Hallo Capman!
Nach dem Lesen deines Postings stellte sich bei mir so ein Gefühl ein, das man auch nach Schnulzfilmen hat… *schmachz*
Wir würden vermutlich am liebsten über eine Agentur jemanden
suchen, der die ersten Jahre bei uns bleibt.
Das das nicht kostenlos ist, wisst ihr. Und ihr könnt es euch
leisten.
Also ist die Motivation deiner Frau, so schnell wie möglich
wieder zu arbeiten,
Zumindest die ersten 6 Monate wollte sie, glaube ich, zu Hause bleiben.
keine ökonomisch zwingende.
Meine Frage: Hat sie Angst vor der Mutterrolle?
Warum muss eigentlich jedem, der seine Sinnerfüllung nicht darin sieht, 24/7 beim Kind zu bleiben, eine psychische Störung diagnostiziert werden? Die Bedürfnisse der Menschen sind nun mal unterschiedlich. In Naturvölkern ist es im Übrigen auch meist nicht so, dass die Mutter tagsüber das Kind betreuen würde. Dafür sorgt die Gemeinschaft, während die Mutter arbeitet.
Wenn nein -
dann kann ich sie ermutigen auch Mutter zu sein. Sie kann das.
Er nicht? Also Vater, nicht Mutter, versteht sich. *g*
Irgendwie ist mir dein Post zu Mutter-fixiert. Wenn überhaupt, dann frage ich mich, warum du die Mutter dazu „ermutigen“ willst, zu Hause zu versauern (um es mal überspitzt und sehr subjektiv aus Sicht derer, die eben arbeiten wollen, auszudrücken) und nicht den Vater?
Wenn ja - drängt sich für mich die Frage auf, warum sie
trotzdem ein Kind in die Welt setzt.
Aus demselben Grund wie (fast) alle anderen Eltern auch.
Nun meine Frage: Wie kommt man zu so einer guten Seele, mit
guten Referenzen, pol. Führungszeugnis, etc. in München? Kennt
jemand sonst noch alternative Wege zu einer verläßlichen
Kraft?
Ganz einfach: Ein Blick in den Spiegel. Das Gute, in euerem
Falle sogar das Beste, liegt so nah!! Oder verstehst du unter
einer „Guten Seele“ vielleicht eher unterwürfiges
Hausangestellten-Gehabe?
Ist automatisch jede Kinderfrau/Erzieherin/Tagesmutter unterwürfig, wenn sie das Kind mag, für das sie sorgt?
Die „Verläßliche Kraft“ ist in der Tat enorm wichtig: Aber
nicht in dem Sinne, dass IHR euch auf jemanden verlassen
könnt, sondern in dem Sinne, dass sich euer Baby -
bedingungslos - auf EUCH verlassen muss!
Wer sagt denn, dass dies nicht der Fall ist? Das bedeutet aber nicht, dass sie jahrelang 24/7 ausschließlich für das Kind da sein müssen. Die Eltern haben auch ein eigenes Leben. Und solange sie damit dem Kind nicht schaden, sehe ich nichts Schlimmes darin, dass sie es ausleben.
Verlasst es nicht!
Davon war nirgends die Rede.
Schlussendlich muss ich sagen: Dein Post beinhaltete keine Antwort auf Christophs Frage. Deswegen war er entbehrlich.
Gruß,
Anja