Bahn Streik

Hi!

Ich würde mir aktuell weniger über Streikrecht, als über Jobs,
Arbeitsrecht und Arbeitspflicht Gedanken machen…
Wer im Jahre 2007 in Deutschland noch streikt, hat nichts kapiert.

wirklich eine reflektierte Einschätzung.

In der Tat. Wer sie reflektieren kann, erkennt das schnell…

In aktuellen Bedrohungssituationen, sollte man das beharren
auf Prinzipien immer sehr kritisch sehen.

Das sehe ich genau so.
Da hier der eigene Arbeitsplatz „aktuell bedroht“ ist, sollte man in der Tat nicht auf Prinzipien wie „30% mehr Lohn“ beharren.

Auch ich meine übrigens, dass einige Lokführer offenbar nicht adäquat bezahlt werden. Aber so ist das eben. Überhaupt einen Job zu haben, halte ich aktuell für wichtiger.

Da sich auf absehbare Zeit am Arbeitskräfteüberschuss (zumal
Global gesehen) nichts ändern wird, ist im Grunde genommen das
Streikrecht an sich obsolet.

Das ist es m.E. eher deshalb, weil das Arbeitssicherheits- und Lohnniveau hierzulande das arbeitnehmerfreundlichste der Welt ist. Und das bei recht niedrigen Arbeitszeiten.
Was soll man denn da noch erstreiken?

Die Bahn hat m.W. 6% mehr angeboten. Das hätte man nehmen und es gut sein lassen sollen.

Auch andere „Luxusgüter“ der Arbeiter- und
Bürgerrechtsbewegung können wir uns offensichtlich nicht mehr
leisten. Das würde hier aber zu weit führen.

Keineswegs. Gehört alles zum Gesamtbild.

Man wird sich eben wieder daran gewöhnen müssen, nach Leistung beurteilt und bezahlt zu werden.

Arbeitgeber hatten zu allen Zeiten ein eigenständiges
Interesse an ausreichend versorgten Arbeitnehmern, bei höher
Qualifizierten grenzte das oft schon an eifersüchtiges
Behüten.

Im Grunde haben erstreikte Lohnforderungen dazu geführt, dass
die Arbeitgeber sich aus ihrer Verantwortung für die Wohlfahrt
ihrer Untergebenen entlassen sahen. Dieser Form von
fremdverursachter Pflichtvergessenheit können wir
entgegenwirken.

Interessanter Ansatz.

Streiks sind hier offensichtlich kontraprodukutiv. Das
natürliche Eigeninteresse an der Versorgung der Arbeitskräfte
ist, wie immer im Markt, am besten durch die Verknüpfung nicht
nur mit Gewinninteressen (das ist ja schon der Fall), sondern
verstärkt durch Eigentumsansprüche zu fördern.

Die einzig logische Alternative zu den gegenwärtigen
Auseinandersetzungen um die Versorgung, die letztlich zu
Lasten der ohnehin abhängigen Beschäftigten gehen werden, ist
also mindestens Leibeigenschaft (Sklaverei hatte doch ein paar
unnötig grausame Aspekte).

Ich würde eher auf die Arbeitnehmerbeteiligung abzielen.

Aber das scheint ein zu kapitalistisches Instrument zu sein, als dass ein aufrechter Arbeiter sich davon korrumpieren lassen können dürfte…

Grüße,

Mathias

Hi!

Werden hervorragend ausgebildete Fachkräfte also nicht besser
entlohnt als angelernte Hilfsarbeiter?

Nicht immer.

Können wir uns auf ein „in der Regel“ einigen?

Ja.

Das ist ja eben das Problem, mitverursacht durch die
Gewerkschaften.

Meine Rede! Alle bekommen mehr - die richtig Guten genau so
wie die abslouten Tränen.

Ja.

Ich persönlich meine, dass ein Lokführer aus München mit 1.200
Euro seine Familie nicht angemessen versorgen kann.

Da das tarifliche Einstiegsgehalt bei 2000,- € liegt, kommt
selbst bei StKl. IV (also zwei Einkommen) mehr raus.

Dann wurde ich falsch informiert.
Hast Du eine Quelle, die Aufschluß über die wirkliche Gehaltssituation der Lokführer gibt?

Ein
solcher Job sollte angemessen vergütet werden.

Weißt Du, ich habe seit Jahren mit Azubis in wesentlich
anspruchsvolleren Berufsbildern zu tun. Keiner von denen hat
direkt nach der Ausbildung 2000,-€ brutto.

Klar.

Ich wäre gespannt auf die GDL-Reaktion, wenn der Vorschlag
käme, das Einstiegsgehalt zu kürzen, damit man die alten Hasen
(die WIRKLICH zu wenig verdienen) höher entlohnen könnte…

Das Senioritätsprinzip greift ja ohnehin allein aufgrund der demographischen Entwicklung sehr stark um sich. Aber man sollte die Rechnung nicht ohne die Jungen machen.
Wenn diese sich genauso wie die alten aus einem fairen generationenvertrag verabschieden, wird es eng für überzogene Absicherungsforderungen.

Grüße,

mathias

Hallo,

Von VIEL mehr sprach ich auch nicht …

Nun was wolltest du dann aber mitteilen? Es handelte sich doch offensichtlich nicht um eine exakte Angabe, sondern um einen Gerundeten wert also ein etwa , jedenfalls hatte ich das so erkannt. Nun weist du uns darauf hin das dieses „etwa“ doch ein „gut“ ist. Hätte sich damit an der Qualität der Aussage irgendwas verändert?

  • ich sprach vom InflationsAUSgleich.

Hein, jedenfalls nicht hier.

Für die progressive Steuer sowie die Sozialabgaben (die der AG
übrigens auch zu tragen hat) kann ein AG nix.

Richtige Feststellung, nur ist das keine Schuldfrage.
Der AG kann ja auch nix für die Steuern, das Mietniveau oder die Lebensmittelpreise. Sollen wir diese Faktoren also alle aus der Betrachtung des Gehaltes herauslassen?
Das Nettogehalt wird nun mal als Orientierung dafür welchen gesesllschaftlichen Status und welche Möglichkeiten der Lebensführung jemand hat herangezogen und dabei auch die Sozialabgaben mit betrachtet. Wenn du die plätzlich rauslässt verzerrst du die Bezugsgrößen.

Gruß
Werner

Hi!

Dann wurde ich falsch informiert.
Hast Du eine Quelle, die Aufschluß über die wirkliche
Gehaltssituation der Lokführer gibt?

Google mal nach 1970,-€ Einstiegsgehalt. Da das so ziemlich alle Nachrichtenquellen nennen, sollte das korrekt sein - die 30,-€ Differenz habe ich kfm. gerundet :wink:

Das Senioritätsprinzip greift ja ohnehin allein aufgrund der
demographischen Entwicklung sehr stark um sich.

STOPP!!!

Ich will nicht, dass man nach Alter sondern nach Leistung bezahlt.
Nur ist es (in der Regel!!!) so, dass mit zunehmendem Alter auch die Erfahrung steigt, und damit die Arbeit etwas höherwertig ist (in der Regel!!!).

Abgesehen davon finde ich es nicht verkehrt, wenn Treue zum Unternehmen in einem gewissen Rahmen belohnt wird.

LG
Guido

Hallo,

wirklich eine reflektierte Einschätzung.

In der Tat. Wer sie reflektieren kann, erkennt das schnell…

Ja, ja, die Reflexion der Reflexion. Selbst hier Aspekte von Transzendenz.

Da hier der eigene Arbeitsplatz „aktuell bedroht“ ist, sollte
man in der Tat nicht auf Prinzipien wie „30% mehr Lohn“
beharren.

Guter hinweis. Ich war gar nicht drauf gekommen, dass die 30% das prinzipielle sind. Ich hatte tatsächlich eher an so etwas wie Tarifautonomie, Streikrecht, Gerechtigkeit o. Ä. gedacht. Aber warum in die Ferne schweifen …

Da sich auf absehbare Zeit am Arbeitskräfteüberschuss (zumal
Global gesehen) nichts ändern wird, ist im Grunde genommen das
Streikrecht an sich obsolet.

Das ist es m.E. eher deshalb, weil das Arbeitssicherheits- und
Lohnniveau hierzulande das arbeitnehmerfreundlichste der Welt
ist.

Eine gern vernommene Nachricht. Natürlich kommen wir in Punkto Flexibilisierung und Verfügbarkeit nicht an Indien oder Burkina Faso heran, aber etwa die Schweiz, Finnland, Schweden, Norwegen et al sind ähnlich verkrustet und überbelastet wie wir. Darum haben die auch praktisch die gleichen Probleme auf dem Arbeitssektor.

Was soll man denn da noch erstreiken?

Stimmt auffallend. Soziale Gerechtigkeit ist bei uns schließlich durch Aldi garantiert. Hier kann sich jeder das leisten was jedem zusteht.

Die Bahn hat m.W. 6% mehr angeboten. Das hätte man nehmen und
es gut sein lassen sollen.

Das kann man so sehen. Allerdings waren diese 6% auch schon das Ergebnis gewisser unangemessener Drohszenarien (s. u.). Die einzig richtige Haltung wäre gewesen einen Lohnverzicht anzubieten und sich dann von der Großzügigkeit der Fürsorglichen Chefs beschämen zu lassen.

Auch andere „Luxusgüter“ der Arbeiter- und
Bürgerrechtsbewegung können wir uns offensichtlich nicht mehr
leisten. Das würde hier aber zu weit führen.

Keineswegs. Gehört alles zum Gesamtbild.
Man wird sich eben wieder daran gewöhnen müssen, nach Leistung
beurteilt und bezahlt zu werden.

Das ohnehin, allerdings nur im absolut notwendigen Maß. Leistung kann und sollte in Zukunft auch anders als über Bezahlung generiert werden mit der Drohung von Existenzverlust durch Arbeitsplatzabbau wurden ja schon erst Ergebnisse erzielt. Das ist auch unmittelbarer und individueller möglich, vor allem unter den Bedingungen von Leibeigenschaft.
Wir müssen die Perspektive aber auch für die strukturellen Probleme öffnen.
Themen wie die Ausweitung präventiver Polizeimaßnahmen einschließlich volkswirtschaftlich notwendiger Zwangsverpflichtungen, Eugenik, Elitenförderung, rechtliche Privilegierung, Zensuswahlrecht und staatlich organisiertes sozialverträgliches Frühableben dürfen nicht mehr tabu sein.

Ich würde eher auf die Arbeitnehmerbeteiligung abzielen.

Da muss ich dir widersprechen. Das ist als Instrument viel zu Indirekt und folgt der Illusion, dass die in ihren Möglichkeiten beschränkte Arbeiter- bzw. Angestelltenschaft zu verantwortlichem Handeln und unternehmerischem Denken fähig ist. Außerdem würden damit die herausragenden Leistungen der Geschäftsführung in unangemessener Weise umverteilt werden.
Die Beteiligung am Gewinn steckt ja schon inhärent in den seit langem erhobenen unsinnigen Lohnforderungen jenseits des Inflationsausgleichs.

Es kann nicht darum gehen, dies mit anderen Mechanismen fortzusetzen, sondern es muss eine klare Abgrenzung der notwendigen Versorgung der Arbeitskräfte und der Gewinne stattfinden. Das eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.
Die anders lautende aus der kommunistischen Irrlehre stammende Umdeutung der Wirklichkeit wirtschaftlicher Zusammenhänge hat unsere gesellschaftliche, wirtschaftliche und vor allem moralische Krise wesentlich mit verursacht.

Die Wiedereinführung der Leibeigenschaft ist soweit ich das sehe, die im Moment einzig praktikable Lösung unserer Probleme.
In Zukunft mag in Abwandlung davon die Gentechnik einen Fortschritt und damit weiteren wirtschaftlichen Aufschwung ermöglichen.
Allerdings erwarte ich ein gewaltiges Konfliktpotential für die Übergangsphase, während die natürlich entstandenen eher unzufriedenen Arbeitskräfte durch genetisch für ihre Funktion optimierte (natürlich auch Psychisch) Kräfte ersetzt werden, .
Ob diese Option also realistisch ist, wage ich nicht zu beurteilen.

…dass ein aufrechter Arbeiter sich davon korrumpieren
lassen können dürfte…

Zwei weitere zu überwindende Probleme.

Gruß
Werner

Ja und?
Du bestätigst damit, was ich bereits schrieb. Es ist Zukunftsmusik.
Im Regional-/S-Bahnverkehr, also auf nicht isolierten Netzen, wird daran gearbeitet, führerloser Verkehr ist mir nicht bekannt.
So what?

b.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

wirklich eine reflektierte Einschätzung.

In der Tat. Wer sie reflektieren kann, erkennt das schnell…

Ja, ja, die Reflexion der Reflexion. Selbst hier Aspekte von
Transzendenz.

Wer hätte das gedacht…?

Da hier der eigene Arbeitsplatz „aktuell bedroht“ ist, sollte
man in der Tat nicht auf Prinzipien wie „30% mehr Lohn“
beharren.

Guter hinweis.

Ich helfe gerne, wenn ich kann.

Ich war gar nicht drauf gekommen, dass die 30%
das prinzipielle sind.

Nein?
Ich hatte es als Basisforderung, also als prinzipiellen Bestandteil der Verhandlung verstanden.

Ich hatte tatsächlich eher an so etwas
wie Tarifautonomie, Streikrecht, Gerechtigkeit o. Ä. gedacht.
Aber warum in die Ferne schweifen …

„Tarifautonomie“ bedeutet nciht, dass man nach der Facon der Autonomen Tarife macht…

„Streikrecht“ gibt es, allerdings gibt es auch ein Recht der Steuerzahler auf eine funktionierende Infrastruktur. hier muss eben abgewogen werden.

„Gerechtigkeit“ ist sowieso relativ.

Da sich auf absehbare Zeit am Arbeitskräfteüberschuss (zumal
Global gesehen) nichts ändern wird, ist im Grunde genommen das
Streikrecht an sich obsolet.

Das ist es m.E. eher deshalb, weil das Arbeitssicherheits- und
Lohnniveau hierzulande das arbeitnehmerfreundlichste der Welt
ist.

Eine gern vernommene Nachricht. Natürlich kommen wir in Punkto
Flexibilisierung und Verfügbarkeit nicht an Indien oder
Burkina Faso heran, aber etwa die Schweiz, Finnland, Schweden,
Norwegen et al sind ähnlich verkrustet und überbelastet wie
wir. Darum haben die auch praktisch die gleichen Probleme auf
dem Arbeitssektor.

…woraus Du dann das Recht ableitest, alles zu lassen, wie es ist…?

Was soll man denn da noch erstreiken?

Stimmt auffallend. Soziale Gerechtigkeit ist bei uns
schließlich durch Aldi garantiert. Hier kann sich jeder das
leisten was jedem zusteht.

Interessant…
Kannst Du das weiter ausführen?

Die Bahn hat m.W. 6% mehr angeboten. Das hätte man nehmen und
es gut sein lassen sollen.

Das kann man so sehen.

Als vernünftiger Mensch MUSS man das so sehen, meine ich.

Allerdings waren diese 6% auch schon
das Ergebnis gewisser unangemessener Drohszenarien (s. u.).
Die einzig richtige Haltung wäre gewesen einen Lohnverzicht
anzubieten und sich dann von der Großzügigkeit der
Fürsorglichen Chefs beschämen zu lassen.

Das hätte ich bei Siemens für geboten gehalten. Vor 10 Jahren.
Die Konsequenzen der hemmungslosen Gewerkschaftspolitik sehen wir nun.
Wenn eine Firma sich nur noch über Schweinedeals wie den mit BenQ aus dem Würgegriff der Gewerkschaften und des Arbeitsrechtes befreien kann, stimmt etwas im Lande nicht.

Auch andere „Luxusgüter“ der Arbeiter- und
Bürgerrechtsbewegung können wir uns offensichtlich nicht mehr
leisten. Das würde hier aber zu weit führen.

Keineswegs. Gehört alles zum Gesamtbild.
Man wird sich eben wieder daran gewöhnen müssen, nach Leistung
beurteilt und bezahlt zu werden.

Das ohnehin, allerdings nur im absolut notwendigen Maß.

Wohl kaum. Das „Maß“ wird in den nächsten 15 Jahren noch massiv ausgedehnt werden.

Leistung kann und sollte in Zukunft auch anders als über
Bezahlung generiert werden mit der Drohung von Existenzverlust
durch Arbeitsplatzabbau wurden ja schon erst Ergebnisse
erzielt.

Wenn es anders nicht geht…

Das ist auch unmittelbarer und individueller möglich,
vor allem unter den Bedingungen von Leibeigenschaft.

Das funktioniert nur noch China.
Der deutsche kauft da ja so gerne ein. So weiß er dann wenigstens aus 1. Hand, wo sein Arbeitsplatz hingegangen ist…

Wir müssen die Perspektive aber auch für die strukturellen
Probleme öffnen.
Themen wie die Ausweitung präventiver Polizeimaßnahmen
einschließlich volkswirtschaftlich notwendiger
Zwangsverpflichtungen, Eugenik, Elitenförderung, rechtliche
Privilegierung, Zensuswahlrecht und staatlich organisiertes
sozialverträgliches Frühableben dürfen nicht mehr tabu sein.

In manchen Punkten gebe ich Dir sogar Recht.
Wahlrecht nach Grad der Beteiligung am Allgemeinwesen halte ich für so falsch nicht.
Zwangsverpflichtungen zur Arbeit bei Bezug von soz. Transferleistungen macheb ebenfalls Sinn.

Ich würde eher auf die Arbeitnehmerbeteiligung abzielen.

Da muss ich dir widersprechen. Das ist als Instrument viel zu
Indirekt und folgt der Illusion, dass die in ihren
Möglichkeiten beschränkte Arbeiter- bzw. Angestelltenschaft zu
verantwortlichem Handeln und unternehmerischem Denken fähig
ist.

Naja, sieht man sich die letzten Wahlergebnisse an, zweifle ich ebenfalls…

Außerdem würden damit die herausragenden Leistungen der
Geschäftsführung in unangemessener Weise umverteilt werden.

Nein, denn die Geschäftsleitung machen dann (zunächst) alle. Wie bei „Animal Farm“…

Die Beteiligung am Gewinn steckt ja schon inhärent in den seit
langem erhobenen unsinnigen Lohnforderungen jenseits des
Inflationsausgleichs.

Stimmt eigentlich.

Es kann nicht darum gehen, dies mit anderen Mechanismen
fortzusetzen, sondern es muss eine klare Abgrenzung der
notwendigen Versorgung der Arbeitskräfte und der Gewinne
stattfinden. Das eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

So ist es in der Tat. Dein Sarkasmus bezeichnet hier doch einige Wahrheiten.
Oder ist ein U. ein Sozialverein…?

Die anders lautende aus der kommunistischen Irrlehre stammende
Umdeutung der Wirklichkeit wirtschaftlicher Zusammenhänge hat
unsere gesellschaftliche, wirtschaftliche und vor allem
moralische Krise wesentlich mit verursacht.

Die Wiedereinführung der Leibeigenschaft ist soweit ich das
sehe, die im Moment einzig praktikable Lösung unserer
Probleme.
In Zukunft mag in Abwandlung davon die Gentechnik einen
Fortschritt und damit weiteren wirtschaftlichen Aufschwung
ermöglichen.
Allerdings erwarte ich ein gewaltiges Konfliktpotential für
die Übergangsphase, während die natürlich entstandenen eher
unzufriedenen Arbeitskräfte durch genetisch für ihre Funktion
optimierte (natürlich auch Psychisch) Kräfte ersetzt werden, .
Ob diese Option also realistisch ist, wage ich nicht zu
beurteilen.

…dass ein aufrechter Arbeiter sich davon korrumpieren
lassen können dürfte…

Zwei weitere zu überwindende Probleme.

Wir können den Arbeiter erschiessen und den Funktionär befördern. hat ja auch in der DDR bestens funktioniert, dieses Erfolgsmodell wünschen sich sicherlich noch andere außer Dir…

Mathias

Moin,

So what?

Genau diese Ingnoranz ist es, mit der man sich selbst aus dem Job streikt. So what. Ich bin ja kein Lokführer.

Gruß
Marion

Spass bei seite
Hallo,
ich bin beeindruckt aber auch ein wenig enttäuscht wie wenig du dich hast mitreißen lassen.

Um das mal für mich abzuschließen noch ein Paar Worte ohne „Scheiß“.
Keine Perspektive auf irgendein Problem liefert ein vollständiges Bild. Weder die Gewerkschaften noch die Arbeitgeber oder sonst eine Gruppe und bestünde sie aus dem besten Fachleuten kennt die Wahrheit oder irrt sich nicht auch.
Von daher ist die demokratische Konstruktion, die an gesellschaftliche Phänomene möglichst verschiedene Gruppen mit verschiedenen Interessen heranlässt wohl die beste. Diesem Ringen um die vollständigste Lösung funktionierende Regeln zu geben ist auch wieder ein schwieriges Geschäft.
Genau diesen Prozess sehen wir hier gerade am Werke. Meiner Meinung nach hat hier keine Seite Grund zu irgendwelcher Entrüstung.

Mein Herz schlägt allerdings doch etwas mehr für positive soziale Utopien als für reine Ökonomie.
Okonomie ist ein wichtiges Instrument um unser Leben besser zu machen, wenn auch nur in materieller Hinsicht. Ökonomie ist aber kein Allheilmittel und erst recht nicht der Sinn der Welt.
Wer versucht alles unter Wirtschaftlichkeitsgesichtpunkten zu betrachten macht Ökonomie zu einer Waffe im Kampf gegen diejenigen die dabei nicht mitmachen wollen oder können.

Die riesigen Unterschiede im Reichtum und in den Lebenschancen werden wahrgenommen und erzeugen Gefühle und Gefühle sind immer Wahr. Ihre Ursache mag falsch, eingebildet oder unbegründet sein, sie selbst sich absolut real und damit für uns Wahrheit. Vielleicht sind sie die einzige Wahrheit, die wir wirklich haben.

Wenn sich also Teile der Gesellschaft ungerecht behandelt fühlen, dann ist das eine Kraft die nach Ausgleich drängt. Dies zu ignorieren wäre dumm und letztlich auch unwirtschaftlich. Wenn Frustrationen ausweglos anwachsen werden sie nämlich oft destruktiv.

Natürlich ist eine gefrustete Lokführerschaft ein wirklich unbedeutendes Phänomen, aber der Prozess des gesellschaftlichen Ausgleiches findet hier wie an tausend anderen Stellen immer wider statt.
Leider entdecke ich in der Rhetorik drum herum ein bedenkliches Maß an Entmenschlichung und Respektlosigkeit.
Auch in dem Auslöser für meine Satire glaubte ich ein deutliches Maß an Verächtlichkeit gegenüber denen erkannt zu haben, die doch nur das tun was ihnen hoffentlich angemessen erscheint und gegenüber ihren Nöten die sie dazu motivieren.

Nach irgendwelchen ökonomischen Kriterien mag das was die kleinen Lokführer antreibt unbedeutend sein, für diese Menschen ist das bedrängende Wirklichkeit.

So und nun muss ich wohl mal raus und die fünftausen Speisen … :wink:

Gruß von der Kanzel
(und Nahallamarsch)
Werner

Moin Paul,

Der Staat hat eine wirksame Moeglichkeit, derartige Streiks zu
verhindern: wenn der Staat meint, ein Beruf bzw. eine Branche
sei fuer das Ueberleben und funktionieren des Staates wichtig,
werden Leute die darin arbeiten verbeamtet. Dadurch bekommen
diese LEute gewisse Vorteile (z.B. haben sie einen sicheren
Arbeitsplatz) aber auch Nachteile (sie verzichten z.B. auf das
Streikrecht).

Gut! Ich gehe davon aus, daß jeder, aber wirklich jeder sein Scherflein dazu beiträgt, damit Deutschland überlebt in der wilden Zeit der Globailisierung. Also verbeamten wir doch einfach alle!

Wer ist jetzt „schuld“ an dem Streik?
Der Angestellte, der es nicht einsieht fuer gleiche Arbeit
weniger Geld zu bekommen und zusaetzlich mit befristeten
Arbeitsvertraegen leben zu muessen oder vllt. doch sein
Dienstherr der halt n Paar Euro sparen wollte?

Vielleicht auch eine Gewerkschaft, die zwar mit ihren Forderungen recht haben mag, aber jetzt versucht, die Versäumnisse von 15 Jahren Tarifpolitik in einer einzigen Verhandlung durchzusetzen. Wer ist hier also unvernünftig?

Der Herr Mehdorn guckt sich das Ganze an und
ueberlegt folgerichtig: die laufenden Kosten muessen runter,
also wird weniger in die Infrastruktur investiert und bei den
Loehnen gibt es ein Paar Nullrunden.

Ja, das ist einfach eine Klasse Idee. Die Bahn lebt auschließlich durch die einst gute Infrastruktur, die kann man also ruhig verrotten lassen.
Was man vergessen hat:

waehrend das Unternehmen profitabel ist

Die Bahn ist nicht profitabel

und der liebe
Herr Mehdorn sich um seine Einkuenfte eher keine Sorgen zu
machen braucht.

Und? Er bekommt, was der Markt hergibt, genauso wie andere Topmanager auch (ob er das verdient, was er bekommt, ist eine andere Frage). Und selbst wenn sein Gehalt auf ein Zehntel gekürzt werden würde, was würde das der Bahn bringen?

Wohlgemerkt, die Lokführer bekommen zu wenig Geld, definitiv. Aber Spartentarifverträge sind Mumpitz und 30% Lohnerhöhung sind nicht vermittelbar. Abgesehen davon führt es im Unternehmen zu massiven Neiddebatten und damit Unfrieden.

Ralph

Hi!

ich bin beeindruckt aber auch ein wenig enttäuscht wie wenig
du dich hast mitreißen lassen.

Vielleicht weil ich das Thema nicht als Witz empfinde.

Um das mal für mich abzuschließen noch ein Paar Worte ohne
„Scheiß“.
Keine Perspektive auf irgendein Problem liefert ein
vollständiges Bild. Weder die Gewerkschaften noch die
Arbeitgeber oder sonst eine Gruppe und bestünde sie aus dem
besten Fachleuten kennt die Wahrheit oder irrt sich nicht
auch.

Soweit, so nett, die Logik.
Faktisch ist es aber so, dass Fachleute auf allen Seiten mittlerweile recht genau wissen, was noch gehjt in D und was nicht, was getan werden muss und was die Folgen sind, wenn man dagegen handelt.

Du findest all das im Archiv, ich ahbe es 5 mal geschrieben in den letzten Jahren.

Von daher ist die demokratische Konstruktion, die an
gesellschaftliche Phänomene möglichst verschiedene Gruppen mit
verschiedenen Interessen heranlässt wohl die beste. Diesem
Ringen um die vollständigste Lösung funktionierende Regeln zu
geben ist auch wieder ein schwieriges Geschäft.
Genau diesen Prozess sehen wir hier gerade am Werke. Meiner
Meinung nach hat hier keine Seite Grund zu irgendwelcher
Entrüstung.

s.o.
Wer heute noch Forderungen stellt wie die GDL das tut, ist entweder dumm, was ich nicht glaube, oder handelt aus anderen Motivationen heraus, wie z.B. der Sicherung der Positionen für einzelne Protagonisten.
Verlieren werden dabei die „kleinen Leute“, die in 10-20 Jahren dann ernsthaft Problem,e bekommen. Der Funktionär hat bis dahin genug abkassiert und wird höchstens sein Dienstwagenprivileg aufgeben müssen.

Mein Herz schlägt allerdings doch etwas mehr für positive
soziale Utopien als für reine Ökonomie.

Meines auch.
Nur sagt mir mein Verstand, dass diese Ära vorbei ist.
Der träge Zug Deutschland hat nur noch nicht reagiert.

Okonomie ist ein wichtiges Instrument um unser Leben besser zu
machen, wenn auch nur in materieller Hinsicht. Ökonomie ist
aber kein Allheilmittel und erst recht nicht der Sinn der
Welt.

Wie nett.
Also back to the roots?
82 Mio. Deutsche leben von Land- und Viehwirtschaft?

Wer versucht alles unter Wirtschaftlichkeitsgesichtpunkten zu
betrachten macht Ökonomie zu einer Waffe im Kampf gegen
diejenigen die dabei nicht mitmachen wollen oder können.

Das ist, entschuldige, dummes Geschwätz.
Wer den Gesetzen der Ökonomie in Zeiten, wo wir im Wirtschaftskrieg mit China und in Konkurrenz zu den USA und Russland stehen, nichtz folgen will oder denkt zu müssen, hat schon verloren.

Wir sind nicht alleine auf der Welt. Entweder wir stellen uns den Aufgaben, oder unsere aktuelle Form der Wirtschaft und des Zusammenlebens geht unter.
So einfach ist das.

Ich gehe nun mal von abstrakten Forderungen an andere direkt auf mich persönlich: ich als kleiner Mensch hätte am meisten Lust, mir ein schönes Haus in Costa Rica am Strand zu kaufen und dort mit den Füssen im Sand zu sitzen und gute Bücher zu lesen, ab und zu mit einer hellbraunen Schönheit zu schlafen, ein paar Bier mit guten Freunden zu trinken, mit dem Jetski zu fahren und ansonsten ein wenig mit Euch hier im Web zu diskutieren. Arbeiten muss ich nicht mit Gewalt.

Blöderweise kostet das jedoch Geld, das ich nicht geerbt habe. Also sitze ich im nebligen München in meinem 25qm Dachbüro und arbeite von 7 - 20 Uhr im Schnitt. Auch o.k., ich mache das gerne.

Ich fordere aber von keinem, mit Geld dafür zu geben, dass ich weniger arbeite und mehr meckere. So realistisch bin ich.

Ich bezahle meine Steuern weil ich weiß, es gibt allgemeine Aufgaben, die ich dem Staat als Bürger gerne übertrage und es müüssen ein paar Schwache unterstützt werden. Ich bezahle sie aber nciht dafür, dass damit noch höhrere Kosten für mich generiert werden.

Warum nur kommt nun eine bestimmte Gruppe wie die GDL auf die Idee, sie könnte das anders machen und hätte auch noch das Recht dazu, bei der Durchsetzung dieser Forderungen das Leben von Millionen anderen Mitbürgern negativ zu beeinflussen, indem sie deren Infrastruktur lahmlegt?

Was bilden sich diese Leute überhaupt ein?

Ich würde an Mehdorns Stelle aussperren.

In 10-20 Jahren ist das deutsche System wie wir es heute kennen am Ende.
Warum bis dahin noch mit wehenden Fahnen alles verbraten?

Die riesigen Unterschiede im Reichtum und in den Lebenschancen
werden wahrgenommen und erzeugen Gefühle und Gefühle sind
immer Wahr. Ihre Ursache mag falsch, eingebildet oder
unbegründet sein, sie selbst sich absolut real und damit für
uns Wahrheit. Vielleicht sind sie die einzige Wahrheit, die
wir wirklich haben.

Amen.
Mein „Gefühl“ ist, dass es Zeit wird, dass der Deutsche die Verantwortung für sich selbst übernimmt.

Wenn sich also Teile der Gesellschaft ungerecht behandelt
fühlen, dann ist das eine Kraft die nach Ausgleich drängt.
Dies zu ignorieren wäre dumm und letztlich auch
unwirtschaftlich. Wenn Frustrationen ausweglos anwachsen
werden sie nämlich oft destruktiv.

Naja, ich bin auch manchmal frustriert. Dann halte ich zumeist die Klappe und ändere es selbst, sofern ich kann, oder lebe damit.

Natürlich ist eine gefrustete Lokführerschaft ein wirklich
unbedeutendes Phänomen, aber der Prozess des
gesellschaftlichen Ausgleiches findet hier wie an tausend
anderen Stellen immer wider statt.

Wie wird dieser Ausgleich aussehen, wenn diejenigen, die das alles bezahlen, irgendwann keine Lust mehr haben…?

Leider entdecke ich in der Rhetorik drum herum ein
bedenkliches Maß an Entmenschlichung und Respektlosigkeit.

So ist es.
Ich halte es für ausgesprochen „respektlos“, heute und morgen hunderttausende Leute von der Arbeit abzuhalten, somit einen volkswirtschaftlichen Millionenschaden zu generieren und es auch noch gut zu finden, dass der Obermufti zur Kur geht, wenn es spannend wird.

Auch in dem Auslöser für meine Satire glaubte ich ein
deutliches Maß an Verächtlichkeit gegenüber denen erkannt zu
haben, die doch nur das tun was ihnen hoffentlich angemessen
erscheint und gegenüber ihren Nöten die sie dazu motivieren.

Bitte?

Nach irgendwelchen ökonomischen Kriterien mag das was die
kleinen Lokführer antreibt unbedeutend sein, für diese
Menschen ist das bedrängende Wirklichkeit.

Weshalb verhandeln sie dann nicht so, wie jeder andere Arbeitnehmer das auch tun muss und akzeptieren dann die 6% mehr, die sonst nur noch ausgewählte Siemensianer fordern können?

Es dauert keine 10 Jahre mehr, dann gibt es Prügel auf offener Straße für Typen, die solche Schweinereien wie den GDL-Streik anzetteln. Das ist dann wirklich „undemokratisch“.

Ich kann schon jetzt keinem Familienvater, der als Facharbeiter bei einem KMU arbeitet, mehr verkaufen, dass er nicht zur Arbeit kommt, weil eine kleine Gruppe Arbeitnehmer 30% mehr Gehalt fordert, während er seit 4 Jahren auf Gehaltserhöhungen und sein Weihnachtsgeld verzichten muss, um die Firma zu stützen und nun deshalb auch noch seine Schichtzulage verliert.

So etwas geht einfach heute nciht mehr. Keine Ahnung, weshalb das so schwer zu verstehen ist.

Die Chinesen werden unseren Sozialquatscher - Laden hier schon sehr bald überrollen, wenn wir nicht an unserer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten.

Redet doch mal mit Leuten aus KMUs, die mit China arbeiten. Diese Leute haben Angst. Und ich weiß, warum.

Grüße,

Mathias

Hi!

Dann wurde ich falsch informiert.
Hast Du eine Quelle, die Aufschluß über die wirkliche
Gehaltssituation der Lokführer gibt?

Google mal nach 1970,-€ Einstiegsgehalt. Da das so ziemlich
alle Nachrichtenquellen nennen, sollte das korrekt sein - die
30,-€ Differenz habe ich kfm. gerundet :wink:

Na dann gibt es für den Streik keinen objektiven Grund.

Ich wäre dafür, diesen Funktionär aus der Kur bis nach Berlin zu prügeln, um sich öffentlich für diese Schweinerei zu entschuldigen…

Das Senioritätsprinzip greift ja ohnehin allein aufgrund der
demographischen Entwicklung sehr stark um sich.

STOPP!!!

Ich will nicht, dass man nach Alter sondern nach Leistung
bezahlt.

Ich auch.

Nur ist es (in der Regel!!!) so, dass mit zunehmendem Alter
auch die Erfahrung steigt, und damit die Arbeit etwas
höherwertig ist (in der Regel!!!).

O.K., wenn dem so ist.

Abgesehen davon finde ich es nicht verkehrt, wenn Treue zum
Unternehmen in einem gewissen Rahmen belohnt wird.

Ich auch nicht.

Allerdings ist es nicht mehr o.k., wenn die Jugend von der zunehmenden Zahl der Alten erpresst wird.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Dieser Artikel ist lächerlich. Die angesprochene Strecke am Frankfurter Flughafen ist eine ca. 800 m lange Hochbahn. Führerlosen Verkehr gibt es nur, wo niemand vor die Gleise springen kann.

Wie sollte das auf den tausenden Kilometern Schienennetz in D funktionieren? Der Computer ist einfach noch nicht flexibel genug, wenn es darauf ankommt.

Gruß

Marcus

Moin,

Gut! Ich gehe davon aus, daß jeder, aber wirklich jeder sein
Scherflein dazu beiträgt, damit Deutschland überlebt in der
wilden Zeit der Globailisierung. Also verbeamten wir doch
einfach alle!

Der direkte Weg in den Sozialismus. Aber so gesehen hast Du sogar recht, wenn Autobauer streiken entgehen dm Staat Steuern und man muss laenger auf einen Neuwagen warten, wenn Kaffeeroester streiken bricht gleich die ganze Wirtschaft zusammen usw… Ernsthaft nachgedacht: es gibt Branchen, die das Funktionieren des Staates gewaehrleisten. Sicherheit, medizinische Versorgung, Wasser, Strom, Abfallentsorgung und eben auch Grundversorgung mit Mobilitaet gehoeren IMHO dazu und haben nicht privatisiert zu werden. Ist nur meine Meinung.

Vielleicht auch eine Gewerkschaft, die zwar mit ihren
Forderungen recht haben mag, aber jetzt versucht, die
Versäumnisse von 15 Jahren Tarifpolitik in einer einzigen
Verhandlung durchzusetzen. Wer ist hier also unvernünftig?

Wir wissen beide: Gewerkschaft fordert den Betrag X, AG bietet den Betrag Y an, man trifft sich irgendwo in der Delta-Umgebung (X+Y)/2.

Ja, das ist einfach eine Klasse Idee. Die Bahn lebt
auschließlich durch die einst gute Infrastruktur, die kann man
also ruhig verrotten lassen.

Tut „man“ das nicht?

waehrend das Unternehmen profitabel ist

Die Bahn ist nicht profitabel

Offenbar profitabel genug um den Herrn M. ordentlich zu bezahlen. Offenbar nicht profitabel genug um auch die Arbeitnehmer ordentlich zu bezahlen.

Und? Er bekommt, was der Markt hergibt, genauso wie andere
Topmanager auch (ob er das verdient, was er bekommt, ist eine
andere Frage). Und selbst wenn sein Gehalt auf ein Zehntel
gekürzt werden würde, was würde das der Bahn bringen?

Bringen? Nix. Wenn der Markt es hergibt, werden auch die Lokfuehrer ihre 30% bekommen. Wenn nicht, dann nicht.

Wohlgemerkt, die Lokführer bekommen zu wenig Geld, definitiv.
Aber Spartentarifverträge sind Mumpitz und 30% Lohnerhöhung
sind nicht vermittelbar. Abgesehen davon führt es im
Unternehmen zu massiven Neiddebatten und damit Unfrieden.

Das mag sein, veruebeln kann ich es denen nicht.

Gruss
Paul

Das mag sein, veruebeln kann ich es denen nicht.

Nein, aber der GDL verüble ich das

Ralph

Hallo maxi,

Ich behaupte mal einfch das di eBahn jahrelang zu trottelig
war eine konkrete Lohnanpassung zu gestalten.

Einspruch: Das, und genau das, ist das Versäumnis der GDL und nicht der Bahn. Das, und genau das, ist es auch, was mich an diesem Streik so nervt: Die GDL hat es jahrelang verpennt, für eine anständige Bezahlung der Lokführer zu sorgen. Und dieses jahrelange Nichtstun soll jetzt in einem einzigen Streik aufgeholt werden.
Natürlich bekommen die Lokführer momentan zu wenig Lohn, aber die GDL hätte eben schon vor Jahren damit anfangen müssen, diesen auf akzeptable Höhen zu bringen.

Ralph

Hallo,

Weder die Gewerkschaften noch die
Arbeitgeber oder sonst eine Gruppe und bestünde sie aus dem
besten Fachleuten kennt die Wahrheit oder irrt sich nicht
auch.

Soweit, so nett, die Logik.
Faktisch ist es aber so, dass Fachleute auf allen Seiten
mittlerweile recht genau wissen, was noch geht in D und was
nicht, was getan werden muss und was die Folgen sind, wenn man
dagegen handelt.

Wenn man sich einen Schlips umbindet ist man noch nicht unbedingt ein Fachmann und diesen Eindruck habe ich von vielen derartigen „Fachleuten“. Das Problem und die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einflußfaktoren sind doch etwas komplexer als dass ein paar leute „ganz genau wissen, was getan werden muss“.

Das ist, entschuldige, dummes Geschwätz.
Wer den Gesetzen der Ökonomie in Zeiten, wo wir im
Wirtschaftskrieg mit China und in Konkurrenz zu den USA und
Russland stehen, nichtz folgen will oder denkt zu müssen, hat
schon verloren.

Gerade wie Wirtschaft in China wird nicht die nächsten 20 bis 30 Jahre um 10 bis 20 Prozent jährlich steigen, weil man nämlich bald am Ende der Fahnenstange bei den natürlichen Resourcen angelangt ist.

Wir sind nicht alleine auf der Welt. Entweder wir stellen uns
den Aufgaben, oder unsere aktuelle Form der Wirtschaft und des
Zusammenlebens geht unter.
So einfach ist das.

Natürlich. Dabei fragt man sich zum Beispiel wozu müssen Samstag und Sonntag freie Tage sein. In China ist das ja auch nicht so. Da gibt es nur einen freien Tag pro Woche, und selbst in der Bibel steht ja nur „und am siebten Tag ruhte er“. Wahrscheinlich werden einige „Fachleute“ bald feststellen, dass wir uns zwei freie Tage pro Woche nicht mehr leisten können, wenn wir bei der Globalisierung nicht unter die Räder kommen will.

Blöderweise kostet das jedoch Geld, das ich nicht geerbt habe.
Also sitze ich im nebligen München in meinem 25qm Dachbüro und
arbeite von 7 - 20 Uhr im Schnitt. Auch o.k., ich mache das
gerne.

Wahrscheinlich wirst Du mir jetzt sagen, dass Du auch oft genug am Wochenende arbeitest, und zwar freiwillig. Muss das aber unbedingt als gesamtgesellschaftlicher Massstab gelten. Es gibt ja auch ältere Leute, Familien mit Kindern etc.

Warum nur kommt nun eine bestimmte Gruppe wie die GDL auf die
Idee, sie könnte das anders machen und hätte auch noch das
Recht dazu, bei der Durchsetzung dieser Forderungen das Leben
von Millionen anderen Mitbürgern negativ zu beeinflussen,
indem sie deren Infrastruktur lahmlegt?

Weil man darauf hinweisen möchte, wie wichtig die eigene Tätigkeit für die Gesellschaft ist, und man auch anständig dafür bezahlt werden möchte?

Ich würde an Mehdorns Stelle aussperren.

Lockführer gibt es wahrscheinlich nicht wie Sand am Meer und die Logistik nach China auslagern geht auch nicht.

In 10-20 Jahren ist das deutsche System wie wir es heute
kennen am Ende.

Das ist durchaus möglich. Aber Ob China dann an der Weltspitze steht ist auch fraglich.

Wie wird dieser Ausgleich aussehen, wenn diejenigen, die das
alles bezahlen, irgendwann keine Lust mehr haben...?

Wenn man in einer Gesellschaft und nicht als Eremit lebt, muß man eben Wechselwirkungen berücksichtigen. Man kann dann auch nicht plötzlich sagen „Ich habe keine Lust mehr“. Zumindest nicht im grossen Maßstab. Wer seine Schäfchen im Trockenen hat kann ja nach Costa Rica oder Australien auswandern, da wird es dann mit der Zeit aber auch immer enger und die Grundstückspreise steigen…

So ist es.
Ich halte es für ausgesprochen "respektlos", heute und morgen
hunderttausende Leute von der Arbeit abzuhalten, somit einen
volkswirtschaftlichen Millionenschaden zu generieren und es
auch noch gut zu finden, dass der Obermufti zur Kur geht, wenn
es spannend wird.

Zum ersten Teil s.o. Beim zweiten teil der Aussage muss ich Dir recht geben. Dadurch wird an dem „Arbeitskampf“, den ich ja nachvollziehen kann wieder einiges relativiert.

Nach irgendwelchen ökonomischen Kriterien mag das was die
kleinen Lokführer antreibt unbedeutend sein, für diese
Menschen ist das bedrängende Wirklichkeit.


Weshalb verhandeln sie dann nicht so, wie jeder andere
Arbeitnehmer das auch tun muss und akzeptieren dann die 6%
mehr, die sonst nur noch ausgewählte Siemensianer fordern
können?

Weil eben Streik auch zu Tarifverhandlungen unter Umständen dazugehört.
In Frankreich und Italien wird doch viel öfter gestreikt und die Allgemeinheit hat sich dran gewöhnt und sympathisiert eher mit den Streikenden. Das schint auch in Deutschland so zu sein, wie Umfrageergebnisse zeigen, auch wenn die BLÖD-Zeitung versucht, den Menschen was anderes einzureden.

Es dauert keine 10 Jahre mehr, dann gibt es Prügel auf offener
Straße für Typen, die solche Schweinereien wie den GDL-Streik
anzetteln. Das ist dann wirklich "undemokratisch".

Sicher? s.o.

Die Chinesen werden unseren Sozialquatscher - Laden hier schon
sehr bald überrollen, wenn wir nicht an unserer
Wettbewerbsfähigkeit arbeiten.

Ja ja, die Chinesen … s.oben

Redet doch mal mit Leuten aus KMUs, die mit China arbeiten.
Diese Leute haben Angst. Und ich weiß, warum.

Genau, der Samstag gehört abgeschafft.

Gruß
Torsten
(nimmt jetzt an der Speisung der 5000 teil)

Hallo Ralph,

Du hast genau den Punkt getroffen.
Die GdL versucht aus dem Fahrwasser der Tarifgemeinschaft mit Transnet und GdBA herauszukommen, um nicht selbst von denen aufgesogen zu werden.
Es geht nicht um die Höhe des Lohns, es geht ums Überleben der GdL.
Die Reisenden werden dabei als Geiseln genommen, und das ist unerträglich!

Gruß
Cassius

Ich bin ja kein Lokführer.

Ich auch nicht, dennoch kann ich erkennen, dass Deine Argumentation hinkt. Warum sollte sollte ein Lokführer sich beeindrucken lassen, wenn interessierte und halbinformierte Kreise behaupten, bald gibt es den führerlosen Zugbetrieb, wenn dieser technisch Zukunfstmusik ist?

Und mal ehrlich:
Glaubst Du wirklich, er würde nicht eingeführt, selbst wenn die Lokführer 10 Jahre gar keine Lohnerhöhungen kriegen?
Lachhaft.

Gruß b.

Hallo!

Weder die Gewerkschaften noch die
Arbeitgeber oder sonst eine Gruppe und bestünde sie aus dem
besten Fachleuten kennt die Wahrheit oder irrt sich nicht
auch.

Soweit, so nett, die Logik.
Faktisch ist es aber so, dass Fachleute auf allen Seiten
mittlerweile recht genau wissen, was noch geht in D und was
nicht, was getan werden muss und was die Folgen sind, wenn man
dagegen handelt.

Wenn man sich einen Schlips umbindet ist man noch nicht
unbedingt ein Fachmann und diesen Eindruck habe ich von vielen
derartigen „Fachleuten“.

Das steht auf einem anderen Blatt.
Echte Fachleute wissen das, es ist ja auch nicht allzu schwer zu verstehen.

Das Problem und die wirtschaftlichen
und gesellschaftlichen Einflußfaktoren sind doch etwas
komplexer als dass ein paar leute „ganz genau wissen, was
getan werden muss“.

Keineswegs, es ist recht klar, in welche Richtung die Politik gehen muss.

Das ist, entschuldige, dummes Geschwätz.
Wer den Gesetzen der Ökonomie in Zeiten, wo wir im
Wirtschaftskrieg mit China und in Konkurrenz zu den USA und
Russland stehen, nichtz folgen will oder denkt zu müssen, hat
schon verloren.

Gerade wie Wirtschaft in China wird nicht die nächsten 20 bis
30 Jahre um 10 bis 20 Prozent jährlich steigen, weil man
nämlich bald am Ende der Fahnenstange bei den natürlichen
Resourcen angelangt ist.

Hier wird in der Tat die Komplexität des Themas China nicht erfasst, fürchte ich.

Selbst wenn China in den nächsten 10 Jahren jährlich nur um 15% wächst, wird es eng für uns. Denn das Wachstum findet zu einem großen Teil auf unsere Kosten statt.

Wir sind nicht alleine auf der Welt. Entweder wir stellen uns
den Aufgaben, oder unsere aktuelle Form der Wirtschaft und des
Zusammenlebens geht unter.
So einfach ist das.

Natürlich. Dabei fragt man sich zum Beispiel wozu müssen
Samstag und Sonntag freie Tage sein. In China ist
das ja auch nicht so. Da gibt es nur einen freien Tag pro
Woche, und selbst in der Bibel steht ja nur „und am
siebten Tag ruhte er“.

So ist es.
Wirklich realistisch wäre eine 45-50h Woche, Rente mit 70, Kündigungsfrist 4 Wochen, Mutterschutz weitgehend abschaffen, persönlicher Steuersatz nach Addition aller Einnahmen gestaffelt von 15 - 30%, Unternehmenssteuersatz 30%, Mehrwersteuer 10%.
Dazu flächendeckend Ganztagesbetreuung für Kinder.Renten und Pensionen sofort(!) auf eine Pauschale von ca. 1.800 Euro einfrieren.
Sozialbeiträge für AN und AG sofort(!) um mindestens 50% senken.
Einwanderungs- und Einbürgerungsgesetze ähnlich der USA einführen. Kriminelle und arbeitslose Ausländer sofort ausweisen.
Deutsche Arbeitsunwillige sofort auf „0“ setzen.
Investitionen in Bildung sofort(!) drastisch erhöhen. Vor allem in Bereichen, die einen ROI versprechen.

Wahrscheinlich werden
einige „Fachleute“ bald feststellen, dass wir uns zwei freie
Tage pro Woche nicht mehr leisten können, wenn wir bei der
Globalisierung nicht unter die Räder kommen will.

Das kann passieren. Zunächst würde es jedoch auch ausreichen, die 5 Arbeitstage wirklich etwas zu tun…

Blöderweise kostet das jedoch Geld, das ich nicht geerbt habe.
Also sitze ich im nebligen München in meinem 25qm Dachbüro und
arbeite von 7 - 20 Uhr im Schnitt. Auch o.k., ich mache das
gerne.

Wahrscheinlich wirst Du mir jetzt sagen, dass Du auch oft
genug am Wochenende arbeitest, und zwar freiwillig.

So ist es.
Ich habe immer einen PDA oder Laptop mit, um Ideen festhalten und korrespondieren zu können.

Muss das
aber unbedingt als gesamtgesellschaftlicher Massstab gelten.

Ich schätze, es wird in Zukunft für deutlich mehr Leute normal werden. Wer hingegen nichts tun will, wird unter die Räder kommen.

Es gibt ja auch ältere Leute, Familien mit Kindern etc.

Mal gesehen, wie Südkoreaner arbeiten?
Die haben mehr Kinder als wir.

Warum nur kommt nun eine bestimmte Gruppe wie die GDL auf die
Idee, sie könnte das anders machen und hätte auch noch das
Recht dazu, bei der Durchsetzung dieser Forderungen das Leben
von Millionen anderen Mitbürgern negativ zu beeinflussen,
indem sie deren Infrastruktur lahmlegt?

Weil man darauf hinweisen möchte, wie wichtig die eigene
Tätigkeit für die Gesellschaft ist, und man auch anständig
dafür bezahlt werden möchte?

Dann streike ich jetzt auch! So! Das habt Ihr davon… :wink:

Im Ernst: das Streikrecht muss diesbzgl. noch weiter eingeschränkt werden. So geht es nicht.
Die 70er sind vorbei.

Ich würde an Mehdorns Stelle aussperren.

Lockführer gibt es wahrscheinlich nicht wie Sand am Meer und
die Logistik nach China auslagern geht auch nicht.

Man könnte ja auf dem internationalen Arbeitsmarkt werben, neu ausbilden u.s.w.

In 10-20 Jahren ist das deutsche System wie wir es heute
kennen am Ende.

Das ist durchaus möglich. Aber Ob China dann an der Weltspitze
steht ist auch fraglich.

Jedenfalls vor Deutschland…

Wie wird dieser Ausgleich aussehen, wenn diejenigen, die das
alles bezahlen, irgendwann keine Lust mehr haben…?

Wenn man in einer Gesellschaft und nicht als Eremit lebt, muß
man eben Wechselwirkungen berücksichtigen.

Genau das meine ich. Die „Wechselwirkungen“ gehen nicht immer nur in eine Richtung.

Man kann dann auch
nicht plötzlich sagen „Ich habe keine Lust mehr“. Zumindest
nicht im grossen Maßstab. Wer seine Schäfchen im Trockenen hat
kann ja nach Costa Rica oder Australien auswandern, da wird es
dann mit der Zeit aber auch immer enger und die
Grundstückspreise steigen…

So ist es.
Allerdings würde mir aktuell schon Österreich reichen…

So ist es.
Ich halte es für ausgesprochen „respektlos“, heute und morgen
hunderttausende Leute von der Arbeit abzuhalten, somit einen
volkswirtschaftlichen Millionenschaden zu generieren und es
auch noch gut zu finden, dass der Obermufti zur Kur geht, wenn
es spannend wird.

Zum ersten Teil s.o. Beim zweiten teil der Aussage muss ich
Dir recht geben. Dadurch wird an dem „Arbeitskampf“, den ich
ja nachvollziehen kann wieder einiges relativiert.

Wie gesagt, ich würde aussperren.
Dann liegt der LAden eben 3 Monate lahm. Danach sind 50% der GDLer ausgetreten und können wieder eingestellt werden, die übrigen werden durch neue, gewerkschaftsferne MA substituiert.
Nur so kann sich eine Firma heute noch wehren, fürchte ich.

Bin ich froh, dass wir unter 10 Leute sind…

Nach irgendwelchen ökonomischen Kriterien mag das was die
kleinen Lokführer antreibt unbedeutend sein, für diese
Menschen ist das bedrängende Wirklichkeit.

Weshalb verhandeln sie dann nicht so, wie jeder andere
Arbeitnehmer das auch tun muss und akzeptieren dann die 6%
mehr, die sonst nur noch ausgewählte Siemensianer fordern
können?

Weil eben Streik auch zu Tarifverhandlungen unter Umständen
dazugehört.

Das sind keine Tarifverhandlungen, sondern Erpressungsversuche.
Ich hoffe, Mehdorn bleibt standhaft.
Das ist ein Exempel für weitere Branchen und es besteht nun die historische Chance, die gewerkschaften massiv zu schwächen.
Ich hoffe, man nutzt diese Möglichkeiten.

In Frankreich und Italien wird doch viel öfter gestreikt und
die Allgemeinheit hat sich dran gewöhnt und sympathisiert eher
mit den Streikenden.

Bitte?
Die Italiener und franzosen haben mittlerweile auch eine breite Schicht von menschen zwischen 25 und 35, die absolut kein verständnis mehr für solcherlei sozialistisch-kommunistische Umtriebe haben.
Ich kenne beide Länder beruflich wie privat ganz gut und weiß, dass die Solidarität diesbzgl. sehr, sehr dünn ist.

Das schint auch in Deutschland so zu
sein, wie Umfrageergebnisse zeigen, auch wenn die BLÖD-Zeitung
versucht, den Menschen was anderes einzureden.

Ist das so?
Ich kenne keinen einzigen, der das unterstützt. Und ich bin nicht nur mit CSU-wählenden Anwälten bekannt…

Es dauert keine 10 Jahre mehr, dann gibt es Prügel auf offener
Straße für Typen, die solche Schweinereien wie den GDL-Streik
anzetteln. Das ist dann wirklich „undemokratisch“.

Sicher? s.o.

Ganz sicher.
Die paar Leute, die sich nicht wehren können, weil sie keine Beamte und/oder Politiker sind oder bei Siemens arbeiten, Leute die Familie haben und ihren Job brauchen, werden sich das nicht auf Dauer bieten lassen, schätze ich.
Die Politik heute zielt nur darauf ab, diejenigen zu schröpfen, die sich nicht wehren können. Eben die Famileinväterf mit Hausfinanzierung am Hals.
Dazu kommen die Leistungsträger, die allen Parteien suspekt sind, weil sie örtlich flexibel agieren können. Für die erfindet man eine Wegzugssteuer. Was aber wenn der Familienvater nicht mehr zahlt und der Leistungsxträger einfach geht…?
Wrt´s ab. Auch der Deutsche Michel hat seine Schmerzgrenze.

Die Chinesen werden unseren Sozialquatscher - Laden hier schon
sehr bald überrollen, wenn wir nicht an unserer
Wettbewerbsfähigkeit arbeiten.

Ja ja, die Chinesen … s.oben

Du hast keine Ahnung, was sich dort gerade entwickelt, fürchte ich.

Redet doch mal mit Leuten aus KMUs, die mit China arbeiten.
Diese Leute haben Angst. Und ich weiß, warum.

Genau, der Samstag gehört abgeschafft.

Lassen wir´s…

Du hast Deinen kleinen Nachhilfekurs in Politik und Ökonoimie nun bekommen. Sei dankbar und wähle danach… :wink:

Grüße,

Mathias