„Viele Frauen“, die Du kennst, erzählen Dir, dass ihnen Männer erzählen, dass diese das Gefühl haben, nicht mehr wagen zu dürfen, sie (die vielen Frauen, die Du kennst) sachlich zu kritisieren, weil sie (die Männer) sich dann dem Vorwurf (durch wen?) der Diskriminierung ausgesetzt sehen (oder glauben, diesem ausgesetzt zu werden?). Wie nennt man so etwas? Anekdotisches Konditional III?
Das ist ja nicht einmal ein Hauch eines möglichen Anscheinsbeweises. Und was willst Du uns überhaupt damit sagen? Dass sich Frauen zu viel über Diskriminierung beklagen und das unbegründet? Ja, es mag sein, dass manche Frauen überempfindlich sind. Aber die Lösung kann doch nicht sein, dass Frauen sich nicht zu Wort melden, wenn sie sich diskriminiert, bedrängt oder belästigt fühlen.
Du verbreitest doch genau die gleiche Technik, die Männer insbesondere in Machtpositionen verwenden, um Ängste, Beschwerden und Proteste von Frauen abzutun: „Ach, die soll sich mal nicht so anstellen. So ein bisschen freundschaftliches Begrabbeln unter Kollegen ist doch nichts schlimmes. Die soll das mal als Kompliment verstehen.“
Und auch, wenn ich es nun zum dritten Male erwähne:
Diese „Argumentation“ lädt ein erhebliches Maß an Schuld an Diskriminierungen und verbaler oder körperlicher sexualisierter Gewalt auf dem Opfer ab. Opfer, die ohnehin schon stark unter Selbstbeschuldigung leiden.
Übergriffe sind immer nur Schuld des Täters. Kein Verhalten und auch kein unterlassenes Verhalten des Opfers reduziert die Schuld des Täters und es ist völlig daneben, zu behaupten, man müsse als Frau einfach mal auf den Tisch hauen und der Spuk sei vorbei und das aus mehreren Gründen.
Es liegt nicht im Wesen jedes Menschen, sich verbal gegen einen stärkeren und oft auch höhergestellten Dritten aufzulehnen.
Nicht jeder Mann lässt sich von einem „starken Spruch“ von seinem Tun abhalten. Im Gegenteil: es gibt durchaus Männer, die sich von einem solchen Auftreten angestachelt fühlen oder aufgrund der ihnen zugeführten Blamage auf Rache sinnen und es dann nicht mehr nur bei einem sexistischen Spruch belassen.
Es mag im Arbeitsumfeld so sein, dass die Sache bei verbalen Aussetzern endet. Es gibt ganz andere Situationen, in denen man mit einem „starken Spruch“ noch viel schlimmeres auslöst.
Verstehe mich nicht falsch: ich bin ganz sicher nicht der Gefahr ausgesetzt, dass mir Deine Lebensweisheit schadet, aber ich kann - auch bzw. insbesondere als Vater von zwei Töchtern - nicht verstehen, wie Du Deinen Geschlechtsgenossinen hier so einen Bärendienst erweist.
Und allgemeiner: die zunehmende Gleichberechtigung der Geschlechter ist eine große Errungenschaft unserer Zivilisation. Jede Frau muss das Recht und die Möglichkeit haben, sich zu äußern und sich an eine übergeordnete Stelle wenden zu können, wenn sie sich belästigt oder bedroht fühlt und niemand hat das Recht, Frauen vorzuschreiben, wann sie sich belästigt oder bedroht fühlen dürfen.
Ja, es gibt Fälle, in denen die Beschuldigungen zu Unrecht erhoben wurden und den Beschuldigten großen Schaden zugefügt haben. Das ist falsch und gehört aufgeklärt und richtig gestellt. Die Zahl dieser Vorfälle ist aber homöopathisch im Vergleich zur Zahl der aus Scham, Schuldgefühlen oder aus gesellschaftlichem Druck nicht gemeldeten bzw. angezeigten tatsächlichen Diskriminierungen, Belästigungen und Vergewaltigungen, denen Frauen (und natürlich, wenngleich in sehr viel geringerem Maße, auch von Männern) ausgesetzt sind.
Auch vor dem Hintergrund irritiert es mich ganz erheblich, dass Du hier Weisheiten verbreitest, die schon in den 70ern und 80ern absurd waren und heute erst recht völlig aus der Zeit gefallen sind.
Servus, “handgreifliche” Übergriffe irgendeiner Art (fängt schon mit “zufälligen" Berührungen an) habe ich nie zur Debatte gestellt. Da ist die Grenze schon weit überschritten.
Und ich habe mich nicht auf diese beschränkt. „Du hättest es selbst in der Hand gehabt, wenn Du was gesagt hättest“ ist in keinem Fall hilfreich, wenn jemand Opfer eines Übergriffs geworden ist - gleich welcher Art oder wie schwerwiegend.
Nö, aber wenn du die Verantwortung von Frauen am Holocaust verharmlost.
Es ist auch daneben, dass du als jemand, der für sexistische Kommentare bekannt ist, hier verbale Gewalt gegen Frau verharmlost („besser als Prügel“). Eigentlich sollte klar sein, dass jede Gewalt gegen Frauen ohne wenn und aber zu verurteilen ist.
Ich weiß nicht die Diskussion ist etwas abgetriftet. Ich denke das manche böswilligen Frauen ganz gerne auf den feminismus aufspringen um Ihren Männerhass zu rechtfertigen . An der Stelle bring ich ein sogar ein persönliches Beispiel an aus dem Verwandtenkreis. Da hat sich doch tatsächlich ein Verwandter nicht mehr zu helfen gewusst , weil seine Frau immer so gemein gewesen war. Das er sich daraufhin zu tote gesoffen hat. Das hat mich so geärgert, dass auch niemand aus der Familie was gesagt hat. Klar hat mit ihm dann Psychatrie und Therapie angeboten. Aber was soll man manchen mit solchen Frauen ? Nur noch Traurig das ganze.
Bis das der Tod euch scheidet.. waren vielleicht zu gläubig. Trennen wäre wohl schwierig gewesen sie hatten eine gemeinsame Pension die sie am Laufen halten mussten.
Was hat denn „gemein sein“ mit Männerhass zu tun? Wenn sie jemanden gehasst hat, dann doch höchstens ihren eigenen Mann und wenn der so eine Mischung aus Lusche und Feigling ist, dass er lieber säuft, anstatt sich zu trennen, dann kann sie da auch nur wenig für.
Beide hätten die Wahl gehabt
und keiner von beiden hat diesen, völlig normalen Weg genommen.
Nichtsdestotrotz geht es hier um ganz was anderes: auf TikTok bekommt man weder Likes noch Follower, wenn man den Leuten was von differenzierter Sichtweise, gegenseitigem Respekt und maßvollem Auftreten erzählt. TikTok ist kein Spiegel der Gesellschaft oder ansatzweise repräsentativ. Und noch besser: niemand muss dort ehrlich sein. Man kann da als das größte Arschloch auftreten und in Wirklichkeit ganz nett sein. Oder man kann eben als Männerhasserin auftreten und in Wirklichkeit in einer liebevollen und von Respekt geprägten Beziehung zu einem Mann leben.
Produziert wird, was Quote bringt. Hinzu kommt das, was ich oben schon schrieb: TikTok ist ganz extrem, was die Blasenbildung angeht. Bist Du einmal in einer Blase gefangen, bekommst Du immer mehr Videos aus dem gleichen Themenkreis zu sehen. Du bist anscheinend irgendwo falsch abgebogen und in der Männerhasser-Blase gefangen. Such mal aktiv nach Katzenvideos und „like“ die durchgängig. Irgendwann sollte sich das positiv bemerkbar machen. Auch auf Deine Realitätswahrnehmung und Deinen Gemütszustand.
Naja lusche war er ja gerade nicht er hat die zähne zusammengewissen und ist in den Freitod gegangen. Das halte ich nicht für Feige. Aber das war auch nochmal ne andere generation mit einem extremen Männlichkeitsbild, so in Sachen hilfe holen und Gefühle zeigen.
Ja kann schon sein irgendwie müssen sie sich ja luft machen. Ich finds bloß schade für die Generation Z , scheint anscheinend wirkich schwierig zu sein für die . Wenn es stimmt das es eine male lonleness Epidemig gibt. Das frauen per se nicht mehr so wirklich Beziehungen wollen bzw manche männer einfach verunsichert sind wie sie sich denn jetzt zu verhalten haben.
Das ist nicht das, was ich schrieb. Ich wollte darauf hinaus, dass Du da Videos siehst, die beliebt sein sollen, keine Dokumentationen.
Wie gesagt: das, was Du da siehst, sind nicht zwingend Videos, in denen jemand ehrlich seine Meinungen äußert. Und selbst wenn da einige „Content Creator“ ehrlich sind, ist das, was Du da siehst, nicht repräsentativ für eine ganze Generation. Was Du da siehst, ist Unterhaltung. Von einigen wenigen produziert, um zu provozieren und Aufmerksamkeit zu erregen.
wieso ? Das seh ich anderst. Sie hat Psychische Gewalt auf ihn ausgeübt, wenn man jmd die ganze Zeit runterbuttert und ihn vorführt . Das würde ich nicht einfach so abtun . Psychische Gewalt gegen Männer wird meistens nicht ernst genommen , weil es einfach viel schwerer nachzuweisen ist als körperliche Gewalt. Sie hat ihn in den Wahnsinn getrieben ist zumindest meine persönliche Meinung und da gehört schon einiges dazu.
Auch da hilft meines Erachtens Nachdenken meist. Wenn man sich nur mal mit den Begrifflichkeiten auseinandersetzt, kann man man gut zwischen Kritik und Diskriminierung unterscheiden. Die von dir erwähnten Vorwürfe scheinen von Männern geblökt zu werden, die das nicht unterscheiden können.
Aber das mit dem mangelndem Differenzierungsvermögen hatten wir ja schon. Du musst jetzt nicht jede mögliche Variante aufzählen.
Bei strukturellen Missständen auch dieser Art ist es leider so, dass das in den Köpfen drin ist als Denkmuster und viele fallen drauf rein und sind nicht mehr im Stande zu differenzieren.
Denkmuster sind mächtig und kollektive Denkmuster umso mehr, denn man muss dann nicht nur die eigenen Muster durchbrechen sondern das soziale Gefüge verfestigt diese noch.
Ein disfunktionales System ist immer bestrebt alle im System zu halten.Entwicklungen sind unerwünscht.
Darum sind die me too- Entwicklungen so wichtig, weil sie- langsam, aber doch- im Stande sind, das kollektive Denken zu erreichen.
Ja, c Punkt, aber wenn du jahrelang versucht hast, Opfer davon zu überzeugen, endlich Anzeige zu erstatten und sich zu trennen, und die echten opfer ziehen dann immer wieder ihre Anzeigen zurück, weil sie nicht wissen, wie sie ohne den Täter über die Runden kommen sollen, und “so schlimm war’s ja nicht”, wirst du irgendwann desillusioniert. Was kannst du denn machen, wenn sich echte Geschädigte -mehrfach dieselben- am Schluss doch weigern, die angebotene Hilfe anzunehmen? Sowas reibt auch die Helfer irgendwann auf. Ich glaube ann de cava kann da mitreden.
Das sind nicht dieselben. Sorgerechtsstreit und echte Misshandlung sind völlig verschieden. Die ersteren durchschaut man sehr schnell wenn man sie auf mögliche strafrechtliche Konsequenzen einer falschen Beschuldigung hinweist, nachdem sie sofort alles mögliche geschildert haben. Die echten opfer sind sehr oft sehr zurückhaltend damit, überhaupt über den Täter und die Art der Misshandlung zu sprechen.
Natürlich sind nicht alle gleich. Aber echte und vorgetäuschte betroffene verhalten sich schon unterschiedlich.
Und um c punkt gleich zuvorzukommen: das ist keine private oder ERFUNDENE “Anekdote”, sondern Berufserfahrung!
Nur zur Sicherheit:
Solange es eine (finanzielle) Abhängigkeit vom Partner gibt, erstatten echte Opfer
keine Anzeigen.
Sobald es keine (finanzielle) Abhängigkeit vom Partner mehr gibt, erstatten falsche Opfer
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