Fragen zur Akupunktur

Hallo,
aufgrund von starken Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich (mit Stechen in die Oberschenkel und das Becken), wurde mir nach mehrmaligem „Einrenken (*knacks*)“ von angeblichen Blockaden und damit verbundenen Nerveinklemmungen nun Akupunktur verschrieben.
Mittlerweile habe ich die 10. Sitzung hinter mir.
Nun habe sich ein paar Fragen aufgetan, hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Und zwar:

1)Ist es normal, dass immer 1-3 Nadeln die komplette Sitzung lang schmerzen, sodass man sich kaum traut irgendein Körperteil, wie beispielsweise den Arm zu bewegen, oder teilweise sogar tief einzuatmen? (Zum Glück musste ich noch nicht niesen, daran mag ich gar nicht denken)

2)Kann es effektiv sein, wenn man abwechselnd von zwei Äerzten behandelt wird, die die Nadeln in völlig unterschiedliche Punkte setzen? (Habe das Gefühl, dass beide überhaupt nicht aufeinander abgestimmt sind)

3)Sollten die Stellen, an denen die Nadeln gesetzt werden nicht vorher desinfiziert werden? Ist ja immerhin ein Eingriff in den Körper, oder? Bei mir wird nämlich nichts dergleichen gemacht.

4)Ich habe gelesen, dass Akupunktur vor allem deshalb wirkt, weil man dabei entspannt. Ich allerdings werde in Seitenlage behandelt, sodass ich immer eine halbe Stunde auf einem Arm, bzw. einer Schulter liege. Das ist für mich wahnsinnig unbequem, da ich im Nackenbereich immer stark verspannt bin. In dieser Haltung verkrampfe ich unterbewusst bloß immer mehr um den Verspannungsschmerzen entgegenzuwirken, von Entspannung kann absolut keine Rede sein.
Hat die Akupunktur so überhaupt einen Sinn? Und wieso wird bei Problemen der Lendenwirbelsäule nicht auf dem Bauch liegend akupunktiert?

Danke schon im voraus für Anwtort
Gruß Juliane

Hallo

1)Ist es normal, dass immer 1-3 Nadeln die komplette Sitzung
lang schmerzen, sodass man sich kaum traut irgendein
Körperteil, wie beispielsweise den Arm zu bewegen, oder
teilweise sogar tief einzuatmen? (Zum Glück musste ich noch
nicht niesen, daran mag ich gar nicht denken)

Eigentlich sollte das nicht so sein, hast du das schon mal erwähnt, dass die Nadel an dieser und jener Stelle durchgehend schmerzten. Evtl bist du aber auch zu verspannt (zum einen durch die LAgerung, die ja auchnicht doll zu sein scheint, zum anderen weil du einfach den Piks fürchtest), oder die Nadel ist schlecht gewählt, zu tief gestochen etc. Ein Kribbeln ist normal, ein Gefühl von Wärme oder Kälte, ein Fremdkörpergefühl auch, aber eigentlich schon unschön. Richtig Schmerz (was ist bei dir Schmerz? zum Schreien/heulen oder eher sowas dumpfes oder schon der Piks beim Blutabnehmen?)
Es gibt unterschiedliche Qualifikationen für Ärzte, und gerade wenn es „nur“ um Schmerztherapie geht (also eben jene Indikation die auch von der KAsse bezahlt wird, also möglichst im Angebot der Praxis sein sollte), dann kann es durchaus sein, dass der Arzt (Orthopäde?) nicht eine ausgiebige Ausbildung in Akupunktur genossen hat. Bei einer Überweisung zum Arzt für NAturheilkunde bist du evtl besser dran.
Frag die behandelnden Ärzte nach ihrer Qualifikation, ob sie die Zusatzbezeichnung Akupunktur tragen (stehts auf dem Praxisschild?) oder sogar eine weitergehende Ausbildung in TCM haben.
Du kannst evtl auch raushören wie sie Akupunktur bewerten, wenn du dir erklären lässt, wie denn nun genau die Nadeln wirken sollen (Energiefluss in den Meridianen steuern oder NErvenreizungen verursachen)

2)Kann es effektiv sein, wenn man abwechselnd von zwei Äerzten
behandelt wird, die die Nadeln in völlig unterschiedliche
Punkte setzen? (Habe das Gefühl, dass beide überhaupt nicht
aufeinander abgestimmt sind)

Ja es kann sein dass zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Punkte nötig sind, und es kann sein, dass evtl einer der Punkte etwas riskanter ist, weshalb der besser ausgebildete ranmuss. Wenn es nur eine Terminsache ist, dann versuch Termine zu bekommen beim „Sympatischeren“, meist praktizieren die ja an festen Wochentagen

3)Sollten die Stellen, an denen die Nadeln gesetzt werden
nicht vorher desinfiziert werden? Ist ja immerhin ein Eingriff
in den Körper, oder? Bei mir wird nämlich nichts dergleichen
gemacht.

Sind die NAdeln zuvor steril eingepackt und werden eine nach der anderen vor dem Piks aus einem Blister geschält? Dann muss die Stelle nicht unbedingt desinfiziert werden, es ist ja keine Blutentnahme, wo direkt von der HAut etwas in die Blutbahn gelangen könnte.

4)Ich habe gelesen, dass Akupunktur vor allem deshalb wirkt,
weil man dabei entspannt. Ich allerdings werde in Seitenlage
behandelt, sodass ich immer eine halbe Stunde auf einem Arm,
bzw. einer Schulter liege. Das ist für mich wahnsinnig
unbequem, da ich im Nackenbereich immer stark verspannt bin.
In dieser Haltung verkrampfe ich unterbewusst bloß immer mehr
um den Verspannungsschmerzen entgegenzuwirken, von Entspannung
kann absolut keine Rede sein.

HAst du das beim Arzt mal erwähnt, dass du so verkrampft bist in der Lage, liegst du jedesmal auf der selben Seite? Für eine Behandlug fänd ich das noch ok, da man dadurch an einen der meridiane besonders gut drankommt, aber besonders „harmonisch“ klingt das wirklich nicht.

Hat die Akupunktur so überhaupt einen Sinn? Und wieso wird bei
Problemen der Lendenwirbelsäule nicht auf dem Bauch liegend
akupunktiert?

Es kommt eigentlich darauf an, weshalb akupunktiert wird, also an welchen Meridian man ran will.
manche laufen dichter an der Wirbelsäule, andere eher aussen.

Ich tipp mal dass nach 10 Behandlungen der Zyklus vorbei ist.
Falls du noch einen anderen Zyklus bekommst, dann such dir einen anderen Arzt dafür, insgesamt klingt mir das nämlich nach schlechter Ausbildung der Ärzte.
Frag auch mal die Krankenkasse, insbes. wenn du noch auf eine Verordnung weitere Behandlungen bekommen sollst, wie du währenddessen den Behandler wechseln kannst.

Gruß Susanne

Mahlzeit,

1)Ist es normal, dass immer 1-3 Nadeln die komplette Sitzung
lang schmerzen, sodass man sich kaum traut irgendein
Körperteil, wie beispielsweise den Arm zu bewegen, oder
teilweise sogar tief einzuatmen? (Zum Glück musste ich noch
nicht niesen, daran mag ich gar nicht denken)

bei mir war das genauso, deswegen habe ich die 2. Akupunktur-Behandlung auch letztlich abgebrochen. Der Arzt meinte zwar immer, ich solle mich melden, wenn was wäre (dann seien die Nadeln zu „stramm“ war seine Aussage)… leider lag ich aber in einem Raum, der ca. 8 Meter entfernt von jeglicher Hilfe gewesen ist. Mich hätte niemand gehört, also hab ich mir jedes tiefe Atmen, Husten, Niesen verkniffen, soweit das ging.

Normal kann das eigentlich nicht sein.

2)Kann es effektiv sein, wenn man abwechselnd von zwei Äerzten
behandelt wird, die die Nadeln in völlig unterschiedliche
Punkte setzen? (Habe das Gefühl, dass beide überhaupt nicht
aufeinander abgestimmt sind)

bist du in der gleichen Praxis wie ich gewesen bin? :wink:

Bin sehr gespannt auf Expertenantworten (sorry, dass ich vermutlich nicht wirklich helfen konnte…)

Gruß Demenzia

Hallo,

(…)

2)Kann es effektiv sein, wenn man abwechselnd von zwei Äerzten
behandelt wird, die die Nadeln in völlig unterschiedliche
Punkte setzen? (Habe das Gefühl, dass beide überhaupt nicht
aufeinander abgestimmt sind)

Klar kann das sein. Akupunktur ist eine Placebobehandlung.
Und die Tatsache dass du diese Fragen stellst, zeigt deutlich, dass du dich mit der Situation (Arzt und oder Behandlung) nicht wohl fühlst.
(…)

4)Ich habe gelesen, dass Akupunktur vor allem deshalb wirkt,
weil man dabei entspannt.

Eben!
(…)

Hat die Akupunktur so überhaupt einen Sinn?

Nein, so hat keine Behandlung einen Sinn.

Problemen der Lendenwirbelsäule nicht auf dem Bauch liegend
akupunktiert?

Bei Placebobehandlungen sind sachliche Detailfragen nicht so sehr angebracht, weil es keine sachlich befriedigenden Antworten gibt.

Wenn es dir zu unangenehm ist, dann geh zu einem anderen Arzt oder erwäge eine andere Behandlung.

Gruss,
TR

Akupunktur ist eine Placebobehandlung.

Lol
Wo hast Du denn die Info her?

Momi

Welche Qualifikationen/haben denn die Ärzte?
Wahrscheinlich eher Hobby-Nadler als TCM-Therapeuten.
Leider gibt es immer mehr Ärzte die durch ein paar Wochenendkurse die Zulassung zur Akupunktur bekommen. Hatte selbst mal so eine Chefin.

Schließe mich hiermit Susanne´s Meinung von unten an.

LG Motorradmieze

Hallo Momi,

zumindest scheint es relativ egal zu sein, ob die Nadeln sachgerecht platziert wurden:

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_alternativehe…
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_alternativehe…
http://www.n24.de/news/newsitem_4805903.html

Gruß
Kati

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Hallo,

Welche Qualifikationen/haben denn die Ärzte?

Welche brauchen sie deiner Meinung nach?

Wahrscheinlich eher Hobby-Nadler als TCM-Therapeuten.

(…)

Leider gibt es immer mehr Ärzte die durch ein paar
Wochenendkurse die Zulassung zur Akupunktur bekommen.

Es sind immerhin ausgebildete Ärzte und nicht irgendwelche Hobbyheiler.
Bist du der Ansicht, dass ein guter Arzt diesen Meridian und Energieflussquark „lernen“ sollte? Sowas kann er sich auch selber zurechtbasteln.

Gruss,
TR

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Hallo Kati,

zumindest scheint es relativ egal zu sein, ob die Nadeln
sachgerecht platziert wurden:

Schön, dass du „scheint“ erwähnt hast.

Ich hatte einen 81-jährigen „„Arzt““ kennengelernt (das war vor 16 Jahren), der Akupunktur beherrschte.

Kein Placebo-Effekt. Schlichte nackte Heilung einer das Leben begleitenden und medikamentösen Krankheit (nach unserer Auffassung). Kompromisslos, ohne Wenn und Aber.

Deine Links in Ehren, aber die Überprüfung von „Laien“-Versuchen auf Wirksamkeit unter bestimmten Vorgaben und Voraussetzungen sind populistisch. Ich frage mich, weshalb Thomas als Wissenschaftler oder andere außer „Akupunktur ist eine Placebobehandlung“ keinerlei Beweis der Unwirksamkeit der Akupunktur vorweisen können.

Nun, es wird unter falschen Vorgaben in die falsche Richtung geforscht. Anstelle Nachweise für die Wirkung zu suchen halt Nachweise gegen die Wirkung suchen. Könnte ja medikamentenfrei sein und außer Behandlungskosten nichts kosten.

Es hat seine Gründe.

Gruß
Der Franke
ehrlich gesagt, es ärgert mich maßlos, dieses Thema.

Hallo TR,

Bist du der Ansicht, dass ein guter Arzt diesen Meridian und
Energieflussquark „lernen“ sollte? Sowas kann er sich auch
selber zurechtbasteln.

Eben nicht. Akupunktur beruht auf der TCM. Und steht mit der Schulmedizin im Widerspruch. Solche „Hobbinadler“, möchten meineserachtens nur ein paar Kröten nebenbei verdienen.
Da dieses dann überwiegend in der Schmerztherapie Anklang findet, wundert es mich nicht, daß dann ein sogenannter „Placeboeffekt“ stattfindet.

Akupunktur (oder auch APM) sollte nur in Zusammenhang mit einer Behandlung der „ganzheitlichen Medizin“ erfolgen. Diese Therapeuten haben jahrelange Ausbildungen hinter sich. Nur dann kann diese Therapieform auch „nachweisliche“ Erfolge erbringen.

Z.B.
…Akupunktur, oder, was ich noch mehr empfehle (APM - Akupunktmassage nach nach Penzel), sowie Zungen- Iris, u. Pulsdiagnostik.

Ein guter TCM und auch APM-Therapeut hat daher jahrzentelange Erfahrung und viele Fortbildungen bevor er sich den Patienten annimmt und auf vielen Ebenen helfen kann.

Gruß Momi, die sehr sehr viele Beispiele nennen könnte.

nachhilfe

keinerlei Beweis der Unwirksamkeit der
Akupunktur vorweisen können.

es scheinen irreparable mißverständnisse neuerdings zur allgemeinbildung zu gehören:
die beweislast liegt bei demjenigen, der eine behauptung aufstellt.

Anstelle Nachweise für die Wirkung zu suchen halt
Nachweise gegen die Wirkung suchen.

es gehört zum wissenschaftlichen prozeß, beobachtungen zu reproduzieren und fehler auszuschließen. das ergebnis ist offen, und plattes „für“ oder „gegen“ ist nicht relevant.

e.c.

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ehrlich gesagt, es ärgert mich maßlos, dieses
Thema.

Mich ehrlich gesagt auch. Warum müssen eigentlich Gegner der anthroposophischen, homöopathischen und TCM immer wieder aufreizend Ihren Senf dazugeben?

Kopfschüttelnd Momi

Hallo an Thomas und Kati,

immer wieder falsch zitiert! Und dadurch trotzdem nicht besser geworden.

Die Nadeln wurden leider nicht irgendwo hingesetzt sondern in andere Akkupunkturpunkte.
Da Akkupunktur auch Fernwirkung hat, also z.b. ist eine Ursache für Kopfschmerzen die Gebärmutter und man behandelt einen Punkt in Bezug auf die Gebärmutter hat man bei der Frau dann trotzdem eine Wirkung u.s.w.u.s.f, wie soll man denn dann wirklich wissenschaftlich behaupten, das man ja irgendwo hingepiekt hätte und es trotzdem gewirkt hat, das ist ja fast schon gelogen, oder eben dauerhaft falsch zitiert.
Außerdem sind die analysierten Studien zu einem großen nicht genügend verblindet um selbst als Basis für den Namen Cochrane her zu halten.

Es zeigt ein mal mehr, das diejenigen die diese Studien gemacht haben die Akkupunktur an sich nicht mal annähernd verstanden haben, es ist eher eine Farce, als ein wirklich wissenschaftlicher Nachweis. Vielleicht können wir diese Diskussion endlich mal vertagen, auf dann, wenn neue, evtl methodisch bessere Studien vorliegen.

Gruß
Kathy

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z.b. wenn methodisch schlecht durchgeführte Studien immer wieder irreführenden Meinungen produzieren und das gilt für alle Studien, egal ob pro oder contra.
In diesem Fall war die sog. Scheinakkupunktur einfach schlichtweg falsch angewendet, somit ist leider die Aussage der Studie nichtig, egal, wieviele Teilnehmer dabei waren.
Es gibt immer mehrere Kriterien, die eine Studie gut machen, hier ist ein ganz wichtiger misachtet worden

Mich ärgert es deshalb und es wäre mir egal, welches Thema, also ob Akkupunktur oder was „schulmedizinisches“. Schlechte Studien bleiben schlechte Studien.

Schlechte Zitate, die wie stille Post falsche Infos weiter geben gehören dann leider auch dazu. Selber nicht gelesen haben, aber einfach mal behaupten, das tun leider die meisten hier.

Ebenfalls kopfschüttelnd Kathy

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bambiismus

Warum müssen eigentlich Gegner der
anthroposophischen, homöopathischen und TCM immer wieder
aufreizend Ihren Senf dazugeben?

das ist schlimm. das sollte verboten werden.

vielleicht, weil das esoterikbrett woanders ist?
vielleicht auch, weil es (noch) keine möglichkeit zu lila-einhorn-avataren gibt?

e.c.

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Hallo,

Welche Qualifikationen/haben denn die Ärzte?

Welche brauchen sie deiner Meinung nach?

Wahrscheinlich eher Hobby-Nadler als TCM-Therapeuten.

Sicher nicht solche
http://www.gsa-akupunktur.de/seminare.php
Zitat unter Konzept "Auswendiglernen oder Einüben nicht praxisrelevanter Theorie finden Sie bei uns nicht! "

Hauptsache die von den Ärztekammern geforderten 350 UE snd gefüllt. Sowas ist eben zum davonlaufen.

Standard ist eher die hier http://www.daegfa.de/Pages/StandardContent.aspx?cont…
zwar sogar weniger STunden, aber dafür in einem zeitlichen Verlauf, der Zeit zum nachpauken bietet und auch die Möglichkeit bietet sich selbst noch weitere Kenntnisse anzueignen, ua. auch mit Hospitationen in China.

Mein persönlicher FAvorit ist die hier http://www.abz-nord.de/Ausbildung/ausbildungsframe.htm
die sich zwar primär an HPs wendet, aber ich weiß dass dort auch öfters mal Ärzte dabei sind, denen es dann egal ist, dass sie sich nicht ein Ärztekammer-Zusatzzertifikat anbringen können (oder dieses durch ein zusätzliches Crashkurskonzept besorgen). Insbesondere da dort die Möglichkeit gegeben wird, anschliessend noch an der Chengdu University of TCM in China weiterzustudieren (neben der auf der Homepage erwähnten 4 wöchigen Studienreise auch ein vollgültiges Studium von 5-9 Jahren) und mehrere Monate in chinesischen Krankenhäusern Praxiserfahrung zu sammeln.

Um sinnvoll Akupunktur zu betreiben muss man sich eben in diese Denke hineinfinden.
Hier auch noch ein Artikel dazu http://www.abz-nord.de/Literatur/Fachartikel/Ausbild…

Gruß Susanne

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Gleich zweimal falsch
Hallo,

Mich ehrlich gesagt auch. Warum müssen eigentlich Gegner der
anthroposophischen, homöopathischen und TCM immer wieder
aufreizend Ihren Senf dazugeben?

Erstens sind „wir“ keine Gegner von all den Sachen und zweitens hab ich ursprünglich ganz sachlich im Sinne der Ausgangsfragerin geantwortet.

Was du als „Senf“ bezeichnest ist im Wesentlichen das Aufzeigen von Fehlinformation. Deiner ganzen flapsigen Reaktion zur Folge solltest du erstmal aufhören rot zu sehen und dich mal mit dem Thema Placebo beschäftigen.

Gruss,
TR

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Selbstoffenbarung die zweite
Hallo,

es ist schade, dass du an sich gute Ansätze mit hahnebüchenem Beiwerk schmückst.
Ausserdem zettelst (auch) du hier wieder in eine Diskussion an, die
an der ursprünglichen Frage total vorbei geht.

Ich hatte einen 81-jährigen „„Arzt““ kennengelernt (das war
vor 16 Jahren), der Akupunktur beherrschte.

Kein Placebo-Effekt. Schlichte nackte Heilung einer das Leben
begleitenden und medikamentösen Krankheit (nach unserer
Auffassung). Kompromisslos, ohne Wenn und Aber.

Weil das jemand mit Nachdruck so sagt muss es auch so sein.
Kritisches Nachfragen ist schlichtweg unerwünscht.
Der Vorsatz „kein Placebo Effekt“ zieht deine an sich diskussionsfähige Aussage ins Lächerliche.

Deine Links in Ehren, aber die Überprüfung von
„Laien“-Versuchen auf Wirksamkeit unter bestimmten Vorgaben
und Voraussetzungen sind populistisch.

Das stimmt. Und zwar für alle Parteien.
Wenn aber selbst „richtige“ Akupunkteure unter selbst gebastelten Versuchsbedingungen nichtmal einen Zusammenhang zeigen können?

Ich frage mich, weshalb
Thomas als Wissenschaftler oder andere außer „Akupunktur ist
eine Placebobehandlung“ keinerlei Beweis der Unwirksamkeit der
Akupunktur vorweisen können.

Weil er die Bedeutung der Begriffe verstanden hat und über Werkzeuge zur objektiven Überprüfung von Fakten verfügt.
Nochmal: Ich bin hier gegen gar nichts.

Deine Aussage zeigt übrigens beispielhaft das generelle Unverständnis selbst für einfache Begrifflichkeiten und Zusammenhänge auf.
Wer einen Zusammenhang behauptet, der muss ihn auch zeigen.
Ausserdem:
Wenn dies über Jahrzehnte selbst „guten“ Akupunkteuren nicht gelingt bzw das Ergebnis mit dem erklärt werden kann was man über Placebo weiss, ja was ist dann die naheliegende Schlussfolgerung?

Hast du jemals eine Studie oder ein Experiment mal genauer durchgelesen, und nicht nur deren Titel in irgendwelcher Literatur? Ich nmeine das jetzt generell und nicht nur Akupunktur.
Die Andeutung die ich hier mache gilt abgeschwächt auch für schulmedizinische Bereiche.

Nun, es wird unter falschen Vorgaben in die falsche Richtung
geforscht.

Jetzt wird’s aber bunt.

Anstelle Nachweise für die Wirkung zu suchen halt
Nachweise gegen die Wirkung suchen.

Um dir diesen Widerspruch zu erklären müsstest du erst mal ein paar Vokabeln pauken.

Könnte ja medikamentenfrei
sein und außer Behandlungskosten nichts kosten.

Da haste wiederum recht.

ehrlich gesagt, es ärgert mich maßlos, dieses
Thema.

Was, Flschinformation?

Gruss,
TR

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Hallo,

danke für die Infos und Stern.
Und das Folgende lass ich einfach mal so stehen, obwohl ich es nicht so sehe:

Um sinnvoll Akupunktur zu betreiben muss man sich eben in
diese Denke hineinfinden.

Es steht und fällt letztlich damit, ein guter Arzt zu sein, und dann ist es zweitrangig, mit welchen Mitteln er seine Wirkung ausübt.

Gruss,
TR

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Eben nicht. Akupunktur beruht auf der TCM. Und steht mit der
Schulmedizin im Widerspruch.

Nein das tut sie nicht.
Und wenn, dann wäre das schon von vorne herein schlecht.
Beschäftige dich mal mit dem Placeboeffekt.

Gruss,
TR

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