Hallo,
ich habe eine Tochter, sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Wir waren Freundinnen bis zu ihrer Hochzeit. Dann durfte ich sie plötzlich nicht mehr besuchen, die Enkelkinder habe ich noch nicht gesehen, es ist bereits 9 Jahre her. Meine Versuche, ich habe schon alles versucht und versuche noch immer alles, sind fehlgeschlaen. Mein Mann kann meine Tochter besuchen nur ich nicht. Aber sie ist völlig verschlossen, wie wir sagen mundtot, und nennt auch keinen Grund warum sie mich nicht sehen will. Habt ihr eine Idee? Hat man das Recht seine Enkelkinder zu sehen? Ich bin eine ganz normale Mutter, ich trinke nicht, rauche nicht, schlage keine Kinder etc.
Würde mich freuen, von Euch zu hören.
Hildegard
Hallo,
nichts passiert ohne Grund, ist den was vorgefallen an diesem Zeitpunkt oder hast du da was gemacht? Und wenn du jetzt sagst, da ist nichts vorgefallen, was ist den passiert, bevor nichts passiert ist?
Gruß
PS: du hast kein juristisches Recht deine Enkel zu sehen
Hallo!
PS: du hast kein juristisches Recht deine Enkel zu sehen
Das stimmt so pauschal nicht, war gerade im Rechtebrett siehe …
/t/grosseltern-und-enkel/4563829/3
Gruß
Stefan
ich habe eine Tochter, sie ist verheiratet und hat zwei
Kinder. Wir waren Freundinnen bis zu ihrer Hochzeit. Dann
durfte ich sie plötzlich nicht mehr besuchen, die Enkelkinder
habe ich noch nicht gesehen, es ist bereits 9 Jahre her.
Hallo Hildegard,
Du bist also die Oma. Wie ist das zu verstehen, daß Ihr Freundinnen bis zur Hochzeit wart? Du hast seit 9 Jahren Deine Enkel nicht gesehen???
+++
Meine
Versuche, ich habe schon alles versucht und versuche noch
immer alles, sind fehlgeschlaen. Mein Mann kann meine Tochter
besuchen nur ich nicht.
Wo lebt Deine Tochter? Wo leben Deine Enkelkinder? Warum kann Dein Mann die Enkel sehen? Spielen religiöse Dinge mit hinein?
+++
Aber sie ist völlig verschlossen, wie
wir sagen mundtot, und nennt auch keinen Grund warum sie mich
nicht sehen will.
Deine Tochter will Dich nicht sehen oder Deine Enkel wollen Dich nicht sehen?
Habt ihr eine Idee? Hat man das Recht seine
Enkelkinder zu sehen? Ich bin eine ganz normale Mutter, ich
trinke nicht, rauche nicht, schlage keine Kinder etc.
Würde mich freuen, von Euch zu hören.
Hildegard
Meine Idee kann erst kommen, wenn Du auf meine Fragen geantwortet hast, denn bis jetzt ist es etwas „mager“.
Gruss
mrh
Ehemann?
Hallo!
Du sagst bis zur Hochzeit deiner Tochter wart ihr Freunde… das klingt schon mal komisch. was heißt denn das? Hattet ihr eine gesunde Mutter-Tochter Beziehung oder wart ihr befreundet? Da ist schon ein Unterschied. Mama bleibt schließlich Mama, auch wenn sie die beste Freundin sein sollte.
Jetzt zur Hochzeit: Hab ich das richtig verstanden, deine Tochter hat einen Mann geheiratet und ab dem Zeitpunkt kein Kontakt mehr. Warst du auf der Hochzeit? Ist da etwas vorgefallen? Wen hat deine Tochter denn geheiratet? Hast du dieser Ehe zugestimmt, oder auch einmal Bedenken geäußert? Gab es denn Streit?
Die Idee, dass eventuell religiöse Dinge dahinter stehen, wurde ja schon geäußert. Gehören denn deine Tochter und/oder ihr Mann einer fremden Religion oder Sekte an?
Ich bin auch der Meinung von nichts kommt nichts.
Wenn dein Mann die Kinder sehen darf und du nicht, dann ist da irgendwas passiert. Wie sieht dein Mann die Lage? Ist eure Tochter glücklich in ihrer Ehe?
Übers rechtliche weiß ich gar nichts, aber da hast du ja schon einen Verweis bekommen.
lg infi
Interessant, solche Fälle immer wieder Mal zu sehen, in meinem Bekanntenkreis spielten sich nämlich ganz ähnliche Dinge ab:
Konkret war da die Mutter einer Bekannten lange Zeit abhängig von Beruhigungsmitteln. Dann hat diese es aus eigener Kraft (!) geschafft, von dem Zeugs losgekommen, kurze Zeit später hat die Tochter dann jeglichen Kontakt abgebrochen.
Ich habe natürlich viele Erklärungsansätze dafür, warum das so gekommen sein könnte, aber letztlich stecke ich da als Außenstehender nicht so drin, dass ich dazu ein abschließendes Urteil abgeben möchte. Es stellt sich mir jedoch so dar, als wäre es die späte „Rache“ dafür, was die Mutter der Tochter jahrelang „angetan“ hat. (Das war so aus den Aussagen der Tochter so rauszuhören).
Irgendetwas muss also bei Euch gewesen sein, was Dir noch nicht einmal aufgefallen sein muss, was Dir aber jetzt zur Last gelegt wird. Das hilft Dir wahrscheinlich aber nicht weiter, leider.
In meinem Verwandtenkreis spricht eine nun 48jährige nicht mehr mit ihrer Mutter, unter anderem weil Sie nach der Hauptschule eine Handelslehre machen musste, und nicht Kinderkrankenschwester werden durfte. Kontaktabbruch fast 25 später, ohne Aussicht auf Versöhnung.
Wer weiß, was in Dein Töchterchen gefahren ist (immer vorrausgesetzt, Du hast hier nix verschwiegen).
Das alleine könnte ich ja noch alles so hinnehmen, aber die haben alle mittlerweile selber Kinder und müssten doch jetzt eigentlich eine Ahnung davon bekommen, wie das wäre, von den eigenen Kindern im Stich gelassen zu werden. Aber die scheinen zu stark damit beschäftigt zu sein es „besser zu machen, als die eigenen Eltern“. Und in 20 Jahren wundern die sich dann selber, (und wissen wahrscheinlich selber nicht, was für ein herrliches Vorbild sie jahrelang im Umgang mit den Großeltern waren).
Gib nicht auf, aber versuche auch nicht, aufdringlich zu werden.
Jetzt zur Hochzeit: Hab ich das richtig verstanden, deine
Tochter hat einen Mann geheiratet und ab dem Zeitpunkt kein
Kontakt mehr. Warst du auf der Hochzeit? Ist da etwas
vorgefallen? Wen hat deine Tochter denn geheiratet? Hast du
dieser Ehe zugestimmt, oder auch einmal Bedenken geäußert? Gab
es denn Streit?
Die Idee, dass eventuell religiöse Dinge dahinter stehen,
wurde ja schon geäußert. Gehören denn deine Tochter und/oder
ihr Mann einer fremden Religion oder Sekte an?Ich bin auch der Meinung von nichts kommt nichts.
Wenn dein Mann die Kinder sehen darf und du nicht, dann ist da
irgendwas passiert. Wie sieht dein Mann die Lage? Ist eure
Tochter glücklich in ihrer Ehe?
Richtig, diese Möglichkeiten gibt es natürlich auch noch. Hab ich vergessen.
Danke für Deine Anteilnahme,
zur Hochzeit durfte ich noch kommen, ich habe bis heute noch keinen Streit mit meiner Tochter gehabt, wir waren, wie schon gesagt wie Freundinnen. Ich habe Sie noch nie geschlagen, habe sie aus allen Problemen rausgehalten etc. Wenn man das als Nichtbeteiligter so hört muss man ja auch denken, da kann irgendetwas nicht stimmen. Ich habe alles überlegt, bin überall gewesen, mein Mann darf die Enkelkinder sehen und meine Tochter kurz besuchen, aber auch nur auf Anmeldung und die Zeit wird bestimmt und ich nicht. Mein Mann versucht mit meiner zu reden, aber sie äußert sich nicht. Ich wäre ja schon froh, ich wüßte den Grund. Mein Mann darf immer für zwei Stunden dort bleiben, die Enkelkinder sind auch immer dabei, er spielt mit den Enkelkindern und dann darf er wieder nach Hause fahren ohne Antwort. Meine Tochter wohnt von uns 130 km ein Weg entfernt, das alles immer wieder für 1 1/2 Stunden, da kann man es sich vielleicht schon vorstellen was das für Strapazen sind. Auch mein Mann ist fix und fertig, da er ja zwischen zwei Stühlen steht. Ob eine Sekte im Spiel ist oder sonst etwas, keine Ahnung. Wir dürfen ja auch nicht viel machen, wir haben keine Lobby als Großeltern, aber mein größter Wunsch wäre es den Grund zu wissen.
Aber trotzdem danke für Deine Anteilnahme.
Gruss Hildegard
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Hallo,
danke für Deine Schilderung. Ich bin genau so Deiner Meinung, es muss etwas passiert sein. Entweder hat mein Schwiegersohn etwas damit zu tun oder meine Tochter wirft mir etwas vor was ich nicht weiß. Ich finde aber trotzdem, das es dann ein so schwerwiegender Fehler meinerseits gewesen sein muss wie geschlagen, getrunken, etc., das es rechtfertig, seine Mutter so zu ignorieren. Außerdem sind ja auch noch zwei Enkelkinder da. Sie müssen es einfach so hinnehmen und können noch nicht einmal selbst entscheiden ob sie mich kennenlernen wollen oder nicht. Ich kann das nicht verstehen.
Gruss
Hildegard
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Hallo,
ich weiß nicht so genau was ich antworten soll. Meines Erachtens ist nichts passiert. Ich habe meine Tochter nicht geschlagen, ich habe nicht getrunken, ich habe sie verwöhnt, aber das ist doch nichts schlimmes.
Das man als Außenstehender so schreibt, hätte ich auch getan. Wenn ich das so erzähle, egal wo ich auch war - Pastor, Psychologe, Arzt etc. - alles gucken mich an und ich kann förmlich merken das sie denken, was hat die denn nur mit Ihrer Tochter gemacht? Wenn es einen trifftigen Grund gäbe, der es rechtfertigt, das meine Tochter mich so ignoriert und mir auch noch die Enkelkinder vorenthält, würde ich selbstverständlich die Konsequenz daraus auch tragen und sie nicht mehr belästigen.
Gruss
Hildegard
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Hallo,
Wenn ich das so erzähle, egal wo ich auch war - Pastor,
Psychologe, Arzt etc. - alles gucken mich an und ich kann
förmlich merken das sie denken, was hat die denn nur mit Ihrer
Tochter gemacht? Wenn es einen trifftigen Grund gäbe, der es
rechtfertigt, das meine Tochter mich so ignoriert und mir auch
noch die Enkelkinder vorenthält, würde ich selbstverständlich
die Konsequenz daraus auch tragen und sie nicht mehr belästigen.
Nach dem was ich aus Deiner Schilderung entnehme:
(a) Deine Tochter schämt sich vor Dir (bist Du Perfektionist?)
oder fürchtet sich vor „Bewertungen“ - in ihrer Einschätzung
kannst Du alles besser?
(b) Deine Tochter ist psychisch auffällig (- geworden, z.B.
durch Aktualneurose) und will Dich nicht sehen lassen
was los ist (weil Sie fürchtet, daß Du es merkst)?
© Deine Tochter ist einer Sekte beigetreten und fürchtet
Dich, weil sie Dich im Grunde mag und befürchtet, daß du
sie beeinflussen könntest?
Keine Ahnung …
Grüße
CMБ
Hallo Hildegard
es muss nicht unbedingt etwas wie geschlagen etc rein, psychische Gewalt ist sehr schlimm und schmerzhaft und schwer zu erkennen. Das geht soweit, dass man gar nicht merkt, wenn man psychische Gewalt ausuebt, passiert also u.a. unbewusst. Heisst natuerlich nicht, dass du das getan hast, aber wie weiter unten beschrieben, es koennen Dinge sein, die sehr weit zurueckliegen. Wuerde ich meine Mutter mit meinen Vorwuerfen konfrontieren, wuerde sie vermutlich aus allen Wolken fallen und mit toben beginnen.
Du kannst nur eines tun: weiter versuchen, an sie heranzukommen oder ueber Dritte, ohne sie zu sehr zu belaestigen. Gleichzeitig solltest du dich auf das Unfassbare vorbereiten, einfach um auf alles gefasst zu sein.
Hi Hildegard,
mit fällt da etwas ein, was ich vor langer Zeit einmal gelesen habe. In der Geschichte geht es um etwas ganz anderes, jedenfalls ist eine Sechzehnjährige in psychiatrischer Behandlung.
Dialog sinngemäß:
Patientin (will nicht von sich erzählen): Was wollen Sie? Meine Mutter hat Ihnen doch schon alles gesagt.
Ärztin: Sie hat mir gesagt, was sie gegeben hat. Aber sie kann mir nicht sagen, was du davon angenommen hast, das musst du mir selbst sagen.
Auch ich vermute irgendwelche alten Missverständnisse, bei denen ihr wahrscheinlich beide in bester Absicht aneinander vorbei agiert habt, Entscheidungen, mit denen sie vielleicht im Nachhinein nicht mehr einverstanden ist usw. Ich würde auch sagen: dranbleiben, aber behutsam.
Alles Gute,
Beate
Hallo Hildegard,
ich denke es sind von verschiedenen Leuten hier viele interessante Fragen an Dich gestellt worden und
ich vermisse bei Dir wirklich den Willen zu haben „nach Leichen im Keller“ zu graben.
Du stellst hier eine Frage (warum bricht meine Tochter den Kontakt ab), den Dir niemand hier
beantworten wird. Die Frage kannst Du Dir nur selbst beantworten.
Konkret stören mich zwei Kommentare in Deinen Schilderungen: „Ich habe sie nie geschlagen“ und „wir
waren Freundinnen“.
Es sind zwei Ausreden, die überhaupt nicht dazu führen das Problem zu lösen. Du hättest genausogut
schreiben können „Ich habe sie nie gezwungen den Teller leer zu essen“ oder, oder, oder. Aber darum
geht es nicht, sondern es geht darum was Du tatsächlich gemacht hast, bzw. was Du NICHT gemacht
hast - und auch hier reichen die sinnlosen Spekulationen in unendliche DImensionen. Du hast es nicht
mit einer Freundin zu tun, sondern mit Deiner Tochter und es wird ebenfalls eher die Ausnahme sein,
dass eine Mutter ihre erwachsene Tochter schlägt (ja, du meinst natürlich während ihrer Kindheit. Die ist
aber schon lange her und warum sollte sie dich jetzt aus heiterem Himmel dafür bestrafen).
Ich sehe das so: keiner bricht den Kontakt zu seinen Eltern ohne Grund ab und immer gibt es dazu eine
Vorgeschichte. ich gehe sogar noch einen provokativen Schritt weiter: wenn Du noch nicht einmal ahnst,
warum sie Dich nicht mehr sehen will, dann liegt vielleicht der Grund in Deiner mangelnden Sensibilität.
Redest Du nicht mit Deinem Mann? Was sagt er dazu? Wirkt Deine Tochter auf ihn glücklich und
entspannt?
Ich rate Dir in Dich zu gehen und das wahrzunehmen was wirklich ist. Sollte es dennoch nicht zu einem
Ergebnis führen, dann suche Rat bei der Familienberatung oder einem Mediator.
Viele Grüße
Hallo Hildegard,
Ich persönlich kann mir kaum vorstellen, dass eine GESUNDE Mutter-Tochter-Beziehung „einfach so“ von heute auf morgen gekappt wird. Wenn überhaupt, dann müsste eine wirklich tiefe Verletzung erfolgen, damit eine Seite einen derart radikalen Schnitt macht.
Was mich stutzig macht ist, warum auch dein Mann jeweils nur für 2 Stunden „geduldet“ wird, und das immer nur zu einer von deiner Tochter bestimmten Zeit. Wenn wir jetzt annehmen, dass du deine Tochter (ohne dein Wissen) wirklich tief verletzt hast, warum „darf“ dann dein Mann a) seine Tochter und b) seine Enkelkinder nur in einem so eingeschränkten Maß sehen? Zudem, wo er eine recht lange Anfahrt auf sich nehmen muss. Auch dieser Teil klingt für mich nicht nach einer gesunden Vater-Tochter-Beziehung. Auch wenn sie auf dich sehr böse ist, warum muss dann auch ihr Vater darunter leiden?
Ich kann mich erinnern, dass hier im Forum schon mal jemand eine ähnliche Geschichte erzählt hat – im Archiv konnte ich jetzt aber auf die Schnelle nichts finden…
Neun Jahre sind eine sehr lange Zeit… eine Ewigkeit. Wenn deine Tochter bisher nicht bereit war, einen Schritt auf dich zuzugehen, so wird sich das wohl kaum mehr ändern. Zudem ist das Ganze inzwischen auch schon sehr eingefahren…
Als einzige (verschwindend geringe) Möglichkeit bleibt dir wohl nur, dass deine Enkel eines Tages von sich aus auf dich zukommen, weil sie ihr Oma kennenlernen möchten. Ich bezweifle es, weil die beiden durch ihre Mutter und deren Haltung dir gegenüber geprägt wurden.
Ich an deiner Stelle – aber das ist jetzt eine sehr individuelle Sache – würde mal eine Familienaufstellung machen. Und sei es nur, um für dich eine Art „Frieden“ zu finden. Wobei: Hier einen wirklich kompetenten Therapeuten zu finden… das ist im Mittel ähnlich wahrscheinlich wie dass deine Tochter von sich aus die Tür zu ihrem Haus einen Spalt für dich aufmacht…
Ich wünsch dir alles Gute!
gremlin
Hallo Hildegard,
Mein Mann versucht mit meiner zu reden, aber sie äußert sich nicht.
welches Verhältnis haben Dein Mann & Du zu Eurem Schwiegersohn? Habt Ihr mal versucht, den darauf anzusprechen?
fragt grüßend
Diana
Hallo,
dieses Problem haben häufig Großeltern, die Eltern des Sohnes sind und die Enkelkinder nach einer Trennung bei der Mutter leben.
Eine Frau Marianne Hess hatte deshalb die „Großelterninitiative“ gegründer. Leider ist ihr HP zurzeit nicht erreichbar.
http://grosseltern-report.de/posts/63-marianne-hess-…
Aber auf der Suche nach ihrer HP, habe ich http://grosseltern-report.de/ gefunden.
Wenn Du Kontakt zu Marianne Hess (Braunschweig) aufnehmen willst, irgendwo müsste ich noch ihre Mailadresse haben. Bitte mich direkt anschreiben.
Dann gibt es im Internet noch: http://www.grosseltern-initiative.de/
Ich hoffe, dass man Dich in einen dieser Vereine untersützen und evtl. auch vermitteln kann.
Gruß
Ingrid
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Hallo Hildegard,
Deine Geschichte wirft ein paar Fragen auf, die ich hier einfach mal stelle:
Wie hast Du Deine Tochter vor ihrer Hochzeit erlebt? Du schreibst, dass Ihr bis dahin Freundinnen ward. Zorn aufeinander gibt es auch unter Freundinnen, wobei sich irgendwann Gesprächsbedarf ergibt, wenn die Beziehung von beiden Seiten her eng war. Empfand Dich Deine Tochter auch als Freundin?
Wie äußert sich ihr Stillschweigen? Spricht sie selbst am Telefon nicht mit Dir? Du schreibst von fehlgeschlagenen Versuchen. Ich nehme an, Du meinst damit die Kontaktaufnahme zu ihr.
Du kannst Dich an kein Ereignis erinnern, welches der Anlaß für Ihr Schweigen Dir gegenüber sein könnte? Es geht bei der Suche nach Gründen nicht um Schuldzuweisung, sondern um den Anlaß für Ihr Verhalten Dir gegenüber - als Anfang um wieder aufeinander zu zugehen.
Du fragst das Forum nach einer Idee, was der Grund sein könnte. Den wird Dir niemand sagen können. Da fischen „wir“ im doppelten Sinne im Trüben (was könntest du getan haben - was könnte Deine Tochter ärgern).
Ich bin auch erstaunt darüber, wie wichtig Dir das Kennenlernen Deiner Enkel ist im Gegensatz zu dem wenig Bedauern darüber, dass das freundschaftliche Verhältnis zu Deiner Tochter so gestört ist.
In 2-3 Postings habe ich von Dir gelesen, dass Du die Ablehnung Deiner Tochter nicht verstehst, schließlich trinkst, rauchst oder schlägst Du nicht. Vielleicht hast Du das mehr scherzhaft gemeint, doch bei 3mal den gleichen Scherz werde ich stutzig. Ich kann mir vorstellen, dass Dich ihr Verhalten sehr kränken muss, und es ist für Dich nicht begreifbar, wenn sie so auf Distanz geht, als ginge von Dir etwas Ungutes und gar Gefahrbringendes aus. Wenn es für Deine Tochter nicht so schlimm wäre, dann würde sie nicht nur ihren Vater für 2 Stunden einladen sondern auch Dich. Es bleibt die Frage, was „es“ ist. Wenn sie sich einmal geärgert hat, dann wäre sie vielleicht nur kurz angebunden oder schmollt oder was auch immer (bei einem eventuellen Besuch von Deinem Mann und dir). Die Verweigerung bedeutet aber mehr, nämlich im Endeffekt, dass sie nicht möchte, dass Du auf sie und ihr Leben Einfluß nimmst. Dein Mann nimmt an ihrem Leben teil und wohl auf ihr Leben kaum Einfluß, außerdem ist seine Anwesenheit zeitlich beschränkt. Da scheinen die Gegebenheit sprich der Umgang des Vaters mit ihr und ihrer Familie für sie überschaubar zu sein.
Ich bin Deiner Meinung, dass es für Großeltern und für Enkelkinder schön und gleichmaßen wichtig ist, wenn sie einander haben und auf ihre Weise ihre Kontakte pflegen. Aber es ist bestenfalls eine ideelle Verpflichtung der Eltern den Kontakt zu fördern. Wenn die Eltern den Kontakt verhindern, dann dürfen sie das. Und ich bin auch der Meinung, dass das zu respektieren gilt, weil es Elternsache ist zu entscheiden, wen sie in ihr Nest reinlassen und wen nicht, bei allen Idealen, die man so haben kann.
Vielleicht ist bei all der Enttäuschung und Kränkung, die Du dabei empfindest, genau das der richtige Ansatz, nämlich ihre Entscheidung erst einmal zu respektieren - dann respektierst Du auch sie als Persönlichkeit.
Nach einer gewissen Zeit, wenn sie nicht mehr „Dein Rütteln an ihren Toren“ mitbekommt, könntest Du mit kleinen Gehversuchen Dich auf die Ursachensuche für ihre Distanzsuche machen (Briefe schreiben, Treffen ohne Enkelkinder auf neutralem Boden vereinbaren). Und wenn es nach und nach eine Annäherung für Euch beide gibt, dann vielleicht darfst Du auch ihre Kinder sehen. Und ganz im Stillen kannst Du Dich über Deine Enkelkinder freuen.
Mit Grüßen
Reni
welches Verhältnis haben Dein Mann & Du zu Eurem
Schwiegersohn? Habt Ihr mal versucht, den darauf anzusprechen?
Hallo, Diana,
das fiel mir in diesem Thread auch auf: Es wird von Hildegard von ihrer Tochter, von ihrem Mann und von den Enkeln gesprochen. Nicht ein Wort, nicht einmal eine Andeutung, konnte ich über den Schwiegersohn lesen.
Wie ist und wie war Hildegards Verhältnis zu ihrem Schwiegersohn? War sie mit der Wahl ihrer Tochter einverstanden oder hat sie sie abgelehnt und dies evtl. deutlich gemacht?
Irgendwo im Verhältnis der Personen zueinander muss doch der Knackpunkt liegen. Auch die als „plötzlich“ empfundene Änderung des Verhaltens der Tochter gibt zu denken. Ohne ein einschneidendes Ereignis ändert sich ein als harmonisch beschriebenes Verhältnis nicht völlig ohne Erklärung zur völligen Verweigerung.
Auch die Beschreibung der Mutter-Tochter-Beziehung als „Freundinnen“ würde ich hinterfragen wollen. Denn diese Beschreibung ist nach meinen Beobachtungen zwischen Mutter und Tochter eher ungewöhnlich.
Gruß
Eckard
Hallo Reni,
ich habe Deinen Artikel sehr genau gelesen. Ich wollte nochmal kurz auf Deine Zeilen antworten. Wie Du schon sagst, entsteht der Eindruck, dass irgendetwas zwischen mir und meiner Tochter vorgefallen sein muss. Wenn es so scheint, dass mir nur meine Enkelkinder wichtig sind und nicht meine Tochter, so habe ich das wohl falsch dargestellt. Selbstverständlich steht und hat meine Tochter für mich immer die erste Priorität. Alle Versuche, einmal mit ihr zu reden, mich mit ihr zu verabreden, ich habe sie schon um Verzeichung gebeten obwohl ich nicht weiß wofür ich mich entschuldigt habe, ich stimme allem zu was ich hier so erfahre, aber es ist alles versucht worden. Ich kann nur nicht gut akzeptieren, das meine Tochter plötzlich aus heiterem Himmel mich so ignoriert. Ich möchte mich nicht in ihre Familie einmischen, oder sie bevormunden etc., nein ich möchte gerne mit meiner Tochter sprechen und meine Enkelkinder wenigstens mal kennenlernen. Ist das zuviel verlangt. Psychologen, Ärzte, Priester etc. sind alle der Meinung, dass es für die Entwicklung der Enkelkinder von grosser Wichtigkeit ist, Kontakt zu ihren Großeltern zu haben. Man kann doch nicht einfach so loslassen. Ich weiß nicht so genau wie ich das machen soll. Selbstverständlich ist meine Tochter nicht mein Eigentum. Aber, auch wenn sie keinen Kontakt zu mir möchte, möchte ich doch gerne den Grund der Ablehnung kennenlernen. Das ist mir schon wichtig.
Gruss
Hildegard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]