Fortpflanzung

Ich meine, der liebe Gott (oder wer oder was auch immer), hat
uns mit „indirekten“ Motivationen zur Fortpflanzung
ausgestattet, nämlich Sexualtrieb und Liebe. In dem Maße, wie
wir gelernt haben den Köder zu fressen, ohne dass die Falle
zuschnappt, funktioniert das nicht mehr.

Danke auch für deinen Beitrag, auch hier einige interessante Puzzlesteine für mich.
lg, Irene

Ich glaube trotzdem, daß es den unbesiegbaren Wunsch nach
Nachkommen gibt, einfach deswegen, weil der Mensch sich seines
Todes bewußt ist und Nachkommen die einzige Möglichkeit
darstellen, unsterblich zu werden (nicht genetisch, sondern
vor allem als Erinnerung).

Hallo datafox,
dies ist auch ein Bestandteil meines Denk-Gespinstes. Tut gut, zu sehen, dass diese Idee doch nicht ganz irrational ist.
lg, Irene

Hallo Marion,
ja, leider, es hat wie Wertung geklungen, weil das Wort Defizit so mit dem touch „Unvollkommenheit“ behaftet ist. Hat es aber nicht sein sollen.
Ich möchte deine Frage aber nicht unbeantwortet lassen, warum ich mir überhaupt diese Frage stellte.

Du liegst mit beiden Vermutungen richtig

Für mich klingt das ein wenig nach jemandem, der entweder sehr
frustriert darüber ist, keine Kinder in die Welt gesetzt zu haben,
oder nach jemandem, der zwar Kinder in die Welt gesetzt hat, aber
sich selbst einreden muss, warum das so eine tolle Sache ist.

Das war die Ausgangsidee. Und der wollte ich auf den Grund gehen. Dieses Thema kam ja nicht von heute auf morgen sondern ist seit längerem Bestandteil von wiederkehrenden Diskussionen und Überlegungen.
Ich freue mich auch über deinen Beitrag und er trägt auch ziemlich viel zum Entwirren vieler Gedanken bei.
lg, Irene

Sind Onkel/Tante deshalb Egos?
Klar, sie hätten selbst gern eigenen Nachwuchs gehabt. Dafür
sind
sie aber mit Leib und Seele eben O/T und behandeln die beiden
Kids wie eigene Kinder. O/T vermissen nix in ihrem Leben.
Aber sie haben zu große Angst, dass irgendwann ein großer
Verlust
auf sie zukommen würde.
Hast du so was mal bedacht?

Hallo D,
natürlich! Und ich habe nie in den Raum gestellt, dass irgendwer aufgrund seiner Entscheidung ein „Ego“ ist.
Solche Entscheidungen wie du sie schilderst, sind absolut reif, klug, weise und selbstlos und total in Ordnung!
lg, Irene

Also das tut mir echt leid, dass du das so in die falsche Kehle kriegst. Ich lasse dich gerne damit in Ruhe, wenn ich gewusst hätte, dass es dich so aufregt hätte ich meinem posting einen Beisatz gegeben: Renee Bernadette - bitte nicht lesen.
Nein, bis zu deinem posting fand ich alles hier ruhig, angenehm, jeder hatte Raum für seine Meinung, niemand braucht sich rechtfertigen, keiner wird angegriffen, jedem seine Entscheidung und sein Leben. Ich wollte niemandem etwas Böses. Ich wollte auch von niemandem Erklärungen, warum er sich fortpflanzt. Die Diskussion hat sich ohne mein weiteres Zutun entwickelt und sehr vielen scheint es ein Bedürfnis zu sein, sich zu äußern. Also bitte mach mich nicht nieder.
Danke!
Irene

P.S.: und das mit den Teppichratten ist ganz übel abwertend, das schmerzt!

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Hallo Idomeneo,

Diese Eingangsfrage habe ich nicht als Vorwurf gemeint,
sondern ganz ernsthaft als Frage. Denn Du hast
geschrieben, Du seist mit Deiner gerade heraus gesagten
Meinung bei anderen Menschen bereits öfters „angeeckt“. Du
hast also bereits einige Menschen verletzt und dies in Kauf
genommen.

Nein, Gott sei Dank habe ich niemanden verletzt. Unter angeeckt ist zu verstehen, dass man mich als hirnwixerischen Phantasten abgetan hat, der sich um Dinge den Kopf zerbricht, die absolut nicht relevant sind. Der Mensch bestehe hauptsächlich aus Kopf und alles, was ich mir sonst noch einbilde, ist Spinnerei. Vielleicht ist „angeeckt“ nicht das richtige Wort gewesen.

Und ich finde es schade, wenn Du Dich so schnell zurückziehst.

Du hast weiters geschrieben, jeder hätte die Freiheit, zu
entscheiden, ob er Kinder will oder nicht. Ob er will, das
vielleicht noch. Aber auch abgesehen von den Fällen
medizinischer Unmöglichkeit bestreite ich, daß jemand
tatsächlich so frei darüber entscheiden kann, ob er Kinder
bekommt oder nicht. Was man beobachten kann, deutet nicht
unbedingt darauf hin.

Das Gewicht hat sich leider nach und nach auf die Entscheidung verlagert. Natürlich gehört zu dem ganzen Denkprozess auch die Entscheidung dazu, aber ein wesentlicher Bestandteil meiner Fragen-Denkerei ist: gibt es einen Unterschied am Ende des Lebens (nicht jetzt am Sterbebett sondern am Ende seiner Fruchtbarkeit z.B.) zwischen Menschen, die Nachkommen haben und Menschen, die keine Nachkommen haben.

Eine weitere Frage: wie kommst Du zu der Annahme, kinderlose
Menschen würden gegen Ende ihres Lebens die Tatsache ihrer
Kinderlosigkeit als Defizit erleben?

Durch Beobachtung.
Aber nun weiter:
Nein, sie erleben es nicht als Defizit. Meine Überlegung ist: gibt es ganz insgeheim die Haltung, die Ahnung, das Gefühl: etwas ist nicht ganz, etwas ist nicht rund, was ist es nur? Es ist in den Raum gestellt.
Schau, ich bin umgeben und Menschen, die jenseits der Fruchtbarkeit sind und keine Kinder haben. Ich höre so oft: wenn meine Eltern einmal tot sind, dann komme bald ich. Was bleibt von mir? Der Durchschnittsmensch hat nun mal keine Werke komponiert, Bücher geschrieben oder die Welt verändert.
Andere, die Kinder haben, sagen: und? was habe ich davon?
Dann kenne ich auch genug Menschen, die an der Grenze zum Elternwerden stehen und sich fragen: in diese Welt Kinder setzen? Zahlt sich das aus? Bei steigenden Scheidungsraten? Lasse ich mich überhaupt auf so etwas ein?
Welchen Rat gebe ich den Jungen? Wie tröste ich die Alten?
Um das zu können, muss ich mir erst einmal klar werden: Was macht es mit dem Menschen, ob er nun Kinder hat oder nicht? Macht es wirklich so viel? Was sage ich einer jungen Frau, um die 40, ohne Partner, die ihr Leben davonlaufen sieht? Welche Denkansätze kann ich anbieten? Wie hole ich sie da raus?

Grüße
Irene

Grüße,

I.

Hallo nachdenklicher Eckard,
ja, das ist ein griffiger Aspekt, über den es sich wahrlich lohnt nachzudenken. So weit bin ich noch gar nicht gekommen, aber dies gehört auch mit einbezogen.
Ach, manchmal denke ich, weniger denken wäre angenehmer!
Liebe Grüße
Irene

Hallo,

auch so

Man eckt immer und grundsätzlich an, wenn man anderen Menschen
sagt, dass sie ein Defizit hätten. Beispiele:

Höchst interessant

Sage einer Hausfrau, dass ihr die Lebenserfahrung fehlt.

Lebenserfahrung = Berufserfahrung???

Sage einem Informatiker, dass ihm die soziale Intelligenz
fehlt.

Einem Informatiker? Oder lieber jemandem, der 14 std am Tag vorm PC hängt… analog zum Fernsehgucker?

Sage einer Mutter, dass man mit ihr über nichts Vernünftigeres
mehr reden kann und ihr der Blick auf die weite Welt fehlt.

Kinder beschränken den Horizont?

Sage einem am Stammtisch, dass ihm Bildung fehlt.

Biertrinken in der Kneipe = Bildungsdefizite?

Sage schliesslich Kinderlosen, dass ihnen ein Kind fehlt.

Vielleicht legt ja wer wert auf den Blick für die weite Welt?

Man eckt an

Hallo,

Sagte ich nicht, dass man mit solchen Aussagen aneckt?

Besser hättest Du meine Behauptung kaum bestätigen können.

Viele Grüsse, Walkuerax

paradebeispiel
hi,

das war jetzt wirklich ein paradebeispiel :smile:)

belustigt,
coco

Ich kann es gar nicht mehr zählen…
Hallo Elke,

Du hast Recht: diese Diskussion habe ich in den vergangenen 18 Jahren ungefähr siebzigmillionen Mal geführt. Oh nein, nicht nur mit meiner Granny, die es mir bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit unter die Nase reibt, daß ich ihr keine Urenkel zu schenken gedenke… An diesem Thema sind auf einige Freundschaften den Bach runtergegangen, weil mir fortpflanzungswütige Freundinnen ständig mit dem legendären ‚Naaaaaaaa, wollt Ihr nicht auch mal?!‘ in den Ohren lagen und mir gleichzeitig ihre frisch geschlüpften Windelvollkack- und Bäuerchenmach-Maschinen auf den Arm zu drücken versuchten. Ich bin für (fast) jeden Unsinn zu haben, aber das war definitiv zu viel. Und so ein Pupsgerät vor lauter Schreck kurzerhand fallen lassen (ich meine: ohne strafrechtliche Folgen befürchten zu müssen) geht ja auch schlecht, gelle? *grins*

Man könnte genauso denken, dass du sofort und unnötigerweise
in die Defensive gehst, weil du selbst mit deinen Gefühlen
nicht im Reinen bist.

Hier liegst Du mit Deinen Spekulationen definitiv daneben. Ich habe sogar schon in sehr jungen Jahren eine Sterilisation erwogen.

Grüße
Renee

Hallo Irene,

vorab: sollte mein Posting bei Dir als ein persönlicher Angriff bzw. als Beleidigung angekommen sein (ich weiß, daß er etwas cholerisch war), möchte ich mich hiermit in aller Form dafür entschuldigen, denn so war er nicht gemeint.

Ich wollte auch von niemandem Erklärungen, warum er sich
fortpflanzt.

Du wolltest aber Meinungen, oder? Zugegeben: meine ist etwas heftiger ausgefallen (was die Gründe angeht: siehe meine Antwort an Elke aka Eklastic), aber ich bin nicht die einzige (auch hier im Forum nicht), die so denkt. Nur bin ich halt eine der wenigen, die den Arsch in der Hose hat, es auch auszusprechen.

Und um auf das eigentliche Thema des Threads zurückzukommen: warum glaubst Du, irgendein Defizit zu haben, wenn Du keine Nachkommenschaft hinterläßt? Das will mir einfach nicht in den Kopf. Nachkommenschaft (die es für gewöhnlich eh nur auf das Eine - nämlich auf das Erbe - abgesehen hat) ist schließlich nicht die einzige Möglichkeit, jemandem im Gedächtnis zu bleiben…

Grüße
Renee

PS.

P.S.: und das mit den Teppichratten ist ganz übel abwertend,
das schmerzt!

Warum schmerzt Dich eine im Forum inzwischen legendäre Bezeichnung, die übrigens nicht von mir stammt sondern vor ewigen Zeiten mal durch Pia ‚eingeführt‘ wurde. BTW: bisweilen ist Teppichratte sogar liebevoll gemeint.

PPS.

hätte ich meinem
posting einen Beisatz gegeben: Renee Bernadette - bitte nicht
lesen.

Das solltest Du nur tun, wenn Du willst, daß ich unbedingt etwas lese. *lach*

Hallo Renee,
ist ok! Schwamm drüber.

Ich finde, alles in allem war es eine tolle Diskussion und ich habe enorm viel profitiert.
Es geht nicht darum, das Ei des Kolumbus zu finden - es ging darum, mir beim Erfühlen und Begreifen, beim Gedanken ordnen, zuordnen, Klarwerden, zu helfen, verschiedene Standpunkte zu betrachten, kennenzulernen, Aspekte in Erwägung zu ziehen und das ist alles in allem gelungen!

Irene

Hallo Irene

… es ging darum, mir beim Erfühlen und Begreifen,
beim Gedanken ordnen, zuordnen, Klarwerden, zu helfen,
verschiedene Standpunkte zu betrachten, kennenzulernen,
Aspekte in Erwägung zu ziehen und das ist alles in
allem gelungen!

kannst Du Dein Resumé formulieren (?) - sofern
obiges Statement nicht lediglich als sanfte
Rückzugsstrategie diente :wink:

Grüße

CMБ

Ehrenrettung
Hallo ihrs,

Hallo Irene,
Du wolltest aber Meinungen, oder? Zugegeben: meine ist etwas
heftiger ausgefallen (was die Gründe angeht: siehe meine
Antwort an Elke aka Eklastic), aber ich bin nicht die einzige
(auch hier im Forum nicht), die so denkt. Nur bin ich halt
eine der wenigen, die den Arsch in der Hose hat, es auch
auszusprechen.
Und um auf das eigentliche Thema des Threads zurückzukommen:
warum glaubst Du, irgendein Defizit zu haben, wenn Du keine
Nachkommenschaft hinterläßt? Das will mir einfach nicht in den
Kopf. Nachkommenschaft (die es für gewöhnlich eh nur auf das
Eine - nämlich auf das Erbe - abgesehen hat) ist schließlich
nicht die einzige Möglichkeit, jemandem im Gedächtnis zu
bleiben…

P.S.: und das mit den Teppichratten ist ganz übel abwertend,
das schmerzt!

Warum schmerzt Dich eine im Forum inzwischen legendäre
Bezeichnung, die übrigens nicht von mir stammt sondern vor
ewigen Zeiten mal durch Pia ‚eingeführt‘ wurde. BTW: bisweilen
ist Teppichratte sogar liebevoll gemeint.

Renee ist ein Beispiel dafür, dass nicht jede Frau, die sich
gegen eigene Kids entscheidet, was gegen Kinder hat.
Einem Diamanten sieht man auch nicht auf den ersten Blick an,
welchen Schatz man wirklich in Händen trägt.
Zu Teppichratten: Viele, die Renee kennen, wissen, dass das
ein liebevoller/herzlicher Begriff sein kann. Wenn ich hier
über Minizicken schreibe, wissen auch die meisten, dass das
absolut nicht abwertend zu sehen ist sondern damit zwei
junge Damen gemeint sind, die mir besonders am Herz liegen.
Viele hier in w-w-w kennen auch den Begriff „Toxi-Gnom“ als
liebevolle Bezeichnung für ein pfiffiges Kind, das manchen
mal auf die Palme bringen kann (nicht ganz ernst zu nehmende
Übersetzung für Giftzwerg).
Es gibt in w-w-w Personen, die stolz darauf sind, wenn sie
von ner bestimmten Person als „Teppichratte“ bezeichnet wurden
(@Renee: liebe Grüße von den Minizicken!), weil in diesem
Zusammenhang ganz einfach auch eine Liebe mitschwingen kann.
LG
D

off topic - Danke
Hi Daggi,

Viele hier in w-w-w kennen auch den Begriff „Toxi-Gnom“ als
liebevolle Bezeichnung für ein pfiffiges Kind, das manchen
mal auf die Palme bringen kann (nicht ganz ernst zu nehmende
Übersetzung für Giftzwerg).

Kannte ich nicht.
Aber ich weiß, wie ich Hyltox in Zukunft betiteln werde
(gelegentlich). Danke * Gruß
Elke

Die Geister, die ich rief…
Hi Elke,
SO war das Beispiel nicht gemeint. Auch er war damit nicht
gemeint. Hoffe, er kanns verkraften und sieht es mit lachenden
Augen.
LG D

bezahlbare Fortpflanzung…
unterm Strich - sage ich, es macht was mit einem

Menschen, wenn er am Ende seines Lebens ohne Nachkommen
dasteht.
Liege ich hier wirklich soooo falsch?
Danke, dass Ihr mir Eure Meinung mitteilt.
lg, Irene

ich sage:
es macht was, wenn man mit kindern dasteht: ARMUT! wer in der heutigen zeit nicht entweder reiche eltern oder einen der wenigen jobs hat, die angemessen gut bezahlt werden, ist mit kindern ARM. vielleicht reich an erfahrung.

hier mal eine klage-tirade zur aktuellen finanziellen familienwirklichkeit:

wir zahlen heute doppelt soviel spritkosten für 100 kilometer wie 1998. zuzahlungen beim arzt, in der apotheke, der euro hat das meiste teurer gemacht, die rente wird nur eingezogen aber kaum ausgezahlt, die privatrenten, die vom bereits versteuerten einkommen noch angelegt wurden, werden auch noch mit steuern belegt werden, wer 40 jahre lang arbeitslosenversicherung eingezahlt hat und nach 12 mon keinen neuen job hat, bekommt nur sozialhilfe zurück. bus und straßenbahnen sind schon für normalverdiener zu teuer. arbeitsverträge werden nur noch befristet ausgestellt, armut bei bestehendem arbeitsverhältnis ist doch voll im kommen, planungssicherheiten nicht gegeben! und dann muß die ausbildung der kinder auch noch bezahlt werden, ja leckt mich am a…-WOVON DENN???

mich interessiert, wer das ohne finanzielle hilfe von außen überhaupt packt. wohl denen, die soviel kohle haben, aber wohl auch denen, die sich gegen kinder entscheiden, weil sie kein leben in armut wollen.

aber wohl auch denen, die sagen: „egal, wird schon!“ und den kindern dann die armut bewußt zumuten, obwohl sie erwiesenermaßen krank und chancenlos macht???

das war meine meckermeinung. bitteschön. war erleichternd.

Hallo,

Man eckt immer und grundsätzlich an, wenn man anderen Menschen
sagt, dass sie ein Defizit hätten. Beispiele:

grüss dich,

ich hätte da noch ein beispiel - das ja evtl gut passt:

ich halte es nämlich für übel (mal genauere bewertung aussen vor gelassen), wenn jemand einfach wahllos unüberlegt kinder in die welt setzt ohne sich zu überlegen, ob sie o./u. er überhaupt das rüstzeug
mitbringen.
im regelfall wird man kinder bekommen, weil man es denn will oder es dem übertragenen bild von „familie = vollständig“ hält.

nur wenige aber - so seh ichs - sind kompent, geben ihre schrägen weltbilder weiter, ihre macken, ihre neurosen - naja… das ganze paket eben. ich kenne nur wenigem enschen, die vorher wirlich alles
getan haben, um möglichst wenig weiterzugeben, die also ihre probleme
bewusst und gezielt be-ve-arbeitet haben, teilweise mit professioneller hilfe. dazu gehört aber ne menge! sich derer im vorfeld bewust zu sein um nicht 20 jahre später zu sagen - das war mir kar nicht bewusst, das habe ich nicht absichtlich getan - sondern nur das beste gegeben was ich konnte…

das halte ich für verantwortungslos, wenn denn eben auch üblich.

jedenfalls sollte aus meiner sicht die entscheidung für kinder kein
automatisierter ablauf sein sondern wenn denn ein prozess - dazu aber
würde ja auch wieder ein bestimmtes bewusstsein gehören.

über dieses darauf aufmerksam gemachte defizit freut sich nat. auch kein mensch*g

LG
nina

Es ist unbestreitbar daß eine Frau,

die nie schwanger war, im Leben etwas verpaßt hat…

diese obige aussage für sich genommen sehe ich gänzlich anders datafox.
mag sein, das manche oder gar viele es so empfinden, doch auch dabei ist meinst die automatisierung des kinderwunsches der eigentliche hintergrund. sicher auch noch andere gründe - aber die gehen meiner
meinung nach ursächlich eben auf dieses „konto“.

das gefühl etwas zu verpassen oder etwas verpasst zu haben ist doch
eine total subjektive angelegenheit die von vielen faktoren bestimmt
wird.

deine behauptung ist nicht überprüfbar sowie es auch nicht überprüfbar ist das gegenteil bei ein und der selben person in vergleich zu setzen.
da ja ein und die selbe person nicht beides durchleben kann, muss man hier wohl davon ausgehen wie in allen anderen lebensbereichen, das es davon abhängt welchen weg ein mensch gegangen ist und welche haltung
warum zum kinderbekommen im allgemeinen oder aber nur für sich selbst
vorliegt.

der rest dessen was du geschrieben hast passt dann aber wieder soweit.

LG
nina