Ein paar Gedanken zu Jobebenen und Geld

Hallo Roby,

wenn Du den Wert ohne Material meinst, dann ist das für ein
Industrieunternehmen eher die untere Grenze (abhängig vom
Produkt, der Fertigungstiefe usw.).

Kennst du den Durchschnitt?

Wir rechnen so mit ca. 150.000 Euro / MA inkl. Material (Anteil ca. 50 - 60% am Umsatz), also ca. 75.000 Euro / MA ohne Material.

Ist es eigentlich so, dass je grösser das Unternehmen ist,
desto mehr der Mitarbeiter für die gleiche Arbeit bekommt?
Generell meine ich. Siehe z.B. DaimlerChrysler, wieso können
die besser bezahlen als alle anderen?

Ja, da grössere Firmen oftmals mehr Geld je MA zur Verfügung haben. Ein Grund dafür könnte auch im Automatisierungsgrad liegen. Wenn ich, bezogen auf den Umsatz nur einen geringeren Anteil MA habe, dann kann ich diese auch besser bezahlen.

Dann wird eine Firma den Mitarbeiter echt nur durchs
Pleitegehen los, oder garnicht? Jedenfalls nicht ohne
erheblichen Schaden.

Richtig, ausser man hat weniger als 5 Mitarbeiter im Betrieb.

Betriebsbedingt kann man doch viel erfinden.

Wie in einem Posting weiter oben geschrieben, wird der Grund überprüft (ähnlich wie beim Eigenbedarf einer vermieteten Immobilie).

Und klagen tun

doch die mit den Rechtschutzversicherungen, die können sich
das leisten. Und das sind nicht die meisten.

Nicht unbedingt, ich kenne auch solche ohne RS, die schon geklagt haben.

Bei der Teamarbeit tut man also gutes dran, sich dem Tempo der
Kollegen anzupassen?

Wäre empfehlenswert, da sonst die Teammitglieder sauer sind, wenn man langsamer arbeitet. Leider sind sie auch sauer, wenn man schneller arbeitet und somit auffällt, dass die anderen langsam sind (ist das übliche Problem bei motivierten Ferienjobbern, die aufgrund ihrer Motivation zeigen, wie man innerhalb kürzester Einlernzeit auf hohe Stückzahlen kommen kann).

Klingt nach einem Wachstum der Arbeitslosenzahlen…

Man merkts daran, dass die Anzahl der Beschäftigten im Handwerk rückläufig sind. Ursachen sind weniger MA / Betrieb und weniger Betriebe (schau Dir mal die Anzahl der Betriebsschliessungen an). Der Konkurrenzkampf zwischen den Betrieben wird weniger werden, da viele Betriebsinhaber mangels Nachfolger den Betrieb schliessen müssen. Allerdings wird die Konkurrenz durch die grossen Baumärkte bestehen bleiben und für die Mitarbeiter heisst es weniger potentielle AG.

Ausserdem ist den meisten Handwerkern ihre fachliche Arbeit
wichtiger als der „Papierkrieg“, mit dem viele nicht umgehen
können (wie auch, wenn sie’s nicht gelernt haben ?)

Man sollte meinen diese sei auch „solider“

Nach meinem Ausflug ins Handwerk (siehe VIKA) bin ich von der fachlichen Ausführung vieler handwerklicher Arbeiten nicht mehr so überzeugt.

Wenn ich Dir neben einem PC mit Intel P4 / AMD Athlon XP einen
alten C64 hinstelle, dann ist die Entwicklungsleistung für den
Kunden sehr schnell greifbar.

Fast schon erschreckend, moderne PCs können ja mehr als sie
sollen. Ist die Rechenleistung nicht mittlerweile überall
genug? dann vergleiche mal den P4 von jetzt mit dem P8 in ein
paar Jahren.

Nun, das Problem ist, dass die Softwareentwickler weniger Zeit mit der Ablaufoptimierung ihrer Programme verbringen, da Leistung schon vorhanden ist, wodurch die Leistung auch ausgeschöpft wird… Ausserdem werden die Anforderungen immer höher (Video-Clips usw.). Habe als Diplomarbeit selbst ein Programm zur Verwaltung mehrerer Paternoster-Lager geschrieben (Quellcode = 110 DIN A4 Seiten), das Programm sollte auf einem 8088er Rechner mit 640k RAM und 20MB Festplatte laufen. Habe 25% meiner Gesamtzeit (= 2 von 8 Wochen) damit verbracht, das Programm darauf lauffähig zu machen (habe zu Hause auf 486er mit 8MB RAM und 170MB-Platte programmiert).

Manchmal würde ich mir aber schon wünschen, dass die Entwickler beim MS & Co wieder mehr Wert auf Programmoptimierung (weniger Fehler, bessere Details, schnellerer Ablauf) legen würden, als auf irgendwelche XP-Gimmicks, die keiner braucht.

Nicht nur Risikofreude, sondern auch Handlungsfähigkeit /
Entscheidungsfähigkeit, sowie Durchsetzungsfähigkeit und
soziale Kompetenz.

Also lieber probieren, auch wenns schiefgehen kann? Diese
Einstellung in etwa?

Also grundsätzlich ist jede Existenzgründung ein Risiko. Man sagt übrigens, dass 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der geplanten Existenzgründung für die fachliche Seite vollkommen ausreichen (Meister sind fachlich in der Praxis übrigens kaum besser), vielen Existenzgründern empfehle ich jedoch den Besuch eines kaufmännischen Kurses, da die betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen oftmals katastrophal sind.

Grüsse

Sven

Hi Roby,

Die MA in unserer Firma waren auch zur Fortbildung
(Warenkenntnisse). Ergebnis: Sie kennen jetzt einige
Sachbearbeiter mit Vornamen, duzen sich und wissen, was
derjenige am liebsten trinkt. Ergo: Sie haben sich beim
Lieferanten jegliche Autorität verbaut. Warenkenntnisse sind
immer noch recht rudimentär. Ich habe da deutlich mehr zu
bieten. Schliesslich will ich den Kunden am Telefon auch
vernünftig beraten können. Diese Kollegen sehen in ihren Job
nur die Erledigung der Ihnen übertragenen Aufgaben, mehr
nicht.

Soll das jetzt ein Beispiel sein, wie Fortbildung schaden
kann?
Scheint ja eine lustige Truppe zu sein.

Naja, wer eine Fortbildung macht, sollte auch den Willen haben sich fortzubilden. Diese Mitarbeiter schicke ich so schnell auf keine Fortbildung mehr. Erreichen wollte ich damit nämlich nicht, das es eine lustige Truppe wird, sondern das die Leute was lernen.

Nicht mal unbedingt, kann aber die Ressourcen besser einsetzen
und dadurch Potentiale besser nutzen.

Ja das auch. Aber im Vordergrund stehen die Kosten, denke ich.
Gehört auch beides irgendwie zusammen.

Na klar, nicht umsonst habe ich des öfteren schon den
Arbeitsplatz gewechselt. Ein guter AG bietet einem MA auch
Perspektiven. Ich selbst habe auch in Firmen gearbeitet, bei
denen ich feststellen musste, das Übernahme von Verantwortung,
Eigeninitiative und Einsatz sich nicht lohnen.

Nie mit der Angst gewechselt, auch positive Sachen zu
verlieren? Z.b. bezahlte Überstunden, oder einfach bessere
Arbeitskonditionen?

Ein Risiko geht man immer ein, klar. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt (so sehe zumindest ich das). Wer irgendwann in eine höhere Position aufsteigt, kann sich meist selbst bessere Arbeitsbedingungen schaffen und verdient auch mehr Geld.

Das zeigt sich daran, ob man verantwortungsvollere Aufgaben
von seinem Vorgesetzten bekommt, man mehr persönliche
Freiräume bei der Gestaltung seiner Arbeit hat. Auch kann man
in bestimmten Bereichen mehr Mitbestimmung erreichen und
dadurch auch seinen eigenen Arbeitsplatz evtl. ganz anders
gestalten. Was wiederum die Arbeit angenehmer machen kann.

Das klingt angenehm.

Nun, der Kollege stellte relativ schnell fest, das er dem
Anspruch der Firma nicht gerecht wird. Anstatt sich aber
fortzubilden und dazuzulernen, erledigte er bestimmte Dinge
(die nicht sofort auffallen) nicht, sondern stopfte
unerledigte Arbeit in irgendwelche Schubladen. Als er kürzlich
4 Wochen in Urlaub war, kamen natürlich jede Menge „Leichen“
zum Vorschein.
Z.B. das wir feststellen mussten, das Zollformulare nicht an
den Zoll zurückgegeben wurden,

die Ablage nicht abgelegt wurde
Genau diesen Aufgaben gewachsen zu sein, kann doch nicht so
schwer sein oder?

Scheinbar doch, denn wenn man immer wartet, bis der Berg der unerledigten Sachen ziemlich hoch ist, verliert man die Motivation die Arbeit zu erledigen. Eine Sache abzulegen ist schnell erledigt. 30 Vorgänge auseinander zu dividieren ist mühsam. Ausserdem sollte man lernen, bestimmte Arbeiten zu delegieren, sonst säuft man ab.

Gruss Sebastian

Hi Roby,

Ich sehe das mal so: Wer mehr verdienen will, muss sich das
erstmal verdienen. Wenn ich Leistung zeige, kann ich auch
erwarten (oder aber fordern), das ich besser bezahlt werde.
Vorher nicht. Aber genau so denken eben viele („Für die paar
Mark mach ich mich doch nicht krumm“). Aber mit der
Einstellung wirds nie was mit der Gehaltserhöhung, aufgrund
welcher Basis auch? Spätestens wenn der Laden über die Wupper
geht, habe ich als qualifizierter Mitarbeiter, der sich auch
fortbildet, einen unumstrittenen Vorteil. Meine Devise heisst:
Immer am Ball bleiben.

Aber diese Fortbildungen von denen alle reden, worin bestehen
die? Welche Firma bezahlt Seminare usw? Ist mir recht selten
untergekommen.

Diese Fortbildungen bestehen zum Teil aus Schulungen im Werk, wobei schonmal das Werk die Kosten übernimmt. Unsere Firma zahlt Seminare, wenn es sich bei dem Mitarbeiter um einen motivierten Kollegen handelt. Denn dann, und nur dann, profitiert auch die gesamte Firma davon. In moderneren Firmen sind Fortbildungsmassnahmen üblich. Bei amerikanischen Unternehmen oft sogar Pflicht.

Das ist sicher auch gut so. Wobei ich schon genau wüsste, wie
ich von meinen Leuten im Lager beurteilt würde. Als
Vorgesetzter, der für einen Bereich verantwortlich ist, macht
man sich nunmal nicht immer beliebt :wink:

Das frage ich mich auch oft, wie geht man mit den Mitarbeitern
um, damit es am besten klappt?

.Genau aus diesem Grund besuche ich Seminare. Es ist schon sehr erstaunlich, was man da lernen kann. Ich hätte das früher kaum für möglich gehalten. Ich komme gerade vom heutigen Seminartag zurück. Das Thema heute war, Struktur in Gespräche zu bringen und die klare Zieldefinition dessen, was ich mit dem Gespräch erreichen will. Es war für mich überraschend, mit welchen einfachen Mitteln ich den Verlauf eines Gesprächs in die von mir gewünschte Richtung bringen kann, welche verschiedenen Ebenen es dort gibt. Und genau dies ist auch bei MA-Gesprächen anwendbar.

Nein, nicht totale Kontrolle. Aber immer wieder alles neu
überdenken, Mitarbeitergespräche, gemeinsame Zieldefinitionen
mit Zeitrahmen. Meine Kollegen findens klasse, wenn ich mal
wieder alle abends zum Essen einlade, um konkrete Probleme im
Team zu besprechen und die Mitarbeiter auch auffordere aktive
Problemlösungsansätze zu bringen. Sie fühlen sich dann viel
verantwortlicher.

Fühlen sich nur oder sind es auch? Und gehen diese Treffen auf
die Freizeit oder Arbeitszeit? (Sorry aber das muss ich
einfach fragen)

In den Gesprächen weise ich schon darauf hin, das Verantwortung für mich nicht nur ein Schlagwort ist, sondern auch übernommen werden muss. Anhand der gesetzten Zeitfenster lässt sich relativ kurzfristig herausfinden, ob ein MA dafür geeignet ist. Die Treffen finden im Anschluss an die Arbeitszeit, also in der Freizeit statt. Der Ort wird gemeinsam festgelegt, die Kosten übernimmt die Firma. Ich halte das für fair.
Gruss Sebastian

Hi Roby,

Ich habe meinen Zivi in einer Sozialstation im Bereich MSHD (Mobiler sozialer Hilfsdienst) abgeleistet.
Es fängt ja schon damit an, das da plötzlich ein paar Leute zusammen im Team arbeiten sollen, die sich den Job ja nicht so ganz freiwillig ausgesucht haben. Auch der Aspekt, das man ja ständig mit anderen (unbekannten) Menschen zu tun hat. Man lernt da sehr viel soziales Verhalten, was bei den meisten Ausbildungen zu kurz kommt. Man lernt, sich mit Gegebenheiten zu arrangieren und ist oftmals gezwungen, sich in die Lage anderer zu versetzen, um damit umgehen zu können. Wer die menschlichen Aspekte nicht beherrscht, wird niemals eine gute Führungsposition bekleiden. Führung heisst ja nicht nur Arbeit zu verteilen und zu Überwachen, sondern auch Anleitung, Hilfestellung und Konfliktlösung.
Gruss Sebastian

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Sorry, aber abgefeierte Überstunden sind meiner Meinunng nach
keine Überstunden. Erst dann, wenn einige Stunden verfallen,
kann man von zusätzlichem Engagement sprechen. Natürlich
feiere auch ich gelegentlich ein paar Überstunden ab (so wie
jetzt z.B.), es verfallen jedoch auch einige am Monatsende.

Wieviele sind das denn, die verfallen? So ca, im Durchschnitt?
Ich versuche gerade meine Schmerzgrenze zu finden.

Deshalb bin ich ja auch für die Existenz dieser Institutionen,
aber immer wenn ich Frau Engelen-Kefer sprechen höre, dann
kommt’s mir hoch. Ich denke einfach, die alten Grabenkämpfe
mit Klassendefinitionen sind meiner Meinung nach veraltet. Wir
stecken bei manchen Problemen bis zum Hals in der Scheisse und
da wird mit Parolen gekämpft, die manchmal so billig sind,
dass ich mir denke, warum merken das die AN eigentlich nicht
auch ?

Vielleicht merken sies ja nur dagegen ankommen ist schwer.

Sagst Du ! Meine Praxiserfahrungen sind da manchmal etwas
anders (es gibt Leute, die fragen regelmäßig, wie man einen
neuen Ordner im Explorer anlegt…)

Wenn man anders guckt beim erklären tun sies nur 1mal :smile:

Der Vorteil des Beamten liegt darin, dass er nicht mal
betriebsbedingt kündbar ist und es auch (fast) keine fristlose
Kündigung gibt (lediglich Suspendierung mit Weiterzahlung des
Lohns, gem. Bund der Steuerzahler manchmal über Jahrzehnte
hinweg).

Aber fristlose Kündigung bekommt man doch in harten Fällen. Und die dürften für Beamte wie auch für den Rest ähnlich aussehen?!

Naja, wer eine Fortbildung macht, sollte auch den Willen haben
sich fortzubilden. Diese Mitarbeiter schicke ich so schnell
auf keine Fortbildung mehr. Erreichen wollte ich damit nämlich
nicht, das es eine lustige Truppe wird, sondern das die Leute
was lernen.

gewissermassen haben sie ja etwas gelernt…

Ein Risiko geht man immer ein, klar. Aber wer nicht wagt, der
nicht gewinnt (so sehe zumindest ich das). Wer irgendwann in
eine höhere Position aufsteigt, kann sich meist selbst bessere
Arbeitsbedingungen schaffen und verdient auch mehr Geld.

Das mit den Arbeitsbedingungen ist eine gute Motivation!

Scheinbar doch, denn wenn man immer wartet, bis der Berg der
unerledigten Sachen ziemlich hoch ist, verliert man die
Motivation die Arbeit zu erledigen. Eine Sache abzulegen ist
schnell erledigt. 30 Vorgänge auseinander zu dividieren ist
mühsam. Ausserdem sollte man lernen, bestimmte Arbeiten zu
delegieren, sonst säuft man ab.

Heisst das dann richtig rumkommandieren und Leute mit etwas zu beauftragen obwohl sie eigentlich schon etwas zu tun haben?

Solche Maßnahmen sind meiner Meinung nach also sehr wichtig !

Denn wer Geschenke von Lieferanten bekommen hat, ist oftmals
sehr viel milder gestimmt, als der, der Geschenke ablehnt.

Aber es ist doch ein Geschenk, also etwas ohne Verpflichtung.
Das Übel liegt nicht am Geschenk, sondern an der Reaktion die sich einstellt. Ich würde also die Mitarbeiter trainieren Geschenke anzunehmen und sich neutral zu verhalten.

Meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich. Frage mal einen
Bänker, wie viele Stellen dort z.Zt. abgebaut werden

Hast du dazu ein paar Zahlen, das interessiert mich.

oft ein Standort eines Industrieunternehmens verlagert wird.
Dann schau mal ins Handelsregister unter Insolvenzen und
anschließend im TV die neuesten Pleitenachrichten
(Cargolifter, Enron, Phenomedia usw.).

Also das sind die mit dem Riesenprojekt was schon am Anfang mehr als mutig geklungen hat. Und ohne Abnehmer so etwas starten…
Die anderen schaffen es tatsächlich Zahlen zu produzieren wie beim Lotto und die letzten hatten eben 1 Hit, und anknüpfen ist halt in so einer Situation sehr schwer möglich.

Eben deshalb sollte das Gehalt leistungsorientiert sein ! Und
eine Kontrolle der Leistung (Zielerreichung) sollte auch
erfolgen. Nur dann bleibt ein Unternehmen auch auf längere
Zeit innovativ und verfällt nicht in Leichenstarre (was in
solchen Fällen oftmals passiert).

Leistungsorientiert haben Firmen oft in Stellenbeschreibungen, andere wiederum nicht. Lässt das auf etwas schliessen?

.Genau aus diesem Grund besuche ich Seminare. Es
ist schon sehr erstaunlich, was man da lernen kann. Ich hätte
das früher kaum für möglich gehalten. Ich komme gerade vom
heutigen Seminartag zurück. Das Thema heute war, Struktur in
Gespräche zu bringen und die klare Zieldefinition dessen, was
ich mit dem Gespräch erreichen will. Es war für mich
überraschend, mit welchen einfachen Mitteln ich den Verlauf
eines Gesprächs in die von mir gewünschte Richtung bringen
kann, welche verschiedenen Ebenen es dort gibt. Und genau dies
ist auch bei MA-Gesprächen anwendbar.

So ein Wissen kann ich glaube ich auch ganz gut gebrauchen.

In den Gesprächen weise ich schon darauf hin, das
Verantwortung für mich nicht nur ein Schlagwort ist, sondern
auch übernommen werden muss. Anhand der gesetzten Zeitfenster
lässt sich relativ kurzfristig herausfinden, ob ein MA dafür
geeignet ist. Die Treffen finden im Anschluss an die
Arbeitszeit, also in der Freizeit statt. Der Ort wird
gemeinsam festgelegt, die Kosten übernimmt die Firma. Ich
halte das für fair.

Fändest du es andersrum fair, es zählt als Arbeitszeit und die Kosten übernehmen die Mitarbeiter?

Ohne die ein konkretes Produkt nicht herstellbar wäre ? Dann
ist es Bestandteil des Produkts.

Trotzdem ist es z.B. bei Software egal ob sie auf CDs oder sonstwas gepresst wird. D.h. dieser Bestandteil gehört für mich nicht wirklich zum Produkt, da er auswechselbar ist und das Produkt gleich bleibt.

Würde mich auch interessieren. Wahrscheinlich wird aber
herauskommen, dass viele Führungskräfte so denken wie ich und
viele Arbeiter das Gegenteil denken.

Momentan stehts 3 zu 2, die Arbeiter fühlen sich kaputter.

Es kommt darauf an, wie man es sieht. Wenn man jede Aufgabe
als Pflicht ansieht, dann hat mein ein Problem. Wenn man
hinter den Aufgaben den motivierenden Erfolg sieht, dann
bleibt der Spass erhalten.

Hm, so habe ich das noch nie gesehn. Wenn man sie nicht als Pflicht ansieht ist der Druck nicht da auch wirklich alles zu erledigen, nicht?

Beim Projektleiter könnte ich den Erfolg des Projektes, die
erforderlichen Arbeitsstunden der Teammitglieder usw. jeweils
im Vergleich zu ähnlichen Projekten betrachten, ausserdem den
Stundeneinsatz des Projektleiters bezogen auf die
Projektgrösse und die Anzahl der Projekte, die ein
Projektleiter zum Erfolg führt.

Ok bei dem ists noch am leichtesten von den genannten, und der Rest?

Wir rechnen so mit ca. 150.000 Euro / MA inkl. Material
(Anteil ca. 50 - 60% am Umsatz), also ca. 75.000 Euro / MA
ohne Material.

Aber das liegt dann nicht über 160000 DM.

Ist es eigentlich so, dass je grösser das Unternehmen ist,
desto mehr der Mitarbeiter für die gleiche Arbeit bekommt?
Generell meine ich. Siehe z.B. DaimlerChrysler, wieso können
die besser bezahlen als alle anderen?

Ja, da grössere Firmen oftmals mehr Geld je MA zur Verfügung
haben. Ein Grund dafür könnte auch im Automatisierungsgrad
liegen. Wenn ich, bezogen auf den Umsatz nur einen geringeren
Anteil MA habe, dann kann ich diese auch besser bezahlen.

Woran misst man die Firmengrösse? Am Umsatz? Am Gewinn? Der Mitarbeiterzahl? Oder Komination aus allem?

Richtig, ausser man hat weniger als 5 Mitarbeiter im Betrieb.

Mann, das wusste ich noch nicht einmal. Da macht man sich wenig Gedanken. Ist ja beruhigend sowas zu hören.

Nicht unbedingt, ich kenne auch solche ohne RS, die schon
geklagt haben.

Lassen sich Arbeitgeber trotzdem drauf ein, trotz der Gefahr?

Wäre empfehlenswert, da sonst die Teammitglieder sauer sind,
wenn man langsamer arbeitet. Leider sind sie auch sauer, wenn
man schneller arbeitet und somit auffällt, dass die anderen
langsam sind (ist das übliche Problem bei motivierten
Ferienjobbern, die aufgrund ihrer Motivation zeigen, wie man
innerhalb kürzester Einlernzeit auf hohe Stückzahlen kommen
kann).

Dann muss man wohl doch ein erfolgsgeiles Team erwischen.

Der Konkurrenzkampf zwischen den

Betrieben wird weniger werden, da viele Betriebsinhaber
mangels Nachfolger den Betrieb schliessen müssen. Allerdings
wird die Konkurrenz durch die grossen Baumärkte bestehen
bleiben und für die Mitarbeiter heisst es weniger potentielle
AG.

Aber Vorteil: Mehr Gewinn pro Firma, dadurch mehr Geld für Angestellte?

Nach meinem Ausflug ins Handwerk (siehe VIKA) bin ich von der
fachlichen Ausführung vieler handwerklicher Arbeiten nicht
mehr so überzeugt.

Ich kenne ein paar Gegenbeispiele.

(Quellcode = 110 DIN A4 Seiten), das Programm sollte auf einem
8088er Rechner mit 640k RAM und 20MB Festplatte laufen. Habe
25% meiner Gesamtzeit (= 2 von 8 Wochen) damit verbracht, das
Programm darauf lauffähig zu machen (habe zu Hause auf 486er
mit 8MB RAM und 170MB-Platte programmiert).

Genau das ist es, irgendwie ein verschwenderischer Umgang mit Resourcen.

Manchmal würde ich mir aber schon wünschen, dass die
Entwickler beim MS & Co wieder mehr Wert auf
Programmoptimierung (weniger Fehler, bessere Details,
schnellerer Ablauf) legen würden, als auf irgendwelche
XP-Gimmicks, die keiner braucht.

Ok, meine Meinung.

Hallo Roby,

Wieviele sind das denn, die verfallen? So ca, im Durchschnitt?
Ich versuche gerade meine Schmerzgrenze zu finden.

Bei mir sind’s so zwischen 10 und 40 im Monat. Klingt viel, wenn man aber eine 35-Stundenwoche hat, dann sind 20 Stunden gerade mal die Differenz zur 40-Stundenwoche, d.h. ich komme so auf 40-45 Stunden / Woche und halte das für akzeptabel.

Deshalb bin ich ja auch für die Existenz dieser Institutionen,
aber immer wenn ich Frau Engelen-Kefer sprechen höre, dann
kommt’s mir hoch. Ich denke einfach, die alten Grabenkämpfe
mit Klassendefinitionen sind meiner Meinung nach veraltet. Wir
stecken bei manchen Problemen bis zum Hals in der Scheisse und
da wird mit Parolen gekämpft, die manchmal so billig sind,
dass ich mir denke, warum merken das die AN eigentlich nicht
auch ?

Vielleicht merken sies ja nur dagegen ankommen ist schwer.

Ich denke, dass jeder sein Gehirn einschalten kann und sich (vor allem seit es das Internet gibt) über Sachverhalte informieren kann.

Aber fristlose Kündigung bekommt man doch in harten Fällen.
Und die dürften für Beamte wie auch für den Rest ähnlich
aussehen?!

Schau Dir doch mal den neuesten Fall eines misshandelten Sträflings an, bei dem 6 Polizisten beteiligt waren. Sie sind nicht entlassen, lediglich suspendiert (d.h. es gibt weiterhin Gehalt).

Grüsse

Sven

Das Übel liegt nicht am Geschenk, sondern an der Reaktion die
sich einstellt. Ich würde also die Mitarbeiter trainieren
Geschenke anzunehmen und sich neutral zu verhalten.

Das Problem liegt in der menschlichen Psyche. Es ist nicht ein einzelnes Geschenk, sondern vielmehr das gesamte Drumrum. Nicht umsonst werden Verkäufer darauf trainiert, möglichst ein persönliches Verhältnis zum Einkäufer aufzubauen. Und dass es wesentlich leichter ist, über die technischen Abteilungen Aufträge zu erhalten, als über den Einkauf, ist auch klar (weniger Verhandlungen, mehr Einfluss durch guten Service usw.). Die technische Abteilung wird ja auch nicht am Einkaufspreis gemessen, sondern daran, dass das Produkt funktioniert (in Firmen, wo der Projektleiter aus der Konstruktion kommt und ganz klare Kostenvorgaben hat, sieht das übrigens schon wieder anders aus).

Grüsse

Sven

Meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich. Frage mal einen
Bänker, wie viele Stellen dort z.Zt. abgebaut werden

Hast du dazu ein paar Zahlen, das interessiert mich.

schau mal hier nach:
http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/…

http://www.welt.de/daten/2001/09/18/0918wi282853.htx

http://portale.web.de/Finanzen/Banken/

(Stichworteingabe bei Google: „Stellenabbau Entlassungen Banken“, eigentlich für jeden machbar)

Eben deshalb sollte das Gehalt leistungsorientiert sein ! Und
eine Kontrolle der Leistung (Zielerreichung) sollte auch
erfolgen. Nur dann bleibt ein Unternehmen auch auf längere
Zeit innovativ und verfällt nicht in Leichenstarre (was in
solchen Fällen oftmals passiert).

Leistungsorientiert haben Firmen oft in Stellenbeschreibungen,
andere wiederum nicht. Lässt das auf etwas schliessen?

Nicht direkt, genauso wie sich manche Firmen „international“ oder „global“ nennen, das einzigste in einer Fremdsprache ist dann allerdings das Zeitungs-Abo.

Wichtig ist, was im Vertrag drinsteht und ob eine regelmäßige Beurteilung durch Vorgesetzte erfolgt, wobei hier (jährliche) Zielvereinbarungen wichtig sind.

Grüsse

Sven

Fändest du es andersrum fair, es zählt als Arbeitszeit und die
Kosten übernehmen die Mitarbeiter?

dann allerdings sollte meiner Meinung nach der geschäftliche Charakter eindeutig im Vordergrund stehen (vor allem, wenn es sich nicht nur um 1 Stunde, sondern einen ausgedehnten Abend handelt).

Grüsse

Sven

Ohne die ein konkretes Produkt nicht herstellbar wäre ? Dann
ist es Bestandteil des Produkts.

Trotzdem ist es z.B. bei Software egal ob sie auf CDs oder
sonstwas gepresst wird. D.h. dieser Bestandteil gehört für
mich nicht wirklich zum Produkt, da er auswechselbar ist und
das Produkt gleich bleibt.

ja, die CD ist nur das Medium. Das Produkt selbst ist eigentlich die Software und jeder, der mal probiert hat, im Access oder Ähnlichem ein kleines Programm zu erstellen, kann sich vorstellen, wie viel Arbeit dahintersteckt.

Würde mich auch interessieren. Wahrscheinlich wird aber
herauskommen, dass viele Führungskräfte so denken wie ich und
viele Arbeiter das Gegenteil denken.

Momentan stehts 3 zu 2, die Arbeiter fühlen sich kaputter.

Hm, so habe ich das noch nie gesehn. Wenn man sie nicht als
Pflicht ansieht ist der Druck nicht da auch wirklich alles zu
erledigen, nicht?

Der Druck, der sich aus Abgabeterminen ergibt ist natürlich trotzdem da. Wenn jemand aber immer ohne Spass arbeitet, dann sollte er überlegen, ob er den richtigen Job (oder besser noch: Beruf) hat.

Ok bei dem ists noch am leichtesten von den genannten, und der
Rest?

Du meintest z.B. Arbeitsvorbereiter ? Da könnte ich mir als Kriterien vorstellen: Anzahl der neuen Produkte, die zeitgerecht in Serie gehen konnten, Einhaltung der Planzykluszeiten, bei Kalkulationsverantwortung der Soll-ist-Vergleich, Ausschuss / Nacharbeit / Schwund in der Fertigung, Liefertreue, Budget-Einhaltung bei der Maschinen-/Werkzeug-/Vorrichtungsbeschaffung usw.

Aber das liegt dann nicht über 160000 DM.

Waren die 160.000 DM im Handwerk nicht mit Material gerechnet ? Die 80.000 Euro in der Industrie sind ohne Material.

Bei Autoherstellern müsste es sogar noch viel mehr sein (Extrembeispiel MCC Smart mit ca. 5% eigener Wertschöpfung).

Ist es eigentlich so, dass je grösser das Unternehmen ist,
desto mehr der Mitarbeiter für die gleiche Arbeit bekommt?
Generell meine ich. Siehe z.B. DaimlerChrysler, wieso können
die besser bezahlen als alle anderen?

Woran misst man die Firmengrösse? Am Umsatz? Am Gewinn? Der
Mitarbeiterzahl? Oder Komination aus allem?

Irgendwie ein bisschen von Allem, branchenabhängig natürlich. Aber etliche x0.000 MA gehören schon dazu.

Richtig, ausser man hat weniger als 5 Mitarbeiter im Betrieb.

Mann, das wusste ich noch nicht einmal. Da macht man sich
wenig Gedanken. Ist ja beruhigend sowas zu hören.

Ich sag dazu nur Kündigungsschutzgesetze.

Nicht unbedingt, ich kenne auch solche ohne RS, die schon
geklagt haben.

Lassen sich Arbeitgeber trotzdem drauf ein, trotz der Gefahr?

Wieso AG ? Der bezahlt die Prozesskosten relativ einfach (ausser natürlich bei kleinen AG). Die AN ohne RS könnten allerdings ein Problem haben, wenn sie verlieren.

Der Konkurrenzkampf zwischen den

Betrieben wird weniger werden, da viele Betriebsinhaber
mangels Nachfolger den Betrieb schliessen müssen. Allerdings
wird die Konkurrenz durch die grossen Baumärkte bestehen
bleiben und für die Mitarbeiter heisst es weniger potentielle
AG.

Aber Vorteil: Mehr Gewinn pro Firma, dadurch mehr Geld für
Angestellte?

Zunächst einmal nur mehr Umsatz / Firma. Für mehr Gewinn müssten auch die Preise besser werden und da die Baubranche allgemein noch am Boden ist, wird sich da nicht allzu viel mehr tun.
Ausserdem stellen AG nicht mehr Leute ein, weil sie gerade etwas mehr Geld rumliegen haben, sondern nur, wenn sie die passenden Aufträge dazu haben. Prinzipiell dürfte aber das Lohnniveau im Handwerksbereich leicht nach oben gehen (obwohl natürlich andere Einflüsse wesentlich stärker sein könnten und damit der zukünftige Gehaltsverlauf nur schwer einschätzbar sein dürfte).

Nach meinem Ausflug ins Handwerk (siehe VIKA) bin ich von der
fachlichen Ausführung vieler handwerklicher Arbeiten nicht
mehr so überzeugt.

Ich kenne ein paar Gegenbeispiele.

Ich kenne ca. 5 Raumausstattungen und 4 Textilreinigungen genauer und die Aussagen der Inhaber, womit das Geld verdient wird. Glaube mir, es ist nicht das handgebügelte Hemd in 1A-Qualität für 2,5 Euro, sondern das maschinell gebügelte, wesentlich schlechtere Hemd für 1,2 Euro.

(Quellcode = 110 DIN A4 Seiten), das Programm sollte auf einem
8088er Rechner mit 640k RAM und 20MB Festplatte laufen. Habe
25% meiner Gesamtzeit (= 2 von 8 Wochen) damit verbracht, das
Programm darauf lauffähig zu machen (habe zu Hause auf 486er
mit 8MB RAM und 170MB-Platte programmiert).

Genau das ist es, irgendwie ein verschwenderischer Umgang mit
Resourcen.

Nicht nur, wenn man sich anschaut, was die PC-Programme heute alles können (vor allem bei Multimedia), dann braucht man dazu auch bessere Rechner.

Manchmal würde ich mir aber schon wünschen, dass die
Entwickler beim MS & Co wieder mehr Wert auf
Programmoptimierung (weniger Fehler, bessere Details,
schnellerer Ablauf) legen würden, als auf irgendwelche
XP-Gimmicks, die keiner braucht.

Ok, meine Meinung.

Da stimmen wohl mehrere zu. Übrigens arbeite ich desshalb mit NT4: ausgereiftes, absturzsicheres, bewährtes Betriebssystem ohne Gimmicks (natürlich mit Lizenz :smile: )

Grüsse

Sven

Bei mir sind’s so zwischen 10 und 40 im Monat. Klingt viel,
wenn man aber eine 35-Stundenwoche hat, dann sind 20 Stunden
gerade mal die Differenz zur 40-Stundenwoche, d.h. ich komme
so auf 40-45 Stunden / Woche und halte das für akzeptabel.

Ok wenn die Bezahlung auch der einer 40 Stunden woche entspricht geht das in Ordnung. Hast du schon mal rebelliert deswegen oder von anfang an hingenommen? Oder bei einem Personalgespräch nebenbei erwähnt als du eine Gehaltserhöhung haben wolltest?

Ich denke, dass jeder sein Gehirn einschalten kann und sich
(vor allem seit es das Internet gibt) über Sachverhalte
informieren kann.

Wenn nur der Widerstand nicht wäre.

Aber fristlose Kündigung bekommt man doch in harten Fällen.
Und die dürften für Beamte wie auch für den Rest ähnlich
aussehen?!

Schau Dir doch mal den neuesten Fall eines misshandelten
Sträflings an, bei dem 6 Polizisten beteiligt waren. Sie sind
nicht entlassen, lediglich suspendiert (d.h. es gibt weiterhin
Gehalt).

Ok, das ist ein überzeugender Fall. Aber müssten die nicht einfach rausfliegen? Denen gehts ja jetzt besser als denen im Dienst!

Das Problem liegt in der menschlichen Psyche. Es ist nicht ein
einzelnes Geschenk, sondern vielmehr das gesamte Drumrum.
Nicht umsonst werden Verkäufer darauf trainiert, möglichst ein
persönliches Verhältnis zum Einkäufer aufzubauen.

Ich halte mich für relativ unnahbar wenn es um sowas geht. Habe auch zu offensichtliche Schleimer die auf meiner Wellenlänge sein wollen schon mal wieder gehen lassen.

Und dass es

wesentlich leichter ist, über die technischen Abteilungen
Aufträge zu erhalten, als über den Einkauf, ist auch klar
(weniger Verhandlungen, mehr Einfluss durch guten Service
usw.). Die technische Abteilung wird ja auch nicht am
Einkaufspreis gemessen, sondern daran, dass das Produkt
funktioniert (in Firmen, wo der Projektleiter aus der
Konstruktion kommt und ganz klare Kostenvorgaben hat, sieht
das übrigens schon wieder anders aus).

Ich wusste garnicht das die solche Mittel einsetzen. Denen ist wohl alles recht…

Fliessbandarbeit
Hallo,

Bei der Teamarbeit tut man also gutes dran, sich dem Tempo der
Kollegen anzupassen?

Wäre empfehlenswert, da sonst die Teammitglieder sauer sind,
wenn man langsamer arbeitet. Leider sind sie auch sauer, wenn
man schneller arbeitet und somit auffällt, dass die anderen
langsam sind (ist das übliche Problem bei motivierten
Ferienjobbern, die aufgrund ihrer Motivation zeigen, wie man
innerhalb kürzester Einlernzeit auf hohe Stückzahlen kommen
kann).

meiner Meinung nach, ist es
doch logisch, dass die Mitarbeiter darum bemüht sind, dass niemand ein „Rekordtempo“ hinlegt.
Der Boss wird Das dann doch sofort als Standardtempo vorlegen.

Als kleines Beispiel aus dem Pflegeberuf:

Häusliche Pflege

Ein Mitarbeiter ist „besonders schnell“ und unterbietet die Pflegezeiten der anderen Mitarbeiter.
Daraufhin wird die Tourenplanung gestrafft, und die anderen Mitabeiter haben eine kürzere Zeitvorgabe für ihre Tätigkeiten.
Wenn es der Eine Mitarbeiter in dieser Zeit schafft, sollten es die Anderen auch können.
Natürlich erfolgt in diesem Bereich keine finanzielle Anerkennung des erhöhten Einsatzes.

Gruß
vom haploid