Der Bibel Glauben schenken ?!

Hallo Armin,

wir als überzeugte Muslime haben dies als Grundlage im heiligen al-Islam.
Diesen Grundsatz vertreten alle aufrichtigen Muslime.
Mit den Taliban habe ich und fast alle meiner Geschwister nichts zu tun und ein rechtgläubiger Muslim wird den 11.September gewiß verwerfen was da abscheuliches geschah, dies ist verwerflich und ist nicht der Bestandteil des islamischen Glaubens.
Ich bitte dich dies auseinanderzuhalten.

Wer seinen Gott liebt, und ein Liebesverhältnis zu IHM hat, sich mehrmals am Tag vor IHM dem Heiligen Einzigen niederwirft und IHN anbetet und lobpreist, lebt so mit der absoluten Hingabe und Unterwerfung in Seine heiligen Beschlüsse.
Jeglicher Versuch hier menschlische Vergleiche zu bringen mit Kinder-Eltern usw., ist irrelevant da ALLAH, der Erhabene, einzig und unvergleichlich ist und daher schon unvergleichbar mit jeglichen Geschöpfen und irdischen menschlischen Beziehungen ist.

nette Grüße Stefan

Hallo Stefan!

wir als überzeugte Muslime haben dies als Grundlage im
heiligen al-Islam.
Diesen Grundsatz vertreten alle aufrichtigen Muslime.
Mit den Taliban habe ich und fast

FAST??

alle meiner Geschwister
nichts zu tun und ein rechtgläubiger Muslim wird den
11.September gewiß verwerfen was da abscheuliches geschah,
dies ist verwerflich und ist nicht der Bestandteil des
islamischen Glaubens.
Ich bitte dich dies auseinanderzuhalten.

Es war für mich nicht ersichtlich ob du Moslem bist oder nicht und ich hab die Taliban als Paradebeispiel für radikale Fundamentalisten gewählt. Was nicht heißen soll, daß es nicht in anderen oder allen Religionen rad. Fundis gibt, aber die meisten haben nicht so eine Medienpräsenz.

Wer seinen Gott liebt, und ein Liebesverhältnis zu IHM hat,
sich mehrmals am Tag vor IHM dem Heiligen Einzigen niederwirft
und IHN anbetet und lobpreist, lebt so mit der absoluten
Hingabe und Unterwerfung in Seine heiligen Beschlüsse.

Obwohl ich nichts davon tue lebe ich nicht schlecht. Meine Liebe erweise oder schenke ich lieber meiner greifbaren Umgebung, Familie usw. Durch das was ich da zurückbekomme fühle ich mich auch sehr gut.

Jeglicher Versuch hier menschlische Vergleiche zu bringen mit
Kinder-Eltern usw., ist irrelevant da ALLAH, der Erhabene,
einzig und unvergleichlich ist und daher schon unvergleichbar
mit jeglichen Geschöpfen und irdischen menschlischen
Beziehungen ist.

Obwohl so unvergleichlich willst du ihm deine „kleine menschliche, irdische Liebe“ entgegenbringen? Was ist wenn er das gar nicht will?

fragt sich

Armin

nette Grüße Stefan

Hallo Armin,

wir sind oft geneigt, anzunehmen, wir seien das Größte
überhaupt.

Und weil wir das oft annehmen glauben wir, daß ein Wesen, daß
so mächtig ist und Universen entstehen läßt, sich um unsere
erbärmlichen Leben kümmert.

Klingt unwahrscheinlich? Ja, da hast Du wohl recht.
Aber ich ziehe nicht aus der Unwahrscheinlichkeit den Schluss der Unmöglichkeit.

Ûnd wenn das menschliche Leben nicht das größte ist, dann
versteh ich nicht wieso gerade immer von der Kirche soviel
Wind um Abtreibungen gemacht wird.

Gott hat sich vorbehalten, über das Leben von Menschen zu entscheiden. Okay, damit kann ich leben. Und er hat den Mord verboten. Da fällt - je nach Interpretation, wann das Leben beginnt - auch die Abtreibung hinein.

Aber wenn man bedenkt, dass Gott das ganze Universum
beherrscht und uns Menschen quasi als seine Kinder betrachtet,
die er liebhat und denen er auf der Erde
Entfaltungsmöglichkeiten gegeben hat, sieht das Ganze etwas
anders aus.

Unter den zahlreichen Arten ist der Mensch der einzige der
sich solchen Riten und Gebräuchen zum Beweis seiner
Ergebenheit(oder wie immer man das auch bezeichnen will)
bedient. Wie können all die anderen Lebewesen ohne diese
Bezeugungen überleben?

Wie überlebst Du, ohne Gott Deine Ergebenheit zu bezeugen?
Gott wollte keine Marionetten oder Roboter haben, die sich programmgemäß ihm unterwerfen.
Er hat den Menschen mit einem freien Willen ausgestattet. Wer nun freiwillig diese „Lebensgemeinschaft“ eingeht, übernimmt damit alle Rechte und Pflichten. Es ist vergleichbar mit der Annahme einer Staatsbürgerschaft oder der Adoption eines erwachsenen Kindes.

Ich kann nicht alles wissen. Aber Gott weiß alles.
Und da ich weiß, dass er mich liebhat und mir nur Gutes will,
befolge ich auch seine Regeln.
Ich habe meinen Kindern, als sie klein waren, so manches
verbieten müssen, was ich ihnen NICHT erklären konnte. Sie
mussten mir einfach vertrauen und gehorchen. Oder sie haben
mir nicht vertraut und sich weh getan.

Sie haben dich gebraucht weil sie selbst noch nicht wussten
wie man überlebt.

Hier wird der Dialog schwierig, da ich nicht weiß, wieviel Du über „geistliche“ Gegebenheiten weißt. Du weißt, dass der Mensch aus einem Körper und einer Seele besteht (nehme ich mal an). Der Mensch besteht weiters aus einem „Geist“, der nach dem Tod des physischen Menschen den Körper verlässt und in die „Ewigen Jagdgründe“ eingeht - wie immer die auch aussehen mögen.
Ich habe die Aufgabe, meine Kinder zu lehren, wie sie hier physisch überleben. Ebenso achte ich darauf, dass sie auch psychisch sich gesund entwickeln können. Und aus dem Wissen über diesen „Geist“ des Menschen (der NICHT der Verstand ist!!!), bringe ich ihnen auch bei, was für das geistliche Leben notwendig ist.
In Österreich gewährt das Gesetz ab 14 Jahren Religionsfreiheit, und das ist ein akzeptables Alter, wo ich auch meinen Kindern die Entscheidung überlasse, welchen Weg sie einschlagen wollen.

Aber deine Kinder werden aus dem Haus gehen
und ihr eigenes Leben leben und ihre eigenen Entscheidungen,
die wahrscheinlich auch oft von dem von dir gelehrten
abweichen, treffen.

Ja, sicher. Das kann durchaus passieren. Aber diese Entscheidungsfreiheit muss man einfach akzeptieren.

So einem Gott vertraue ich mich gerne an, und ihn stelle ich
über jeden Menschen, sogar über meine Familie.
Und jetzt kümmert er sich um unser Wohlergehen. Wenn ich Rat
oder Hilfe brauche, wende ich mich an ihn.

Das hab ich mal so ähnlich schon von Harald gehört. Mich würde
interessieren wie er sich äußert. Hörst du Stimmen?

Jetzt muss ich zu Dir reden wie ein Blinder von der Farbe.
Ein Apostel hat schon mal festgestellt: Wer die Lebensgemeinschaft mit Gott nie selbst kennengelernt hat, kann einfach die ganzen Zusammenhänge nicht begreifen, es ist für ihn ein Buch mit sieben Siegeln.
Ich wills mal so versuchen:
Also: Ein Mensch, der sich Gott anvertraut, hat ein tiefes Gefühl der Geborgenheit. Und wenn eine Entscheidung ansteht, frage ich Gott um seine Meinung. Dann horche ich gewissermaßen in mich hinein, ob ich ein gutes Gefühl bei dieser Sache habe. Und entsprechend diesem Gefühl - das jetzt völlig unabhängig ist von äußeren Umständen, treffe ich dann die Entscheidung.

So kann es kommen, dass ich zu einem Projekt Nein sage, obwohl es gut aussieht und umgekehrt Ja, obwohl eigentlich alles dagegen spricht.
Aber Gott hat den Überblick und weiß mehr als ich, und weil er mir nur Gutes will vertraue ich in jeder Entscheidung ihm.

Hanna

P.S. [offtopic]: Magst Du Palatschinken? In Linz findet am 2. März eine Palatschinken-Party statt - und es sind noch Plätze frei! (Einige Leute mussten absagen). Wenn das Wetter einigermaßen ist, kannst Du ja mit der Maschine kommen! :wink:
Alle Infos findest Du auf http://members.tripod.de/Zauners/indexpalatschinken…

PPS: Jetzt hab ich den Artikel noch mal schreiben müssen, weil der Link um ein Zeichen zu viel hatte.

Empirie wahrscheinlicher…
Hallo Thomas

Und hier sehe ich den Hauptgrund, warum Gott den Israelis die
Vorschriften in dieser Form gegebne hat.

Vorschlag: Empirie statt Gott?
Uebrigens: M.W. sind die Chinesen die einzigen, die nicht mit „göttlichen Geboten“, besser: Verboten, auf Kurs der herrschenden Klasse gebracht wurden. Hat dies eventuell zu ihren Hochkulturen vor und nach Christus beigetragen? Ich bin überzeugt davon.

Gruss
Mäni

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Hallo Sibylle,

Schon zwischen AT und NT
ist eine unterschiedliche Interpretation Gottes zu bemerken,
im AT ist Gott noch wesentlich „härter“ als im NT, auch wenn
inzwischen versucht wird, dem alttestamentarischem Gott
nachträglich die Barmherzigkeit anzuinterpretieren, die
tatsächlich aber erst im NT auftaucht (z.T. ja durchaus
erfolgreich). Z.B. fällt der strafende Aspekt Gottes, der im
alten Testament ja durchaus wesentlich ist, im neuen Testament
fast komplett weg.

Diese These ist aus theologischer Sicht heute schon längst nicht mehr wissenschaftlich haltbar. Darauf habe ich hier im Forum schon einmal hingedeutet; ich zitiere mal aus einem früheren Artikel von mir im Archiv (dort ging es um das Thema „Der Bann im AT“):

ZITAT ANFANG

… Darum braucht Gott heute - glücklicherweise - keinen Bann

mehr.
Also hat er sich/seine Meinung doch geändert. Warum? Hat er
eingesehen, dass das Töten ganzer Völker und Stämme nichts
bringt und versucht’s - salopp gesprochen - mit einer anderen
Strategie und Taktik?
Verstehe mich nicht falsch: Ich will nur wissen, ob das
derselbe liebende und allmächtige Gott ist.

Ja - das ist genau derselbe liebende und vergebende Gott und er hat sich überhaupt nicht verändert. Aber wenn er ständig alle ausrotten würde, dann wäre ja bald niemand mehr auf diesem Planeten. Wie gesagt - Gott will nicht das Verderben der Menschen, er will persönliche Gemeinschaft mit ihnen.
Die Gleichsetzungen „Gott des AT = nur Rächer und Vernichter“, „Gott des NT = nur liebender und vergebender Gott“ sind völliger Blödsinn. Der Satz „Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen“ steht im Hebräerbrief (NT) und der Satz „Bei dir aber, Herr unser Gott, ist Barmherzigkeit und Vergebung“ steht bei dem Propheten Daniel und sinngemäß auch bei Jesaja und in den Psalmen (AT)!!!
Wenn wir diese Vergebung annehmen - dann brauchen wir keine Angst mehr vor Strafe und Vernichtung zu haben!
ZITAT ENDE

Nicht unwesentlich ist auch, daß die
Sprache sich ändert, Worte eine Bedeutungswandlung erfahren,
so daß wir eigentlich nur noch begrenzt verstehen können,
wovon unsere Vorfahren gesprochen/geschrieben haben

Dies kann schon sein, aber die Bedeutung der zentralen Schlüsselbegriffe in der Bibel (z. B. Liebe, Sünde, Gehorsam, Buße, Umkehr, Vertrauen usw.) hat sich bis heute überhaupt nicht verändert. Die Frage ist eher: Können wir oder vielmehr wollen wir die Botschaft der Bibel nicht mehr verstehen?!?!

Herzliche Grüße

Alex

Hallo Hanna

Zum Beispiel wurde die Geschwister-Ehe verboten. War das auch
von den Ägyptern abgekupfert?

Diverse Pharaos haben ihre Schwestern geheiratet, dem Volk war dies verboten. Ein Gesetz, aus Empirie entstanden, nehme ich zumindest an.

Gott hat gesagt, dass sich die Israeliten durch diese Gesetze
von den Nachbarvölkern unterscheiden soll.

…und damit war das „auserwählte Volk“ geschaffen. Heute würde man dazu sagen: sie einen Motivationsschub nötig…Das haben die Anführer realisiert und um die Wirkung zu erhöhen gleich Gott bemüht. Eine Masche, die heute noch zieht.

Und durch die Einhaltung dieser Gesetze ist den Israeliten
meines Erachtens nach viel Kummer erspart geblieben.

Absolut nicht deiner Meinung. Das Auserwähltsein und die damit verbundenen Ansprüche haben schon zur Zeit der Alten Griechen zu Problemen geführt.

Die Sprache der jüdischen Elite war damals und zur Zeit Jesu griechisch! Wieso sind wohl die Evangelien griechisch geschrieben? Wohl nicht von Fischern und Handwerkern - diese Legende ist einfach zu schön um wahr zu sein.

Gruss
Mäni

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Hallo Hanna!

Gott hat sich vorbehalten, über das Leben von Menschen zu
entscheiden. Okay, damit kann ich leben. Und er hat den Mord
verboten. Da fällt - je nach Interpretation, wann das Leben
beginnt - auch die Abtreibung hinein.

Da muß ich dann wieder Hrn. Abraham bemühen. Mord ist verboten, er soll in Gottes Auftrag sein Kind ermorden…irgendwie wiederspricht sich das schon sehr:wink:

Wie überlebst Du, ohne Gott Deine Ergebenheit zu bezeugen?

Oh ich lebe sehr gut. Brauche mir keine Gedanken machen ob das was ich tue irgendwelche höheren Konsequenzen nach sich ziehen wird. Zumindest im geistigen Sinne. Kann sündigen(o wie sehr ich dieses Wort hasse)wie und wann ich will und sooft ich will. Und es funktioniert!Egal was ich tue - es hat mich weder der Blitz noch sonstwas getroffen.

Hier wird der Dialog schwierig, da ich nicht weiß, wieviel Du
über „geistliche“ Gegebenheiten weißt. Du weißt, dass der
Mensch aus einem Körper und einer Seele besteht (nehme ich mal
an). Der Mensch besteht weiters aus einem „Geist“, der nach
dem Tod des physischen Menschen den Körper verlässt und in die
„Ewigen Jagdgründe“ eingeht - wie immer die auch aussehen
mögen.

Blödsinn. Wenn der Körper stirbt bleibt nix als Blumendünger. Wieso soll der Geist weiterleben? Daß nenne ich die eigene Existenz überzubewerten.

In Österreich gewährt das Gesetz ab 14 Jahren
Religionsfreiheit, und das ist ein akzeptables Alter, wo ich
auch meinen Kindern die Entscheidung überlasse, welchen Weg
sie einschlagen wollen.

Sollte ich einmal Kinder haben werden diese auch(so wie ich seinerzeit) den Religionsunterricht besuchen. Einfach weil ich dies wichtig für den Umgang mit anderen halte und ich nicht möchte, daß sie aufgrund meiner Überzeugung in unserer Gesellschaft zu Außenseitern werden.

Also: Ein Mensch, der sich Gott anvertraut, hat ein tiefes
Gefühl der Geborgenheit. Und wenn eine Entscheidung ansteht,
frage ich Gott um seine Meinung.

Für mich eine trügerische Sache!Wenn ich ständig besoffen bin fühl ich mich auch geborgen.

Dnn horche ich gewissermaßen
in mich hinein, ob ich ein gutes Gefühl bei dieser Sache habe.
Und entsprechend diesem Gefühl - das jetzt völlig unabhängig
ist von äußeren Umständen, treffe ich dann die Entscheidung.

Das würde ja bedeuten, daß du eigentlich so handelst wie du selber es für richtig empfindest.Und weil du dir vielleicht die Last deiner Entscheidungen abnehmen willst nennst du deine Intuition Gott?

P.S. [offtopic]: Magst Du Palatschinken?

Ja, vor allem in Verbindung mit Gemüsesuppe:wink:

In Linz findet am 2.

März eine Palatschinken-Party statt - und es sind noch Plätze
frei!

Mal sehen - ich plane normal nicht soweit voraus. Es könnte ja jeder Tag mein letzter sein

:stuck_out_tongue:PS: Jetzt hab ich den Artikel noch mal schreiben müssen, weil

der Link um ein Zeichen zu viel hatte.

Das tut mir leid weil das ein ganz schön langer Artikel war

schönen Abend

Armin

Hai, Alexander

Diese These ist aus theologischer Sicht heute schon längst
nicht mehr wissenschaftlich haltbar. Darauf habe ich hier im
Forum schon einmal hingedeutet; ich zitiere mal aus einem
früheren Artikel von mir im Archiv (dort ging es um das Thema
„Der Bann im AT“):

„wissenschaftlich haltbar“ ist gut, im Zusammenhang mit Glaubensfragen *ggg*

Aber wenn er ständig
alle ausrotten würde, dann wäre ja bald niemand mehr auf
diesem Planeten.

ohne Kommentar

Die Gleichsetzungen „Gott des AT = nur Rächer und Vernichter“,
„Gott des NT = nur liebender und vergebender Gott“ sind
völliger Blödsinn.

Ich schrieb nicht von Gleichsetzung, sondern von betonten Aspekten, und ich brauche keinen Theologen, um zu bemerken, daß der strafende Aspekt Gottes im AT stärker betont wird und im NT der barmherzige Aspekt.

Der Satz „Schrecklich ist es, in die Hände
des lebendigen Gottes zu fallen“ steht im Hebräerbrief (NT)
und der Satz „Bei dir aber, Herr unser Gott, ist
Barmherzigkeit und Vergebung“ steht bei dem Propheten Daniel
und sinngemäß auch bei Jesaja und in den Psalmen (AT)!!!

Drum schrieb ich ja auch " fast komplett weg" und nicht nur „komplett weg“

Dies kann schon sein, aber die Bedeutung der zentralen
Schlüsselbegriffe in der Bibel (z. B. Liebe, Sünde, Gehorsam,
Buße, Umkehr, Vertrauen usw.) hat sich bis heute überhaupt
nicht verändert.

Hier muß ich Dir widersprechen, nicht nur daß mit „Liebe“ zu Gott etwas anderes gemeint war, als heute unter Liebe verstanden wird, „Sünde“ anders interpretiert wird, „Gehorsam“ heute andere Verhaltensweisen zur Folge hat als damals, „Buße“ inzwischen nicht einmal mehr ein genauer Begriff ist (Wiedergutmachung oder „Rosenkranz-runterbeten“?) und „Vertrauen“ für mich mit Sicherheit etwas anderes bedeutet, als für Dich - wie willst Du denn überhaupt wissen, was damals mit diesen Begriffen genau verbunden wurde? Wenn wir das so genau wüssten, wäre es nie möglich gewesen, die Bibel nach den aktuellen politischen Erfordernissen zu interpretieren - und Du willst doch nicht bestreiten, daß mit der selben Bibel sowohl Kruzzüge und Hexenverbrennungen, als auch passiver Widerstand und Liebe-Deinen-Nächsten-bis-zur-Selbstaufgabe begründet wurden.
Dazu kommt noch, daß die Bibel nicht widerlegbare Parallelen zu unseren aktuellen Gesetzesbüchern aufweist: für jeden Paragrafen gibt es einen, der das Gegenteil behauptet… plumpstes Beispiel: „Wenn Dir einer auf die linke Wange…“ gegen „Auge um Auge…“ ja, ja, ich weiß, Theologen haben wissenschaftlich bewiesen, daß das ja ganz anders gemeint war - aber genau das ist es, wovon ich spreche - nee, schreibe - die Bibel wird interpretiert und zwar zu jeder Zeit anders, heutzutage wird die Barmherzigkeit Gottes sogar in Textstellen „erkannt“, die eigentlich garnichts damit zu tun haben (Noah zu retten macht die Vernichtung zweier Städte incl. der Kinder nicht weniger erbarmungslos)

Die Frage ist eher: Können wir oder vielmehr
wollen wir die Botschaft der Bibel nicht mehr verstehen?!?!

Sieh Dir die Geschichte an und Du wirst erkennen, daß die, doch angeblich so offensichtliche, Botschaft der Bibel scheinbar in jedem Jahrhundert eine andere war, noch 'n Beispiel? Bitteschön: Sklavenhaltung.

Nochmal zum Verständnis: ich hab nicht vor, Deinen Glauben in irgendeiner Form schlecht zu machen, im Gegenteil, solange ein Glaubender sich auf den Teil der Bibel bezieht, der Nächstenliebe predigt, Verständnis und Toleranz, bin ich „voll dafür“, ich versuche hier nur klarzustellen, daß jedes geschriebene Wort der Gefahr ausgesetzt ist, nach Bedarf gelesen zu werden, und das betrifft sowohl die existierende Bibel, als auch ein jedes mögliche Nachfolgewerk.

allerfreundlichste Grüße
Sibylle

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Hallo Armin!

Gott hat sich vorbehalten, über das Leben von Menschen zu
entscheiden. Okay, damit kann ich leben. Und er hat den Mord
verboten. Da fällt - je nach Interpretation, wann das Leben
beginnt - auch die Abtreibung hinein.

Da muß ich dann wieder Hrn. Abraham bemühen. Mord ist
verboten, er soll in Gottes Auftrag sein Kind
ermorden…irgendwie wiederspricht sich das schon
sehr:wink:

Ja, natürlich.
Aaaaber: Gott hat Abraham in keinen Gewissenskonflikt gebracht, weil das Gebot erst an Abrahams Nachkommen gegeben wurde… (klingt jetzt wie Wortklauberei, war aber für Abraham sicher ein Unterschied…)

Wie überlebst Du, ohne Gott Deine Ergebenheit zu bezeugen?

Oh ich lebe sehr gut.

Und all die anderen Geschöpfe, die Du angesprochen hattest, ebenso. („Unter den zahlreichen Arten ist der Mensch der einzige der sich solchen Riten und Gebräuchen zum Beweis seiner Ergebenheit(oder wie immer man das auch bezeichnen will) bedient. Wie können all die anderen Lebewesen ohne diese Bezeugungen überleben?“)

Brauche mir keine Gedanken machen ob das
was ich tue irgendwelche höheren Konsequenzen nach sich ziehen
wird. Zumindest im geistigen Sinne. Kann sündigen(o wie sehr
ich dieses Wort hasse)wie und wann ich will und sooft ich
will. Und es funktioniert!Egal was ich tue - es hat mich weder
der Blitz noch sonstwas getroffen.

Ganz genau. Weil Gott jedem Menschen freigestellt hat, wie er leben will.
Du lebst Dein Leben, so wie Du es möchtest.
Mir ist es lieber, meines im Einklang mit Gott zu leben.

Hier wird der Dialog schwierig, da ich nicht weiß, wieviel Du
über „geistliche“ Gegebenheiten weißt. Du weißt, dass der
Mensch aus einem Körper und einer Seele besteht (nehme ich mal
an). Der Mensch besteht weiters aus einem „Geist“, der nach
dem Tod des physischen Menschen den Körper verlässt und in die
„Ewigen Jagdgründe“ eingeht - wie immer die auch aussehen
mögen.

Blödsinn. Wenn der Körper stirbt bleibt nix als Blumendünger.
Wieso soll der Geist weiterleben? Daß nenne ich die eigene
Existenz überzubewerten.

Hier fehlt es mir an Beweisen.

In Österreich gewährt das Gesetz ab 14 Jahren
Religionsfreiheit, und das ist ein akzeptables Alter, wo ich
auch meinen Kindern die Entscheidung überlasse, welchen Weg
sie einschlagen wollen.

Sollte ich einmal Kinder haben werden diese auch(so wie ich
seinerzeit) den Religionsunterricht besuchen. Einfach weil ich
dies wichtig für den Umgang mit anderen halte und ich nicht
möchte, daß sie aufgrund meiner Überzeugung in unserer
Gesellschaft zu Außenseitern werden.

Aber mit 14 lässt Du sie doch aussuchen, was sie glauben wollen? *hoff*

Also: Ein Mensch, der sich Gott anvertraut, hat ein tiefes
Gefühl der Geborgenheit. Und wenn eine Entscheidung ansteht,
frage ich Gott um seine Meinung.

Für mich eine trügerische Sache!Wenn ich ständig besoffen bin
fühl ich mich auch geborgen.

Und wenn Du keinen Alkohol anrührst und Dich trotzdem geborgen fühlst, könnte es sein, dass Du an Gott glaubst :wink:))

Dann horche ich gewissermaßen
in mich hinein, ob ich ein gutes Gefühl bei dieser Sache habe.
Und entsprechend diesem Gefühl - das jetzt völlig unabhängig
ist von äußeren Umständen, treffe ich dann die Entscheidung.

Das würde ja bedeuten, daß du eigentlich so handelst wie du
selber es für richtig empfindest.Und weil du dir vielleicht
die Last deiner Entscheidungen abnehmen willst nennst du deine
Intuition Gott?

Ich hab ja gleich gesagt, dass es ist, als würde man einem Blinden die unterschiedlichen Farben erklären.
Nein, es ist nicht so, wie Du vermutest - aber ich kann Dich nicht davon überzeugen.

P.S. [offtopic]: Magst Du Palatschinken?

Ja, vor allem in Verbindung mit Gemüsesuppe:wink:

G E M Ü S E S U P P E ? ? ?
Palatschinken mit GEMÜSESUPPE??? *nichtglaubenkann*

In Linz findet am 2.

März eine Palatschinken-Party statt - und es sind noch Plätze
frei!

Mal sehen - ich plane normal nicht soweit voraus. Es könnte ja
jeder Tag mein letzter sein

Hey - das weiß ich auch! Ich kann doch auch heute nicht sagen, ob ich am 2. März in der Lage bin, Palatschinken zu backen! Aber ich nehme es mir vor! - Und Du?

:stuck_out_tongue:PS: Jetzt hab ich den Artikel noch mal schreiben müssen,
weil

der Link um ein Zeichen zu viel hatte.

Das tut mir leid weil das ein ganz schön langer Artikel war

Shit! Schon wieder unkorrekt formuliert! Ich hab ihn in Wirklichkeit nicht neu geschrieben! Als ich ihn abschickte, wollte ich eigentlich auf Vorschau gehen, um den Link zu prüfen - und hab mich verklickt (als ich es merkte, wars zu spät).
Also hab ich den Link beim abgeschickten Artikel geprüft, den ganzen Artikel in die Zwischenablage kopiert, Artikel gelöscht, nochmal auf Antworten gegangen und das Ganze wieder eingesetzt. Und noch den Link repariert. :smile:
Und als ich diesen Artikel abschickte, fiel mir auf, dass ich „noch mal schreiben müssen“ getippt hatte - aber da wars schon zu spät (und ich wollte die Prozedur nicht nochmal wiederholen *g*)

Lieben Gruß

Hanna

Selbstverständlich!
Hallo Armin,

ich sage deshalb fast alle… weil es eben nun mal Muslime waren die diese Tat begangen haben. Ich kann mir nicht erlauben zu beurteilen ob sie es nun nicht mehr sind weil sie so etwas getan haben, wenn auch völlig unzulässige und koranwidrige Dinge begangen werden von den Brüdern, so ist dies nie ein Grund, ihnen ihre religiöse Ausrichtung abzusprechen. Dies ist Gottes Sache und nicht die eines Menschen. Es sei, sie bekennen sich deutlich ab und verwerfen das Glaubenszeugnis, dann erst kann man als Mitbruder sagen sie sind keine Muslime mehr.
Doch in aller Regel sind sie es solange wie sie wollen und Gott es nicht anders bestimmt hat. Und ER alleine weiß was in ihren Herzen vorgeht und ob sie es bereuen oder auch gar nicht, IHM obliegt die Entscheidung und keinem Menschen.
Deshalb sage ich FAST alle denn es gibt auch welche die nicht solche Taten begehen aber zu den Taliban gehören. Es kommt ganz auf den einzelnen an und da ich und andere nicht hinter die Stirn sehen können werde ich nie urteilen.
Fest steht nur, es sind nun mal eben nicht alle Muslime auf der Welt auch automatisch Regime-Sympathisanten der Taliban.

Es gibt in jeder Religion Fanatiker und Verbrecher, wie bei den Christen dies ebenso der Fall ist. Ich will nicht erst von der RAF, ETA, IRA usw. anfangen, sie alle gehören im Prinzip zu den Christen aber dies dürfte jedem bewußt sein daß es überall solche und solche gibt.

Natürlich lebt derjenige der nicht die Gottesverehrung vorbringt sehr gut, oftmals natürlich besser weil er keine Geheiße zu beachten hat, doch wandelt sich bekanntlich alles mit dem Verlassen dieser Welt, dann steht der Gläubige für Ewigkeiten selbstverständlich besser da als der Ungläubige sonst wäre Gott ungerecht. Es sei denn man glaubt an gar nichts aber darüber mag ich mich gar nicht unterhalten weil mir dies zu mühselig ist einen Menschen bekehren zu wollen.
Wer nicht will soll eben nicht, es gibt keinen Zwang im Glauben und natürlich keine Mission.
Wenn Gott will öffnet Er die Brust und erlaubt zu glauben dem, den Er für würdig erachtet.
Habe ich grundsätzlich nichts mit zu tun.
Seine Liebe den Familienangehörigen zu schenken ist Glaubenspflicht, aber ebenso wird dadurch das Liebesverhältnis zu Gott in keiner Weise eingeengt. Dies ist eben nur eine zusätzliche Forderung Gott zu lieben, aber wer nicht will soll es lassen.
Die Unvergleichbarkeit menschlischer Beziehungen mit der Liebe und dem Verhältnis zu Gott ist eine Sache, und hat nichts mit der
„kleinen menschlichen, irdische Liebe“
die der Mensch Ihm entgegenbringt zu tun. Der Mensch ist aufgefordert dies zu tun so gut er kann.
Nicht ist es ihm möglich dies in ausreichender Weise zu tun, aber nicht ist ihm befohlen worden sich nicht abzumühen und es zu versuchen. Hier geht es um die Intention und nicht um das Ergebnis. Die Absichten zählen weitaus mehr als die erfolgreiche Tat.
Außer Zweifel will Gott geliebt werden. Nicht nur alle Überlieferungen die Abraham als Wurzel ansehen belegen und fordern dies. Es ist eine eigenartige Frage ob Gott es überhaupt will das man ihm liebt…
Vielleicht sollte man einmal fragen weshalb er es nicht wollte.
Sicherlich steht derjenige besser da der ihn liebt als der der es nicht tut. Es wird sich einmal erweisen ob es nicht besser war ihn zu lieben und welche Konsequenzen dies mit sich bringt.

nette Grüße Stefan

Und hier sehe ich den Hauptgrund, warum Gott den Israelis die
Vorschriften in dieser Form gegebne hat.

das waren die „israeliten“. „israelis“ gibt es seit 48, und jeder zehnte davon ist kein israelit.

okay wollte nicht pedantisch sein… :smile:

Es ist bekannt, dass
dererlei Verhaltesweisen, wie Du sie beschrieben hast, bereits
vorher von etlichen anderen Völkern so gehandhabt worden sind.
Ergo nicht von „Gott“ erfunden worden sind.

um in der diktion zu bleiben: es reicht, wenn diese vorschriften den leuten von gott vorgeschrieben worden sinn. erfunden werden sie sie selber haben, schließlich sind menschen als intelligent konzipiert. und was von ganz oben diktiert wird, das tut man auch, ohne zu fragen warum, immerhin ist es gott und nicht irgendwer. übrigens ist es auch egal, ob sie tatsächlich von oben kommen oder nicht, und ob die leute daran glauben, daß sie von oben kommen oder nicht. hauptsache sie tun es. so kam es, daß sehr nützliche vorschriften beachtet wurden, die die menschen gesund erhielten und ein minimum an rechtlichen ordnungen garantierten. aber es gibt auch eine menge unsinnige und paradoxe vorschrifen. wer weiß, vielleicht verstehen wir einfach den sinn nicht…

grüße und lehitraot :smile:

hallo armin!

die geschichte von abraham, der seinen sohn auf den altar legt, kann man auch ganz anders deuten. damals waren tieropfer gang und gäbe. aber auch menschenopfer! deswegen erscheint es nur uns so unglaublich, daß dieser abraham ohne mit der wimper zu zucken, das messer ausholt, um sein kind zu töten. aber was passiert in dieser geschichte? die aktion wird abgebrochen, in letzter minute, als ob dem abraham eine lehre erteilt werden sollte: sowas tust du nicht! ich bin ein gott, der sowas nicht will (im gegensatz zu anderen göttern)!

viele grüße und
lehitraot.

Von „Gott“ wollen beschriebene Mitbürger zu
allerletzt etwas wissen. Wozu auch? Was könnte es ihnen
bringen?

hi andreas,

stimme dir zwar zu, aber hat marx nicht genau das gegenteil behauptet? je dreckiger es den menschen geht, desto religiöser seien sie, die religion sei „der seufzer der bedrängten kreatur, das opium fürs volk“ (zitiert aus dem gedächtnis).

meine persönliche meinung geht eher in deine richtung. wer damit beschäftigt ist, zu überleben, hat meistens einfach keine zeit und kraft für anderes. und die frage nach dem „sinn des lebens“ stellt sich gar nicht.

liebe grüße und lehitraot :smile:

hi pietro,

Schwupps ist eine Kugel mit vier Ecken. Es gibt keine eckigen
Kugeln. Also kann Schwupps nicht existieren. Absolut logisch.

diese „logik“ kommt mir bekannt vor. aus dem steinparadox (kann gott einen stein schaffen, den er selbst nicht heben kann) schließen manche auf die nichtexistenz gottes.

grüße und lehitraot.

Scharfsinnige Leserin…:smile:
Hi nochmal, Lehitrarot,

nun, ich denke, Marx (gemeinsam mit seinem Freund, dem Industriellen Engels) wollte darlegen, daß Religion zu allen Zeiten (besonders zu Zeiten Marx’ und vor allem in den Jahrhunderten davor) immer auch ein Mittel war, die mittellose (oft analphabetische) Bevölkerung dumm und im Zaum zu halten - eben „Opium fürs Volk“.
(unverständliches Latein, Inquisition, Bücherindex, die Mähr der unbefleckten Empfängnis, usw. usf…)
[Dies stelle ich hier nur wertfrei fest und nehme dazu keine Stellung!]

Andererseits etwickelte Marx eine Theorie (die Lenin später aufgriff und vertiefte), nach der die existentiellen Grundbedürfnisse erst gesichert sein müssen (der Bauch muß voll sein), bevor der Einzelne zu Höherem im Stande sei. (Bildung, Frage nach dem Sinn des Lebens, humanistisches Denken, künstlerische Betätigungen usw.) Ein Hungernder sei - so Marx - zu nichts anderem in der Lage, als sich Gedanken darüber zu machen, woher er Brot bekommt. (Klingt eigentlich nur logisch!) Lenin entwickelte dies später weiter, zu seiner Theorie (revolutionäre Situation, 1917), nach der nur ordentlich gesättigte Arbeiter gute Arbeit leisten können, nur ordentlich genährte (und bezahlte) Soldaten für eine Sache zu begeistern und gute Kämpfer seien, usw… Selbst Mao (der während der Kulturrevolution eine der größten Hungersnöte auslöste) schloß sich dem an: Erst Reis, dann Demokratie. (auf die die Chinesen bis heute warten) Das Prinzip „der eisernen Reisschüssel“ galt noch bis vor kurzem in China. Chinas großer Parteiführer, Deng Xiaoping, kehrte dies etwas um: „Egal ob die Katze grau oder weiß ist, Hauptsache sie fängt Mäuse!“ - und geriet damit in Konflikt mit allen „echten“ Kommunisten auf dieser Welt.

P.S.: Wenn auch nicht als Begründer der kommunistischen Idee, so ist doch Marx inzwischen als Philosoph wieder durchaus akzeptiert und wird als Quelle empfohlen. (Weiß nicht, ob sich das schon bis ins ferne Land Israel herumgesprochen hat :smile:
[FOCUS, Vol. 6, Seite 94, 04. 02. 2002, Bücher - Alles, was man lesen muß, u. a. Marx/Engels: Manifest d. Kommun. Partei.]

…wer
damit beschäftigt ist, zu überleben, hat meistens einfach
keine zeit und kraft für anderes. und die frage nach dem „sinn
des lebens“ stellt sich gar nicht.

Das trifft es auf den Punkt und dem ist nichts anzufügen.

Ganz liebe Grüße, Andreas (Shalom, oder so?)

P.S. 2.: Da mein Bauch gefüllt ist, werde ich jetzt auch noch ein bißchen der „Kultur“ frönen, einen letzten Gin Tonic trinken, noch eine rauchen und wahrscheinlich bei laufendem Fernseher (NTV Börsennachrichten) einschlafen. (Nein, nicht mit brennender Zigarette!) A.

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Hallo,

wenn man deinen Gedanken wieter fortführt, kommt man dann nicht zu der Frage: Ist die Bibel ansich als Verhaltenskodex aufzufassen ? Etwa in der Hinsicht: Wann immer man sich seiner Religiosität stellt, hinterfragt man sich und sein Tun selbst und findet Trost darin sich einer übergeordneten Instanz stellen zu können ???
Allein diese Interpretation läßt dem Individuum die Möglichkeit die Subsequenz (gemeint den Sinninhalt) der Bibel für alle jedwede Zeit für sich neu zu entdecken bzw. am leben zu erhalten.

Laienhafte Grüße, Lutz

Nur eine Erfindung der Menschen

Deshalb meine Frage an Euch :

Wenn wir heute eine Bibel o.ä. „für das 3. Jahrtausend“ zu
schreiben hätten: Was müsste drin bleiben, was müsste weg, was
neu hinein? Und als Folge: Was für einen „Gott“ hätten wir
dann?

„Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
„Du kannst nicht zwei Herren dienen, Gott oder dem Mammon.“
„Warum siehst Du den Splitter im Auge Deines Bruders, aber den Balken in Deinem Auge siehst Du nicht.“
Du sollst nicht annehmen, ich sei nur eine Erfindung der Menschen und könne nach deinem Wunsche neu erschaffen werden, denn:
„Ich bin das Alpha und das Omega.“

Logik
Was Heinrich mit seiner Ewigkeitswiderlegung veranstaltet, nennt man in der Logik „petitio principii“: Die scheinbare Schlussfolgerung ist nichts anderes als die Voraussetzung, mit der man angefangen hat. Es findet kein Erkenntnisfortschritt statt.

Boqär tof wa le hitraot!
Pietro

Hallo Hanna!

Ganz genau. Weil Gott jedem Menschen freigestellt hat, wie er
leben will.
Du lebst Dein Leben, so wie Du es möchtest.
Mir ist es lieber, meines im Einklang mit Gott zu leben.

Das kann ich so mehr oder weniger so stehen lassen!
Im Prinzip hab ich auch nix gegen den Glauben sondern gegen die Leute die den Glauben und die Gläubigen ausnutzen.(Zufällig gestern Bulle von Tölz gesehen?)Also die Kirchen!

Aber mit 14 lässt Du sie doch aussuchen, was sie glauben
wollen? *hoff*

Das hat weniger mit dem Alter als mit der geistigen Reife zu tun. Wenn er/sie mit 8 sagt: Hey das zipft mich an, das will ich nicht, dann werd ich das auch nicht weiter verlangen.
Soweit steht eigentlich alles offen nur wenn er/sie Pfarrer werden will kommen sie ins Heim:wink:

Und wenn Du keinen Alkohol anrührst und Dich trotzdem geborgen
fühlst, könnte es sein, dass Du an Gott glaubst :wink:))

Eh klar, nur meiner heisst Armin:wink:

G E M Ü S E S U P P E ? ? ?
Palatschinken mit GEMÜSESUPPE??? *nichtglaubenkann*

mjam *wasserimmundzusammenläuft*

Hey - das weiß ich auch! Ich kann doch auch heute nicht sagen,
ob ich am 2. März in der Lage bin, Palatschinken zu backen!
Aber ich nehme es mir vor! - Und Du?

Wenn, dann komm ich mit Freundin und da muss ich erst mal ihren Dienstplan abchecken(arbeitet im Krankenhaus - Wochenenddienste und so)
Bin aber auch gerade umgezogen und hab noch die volle Baustelle daheim(das war auch der Grund weswegen Harald vor einem Monat keine Antwort mehr bekam) und deswegen glaub ich ja eher daß das nix wird. Aber mal sehen.

Shit!

Hör ich da wen FLUCHEN?*mitzeigefingerdroh*

Alles Gute

Armin