Soweit ich weiß, ist das in den USA auch so. Kein Schwein
interessiert sich dafür, wieviele Stunden du genommen hast. Du
machst die Prüfung, und wer fahren kann, kann eben fahren.
Bekommst dort nicht eh jeder Depp den Führerschein?
Soweit ich weiß, ist das in den USA auch so. Kein Schwein
interessiert sich dafür, wieviele Stunden du genommen hast. Du
machst die Prüfung, und wer fahren kann, kann eben fahren.
Bekommst dort nicht eh jeder Depp den Führerschein?
Wieso das? Was jemand erst erworben hat, kann man ihm nicht
ohne Grund wieder wegnehmenNaja das war auch nur ein dämlicher Versuch meinerseits, dein
Argument ad absurdum zu führen. Ich bin nicht dafür, allen
über 70jährigen das Autofahren zu verbieten.Wenn ein 16jähriger aufgrund seines Alter lenkunfähig ist,
dann könnte man dasselbe auch, und eher noch!, von über
70jährigen behaupten.
Es geht erstens nicht in erster linie nur um körperliche Eignung, sondern auch um Vernunft. Das war aber nicht das Thema. Ich sprach davon, daß es sowieso schon mehr als genug Verkehr auf den Straßen gibt. Daß man altersunbeschränkt ab 18 Jahren den Führerschein machen kann, ist eine schon gegebene Tatsache. In Anbetracht dessen ist es unsinnig, durch Herabsetzung des Alters die Verkehrswege noch mehr zu verstopfen.
Soweit ich in einer Reportage gehört habe, passieren mit den
Mopeds mehr tödliche Unfälle bei jungen Fahrern als
(anteilmässig) mit Autos. Daher eventuell die Überlegung, sie
lieber in Autos zu stecken.
Das ist ein völlig anderes Thema. Daß man Moped bereits mit 15/16? Jahren fahren darf, ist unbestrittene Tatsache. Die Frage ist daher, ob es dennoch gerechtfertigt ist, wegen bestimmter Umstände bestehende gesetzliche Regelungen auszusetzen.
Ausserdem gibt es vielleicht auch Schul- und Ausbildungswege,
die etwas zu weit sind für Moped? Besonders vielleicht im
Winter? Das hat nicht unbedingt etwas mit Autobahn zu tun, ein
Moped fährt legal eben höchstens 40 und bergauf fällt das
schnell auf 20 bis Schrittgeschwindigleit herab. (Hier rede
ich aus eigener Erfahrung.)
Daß in der Bundesrepublik ein Schulweg so weit und gleichzeitig vom öffentlcihen Verkehr unerschlossen ist, daß man die Schule nicht erreichen kann, halte ich für in nur ganz seltenen Fällen gegeben.
Im übrigen sind solche Kriterien dann, wenn es um Geldmittel vom Staat geht, schnell nichts mehr wert. Was ist z.B. wenn jemand aufgrund gesundheitlicher Probleme keinen Führerschein machen kann und die Kriterien dennoch erfüllt? Bekommt er dann vom Staat täglich ein Taxi bezahlt, das ihn zur Schule bringt?
[] Du bist über das Konzept des Begleiteten Fahrens
informiert.[] Du hast diesen Thread gelesen.
[] Du hast diesen Thread wenigstens überflogen.
[X] Du hast keine Ahnung, wovon Du da sprichst.
So abwegig war der Beitrag nicht, wie er vielleicht zunächst scheint. Dieses Fahren unter Auflage ist doch mit Sicherheit nur ein erster Schritt, in einigen Jahren ist es dann der richtige Führerschein. Spätestens irgendeine EU-Regelung wird das dann besiegeln.
Bekommst dort nicht eh jeder Depp den Führerschein?
Als ob ein Multiple Choice Test eine besondere intellektuelle Herausforderung wäre *g*
Die Frage ist, gibt es dort mehr Unfälle, weil man mit 16 fahren darf?
Gruß
dataf0x
In Anbetracht dessen ist es unsinnig, durch
Herabsetzung des Alters die Verkehrswege noch mehr zu
verstopfen.
Was meinst du wieviele 16jährige sich ein eigenes Auto leisten können? Fast keiner. Die fahren den Wagen der Eltern. Es werden also nicht mehr Autos.
Gruß
dataf0x
Hi teaser,
Verkehrspolitiker haben es so an sich, dass sie auf das Wohl des Volkes schielen. Das dämliche Kind-zur-Schule-fahren muss ein Ende haben! Mutti fährt morgens hin und wieder heim, mittags holt sie das Kind ab, um 2 ist Tennis angesagt, um 4 Rock’n’roll-Tanz, um 7 zur Freundin ins Nachbardorf, abholen um 9. Mofa oder Roller fahren? Unzumutbar!
Gruß Ralf
Bekommst dort nicht eh jeder Depp den Führerschein?
Als ob ein Multiple Choice Test eine besondere intellektuelle
Herausforderung wäre *g*
Das Thema war hier nicht die Theorie, sondern die Praxis, wie du sicher auch verfolgt hast.
Die Frage ist, gibt es dort mehr Unfälle, weil man mit 16
fahren darf?
In den meisten Landesteilen ist 1. kaum Verkehr und sind 2. die Straßen so gebaut, daß theoretisch jeder betrunkene Orang-Utan fahren kann, ohne einen Unfall zu verursachen.
die Straßen so gebaut, daß theoretisch jeder betrunkene
Orang-Utan fahren kann, ohne einen Unfall zu verursachen.
*wunder* *kopfkratz* Es ist also besser, wenn die Straßen eine Herausforderung für das Amlebenbleiben bieten? Oder wie darf man das verstehen?
Gruß
dataf0x
die Straßen so gebaut, daß theoretisch jeder betrunkene
Orang-Utan fahren kann, ohne einen Unfall zu verursachen.*wunder* *kopfkratz* Es ist also besser, wenn die Straßen eine
Herausforderung für das Amlebenbleiben bieten? Oder wie darf
man das verstehen?
Das ist nicht die Frage, sondern die Straßen sind so, wie sie sind. Du hattest nach einem Vergleich der Unfallraten gefragt, und dieser ist wegen der unterschiedlichen Gegebenheiten nicht möglich.
Hi Data,
Was meinst du wieviele 16jährige sich ein eigenes Auto leisten
können? Fast keiner. Die fahren den Wagen der Eltern. Es
werden also nicht mehr Autos.
Dass du dich da mal nicht irrst.
Als ich Abitur machte, hatten in unserer Jahrgangsstufe
3 Leute (von etwa 80) ein eigenes Auto. Die anderen, sofern
sie über 18 waren und den Führerschein hatten, durften
ab und zu mit dem Auto der Eltern fahren.
Heute steht meine alte Schule zugeparkt mit den Autos der
Oberstufenschüler, die Stadt überlegt einen Parkplatz in
der Nähe zu betreiben, weil die geldausgebenden Kunden,
die in der Innenstadt einkaufen gehen wollen, keinen Parkplatz
mehr finden. Die Autos der Schüler sind meist Ex autos
von Eltern, die zum 18. Geburtstag (inkl. Versicherung etc.)
in den Besitz der SChüler übergegangen ist. Als Mutter brauche
ich mein eigenes Auto auch während der Zeit, wo es vor der Schule
von Sohn oder Tochter parkt.
Grüße
Elke
Hallo,
Soweit ich in einer Reportage gehört habe, passieren mit den
Mopeds mehr tödliche Unfälle bei jungen Fahrern als
(anteilmässig) mit Autos. Daher eventuell die Überlegung, sie
lieber in Autos zu stecken.Das ist ein völlig anderes Thema. Daß man Moped bereits mit
15/16? Jahren fahren darf, ist unbestrittene Tatsache. Die
Frage ist daher, ob es dennoch gerechtfertigt ist, wegen
bestimmter Umstände bestehende gesetzliche Regelungen
auszusetzen.
Doch, das ist genau das Thema. Wenn Jugendliche bestimmte Wege (zur Ausbildung) sowieso individuell fahren müssen, dann ist es vernünftig, ihnen das sicherste Verkehrsmittel zuzugestehen. Und da das Auto hier offenbar besser abschneidet als das Moped, spricht einiges dafür. Discofahrten sind natürlich etwas anderes, aber um die geht’s hier nicht.
Daß in der Bundesrepublik ein Schulweg so weit und
gleichzeitig vom öffentlcihen Verkehr unerschlossen ist, daß
man die Schule nicht erreichen kann, halte ich für in nur
ganz seltenen Fällen gegeben.
Yepp, deshalb diskutieren wir hier sowieso über einen äußerst seltenen Ausnahmefall. hat bisher aber auch jeder so gesehen.
Was ist z.B. wenn
jemand aufgrund gesundheitlicher Probleme keinen Führerschein
machen kann und die Kriterien dennoch erfüllt? Bekommt er dann
vom Staat täglich ein Taxi bezahlt, das ihn zur Schule bringt?
Mindestens für Behinderte fährt in der Regel ein eigener Bus.
Viele Grüsse, Peter
Das ist ein völlig anderes Thema. Daß man Moped bereits mit
15/16? Jahren fahren darf, ist unbestrittene Tatsache. Die
Frage ist daher, ob es dennoch gerechtfertigt ist, wegen
bestimmter Umstände bestehende gesetzliche Regelungen
auszusetzen.Doch, das ist genau das Thema. Wenn Jugendliche bestimmte Wege
(zur Ausbildung) sowieso individuell fahren müssen, dann ist
es vernünftig, ihnen das sicherste Verkehrsmittel
zuzugestehen. Und da das Auto hier offenbar besser abschneidet
als das Moped, spricht einiges dafür. Discofahrten sind
natürlich etwas anderes, aber um die geht’s hier nicht.
Dies sind zwei verschiedene Maßstäbe. Wenn es von Amts wegen als vernünftiger angesehen wird, daß jemand mit dem Auto statt mit dem Moped fährt, so widerspricht das den Gesetzen, nach denen man Moped schon mit 15/16, Auto dagegen im Regelfall erst ab 18 Jahren fahren darf.
Dies sind zwei verschiedene Maßstäbe. Wenn es von Amts wegen
als vernünftiger angesehen wird, daß jemand mit dem Auto statt
mit dem Moped fährt, so widerspricht das den Gesetzen, nach
denen man Moped schon mit 15/16, Auto dagegen im Regelfall
erst ab 18 Jahren fahren darf.
Wenn das Gesetz eine Ausnahme vorsieht (und über diesen Fall diskutieren wir), dann widerspricht diese Ausnahme selbstverständlich keinem Gesetz.
Du hattest nach einem Vergleich der Unfallraten gefragt,
und dieser ist wegen der unterschiedlichen Gegebenheiten nicht
möglich.
OK. Stimmt eigentlich. Eine Stadt von Null auf zu planen hat gewisse Vorteile 
Man könnte Unfälle auf Autobahnen vergleichen - die sind überall gleich.
Gruß
dataf0x
Wenn das Gesetz eine Ausnahme vorsieht (und über diesen Fall
diskutieren wir), dann widerspricht diese Ausnahme
selbstverständlich keinem Gesetz.
Aber der Logik. Entweder man betrachtet das Fahren von 16jährigen als lebensbedrohliche Gefahr für den Weltfrieden oder nicht.
)
Gruß
dataf0x
Hallo Bert, hello the whole bunch
Das hat ja ne Menge Aufregung gleich hier im Brett gegeben!
Dabei ist die Geschichte SOOOO neu nun auch wieder nicht, dass man unter 18 schon den Führerschein machen kann.
Mein Vater (1917-1958) hat ihn damals mit 16 gemacht, das war nach Adam Riese 1933. Und zwar hier in Deutschland. Das schien schon damals zu gehen, wenn man irgendeinen Grund hatte.
Ich finde die Regelung mit dem elterlichen Beifahrer ganz vernünftig. Dadurch kommt der jugendliche Anfänger erstmal mit dem Straßenverkehr trainigsweise zurecht und wird sich nicht gleich am nächsten Baum wegen eines Rennens totfahren, da ja ne Aufsichtsperson daneben sitzt.
Gut, ganz verhindern kann mans nie (Beispiel Kübelböcks Gurkenlaster), aber ich finde es einen guten Kompromiss.
Gruß,
Branden
Ich halte es für unverantwortlich, pubertierenden Menschen den
Führerschein zu geben und bin dafür, die Gesetze mal wieder
etwas straffer zu ziehen. Wozu haben wir so harsche
Waffengesetze? Der Vergleich hinkt vielleicht, aber wenn jedes
„Bürschchen“ seinen Führerschein bekommt, kommt das einem
Waffenschein gleich, oder? Das ein PKW durchaus eine „Waffe“
in der Hand eines unreifen Fahrers sein kann, wissen wir ja
aus der traurigen Unfallstatistik zu Genüge.
Das mag so sein, aber wo hört die Pubertät bzw. die Unvernunft durch Unreife auf? Schlagartig mit dem 18. Geburtstag? Es mag unter den 17-Jährigen vernünftigere Fahrer geben als unter den 40-Jährigen. Der Hintergrund ist doch der, dass die Jugendlichen früher, unter Anleitung das Fahren lernen und nicht mit 18 plötzlich ins kalte Wasser geschmissen werden.
Also, bitte vom Gesetzgeber etwas mehr Eingriff, damit nicht
jeder 17-jährige sich und seine Freunde mit in den Tod nimmt,
nur weil er zeigen will, wie „cool“ er ist…
Mit dem gleichen Argument kannst du den Führerschein auch erst ab 20 oder 25 fordern. Oder man koppelt ihn generell an eine psychologische Eignungsprüfung. Und was ist eigentlich mit den lebensgefährlichen, betagten Sonntagsfahrern, die jedes Wochenende mit dem Hut auf der Ablage die Straßen unsicher machen?
Gruß
André
Hallo.
Hallo Bert, hello the whole bunch
Das hat ja ne Menge Aufregung gleich hier im Brett gegeben!
…der Baum wurde seitens des Teams von ‚Sonstige Fragen‘ hierher
verschoben. Sinnigerweise wurde die Besternmöglichkeit dabei nicht aufgehoben 
Ich finde die Regelung mit dem elterlichen Beifahrer ganz
vernünftig. Dadurch kommt der jugendliche Anfänger erstmal mit
dem Straßenverkehr trainigsweise zurecht und wird sich nicht
gleich am nächsten Baum wegen eines Rennens totfahren, da ja
ne Aufsichtsperson daneben sitzt.
Vorausgesetzt, dass das biologische und rechtliche Alter auch das
geistige wiederspiegelt.
mfg M.L.
Nein, es ist schon wichtig, selber mit dem Auto zur Schule zu fahren. Das hebt den (scheinbaren) Staatus in der Gesellschaft. Man kann sich dadurch vom Bodensatz abheben. Früher hat man das eben mit Markenkleidung, dann Walkman, Diskman, MP3-Player, handy gemacht, heute mit dem Auto. Die Entwicklung geht dahin, dass jeder arme Deutsche (laut einigen Stimmen hier im Forum handelt sich dabei um 99% der Einwohner) zuerst mit einem Kleinwagen kommt. Das geht solange, bis Klaus mit einem Mittelklassewagen kommt, später fahren dann nur noch die Landrover und Vans vor. Man will ja zeigen, dass man es sich scheinbar leisten kann.
Auf die Eltern sowie auf die Arbeitnehmer kommt dann natürlich eine Mehrbelastung zu, die dann selbtverfreilich locker weggesteckt wird. So wollen dann die Schüler sicherlich aller 2 Jahre ein neues Auto von Papi haben, denn Klaus, der Nachbar hat ja auch schon eins. Für die Arbeitnehmer sieht die Mehrbelastung dahingehend aus, dass eben nicht in Unterrichtsausrüstung und Lehrmittel invstiert wird, sondern in Parkplätze.
Was solls, macht doch nichts, wenn man doof bleibt, Hauptsache mit dem Auto zur Schule. Das ist cool, l33t und in.
Ich würde mir jetzt schon mal Aktien diverser Banken zulegen. Nicht wenige Familien werden ihr Kreditlimit komplett ausreizen.