Fettverbrennung und Herzfrequenz?

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade mit dem obigen Thema und finde dabei die gegensätzlichsten Aussagen. Eine Meinung besagt, dass mal zur optimalen Fettverbrennung in einem bestimmten Pulsbereich trainieren sollte und nicht darüber kommen darf, andere Theorien widerlegen das vollständig.

Leider habe ich noch keine Quellen gefunden, die mir auf wissenschaftlicher, aber verständlicher Basis eine der Theorien bestätigen.

Könnt ihr mir helfen? Wie trainiere ich denn nun richtig, um abzunehmen? Ich gehe momentan ein paar mal die Woche (seit 3 Wochen) ins Fitnessstudio, bisher stand „nur“ Lauftraining (ca. 40 min) auf dem Plan, schwenke nun gerade zu Muskelaufbau und danach Ausdauer um. Ziel ist, wie gesagt, abzunehmen. Welcher Zeitraum ist dafür realistisch?

Habe auch im Archiv geforscht, aber nicht vieles gefunden, freue mich aber über Verlinkungen.

Viele viele Fragen, danke schonmal für eure Hilfe (auch bei diesem sicher oft bemühten) Themengebiet.

Viele Grüße, Nicole

Hi,

schau mal hier unter der Rubrik 2. Fettverbrennung - Fettabbau - Körperfettreduktion:
http://www.dr-moosburger.at/publikationen.php

Gruss,
Herb

Hallo Nicole,
wenn du mir deine Ziele etwas genauer nennen magst, dann könnte ich dir vielleicht besser sagen, was du tun solltest. Wenn dir das hier zu öffentlich ist, dann kannst du mir auch mailen.
Generell ist eine Kombination aus allen drei Faktoren wichtig: Ernährung, Ausdauer- und Krafttraining. Ganz einfach gesagt: Beim Ausdauertraining (und da ist die Herzfrequenz (HF) nicht unwichtig) verbrennst du in der Regel mehr Kalorien als beim Krafttraining, dafür verbrennt ein größerer Muskelanteil, den du durch das Krafttraining erreichen kannst, auch in deinen Ruhepausen noch Energie. Generell brauchst du zum Abnehmen eine „negative Energiebilanz“, das heißt, du mußt mehr Kalorien verbrennen als du deinem Körper pro Tag gönnst. Nur Sport hilft (in dem Rahmen, in dem wir ihn betreiben) leider nicht.
Deine optimale Herzfrequenz hängt von deinem Alter und von deinem Fitnessgrad ab. Dein Fitnessstudio sollte einen IPN-Test mit dir machen können. Sollten sie nicht wissen, was das ist, dann ist das kein so gutes Zeichen, aber das kannst du zur Not auch alleine, bei Bedarf helf ich dir da gerne weiter.
Und, so gemein das ist: sie geduldig. Auf die Dauer ist es besser etwas langsamer abzunehmen, aber auch das hängt stark von der Höhe des eventuellen Übergewichts ab,
So, genug geschrieben, liebe Grüße,
Ginni.

Hi Ginni,
hab da mal ne Frage: Du hast geschrieben:

Nur Sport hilft (in dem Rahmen, in dem wir ihn betreiben) leider
nicht.

Aber warum denn nicht? Wie du gesagt hast, muss man mehr verbrennen, als man durch die Nahrung zu sich nimmt. Wo liegt da also der Haken?

Am Besten nimmt es sich ab, wenn man nüchtern trainiert, bzw wenig Kohlenhydrate (KHs) zur Verfügung hat. Somit greift der Körper - da keine KHs zur Verfügung stehen - sofort auf die freien Fettsäuren zurück…

Grüße,
Arni

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Vielen Dank an Herb und Ralf, klingt nach fundierten Erkenntnissen und auch viele der anderen Artikel des Herrn Moosburger sind interessant.

Danke euch!

Hi,

da gibt es nichts weiter hinzuzufügen als ein sternchen und den Rat an die Fragerin, den Abnehmerfolg nicht mit der Waage zu messen, sondern mit dem Maßband. Ich nehme nach diesem Prinzip ab, habe eine Kleidergröße geschafft, aber nur 3-4kg sind auf der Waage weg. Man baut ja Muskeln auf.

Die Franzi

Hallo Ginni,

dankeschön für Deine Antwort.

wenn du mir deine Ziele etwas genauer nennen magst, dann
könnte ich dir vielleicht besser sagen, was du tun solltest.
Wenn dir das hier zu öffentlich ist, dann kannst du mir auch
mailen.

Eigentlich ist das nicht spektakulär, was ich machen möchte. Ich habe kein Übergewicht, finde aber einfach, dass ein paar Kilo schön wären. Auf keinen Fall möchte ich zu dünn / mager werden, einfach etwas weniger wäre schön.

Generell ist eine Kombination aus allen drei Faktoren wichtig:
Ernährung, Ausdauer- und Krafttraining. Ganz einfach gesagt:
Beim Ausdauertraining (und da ist die Herzfrequenz (HF) nicht
unwichtig) verbrennst du in der Regel mehr Kalorien als beim
Krafttraining, dafür verbrennt ein größerer Muskelanteil, den
du durch das Krafttraining erreichen kannst, auch in deinen
Ruhepausen noch Energie. Generell brauchst du zum Abnehmen
eine „negative Energiebilanz“, das heißt, du mußt mehr
Kalorien verbrennen als du deinem Körper pro Tag gönnst. Nur
Sport hilft (in dem Rahmen, in dem wir ihn betreiben) leider
nicht.

Den ersten Teil habe ich auch bereits gelesen, aber was meinst Du mit „es hilft leider nicht“? Ich weiß, ich muss realistisch rangehen und es wird dauern, bis ich mein Ziel erreiche, aber wie anders außer mit Sport und vernünftiger Ernährung kann es gehen?

Deine optimale Herzfrequenz hängt von deinem Alter und von
deinem Fitnessgrad ab. Dein Fitnessstudio sollte einen
IPN-Test mit dir machen können. Sollten sie nicht wissen, was
das ist, dann ist das kein so gutes Zeichen, aber das kannst
du zur Not auch alleine, bei Bedarf helf ich dir da gerne
weiter.

VOm IPN-Test habe ich noch nichts gehört, was verbirgt sich dahinter, was sagt er aus?

Und, so gemein das ist: sie geduldig. Auf die Dauer ist es
besser etwas langsamer abzunehmen, aber auch das hängt stark
von der Höhe des eventuellen Übergewichts ab,
So, genug geschrieben, liebe Grüße,
Ginni.

Danke für Deine Antwort und ich freue mich auch, wenn Du mir nochmal schreibst, viele Grüße, Nicole

Hi,

Am Besten nimmt es sich ab, wenn man nüchtern trainiert, bzw
wenig Kohlenhydrate (KHs) zur Verfügung hat. Somit greift der
Körper - da keine KHs zur Verfügung stehen - sofort auf die
freien Fettsäuren zurück…

Jupp, und man kippt vom Rad. Sowas kannst du vielleicht beim Muskelaufbau machen, nicht aber beim Ausdauertraining.
Beim Ausdauertraining verbraucht der Körper sowohl Kohlehydrate als auch gespeichertes Fett. Daher nimmt man ab, sofern man nciht über den Tag gesehn mehr Energie zu sich nimmt als man verbraucht (Grundumsatz + Training). Wenn Deine Kohlehydratspeicher leer sind, fängst Du das flattern an und wenn du nicht aufhörst und was isst, kippst du wirklich vom Fahrrad (oder worauf auch immer du ausdauertraining machst). Wichtig ist der Nachbrenneffekt. Wenn Du trainiert hast, und insgesamt am Tag weniger Energie zu dir genommen hast als Du verbraucht hast, dann hat der Körper keine Wahl, als die Fettspeicher anzugreifen. Und wenn du neben dem Ausdauertraining Muskelaufbau betreibst, dann verbrennen die runds um die Uhr noch energie. Weil sie existieren und sich bewegen, wenn du dich bewegst, und weil sie repariert werden müssen und wachsen.

Die Franzi,
die heute in 5 intervallen insgesamt 80min Ergometer gefahren ist, ohne runterzukippen, weil sie vorher eine große Portion Nudeln gegesen hat.

Hallo Ginni und Franzi,

das mit der Kombi Muskelaufbau und Ausdauer probiere ich gerade aus, momentan im Verhältnis 20-30 min Krafttraining (am Bauch, Po und Beine in erster Linie) und dann 40 min Laufband. Das ca. 3-4 mal pro Woch, recht konsequent. Wie schätzt ihr das ein, gehe ich damit vernünftig ran? Ist es zu wenig? Übertreibe ich es? Sollte ich andere Aspekte bedenken?

Danke danke!!

Hi,

das passt schon. Nicht häufiger, weil der Körper auch Zeit braucht, sich nach dem Sport zu regenerieren und die Impulse umzusetzen (zB Muskeln aufbauen).
Muskelaufbau sollte zuerst bei den großen Muskeln betrieben werden, weil die die meiste Energie verbrauchen und auch am meisten für unsere Körperform wichtig sind (Rückenmuskulatur, Bauch, Oberschenkel).
Wie lange du Kardiotraining betreibst, hängt von deinem Trainingszustand ab. Wichtig ist der richtige Pulsbereich, aber den solte Dir das Studio gesagt haben. Da wirst du auf einen Fahrradergometer gesetzt, kriegst einen Pulsgurt umgebunden und fährst eine weile, dann bekommst du gesagt, in welchem Pulsbereich du trainieren sollst. Der liegt so hoch, dass du noch relativ bequem mind 20min aushalten kannst (wenn man ganz neu anfängt, erstmal 10min). Reltaiv bequem heißt, dass du schnaufst und schwitzt, aber noch reden und zuhören kannst (im Sinne von sinnvoll)

Die Franzi

Hallo Nicole.

lies Dir einfach die Links durch, die Herb und Drambeldier Dir gepostet haben! Daraus geht klar und deutlich hervor, dass es zwar einen Bereich gibt, in dem PROZENTUAL das meiste Fett verbrannt wird, aber dass Dein Körper mehr Leistung erbringt (sprich mehr Kalorien verbrennt) wenn er die gleiche Strecke in 30 Min. anstatt in 40 Min. schafft, dürfte eigentlich jedem klar sein.

Fakt ist weiter, dass nur Muskeln in der Lage sind, Fett zu verbrennen. Man geht inzwischen sogar davon aus, dass Krafttraining im Sinne von Maximalkraft zur Reduzierung von Übergewicht genau so effizient ist, wie Ausdauertraining!
Also um Fett abzuspecken, musst Du über Muskeln verfügen, die Du per Maximalkrafttraining aufbaust.

Es wird angeraten, nicht mehr als max. 8 Wiederholungen zu je 3 Sätzen anzuwenden. Einsteiger können auch mit 1 Satz anfangen. Widerstand bzw. Gewicht müssen so schwer sein, dass man die letzten Wiederholungen gerade so mit letzter Anstrengung noch sauber (!) absolvieren kann. Danach sollte der Anfänger mindestens zwei Tage, der Fortgeschrittene mindestens einen Tag pausieren, damit sich der Muskel erholen, regenerieren, der Belastung anpassen und wachsen kann. Muskeln können nur in der Ruhephase wachsen!

Wichtig ist, dass Du, sobald Du Deine Sätze problemlos schaffst, sofort den Widerstand/das Gewicht erhöhst. Denn der Muskel muss gereizt und gefordert werden, um zu wachsen.
Sobald Du 15 oder noch mehr Wiederholungen schaffst, bewegst Du Dich Richtung Kraftausdauerbereich, womit kaum Muskelzuwachs erzielt werden kann. Also: Lieber nur wenige Wiederholungen mit hohem Widerstand, als mehrere mit geringerem. Und keine Panik: Muskeln wie Arnold wirst Du so schnell nicht erreichen, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Neben Maximalkrafttraining kannst Du selbstverständlich auch weiterhin dem Ausdauersport frönen. Das verbraucht Kalorien und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Anders als bei dem doch recht anstrengenden Krafttraining erholt sich der Körper hiervon jedoch viel schneller, so dass Geübte ruhig jeden Tag trainieren können.

Natürlich muss neben Trainingsintensität und Trainingsumfang auch die Ernährung stimmen! Hierzu kann aber niemand einen allgemeingültigen Ratschlag abgeben. Die richtige Relation von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten muss wohl jeder für sich selber herausfinden, denn Menschen sind nun einmal Individuen, und jeder Körper reagiert anders. Aber mit viel frischem Obst und Gemüse, mageren Milchprodukten, Fisch und Geflügelfleisch liegt man immer richtig!

Gruß
Red

Hallo Ginni,

Nur
Sport hilft (in dem Rahmen, in dem wir ihn betreiben) leider
nicht.

Wieso? Wenn jemand über einen längeren Zeitraum ein konstantes Gewicht auf die Waage bringt und nun zusätzlich 2 - 3mal die Woche sportelt und seine Essgewohnheiten nicht verändert, MUSS er abnehmen! Schließlich hat er ja dann seine negative Energiebilanz.

Gruß Red

Hi,

Am Besten nimmt es sich ab, wenn man nüchtern trainiert, bzw
wenig Kohlenhydrate (KHs) zur Verfügung hat. Somit greift der
Körper - da keine KHs zur Verfügung stehen - sofort auf die
freien Fettsäuren zurück…

Jupp, und man kippt vom Rad.

Dass Katzen morgens lieber um die warme Milch herumschleichen, anstatt bei Wind und Wetter durch Feld, Wald und über Wiesen zu laufen oder zu radeln, ist bekannt. Was für Katzen gilt, gilt aber nicht unbedingt auch für Menschen. Ich z.B. laufe gern vor dem Frühstück und bin noch nie umgefallen – auch nicht ansatzweise. Manche Menschen neigen allerdings leicht zur Unterzuckerung, da kann es schon einmal zu etwas Schwindel kommen. Also: Vor dem Frühstück eine Banane oder etwas O-Saft und ab geht’s! Menschen sind Individuen, jeder muss für sich selbst herausfinden, was gut für ihn ist.

Gruß
Red

Hi,

ich kann mir schon vorstellen, dass das mit dem Maximalkrafttraining funktioniert, zumindest wenn es um relativ wenig Fett geht wie hier bei Nicole. Und da sind wir schon bei dem Aber: Die Frage wurde von einer jungen Dame gestellt, die sicher nicht ein derartiges Volumen an Muskeln aufbauen möchte. Von daher - etwas Muskelaufbau, aber auch da bald auf Kraftausdauer konzentrieren (damit die Muskeln flach und straff werden) und viel Ausdauer machen. Außer natürlich, sie gefällt sich mit Muckibergen, das ist ihr überlassen.

Die Franzi

Hi,

danke für die freundliche Antwort. Soviel ironie für mich ganz alleine :smile: Klar schafft man mit ner Banane oder nem Glas O-Saft seinen Morgenlauf, beides sehr reich an schnellen Kohlehydraten, vor allem die Banane. Vielleicht ist ja auch noch was vom letzten Abendessen über. UUnd dann hat man gesegneten Appetit für das Frühstück.
Lies doch mal mein voriges Posting zuende und addiere noch 7 Gerätestationen mit je 3x20 Wiederholungen dazu, das mach ich im Durchschnitt 2x pro Woche, und dann gehe ich noch 45min zu Fuß heim. Und dann vorher nüchtern sein? Selbst wenn ich 1-2 Stunden vor dem Training ne richtig kohlehydratreiche Mahlzeit gegessen habe, sind die Speicher danach in der Regel alle und ich fang das Flattern an. Nüchtern bin ich sicher im Sinne von „Magen ist leer“, sonst würde es mir auch übel. Aber ich bin nciht nüchtern im Sinne von „Blutzucker ist unten“. Das bin cih erst nach dem Training. Vielleicht liegt ja hier auch mein missverständnis.
Vielleicht funktioniert dein Körper als Sportlehrer da anders, aber Nicole ist sicher eher in meinem Trainingszustand als in deinem.

Die Franzi

Kätzchen, was mach ich nur mit Dir?

Aber: Die Frage wurde von einer jungen Dame
gestellt, die sicher nicht ein derartiges Volumen an Muskeln
aufbauen möchte.

Nein - keine Angst, ich will aus der jungen Dame keine „Schwarzeneggerin“ machen! Das geht bei niemandem – egal ob Männlein oder Weiblein – von jetzt auf gleich. Hierzu bedarf es einiges mehr als zweimal wöchentlich ein Krafttraining zu absolvieren.
Hinzu kommt, dass Frauen zwar Muskeln aufbauen können, aber nicht in dem Maße wie Männer, weil ihnen das dazu notwendige Testosteron, welches in den Hoden gebildet wird, fehlt. Bei Frauen produzieren die Eierstöcke und die Nebennierenrinde nur geringe Mengen an Testosteron.
Häufig glauben Frauen, dass sie durch Krafttraining sofort an Beinen und Armen Muskelzuwachs erzielen, da ihre Hosen nicht mehr passen oder die Blusen zwicken, stimmt so aber nicht. Frauen speichern an Oberschenkeln und Po mehr Fett als Männer. Wird nun mit gezieltem Krafttraining begonnen, so erhöht sich nach ein paar Trainingseinheiten die Grundspannung im Muskel, das ist aber zunächst kein Muskelwachstum, sondern ist lediglich der meist gewünschte „Straffungs“effekt.

Bei der Frau sollte das Krafttraining genau so anstrengend sein wie bei einem Mann. Denn nur so ist Krafttraining effektiv und macht Sinn.

Gruß
Red

OT
… das war nicht ironisch, sondern lieb gemeint. Da lege ich jetzt aber Wert drauf!

Hi,

danke für die freundliche Antwort. Soviel ironie für mich ganz
alleine :smile:

Hi Miezekatze,

keine Angst, bei einem IK-Training - und um ein solches handelt es sich hier von Red beschrieben, wenn man max 8 Wiederholungen im ersten Satz macht - baut man keine „Muskelberge“ auf, sondern man steigert seine intramuskuläre Koordination (IK), sprich seine Maximalkraft. Also nur wenig Masseaufbau.

Grüße,
Arni

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Also begrüßt haben wir uns heute ja schon :smile: Dann gleich zum Wesentlichen… .

Jupp, und man kippt vom Rad.

Nö. Ich hab ja nicht gesagt, dass du tagelang nichts essen sollst. Auch geh ich nicht davon aus, dass wir in der prallen Sonne bei 40°C trainieren. Sondern einfach nur mit wenig (!) KHs.

Beim Ausdauertraining verbraucht der Körper sowohl
Kohlehydrate als auch gespeichertes Fett.

Nicht nur beim Ausdauertraining … Außerdem: Die Proteine nicht vergessen, die ebenfalls zur Energieversorgung herangezogen werden können (10% warens glaub…)

Bei deinem restlichen Text will ich dir auch überhaupt nicht widersprechen.

Die Franzi,
die heute in 5 intervallen insgesamt 80min Ergometer gefahren
ist, ohne runterzukippen, weil sie vorher eine große Portion
Nudeln gegesen hat.

Und jetzt willst ein Leckerli? :wink:

Grüße,
Arni

Hi,

klar wird eine Frau nicht so viel Muskelmasse wie ein Mann aufbauen, weder relativ zum Aufwand noch relativ zum Körper. Aber trotzdem zu viel für ihren Geschmack.
Ich trainiere meinen Bi- und Trizeps, auf dem Weg weg von meinen steckerldürren Oberarmen (wenn ich schon mal beim Trainieren bin, dachte ich mir …). Und ich verspüre bei mir sehr wohl einen deutlichen muskelaufbau, obwohl ich 3x20 Wiederholungen mache. Angefangen habe ich mit 9kg beidarmig Bizeps und 19kg beidarmig Trizeps. Das war vor etwa 4-5 Monaten. Jetzt bin ich bei 12 bzw 27kg mit gleicher Wiederholungszahl, und mich erschöpft zumindest das GEwicht für den Trizeps nicht einmal. Und meine Oberarme sind um die Hälfte dicker geworden (wobei ich da vorher keine Muskulatur in dem Sinne hatte … also trainierte). Wenn ich mir vorstelle, was passieren würde, wenn ich 3x8 nehmen würde und immer sofort steigern, wenn ich es leicht finde … o.O
Mag ja sein, dass ich wahnsinnig schnell Muskeln aufbaue …

Die Franzi