Rabatt im Strafgesetz: Wer sich
verdünnisiert, bekommt eine Straftat geschenkt!
Bei den meisten Straftaten gilt das doch: Wer abhaut, hat die
Chance, nicht erwischt zu werden.
Naja, es kann eben seine Vorteile haben, sich aus dem Staub zu machen - wenn auch nur temporär.
Also ich meine jetzt das Beispiel Sheriff will einen Autofahrer anhalten (wie geschildert, aber optional noch folgendes…)
Mal ein richtig eindeutiges Beispiel: Fahrzeug X fährt vor Streifenwagen in Schlangenlinien oder mal langsam, mal schnell, mal langsam etc. her. Anhaltesignal wird gegeben. Der betrunkene Autofahrer hat gerade seinen Führerschein gemacht und ist irritiert und verängstigt, weil er das Leuchtschild sieht, fährt einem parkenden Auto dabei den Spiegel ab und verkratzt den Lack. Der Autofahrer fährt 200 Meter weiter, fährt rechts ran. Springt aus dem Auto und rennt weg.
Die Sheriffs erkennen ja den Täter und finden per Datenabgleich auch heraus, daß das Foto beim Meldeamt der Fahrer war, auf den das Fzg. zugelassen ist. Jetzt haben wir ein Unerlaubtes Verlassen des Unfallorts, aber die Polizisten wissen wohl ganz sicher, daß er besoffen ist, aber können den Fahrer erst am nächsten Tag antreffen. Also 2 Straftaten begangen, eine nicht nachweisbar, weil Blutentnahme nicht durchgeführt werden konnte.
Dann schreibt der RA des Fahrers den Staatsanwalt an und teilt mit "Ja, mein Mandant gibt den Verstoß des Unerl. Verl. vom U-O zu, weil er Angst hatte um seinen neuen Führerschein. Die unsichere Fahrweise hatten die Beamten ja bereits erkannt, diese deute allerdings auf dei mangelnde Fahrpraxis hin und nicht auf Alkoholmißbrauch. Ich bitte um Einstellung des Verfahrens wg. Geringfügigkeit. Der Schaden wird natürlich von meinem Mandanten ersetzt und er erbittet einen Geldbetrag an den Weissen Ring zu spenden. (EVTL: Bitte um Übersendung der eingezogenen Fahrerlaubnis, die er für die Ausübung seiner Berufsausbildung dringend benötigt).
Soll ich mal raten, wie es ausgehen wird?
Schaden zahlen, Spende von 100 oder 200€, Fahrerlaubis in den Umschlag und drauf hoffen, daß der böse Junge sowas nie wieder machen wird. Gerade Ersttäter kommen doch gut dabei weg. Natürlich wird es anders laufen, wenn er einschlägig bekannter Kiffer und Säufer ist und schon erwischt wurde.
Logik ist da
wohl auch nicht viel vorhanden.
doch, sogar sehr viel.
Wie würdest du das denn regeln wollen? Den Beweis über den
Blutalkohol erfinden, da keiner zeitnah vor Ort gemacht werden
konnte?
Will ich gar nicht reglementieren, ich kann das ja u. U. mal selbst für mich nutzen, beispielsweise zwei Geschwindigkeitskontrollen per Blitzer innerhalb kurzer Zeit… Tateinheit/Tatmehrheit… man muß sich eben nur auskennen und rausreden können
Wenn der Staat sich so „intelligent“ in seinen 1000 überflüssigen Gesetzen anstellt, dann muß er sich nicht wundern, wenn es Leute gibt, die es ausnutzen.
Noch ein Bsp.
Warum liegen viele Arbeitslose auf der faulen Haut und bekommen jeden Monat ihr Taschengeld und die Miete hinterhergeworfen und das Arbeitsamt schickt mal alle paar Monate Einladungen zur Beratung? Das ist doch dummer Scheiß, den die veranstalten. Lieber ein paar Leute mehr einstellen, die persönlich zu den Faultieren hingehen und Druck machen. Stellenangebote gibts genug, also den Arbeitslosen schnappen, ins Auto, mit ihm zu den Firmen fahren und sagen „Hier Herr Geschäftsführer, ich hab Ihnen den Herrn XY mal mitgebracht, wie wärs mit Probearbeit?“
So bekommen die Schmarotzer und der Arbeitslosen, die nur immer die Hand aufhalten aufgezeigt, daß sie ihren Ars** morgens hochkriegen. Spätestens der 6. oder 8. vermittelte Arbeitslose pro Monat zahlt sich doch im Verhältnis zum Lohn des neuen Vermittlers schon aus. außerdem hat der Vermittler auch wieder einen Job und wird/ist nicht arbeitslos. Zwei Fliegen mit einer Klappe.
Aber hier interessiert es doch sowieso keinen einzigen Politiker, was passiert oder auch nicht. Die kassieren monatlich die dicke Kohle ein, quasseln alle nur dummes Zeug, und wenn was schiefläuft, machen sie sich auch wieder dünne und kassieren in großen Konzernen oder dicke Pensionen. Es ist den Politikern doch persönlich total scheißegal. Es geht doch auch da nur ums Geld!
PS: Daran, ass die Flucht unter Alkoholeinfluss in dem von dir
geschilderten Fall gewinnbringend sein kann, hatte ich noch
nicht gedacht; dafür ein Stern von mir.
Ich sehe dies jedoch mehr als ein theoretisch-rechtliches
Problem, welches mich interessiert. Ich möchte niemanden zum
Fahren unter Alkoholeinfluss anregen. Man gefährdet damit sich
und andere.
Riiiiiiiiiiiiichtig 