Hei,
und
vor allem: wenn es dann seine Frau erfährt, dann unterstellt
sie ihm auch noch Vorsatz (ist es ja auch, stimmt). So könnte
man später sagen: „Was, da ist ein Kind, huch - wo kommt das
denn her?“
wie jetzt, ich dachte, dass es in zwei Jahren, wenn Du fertig studiert hast, nicht mehr so schlimm sei? Oder jetzt nur wegen des Arbeitgebers? Wie soll es denn dann ablaufen, wenn er sein Kind sehen will? Wollt Ihr Euch heimlich treffen? Es für immer verheimlichen, dass es sein Kind ist? Soll die Frau es erst nach 30 Jahren erfahren? Und wie wird sich das Kind fühlen, wenn es alt genug ist, um zu verstehen, dass es vom Vater vielleicht akzeptiert, aber geheim gehalten wird? Fragen über Fragen…
Du hast Dir sicherlich schon eine Menge Gedanken über die ganze Situation gemacht, das lese ich aus Deinen Postings hier schon heraus. Allerdings gehst Du immer davon aus, was für Dich und den Vater am besten ist. Was ist mit dem Kind? Um dieses geht es hier schließlich.
Wenn der Vater wirklich so toll ist, wie Du schreibst, würde er vielleicht zu Dir nicht mehr das beste Verhältnis haben, aber dennoch für sein Kind da sein (denn dann könnte er es ja, ist ja dann offziell).
Ich denke, dass die Wahrheit für alle Beteiligten auf lange Sicht das beste ist. Ja, die Frau wird verletzt sein. Ja, der Arbeitgeber wird ggf. Konsequenzen daraus ziehen. Ja, Ihr werdet Euch sicherlich (eine Weile) nicht mehr so gut verstehen wie jetzt. Aber früher oder später wird es vermutlich sowieso rauskommen - und das kann dann noch extremer werden (gerade mit der Ehefrau, die Du ja anscheinend irgendwie auch schützen willst).
Wer weiß, wenn ich erstmal etwas aus den Augen aus dem Sinn
bin, vielleicht fehle ich ihm dann bald und er macht den Cut
entgültig, oder es ist bei uns komplett Schluss oder oder oder
- you never ever know, hmmmmmm.
Ist Dir das wirklich so egal, wie es sich anhören soll?
Grüße
Natascha