Bgb 1631?

Erläuterung
Hi!

Eine Frage zum besseren Verständnis: Was versteht hier wer
unter einem Klaps?

Ein Klaps ist ein Schlag!
Egal, wie hart!
Egal, zu welchem Zweck!

In meinen Augen ist ein Klaps nicht mit einem Schlag
gleichzusetzen,

Wo ist die Grenze?
Ab welcher Energieleistung ist dort zu differenzieren?

weil man nach meiner Definition beim Klaps
nicht die Intention verfolgt, dem anderen wehzutun im
Gegensatz zum Schlag.

Hmmm - ich wäre sogar in der Lage einen hochgradig eniergiegeladenen Schlag so zu platzieren, dass mein Kind ihn gar nicht spürt!
Aber wozu?
Wozu klapsen oder schlagen?

Ein Klaps ist dann eher eine symbolische
Handlung. Er kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, so auch
der beliebte Klaps auf den Po zwischen Partnern. :smile:

Meinen Partner erziehe ich nicht! Als ich meine Frau kennen lernte, war sie schon ausgewachsen und erzogen - ebenso umgekehrt!

Wenn aber meine obige Definition auch für die restlichen
Diskutanten hier zutrifft, frage ich mich, warum hier darum so
ein Theater veranstaltet wird.

Weil ein Schlag (und ein Klaps ist nichts anderes - da wirst Du hier vermutlich nicht nur mich treffen, der diese Meinung vertritt) eine Sache ist, die in einer Erziehung nichts zu suchen hat!

Natürlich gehen
Erziehungsansätze, die auf Erklärung beruhen, immer vor. Und
natürlich ist ein Klaps in dem Sinne keine Erziehungsmethode,
sondern eher eine Methode, um sehr klare Grenzen zu setzen -

Würg! Ein Klaps ist überhaupt keine Methode! Ein Klaps ist eine sinnlose Gewaltanwendung, die völlig indiskutabel ist!
Klare Grenzen kann kann ich verdammt noch mal auch anders setzen!

häufig auch zum Schutz des Kindes selbst.

HIMMEL! Immer die gleichen Scheinargumente, die jeglicher Grundlage entbehren!

Insofern ist diese
Handlung ja auch bei weitem nicht für jedes Kind nötig

NEIN! Sie ist bei absolut keinem Kind nötig!

(es
gibt nun mal solche und solche Kinder, die einen reagieren
eher mit Einsicht als die anderen)

Korrekt! Und die einen Kinder reagieren anders auf Argumente und Erklärungen als andere, aber damit hat man sich nun mal vor der Geburt auseinander zu stzen!
Wenn man nicht in der Lage ist, sein Kind gewaltfrei zu erziehen, dann sollte man es halt lassen (nicht das Erziehen, sondern das gebähren)!

Aber vielleicht habe ich ja auch die hier verwendete
Definition von „Klaps“ falsch verstanden, wenn hier im
Zusammenhang mit diesem Begriff von körperlicher Misshandlung
und dem Fall Karolina die Rede ist. Dazwischen liegen meiner
Meinung nach Welten.

Dazwischen mögen Welten liegen! Genauso, wie Welten zwischen einem Taschendiebstahl und einem Banküberfall mit Geiselnahme liegen - beide gehören trotzdem bestraft!

Auch Dir sei meine Standardfrage gestellt:

Sage mir einen einzigen nachvollziehbaren Grund, warum ein Klaps notwendig ist, wenn man sein Kind auch absolut ohne Gewalt erziehen kann!

Gruß
Guido

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Hallo Thea,

In meinen Augen ist ein Klaps nicht mit einem Schlag
gleichzusetzen, weil man nach meiner Definition beim Klaps
nicht die Intention verfolgt, dem anderen wehzutun im
Gegensatz zum Schlag…

Finde ich eigentlich auch. Wer hier von einen Klaps als Strafe
spricht, meint sicherlich einen Schlag, der wehtun soll, weil
ein Klaps in diesem Sinne ja wohl nicht als Strafe verstanden
wird. Dann wird dieses Wort wohl eher zur Beschönigung
benutzt.

Ja, das mag sein. Deshalb habe ich mich über die Diskussion ja so gewundert.

Im Normalfall reicht es, wenn dem Kind erklärt wird, dass dies
oder jenes gefährlich ist. Wenn das Kind dem Erwachsenen dann
nicht glaubt, sollte man sich doch lieber fragen, wieso das so
ist.

Einerseits ja, denn meist hilft eine solche Erklärung wirklich. Aber manchmal wollen Kinder ja auch Grenzen austesten und wenn man ihnen dabei nicht ganz klar sagt „bis hierhin und nicht weiter!“, dann trotzen sie allen Erklärungen. Aber diese Grenze kann normalerweise ebenfalls verbal bzw. durch logische Konsequenzen gesetzt werden.

Mit gefährlichen Situationen meinte ich so etwas wie auf die Straße rennen oder in Sachen herumwühlen, welche die Kinder eindeutig nichts angehen (als erlebtes Beispiel: ich war zu Besuch und ein Kind hat in meiner Abwesenheit in meiner Tasche rumgewühlt bzw. auch Sachen herausgenommen - in derselben Tasche lagen aber auch meine Kopfschmerztabletten!). Zugegeben, von solchen Situationen gibt es nur wenige, aber hier muss die Grenze sofort und sehr klar gesetzt werden, sonst kann es zu spät sein. Und gerade in dem oben genannten Beispiel war es so, dass das Kind nach einer ausführlichen Erklärung (aus Trotz?) nicht einsichtig war. (ich meinte das jetzt nicht als Beispiel, wo ein „Klaps“ hilfreich wäre, denn hier gäbe es auch gar keinen kausalen Zusammenhang, sondern allgemein zu gefährlichen Situationen)

Oder meintest du hier wirklich einen Klaps, der kein bisschen
wehtut? Als ausgemachtes Zeichen mit der Bedeutung: Das mein
ich ernst!?

Ja, genau das. Wie gesagt, für mich beinhaltet der Begriff „Klaps“ keine Schmerzzufügung, sondern hat eher symbolischen Charakter. Aber das ist natürlich auch situationsabhängig und bedeutet nicht, dass man dem Kind nicht auch die Hintergründe erklären sollte.

Aber vielleicht habe ich ja auch die hier verwendete
Definition von „Klaps“ falsch verstanden, wenn hier im
Zusammenhang mit diesem Begriff von körperlicher Misshandlung
und dem Fall Karolina die Rede ist. Dazwischen liegen meiner
Meinung nach Welten.

Bestimmt in der Meinung aller anderen hier auch. Es gehört
aber im weiteren Sinne ja zum Thema.

Zum Thema des BGB - sicher. Und dass die Handlungen beim Mord an Karolina niemals als Erziehungsmethoden bezeichnet werden können (in diesem Zusammenhang ist der Begriff einfach nur lächerlich), steht wohl außer Frage.

Dennoch wird in dieser Diskussion immer wieder auf körperliche Misshandlung Bezug genommen, das war/ist für mich nicht verständlich. Darunter verstehe ich etwas ganz anderes.

Grüße,
Anja

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Hallo Anja,

Dennoch wird in dieser Diskussion immer wieder auf körperliche
Misshandlung Bezug genommen, das war/ist für mich nicht
verständlich. Darunter verstehe ich etwas ganz anderes.

Damit hast Du einen für die Beurteilung dieses Gesetzes zentralen Punkt erkannt, nämlich die Unredlichkeit seiner Ideologen.
Vielleicht sollte man sich erinnern, daß die rotgrünen „Familienfreunde“ hier vorgeben, Kinder schützen zu wollen, die sie als Abtreibungsfreunde vorher jedoch zur Zerstückelung freigegeben haben.

Gruß

Gabi

Hallo Gabi,

Dennoch wird in dieser Diskussion immer wieder auf körperliche
Misshandlung Bezug genommen, das war/ist für mich nicht
verständlich. Darunter verstehe ich etwas ganz anderes.

Damit hast Du einen für die Beurteilung dieses Gesetzes
zentralen Punkt erkannt, nämlich die Unredlichkeit seiner
Ideologen.

Ich finde, bei einem Gesetz kommt es im Endeffekt weniger auf seine Formulierung als auch seine letztendliche Auslegung und Anwendung an. Und wenn man es nicht besser formulieren konnte… ok, solange sich in der Anwendung zeigt, dass Eltern nicht sinnlos kriminalisiert werden. Aber soweit ich weiß, ist dies auch nicht der Fall.

Vielleicht sollte man sich erinnern, daß die rotgrünen
„Familienfreunde“ hier vorgeben, Kinder schützen zu wollen,
die sie als Abtreibungsfreunde vorher jedoch zur
Zerstückelung freigegeben haben.

Nun ja, politische Lager und Abtreibung sind schon wieder ganz andere Themen, die wir hier lieber nicht ausdiskutieren sollten. :smile:

Gruß,
Anja

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Hallo Guido,

reg dich ab, vielleicht wird deine Kritik dann konstruktiver.

In meinen Augen ist ein Klaps nicht mit einem Schlag
gleichzusetzen,

Wo ist die Grenze?

Die Grenze liegt beim Schmerzempfindung. Ein Schlag bewirkt körperliche Schmerzen.

weil man nach meiner Definition beim Klaps
nicht die Intention verfolgt, dem anderen wehzutun im
Gegensatz zum Schlag.

Hmmm - ich wäre sogar in der Lage einen hochgradig
eniergiegeladenen Schlag so zu platzieren, dass mein Kind ihn
gar nicht spürt!

Ich nicht. Aber es würde mich aus reiner Neugier interessieren, was du damit meinst und aus welcher Erfahrung du sprichst.

Ein Klaps ist dann eher eine symbolische
Handlung. Er kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, so auch
der beliebte Klaps auf den Po zwischen Partnern. :smile:

Meinen Partner erziehe ich nicht!

Aber du schlägst ihn/sie?

Zitat von dir:

Ein Klaps ist ein Schlag!
Egal, wie hart!
Egal, zu welchem Zweck!

Du widersprichst dir selbst, wenn du bei deinem Partner und einem Kind verschiedene Maßstäbe für ein- und dieselbe Handlung ansetzt.

Wenn aber meine obige Definition auch für die restlichen
Diskutanten hier zutrifft, frage ich mich, warum hier darum so
ein Theater veranstaltet wird.

Weil ein Schlag (und ein Klaps ist nichts anderes - da wirst
Du hier vermutlich nicht nur mich treffen, der diese Meinung
vertritt) eine Sache ist, die in einer Erziehung nichts zu
suchen hat!

siehe oben

Natürlich gehen
Erziehungsansätze, die auf Erklärung beruhen, immer vor. Und
natürlich ist ein Klaps in dem Sinne keine Erziehungsmethode,
sondern eher eine Methode, um sehr klare Grenzen zu setzen -

Würg!

Soll ich dir eine Schüssel holen, bevor du hier im Forum deinen gesamten Mageninhalt ausbreitest?

Ein Klaps ist überhaupt keine Methode! Ein Klaps ist
eine sinnlose Gewaltanwendung, die völlig indiskutabel ist!

siehe oben, dann füge ich meinem Partner also auch Gewalt zu, wenn ich ihm einen liebevollen Klaps auf den Po gebe

Klare Grenzen kann kann ich verdammt noch mal auch anders
setzen!

Schön für dich.

häufig auch zum Schutz des Kindes selbst.

HIMMEL! Immer die gleichen Scheinargumente, die jeglicher
Grundlage entbehren!

Dann bringe doch bitte ein fundiertes Gegenargument, statt uns mit deinem Mageninhalt zu beglücken und den Himmel anzuflehen. Wo bleibt deine Konstrukivität?

Insofern ist diese
Handlung ja auch bei weitem nicht für jedes Kind nötig

NEIN! Sie ist bei absolut keinem Kind nötig!

Schön, dass du alle Kinder auf dieser Welt kennst.

die einen Kinder reagieren anders auf Argumente
und Erklärungen als andere, aber damit hat man sich nun mal
vor der Geburt auseinander zu stzen!

*zustimm*

Wenn man nicht in der Lage ist, sein Kind gewaltfrei zu
erziehen, dann sollte man es halt lassen (nicht das Erziehen,
sondern das gebähren)!

zum Gewaltbegriff: siehe oben

Aber vielleicht habe ich ja auch die hier verwendete
Definition von „Klaps“ falsch verstanden, wenn hier im
Zusammenhang mit diesem Begriff von körperlicher Misshandlung
und dem Fall Karolina die Rede ist. Dazwischen liegen meiner
Meinung nach Welten.

Dazwischen mögen Welten liegen! Genauso, wie Welten zwischen
einem Taschendiebstahl und einem Banküberfall mit Geiselnahme
liegen - beide gehören trotzdem bestraft!

Ein Taschendiebstahl ist - ebenso wie ein Banküberfall - eine handfeste, gesetzwidrige Aneignung fremden Geldes.
Ein Klaps ist (zumindest nach meiner Definition) - im Gegensatz zu einem Schlag - schmerzlos und symbolisch.

Auch Dir sei meine Standardfrage gestellt:

Sage mir einen einzigen nachvollziehbaren Grund, warum ein
Klaps notwendig ist, wenn man sein Kind auch absolut ohne
Gewalt erziehen kann!

Diese Frage ist von Grund auf falsch, weil du sie unter den von dir angenommenen Voraussetzungen stellst. Insofern ist sie nur rhetorisch.

Gruß,
Anja

Hi!

reg dich ab, vielleicht wird deine Kritik dann konstruktiver.

Leute, die ihre Kinder schlagen (auch , wenn sie es anders nennen), haben entweder Hilfe oder Verachtung verdient!

Die Grenze liegt beim Schmerzempfindung. Ein Schlag bewirkt
körperliche Schmerzen.

Wer sagt Dir, dass das bei einem Klaps (besonders auf die Finger!) nicht der Fall ist? Wer sagt, dass die Grenze bei den körperlichen Schmerzen liegen muss?

Ich nicht. Aber es würde mich aus reiner Neugier
interessieren, was du damit meinst und aus welcher Erfahrung
du sprichst.

Mache 10 Jahre irgendeine Kampfkunst, und Du solltest in der Lage sein, solche Schläge auf den Milimeter genau zu positionieren - aber das ist ein völlig anderes Thema!

Aber du schlägst ihn/sie?

Habe ich wo behauptet?!

Zitat von dir:

Ein Klaps ist ein Schlag!
Egal, wie hart!
Egal, zu welchem Zweck!

Du widersprichst dir selbst, wenn du bei deinem Partner und
einem Kind verschiedene Maßstäbe für ein- und dieselbe
Handlung ansetzt.

Du solltest aufhören, mir Dinge in den Mund zu legen, die ich nie bahauptet habe!
Damit disqualifizierst Du Dich lediglich als ernstzunehmende Diskussionpartnerin und machst Dich lächerlich für mich!

siehe oben

Kann ich mir sparen!

siehe oben, dann füge ich meinem Partner also auch Gewalt zu,
wenn ich ihm einen liebevollen Klaps auf den Po gebe

Wenn Dein Partner dieser Situation nicht zustimmt (meinetwegen auch stillschweigend - ER kann das im Gegensatz zu einem Kind!!!), dann: JA!

Schön für dich.

Argumentationsarmut?
Hilflosigkeit?

Dann bringe doch bitte ein fundiertes Gegenargument, statt uns
mit deinem Mageninhalt zu beglücken und den Himmel anzuflehen.
Wo bleibt deine Konstrukivität?

Bring mir doch mal einen Grund, warum man ein Kind zum eigenen Schutz schlagen soll?
Das ist gequirrlte Hühnerkacke!
Oder anders: Wieso klappt das bei mir und den meisten (ich kann nur beurteilen, was ich weiß) Leuten die ich kenne ohne Schläge (und zwar problemlos)?

Schön, dass du alle Kinder auf dieser Welt kennst.

Wenn irgendein Elternteil der Meinung ist, ein Schlag sei notwendig, weil es an seinem Kind liegt, dann ist es ein Armutszeugnis, die schlechte Erziehung auf das Kind statt auf sich selbst zu lenken!

Und: Ich habe mit verdammt vielen Kindern zu tun - keines von denen verdient es, geschlagen zu werden!

Wenn man nicht in der Lage ist, sein Kind gewaltfrei zu
erziehen, dann sollte man es halt lassen (nicht das Erziehen,
sondern das gebähren)!

zum Gewaltbegriff: siehe oben

Die Tatsache, dass Deine Begriffsbestimmung Dein Wunschdenken widerspiegelt macht sie nicht richtig.

Ein Taschendiebstahl ist - ebenso wie ein Banküberfall - eine
handfeste, gesetzwidrige Aneignung fremden Geldes.
Ein Klaps ist (zumindest nach meiner Definition) - im
Gegensatz zu einem Schlag - schmerzlos und symbolisch.

Nochmal: Was DU denkst ist genauso irrelevant, wie das, was ich denke! Ausschlaggebend ist das, was im Gesetz steht! Und das ist schlicht eindeutig!

Diese Frage ist von Grund auf falsch, weil du sie unter den
von dir angenommenen Voraussetzungen stellst. Insofern ist sie
nur rhetorisch.

Eine NOCH billigere Ausrede hättest Du Dir nicht leisten können!

Es fehlt Dir eine sinnvolle Antwort, also ist die Frage falsch?!

Tschuldigung, Du machst Dich einfach nur lächerlich!

Gruß
Guido, der sich wegen einer defekten tastatur für Tippfehler entschuldit

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Hallo Guido,

reg dich ab, vielleicht wird deine Kritik dann konstruktiver.

Leute, die ihre Kinder schlagen (auch , wenn sie es anders
nennen), haben entweder Hilfe oder Verachtung verdient!

Deshalb musst du unsachlich werden? Du hast eine interessante Vorstellung von Diskussionen: Wenn jemand nicht deiner Meinung ist, dann brauchst du auch nicht sachlich zu argumentieren?

Die Grenze liegt beim Schmerzempfindung. Ein Schlag bewirkt
körperliche Schmerzen.

Wer sagt Dir, dass das bei einem Klaps (besonders auf die
Finger!) nicht der Fall ist? Wer sagt, dass die Grenze bei den
körperlichen Schmerzen liegen muss?

Hast du mein Posting überhaupt gelesen? Ich habe darin explizit danach gefragt, was andere (z.B. Beat) darunter verstehen und - ebenso explizit - gesagt, was ICH darunter verstehe. Und ICH ziehe die Grenze da, wo es zu körperlichen Schmerzen kommt. D.h., sobald es zur Schmerzempfindung kommt, ist es kein Klaps mehr, sondern ein Schlag. Andere mögen das anders sehen.

Ich nicht. Aber es würde mich aus reiner Neugier
interessieren, was du damit meinst und aus welcher Erfahrung
du sprichst.

Mache 10 Jahre irgendeine Kampfkunst, und Du solltest in der
Lage sein, solche Schläge auf den Milimeter genau zu
positionieren - aber das ist ein völlig anderes Thema!

Ja, eben, ich bezweifle, dass jemand seine Kampfkunstfähigkeiten zu schmerzlosen, energiereichen Schlägen an seinem Kind trainiert. :smile:

Aber du schlägst ihn/sie?

Habe ich wo behauptet?!

Ich habe von einem liebevollen Klaps bezüglich eines Partners gesprochen, worauf du meintest, du würdest deinen Partner nicht erziehen. Entweder war diese Aussage von dir völlig zusammenhanglos oder damit war gemeint, dass dies beim Partner ja keine Erziehungsmethode sei. Auf jeden Fall hört es sich für mich nicht wie eine Ablehnung dessen an.

Du solltest aufhören, mir Dinge in den Mund zu legen, die ich
nie bahauptet habe!

siehe oben

Damit disqualifizierst Du Dich lediglich als ernstzunehmende
Diskussionpartnerin und machst Dich lächerlich für mich!

Das hast du in meinen Augen schon in deinem vorherigen Posting getan, insofern sind wir quitt. :smile:

siehe oben

Kann ich mir sparen!

Dann lass das am besten mit dem Posten und Diskutieren.

Schön für dich.

Argumentationsarmut?
Hilflosigkeit?

Nein, Disqualifizierung deiner Aussage, die nichts zur allgemeinen Diskussion beiträgt.

Dann bringe doch bitte ein fundiertes Gegenargument, statt uns
mit deinem Mageninhalt zu beglücken und den Himmel anzuflehen.
Wo bleibt deine Konstrukivität?

Bring mir doch mal einen Grund, warum man ein Kind zum eigenen
Schutz schlagen soll?

Statt Gegenargumente zu bringen soll ich also nun welche suchen gegen deine nichtvorhandenen? Nee, sorry, ich werde jetzt nicht alles wiederholen, was ich vorher schon geschrieben habe, wenn du dir zu fein zum Lesen bist.

Das ist gequirrlte Hühnerkacke!

Du hast es heute mit so leckeren Dingen wie Mageninhalt und Analausscheidungen. :smile:

Oder anders: Wieso klappt das bei mir und den meisten (ich
kann nur beurteilen, was ich weiß) Leuten die ich kenne ohne
Schläge (und zwar problemlos)?

  1. Was heißt hier „klappt“? Genauso könnte man fragen: „Wieso klappt es bei Leuten, die ihre Kinder missbrauchen?“ Dieses „klappt“ ist eine Definitionsfrage. Irgendwie werden Kinder immer und bei allem groß. WIE GUT ODER SCHLECHT hingegen die Erziehung war, ist eine andere Frage. Die Erziehung deiner Kinder kann ich jedoch nicht beurteilen.

  2. Nochmals: Ich spreche nicht von Schlägen! Ich habe (bereits mehrmals) meine Definition hier gebracht. Wenn du mit mir diskutierst, dann beziehe dich bitte auch auf meine Definitionen oder lass es sein. Es ist unseriös, verzerrende, übertreibende Begriffe zu verwenden. Das kenne ich bis jetzt nur von der Bild-Zeitung. Deshalb werde ich ab jetzt nicht mehr auf Argumente à la „schlagen“ eingehen. Davon spreche ich nicht.

Die Tatsache, dass Deine Begriffsbestimmung Dein Wunschdenken
widerspiegelt macht sie nicht richtig.

Es ist nicht mein Wunschdenken, sondern meine Definition, nach der ich mich richte und nach der ich meine Meinung ausführe. Es geht nicht darum, wie andere diesen Begriff auslegen. Es geht nur darum, was ich für vertretbar halte.

Ein Taschendiebstahl ist - ebenso wie ein Banküberfall - eine
handfeste, gesetzwidrige Aneignung fremden Geldes.
Ein Klaps ist (zumindest nach meiner Definition) - im
Gegensatz zu einem Schlag - schmerzlos und symbolisch.

Nochmal: Was DU denkst ist genauso irrelevant, wie das, was
ich denke! Ausschlaggebend ist das, was im Gesetz steht! Und
das ist schlicht eindeutig!

So eindeutig ist es anscheinend nicht, wenn sich solch eine rege Diskussion hier entfaltet hat. Bei der angeblichen Eindeutigkeit wäre der Begriff „Wunschdenken“ tatsächlich angebracht.

Im Übrigen weise ich dich - zum dritten Mal in diesem Posting - darauf hin, dass ich hier von meiner Definition ausgehend meine Meinung darlege. Und ich bin mir sicher, dass diese gesetzeskonform ist. Oder glaubst du im Ernst an ein Gerichtsverfahren wegen „Klaps auf die Finger“? (wiederum: Klaps nach MEINER OBEN GENANNTER Definition)

Diese Frage ist von Grund auf falsch, weil du sie unter den
von dir angenommenen Voraussetzungen stellst. Insofern ist sie
nur rhetorisch.

Eine NOCH billigere Ausrede hättest Du Dir nicht leisten
können!

Das habe ich mir von dir abgeguckt. :smile:

Es fehlt Dir eine sinnvolle Antwort, also ist die Frage
falsch?!

Tschuldigung, Du machst Dich einfach nur lächerlich!

Nein, eher du, wenn du rhetorische Fragen stellst und nicht in der Lage bist, das selbst zu erkennen.

Noch einmal die Frage zur Erinnerung:

Sage mir einen einzigen nachvollziehbaren Grund, warum ein Klaps :notwendig ist, wenn man sein Kind auch absolut ohne Gewalt erziehen :kann!

„Erziehen“ ist ein sehr weit gefasster Begriff. Was gilt als geglückte Erziehung? Welche Kriterien muss sie erfüllen? Und wie prüft man sie?
Sicherlich KANN man ein Kind auf vielfältige Weise „erziehen“, die Frage ist nur, wie das Resultat aussieht.

D.h.:
a) Du gehst von einer absolut unklaren Defintion von „Erziehung“ aus.
b) Du verwendest (mal wieder) eine nicht allgemeingültige und seeeeeehr weit gefasste Definition von Gewalt, womit du einfach nur polarisierst („Bild“ lässt mal wieder grüßen).

Mit einer solchen Frage kann ich nichts anfangen.

Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du Polarisierungen sowie reißerische Formulierungen unterlassen und dich auf einen sachlichen Austausch beschränken würdest.

Gruß,
Anja

1 „Gefällt mir“

Hallo Anja

Aber vielleicht habe ich ja auch die hier verwendete
Definition von „Klaps“ falsch verstanden, wenn hier im
Zusammenhang mit diesem Begriff von körperlicher Misshandlung
und dem Fall Karolina die Rede ist. Dazwischen liegen meiner
Meinung nach Welten.

Nehmen wir mal an, Du hast recht. Einem Kind darf man
demnach mit einem wohlgemeinten, aber merkbaren, doch
nicht wehtuenden - Klaps auf die Einhaltung der sozialen
Norm oder die Meidung von Gefahren hinweisen.

Das macht man ja dann nicht nur einmal. Dann wäre die
Diskussion ja hinfällig.

Nun die Frage: welcher Sinn verbirgt sich dahinter,
ein Kind normalerweise mit symbolischen Schlaghandlungen,
die aber nicht wehtun, zu erziehen. Was hat das Kind fürs
Leben gelernt, wenn es weiss, dass man oft einen Schlag
bekommt, dieser aber nicht wehtut.

Fragen über Fragen

CMБ

Hallo CMБ,

ich fürchte, da hast du die Intention meines Postings sowie meine Vorstellung von der Verwendung dieser „Klapse“ etwas missverstanden. *smile*

  1. Im Posting ging es mir erst einmal um die Frage, ob sich die vielen empörten Stimmen dieses Threads tatsächlich gegen das richten, was ich unter einem Klaps verstehe.

  2. Natürlich ist dies auf Dauer keine Erziehungsmethode als solche. Deshalb sehe ich in einer häufigen Anwendung, wie von dir ausgeführt, auch keinen Sinn. Ich halte sie dennoch in bestimmten seltenen Situationen für legitim und sinnvoll. Deshalb stellt sich mir die Frage, warum hier Menschen kriminalisiert werden sollen, welche diese Meinung vertreten.

Um also noch einmal auf dein Posting zurückzukommen:

Was hat das Kind fürs
Leben gelernt, wenn es weiss, dass man oft einen Schlag
bekommt, dieser aber nicht wehtut.

Das Kind hat sich (hoffentlich) gut eingeprägt, dass seine Handlung (die er trotz Erklärungen ausführen wollte) eine (gefährliche) Grenze überschreitet und deshalb nicht sein darf. WARUM sie nicht sein darf sollte das Kind natürlich vorher gut wissen. Und selbst unter den beschriebenen Umständen würde ich den Zusammenhang zur Handlung wahren. Schließlich kann ich normalerweise auch über die Tonlage meiner Stimme und ein strenges Gesicht herüberbringen, dass ich es ernst meine. Wenn aber das Kind - um jetzt mal ein imaginäres Beispiel zu nennen - gerade dabei ist, eine Vase absichtlich zu zerschlagen und ich ihm kurz davor einen Klaps auf die Finger gebe, dann sehe ich hier einen direkten Zusammenhang zwischen seiner Handlung und meiner Reaktion.

Ich hoffe, ich konnte jetzt mein Anliegen klarer ausdrücken.

Grüße,
Anja

Hallo Anja

  1. Im Posting ging es mir erst einmal um die Frage, ob sich
    die vielen empörten Stimmen dieses Threads tatsächlich gegen
    das richten, was ich unter einem Klaps verstehe.

Ich denke, *jegliche* körperlich entwürdigende
Aggressionshandlung (und als solche muss sie
ja konzipiert sein, auch wenn sie angeblich
nicht weh tut) lehrt das Kind, wie man Konflikt-
situationen als „Stärkerer“ bewältigt.

Das ist das eigentliche ‚outcome‘, meiner Meinung nach.
Weiterhin kann ich mir nicht vorstellen, dass die
Dosis nicht letztlich gesteigert werden muss, um
der gestiegenen Gewöhnung Rechnung zu tragen.

  1. Natürlich ist dies auf Dauer keine Erziehungsmethode als
    solche. Deshalb sehe ich in einer häufigen Anwendung, wie von
    dir ausgeführt, auch keinen Sinn. Ich halte sie dennoch in
    bestimmten seltenen Situationen für legitim und sinnvoll.

OK, das ist Deine Meinung. Möglicherweise trägt das
dazu bei, dass das Kind stärker die „Eltern fürchtet“,
die ja die Macht haben, eine körperliche Züchtigung
jederzeit glaubhaft anzudeuten. Das Kind wird möglicher-
weise gehorsam folgen oder es so aussehen lassen.

Die eigentliche Erziehung zur sozialen Kompetenz,
nämlich das frühe positive und emphatische Hinein-
versetzen in die Position der Eltern, wird dadurch
wirkungsvoll verhindert (imho).

Deshalb stellt sich mir die Frage, warum hier Menschen
kriminalisiert werden sollen, welche diese Meinung vertreten.

Na ja, so sind die Menschen. Bisweilen wurden Zeitgenossen
kriminalisiert, die nicht an die Dreifaltigkeit glauben
wollten. Oder die einen Buckel hatten.

Sowas nennt sich „normerhaltende Aggression“ und ist
im gesamten Tierreich verbreitet. Beim Menschen-Tier
treibt diese jedoch dolle Blüten.

Was hat das Kind fürs
Leben gelernt, wenn es weiss, dass man oft einen Schlag
bekommt, dieser aber nicht wehtut.

Das Kind hat sich (hoffentlich) gut eingeprägt, dass seine
Handlung (die er trotz Erklärungen ausführen wollte) eine
(gefährliche) Grenze überschreitet und deshalb nicht sein
darf. WARUM sie nicht sein darf sollte das Kind natürlich
vorher gut wissen. Und selbst unter den beschriebenen
Umständen würde ich den Zusammenhang zur Handlung wahren.
Schließlich kann ich normalerweise auch über die Tonlage
meiner Stimme und ein strenges Gesicht herüberbringen, dass
ich es ernst meine.

Wenn aber das Kind - um jetzt mal ein
imaginäres Beispiel zu nennen - gerade dabei ist, eine Vase
absichtlich zu zerschlagen und ich ihm kurz davor einen Klaps
auf die Finger gebe, dann sehe ich hier einen direkten
Zusammenhang zwischen seiner Handlung und meiner Reaktion.

Eine Vase?

Du meinst für eine Vase legt man im Ernstfall das
Kameradschafts- und Vertrauensprinzip, dass man dem
Kind ja erst beibringen möchte, ad acta?

Ich hoffe, ich konnte jetzt mein Anliegen klarer ausdrücken.

Ich denke schon. Ich denke auch, dass lokale „kulturelle“
Traditionen, so unabdingbar und eingeschliffen sie einem
auch erscheinen mögen, nicht immer dem Menschen zum Positiven
gereichen müssen.

Grüße

CMБ

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Sehr langer, aber prima Artikel im Link. owt.
Viele Grüße Thea

HI!

Deshalb musst du unsachlich werden?

Bin ich wo?
Emotionalität schließt Sachlichkeit nicht aus!

Du hast eine interessante
Vorstellung von Diskussionen: Wenn jemand nicht deiner Meinung
ist, dann brauchst du auch nicht sachlich zu argumentieren?

Dazu komme ich gleich noch (mehrfach).

Hast du mein Posting überhaupt gelesen? Ich habe darin
explizit danach gefragt, was andere (z.B. Beat) darunter
verstehen und - ebenso explizit - gesagt, was ICH darunter
verstehe. Und ICH ziehe die Grenze da, wo es zu körperlichen
Schmerzen kommt. D.h., sobald es zur Schmerzempfindung kommt,
ist es kein Klaps mehr, sondern ein Schlag. Andere mögen das
anders sehen.

Ja! Und ich bin ein Anderer und sehe es anders!

Ja, eben, ich bezweifle, dass jemand seine
Kampfkunstfähigkeiten zu schmerzlosen, energiereichen Schlägen
an seinem Kind trainiert. :smile:

Abgesehen davon, dass es off topic ist: Ich kann nicht sagen, dass es nicht hilft, sich zu beherrschen, wenn man genau weiß, dass auch ein Schlag in Stärke eines „Klapses“ (Nach Deiner Interpretation) bei falscher Trefferfläche auf der Hand eines 3-jährigen durchaus frakturelle Schäden verursachen kann!
Und ich bezweifel, dass die meisten Eltern gelernt haben, so etwas genau zu timen!

Ich habe von einem liebevollen Klaps bezüglich eines Partners
gesprochen, worauf du meintest, du würdest deinen Partner
nicht erziehen.

Angenommen, wir würden uns liebevoll klapsen (was nicht der Fall ist), dann wäre es ein Miteinander zwischen zwei gleichwertigen erwchsenen Partnern. Wenn Du zwischen dieser Beziehung und der zwischen Eltern und Kindern keinen Unterschied erkennen kannst oder willst, dann hoffe ich, dass Du niemals Kinder bekommst!

Entweder war diese Aussage von dir völlig
zusammenhanglos oder damit war gemeint, dass dies beim Partner
ja keine Erziehungsmethode sei. Auf jeden Fall hört es sich
für mich nicht wie eine Ablehnung dessen an.

Du hast eine interesannte Art der Kommunikation! Wenn jemand etwas bei Dir nicht explizit ablehnt, stimmt er also automatisch zu?

Damit disqualifizierst Du Dich lediglich als ernstzunehmende
Diskussionpartnerin und machst Dich lächerlich für mich!

Das hast du in meinen Augen schon in deinem vorherigen Posting
getan, insofern sind wir quitt. :smile:

Ernstzunehmende Diskussionspartner antworten auf Fragen und nehmen die MEINUNG eines anderen wenigstens zur Kenntnis! Beides tue ich, nichts davon tust Du…

Nein, Disqualifizierung deiner Aussage, die nichts zur
allgemeinen Diskussion beiträgt.

Ähm - mal kurz erörtert:
DU behauptest, dass es nötig ist, mit einem Klaps klare Grenzen aufzuzeigen.
ICH weiß, dass es auch ohne geht und teile Dir das mit.
Damit habe ich mich also disqualifiziert, weil MEINE Aussage nichts zur Diskussion beiträgt?

Du weist aber schon, was man unter einer Diskussion versteht?

Statt Gegenargumente zu bringen soll ich also nun welche
suchen gegen deine nichtvorhandenen? Nee, sorry, ich werde
jetzt nicht alles wiederholen, was ich vorher schon
geschrieben habe, wenn du dir zu fein zum Lesen bist.

Das Einzige, was Du immer un immer wieder wiederholst, ist DEINE Auffassung und DEINE Abgrenzung.
Und die Tatsache, dass DU es unter Umständen für notwendig hälst.
Das sind keine Argumente sondern Meinungen!

Ich habe einige Gegenargumente schon in anderen Antworten hier gebracht, und ich hasse es, mich dauernd zu wiederholen!
Wenn Du Dir allerdings zum Lesen zu fein bist…

  1. Was heißt hier „klappt“? Genauso könnte man fragen: „Wieso
    klappt es bei Leuten, die ihre Kinder missbrauchen?“

Jetzt wirst Du verdammt beleidigend!
Du schreibst: Genauso!!!
Damit setzt Du jemand, der Gewalt in jeder Form ablehnt gleich mit einem Wesen, dass sein Kinder misshandelt!

Dieses
„klappt“ ist eine Definitionsfrage. Irgendwie werden Kinder
immer und bei allem groß. WIE GUT ODER SCHLECHT hingegen die
Erziehung war, ist eine andere Frage. Die Erziehung deiner
Kinder kann ich jedoch nicht beurteilen.

Ich versuche, ein denkendes Individuum mit einer eigenen Meinung „hinzubekommen“, dass sich in der Gesellschaft zurechtfindet.
Er ist emotional, intelligent (wofür man vermutlich nichts kann) und kommt sozial sehr gut klar (ohne Gewalt).

Er diskuttiert ein wenig zu häufig, aber damit muss man vermutlich leben, wenn man sein Kind als eigenständiges menschliches Wesen mit Rückgrat respektieren will!

  1. Nochmals: Ich spreche nicht von Schlägen! Ich habe (bereits
    mehrmals) meine Definition hier gebracht. Wenn du mit mir
    diskutierst, dann beziehe dich bitte auch auf meine
    Definitionen oder lass es sein.

Ich zitiere Dich mal unkommentiert:

Du hast eine interessante
Vorstellung von Diskussionen: Wenn jemand nicht deiner Meinung
ist, dann brauchst du auch nicht sachlich zu argumentieren?

Merkst Du was?

Es ist unseriös, verzerrende,
übertreibende Begriffe zu verwenden.

Ich halte es eher für unseriös, andere Meinung erst gar nicht zuzulassen!
Ganz besonders dann, wenn man vorher explizit danach fragt, wie Du es getan hast!!

Das kenne ich bis jetzt
nur von der Bild-Zeitung.

Wie war das gleich mit der Sachlichkeit?

Deshalb werde ich ab jetzt nicht
mehr auf Argumente à la „schlagen“ eingehen. Davon spreche ich
nicht.

Dann lass es!

Es ist nicht mein Wunschdenken, sondern meine Definition, nach
der ich mich richte und nach der ich meine Meinung ausführe.
Es geht nicht darum, wie andere diesen Begriff auslegen. Es
geht nur darum, was ich für vertretbar halte.

Es geht NUR darum, was DU für vertretbar hälst!
Und Du wirfst MIR vor, ich würde andere Meinungen ignorieren?!

So eindeutig ist es anscheinend nicht, wenn sich solch eine
rege Diskussion hier entfaltet hat. Bei der angeblichen
Eindeutigkeit wäre der Begriff „Wunschdenken“ tatsächlich
angebracht.

Es gibt bislang drei „Urteile“, die sich auf den 1631 BGB beziehen!
Eine Ohrfeige in Köln, ein wiederholtes „Klapsen“ auf die Finger in Duisburg und einmal etwas außer Konkurrenz in Frankfurt (hätte man besser als echte Straftat behandeln sollen).
Offenbar sieht die Judikative wohl doch etwas Eindeutiges im gesetz!
Wie sonst soll das bei einer so klaren Formulierung auch anders möglich sein? Da steht nichts von: Ausnahmen sind Schläge, die die Eltern als leichten Klaps abgrenzen, weil sie ihrer Meinung nach keine körperlichen Schmerzen verursachen!

Im Übrigen weise ich dich - zum dritten Mal in diesem Posting

  • darauf hin, dass ich hier von meiner Definition ausgehend
    meine Meinung darlege. Und ich bin mir sicher, dass diese
    gesetzeskonform ist.

Womit Du offensichtlich falsch liegst!

Oder glaubst du im Ernst an ein
Gerichtsverfahren wegen „Klaps auf die Finger“? (wiederum:
Klaps nach MEINER OBEN GENANNTER Definition)

Nein, das glaube ich in der Tat nicht!
.
.
.
.
Ich weiß es!

Du solltest Dich informieren, bevor Du Dinge als Fakten darlegst, die keine sind!

http://www.buendnis-fuer-kinder.de/
http://liga-kind.de/
http://www.dksb.de/
http://www.gaimh.de/
könnten Dir dabei helfen!

Nein, eher du, wenn du rhetorische Fragen stellst und nicht in
der Lage bist, das selbst zu erkennen.

Rhe|to|rik, die; -, -en [mhd. rhetorick Redekunst;
b) Lehre von der wirkungsvollen Gestaltung der Rede;
c) Lehrbuch der Redekunst.

Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch

Ich könnte auch unverständlich brabbeln, aber das habe ich mir mit 2 Jahren abgewöhnt…

Sage mir einen einzigen nachvollziehbaren Grund, warum ein Klaps :notwendig ist, wenn man sein Kind auch absolut ohne Gewalt erziehen :kann!

„Erziehen“ ist ein sehr weit gefasster Begriff. Was gilt als
geglückte Erziehung? Welche Kriterien muss sie erfüllen? Und
wie prüft man sie?

Das habe ich Dir weiter oben erklärt!

D.h.:
a) Du gehst von einer absolut unklaren Defintion von
„Erziehung“ aus.
b) Du verwendest (mal wieder) eine nicht allgemeingültige und
seeeeeehr weit gefasste Definition von Gewalt,

Dir ist doch MEINE Definition der Gewalt klar!

Somit kanndest Du diesen Punkt schon vorher, meine Ansicht der Erziehung kennst Du jetzt auch!
Wenn Dein IQ sich nicht auf einer Ebene mit dem einer Bierflasche bewegt (was ich nicht glauben kann, da man zum Studieren in der Regel nicht so dämlich sein kann), dann sollte es Dir möglich sein, meine Frage zu verstehen!

womit du
einfach nur polarisierst („Bild“ lässt mal wieder grüßen).

Thema Sachlichkeit?

Mit einer solchen Frage kann ich nichts anfangen.

Wie gesagt: Ich kann nichts dafür, wenn Du meine Frage nicht begreifst! Ich habe sie weder mit undefinierbaren Fremdwörtern gespickt, noch ist meine Sicht der Dinge unklar…

Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du Polarisierungen sowie
reißerische Formulierungen unterlassen und dich auf einen
sachlichen Austausch beschränken würdest.

Dito!

Gruß
Guido

1 „Gefällt mir“

Hallo Guido,

zum Begriff einer „sachlichen Diskussion“: Vergleiche mal bitte deine Antworten auf mein Posting mit denen von Semjon Michailowitsch oder Simsy Mone, vielleicht merkst du dann einen Unterschied. Mehr will ich dazu gar nicht sagen.

Hast du mein Posting überhaupt gelesen? Ich habe darin
explizit danach gefragt, was andere (z.B. Beat) darunter
verstehen und - ebenso explizit - gesagt, was ICH darunter
verstehe. Und ICH ziehe die Grenze da, wo es zu körperlichen
Schmerzen kommt. D.h., sobald es zur Schmerzempfindung kommt,
ist es kein Klaps mehr, sondern ein Schlag. Andere mögen das
anders sehen.

Ja! Und ich bin ein Anderer und sehe es anders!

Einverstanden. Das ist deine Meinung. ABER: Du hast auf mein Posting geantwortet, in dem ich nach Definitionen anderer gefragt sowie meine Definition des Begriffes „Klaps“ dargelegt habe. Deshalb setze ich voraus, dass du bei der Antwort entweder deine eigene Definition darlegst (und für dich scheint der Begriff „Klaps“ gar nicht zu existieren, wenn ich es richtig verstanden habe) oder - wenn du gegen den zweiten Teil meines Beitrages etwas sagen möchtest - von meiner Definition ausgehst. Denn den zweite Teil meines Postings (also den Teil, in dem ich meine Sicht zur Legitimität eines Klapses darstelle) habe ich natürlich auch nur aufgrund meiner Definition geschrieben.

Abgesehen davon, dass es off topic ist: Ich kann nicht sagen,
dass es nicht hilft, sich zu beherrschen, wenn man genau weiß,
dass auch ein Schlag in Stärke eines „Klapses“ (Nach Deiner
Interpretation) bei falscher Trefferfläche auf der Hand eines
3-jährigen durchaus frakturelle Schäden verursachen kann!

Ok, wie gesagt, solche Kampfkunst-treibenden Eltern habe ich nicht vorausgesetzt, aber hiermit nehme ich ganz offiziell in meine Definition des Begriffes „Klaps“ mit auf, dass natürlich auch keine körperlichen Schäden damit verursacht werden dürfen. Besser?

Ich habe von einem liebevollen Klaps bezüglich eines Partners
gesprochen, worauf du meintest, du würdest deinen Partner
nicht erziehen.

Angenommen, wir würden uns liebevoll klapsen (was nicht der
Fall ist), dann wäre es ein Miteinander zwischen zwei
gleichwertigen erwchsenen Partnern. Wenn Du zwischen dieser
Beziehung und der zwischen Eltern und Kindern keinen
Unterschied erkennen kannst oder willst, dann hoffe ich, dass
Du niemals Kinder bekommst!

Ich hoffe das Gegenteil. :smile:

Im Übrigen kann ich sehr wohl zwischen verschiedenen Beziehungstypen unterscheiden. Es ging mir bei meiner Aussage nicht um den Beweggrund für den Klaps (der ist natürlich in beiden Situationen unterschiedlich), sondern darum, dass formal gesehen beide Handlungen gleich sind und somit formal gesehen beide Handlungen Schläge sowie Ausdruck von Gewalt sind.

Entweder war diese Aussage von dir völlig
zusammenhanglos oder damit war gemeint, dass dies beim Partner
ja keine Erziehungsmethode sei. Auf jeden Fall hört es sich
für mich nicht wie eine Ablehnung dessen an.

Du hast eine interesannte Art der Kommunikation! Wenn jemand
etwas bei Dir nicht explizit ablehnt, stimmt er also
automatisch zu?

Nicht zwangsläufig. Aber so hat sich deine Aussage für mich angehört. Tut mir leid, wenn ich dich missverstanden habe.

Ernstzunehmende Diskussionspartner antworten auf Fragen und
nehmen die MEINUNG eines anderen wenigstens zur Kenntnis!
Beides tue ich, nichts davon tust Du…

Ich behaupte das Gegenteil. Und, hat uns das jetzt in der Diskussion weitergebracht?

DU behauptest, dass es nötig ist, mit einem Klaps klare
Grenzen aufzuzeigen.

Ich behaupte, dass es in bestimmten Situationen sinnvoll sein kann. Bitte verdrehe meine Aussagen nicht.

ICH weiß, dass es auch ohne geht und teile Dir das mit.

Nein, du weißt es nicht, sondern du behauptest es. Beides sind keine mathematisch bewiesenen Aussagen.

Damit habe ich mich also disqualifiziert, weil MEINE Aussage
nichts zur Diskussion beiträgt?

Ja. Oder soll ich jetzt auch tausend Behauptungen aufstellen, die ich alle für richtig halte? So läuft keine Diskussion ab.

Du weist aber schon, was man unter einer Diskussion versteht?

Vielleicht sogar besser als du. :smile:

Das Einzige, was Du immer un immer wieder wiederholst, ist
DEINE Auffassung und DEINE Abgrenzung.

Natürlich. Oder wiederholst du etwa deine Auffassung nicht immer wieder? Das wäre mir neu. :smile:

Zum Thema Abgrenzung: Wenn man über die Anwendung einer Methode diskutiert, dann sollte man diese zuvor genau definieren, sonst erübrigt sich jegliche Diskussion. Da hier im Forum die Ansichten über eine Definition anscheinend auseinandergehen, habe ich MEINE Definition eingebracht und auf ihrer Grundlage MEINE Meinung dazu erläutert. Natürlich müssen weder deine Definition noch deine Meinung mit den meinen übereinstimmen. Aber eine Meinung kann man nun mal nur aufgrund einer Definition äußern, von der alle Diskutanten ausgehen, sonst diskutiert jeder über etwas anderes.

Das bedeutet, dass du deine Meinung auf der Grundlage meiner Definition äußern musst oder eine eigene Definition des Begriffes „Klaps“ darstellen solltest. Meine Definition stellst du immer wieder in Frage und deine Definition habe ich noch nirgends gesehen.

Und die Tatsache, dass DU es unter Umständen für notwendig
hälst.
Das sind keine Argumente sondern Meinungen!

Ja, das bestreite ich gar nicht.

  1. Was heißt hier „klappt“? Genauso könnte man fragen: „Wieso
    klappt es bei Leuten, die ihre Kinder missbrauchen?“

Jetzt wirst Du verdammt beleidigend!

Nein.

Du schreibst: Genauso!!!
Damit setzt Du jemand, der Gewalt in jeder Form ablehnt gleich
mit einem Wesen, dass sein Kinder misshandelt!

Damit zeige ich nur, dass deine Aussage wertlos ist, solange du keine Definition für eine gelungene Erziehung anbringst. Es war ein Beispiel und keine Gleichsetzung. Vielleicht solltest du es dir angewöhnen, dir meine Beiträge genauer durchzulesen und die Sätze daraus zu überdenken, bevor du antwortest.

Ich versuche, ein denkendes Individuum mit einer eigenen
Meinung „hinzubekommen“, dass sich in der Gesellschaft
zurechtfindet.
Er ist emotional, intelligent (wofür man vermutlich nichts
kann) und kommt sozial sehr gut klar (ohne Gewalt).

Ok, das ist doch schon mal eine Definition von Erziehung, von der wir ausgehen können. (Merke: Es ist DEINE Definition, von der ich jetzt aber ebenfalls ausgehen werde, weil wir eine GEMEINSAME Grundlage dafür brauchen, worüber wir diskutieren.)

Es ist unseriös, verzerrende,
übertreibende Begriffe zu verwenden.

Ich halte es eher für unseriös, andere Meinung erst gar nicht
zuzulassen!

Ich lasse deine Meinung durchaus zu, solange du sie nicht für allgemeingültig erklärst. Es ist deine Sache, wie du deine Kinder erziehst und meine, wie ich meine später erziehen werde.

Das kenne ich bis jetzt
nur von der Bild-Zeitung.

Wie war das gleich mit der Sachlichkeit?

Wie soll ich denn bitte sachlich auf Unsachliches antworten? :smile:

Es ist nicht mein Wunschdenken, sondern meine Definition, nach
der ich mich richte und nach der ich meine Meinung ausführe.
Es geht nicht darum, wie andere diesen Begriff auslegen. Es
geht nur darum, was ich für vertretbar halte.

Es geht NUR darum, was DU für vertretbar hälst!
Und Du wirfst MIR vor, ich würde andere Meinungen ignorieren?!

Ja. ICH habe als Grundlage der Diskussion eine Definition des Begriffes vorgeschlagen, weil ich den Eindruck hatte, dass hier jeder über etwas anderes diskutiert. Und von dieser Definition bin ich dann bei der Auslegung meiner Begründung ausgegangen, wobei ich nicht erwarte, dass jeder meiner Meinung sein muss.

Du hingegen lehnst meine Meinung vollkommen ab und kriminalisierst sie sogar.

Es gibt bislang drei „Urteile“, die sich auf den 1631 BGB
beziehen!
Eine Ohrfeige in Köln,

Ok, die tat bestimmt weh.

ein wiederholtes „Klapsen“ auf die
Finger in Duisburg

Könntest du bitte eine (objektive) Quelle angeben bzw. noch besser, hier aus einer (objektiven) Quelle zitieren? Es ist schwer, nur aufgrund deiner (subjektiven) Kurzaussage darüber zu urteilen, was tatsächlich vorgefallen war.

Wie sonst soll das bei einer so klaren Formulierung auch
anders möglich sein? Da steht nichts von: Ausnahmen sind
Schläge, die die Eltern als leichten Klaps abgrenzen, weil sie
ihrer Meinung nach keine körperlichen Schmerzen verursachen!

Da steht gar nichts von Klapsen. :smile: Insofern ist dort auch nicht definiert, was ein Klaps ist und inwiefern er sich von einem Schlag unterscheidet.

Nein, eher du, wenn du rhetorische Fragen stellst und nicht in
der Lage bist, das selbst zu erkennen.

Rhe|to|rik, die; -, -en [mhd. rhetorick Redekunst;
b) Lehre von der wirkungsvollen Gestaltung der Rede;
c) Lehrbuch der Redekunst.

Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch

Du weißt aber schon, dass „rhetorische Frage“ ein sprachliches Stilmittel ist, welches sich zwar vom Begriff der Rhetorik ableitet, aber nicht dieselbe Bedeutung hat?

Ich könnte auch unverständlich brabbeln, aber das habe ich mir
mit 2 Jahren abgewöhnt…

Sicher? :smile:

Das habe ich Dir weiter oben erklärt!

Schön. Aber nicht vor meinem letzten Posting.

D.h.:
a) Du gehst von einer absolut unklaren Defintion von
„Erziehung“ aus.
b) Du verwendest (mal wieder) eine nicht allgemeingültige und
seeeeeehr weit gefasste Definition von Gewalt,

Dir ist doch MEINE Definition der Gewalt klar!

Nicht wirklich, wenn bei dir Klaps nicht gleich Klaps ist (bei Partnern / Kindern). WO fängt Gewalt bei dir genau an?

Somit kanndest Du diesen Punkt schon vorher,

Nein, du hast den Begriff zwar immer wieder verwendet, aber kein einziges Mal sachlich definiert.

Wenn Dein IQ sich nicht auf einer Ebene mit dem einer
Bierflasche bewegt

Danke für deine überhaupt nicht beleidigende Sachlichkeit mal wieder. :smile:

(was ich nicht glauben kann, da man zum

Studieren in der Regel nicht so dämlich sein kann), dann
sollte es Dir möglich sein, meine Frage zu verstehen!

Ich verstehe deine Frage nicht nur, ich habe sogar genügend Kenntnisse stilistischer Mittel, um sie analysieren zu können.

Mit einer solchen Frage kann ich nichts anfangen.

Wie gesagt: Ich kann nichts dafür, wenn Du meine Frage nicht
begreifst! Ich habe sie weder mit undefinierbaren Fremdwörtern
gespickt, noch ist meine Sicht der Dinge unklar…

Nein, du hast sie einfach nur auf Basis unklarer Definitionen und deiner eigenen Behauptungen aufgestellt. :smile:

Gruß,
Anja

Kurzer Nachtrag!
Hi!

Zum Einen: Ich habe geschrieben, dass es bislang 3 Urteile gibt!
Das kann falsch sein: Mir sind 3 Urteile bekannt!

Zum Anderen ein Link, der vielleicht hifreich ist!
http://www.jugendhilfe-cottbus.de/recht/index.html

Da steht zum § 1631, II BGB:
Mit der Neufassung ist diese Auffassung hinfällig, da sie festlegt, dass jede körperliche Strafe von vornherein rechtswidrig ist.

Ist Dir DAS eindeutig genug?

Gruß
Guido, der sich ganz dringend eine neue Tastatur besorgen muss

1 „Gefällt mir“

Fassungslosigkeit!
Hallo

Als Erzeiherin dreht sich mir der Magen um, wenn ich lese, wie selbstverständlich körperliche Züchtigung hier als das Normalste der Welt propagiert wird.

Deshalb musst du unsachlich werden? Du hast eine interessante
Vorstellung von Diskussionen: Wenn jemand nicht deiner Meinung
ist, dann brauchst du auch nicht sachlich zu argumentieren?

Und dann diese Ignoranz!

Es wurden Dir Fragen gestellt:

Zu Deiner Aussage, dass ein Klaps einem Kind keine Schmerzen zufügt:

Ab welcher Energieleistung ist dort zu differenzieren?

&

Wer sagt Dir, dass das bei einem Klaps (besonders auf die Finger!) nicht der Fall ist?

Bring mir doch mal einen Grund, warum man ein Kind zum eigenen Schutz schlagen soll?

Aber wozu?
Wozu klapsen oder schlagen?

Sage mir einen einzigen nachvollziehbaren Grund, warum ein Klaps notwendig ist, wenn man sein Kind auch absolut ohne Gewalt erziehen kann!

Und auf keine dieser Fragen hast Du eine Antwort gegeben, sondern sie in Lächerliche gezogen, bzw. Unsachlichkeit unterstellt!

Du bist es doch gar nicht wert, dass man mit Dir diskutiert.

Grüße
Birgit

P.S. Wie viele Kinder hast Du eigentlich?

Nur für dich
Hallo Birgit,

Als Erzeiherin dreht sich mir der Magen um,

und da sind wir mal wieder bei Mageninhalten. :smile:

Deshalb musst du unsachlich werden? Du hast eine interessante
Vorstellung von Diskussionen: Wenn jemand nicht deiner Meinung
ist, dann brauchst du auch nicht sachlich zu argumentieren?

Und dann diese Ignoranz!

Aha. Wenn ich Unsachlichkeit in einer Diskussion anprangere, bin ich sogleich ignorant?

Zu Deiner Aussage, dass ein Klaps einem Kind keine Schmerzen
zufügt:

Ab welcher Energieleistung ist dort zu differenzieren?

Ich habe bis jetzt noch keine physikalische Untersuchungen zur Energieleistung bei Klapsen und Schlägen durchgeführt. Hingegen habe ich klar und deutlich meine Abgrenzung dafür genannt. Hier eine Wiederholung (nur für dich):

Ein Schlag beginnt da, wo dem Kind Schmerzen zugefügt werden und/oder körperliche Schäden die Folge sind.

Und jetzt sag bloß nicht, das hätte ich nicht schon in meinem ersten Posting hier geschrieben…

Wer sagt Dir, dass das bei einem Klaps (besonders auf die Finger!) nicht der Fall ist?

Wiederum: ICH halte einen Klaps nach der von MIR genannten Definition für vertretbar und diese Definition schließt Schmerzen/körperliche Schäden aus.

Natürlich gibt es auch Menschen, die einen Klaps anders definieren und dort das mit einbeziehen, was ich wiederum unter Schlag verstehe. Aber ich habe nie gesagt, dass ich mit der Meinung dieser Menschen konform gehe.

Bring mir doch mal einen Grund, warum man ein Kind zum eigenen Schutz schlagen soll?

  1. Nicht schlagen, sondern einen Klaps geben.
  2. Weil es in einigen wenigen Situationen erforderlich ist, dass man sich sicher sein kann, dass die Kinder eine Handlung (von der sie wissen, dass sie falsch ist) nicht wiederholt versuchen auszuführen. Und weil es wiederum Kinder gibt, bei denen dies im gegebenen Moment am besten durch einen Klaps erreicht werden kann.

Aber wozu?
Wozu klapsen oder schlagen?

siehe oben, diese Frage ist genau dieselbe, wie schon oben gestellt, nur anders formuliert

Sage mir einen einzigen nachvollziehbaren Grund, warum ein Klaps notwendig ist, wenn man sein Kind auch absolut ohne Gewalt erziehen kann!

Noch einmal dieselbe Frage. Siehe oben.

ABER: Von solchen Polarisierungen und schieren Behauptungen, von denen die letzte Formulierung ausgeht, halte ich gar nichts.

Und auf keine dieser Fragen hast Du eine Antwort gegeben,
sondern sie in Lächerliche gezogen, bzw. Unsachlichkeit
unterstellt!

Nein. Ich habe alle Antworten, die ich hier nur für dich wiederholt habe, schon zuvor geschrieben. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Du bist es doch gar nicht wert, dass man mit Dir diskutiert.

War das ein Kompliment? :smile:

P.S. Wie viele Kinder hast Du eigentlich?

Noch keine. Geplant sind 3.

Gruß,
Anja

Wir drehen uns im Kreis
Hi! (zum letzten Mal!)

zum Begriff einer „sachlichen Diskussion“: Vergleiche mal
bitte deine Antworten auf mein Posting mit denen von Semjon
Michailowitsch oder Simsy Mone, vielleicht merkst du dann
einen Unterschied. Mehr will ich dazu gar nicht sagen.

Du hast ja Übung darin, auf konkrete Fragen keine Antworten zu geben!

Einverstanden. Das ist deine Meinung. ABER: Du hast auf mein
Posting geantwortet, in dem ich nach Definitionen anderer
gefragt sowie meine Definition des Begriffes „Klaps“ dargelegt
habe. Deshalb setze ich voraus, dass du bei der Antwort
entweder deine eigene Definition darlegst (und für dich
scheint der Begriff „Klaps“ gar nicht zu existieren, wenn ich
es richtig verstanden habe) oder - wenn du gegen den zweiten
Teil meines Beitrages etwas sagen möchtest - von meiner
Definition ausgehst. Denn den zweite Teil meines Postings
(also den Teil, in dem ich meine Sicht zur Legitimität eines
Klapses darstelle) habe ich natürlich auch nur aufgrund meiner
Definition geschrieben.

Die Tatsache, dass ich das Gleiche anders nenne, reicht also schon, um Dich zu überfordern?
Das glaube ich nicht!

Ok, wie gesagt, solche Kampfkunst-treibenden Eltern habe ich
nicht vorausgesetzt, aber hiermit nehme ich ganz offiziell in
meine Definition des Begriffes „Klaps“ mit auf, dass natürlich
auch keine körperlichen Schäden damit verursacht werden
dürfen. Besser?

Wie schließt Du das Risiko des „aus-Versehen-Verletzens“ adenn aus?
Oder gehst Du zum Schutz des Kindes das Risiko ein, es aus Versehen zu verletzen? Das fände ich etwas paradox.

Im Übrigen kann ich sehr wohl zwischen verschiedenen
Beziehungstypen unterscheiden. Es ging mir bei meiner Aussage
nicht um den Beweggrund für den Klaps (der ist natürlich in
beiden Situationen unterschiedlich), sondern darum, dass
formal gesehen beide Handlungen gleich sind und somit formal
gesehen beide Handlungen Schläge sowie Ausdruck von Gewalt
sind.

Mit einer völlig anderen Intention!

Aber egal: Beides kommt bei mir nicht vor (habe ich schon erwähnt) - damit sollte dieser Punkt jetzt abgeschlossen sein!

Nicht zwangsläufig. Aber so hat sich deine Aussage für mich
angehört. Tut mir leid, wenn ich dich missverstanden habe.

OK!

DU behauptest, dass es nötig ist, mit einem Klaps klare
Grenzen aufzuzeigen.

Ich behaupte, dass es in bestimmten Situationen sinnvoll sein
kann. Bitte verdrehe meine Aussagen nicht.

OK - das ist ein kleiner Unterschied. Sorry, dass ich da etwas falsch dargestelllt habe! Letztendlich ist es aber irrelevant.

Nein, du weißt es nicht, sondern du behauptest es. Beides sind
keine mathematisch bewiesenen Aussagen.

Ich kann Dir ad hoc neben meinem Kind ca. 40 nennen (und zeigen) bei denen es ohne jede Form der Gewalt (wie ich sie definiere) funktioniert hat.

Du hast aber nicht die Möglichkeit,mir auch nur ein Kind zu zeigen, bei dem es ohne „Klaps“ nicht gegangen wäre! Diese Möglichkeit lässt unserer derzeitiger Stand der Wissenschaft nicht zu - und an Wahrsager glaube ich nicht!

Ja. Oder soll ich jetzt auch tausend Behauptungen aufstellen,
die ich alle für richtig halte? So läuft keine Diskussion ab.

Du müsstest mir nur mal eine Deiner Behauptungen glaubhaft begründen!

Zum Thema Abgrenzung: Wenn man über die Anwendung einer
Methode diskutiert, dann sollte man diese zuvor genau
definieren, sonst erübrigt sich jegliche Diskussion. Da hier
im Forum die Ansichten über eine Definition anscheinend
auseinandergehen, habe ich MEINE Definition eingebracht und
auf ihrer Grundlage MEINE Meinung dazu erläutert. Natürlich
müssen weder deine Definition noch deine Meinung mit den
meinen übereinstimmen. Aber eine Meinung kann man nun mal nur
aufgrund einer Definition äußern, von der alle Diskutanten
ausgehen, sonst diskutiert jeder über etwas anderes.

Begreifst Du eigentlich WIRKLICH nicht, dass wir über das Gleiche reden, auch wenn ich es anders betitel?

Das bedeutet, dass du deine Meinung auf der Grundlage meiner
Definition äußern musst oder eine eigene Definition des
Begriffes „Klaps“ darstellen solltest. Meine Definition
stellst du immer wieder in Frage und deine Definition habe ich
noch nirgends gesehen.

Du hast sie sogar schon zitiert!

Damit zeige ich nur, dass deine Aussage wertlos ist, solange
du keine Definition für eine gelungene Erziehung anbringst.

Das habe ich ja nun nachgeholt

Ok, das ist doch schon mal eine Definition von Erziehung, von
der wir ausgehen können. (Merke: Es ist DEINE Definition, von
der ich jetzt aber ebenfalls ausgehen werde, weil wir eine
GEMEINSAME Grundlage dafür brauchen, worüber wir diskutieren.)

Ich lasse deine Meinung durchaus zu, solange du sie nicht für
allgemeingültig erklärst. Es ist deine Sache, wie du deine
Kinder erziehst und meine, wie ich meine später erziehen
werde.

Du hingegen lehnst meine Meinung vollkommen ab und
kriminalisierst sie sogar.

Nochmal: Nicht ICH kriminalisiere (ich halte sie nur für unvertretbar), der Gesetzgeber tut es!

Könntest du bitte eine (objektive) Quelle angeben bzw. noch
besser, hier aus einer (objektiven) Quelle zitieren? Es ist
schwer, nur aufgrund deiner (subjektiven) Kurzaussage darüber
zu urteilen, was tatsächlich vorgefallen war.

Ich habe Dir einige Links angegeben, die Dir helfen sollten, genaueres zu finden!
Zumindest das Kölner Urteil mit der Ohrfeige ging aber duch alle Medien und wurde vor allem in der BILD (die Du ja zu kennen scheinst) sehr augiebig über einen längeren Zeitraum breit getreten!
Das Fingerklapsurteil war nur regional in den Medien - da es noch recht frisch ist, wirst Du das evtl. nicht unbedingt leicht finden! Ich suche aber mit!

Da steht gar nichts von Klapsen. :smile: Insofern ist dort auch
nicht definiert, was ein Klaps ist und inwiefern er sich von
einem Schlag unterscheidet.

Die andere Antwort (also der Link darin) sollte klar gemacht haben, dass da nicht unterschieden wird!

Du weißt aber schon, dass „rhetorische Frage“ ein sprachliches
Stilmittel ist, welches sich zwar vom Begriff der Rhetorik
ableitet, aber nicht dieselbe Bedeutung hat?

Klar! Aber ich kann nichts dafür, dass Dir die Fähigkeit nicht gegeben ist, eine rhetorische Frage von einer Frage, die eine Antwort erwartet, zu unterscheiden.

Sicher? :smile:

Werde erwachsen!

Dir ist doch MEINE Definition der Gewalt klar!

Nicht wirklich, wenn bei dir Klaps nicht gleich Klaps ist (bei
Partnern / Kindern). WO fängt Gewalt bei dir genau an?

Die Tatsache, dass ich nachvollziehen könnte, dass Menschen einen Klaps zwischen Erwachsenen von dem in Zusammenhang mit der Erziehung differenzieren und dadurch auch anwenden können, heißt nicht, dass ich es so lebe!
Erneut: Dass ich es nicht kategorisch ausscließe, heißt nicht automatisch, dass ich es tue!

Nein, du hast den Begriff zwar immer wieder verwendet, aber
kein einziges Mal sachlich definiert.

Begreifst Du WIRKLICH nicht, dass ich nicht differenziere?
Ein Klaps ist ein Schlag für mich! Da ich keine Abgrenzung erkennen kann, wiel ich sie für unmöglich halte (Ein 130 kg-Muskelberg wird eine andere Energie als „schmerzlos“ bezeichnen, als eine 45 kg-Frau!), differenziere ich nicht!
Das heißt nicht, dass ich schon verstehe, was Du meinst - aber ich nenne es halt anders!

Wenn Dein IQ sich nicht auf einer Ebene mit dem einer
Bierflasche bewegt

Danke für deine überhaupt nicht beleidigende Sachlichkeit mal
wieder. :smile:

Jetzt verstehe ich, dass PISA immer von einer Schwäche im Leseverständnis redet!
Da steht ein wenn und weiter unten, dass ich es nicht glaube!

(was ich nicht glauben kann, da man zum

Studieren in der Regel nicht so dämlich sein kann), dann
sollte es Dir möglich sein, meine Frage zu verstehen!

Ich verstehe deine Frage nicht nur, ich habe sogar genügend
Kenntnisse stilistischer Mittel, um sie analysieren zu können.

Dann kann ich nicht nachvollziehen, dass Du erklärst,mit einer solchen Frage nichts anfangen zu können!

Mit einer solchen Frage kann ich nichts anfangen.

:wink:

Nein, du hast sie einfach nur auf Basis unklarer Definitionen
und deiner eigenen Behauptungen aufgestellt. :smile:

Jetzt sollte es nun wirklich klar sein, welche Basis ich als Beantwortung der Frage voraussetze!
Und? Bekomme ich eine Antwort?

Gruß
Guido

P.S. Auf den Links, die ich gepostet habe wirst Du nicht wenige Hinweise auf die eindeutige Konsequenz der Auslegung des 1631 finden (vorausgesetzt, Du beschäftigst Dich intensiv)!

P.P.S. Die Tatsache, dass ich provokativ antworte, heißt nicht, dass ich beleidigen will! Würde ich beleidigen wollen, dann würde ich es tun!

P.P.P.S. Eine Bitte! Bevor Du den Klaps als „Mittel der Erziehung“ einsetzt, mache Dich schlau, nimm Literatur zum Thema ernst (bitte nicht die Kirchenfutzis von gestern, die 2000-Jahre-alte Bibelzitate als Grundlage nehmen) und stelle Dir selbst die Frage, warum man nicht auch ohne „Klaps“ auskommen sollte!

Hallo Семён,

  1. Im Posting ging es mir erst einmal um die Frage, ob sich
    die vielen empörten Stimmen dieses Threads tatsächlich gegen
    das richten, was ich unter einem Klaps verstehe.

Ich denke, *jegliche* körperlich entwürdigende
Aggressionshandlung (und als solche muss sie
ja konzipiert sein, auch wenn sie angeblich
nicht weh tut) lehrt das Kind, wie man Konflikt-
situationen als „Stärkerer“ bewältigt.
Das ist das eigentliche ‚outcome‘, meiner Meinung nach.

Ja, gut, hier kann man sich wieder über Begriffe wie „entwürdigend“ und „Aggression“ streiten. Das möchte ich nicht. Das einzige, was ich an dieser Stelle noch einmal betonen möchte, ist die Tatsache, dass ich nach wie vor auf Erklärung basierende Erziehungsmethoden bevorzuge und diese Möglichkeit nur als Ausnahmefall in ganz bestimmten Situationen bei bestimmten Kindern sehe. Deshalb sehe ich das Problem mit dem „outcome“, wie du es so schön genannt hast, an dieser Stelle nicht.

Weiterhin kann ich mir nicht vorstellen, dass die
Dosis nicht letztlich gesteigert werden muss, um
der gestiegenen Gewöhnung Rechnung zu tragen.

Na ja, wie gesagt, es geht nicht um eine „regelmäßige Anwendung“, insofern hat es auch nichts mit der Dosis zu tun. Es sei denn, man etabliert es - im Einvernehmen mit dem Kind - als ein Zeichen dafür, dass die Grenze erreicht ist (so, wie von Simsy Mone gut zusammengefasst).

  1. Natürlich ist dies auf Dauer keine Erziehungsmethode als
    solche. Deshalb sehe ich in einer häufigen Anwendung, wie von
    dir ausgeführt, auch keinen Sinn. Ich halte sie dennoch in
    bestimmten seltenen Situationen für legitim und sinnvoll.

OK, das ist Deine Meinung. Möglicherweise trägt das
dazu bei, dass das Kind stärker die „Eltern fürchtet“,
die ja die Macht haben, eine körperliche Züchtigung
jederzeit glaubhaft anzudeuten. Das Kind wird möglicher-
weise gehorsam folgen oder es so aussehen lassen.

Die eigentliche Erziehung zur sozialen Kompetenz,
nämlich das frühe positive und emphatische Hinein-
versetzen in die Position der Eltern, wird dadurch
wirkungsvoll verhindert (imho).

Ok, Meinung ist Meinung, da kann ich nichts dagegen sagen. :smile:

Deshalb stellt sich mir die Frage, warum hier Menschen
kriminalisiert werden sollen, welche diese Meinung vertreten.

Na ja, so sind die Menschen. Bisweilen wurden Zeitgenossen
kriminalisiert, die nicht an die Dreifaltigkeit glauben
wollten. Oder die einen Buckel hatten.

Sowas nennt sich „normerhaltende Aggression“ und ist
im gesamten Tierreich verbreitet. Beim Menschen-Tier
treibt diese jedoch dolle Blüten.

Von dem Begriff der normerhaltenden Aggression hatte ich bis jetzt noch nie etwas gehört. Es klingt aber interessant, da muss ich mich mal näher informieren. :wink:

Wenn aber das Kind - um jetzt mal ein
imaginäres Beispiel zu nennen - gerade dabei ist, eine Vase
absichtlich zu zerschlagen und ich ihm kurz davor einen Klaps
auf die Finger gebe, dann sehe ich hier einen direkten
Zusammenhang zwischen seiner Handlung und meiner Reaktion.

Eine Vase?

Du meinst für eine Vase legt man im Ernstfall das
Kameradschafts- und Vertrauensprinzip, dass man dem
Kind ja erst beibringen möchte, ad acta?

Es war nur ein Beispiel, weil meiner nicht sehr weit entwickelten Fantasie gerade nichts anderes eingefallen ist. Mal davon abgesehen kann aber von einem gesunden Kameradschafts- und Vertrauensverhältnis keine Rede mehr sein, wenn das Kind die Vase absichtlich und gegen besseres Wissen zerschlagen will. Die Ursachen hierfür sowie die Konsequenzen daraus müsste man aber im konkreten Fall untersuchen.

Ich hoffe, ich konnte jetzt mein Anliegen klarer ausdrücken.

Ich denke schon. Ich denke auch, dass lokale „kulturelle“
Traditionen, so unabdingbar und eingeschliffen sie einem
auch erscheinen mögen, nicht immer dem Menschen zum Positiven
gereichen müssen.

Sicher, das müssen sie nicht. Sonst würden wir womöglich noch immer in Höhlen hausen. :smile:

Grüße,
Anja

Hallo Guido,

zum Begriff einer „sachlichen Diskussion“: Vergleiche mal
bitte deine Antworten auf mein Posting mit denen von Semjon
Michailowitsch oder Simsy Mone, vielleicht merkst du dann
einen Unterschied. Mehr will ich dazu gar nicht sagen.

Du hast ja Übung darin, auf konkrete Fragen keine Antworten zu
geben!

Ich habe mich dabei auf keine Frage bezogen. Was hat das eine also mit dem anderen zu tun?
Wenn du mir dies aber schon vorwirfst - du bist ja auch keinesfalls inhaltlich auf meine Aussage eingegangen.

Die Tatsache, dass ich das Gleiche anders nenne, reicht also
schon, um Dich zu überfordern?

Nein, ich finde eher eine Diskussion sinnlos, welche nicht auf klar definierten Begrifflichkeiten beruht. Es ist so ähnlich wie bei Diskussionen, die sich auf Begrifflichkeiten wie „viel“ oder „wenig“ beruhen, bei denen ja auch jeder eine andere Vorstellung hat. Solange nicht eine gemeinsame Definitionsbasis gefunden und von allen Diskutanten eingehalten wird, ist die Diskussion an sich völlig überflüssig.

Das glaube ich nicht!

Danke.

Wie schließt Du das Risiko des „aus-Versehen-Verletzens“ adenn
aus?

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass wir immer noch über verschiedene Sachen reden. Es ist wirklich verdammt schwierig, allein über ein Forumposting rüberzubringen, was man meint.

Ich jedenfalls traue es mir zu, einen symbolischen Klaps zu tätigen, ohne dem anderen Verletzungen zuzufügen. Im Zweifelsfall gilt eben: lieber zu wenig als zu viel.

Oder gehst Du zum Schutz des Kindes das Risiko ein, es aus
Versehen zu verletzen? Das fände ich etwas paradox.

Ja, ich auch.

Mit einer völlig anderen Intention!

Natürlich. Gerade die Intention habe ich ja bewusst ausgeklammert, denn auch vor Gericht geht es normalerweise um Handlungen und nicht um Intentionen. Es gibt zwar „mildernde Umstände“ u.ä., aber ein Mord ist ja auch unabhängig von seiner Intention ein Mord. Genauso ist ein Klaps unabhängig von seiner Intention ein Klaps.

Aber egal: Beides kommt bei mir nicht vor (habe ich schon
erwähnt) - damit sollte dieser Punkt jetzt abgeschlossen sein!

Ok.

Nein, du weißt es nicht, sondern du behauptest es. Beides sind
keine mathematisch bewiesenen Aussagen.

Ich kann Dir ad hoc neben meinem Kind ca. 40 nennen (und
zeigen) bei denen es ohne jede Form der Gewalt (wie ich sie
definiere) funktioniert hat.

Sicherlich eine seriöse statistische Betrachtung. :smile:

Du hast aber nicht die Möglichkeit,mir auch nur ein Kind zu
zeigen, bei dem es ohne „Klaps“ nicht gegangen wäre! Diese
Möglichkeit lässt unserer derzeitiger Stand der Wissenschaft
nicht zu - und an Wahrsager glaube ich nicht!

Das mit dem Wahrsager - da sind wir uns ausnahmsweise mal einig. *g*

Und sonst: Natürlich kann ich nicht sagen, was wäre, wenn… Was wäre, wenn die Mutter ihrem Kind besser verdeutlicht hätte, dass es nicht auf die Straße rennen soll, bevor es vors Auto gerannt ist? Und woher soll man hinterher wissen, WIE sie es hätte am besten machen können? Es ist eine müßige Diskussion. Und ich bezweifle, dass die Wissenschaft auf solche Fragen eindeutige Antworten geben kann. Denn um dazu in der Lage zu sein, muss man die besagten Fähigkeiten eines Wahrsagers besitzen, an den wir beide nicht glauben.

Du müsstest mir nur mal eine Deiner Behauptungen glaubhaft
begründen!

Ich kann nichts dafür, dass dir meine Begründungen nicht glaubhaft genug erscheinen. Ebenso verhält es sich auch umgekehrt. Da drehen wir uns tatsächlich im Kreis.

Begreifst Du eigentlich WIRKLICH nicht, dass wir über das
Gleiche reden, auch wenn ich es anders betitel?

Im Gegenteil, ich habe immer mehr das Gefühl, dass wir uns missverstehen.
Mal abgesehen davon - wenn in einer Diskussion jeder „das Gleiche“ so betitelt, wie es ihm gerade in den Sinn kommt, so erreicht man nie einen zufriedenstellenden Abschluss.

Du hingegen lehnst meine Meinung vollkommen ab und
kriminalisierst sie sogar.

Nochmal: Nicht ICH kriminalisiere (ich halte sie nur für
unvertretbar), der Gesetzgeber tut es!

Wie ich bereits an Gabriele geschrieben habe, halte ich die Formulierung des Gesetzes nicht für ausschlaggebend, sondern ihre Umsetzung. Abgesehen davon ist der Gesetzestext ziemlich allgemein gehalten, sodass man da lange heruminterpretieren kann. Dass du diese Meinung aber für unvertretbar hältst, ist ein erster Schritt zu ihrer Kriminalisierung (denn es ist der erste Schritt zu einer solchen Umsetzung des Gesetzes).

Zumindest das Kölner Urteil mit der Ohrfeige ging aber duch
alle Medien und wurde vor allem in der BILD (die Du ja zu
kennen scheinst) sehr augiebig über einen längeren Zeitraum
breit getreten!

Ich kenne die BILD aus einer Analyse im Deutschunterricht, bei der wir verschiedene Tageszeitungen verglichen haben. Dieser Vergleich war äußerst aufschlussreich und einprägsam.

Wie ich bereits geschrieben hatte, ist aber eine Ohrfeige ja auch kein Klaps mehr (nach meiner Definition), insofern kannst du daraus auch nicht ableiten, dass ich sie befürworte.

Das Fingerklapsurteil war nur regional in den Medien - da es
noch recht frisch ist, wirst Du das evtl. nicht unbedingt
leicht finden! Ich suche aber mit!

Ja, das wäre interessant. Ich konnte es bis jetzt leider nicht finden.

Du weißt aber schon, dass „rhetorische Frage“ ein sprachliches
Stilmittel ist, welches sich zwar vom Begriff der Rhetorik
ableitet, aber nicht dieselbe Bedeutung hat?

Klar! Aber ich kann nichts dafür, dass Dir die Fähigkeit nicht
gegeben ist, eine rhetorische Frage von einer Frage, die eine
Antwort erwartet, zu unterscheiden.

Da du bei meiner erstmaligen Verwendung dieses Begriffes mir sogleich eine Definition des Wortes „Rhetorik“ (mit einer gänzlich anderen Bedeutung) vor die Nase gehalten hast, möchte ich lieber nicht darüber diskutieren, wer diesen Begriff besser zuzuordnen weiß.

Sicher? :smile:

Werde erwachsen!

Bin ich doch. :smile:
Erwachsen sein bedeutet im Übrigen nicht, den Sinn für Humor und/oder Ironie zu verlieren. :wink:

Nicht wirklich, wenn bei dir Klaps nicht gleich Klaps ist (bei
Partnern / Kindern). WO fängt Gewalt bei dir genau an?
Nein, du hast den Begriff zwar immer wieder verwendet, aber
kein einziges Mal sachlich definiert.

Begreifst Du WIRKLICH nicht, dass ich nicht differenziere?

Das war nicht meine Frage. Ok, das, was ich unter Klaps verstehe, gehört für dich zu Gewalt.
Meine Frage war aber: Wo fängt Gewalt für dich genau an? Und diese Frage hast du mir bis jetzt noch nicht beantwortet.

(Ein 130
kg-Muskelberg wird eine andere Energie als „schmerzlos“
bezeichnen, als eine 45 kg-Frau!)

Es geht ja gerade nicht darum, was er als schmerzlos empfindet, sondern die Person, welcher er den Klaps zufügt. Das dürfte doch wohl klar sein.

Wenn Dein IQ sich nicht auf einer Ebene mit dem einer
Bierflasche bewegt

Danke für deine überhaupt nicht beleidigende Sachlichkeit mal
wieder. :smile:

Jetzt verstehe ich, dass PISA immer von einer Schwäche im
Leseverständnis redet!
Da steht ein wenn und weiter unten, dass ich es nicht
glaube!

Ich habe es durchaus gelesen. Und ich habe mir die Frage gespart, woher deine Überzeugung stammt, dass man zum Studieren einen höheren IQ braucht. :smile:

Spaß beiseite. Du hast daraufhin geschrieben: WENN - DANN müsste ich die Frage verstehen können. Damit setzt du implizit voraus, dass ich diese Frage nicht verstanden habe und eben die obige Aussage zutrifft. Aber egal, das ist jetzt zu off topic.

Ich verstehe deine Frage nicht nur, ich habe sogar genügend
Kenntnisse stilistischer Mittel, um sie analysieren zu können.

Dann kann ich nicht nachvollziehen, dass Du erklärst,mit einer
solchen Frage nichts anfangen zu können!

Eben deswegen. Mal abgesehen davon, hast du sicherlich meine Antwort an Birgit gelesen und dort habe ich meine Argumentation (bzw. die Antwort auf diese Frage) noch einmal explizit hingeschrieben.

Nein, du hast sie einfach nur auf Basis unklarer Definitionen
und deiner eigenen Behauptungen aufgestellt. :smile:

Jetzt sollte es nun wirklich klar sein, welche Basis ich als
Beantwortung der Frage voraussetze!
Und? Bekomme ich eine Antwort?

Ich zitiere noch einmal die Aussage, auf die sich das Ganze bezieht:

"Auch Dir sei meine Standardfrage gestellt:

Sage mir einen einzigen nachvollziehbaren Grund, warum ein Klaps notwendig ist, wenn man sein Kind auch absolut ohne Gewalt erziehen kann!"

ERZIEHEN kann man ein Kind auch ohne Gewalt (wie du sie definierst). Um in bestimmten Ausnahmesituationen aber SEHR klare Grenzen setzen zu können, kann ein Klaps als eine unmittelbare Reaktion hilfreich sein. Ich habe bewusst nicht von einer Erziehungsmethode in diesem Zusammenhang gesprochen, sondern von einem sehr deutlichen Zeichen einer Grenze, wenn sich die Trotzreaktion des Kindes viel zu stark äußert oder aber eine Handlung des Kindes viel zu gefährliche Konsequenzen haben kann. Denn nicht immer nimmt ein Kind wortreiche Erklärungen sehr ernst.

P.P.S. Die Tatsache, dass ich provokativ antworte, heißt
nicht, dass ich beleidigen will! Würde ich beleidigen wollen,
dann würde ich es tun!

Keine Angst, durch ein einfaches Posting fühle ich mich nicht beleidigt. Eher manchmal belustigt. :smile:

P.P.P.S. Eine Bitte! Bevor Du den Klaps als „Mittel der
Erziehung“ einsetzt, mache Dich schlau, nimm Literatur zum
Thema ernst (bitte nicht die Kirchenfutzis von gestern, die
2000-Jahre-alte Bibelzitate als Grundlage nehmen)

Nee, mit den „Kirchenfutzis“ habe ich nichts zu tun und werde ich nichts zu tun haben. Und Erziehung halte ich durchaus für eine viel zu schwierige Angelegenheit, um sie durch ein paar einfache Rezepte erfolgreich zu bewältigen.

Gruß,
Anja

Гутэн морген, аня

Na ja, wie gesagt, es geht nicht um eine „regelmäßige
Anwendung“, insofern hat es auch nichts mit der Dosis zu tun.
Es sei denn, man etabliert es - im Einvernehmen mit dem Kind -
als ein Zeichen dafür, dass die Grenze erreicht ist (so, wie
von Simsy Mone gut zusammengefasst).

Das mag in einer Sozietät richtig sein, die
das Schlagen als gängige Intragruppen-Kommunikations-
form akzeptiert hat. Ein Kind, das nicht schlägt bzw.
nicht weiss, was schlagen ist, wäre dort ein Aussenseiter.
Mit dem Kennenlernen des Geschlagenwerdens wird das Kind
demnach normkonform gemacht und kann sich gegen Peers
überhaupt erst behaupten.

Die eigentliche Erziehung zur sozialen Kompetenz,
nämlich das frühe positive und emphatische Hinein-
versetzen in die Position der Eltern, wird dadurch
wirkungsvoll verhindert (imho).

Ok, Meinung ist Meinung, da kann ich nichts dagegen sagen. :smile:

Muss ich mal ganz böse fragen, man hört ja viel
aus Bjelarus und Ukraine, dass dort auch gerne
mal die Frau (oder der Mann) verprügelt wird,
wenn es nicht gut läuft. Besonders wenn auf
tiefverankerte Verhaltensweisen zurückgegriffen
wird (unter Alkohol). Ist das ein Klischee oder ist
Dir so etwas aus Erzählungen bekannt. Interessant
wäre, ob dieses auch als Kleinigkeit abgetan und
somit toleriert wird?

Sowas nennt sich „normerhaltende Aggression“ und ist
im gesamten Tierreich verbreitet. Beim Menschen-Tier
treibt diese jedoch dolle Blüten.

Von dem Begriff der normerhaltenden Aggression hatte ich bis
jetzt noch nie etwas gehört. Es klingt aber interessant, da
muss ich mich mal näher informieren. :wink:

Bei Kindern sehr schön zu sehen. Auch bei Jugendlichen.
Wenn Jugendliche eine Peer-Subkultur bilden, kann diese
normerhaltende Aggressivität sehr sehr deutlich werden.
In Sozietäten wird die ganze Brutalität in „Gesetzen“
versteckt.

Eine Vase?

Du meinst für eine Vase legt man im Ernstfall das
Kameradschafts- und Vertrauensprinzip, dass man dem
Kind ja erst beibringen möchte, ad acta?

Es war nur ein Beispiel, weil meiner nicht sehr weit
entwickelten Fantasie gerade nichts anderes eingefallen ist.
Mal davon abgesehen kann aber von einem gesunden
Kameradschafts- und Vertrauensverhältnis keine Rede mehr sein,
wenn das Kind die Vase absichtlich und gegen besseres Wissen
zerschlagen will. Die Ursachen hierfür sowie die Konsequenzen
daraus müsste man aber im konkreten Fall untersuchen.

Das halte ich für nicht zutreffend. Eine Vase hat zunächst für
ein Kind keine Bedeutung. Für Dich auch nicht, wenn Du in .de zum
Polterabend gehst. Aus den Reaktionen (Papa sauer / Papa stolz)
lernt das Kind sehr genau, wie diese Handlung zu bewerten ist.
Dass ein Kind manchmal seine Impulse nicht kontrollieren kann,
führt oft dazu, dass das Kind selber darüber unglücklich wird.
Und hier lernt es vom Erwachsenen, wie man solche Situationen
meistert. In dem man das Primäre, nämlich die emotionale Imba-
lance wahrnimmt und das Kind dementsprechend unterstützt.

Пока

CMБ