Finanzierung Baby - aber wie?

Erläuterung der Härtefallregel
Wenn man hier studieren will, gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder man zahlt ganz normal seine Studi-Gebühren von 890 im Monat
ODER
man beantragt eine Härtefallregelung. Dann muss man nur 4328 jährlich hinblättern.

Bisher war ich ein Vollzahler, war möglich wegen Jobbing etc.

Mit Baby möchte ich/muss ich aber von der Härtefallregel Gebrauch machen. Will ma aufgrund von Schwangerschaft, Geburt, Kind oder Krankh. Ermäßigung bekommen, DANN muss man Atteste vorlegen. Bei Härtefall wg. Kind ist das eine Geb.-Urkunde.

War das verständlich?

SONST:
Bitte nochmal nachhaken, ja?!

Ja, danke, das war jetzt verständlich!:smile:
Renate

Hallo,

Lässt man das Zwischenmenschiche mal außer Acht, so geht/ging
es mir hier nicht um psychosoziale Konliktberatung, sondern
darum, dass jemand mal versucht, meine Rechnung gegen zu
prüfen.

Nochmal ich, ich warte eh auf den Chat: du überliest, dass die Frage nach den Finanzen ganz ursächlich und auch fundamental an die anderen Fragen geknüpft sind.
Ich stehe immer noch zu meiner Meinung, dass der Herr Dozent es nicht nur geschafft hat, dich den Bärenanteil der Konsequenzen tragen zu lassen, sondern dass du auch noch denkst, dass dies menschlich finanziell die richtige Lösung ist und er gar nicht anders kann.
Respekt! Der Mann hats drauf.

Gruß
Elke

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Na ja, ehrlich gesagt hören sich 22000 im Jahr auch nicht
unbedingt nach Oberschicht an.

Tja, ohne Mindestlöhne etc. bringt ein Staat halt solche
Ungeheuerlichkeiten trotz 40h Woche und Schichten mit sich.

Respekt für Deinen Vater…

Meinste denn, er sollte dafür sich lieber gleich daheim den
A**** breit sitzen und HARTZ IV kassieren - na schöne
Einstellung wär mir das ja, pah.

'Ähhh? Meine Bemerkung bezog sich nur auf Deine „Schichtenzugehörigkeitsbemerkung“. Bitte Deine Interpretationen für Dich lassen, ja?

Man muss froh sein, Arbeit zu haben und ich bin stolz, dass
ich zu den 10% der Arbeiterkinder gehöre, dies bis zum Abi
geschafft haben. Punkt.

Dies wär jetzt ein neues Thema. Nebenbei bemerkt macht sich das Thema Arbeit haben oder nicht Arbeit haben leider auch nicht mehr am Bildungsabschluß fest.

Schichtenzugehörigkeit macht man nicht nur am
Einkommensparameter fest, meine Soziologie-Vorlesung lässt
grüßen :wink:

Das nicht, aber alleinerziehend, noch dazu ohne Abschluß (hab ich so verstanden, mag mich irren) läuft man eben sehr schnell Gefahr zur Unterschicht zu gehören. (Ich weiß wovon ich rede)

Irgenwie fehlt mir allerdings gerade Lust und Muse für eine
Gesellschaftsdebatte.

Paßt auch nicht wirklich ins Thema Unterhalt des Vaters rein m. E.

Warum kann niemand auf mein Ausgangspost antworten, jeder will
nur super tolle Lebensweisheiten Kund tun…

Weiß nicht, ob das nun Lebensweisheiten sind, wenn so einige nicht ganz nachvollziehen können warum der Staat für’s Kind zahlen soll und nicht der wohl gut verdienende Vater.

Mit Deinen jungen Jahren hast Du alles Recht dieser Welt naiv zu sein, aber es könnte sein, daß Dich so manchner vor allzu großer Naivität bewahren möchte.

Gruß,
C.

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Hei,

und
vor allem: wenn es dann seine Frau erfährt, dann unterstellt
sie ihm auch noch Vorsatz (ist es ja auch, stimmt). So könnte
man später sagen: „Was, da ist ein Kind, huch - wo kommt das
denn her?“

wie jetzt, ich dachte, dass es in zwei Jahren, wenn Du fertig studiert hast, nicht mehr so schlimm sei? Oder jetzt nur wegen des Arbeitgebers? Wie soll es denn dann ablaufen, wenn er sein Kind sehen will? Wollt Ihr Euch heimlich treffen? Es für immer verheimlichen, dass es sein Kind ist? Soll die Frau es erst nach 30 Jahren erfahren? Und wie wird sich das Kind fühlen, wenn es alt genug ist, um zu verstehen, dass es vom Vater vielleicht akzeptiert, aber geheim gehalten wird? Fragen über Fragen…

Du hast Dir sicherlich schon eine Menge Gedanken über die ganze Situation gemacht, das lese ich aus Deinen Postings hier schon heraus. Allerdings gehst Du immer davon aus, was für Dich und den Vater am besten ist. Was ist mit dem Kind? Um dieses geht es hier schließlich.

Wenn der Vater wirklich so toll ist, wie Du schreibst, würde er vielleicht zu Dir nicht mehr das beste Verhältnis haben, aber dennoch für sein Kind da sein (denn dann könnte er es ja, ist ja dann offziell).

Ich denke, dass die Wahrheit für alle Beteiligten auf lange Sicht das beste ist. Ja, die Frau wird verletzt sein. Ja, der Arbeitgeber wird ggf. Konsequenzen daraus ziehen. Ja, Ihr werdet Euch sicherlich (eine Weile) nicht mehr so gut verstehen wie jetzt. Aber früher oder später wird es vermutlich sowieso rauskommen - und das kann dann noch extremer werden (gerade mit der Ehefrau, die Du ja anscheinend irgendwie auch schützen willst).

Wer weiß, wenn ich erstmal etwas aus den Augen aus dem Sinn
bin, vielleicht fehle ich ihm dann bald und er macht den Cut
entgültig, oder es ist bei uns komplett Schluss oder oder oder

  • you never ever know, hmmmmmm.

Ist Dir das wirklich so egal, wie es sich anhören soll?

Grüße
Natascha

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Oh Mann - ich werd ihn dann wohl auf die ANerkennung festnageln müssen. Aber dass DAS viel Tohuwabohu nach dem alles-auf-eine-Karte-Motto geben wird, ist klar, mag ich mir lieber gar nicht ausmalen.
Solche Konsequenzen waren mir allerdings nicht bewusst, das sind wohl die berühmten Scheuklappen.

*seufz*

PS: was an der Rechnung war denn der Fehler?!

Jetzt habe ich es auch kapiert, ich weiß auch, dass im Fall von Mutterschutz etc. Geburtsurkunde dem Arbeitgeber vorgelegt werden muss.

Ich habe allerdings im Rechtsbrett angefragt, ob es eine „halbe“ Geburtsurkunde gibt, bei dem der Vater nicht eingetragen ist. Bis jetzt ist noch keine brauchbare Antwort eingelaufen.

Allerdings stimmt das, was N. oben schreibt: Personalsachbearbeiter müssen die Vertraulichkeit wahren.

Gruß
Elke

Traurig, aber wahr :frowning:
Schade, dass sie das nicht erkennt! Lieber verzichtet sie auf ihre und noch schlimmer auf die Rechte ihres Kindes, als dass sie ihn wegen seines ungebührlichen Verhaltens in den Wind schießt. Dann könnte sie dem Kind wenigstens später ohne große Verluste von dem Vater erzählen.
Gruß
Renate

Hallo,

da du fast nirgendwo die Originalurkunde vorlegen musst, könntest du in einer Kopie den Namen des Kindsvaters unleserlich machen. Solche Schriftstücke beglaubigt sogar der Notar.

Da hättest du eigentlich auch selber drauf kommen können, aber in punkto Kindsvater denkst du etwas zu kurz. Schade für das Kind, dass ohne Vater und ohne dessen Unterstützung aufwachsen muss.

Alles Gute für Euch wünscht Suse

P.S. Wenn er sich nicht zu dem Kind bekennt, kannst du ihn eh in der Pfeife rauchen, denk mal drüber nach…

Sorry, aber…
… hast du es immer noch nicht verstanden? Warum liest du immer nur die halben Mails? Simsy Mone hat es doch gerade erklärt, dass wir dir gar keine Antworten auf dein Ausgangsposting geben dürfen.
Renate

PS: was an der Rechnung war denn der Fehler?!

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Hey,

da du fast nirgendwo die Originalurkunde vorlegen musst,
könntest du in einer Kopie den Namen des Kindsvaters
unleserlich machen. Solche Schriftstücke beglaubigt sogar der
Notar.

So simpel!
Logo, das geht. Da hab ich mal wieder viel zu sehr um die Ecke gedacht.

Gruß
Elke

Hei,

Was heißt hier Emanzipation, irgend jemand ist immer
derjenige/diejenige, die für die Folgen etwas mehr investieren
muss als andere.

in diesem Fall das geheim gehaltene Kind?

Aber ein Kind ist auch ein Geschenk.

Dann behandelt es doch auch so!

Lässt man das Zwischenmenschiche mal außer Acht, so geht/ging
es mir hier nicht um psychosoziale Konliktberatung, sondern
darum, dass jemand mal versucht, meine Rechnung gegen zu
prüfen.

Um es mal hart auszudrücken… Einer Lüge stehst Du ja anscheinend grundsätzlich nicht negativ entgegen. Daher ein kleiner Tipp für Deine Zukunft hier im Forum: Nächstes Mal überzeugend schreiben, dass Du nicht wüsstest, wer der Vater ist. Dann bekommst Du auch ausschließlich die von Dir gewünschten Antworten.

Sorry, ich wollte keine solchen Anstürme auslösen, das lag
keinstenfalls in meinem Interesse.

Sollte es aber. Wie ich schon weiter unten geschrieben habe: Du hast Dir eine Menge Gedanken gemacht, allerdings offensichtlich teils in die falsche Richtung. Die meisten hier werden verstehen, dass Du gerade emotional völlig durch den Wind bist. Natürlich, Du bist mitten drin, es geht unter anderem um Deine Zukunft, es fängt ein völlig neuer Lebensabschnitt für Dich an.

Aber wir schreiben hier alle aus einer neutralen Position, daher solltest Du die Bedenken bzgl. dem Unterhalt durch den Vater usw. nicht einfach abwinken. Lies Dir die Antworten doch in ein paar Tagen nochmal durch. Vielleicht verstehst Du dann, weshalb hier keine Rechenbeispiele kommen, sondern sich eher eine Art „Gewissensersatz“ meldet. Es wurde schon mal hier geschrieben: Spätestens in ein paar Jahren wirst Du Dir gehörig in den A**** beißen, wenn Du es so durchziehst, wie Du es im Moment vorhast.

Grüße
Natascha

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Zeit zum Durchatmen
Bitte entschuldigt, dass ich mich zurück ziehe, aber das alles muss ich jetzt erstmal sozusagen sacken lassen.
Denkt doch nicht, dass das alles unglaublich leicht für mich ist, ich mache es mir auch nicht einfach.
Entscheidungen, die eigentl. fest standen, die hat man hier wieder ins Wanken gebracht und mich zum Zweifeln.
Wenn ich die Zeit nur vor drehen könnte, diese Luft-schweb-Phasen sind so unangenehm!
Gute Nacht + carpe noctem!

Amelie

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Hi

Mein Vater verdient nur 22000 jährlich

zusammen ist das jährlich 18000

unglaublich… und dein Vater arbeitet dafür.

Die zweite Summe ist ja nur eine Wunschvorstellung.

Viele Grüße

Hi,

Die zweite Summe ist ja nur eine Wunschvorstellung.

wieso? Ich kenn mich ja nicht so gut aus, aber welche Gelder stehen ihr denn nicht zu?

Gruß
Steffie

…alles Gute,

Gruß,
Christiane

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Das ist ein klasse Einfall!
Das stimmt natürlich, Mensch - manchmal steht man auch auf dem Schlauch, warum bin ich DARAUF nicht selbst gekommen,
herzl. Dank!

Hallo

wieso? Ich kenn mich ja nicht so gut aus, aber welche Gelder stehen ihr denn nicht zu?

Sag ich nicht.

=> (FAQ 1129)
http://www.wer-weiss-was.de/app/faqs/3/1129

Sie sollte die Frage FAQ 1129 entsprechend im Brett Arbeits- und Sozialamt stellen. Da wird sie vielleicht einige falsche aber auch einige richtige Antworten bekommen.

Viele Grüße

Sag ich nicht.

Albern. Schreib ihr wenigstens ne Mail.

Gruß
Steffie

Keine Antwort ist auch keine Hilfe
Hab ich gemacht, keine Antworten - nun ja, was solls, muss ich halt dumm sterben, Pech gehabt. Dank dir!