Hallo Petri!
Als was siehst Du Dich?
Als Papa, Lehrer oder Partner?
Beim
Beispiel mit dem Cousin habe ich ihr daher meine Sicht
klargemacht weil ich es als Fakt gesehen habe
Das klingt eher wie ein Papa oder Lehrer und keinesfalls wie ein Partner. Nicht nur hier, sondern in sämtlichen Deiner Einträgen und mich wundert es wirklich, dass sie noch mit Dir zusammen ist. Wenn das meine Lebensgefährtin bei mir so macht, dann gehen wir getrennte Wege.
Ich würde ihr meiner Meinung nach weniger helfen
wenn ich trotz der Fakten auf ihrer Seite stehen würde.
Eine Partnerschaft ist nicht da um etwas dem anderen zu Liebe zu machen. Das entwickelt sich mit der Zeit zu massiven Problemen.
Ich schrieb nicht, dass Du auf ihrer Seite stehen mußt. Aber dass es die Aufgabe ist nicht gegen den geliebten Menschen zu sein. Und zwar nie. Nichtmal vor Gericht muß man das tun und Du machst es schon wenn sie auf einen ihrer Freunde sauer ist. Man kann hinter dem Partner stehen ohne seiner Meinung zu sein, einfach nur indem man ihn motiviert, dass er das Problem löst! Beispiel schrieb ich!
Ich
hätte dann vielleicht noch ein schlechtes Gewissen.
Und wenn Du gegen sie bist hast Du kein schlechtes Gewissen?
Nochmal, Du brauchst nicht ihrer Meinung sein, wie sie mit ihren Freunden umgeht! Aber, Du darfst auch nicht gegen sie sein! Wie das geht schrieb ich.
Was machst Du, wenn ihr spazieren geht und sie geht über eine rote Ampel?
Wäre ich
überhaupt nicht auf das Problem eingegangen, sonder würde sie
versuchen allgemein aufzubauen dann würde ich ihr in
Wirklichkeit auch nicht helfen.
Doch, dann hilfst Du ihr viel mehr! Der Mensch lernt am besten durch Probleme. Hättest Du keine Probleme, würdest Du Dich gar nicht hier an das Forum wenden! Der Mensch braucht Probleme um zu lernen! Und der Lebenspartner ist Liebhaber und kein Lehrer. Lehrer und Liebhaber gleichzeitig kann nicht funktionieren! Eines von beiden (meist der Liebhaber) geht schief!
Ich selbst würde mich mit sowas auch
nicht zufrieden geben, sondern das gespräch suchen umd mir
auch andere (objektive) Meinung einzuholen. Erst dann würde
ich mich wirklich ernstgenommen fühlen.
In der Praxis zeigst Du aber genau das Gegenteil von Dem was Du schreibst!
Sie sagte Dir, dass sie sich nicht von Dir unterstützt füht. Und was machst Du? Du gehst richtig gegen ihre Meinung und bleibst bei Deiner.
Wie hier:
Und außerdem bin ich nicht immer ihrer Meinung gewesen bei
ihren Problemen. (…) Ich
habe ihr dann auch klargemacht dass sie eigentlich kein recht
hat (…) Naja, ich konnte sie da nicht in
ihrer sichweise unterstützen weil ich anderer meinung war.
Konkret:
Du erwartest von ihr, dass sie Deine Meinung annimmt, versuchst ihr Deine Meinung klar zu machen und falls das nicht geht, läßt Du sie bei dem Problem fallen. Arbeitest vielleicht gegen sie und läßt es nicht zu, dass Du ihre Meinung annimmst.
So kann das in keiner Beziehung klappen!
Wie ich schrieb, Lehrer und Liebhaber kann nicht funktionieren! Eines löst sich immer auf!
Du kannst Dir hier überlegen, willst Du ihr Lehrer sein oder ihr Liebhaber? Das ist Deine Entscheidung!
Liebe Grüße
Martin