Der grosse Käse (Brandbrief)

Hallo Oliver Walter,

Ich bin selber Schüler der 10. Klasse eines Gymnasiums, meine Eltern sind selber beide Lehrer, und höre häufig von angeblichen ADSlern.

Nun,

  1. sind häufig unaufmerksam gegenüber Details oder machen
    Sorgfaltsfehler bei den Schularbeiten und sonstigen Arbeiten
    und Aktivitäten;

Ich mache relativ oft kleine Fehler bei Hausaufgaben, gerade in Mathe oder Sprachen.

  1. sind häufig nicht in der Lage, die Aufmerksamkeit bei
    Aufgaben und beim Spielen aufrechtzuerhalten;

Hausaufgaben, besonders Englisch oder Französisch können seehr langweilig sein, da lässt die Aufmerksamkeit schnell nach.

  1. hören häufig scheinbar nicht, was ihnen gesagt wird;

Das machen Kinder grundsätzlich. Meist aus Protest.

  1. können oft Erklärungen nicht folgen oder ihre
    Schularbeiten, Aufgaben oder Pflichten am Arbeitsplatz nicht
    erfüllen (nicht wegen oppositionellem Verhalten oder weil die
    Erklärungen nicht verstanden werden);

Hausaufgaben werden schnell vergessen, und z.B. dem Unterricht in der 6. Stunde kann man oft schlecht folgen. Oft auch wegen gewissen Betätigungen während des Unterrichts.

  1. sind häufig beeinträchtigt, Aufgaben und Aktivitäten zu
    organisieren;

Wie darf man das verstehen?

  1. vermeiden ungeliebte Arbeiten, wie Hausaufgaben, die häufig
    geistiges Durchhaltevermögen erfordern;

Welcher Schüler macht das nicht?! Wir hatten einen Schüler in der Klasse, der sicher nicht dumm war, aber einfach zu faul, auch nur 1 Mal Hausaufgaben zu machen.

  1. verlieren häufig Gegenstände, die für bestimmte Aufgaben
    wichtig sind, z.B. für Schularbeiten, Bleistifte, Bücher,
    Spielsachen und Werkzeuge;

Ich auch, aber irgendwann taucht es meistens wieder auf. Radiergummis werden von den wenigsten Schüler bis zum Rest gebraucht, weil sie immer irgendwo verschwinden.

  1. werden häufig von externen Stimuli abgelenkt;

Ist da nicht eher das Gegenteil bedenklich?!

  1. sind im Verlauf der alltäglichen Aktivitäten oft
    vergeßlich."

Frag mal Schüler, was es am Tag davor zu Essen gegeben hat, manche erinnern sich da überhaupt nicht mehr dran. Geschweige denn vom Stoff der letzten Stunde. Heft oder Buch vergisst unter 30 Schülern minestens einer, jeden Tag in jedem Fach.

Nach dieser „Diagnose“-technik hätte ich wohl ADS, und mit mir wahrscheinlich unsere ganze Klasse. Da wundert mich gar nichts mehr! (Wieso wird sowas nicht auch bei Lehrern diagnostiziert, manche „Symptome“ treten bei denen noch viel häufiger auf wie bei Schülern.)

Gruß,
Marcel

P.S.:Hatte im Zeugnis (9.Klasse) einen Schnitt von 2,3.

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Hallo Marcel,

Ich bin selber Schüler der 10. Klasse eines Gymnasiums,

Ich hoffe, Dir macht die Schule Spaß?

Zu den Inhalten Deines Postings möchte ich Dir sagen, daß, wenn man es sich so einfach machen würde, wie Du es Dir gemacht hast, die Kritik berechtigt wäre. Ich hatte aber extra eine wichtige Passage fettmarkiert. Du solltest solche wichtigen Sachen nicht weglassen und anderes Nichtzitiertes unberücksichtigt lassen. Wenn das erwachsene Ärzte oder Psychologen tun würden, dann könnte man ihnen zurecht einen schweren Fehler vorwerfen.

Störungskataloge wie die ICD sehen zwar absolut simpel zur Anwendung aus, so als ob das jeder könnte. Allerdings braucht man zur richtigen Anwendung fachspezifisches Wissen. In diesem Fall das Wissen wie Verhaltensweisen aussehen, die „in einem mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden und unangemessenen Ausmaß“ vorhanden sind. Das ist keine leichte Aufgabe.

Grüße,

Oliver Walter

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Störungskataloge wie die ICD sehen zwar absolut simpel zur
Anwendung aus, so als ob das jeder könnte. Allerdings braucht
man zur richtigen Anwendung fachspezifisches Wissen. In diesem
Fall das Wissen wie Verhaltensweisen aussehen, die „in einem
mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden
und unangemessenen Ausmaß“ vorhanden sind. Das ist keine
leichte Aufgabe.

Grüße,

Hallo Oliver Walter,

Ich hoffe, Dir macht die Schule Spaß?

Eher weniger, aber das steht hier ja auch nicht zur Debatte.

Zu den Inhalten Deines Postings möchte ich Dir sagen, daß,
wenn man es sich so einfach machen würde, wie Du es Dir
gemacht hast, die Kritik berechtigt wäre. Ich hatte aber extra
eine wichtige Passage fettmarkiert. Du solltest solche
wichtigen Sachen nicht weglassen und anderes Nichtzitiertes
unberücksichtigt lassen. Wenn das erwachsene Ärzte oder
Psychologen tun würden, dann könnte man ihnen zurecht einen
schweren Fehler vorwerfen.
Störungskataloge wie die ICD sehen zwar absolut simpel zur
Anwendung aus, so als ob das jeder könnte. Allerdings braucht
man zur richtigen Anwendung fachspezifisches Wissen. In diesem
Fall das Wissen wie Verhaltensweisen aussehen, die „in einem
mit dem Entwicklungsstand des Kindes nicht zu vereinbarenden
und unangemessenen Ausmaß“ vorhanden sind. Das ist keine
leichte Aufgabe.

Ich wollte damit nur zeigen, wie sich diese Symptome auf praktisch jede Person schieben lassen. Es gibt Ärzte, und daran glaube ich, die unqualifiziert auf diesem (!) Gebiet sind. Wenn nun eine Mutter mit dem Kind kommt und womöglich noch Druck macht, der Arzt solle der Mutter bestätigen dass das Kind nicht normal ist, dann tun es viele auch, weil sie damit ja auch ihr Geld verdienen. Solche Fälle gibt es, und sicher nicht selten. Manche Mütter wollen ihre Kinder regelrecht in die Psychiatrie schicken (auch wenns brutal klingt, soetwas kommt vor)! Außerdem ists da wie bei Schülern, wenn sie Entschuldigungen für die Schule brauchen: die meisten Ärzte geben sie, auch wenn sie nicht nötig sind, immerhin profitieren beide davon. Und zu den Ärzten, die Schüler einfach in die Schule schicken weil sie nichts haben, kommen dementsprechend weniger Schüler, wenn sie woanderst ihre Entschuldigungen herbekommen. Für einige Eltern ist die Diagnose „ADS“ auch schon eine Entschuldigung. Ich will gar nicht wissen wie oft Lehrer zu hören bekommen „mein Kind (bzw. Ich) kann da nichts dafür, es hat AD(H)S.“

Eine Alternative zu ADS war früher auch Legasthenie. Welche bessere Entschuldigung gibt es, wenn ein Kind schlecht in Deutsch, Englisch usw. ist?! Legasthenie entschuldigt eben nicht schlechte Noten in anderen Fächern und unmögliches Verhalten, kein Wunder warum ADS beliebter ist.

Ich bin der übrigens der Meinung, dass dieses unmögliche Verhalten nicht an ADS oder Hyperaktivität liegt, sondern vorallem daran, dass Kinder zu Hauf vernachlässigt werden, sich die Eltern nur noch um sich selber kümmern und ihre Kinder nur zum Repräsentieren
„anschaffen“. Ich erlebe sowas täglich, ich habe auch Klassenkamerad(inn)en, die massiv vernachlässigt wurden (bzw. werden). Kinder tut man damit alles andere als Gutes. Manche sind mit 16 schon seelisch ein Wrack.

Gruß,
Marcel

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Hallo Marcel,

für Deine 14 bis 15 Jahre laut ViKa willst Du Dich schon gut auskennen auf dem Fachgebiet der Psychiatrie. Habt ihr das Fach in der Schule?

Ich wollte damit nur zeigen, wie sich diese Symptome auf
praktisch jede Person schieben lassen.

Wenn man wichtige Passagen wegläßt, wie Du es getan hast, dann sicher. Dieses Fortlassen ist aber - wie gesagt - ein schweres Versäumnis und ich werde daher nicht weiter auf diese Argumentation eingehen.

Es gibt Ärzte, und
daran glaube ich, die unqualifiziert auf diesem (!) Gebiet
sind.

Das sagt nichts darüber aus, wie groß die Anzahl dieser Mediziner ist und ob deren Existenz mit der Häufigkeit der Diagnosestellung zu tun hat.

Wenn nun eine Mutter mit dem Kind kommt und womöglich
noch Druck macht, der Arzt solle der Mutter bestätigen dass
das Kind nicht normal ist, dann tun es viele auch, weil sie
damit ja auch ihr Geld verdienen. Solche Fälle gibt es, und
sicher nicht selten.

Was nützt dieses unter vielen „wenns“ konstruierte Beispiel, für das Du keinen empirischen Beweis lieferst? Es zeigt, daß Du Dir eine Strohpuppe aufbaust, auf die Du dann leicht und ohne Gefahr für Dich einschlagen zu können meinst. Das ist ein recht billiger Trick in der Rhetorik.

Aber für Deine Argumentation läßt sich leicht ein Gegenbeispiel angeben: Der Leiter einer Kieler Universitätsklinik war - bevor er sich genauer mit ADHS auseiandersetzte - nach seinen eigenen Angaben ziemlich skeptisch dieser Diagnose gegenüber. Im Laufe seiner Erfahrung mit dieser Störung hat er seine Meinung jedoch geändert. Laut seinen Angaben wurden in seiner Klinik in mehreren Jahren mehr als 100 Kinder mit Verdacht auf ADHS vorgestellt. Tatsächlich erwies sich dieser Verdacht nicht immer als zutreffend. Damit ist Deine implizite Unterstellung, es würde bei jedem ADHS diagnostiziert, weil die Kriterien weich ausgelegt würden, vom Tisch.

Immerhin wurde bei der größeren Anzahl der Kinder tatsächlich ADHS diagnostiziert. Nun stellen sich z.T. aufgrund Deiner, z.T. aufgrund der Argumentation anderer mehrere Fragen:

Hat sich der Leiter der Uniklinik von den Müttern unter Druck setzen lassen?
War seine „Praxis“ davon finanziell abhängig, daß Schüler dort auftauchten und „krankgeschrieben“ wurden?
Oder wurde er gar von der Pharmaindustrie geschmiert, möglichst viel Ritalin zu verschreiben?

An dieser Art der Fragen läßt sich sofort erkennen, daß Deine Argumentation zu absurden Unterstellungen führen würde.

Schönen Abend wünscht

Oliver Walter

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Der Leiter einer Kieler

Universitätsklinik war - bevor er sich genauer mit ADHS
auseiandersetzte - nach seinen eigenen Angaben ziemlich
skeptisch dieser Diagnose gegenüber. Im Laufe seiner Erfahrung
mit dieser Störung hat er seine Meinung jedoch geändert.

Womöglich weil der Anreiz und die Knete der Pharma-Industrie (Ritalin) doch einen gewissen Einfluß auf diese seine Meinung hatte:wink:
Laut

seinen Angaben wurden in seiner Klinik in mehreren Jahren mehr
als 100 Kinder mit Verdacht auf ADHS vorgestellt. Tatsächlich
erwies sich dieser Verdacht nicht immer als zutreffend. Damit
ist Deine implizite Unterstellung, es würde bei jedem ADHS
diagnostiziert, weil die Kriterien weich ausgelegt würden, vom
Tisch.

Aber nicht im geringsten!

Ich finde es schlicht unterirdisch, was sich hier z.B. Branden erlaubt. Eine Diskussion erübrigt sich aus meiner Sicht, weil einfach die Diskussionsgrundlage fehlt. Wer sich fundiert weiterbilden würde, wüsste, was für ein Quatsch hier geschrieben wird. Eine Möglichkeit wäre z.B. dieses WE ein Fachsymposium in Goetten (www.einaq-goettingen.de). Branden tauscht sich lieber darüber aus, was eine Modediagnose ist. Als ob es hier um den neuen Starschnitt aus der Bravo geht, oder vielleicht doch lieber das Wetter in Ascona?

Pfui Teufel, was für eine Art mit Problemen von Menschen umzugehen.

Meinungen und Brandbriefe sind die eine Sache. Therapeutische Hilfe und Arbeit ein ganz anderes Ding. Natürlich beschränkt sich Therapie dabei nicht auf die Methylphenidatgabe. Aber gerade in der Interaktionsarbeit mit den Müttern und Kindern bzw. der psychotherapeutischen Arbeit zeigt sich doch tagtäglich, was für eine Bedeutung ein Verständnis von ADHS in der Praxis für die weitere Prognose der Kinder und Erwachsene mit ADHS haben kann.

Leider (?) habe ich derzeit nicht die Zeit und Lust auf eine solche Diskussion einzusteigen. Aber wer Sachfragen hat oder wirkliche Hilfe benötigt, kann sich gerne an mich wenden.

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erstklassig (off topic)
provokant + zynisch

Mann, Torsten, ich glaube man muss schon ziemlich tief in die Sch***** greifen damit einem sowas einfallen kann (Verzeiflungshumor, stimmt`s?).

Ich ermittelte einst Unfälle (ca. 500 Unfälle mit ca. 300 Schwerstverletzten und Toten) - ich war Ermittler bei der N.A.T.O. (aber diese Geschichte kennst Du ja) und da entwickelt man auch einen wirklich pietätlosen Humor.

Freundliche Grüsse
Anonym

@ Inselchen
Hallo,

Dann hast Du ja so richtig große Erfahrung mit all den
unerträglichen Pseudo-ADS-Kindern…

Nein, eben nicht. Ich schrieb von einem einzigen Fall und wie sich dieser für mich darstellt.

Ich nehme jetzt mal an, dass Dein Interesse echt ist

Ja, ganz gewiss.

Auch ein ADS-Kind benötigt Erziehung. Mehr noch als ein
gesundes Kind. Der Alltag muss relativ streng strukturiert
sein. Die Erziehung eines ADS-Kindes ist nur viel, viel
schwerer als die eines gesunden Kindes. Daher ist es für
leidgeprüfte Eltern durchaus auch mal eine Erleichterung zu
erkennen, dass sie nicht erziehungsunfähig sind, wenn einfach
Routinen nicht auf 2 x, sondern erst auf 20 x erlernt werden.

Das ist ein großer Bestandteil jeder Verhaltenstherapie und
eines jeden Elterntrainings.

Ja, so sehe ich das auch. Ich habe die Existenz dieser Erkrankung ja nicht in Abrede gestellt. Ich habe nur den Verdacht geäussert, dass es sich nur allzu viele Eltern zu einfach machen und schnell mal die „Mode- oder Zivilisationskrankheit“ ADS insistieren - weil es eben einfacher und bequemer ist. Und genau da fangen die Probleme erst richtig an. Es ist so ähnlich wie mit den Elternabenden in der Schule - genau jene Eltern, deren Teilnahme wirklich sinnvoll wäre fehlen. Und dieser ganze Komplex ist der Käse…

Aber ich danke Dir ausdrücklich für Deinen Beitrag

Freundliche Grüsse
Anonym

@ Tanja
Hallo,

ich beneide dich ein stück weit, dass du deine kinder ohne
größere probleme groß gezogen hast.

Danke, in der Tat hatten wir grosses Glück. Sicherlich gab es auch bei uns Probleme. Unsere Tochter war jahrelang sterbenskrank und unser Sohn ist ein „Sensibelchen“ aber im Vergleich… wir hatten einfach auch ´ne Menge Glück (wenn ich mich so umschau).

ich möchte nicht ausschließen,dass manche eltern einfach zu
der begründung ads/adhs greifen, weil es nun mal bequemer ist.

Genau dies ist mein Punkt.

aber meinen erfahrungen nach sind das eher wenigere,als solche
die sich die füße wundlaufen,um hilfe zu finden.

Und dies sehe ich genau anders. Ich sehe, dass die Mehrheit der Eltern, deren Kind „angeblich“ an ADS krankt, ihrer Elternverantwortung nicht (aus welchen Gründen auch immer) nicht nachkommt. Das ist der erwähnte Käse.

und die,die es nicht tun haben m.e. etwas zu verbergen oder
schämen sich.

So habe ich das noch nicht gesehen. Ich werde darüber nachdenken.

nur indem ich professionelle hilfe suche und
auch bereit bin sie anzunehmen,helfe ich meinem kind wirklich.
und in dem moment,wo mein kind verhaltensauffällig ist möchte
ich ihm doch helfen. dass es allen beteiligten besser geht.

Das erkenne ich anders. Da wird schonmal die professionelle Hilfe zwar in Anspruch genommen - aber nicht wirklich ernsthaft. Was nützt es mit einem betroffenen Kind zu einem Arzt zu gehen wenn bei den Eltern innerlich schon im voraus feststeht, dass da „eh nichts bei raus kommt“… (so geschehen)?

ich kann aber auch eltern nur zu gut verstehen, dass sie sich
schämen. denn die vorurteile sind ja so groß. wie man ja an
manchen postings unten ganz klar erkennen kann.

Ja, etwas überraschend.

selbst in unserer eigenen familie gibt es leute,die es als
„gibts nicht“ abtun. aber die denken darüber auch nicht nach,
leben nach dem motto, das kind ist doch gesund,wie kann es da
was an der psyche haben.

Mein Gott, was mag in diesen Leuten vorgehen?

ich würde dir den rat geben, wenn du den eltern und dem kind
helfen willst, rede erst mal mit ihnen und mach ihnen klar,
dass wenn ads/adhs besteht, das auf jeden fall ein guter
psychologe diagnostizieren und auch therapieren sollte. nicht
nur medikamentös.

Schon geschehen. Unglücklicherweise wird da, seitens der Eltern, abgeblockt.

leider ist es ein irrglaube, dass mit medikamentöser
unterstützung keine psychologische therapie erforderlich ist.
denn ziel ist es mit medikamenten leichteren zugang zu
haben,um besser an das kind ranzukommen. eine
verhaltenstherapie sollte möglichkeiten geben,eine
selbsteinschätzung zu bekommen und irgendwann ohne medikamente
ein annähernd normales leben zu führen.

Die haben die Therapie nach wenigen Tagen abgebrochen.

betroffenen eltern nützt es mehr,wenn sich andere gedanken
machen und verständnis für die situation zeigen.allerdings
sollten sie dann auch alles versuchen um das bestmöglichste an
therapie für ihr kind herauszuholen.

Nun, das hatte ich irgendjemandem (sorry, ich weiss jetzt nicht wem und werde jetzt nicht suchen) schon geschrieben. Da kam dann von den Eltern: „…die Natur wird`s schon richten…“. Meinem Verständnis nach eine Bankrotterklärung.

Ich danke Dir für Dein Antwortposting.

Freundliche Grüsse
Anonym

ps. dein posting über meinem stecke ich in die kiste " zufall"
und bin weder böse noch unangenehm berührt.

Danke, es hätte mir wirklich leid getan.

@ Martin Geisenhainer (off topic)
Grüezi,

ja, das sehe ich auch so.
Ich erinnere mich: Unsere Kinder waren noch im Kindergarten und es war wohl Ende der 80-er Jahre (wir lebten damals noch in Deutschland). Elternabend. Es kam die Sprache auf das Fernsehkonsumverhalten unserer lieben Kleinen. Ich äusserte besorgt die 30 Minuten, welche unsere Kinder vor der Glotze hockten (natürlich nur ausgewählte Sendungen und in unserem Beisein). Die anderen Eltern waren tatsächlich der Meinung, dass Kindergartenkinder unbeschadet bis zu 3 Stunden fernsehen könnten (unbegleitet). Mein Entsetzen war grenzenlos als sich, im weiteren Verlauf dieser Diskussion, herauskristallisiert, dass die lieben Leute den täglichen Fernsehkonsum meinten, während ich vom wöchentlichen Fernsehkonsum sprach (die Sendung mit der Maus am Sonntag vormittag).

Freundliche Grüsse
Anonym

@ Julia
Hallo,

zuerst, ich habe nicht alle Antworten gelesen.

Solltest Du nachholen :wink:

Meiner Meinung nach liegt das daran, das die Menschen
mittlerweile eine viel zu grosse Anspruchshaltung haben. Wer
ist denn noch bereit etwas von sich aus zu geben, ohne gleich
etwas dafür zu bekommen.

Ich und meine Frau und unsere, inzwischen erwachsene, Kinder - unsere wenige handverlesenen Freunde. Ich fordere dies von allen Eltern!

Die Kinder haben zu funktionieren

Wir sehe mich eingi mit Dir: Es sind Kinder und keine Maschinen welche funktionieren müssen. Sie „funktionieren“ eben noch nicht wie erwachsene Menschen - deshalb sind sie ja Kinder

Schule, Kiga und
Fernseher müssen die eigentliche Aufgabe der Eltern
übernehmen, anstatt das sich die Eltern mal hinsetzten und was
tun. Die Kinder werden in alle möglichen Gruppen geschickt,
aber kaum jemand setzt sich mehr hin und mahlt und bastelt
oder lernt zuhause mit seinen Kindern.

Es ist entsetzlich, aber es scheint tatsächlich eine Zeiterscheinung zu sein.

Das wäre ja
anstrengend. UNd was kriegt man schon dafür… Es gibt ja Pcs
mit denen man die Kiddis beschäftigen kann.

Zustimmung mit Deinem Text.

Ich bin jetzt 24 und hatte das grosse Glück, das meine Mutter
sich noch mit mir beschäftigt hat, und wirklich Mama war. Mein
Vater natürlich auch.Wir hatten z.B privates Fernsehen erst
als ich 16 war, davor hab ich halt gelesen.

Dies könnte meine Tochter geschrieben haben. Deine Eltern können stolz auf Dich sein - so wie Du stolz auf Deine Eltern bist - und das aus gutem Grund!

Diese entwicklung
die jetzt stattfindet finde ich gelinde gesagt schrecklich.

Wir auch.

Und das die Schuld auf alles geschoben wird, aber die Eltern
sich ihrer Verantwortung, und das sie wirklich ausschlaggebend
sind für die Entwicklung ihrer Kinder, nicht bewusst sind.
Lieber schiebt mans auf irgendwelche Krankheiten.

Ja, Julia, das ist der Punkt. Aber: Diese Eltern sind sich ihrer Verantwortung zum Teil sehr wohl bewusst - aber sie verweigern sich vorsätzlich (aus welchen Gründen auch immer). Und es ist auch nicht irgendeine Krankheit - es muss eine Krankheit mit einem difusen Krankeheitsbild sein und a eignet sich ADS vortrefflich.

Ich freu mich schon, bei meinen Kindern alles besser zu machen
:wink:

Julia, da irrst Du aber gewaltig :wink: Du wirst andere Fehler machen. Ganz bestimmt.

Ich danke Dir für Deinen Beitrag

Freundliche Grüsse
Anonym

@ alpha
Hallo (ich erdreiste mich, eine Anrede zu verwenden und hoffe dies stört Dich nicht),

…freie meinungsäusserung ist okay. dass man mit vielen
meinungen -und seien sie noch so wenig hilfreich- nicht
alleine dasteht, ist sicher.

wie wahr, wie wahr

kennst du eigentlich die
modernen elterntrainings und verhaltenstherapeutischen
maßnahmen von psychologen, die zu tausenden in deutschland die
eltern befähigen wollen, ihren kindern das zu sein, was sie
brauchen, ohne schuldzuweiseungen zu gebrauchen?

Nein, d.h. nur in sehr bescheidenem Umfang (was das Internet diesbezüglich eben so hergibt).

Ja, alpha, ich habe irgendwie so den Eindruck, dass Du mir noch etwas sagen/vermitteln wolltest… (???)

Freundliche Grüsse
Anonym

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@ Oliver Walter
Hallo,

eine wirkliche Diskussion über die Störung ADS, ihre
vermuteten Ursachen, den Umgang mit ihr sowie ihre Therapie
fände ich lohnenswert.

Ja, ganz bestimmt aber dies war nicht der Punkt

Auch wäre eine Diskussion über die
Zunahme der Diagnose ADS und der Verschreibung von Ritalin
spannend. Ich würde mir als Teilnehmer gern den einen Arzt und
Psychotherapeuten mit Schwerpunkt ADS wünschen, den wir im
Forum haben und den ich auch schon mal als Ansprechpartner
empfohlen habe.

Ja, sicherlich interessant.

Leider ist eine solche Diskussion im Rahmen dieses Threads
wohl nicht möglich.

Im Rahmen dieses Threads wohl kaum - aber darum geht ja auch nicht, oder

Für mich ist es offensichtlich, daß es in
erster Linie nicht um die ADS-Kinder oder um ein Verständnis
der Problematik geht.

Ganz klar. Es geht darum, dass es so scheint, dass zu leichtfertig die Diagnose ADS insisiert wird - obwohl es sich „höchstwahrscheinlich“ und „nur“ um ein „Sozialversagen“ der Eltern handelt.

Wenn so etwas, was hier abläuft, als
Expertentum verkauft wird, obwohl von den „Experten“ vor
kurzem das Wort „Ritalin“ nicht richtig geschrieben werden
konnte, biegen sich die Löffel und werden Marmortische
federleicht.

*räusper*

Ich danke Dir ausdrücklich für Dein Posting, stehe aber unter dem Eindruck, dass Du noch etwas zur Sache mitteilen wolltest…

Freundliche Grüsse
Anonym

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@ Ivo
Hallo,

ja, da hast Du einen Volltreffer gelandet.

Mir fällt nur auf das ADS eine
sprunghafte Verbreitung vollzieht. Ich will gar nicht
wegdiskutieren, dass es dieses Krankheitsbild gibt.
Aber überspitzt ausgedrückt:
In diesem Brett geht jedes 2. Posting plötzlich um ADS mit
1000 Varianten, bzw. jedes 3.Posting um angebliche
Hochbegabung.
Ich stelle nicht in Abrede, dass dies hier im Brett wohl auch
gehäuft auftritt, weil
a) jeder hier schon mal was dazu gelesen hat
b) Es für die betroffenen ein Problem ist, dass sie hier gerne
zur Sprache bringen möchten
c) Leute ohne Problem nichts zu schreiben haben

Soweit so gut.

Aber immer mehr schwingen sich hier Mammis zu
selbsterklärenden Experten auf, die ADS oder Hochbegabung oder
beides bei Ihren Kindern feststellen - ohne Diagnose vom
Profi.
Die suchen hier dann den tausendsden Beweis für Ihre Theorie
und sind dann auch davon überzeugt immer richtig zu liegen.

Sollten diese dann mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
ist es ja natürlich klar, dass man demjenigen gleich erklärt
was das Kind hat und untermauert es gleich mit den
übereinstimmenden Symtomen. Wie soll derjenige also zu einem
anderen Urteil kommen, wenn Mutter schon weiss was sie hören
will? Unvoreingenommenheit in den meisten Fällen passé.
Und kommt er doch mit was anderem sucht man den nächsten
Experten auf, bis einem die sowieso vorhandene Meinung endlich
bestätigt wir. Denn was richtig sein soll muss auch richtig
sein??

Ich bestreite nicht dass dies ADS ein Problem ist, das
aufgrund der Untersuchungsmöglichkeiten heute einfach öfter
diagnostieziert wird. Es ist so ein bischen wie beim
Heuschnupfen. Den gab es auch schon immer… nur hatte man vor
100 Jahren eben nicht die Methoden ihn zu diagnostizieren.

Ich habe Respekt vor jeder Mutter die mit so einem Kind
„gesegnet“ ist und das Beste gibt damit zurecht zu kommen.

Aber es gibt nun mal auch einen hohen Fall von Missbrauch
dieser Diagnose. Daher kann hier Kritik keine Respektlosigkeit
gegenüber den Betroffenen sein.
Als Respektlos betrachte ich den leichtfertigen Umgang mit der
Diagnose selbst.

Ja, so ist es.

Freundliche Grüsse
Anonym

logisch und eigentlch auch richtig
Hallo Ivo,

wenn ich an die Vergangenheit hier denke, so ist durchaus zu
überlegen ob nicht ein separates Brett für diese Themen
sinnvoll wäre. Sowohl „Psychologie“ als auch „Eltern-Kind“
wären massiv entlastet. Du kannst das Archiv hierzu gerne
durchwühlen.

Ich habe mir tatsächlich diese Mühe gemacht - bevor ich postete.

Mache ich mich über wirklich betroffene lustig?? - Das sehe
ich nicht so!!

Ich auch nicht.

Ich reagiere nur zwischenzeitlich ziemlich zynisch, wenn es
mal wieder sofort ADS heißt - oftmals ohne wirklichen
Hintergrund. Darum habe ich diese Posting auch an "Ray"s
Thread gehängt und nicht weiter unten.

Schon klar :smile:

Interessant finde ich allerdings dass sich tatsächlich
Betroffene immer gleich massivst angegriffen fühlen, obwohl
dies bei näherer Betrachtung aus (m)einem Posting gar nicht
hervorgeht.

Ist mir auch aufgefallen

Gibt es da einen Zusammenhang? Haben ADS Kinder immer Mütter,
die sofort alles auf sich beziehen?

Ja, Ivo. Und dies ist auch logisch und eigentlcih richtig so. Ich denke, dass „Mutter Natur“ hier eingreift. Sie müssen das (zum Wohle der Kinder und aus „Selbsterhaltungsgründen“). Es ist richtig so.
Aber es begrenzt sich nicht auf Kinder mit ADS (ich meine jetzt jene tatsächlichen Fälle), sondern auf alle schutzbedürftigen Kinder. Und es sollten sich auch Väter angesprochen fühlen (ob dies „Mutter Natur“ weiss???).

Freundliche Grüsse
Anonym

ihr seid (off topic)
bitterböse :wink:

Irgendwann sollten wir mal zusammen einen Trinken gehen :smile:)

Erheiterte und freundliche Grüsse
Anonym

also ich
Hallo Torsten,

also ich hatte dies sehr wohl verstanden.

Freundliche Grüsse
Anonym

Einspruch
Hallo Oliver Walter,

Das Ursprungsposting
dieses Threads hatte leider den Tenor, ADS als „Käse“ abzutun
und Eltern Schuld zuzuweisen.

Dem ist so nicht. Bitte lies Dir mein Ursprungsposting nochmals durch.
Keineswegs habe ich ADS selbst als Käse abgetan - dies zu unterstellen deutet entweder darauf hin, dass Du das Ursprungsposting gar nicht gelesen hast oder nur flüchtig drübergelesen hast. Bitte, lies es nochmal. Ich habe geschrieben = dass es so scheint, dass sozial inkompetente Eltern/Verantwortliche zunehmend ADS gerne als Begründung für Verhaltensstörungen vorschieben und die Gesellschaft dies nur zu gerne akzeptiert.

Freundliche Grüsse
Anonym

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Ich hab da noch was :wink:
Guten Morgen, Ray,

der Summe Deiner Aussagen entnehme ich, dass Du wirkliches Interesse hast und auch grundsätzlich die Existenz von ADS nicht bestreitest.

Du kritisierst Missstände in der Erziehung, die mit ADS entschuldigt werden.

„Steinigt mich, aber so sehe ich das und wenn immer das Gesprächsthema darauf kommt (und dies ist zunehmend der Fall – ich schliesse daraus, dass nicht alle blind sind) bekunde ich unverhohlen meine Meinung dazu. Erschreckenderweise erfahre ich Zustimmung auf breiter Linie – noch erschreckender, dass auch die betroffenen Eltern zustimmen – unter gleichzeitiger Anführung des Argumentes: „…Ja, aber das ist so anstrengend…“ (mir bricht das Herz).“

Ich stelle mir das so vor: Du redest mit angeblich betroffenen Eltern, hörst „ADS“ - und legst los.

Nun gibt es für Dein Gespräch mit Eltern zwei Varianten:

1.) Dein Gegenüber hat ADS sozusagen anhand von Zeitungsberichten selbst „diagnostiziert“. Oder der Kinderarzt hat einen Verdacht geäußert, was gerne als „Diagnose“ verdreht wird. Ich weiß, dass es diese Fälle gibt. Diese „Patienten“ bekommen übrigens in den allerseltensten Fälle Ritalin, und wenn, dann dürften sie als Pseudo-ADS’ler dadurch eher abdrehen, denn Methylphenidat beruhigt nicht, sondern putscht auf - außer man ist echter ADS’ler.

Dann kannst Du das angebliche ADS in deiner Meinungsäußerung schlicht vergessen, sondern auf fehlende Erziehung, TV-und Playstationmißbrauch, Wohlstandsverwahrlosung usw. abzielen. Ob Du allerdings eine Änderung erreichst, wage ich zu bezweifeln.

2.) Dein Gegenüber ist tatsächlich Elternteil eines ADS-Kindes. Wäre ICH als alter Hase in der Thematik im Real Life Dein Gesprächspartner, könnten wir wahrscheinlich ein gutes Gespräch führen, sofern mein jüngster Hypie beschäftigt wäre :wink:. Wäre allerdings das Inselchen vor einigen Jahren Dein Gesprächspartner, damals, als Familie Inselchen mißtrauisch anfing, sich über diese Modediagnose zu informieren und sich schwor, niemals Psychopillen zu verabreichen, dann hättest Du mich mit solchen Aussagen richtig verletzt. Denn die Frage „WAS HABEN WIR NUR FALSCH GEMACHT ?“ stellen sich Eltern von ADS’lern andauernd. Vor allem dann, wenn sie noch die Ursache für die Schwierigkeiten mit dem Kind suchen, sämtliche Erziehungsratgeber gelesen haben, selbst Wert auf eine gute Erziehung legen, ein geregeltes Spießerleben vorleben - aber das Kind rastet trotzdem aus…

Was meinst Du, wie man sich da fühlt, wenn einem jemand die richtige Erziehung nahelegen will ???

***
Wir, d.h. meine Frau und ich – und zwar zusammen und bewusst – haben auch Kinder grossgezogen und auch wir haben die verschiedensten Phasen durchgemacht. Aber nie kam es uns in den Sinn aufzugeben oder gar auch nur einen Deut zurück zu stecken. Klar wissen wir nur zu gut, wie unsagbar anstrengend und mühsam die bewusste und verantwortungsvolle „Aufzucht“ der Kleinen sein kann.
Es hat sich gelohnt und (so ganz nebenbei, für uns stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht – es sind die Kinder!) wir sind stolz auf unsere Kinder. Und nun haben wir nochmal Zeit für uns :smile:****

Schön, und ich stimme Dir zu. Ich fühle mich oft als Dinosaurier, vor allem vor Weihnachten - auch dieses Jahr kommt mir keine Playstation ins Haus (obwohl ICH gerne eine hätte *sichoutet*), auch in diesem Jahr werden meine Kinder meckern, dass sie soooo früh ins Bett müssen, usw. :wink:. Zeit für meinen Mann und mich gibt es wenig, aber wir wollten die Kinder ja :wink:

Ich bin übrigens auch stolz auf meine Kinder. Stolz darauf, dass sie trotz ihres Handicaps den Alltag wunderbar meistern, dass sie superinteressante Ideen haben, lustig, sonnig und lebensklug sind - leider, leider passen sie oft nicht in die Normen, die Schule und Gesellschaft vorgeben.

Übrigens hat selbst mein Vater - ein schwieriger Mensch ohne besonderes Verständnis für Kinder - inzwischen festgestellt, dass er, wäre er HEUTE Kind, die allergrößten Probleme hätte. DAMALS aber war er einfach nur ein Lausejunge und ist heute ein beruflich sehr erfolgreicher Mensch - der sich mit ADS im Seniorenalter beschäftigt :wink:.

Viele Grüße,

Inselchen

Umgekehrt !
Hallo Ray,

und die Gesellschaft dies nur
zu gerne akzeptiert.

Nein, „die Gesellschaft“ akzeptiert ADS definitiv nicht.

Lehrer, Erzieherinnen und der Opa um die Ecke werfen sofort mit Steinen auf die Eltern (Mütter !), die an allem schuld sind.

Viele Grüße,

Inselchen

P.S.: Es muss gesagt sein: Meine ADS-Töchter sind Träumertypen, die in der Schule gar nicht auffallen, bzw. als sehr angepasste Kinder Lieblinge der Lehrer sind. Mein jüngster Hypie ist in seinem bewegungsorientierten Kindergarten glücklich, sprich, ICH muss mich in der Regel nicht rechtfertigen. Dafür aber höre ich als jahrelange Elternbeirätin immer wieder die Klagen der Erzieherinnen über das angebliche ADS - und versuche dann aufzuklären *seufz*.

Freundliche Grüsse
Anonym

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