Hallo Manuel,
Vieleicht versteh ich es ja falsch - aber zum „Muttersein“
finde ich - gehoert nicht das Kind dann wieder abzuschieben
sagen wir es mal so:
‚Ja, Du verstehst es falsch‘
Gandalf
Hallo Manuel,
Vieleicht versteh ich es ja falsch - aber zum „Muttersein“
finde ich - gehoert nicht das Kind dann wieder abzuschieben
sagen wir es mal so:
‚Ja, Du verstehst es falsch‘
Gandalf
Hallo Anke,
hier ist der beliebte Elterntest. Viel Spass beim Schmökern:
Der Elterntest oder wie man herausfindet, ob man bereit für Kinder ist.
DRECK-TEST Beschmiere das Sofa und die Vorhänge mit Nutella. Lege ein Fischstäbchen hinter das Sofa und lass es den ganzen Sommer dort.
SPIELZEUG-TEST Besorge dir eine 150l Kiste mit Lego Steinen. (Ersatzweise tun es auch Heftzwecken oder Schrauben). Laß einen Freund oder Freundin die Legos in der ganzen Wohnung verteilen. Verbinde nun die Augen und versuche barfuß in die Küche oder das Bad zu gelangen ohne dabei einen einzigen Laut von dir zu geben: Du könntest schließlich das Kind wecken.
LEBENSMITTELGESCHÄFT-TEST Leihe dir 1 oder 2 kleine Tiere (Ziegen sind in diesem Fall besonders zu empfehlen) und nehme sie zu deinem nächsten Einkauf mit. Behalte sie die ganze Zeit im Auge und bezahle alles, was sie essen oder kaputt machen.
ANZIEH-TEST Besorge dir einen großen lebendigen Tintenfisch. Versuche diesen in ein kleines Einkaufsnetz zu stecken und stelle sicher, daß du auch wirklich alle Arme im Netz verstaust.
FÜTTER-TEST Besorge dir eine große Plastiktasse. Fülle sie bis zur Hälfte mit Wasser. Befestige diese mit einem Band an der Decke und lasse sie hin und her schwingen. Versuche nun Löffelweise matschige Cornflakes in die Tasse zu befördern indem du vorgibst ein Flugzeug zu sein. Jetzt verteile den Inhalt der Tasse auf dem Fußboden. Bleibe gelassen!!!
NACHT-TEST
Beretit dich folgendermaßen vor: Fülle einen Kissenbezug mit 3-4 Kilo feuchtem Sand.
Um 18 Uhr beginne mit dem Kissenbezug durch die Wohnung zu laufen, wobei du ihn permanent hin und her wiegst.
Tue die bis ca.21 Uhr. Lege den Kissenbezug jetzt ins Bett und stelle deinen Wecker auf 2 Uhr Nachts.
Wenn er klingelt stehe sofort auf und trage den Bezug wieder für eine Stunde durch die Wohnung, singe diesmal einige Schlaflieder dabei.
Stelle den Wecker auf 5 Uhr und wiederhohle alles. Versuch dich an noch mehr Schlaflieder zu erinnern.
Stelle den Wecker auf 7 Uhr, stehe auf und bereite das Frühstück vor.
Wiederhohle das ganze Nacht für Nacht, mindestens 1 Jahr lang.
Bleibe tapfer!
BASTELTEST für Kindergarten und Grundschule: Nehme einen Eierkarton. Nehme eine Schere und Wassermalfarben und verwandle den Eierkarton in ein Krokodil. Nun verwandle eine Toilettenpapierrolle in eine attraktive Weihnachtskerze. Jetzt versuche nur aus Tesafilm und Zellophanfolie eine exakte Kopie des Eifelturms herzustellen. Herzlichen Glückwunsch.
AUTO-TEST Verkaufe dein Auto und kaufe statt dessen einen Renault Kangoo. Jetzt nehme ein Schokoladeneis und platziere es im Handschuhfach. Lasse es dort. Nehme ein 10 Cent Stück und stecke es in den Kassettenspieler. Zerkrümele den Inhalt einer Packung Butterkekse auf dem Rücksitz. Zerkratze die Türen des Autos mit einer Gartenharke.
KÖRPERLICHE EIGNUNG (für Frauen) Nehme einen großen Sack voller Bohnen und platziere ihn vor deinem Bauch. Laß den Sack für 9 Monate da. Jetzt entferne die Bohnen, lass aber den Sack hängen wo er ist.
FINANZIELLE EIGNUNG (für Männer) Gehe zur Bank und richte einen Dauerauftrag ein. Laß dein Gehalt für die nächsten 20 Jahre in gleichen Teilen auf die Konten von Drogerie, Spielzeuggeschäft, Lebensmittelgeschäft und mindestens 10 Vereinen überweisen.
ABSCHLUß TEST Finde ein Pärchen, das schon ein Kind hat. Gebe ihnen gute Ratschläge zu Themen wie Disziplin, Geduld, Toleranz, Töpfchen-Training und Tischmanieren. Mache möglichst viele gute Verbesserungsvorschläge. Betone, wie wichtig eine konsequente Erziehung ist.
Genieße das Experiment, es ist das letzte Mal, daß du all diese guten Antworten parat hast.
Vermutlich ist es auch das letzte Mal das du dieses Pärchen siehst.
Das ist das Ende dieses Tests.
Wenn du ihn bestanden hast- viel Spass bei der Kinderherstellung.
Seid ihr bereit für Kinder?
Hallo Jolly,
Vieleicht versteh ich es ja falsch - aber zum „Muttersein“
finde ich - gehoert nicht das Kind dann wieder abzuschiebenWieso abschieben? Betreuen lassen klingt schon besser.
Klar, klingt besser und beruhigt auch das Gewissen besser.
Was der Realität besser entspricht, mag jeder für sich
entscheiden…
richtig. IMHO ist Betreuung nicht gleichzusetzen mit Abschiebung. Du magst das anders sehen. Das ist dein gutes Recht.
Und zu
einem glücklichen Kind gehört in erster Linie eine glückliche,
ausgeglichene, zufriedene und selbstverwirklichte Mutter. Wenn
dieser Zustand nicht allein durch Hausarbeit erreicht werden
kann, geht die Mama halt arbeiten. Warum auch nicht?Mama ist nicht glücklich mit Kind? Warum hat Mama dann Kind
bekommen?
Verdreh mir doch bitte nicht die Worte im Mund. Mama ist sehr wohl glücklich mit dem Kind, ihr fällt aber bei 24 h zu Hause die Decke auf den Kopf, weil ihr die intellektuelle Herausforderung und die Teamarbeit fehlen. Warum muss sich Mama auf eben diese Mutterrolle reduzieren, wenn sie auch noch andere Seiten an sich hat, die ihr Spaß machen? Oder soll sie alle anderen Interessen komplett aufgeben, nur, weil eine Rolle (die Mutterrolle) dazukommt?
Ich vermute mal, dass auch eine berufstätige Mutter nach der
Arbeit noch Hausarbeit machen muss, ausser Papa hat Elternzeit
genommen.
Erstens muss es imho nicht blitzblanksauber aussehen zu Hause (und das sehe ich bei meiner nun berufstätigen Schwägerin so: dann sieht es halt unter der Woche etwas chaotisch aus in der Wohnung, na und? Wen stört’s?)
Zweitens verdient man ja insgesamt mehr, wenn beide arbeiten, somit sollte es möglich sein, für ein- bis zweimal die Woche eine Haushaltshilfe einzustellen.
Drittens kann ihr der berufstätige Papa ja auch mal unter die Arme greifen. Sie ist doch nicht allein für die Hausarbeit zuständig, auch er macht Dreck!
Viele Frauen reden deshalb ja auch von einer
Doppelbelastung.
Das ist richtig. Und das liegt daran, dass traditionell die Frau komplett die Rolle der Mutter und der Haushälterin übernehmen muss. Will sie noch arbeiten gehen, so ist es ihre Entscheidung, aber ihre „Hauptrollen“ muss sie weiterhin im Alleingang erfüllen. Nun leben wir aber hoffentlich in einem Zeitalter fortschreitender Emanzipation, in der auch die Männer mal den Teppich saugen können.
Es ist schön, wenn du glaubst, Mama kommt
täglich freudestrahlend und selbstverwirklicht nach Hause, ich
halte es für realitätsfern.
Ich auch. Aber für mindestens genauso realitätsfremd halte ich die Vorstellung, dass eine Mama nach einem weiteren „Arbeitstag“ als Haushälterin freudestrahlend erscheint und sich selbstverwirklicht fühlt. Das mag für einige Frauen zutreffen, für einige andere trifft die von dir angezweifelte Aussage zu. Letztlich muss jede Familie (! nicht „jede Frau“!) ihre eigene „Mischung“ finden, um Überforderung der Ehepartner zu vermeiden, beiden die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung zu geben und gleichzeitig auch das Kind optimal zu versorgen. Manche bleiben lieber zu Hause, andere arbeiten Teilzeit, wieder andere Vollzeit. Das sei jedem/jeder selbst überlassen. ABER: Die Möglichkeiten für eine freie Wahl müssen geschaffen werden!
Ich halte es übrigens nicht nur für falsch, sondern gar für gefährlich, Müttern ein schlechtes Gewissen einzureden, weil sie (Vollzeit) arbeiten. Du hast keinen Einblick in die Familienstruktur, du kennst das individuelle Kind mit seinen Bedürfnissen nicht, du kennst die Betreuungsstätte nicht, du weißt nicht, wieviel Zeit die Eltern mit ihren Kindern verbringen und - noch wichtiger - WIE diese Zeit genutzt wird, du weißt nicht, welche Atmosphäre in der Familie herrscht (eine ständig rumnörgelnde und unzufriedene Mutter ist vielleicht auch nicht die beste Erziehungsinstanz…) und, und und. Du weißt eigentlich gar nichts, um über eine konkrete Familie urteilen zu können. Und genau darum geht es, denn Pauschalurteile helfen nicht. Und mit dem schlechten Gewissen kannst du liebevolle, glückliche Familienstrukturen zerstören (wenn denn deine Meinung für so wichtig gehalten wird).
Zu einem glücklichen Kind gehör in allererster Linie eine
Mutter, die auch da ist, die das Kind und ihre Bedürfnisse
ernst nimmt (siehe Post von pendragon).
Ja, und? Wer sagt denn, dass die Mutter sich nicht mit dem Kind beschäftigt und seine Bedürfnisse nicht ernst nimmt?
Da hilft keine
Betreuerin oder Aufsicht,
Das hast du richtig erkannt, dass Kinderbetreuungseinrichtungen nicht die Elternfunktion übernehmen (das ginge auch gar nicht), sondern eine zusätzliche Entwicklungsmöglichkeit für das Kind schaffen sollen.
selbst Papa ist da oft abgemeldet.
Wieso?
Und wer sich bei seine eigenen Kinder nicht verwirklichen
kann, nun ja, hätte sich wohl vorher seine Prioritäten
überlegen sollen.
Ganz ehrlich, so langsam geht mir diese Reduzierung der Frau auf die Mutterrolle auf den Keks. Ja, Frauen haben auch intellektuelle Ansprüche, arbeiten gerne mit netten Kollegen zusammen und können dennoch (oder gerade deswegen!) gute Mütter sein! Das eine schließt das andere doch nicht aus! Und ja, ich könnte mich weder NUR durch Kinder NOCH nur durch Karriere selbstverwirklichen: Zu meiner Vorstellung eines glücklichen Lebens gehört eine intakte Familie und ein interessanter Beruf.
Gruß,
Anja
Hallo Heike,
so langsam habe ich eh den Eindruck, dass Omas heutzutage in vielen Dingen progressiver sind als der durchschnittliche Bürger der „aktuell vorherrschenden“ Generation. 
Liebe Grüße,
Anja
Hey,
nun lass dir doch hier nicht irgendwas einreden.
DU bist die Mutter und nur DU weißt am besten, was für dich und für das Kind gut ist!
Ich finde daran, ob eine Mutter arbeiten geht oder nicht, kann man ÜBERHAUPT nicht ablesen, ob sie eine „gute“ Mutter (was ist das überhaupt? alles verdammt subjektiv!) ist. Es kommt immer auf die individuelle Situation an.
Es ist also an DIR, den optimalen Weg für eure ganz individuelle Familiensituation zu finden, und nicht an den Postern dieses Forums.
Liebe Grüße,
Anja
MUARGH! Gandalf!
lass es -
Danke!
Bitte!
Gruss
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Hallo Anja,
ja, ich könnte mich weder NUR durch Kinder NOCH nur durch
Karriere selbstverwirklichen:
Zu meiner Vorstellung eines
glücklichen Lebens gehört eine intakte Familie und ein
interessanter Beruf.
Zu DEINER Vorstellung - hm! Achso!
Gruss Manuel!
Hallo Jolly,
Du sagts es selbst, diese Diskussion kann man in beide Richtungen führen. Die Frage ist nur, warum es in Deutschland allgemein anerkannt und gefördert wird, dass sich ein Elternteil, zumeist die Mutter, jahrelang um ihr Kind kümmert und dabei zu Hause bleibt. Anders herum wird aber die Meinung tausender anderer Frauen und Männer, man könne Kinder und Beruf bei ausreichender Unterstützung durch den Staat und die Gesellschaft unter einen Hut bringen, weniger bis gar nicht unterstützt.
Da mag es Frankreich und Kroatien als tolle Beispiele für tolle Modelle geben - Fakt ist doch, dass jede Familie in einem so demokratischen Staat wie Deutschland selbst darüber entscheiden sollte, welche sie für sich als richtig erachtet. Dafür wäre es hilfreich, nicht immer mit Kommentaren zu kommen, die einer Seite ihre Berechtigungsgrundlage entziehen.
Die Frage ist doch: Wann ist der richtige Zeitpunkt, um frühestens wieder arbeiten zu gehen (16 Wochen, 7 Monate, ein Jahr)? Und wann ist der späteste Zeitpunkt, wann man loslassen sollte (ein Jahr, drei Jahre, achtzehn Jahre)? Das muss doch jeder für sich und seine individuelle Sitaution selbst entscheiden können!
Ich sage heute auch, dass ich nach spätestens einem Jahr wieder arbeiten gehen würde, weil Hausarbeit keine vollwertige Tätigkeit FÜR MICH darstellt - sie lastet mich nicht aus! Wenn andere ihre Selbstverwirklichung darin sehen, will ich ihnen das doch gar nicht vergönnen!
Aber ich weiß heute nicht, ob vielleicht doch was dazwischen kommt - das Kind krank ist oder was weiß ich. Deshalb müssen in Eltern einfach alle Wege offen stehen.
Schau dir doch mal die Vika von woknap an. Siehst du, was diese Frau bisher geschafft hat? Soll sie alles, wofür sie gekämpft hat, aufgeben, vielleicht für immer? Soll sie all ihre Träume, die sie noch hat (und da stehen eine ganze Menge drin) loslassen, weil sie jetzt Mutter ist und damit keiner anderen Tätigkeit mehr nachgehen darf?!
Mich machen solche Aussagen echt wütend und sprachlos.
Grüße,
die Lidscha
Hallo Manuel,
ja, ich könnte mich weder NUR durch Kinder NOCH nur durch
Karriere selbstverwirklichen:Zu meiner Vorstellung eines
glücklichen Lebens gehört eine intakte Familie und ein
interessanter Beruf.Zu DEINER Vorstellung - hm! Achso!
und zu DEINER Vorstellung gehört ja wohl die Frau, die Dir für berufliche Aktivitäten den Rücken freihält.
Karin
PS: Für die Einmischung möchte ich mich jetzt ausdrücklich nur bei Anja entschuldigen.
Die Frage ist doch: Wann ist der richtige Zeitpunkt, um
frühestens wieder arbeiten zu gehen (16 Wochen, 7 Monate, ein
Jahr)? Und wann ist der späteste Zeitpunkt, wann man loslassen
sollte (ein Jahr, drei Jahre, achtzehn Jahre)? Das muss doch
jeder für sich und seine individuelle Sitaution selbst
entscheiden können!
Kann man doch. Man hat auch die Freiheit zu entscheiden, keine Kinder zu bekommen, wenn die einem bei der Selbstverwirklichung stören.
Kinder werden groß, müssen mit sechs in die Schule, davor ab drei, inzwischen sogar noch früher, können sie ja ganztägig in Kindergärten plaziert werden. Ja, ich weiss, es gibt nicht genügend. Und Geld kostets auch. Die ersten Jahre aber sind sie von den Eltern abhängig, sorry, dafür können wir Männer auch nix. Die Einstellung des Partners zur Kindererziehung wird hoffentlich vorm Kinderkriegen abgeklärt.
Ich sage heute auch, dass ich nach spätestens einem Jahr
wieder arbeiten gehen würde, weil Hausarbeit keine vollwertige
Tätigkeit FÜR MICH darstellt - sie lastet mich nicht aus! Wenn
andere ihre Selbstverwirklichung darin sehen, will ich ihnen
das doch gar nicht vergönnen!
Ähm, ich nehme an, das ist ein Vertipper…
Wie ich bereits mehrfach gesagt habe, muss man natürlich immer die individuelle Situation sehen. Sind Vater oder Mutter bereit, sich um das Kind von Geburt an zu kümmern, gibts kein Problem. Wollen beide sich selbst verwirklichen und arbeiten oder sonst was, sollte man eben den Kinderwunsch nochmal überdenken und entscheiden, was einem wichtiger ist.
Schau dir doch mal die Vika von woknap an. Siehst du, was
diese Frau bisher geschafft hat? Soll sie alles, wofür sie
gekämpft hat, aufgeben, vielleicht für immer? Soll sie all
ihre Träume, die sie noch hat (und da stehen eine ganze Menge
drin) loslassen, weil sie jetzt Mutter ist und damit keiner
anderen Tätigkeit mehr nachgehen darf?!
Naja, sorry, aber irgendwie muss man schon auch mal Prioritäten setzen. Wenn sich manche eben denken: „So, jetzt setz ich mal ein Kind in die Welt und danach studiere ich, da soll Oma drauf aufpassen und dann geh ich den ganzen Tag arbeiten, da wird sich dann schon ne Tagesmutter finden…“ muss ich mit dem Kopf schütteln. Ein Kind läuft nun mal nicht nebenher. Das war jetzt nicht auf woknap bezogen.
Ich sehe in ihrer Vika nicht, ob sie einen Partner hat, der sich um das Kind kümmert. Ich sehe nicht ihre persönlichen Lebensumstände. Ich sehe darin auch nicht, dass sie gezwungen wurde, ein Kind zu bekommen. Ich sehe auch nicht, ob sie sich Gedanken über den Zeitpunkt gemacht hat. Ein Kind in die Welt zu setzen bedeutet nun mal eine Verantwortung zu übernehmen. Sich dieser Verantwortung zu entziehen, wenn das Kind noch nicht mal laufen kann, zeugt nicht gerade von Verantwortungsbewusstsein. Wenn ihr klar war, dass ihr die berufliche Laufbahn wichtiger ist, warum musste dann das Kind sein? OK, Unfälle passieren…
Mich machen solche Aussagen echt wütend und sprachlos.
Mich macht die Leichtfertigkeit sprachlos, mit der manche Menschen Kinder bekommen und sich dann auf den Staat und die Gesellschaft verlassen, die sogar wütend werden, wenn man ihnen ihre Kinder nicht abnimmt. Ich spreche hier nicht von Frauen sondern absichtlich von Menschen, da ja meistens zwei dazugehören…
Ganz ehrlich sehe ich das Problem bei einigen „emanzipierten“ Frauen, dass sie eine grenzenlose Freiheit wollen, alles zu entscheiden und ja nicht eingeschränkt zu werden. Diese Freiheit gibt es nicht, auch nicht für Männer. Jede Entscheidung hat ihre Konsequenzen. Ab und zu gibt es nun mal nur ein entweder oder. Aber das wird dann nicht gesehen, da geht man einmal mit der Emanzipationskeule drüber und dann muss ruhe sein.
Nur zur Info: Meine Frau „verwirklicht“ sich auch selbst, aber zu Zeiten, an denen ich dann für die Kinder da bin. Das ist für sie unbedingte Voraussetzung. Wir haben uns für die Kinder entschieden. Mit allen Konsequenzen. Und mit den entsprechenden Prioritäten.
mfg
Jolly
Hallo,
Ich möchte nicht von ALG II leben.
Mir wird damit abgesprochen, nicht alles für mein Kind zu
geben.Ihr glaubt gar nicht, was ihr mit solchen Aussagen auslöst.
Ich kenne das selber aus Erfahrung sehr gut: Als alleinerziehende Mutter habe ich Elektrotechnik studiert, das wurde noch recht gut und wohlwollend betrachtet.
Als ich dann aber unverschämterweise ganztags in meinem Beruf arbeitete, wurde mir doch von einigen anderen Müttern bedeutet, dass ich doch nicht so geldgierig sein solle, ein Halbtagsjob müsse doch auch reichen.
Mein Kommentar dazu war: Habt ihr schon mal durchgerechnet, wie ihr hier in München über die Runden kommt, wenn {name_des_mannes} nur halbtags arbeitet?
Kurzes Schweigen, dann: „Aber Du kriegst doch Unterhalt?“ Antwort: „Von wem denn als Nichtverheiratete? Außerdem möchte ich von einem Mann, mit dem ich so auseinander geraten bin wie mit dem Vater meiner Tochter keinen Pfennig haben!“
Und als nächstes: Ich kannte einige Kinder, die glücklich sein konnten, dass ihre Mütter gearbeitet haben. In den Kindergarten bzw. Schule und Hort wurden sie noch gelassen, aber wenn Muttern zuhause war, durften sie überhaupt nicht mehr raus, zu keinem Kindergeburtstag, nichts. Dabei ist es unerheblich, ob diese Mütter von Haus aus ein Problem mit Loslassen hatten, oder ob ihnen jemand erfolgreich so ein schlechtes Gewissen eingeredet hatte, dass sie glaubten, zwanghaft in ihrer Freizeit ihr Kind um sich haben zu müssen.
Gruß, Karin
Hallo Kuhmax,
tja wie schon Nuhr immer sagte … egal
Ich erklaere es dir kurz!
und zu DEINER Vorstellung gehört ja wohl die Frau, die Dir für
berufliche Aktivitäten den Rücken freihält.
da ich in einer Familie lebe, gibt es in diesem Punkt kein MEIN!
Denn WIR sind GEMEINSAM eine Familie in welcher solche Sachen eben MITEINANDER vereinbart werden.
Gruss Manuel!
Karin
PS: Für die Einmischung möchte ich mich jetzt ausdrücklich nur
bei Anja entschuldigen.
Entweder - oder - Diskussion
Hallo! (
Hi,
und zu DEINER Vorstellung gehört ja wohl die Frau, die Dir für
berufliche Aktivitäten den Rücken freihält.da ich in einer Familie lebe, gibt es in diesem Punkt kein
MEIN!
doch, natürlich, oder würdest du mit einer Frau Kinder kriegen, die darauf bestehen würde, dass ihr beide Teilzeit arbeitet? Willst du uns hier weismachen, du hättest keine eigene Meinung zu dem Thema? Das stellt sich hier aber anders dar.
Denn WIR sind GEMEINSAM eine Familie in welcher solche Sachen
eben MITEINANDER vereinbart werden.
Korrekt. Ich für mich denke zu wissen, was ich brauche, um glücklich zu werden. Und ich hoffe auch, dass mein zukünftiger Mann ebenfalls ein mündiger Mensch mit einer eigenen Meinung ist, der mir dennoch seine Ansichten nicht vorschreiben wird. Meine Einstellung ist die: Entweder wir arbeiten beide Vollzeit oder ich arbeite Vollzeit und er bleibt meinetwegen zu Hause. Mir ist beides Recht, ich sehe in jeder Konstellation sowohl Vor- als auch Nachteile. Mit einem Mann, der partout auf der traditionellen Rollenverteilung bestehen würde, könnte ich nicht zusammen sein. Punkt.
Gruß,
Anja
Hallo Karin,
danke für deine hilfreiche Einmischung. 
Liebe Grüße,
Anja
Hallo Karin, hallo Leute
Ich schildere kurz mein Leben.
Mein Freund lebt in einer anderen Stadt, ist selbständig und hat Schulden. Er und ich wollten das Kind. Der Motor war ich (bin über 30, ich möchte mindestens 2 Kinder).
Ich wollte das Kind jetzt und mit DIESEM Mann. Kann nicht warten, bis er in 2-3 Jahren schuldenfrei ist.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich bei anderen Umständen länger als jetzt zu Hause geblieben wäre!
Ich finde es für Kinder nicht optimal, wenn sie in einer 1:1- Betreuung über 3 Jahre aufwachsen. Nur Kinder starren einander an und spielen auf gleicher Ebene miteinander. Einmal Krabbelgruppe in der Woche ist zu wenig.
Den Rahmen für das gemeinsame Spielen schafft in unserem Fall die Krippe. Die Erzieher singen mit den Kindern Lieder, basteln… und was sonst noch dazu gehört. Die Krippe ist in der Hinsicht transparenter als eine Tagesmutter (es gibt auch sehr gute Tagesmütter!), das es mehrere Betreuer und Gruppen sowie eine Wandzeitung über den Tag gibt. Und man kann die Erzieher auch befragen. Ich erwarte weder von einer Tagesmutter noch von den Erziehern, dass sie mein Kind lieben. Dafür bin ich zuständig.
Da ich auf Baustellen im Umland tätig bin, kann ich nicht halbtags arbeiten. Das würde nichts bringen, da sich die Fahrten nicht lohnen würde. Also muss ich das so hinnehmen. Im Herbst brauche ich auch nicht bei meinem Arbeitgeber um eine Weiterbeschäftigung bitten, denn die Baustellen sind dann bald abgeschlossen.
Meine Eltern arbeiteten, als meine Schwester und ich klein waren, 45 Stunden/ Wo (meine Mutter etwas weniger), brachten uns mit der S-Bahn zur Krippe, d.h. wir waren den ganzen Tag außer Haus.
Das war in der DDR oft Normalität. Allergien habe ich im Übrigen wie viele, die auf dem Dorf groß geworden sind oder in der Krippe waren, keine.
Mein Freund ist Bayer und auch er musste zwangsweise seine konservativen Ansichten über Bord werfen. Sonst gäbe es die Beziehung nicht. Dass die Frau (außer Haus) arbeitet, ist fest in meinem Selbstverständnis vom Leben verankert. Hier könnte der Partner/ Partnerin auch noch so viel Geld verdienen, ich werde immer arbeiten und kann für mich und mein Kind allein sorgen. Damit das in Zukunft auch gesichert ist, werde ich immer offen für Weiterbildungsmöglichkeiten sein.
Es wird sehr schwer, sein Kind 4 Tage in der Woche kaum zu sehen. Man muss hier keine Frau verdächtigen, sie liebe ihr Kind weniger.
In mir ist auch ein verdammter Neid auf die Frauen, die sich einbilden, nicht loslassen zu können. Der Neid führt aber nicht dazu, dass ich nicht arbeiten gehen.
Zudem will ich 2 Kinder… Ich habe 8 Jahre für meine Ausbildung gebraucht. 4 Jahre Studium, 1 Jahr Vorpraktium (ein Muss für das Studium), 3 Jahre Lehre. Das kann nicht für die Katz sein.
Auch mein Kleini ist irgendwann aus dem Haus und geht seiner Wege. Die Diskussionen über Renteneinstiegsalter ist jedem bekannt.
Alles Gute Karin und danke auch für den Zuspruch und den Meinunge von anderen!
Ich klinke mich jetzt aus der Diskussion aus. Habe genug Leute in meiner Umgebung, die andere als ich denken. Meine missionarischen Ambitionen sind wenig ausgeprägt.
Zudem kostet es Zeit.
Eine andere Diskussion wäre noch, ob Mütter, die zu Hause sind, ihre Kinder genug fördern. Kann mich an ein Mächen an der Klasse erinnern, die keine Rolle vorwärts machen wollte, da ihr eingeredet worden ist (Mutter), dass ihr das Genick bricht. Naja.
Grüsse!
Hallo Jolly,
Naja, sorry, aber irgendwie muss man schon auch mal
Prioritäten setzen. Wenn sich manche eben denken: „So, jetzt
setz ich mal ein Kind in die Welt und danach studiere ich, da
soll Oma drauf aufpassen und dann geh ich den ganzen Tag
arbeiten, da wird sich dann schon ne Tagesmutter finden…“
mit genau dieser Konstellation sind ich und mein Bruder aufgewachsen (na ja, statt Tagesmutter Oma und KiGa) und sind beide glücklich und zufrieden.
Dank meinem Vater konnte ich mit drei lesen, habe auf mein explizites Verlangen mit 5 Jahren angefangen, Englisch zu lernen, habe zwischendurch eine Klasse übersprungen und den fehlenden Stoff innerhalb der Sommerferien komplett mit meinem Vater nachgeholt. Ich habe mein Abitur hier - in einem fremden Land - gemacht, die Sprache erlernt, ein gutes Abitur an einem spezialisierten Gymnasium abgelegt und einen von 45 Studienplätzen unter 500 Bewerbern bekommen. Ich bin glücklich und zufrieden mit meinem Leben. Und das alles haben meine Eltern geschafft, obwohl sie beide Vollzeit gearbeitet haben (zumindest bis zu unserem Umzug hierher, aber da war ich auch schon 10).
Mein Bruder hat dort die Schule mit einem 1,0-Schnitt beendet, angefangen zu studieren, hier sein Studium beendet und eine verantwortungsvolle, gut bezahlte Stelle in einem international tätigen Konzern bekommen. Er ist komplett mit Vollzeit arbeitenden Eltern aufgewachsen (bzw. am Anfang studierenden: Da hat Oma zwecks Stillen den Kleinen extra an die Uni zu meiner Mutter gebracht oder die Milch wurde abgepumpt).
Wir hatten beide von klein an das Vorbild von emanzipierten, arbeitenden Akademikerkindern, die uns sehr viel Liebe und wertvolle Zeit geschenkt haben. IMHO hat sich dieses Modell bewährt und ich würde in meinem zukünftigen Familienleben gern darauf zurückgreifen. (natürlich kann es passieren, dass ein krankes Kind geboren wird, dann geht es wirklich nicht, dass beide Eltern Vollzeit tätig sind, aber das wäre ein Ausnahmefall)
Ansonsten stimme ich Lidschas Ausführungen komplett zu. Eine Notwendigkeit für ein Entweder-Oder gibt es nicht. Manche Eltern fühlen sich mit dem einen Modell wohler, andere mit dem anderen. Das ist eine äußerst individuelle Frage und dabei gibt es kein „besser“ oder „schlechter“. Man kann nicht alle Familien über einen Kamm scheren und seine eigene Lösung als die einzig richtige darstellen. Das heißt, man kann das schon (das tust du hier ja auch), aber ich halte das für zu pauschal und zu undifferenziert.
Gruß,
Anja
@ karin… eins noch
Habe ich vergessen: Das mit deiner Studienrichtung… Wahnsinn!
Dachte der Frauenanteil liegt hier bei 0%. Aber es gibt wohl doch welche.
Grüsse!
Hallo,
bitte unterstell mir nicht das ich unmuendig bin nur weil ich in dieser Beziehung einfach nich tnur egoistisch handle sondern WIR uns darueber abgesprochen haben wie es fuer ALLE gut ist!
Denn - eine Beziehung besteht UNSERES erachtens nun mal auch aus Kompromissen!
doch, natürlich, oder würdest du mit einer Frau Kinder
kriegen, die darauf bestehen würde, dass ihr beide Teilzeit
arbeitet? Willst du uns hier weismachen, du hättest keine
eigene Meinung zu dem Thema? Das stellt sich hier aber anders
dar.
Ich habe mit einer Frau Kinder - und ich brauche ihr nichts weismachen da wir es GEMEINSAM so beschlossen haben - was genau kapierst du daran ned?
Denn WIR sind GEMEINSAM eine Familie in welcher solche Sachen
eben MITEINANDER vereinbart werden.Korrekt. Ich für mich denke zu wissen, was ich brauche, um
glücklich zu werden. Und ich hoffe auch, dass mein zukünftiger
Mann ebenfalls ein mündiger Mensch mit einer eigenen Meinung
ist, der mir dennoch seine Ansichten nicht vorschreiben wird.
Meine Einstellung ist die: Entweder wir arbeiten beide
Vollzeit oder ich arbeite Vollzeit und er bleibt meinetwegen
zu Hause. Mir ist beides Recht, ich sehe in jeder
Konstellation sowohl Vor- als auch Nachteile. Mit einem Mann,
der partout auf der traditionellen Rollenverteilung bestehen
würde, könnte ich nicht zusammen sein. Punkt.Gruß,
Anja
Also was das mit traditioneller Rollenverteilung zu tun hat frag ich mich echt!
Wieso nimmst DU dir das Recht raus in einer Beziehung sowas elemantares schon VORHER zu entscheiden!
Und du meinst ned das das was du machst ned das selbe in Gruen is?
Aber - vergiss es - is deine Sache!
Gruss
p. s. das sind altmodische Vorstellung die Du hast! Denks mal drueber nach! oder lass es is mir auch egal!
Jetzt hab ichs grad gesehen - du bist ja schon 20!
Hm !
Gruss Manuel!
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