Frage zur Ki-Zi Einrichtung

Naja, in der Frage ging es doch wohl darum,ob Kinder im
abgedunkelten Zimmer
schlafen sollten oder nicht. Es ging nicht darum, daß Cora ihr
Kind wegsperren
will.

Ist dir vielleicht aufgefallen, dass ich gar nicht auf cora geantwortet habe, sonder auf Wiz?

Ich verstehe nicht, warum Du gleich die schlimmsten

Sachen unterstellst!

Mir ging es insbesondere um folgenden Passus:

Simsy: Wenn die Eltern schon nicht im Zimmer sind, dann muss es
wenigstens zur Not möglich sein, den Weg zu den Eltern zu
finden. Es muss also in dem Raum ziemlich hell sein.

Wiz: Offenbar nein, ganz abgesehen davon frage ich mich, wie ein Kind von sechs Monaten, was noch nicht mal krabbeln kann, aus einem Gitterbett und durch zwei geschlossene Türen seinen Weg zu den Eltern finden will?

Ich
finde Deinen Tonfall sehr aggressiv und mit der Meinung bin
ich wohl nicht allein.

Die meisten Menschen machen es sich ganz furchtbar schwer mit den lieben Kleinen. Dabei müssten sie nur mal darüber nachdenken, wie sie denn empfänden. Was würde so mancher Elter hier wohl sagen, wenn er zu einer bestimmten Uhrzeit in ein Gitterbett aus dem er nicht rauskann in ein dunkles Zimmer gesperrt wird, während es sich der Rest der Familie, möglichst außer Hörweite woanders gemütlich macht? Und das jeden Abend? Die meisten Erwachsenen würden das vermutlich als Scheidungsgrund wegen selischer Grausamkeit ansehen. Viele Eltern muten ihren Kindern Dinge zu, die sie nicht mal als Erwachsene würden ertragen wollen. Und ja, sowas macht mich wütend. Dass Kinder sich an (fast) alles gewöhnen können, macht es nicht besser.

Dein Kind bei Dir im Zimmer hast, ist das doch wunderbar. Ich
hätte es auch gern,
nur leider ist unser Schlafzimmer schlicht zu winzig für ein
Kinderbett. Zum Glück
schläft unser Sohn von Anfang sehr gut in seinem Bettchen und
sollte er doch mal
wachen werden und knöttern, stehe ich in wenigen Sekunden an
seinem Bett.

Wenn du dein Kind hörst, wenn es knöttert, dann hört dein Kind auch dich. Es hört wie du rumrumorst, dich vielleicht mit jemandem unterhältst etc. Es weiß, es ist nicht allein. Das ist das Entscheidende.

Viele Eltern haben ihr Kind hingegen ein Stockwerk höher und stellen ein Babyphone auf. Dann hören sie zwar ihr Kind, ihr Kind aber nicht sie. Somit muss das Kind annehmen, dass es allein ist, und dies dürfte bei jedem halbwegs normalen Kind Panik auslösen (auch hier ist der Verweis von Semjon völlig richtig, das man Kindern das auch „abdressieren“ kann), und in dem Moment ist für mich persönlich die Grenze zur psychischen Misshandlung überschritten.

Also, leben und leben lassen! Es ging nur um Vorhänge!

Das hoff ich doch.

Gruß
Marion

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Hallo,

Es geht hier nicht um offensichtliche Verwahrlosung. Aber frag
doch mal die Eltern all der tausenden von Leute, die in
Deutschland verzweifelt auf einen Therapieplatz warten, oder
gerade noch so mit ihrem Leben klarkommen, obwohl man es kaum
als glücklich und zufrieden bezeichnen kann, ob diese meinen,
mit ihren Kindern alles richtig gemacht zu haben. Vermutlich
meinen das alle. Woran krankt dann aber unsere Gesellschaft?

Danke für den Hinweis, jetzt weiß ich endlich woher deine
denkwürdigen Aussagen kommen. Insoweit verbietet es mir der
Anstand hierauf weiter einzugehen.

Hoffentlich wird dir bald geholfen (ganz ehrlich gemeint)

Ich vermute mal, Pendragon hat so etwas:
http://www.bkjpp.de/index.php5?x=/krankheiten_deprsu…&

 ...
 Von grösserer Bedeutung für die Ausbildung von Depressionen 
 sind aber Dauerbelastungen, die meist als familiäre Krisen 
 auftreten. Streit, <u>Vernachlässigung</u>, Missbrauch, elterliche 
 Probleme mit Drogen und psychischen Störungen, körperliche 
 Erkrankungen und Behinderungen, Dauerarbeitslosigkeit und 
 Geldmangel, Trennung, Wiederverheiratung und Patchwork-Familien, 
 frühe Konfrontation mit visuellen Medien, Computer und Internet, 
 ...
 ...
 Depressionen zählen zu den Störungen, deren Zahl bei 
 Kindern und Jugendlichen in industrialisierten Ländern 
 zuzunehmen scheint. Vor allem bilden sich offensichtlich 
 typische Depressionen lebensgeschichtlich immer früher aus.
 ...

… gemeint. Was mich wundert ist, daß sie heute so
für den „einsichtslosen Mob“ eintritt und diesen
umerziehen will. Hehe! Buddhistenpathos?

Grüße

CMБ

"Moin Cora,

Mein Mann meint die kleinen könnten besser schlafen wenn der
Raum komplett dunkel ist. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung,
kann mir das aber nicht vorstellen.
Daher meine Frage: Muss ein Ki-Zi zum schlafen komplette
abgedunkelt sein?

Kinder schlafen genau dann gut, wenn sie sich geborgen fühlen und behütet in der Nähe der Eltern.

Würdest du gut schlafen, wenn du das Gefühl hättest, irgendwo einsam und hilflos ausgesetzt zu sein, und deine Lieben weit weg? Sicher nicht. Würdest du gut schlafen, wenn du dich sicher und geborgen in der Nähe der Lieben weißt, auch wenn es nicht ganz dunkel ist? Also ich schon :smile:

Gruß
Marion"

Die oben genannte Antwort meine ich unter anderem. Da hast Du Cora direkt geantwortet. Wir haben unser Kind auch im ersten Stock, weil es nicht anders geht! Und abends im Wohnzimmer haben wir auch das Babyphone an, weil es nicht anders geht! Klar schlafen Kinder am besten, wenn jemand in der Nähe ist. Aber es gibt einfach Gründe, warum man die Schlafensgeschichte nicht anders einrichten kann, ohne deswegen gleich schlechte Eltern zu sein. Ich kann mich auch schlecht immer daneben setzen, wenn er in seinem Bettchen liegt.

Wie auch immer, uns geht es gut mit der Lösung und dem Kleinen auch, und ja, ich kann das beurteilen! :smile:

Schönen Abend noch,

marvin

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Die oben genannte Antwort meine ich unter anderem. Da hast Du
Cora direkt geantwortet.

Und was soll jetzt bitte „aggressiv“ daran sein, wenn ich darauf hinweis, dass es eher darauf ankommt, dass Kinder sich geborgen fühlen, um gut zu schlafen, und nicht darauf, ob es hell oder dunkel ist?

Wie auch immer, uns geht es gut mit der Lösung und dem Kleinen
auch, und ja, ich kann das beurteilen! :smile:

Und wie beurteilst du das?

Gruß
Marion

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Hallo

Hoffentlich hat Dich noch niemand beim Jugendamt
angezeigt. Prophylaktisch natürlich, hast noch gar kein Kind.

Das finde ich ziemlich witzig gesagt!

Ich glaube, manche Kinder
sind schon allein wegen solcher Mütter/Eltern (welche Dir so
manches unterstellen)aufs heftigste gestraft…

Aber diese und andere Bemerkungen finde ich nun wieder überflüssig. Cora, der Fragestellerin, hat niemand was unterstellt. Es war weitgehend ein Streitgespräch unter den Ratgebenden; ob die sich gegenseitig was unterstellt haben, weiß ich nicht genau, aber der Fragestellerin wurde nichts unterstellt.

Viele Grüße
Simsy

…ich konnte in komplett dunklen Zimmern nie schlafen, da ich dann totale Angst hatte und mich im Raum nicht orientieren konnte - zumindest zwischen den Rolläden mussten die Ritzen offen bleiben - Wir werden das bei unserem Kind genauso handhaben. - stärkeres Abdunkeln des Raumes bei Nacht (aber nicht zappenduster) - tagsüber sollen die Kiner laut erfahrener Hebamme eher in einem normal hellen Raum schlafen (zumindest am Anfang, damit die lernen was Tag und Nacht ist - später dann kann man das Zimmer mittags abdunkeln.

kein Grund zum Streiten
Hi,

ich lese ja mit Verwunderung mit und frage mich was es bedeutet wenn von „Verdunkelung“ gesprochen wird. Wir haben „lichtdichte Rollos“ und das heißt nicht, dass die Fenster wie zugemauert sind. Demnach wäre es ein Fehler, würde man mich bzw. uns als Rabeneltern oder so hinstellen :wink:

Was mich aber viel mehr wundert, die Schlafgewohnheiten der Kinder ändern sich, ein Kind was zum Beispiel wie unsere gewohnt sind im Dunklen (nicht zugemauert, eingemauert oder so) zu schlafen, haben Phasen in denen eine Lampe anbleiben soll, die Tür auf, auf dem Flur Licht, das Rollo hoch oder auf Halbmast and so on, and so on. Demnach haben wir entweder ganz komische Kinder oder es ist ein Thema bei dem man sich eigentlich nicht streiten kann, da sowieso von „Tag zu Tag“ neu definiert :wink:

Viele Grüße
Me

Gerne.

Mal kurz vorne weg, wichtig ist natürlich ebenso, dass sich die Kleinen wohlfühlen (das zu erklären, weiss aber jeder, ist nicht einfach, da breit gestreut und individuell). Ich persönlich halte ein Ritual und Wohlfühlen für wichtiger als ein dunkles Zimmer.

Nun zum Ritual:
Nach dem Abendessen geht’s noch ein bissel spielen, bevor wir auf die Wickelkommode gehen. Dort gibt’s eben Waschen, noch etwas zu trinken, Zähne putzen, bettfertig anziehen und danach wird sofort ins Bett gegangen. Seit wir nicht mehr Stillen (hörte abends mit ca. 20 Monaten) auf, lesen wir eine Geschichte vor. Und da unsere Tochter inzwischen normal spricht, gehen wir abends nochmals den Tag von morgens bis abends durch, reden nochmals über alles und dann wird das Licht ausgemacht.
Über den Tag erzählen bringt bei uns sehr viel, so kann unsere Tochter viel besser und schneller einschlafen. Damit können die Kleinen den Tag besser verarbeiten.

Mittags geht’s bei uns so: Mittagessen, frische Windel, ab ins Bett.

So geht unsere Tochter nun seit fast 3 Jahren schlafen und wir hatten damit noch nie Probleme. Das Abend-Ritual haben wir von Anfang an gemacht.

Liebe Grüße, Salbei

Entschuldigung
Hallo Simsy Mone,
ich habe jetzt alle Artikel nochmal gelesen und gebe Dir recht. Ich habe eins der ersten Antwortpostings falsch aufgefasst, und dadurch lesen sich die darauffolgenden für mich entsprechend.

Da entschuldige ich mich dafür. Heute morgen wirkt das echt harmloser auf mich.

Gruß
Herr_Schmidt

Hallo,
wie ja teilweise schon von anderen geschrieben, muss ein Kinderzimmer nicht vollkommen dunkel sein zum Schlafen.
Meine beiden Kinder hatten jeweils eine Phase, wo sogar das Licht nacht brennen musste bzw. eben kein Vorhang zugemacht werden durfte, damit die Straßenleuchte hineinscheinen sollte.

Es wird die Erfahrung zeigen, wie es dann konkret bei deinem Kind sein wird. Und im Fall der Fälle kann man immer noch eine Jalousie oder dunklen Vorhang anbringen.

Beatrix

Kinder schlafen genau dann gut, wenn sie sich geborgen fühlen
und behütet in der Nähe der Eltern.

da hat doch niemand was gegen gesagt oder ?

Die Frage war nach dunkel oder hell.
Mittlerweile sollte jeder wissen, dass Schlaf sich in verschiedene Phasen aufteilt. Wenn ich die Augen zu habe und schlafe, ist immer dunkel.
Man schläft nicht immer gleich tief und wird auch zwischendurch mal wach.
DANN ist die relative Dunkelheit der bessere Begleiter um den Schlaf nicht zu beenden sondern fortzusetzen.

Würdest du gut schlafen, wenn du das Gefühl hättest, irgendwo
einsam und hilflos ausgesetzt zu sein, und deine Lieben weit
weg? Sicher nicht.

schlafen ist doch nicht ein besonderer Prozess ausserhalb des Familienlebens.
Kinder kommen auch nicht plötzlich und fallen in ein Bett.
Das ganze Familienleben ist eine Entwicklung und positiv ist sie, wenn das Kind überhaupt keinen Gedanken hat, es wäre einsam oder hilflos.
Warum sollte es beim Schlafen auf solchen Gedanken kommen ??

Die oben genannte Antwort meine ich unter anderem. Da hast Du
Cora direkt geantwortet. Wir haben unser Kind auch im ersten
Stock, weil es nicht anders geht! Und abends im Wohnzimmer
haben wir auch das Babyphone an, weil es nicht anders geht!
Klar schlafen Kinder am besten, wenn jemand in der Nähe ist.
Aber es gibt einfach Gründe, warum man die Schlafensgeschichte
nicht anders einrichten kann, ohne deswegen gleich schlechte
Eltern zu sein. Ich kann mich auch schlecht immer daneben
setzen, wenn er in seinem Bettchen liegt.

also, wenn es nicht anders geht, muß das Kind alles erdulden ?

Oder ist es vielmehr so, dass das Kind jederzeit aufstehen kann und
weiß, wo es jemanden findet ?
Es hat also nichts mit räumlicher Trennung zu tun und auch nicht mit laut oder leise sondern es hat was mit Gewohnheit zu tun.

Als Kind habe ich an jeder Ecke und in jeder Lage geschlafen.
Seit ich eigene Kinder habe, bin ich prinzipiell auf Oropax angewiesen (nachdem sie aus dem Haus sind), weil ich bei jedem Geräusch wach werde.

LG

Die oben genannte Antwort meine ich unter anderem. Da hast Du
Cora direkt geantwortet.

Und was soll jetzt bitte „aggressiv“ daran sein, wenn ich
darauf hinweis, dass es eher darauf ankommt, dass Kinder sich
geborgen fühlen, um gut zu schlafen, und nicht darauf, ob es
hell oder dunkel ist?

Da gebe ich Dir Recht, wenn man sich die ganze Geschichte am nächsten Morgen
noch mal durchliest, klingt es schon anders. Entschuldige bitte.

Wie auch immer, uns geht es gut mit der Lösung und dem Kleinen
auch, und ja, ich kann das beurteilen! :smile:

Und wie beurteilst du das?

Ich wußte, daß die Frage kommt! :smile: Ich beurteile das folgendermaßen: Unser
Kleiner ist ein ausgeglichenes, fröhliches Kerlchen. Er schläft am besten, wenn
er seine Ruhe hat. Würden wir die Tür auflassen, damit er uns noch hören kann,
würde er gestört und unruhig schlafen. Ist keine Annahme, sondern Tatsache,
haben wir getestet. Ansonsten stehen wir bei jedem Mucks in Sekundenschnelle in
seinem Zimmer, er jammert also nicht ewig vor sich hin, bevor jemand kommt. Hast
Du auch nicht behauptet, ich weiß. Folglich gehe ich davon aus, daß sich seine
psychischen Schäden, verursacht durch seine Einzelhaft, in Grenzen halten.

Da Dir jetzt bestimmt noch eine passende Antwort auf der Zunge brennt, :wink:
verlasse ich jetzt diesen Thread und überlasse Dir das letzte Wort! Sorry, aber
das konnte ich mir nun doch nicht verkneifen, verzeih! :smile:

Gruß,

marvin

Die oben genannte Antwort meine ich unter anderem. Da hast Du
Cora direkt geantwortet. Wir haben unser Kind auch im ersten
Stock, weil es nicht anders geht! Und abends im Wohnzimmer
haben wir auch das Babyphone an, weil es nicht anders geht!
Klar schlafen Kinder am besten, wenn jemand in der Nähe ist.
Aber es gibt einfach Gründe, warum man die Schlafensgeschichte
nicht anders einrichten kann, ohne deswegen gleich schlechte
Eltern zu sein. Ich kann mich auch schlecht immer daneben
setzen, wenn er in seinem Bettchen liegt.

also, wenn es nicht anders geht, muß das Kind alles erdulden ?

Was wäre denn Dein Vorschlag? Soll ich mit dem Kind um 19 Uhr ins Bett gehen?
Natürlich muss das Kind nicht alles erdulden! Ich habe gerade bereits an anderer
Stelle beschrieben, daß unser Kind sich eher gestört fühlt, wenn es abends noch
Geräusche hört. Darum Tür zu und Babyphone an, damit wir ihn hören und sofort da
sein können.

Oder ist es vielmehr so, dass das Kind jederzeit aufstehen
kann und
weiß, wo es jemanden findet ?

Nein, kann er nicht, er ist erst 5 Monate alt. Darum sind wir ja sofort bei ihm,
wenn er sich äußert. Wäre er schon älter, könnte er natürlich jederzeit zu uns
kommen.

Hallo Marion,

Ich glaube nicht, dass diese Form der Kinderwegsperrung
wirklich Mehrheitsfähig ist. Sehr viele Mütter reagieren
instinktiv richtig und wollen ihr Kind gerne in der Nähe und
ständig dabei haben (sofern es das Kind auch als Bereicherung
angesehen wird).

Damals hat mein Instinkt genau richtig funktioniert und das Bettchen stand bei uns im SZ, direkt neben mir.

Die werden dann eher von der Umwelt
verunsichert.

Um die habe ich mich gar nicht gekümmert, da hatte ich gar keine Zeit dazu…

Nicht selten sind es hier Männer, die wieder
„Ruhe im Schlafzimmer“ haben wollen und Druck machen.

Auch Männe hat keinerlei Druck ausgeübt…

Auch das
muss leider mal gesagt werden. Ein herzliches Dankeschön an
alle, die diesbezüglich anders ticken.

Und herzlichen Dank auch an Kinder, die einem einen Strich durch die Rechnung machen, weil sie diejenigen sind die anders ticken :smile:

Im Ernst, ich hab unseren mit einem knappen halben Jahr ausquartiert, weil er bei uns nicht mehr schlafen konnte und bis zu 15 mal nachts aufgrund unserer normalen Schlafgeräusche wach wurde.
Ab der ersten Nacht war eine fast normale Nachtruhe möglich, ausser eben wenn er hungrig war und sein Fläschchen wollte.
(Eigentlich war es nur ein Test gewesen, im selben Bettchen aber in einem anderen Zimmer zu schlafen, weil wir uns nicht erklären konnten warum das Kind so schlecht schlief und einfach mal div. Dinge auszuschliessen begannen)

Und nein, er war nicht ruhig, weil ich ihn nicht gehört hätte, das wäre mit diesem Organ nicht möglich gewesen, er konnte endlich selbst in Ruhe schlafen.
Vielleicht ist das eher selten, keine Ahnung, bei uns war es so herum.

LG
Maja

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Kinder schlafen genau dann gut, wenn sie sich geborgen fühlen
und behütet in der Nähe der Eltern.

Nö, Kinder schlafen dann gut wenn sie müde sind!

Und noch viel besser wenn um die Schlaferei nicht so ein Tamtam
gemacht wird.

Gruß
Stefan

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Was wäre denn Dein Vorschlag?

also meine ist auch 5 Monate und schläft überall und viel.

Man braucht sie nicht ins Bett zu legen, Tür zu und leise sein.
Wenn sie auf der Couch oder im Maxi eingeschlafen ist, nimmst du
sie und legst sie ins Bett … egal in welches, sie schläft i.d.R.
10 - 11 Stunden durch.

Oder ist es vielmehr so, dass das Kind jederzeit aufstehen
kann und
weiß, wo es jemanden findet ?

Nein, kann er nicht, er ist erst 5 Monate alt.

:smile:).

Gruß

BTW: ist das der 1. ?

schlechten Tag gehabt???
Hallo!

Ich lese hier mit viel Kopfschüteln deine ganzen Artikel und kann es einfach nicht glauben, was du hier so vom Stapel läßt! Denn das hier:

Insofern ist vom Aspekt der „Normalität“ her die auf
Getrennt-/
Alleinschlafen ausgerichtete Ambition „bequemes Kind“ nichts
was man als ungewöhnlich abwerten könnte oder sollte. Mehr
noch:
es *ist* „gewöhn“-lich …

Ich glaube nicht, dass diese Form der Kinderwegsperrung
wirklich Mehrheitsfähig ist.

ist ja wirklich unglaublich! Was hat denn das mit Kinderwegsperren zu tun??? Nur weil Du das so für richtig hälst, heißt das nicht, dass die Leute, die es eben anders machen möchten, automatisch Rabeneltern sind!
Viele Millionen Kinder (Vergangenheit und Gegenwart) schlafen allein in ihren Betten und haben überhaupt keine Probleme damit.
Ich finde es absolut unverschämt von Dir, Eltern so runterzumachen, die für sich eine bestimmte Lösung gefunden haben und mit der es zufriedene Kinder und Erwachsene gleichernmaßen gibt.
Es gibt eben keine Pauschallösung! Jeder muß in seiner Familie etwas finden, was eben für diese eine Familie richtig ist!

Und was mich selbst betrifft: ich habe von Anfang an in meinem eigenen Bett geschlafen und das noch dazu (oh Schreck) in einem abgedunkelten Zimmer! Ich hatte (aus eigener Erinnerung und der Erzählung meiner Eltern) nie Einschlafprobleme und bin immer gern schlafen gegangen. Und zwar, weil ich liebevoll ins Bett gebracht wurde, ich dort meine Ruhe hatte (im wahrsten Sinne des Wortes) und ich vollstes Vertrauen zu meinen Eltern hatte/habe.

VG

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Moin,

Und was mich selbst betrifft: ich habe von Anfang an in meinem
eigenen Bett geschlafen und das noch dazu (oh Schreck) in
einem abgedunkelten Zimmer!

Und es hat dir überhaupt nicht geschadet, nicht wahr? Du bist trotzdem ein ganz freundlicher und netter Mensch geworden *g*.

Gruß
Marion

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Moin Maja

Vielleicht ist das eher selten, keine Ahnung, bei uns war es
so herum.

Nein, das ist nicht selten. Solche Geschichten höre ich öfters. Allerdings nur von Eltern deren Kindern anfangs nicht alleine schlafen mussten.

Die anderen sind dann die, die stundenlang irgendwelche „Rituale“ aufführen, halbe Nächte am Kinderbett verbringen oder sich irgedwann was in die Ohren stopfen. Bis auf die Eltern, die hier schreiben natürlich :smile:

Gruß
Marion

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Moin,

haben wir getestet. Ansonsten stehen wir bei jedem Mucks in
Sekundenschnelle in
seinem Zimmer, er jammert also nicht ewig vor sich hin, bevor
jemand kommt.

Was meinst du, kann er so davon ausgehen, dass ständig jemand da ist, oder dass er allein ist?

Hast
Du auch nicht behauptet, ich weiß. Folglich gehe ich davon
aus, daß sich seine
psychischen Schäden, verursacht durch seine Einzelhaft, in
Grenzen halten.

Du magst das ja alles ganz witzig finden. Vielleicht solltest du mal Besuche in Haushalten machen, in denen das Babyphone mit dem Ferseher um die Wette plärrrt.

Was ich nicht versteh, wenn ihr euch doch alle gar nicht in der von mir beschriebenen Situaton wiederfindet, warum regt ihr euch alle so auf? Warum fühlt ihr euch überhaupt angesprochen?

Komm doch noch mal wieder und lüfte dieses Rätsel. :smile:

Gruß
Marion