wird’s nichts mit A1 und Polo, aber vielleicht mit A3 oder den Modellen von Seat/Skoda/VW. Jedenfalls sind die neuen Motoren interessant.

Grüße
formica

Grüezi!

jaja, ich weiss, dass das eigentlich nicht geht. Trotzdem gibt
es vielleicht einen Ausweg, also verdammt mich bitte nicht
gleich :smile:

Bei der gewaltigen Vielfalt an Automodellen heute findet eigentlich jeder etwas.

Bisher fahre ich einen alten Volvo 440, bin sehr zufrieden,
mag das Auto gerne, aber er ist jetzt doch 15 Jahre und
200.000 km alt und langsam machen sich die Altersgebrechen
breit. Vom Fahrverhalten her ist er perfekt, genau so ein Auto
möchte ich wieder haben. Das heisst, ich möchte ein Auto in
etwa dieser Grösse (darf auch etwas kleiner sein, aber nicht
unter Golfklasse),

Wieviele Türen / Sitze?

das auch so zügig beschleunigt (jaja, ich
weiss, dass es da viiieel tolleres gibt, aber das so wie’s
ist, ist okay für mich), das auch angenehm 180 km/h dauerhaft
fahren kann (also sollte Spitze irgendwas um die 210 sein,
mehr brauch ich nicht).

Das schaffen eigentlich alle Fahrzeuge der Golf Klasse ab 100 - 120 PS.

So - wie gesagt, das genau hätte ich gerne wieder. Allerdings
mit einer vermutlich dem widersprechenden Einschränkung: das
Auto soll erheblich weniger Sprit verbrauchen.

Wieviel denn maximal?

Ich hatte
dieser Tage das Vergnügen einen V60 fahren zu dürfen, aber bin
erschrocken, dass ich - trotz höchst gemässigter Autobahnfahrt

  • nach 300 km noch um die 25 Liter Sprit (war ein Benziner)
    (und jaja, ich weiss - ich mache alles falsch und mindestens
    1000 Leute hier fahren das Auto auf der Autobahn mit unter 5
    Litern, aber es geht ja hier um mein Auto *g*) hab reinkippen
    müssen. Und das möchte ich bei meinem neuen Auto nimmer tun
    müssen.

Die neueren Modelle sind meist auch schwerer und verbrauchen somit trotz modernerer Motroren nicht viel weniger.
Ein Volvo V 60 dürfte allerdings 1-2 Klassen oberghalb des 440 liegen.

Nun war meine grandiose Idee, einen Hybrid zu kaufen. Gefällt
mir zum einen vom Prinzip her recht gut und da ich doch
einiges an Landstrasse / Stadt fahre sollte das ganz gut
funktionieren.

Vergiss es.
In der Praxis liegt der verbrauch der gängigen Hybridfahrzeuge nur geringfügig unterhalb der „Nomralversion“.
Die Batterien sind so schwer und der Vorteil der Hybriden, welchen Typs auch immer,liegt v.a. im reinen Stadtverkehr. Ein solches Fahrprofilö hat aber kaum jeman in der Realität, ausser vielleicht ein tokioter Taxifahrer.

Nur: die letzte Probefahrt mit dem Toyota Auris war
ernüchternd: erstens ist der Verbrauch auch nicht sooo viel
niedriger (jaja, ich weiss, meine Fahrweise *g*) und zweitens
ist mir der in der Beschleunigung doch erheblich zu träge. Und
dafür, dass das Auto doch ne Nummer kleiner ist als der Volvo
erwarte ich da auch ohne Hybrid eigentlich weniger Verbrauch.

Sodele, was also tun? Ein Diesel kommt nicht in Frage. Weil
weil.

Diesel machen meist ab 30 - 50.000 Km p.a. Sinn.Für den Privatkäufer, der sein Auto mehr als 4 Jahre nutzen will, halte ich einen Diesel aber auch bei 40.000 Km noch für gefährlich, da die Gefahr von horrenden Reparaturkosten für Einspritzanlage und Turbo(s) immer vorhanden ist.

Habt Ihr mir einen Vorschlag welches Auto die eigentlich
unvereinbaren Kriterien „zügig beschleunigen, 180 fahren“ und
„wenig Spritverbrauch“ vereint? Zumindest im Sinne eines guten
Kompromisses? Achja, zu allem Überfluss wäre ich einer
Automatik nicht abgeneigt, das ist aber kein ko-Kriterium :wink:

Wie gefallen Dir:

  • Volvo C30
  • VW Golf
  • Ford Focus
  • Opel Astra
  • Hyundai I 30
  • Kia Ceed

?

Suche Dir einen Benziner mit ca. 120 - 140 PS, dann bist Du zügig unterwegs. Der VW 1.4 mit Turbo und Kompressor z.B. ist ein zackiges Motörchen, das sparsam läuft und bei Bedarf auch gut abgeht. Wie lange dieses relativ aufwändige Konzept in der Praxis hält, weiss ich allerdings nicht. Meine Mutter quält den ihren erst seit einem knappen Jahr, völlig problemlos.

Übrigens: bei den von Dir angegeben 10.000 km ist der Spritverbrauch weitgehend vernachlässigbar. Ich würde mir in diesem Falle einen BMW 135i kaufen.
Zum Budget hast Du ja nichts geschrieben… :wink:

Gruss,
M.

Moin!

Sodele, was also tun? Ein Diesel kommt nicht in Frage. Weil
weil.

das hätte ich vor einem Jahr auch noch gesagt, bin aber
inzwischen überzeugter Diesel-Anhänger. Die modernen
Diesel-Motoren haben mit den alten Naglern nichts mehr zu tun.

So ist es.
v.a. halten sie nicht mehr so lange.

Gerade wenn Du Sparsamkeit mit guter Beschleunigung
kombinieren willst, gibt es kaum etwas besseres als einen
modernen TDI. In Deiner Größe z.B. einen Audi A3 2.0 TDI.

Ich fahre solche Autos, aktuell einen VW Passat 2.o TDI mit dem gleichen Motor wie der Audi, seit einiger Zeit, weil sie die ersten 150.000 - 200.000 Km, abgespult innerhalb von 3 Jahren,relativ günstig laufen. Aber nur im Leasing mit Garantie über die gesamte laufzeit des Leasingvertrages. Nach 3 Jahren ist bei keinem dieser Autos (wir haben ca- 120 davon in der Firma) noch der erste Turbo verbaut und der eine oder andere Injektor wurde ebenfalls getauscht.

Bis 2006 fuhr ich jahrelang die großen Diesel privat, also BMW 530d, Mercedes E 320 CDI,E 270 CDI. Alle diese Autos waren im Unterhalt aufgrund dieselspezifischer probleme derart teuer, dass das entsprechende Modell mit V8 Benzin-Saugermotor billiger gekommen wäre. Und das bei 50- 60.000 Km p.a. bei planmässiger Wartung und turbo-berücksichtigender Fahrweise.

Privatnutzern mit einer Fahrleistung von weniger als 40.000 Km im Jahr würde ich generell von einem (modernen) Diesel abraten. Von einem Gebrauchtkauf sowieso. Das Kostenrisiko ist einfach zu groß und das Einsparpotential zu gering. Man beachte auch die höheren Kosten für Anschaffung, Wartung und Versteuerung.

Für den Alltag habe ich letztes Jahr übrigens einen Ford Transit Nugget gekauft, den es leider nur als Diesel gibt. Nach 1.000 Km blieb er mit abgerutschtem Turboschlauch liegen. Mein 1979er Alfa Spider hingegen ist in den 7 Jahren und 100.000 Km, die ich ihn nun habe, noch niemals liegen geblieben…

Gruß,
M.