Ich hoffe, ich poste hier richtig, in’s Diät-Brett passt es nicht so ganz, da ich ja nicht abnehmen möchte.
Den anstehenden Umzug in einem Monat wollen mein Mann und ich als Anlass nehmen, um das Rauchen aufzuhören. Nun habe ich mich schon darüber erkundigt und überall hört man, dass man nach dem Rauchstopp automatisch ein paar Kilos zunimmt. Auch wenn man nicht mehr isst oder nascht, weil das Rauchen angeblich den Stoffwechsel ankurbelt und der sich nach dem man aufgehört hat, eine Zeit lang verlangsamt.
Den Tipp vorher schon einige Kilos abzunehmen, möchte ich so nicht recht beherzigen, da ich momentan eigentlich mit meinem Gewicht sehr zufrieden bin.
Wie kann ich es also am besten bewerkstelligen, meinen Stoffwechsel zeitgleich mit dem Rauchstopp etwas anzukurbeln bzw. was gibt es für Möglichkeiten, eben nicht zuzunehmen?
Ich bin auch jetzt schon sehr sportlich, gehe jeden Morgen joggen, Mittags eine halbe Stunde spazieren und jeden Abend mindestens 1 1/2 Stunden (mit den Hunden). Zusätzlich betreibe ich noch 2 Mal die Woche für ca. 2 Stunden aktiv Hundesport, wo ich mich auch viel bewege und laufen muss.
Ich ernähre mich vegetarisch, relativ gesund, d.h. keine Süßigkeiten, nichts Fettes. Hauptsächlich Rohkost, Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, usw. Ich wüsste also nicht, wo ich bei der Ernährung noch einsparen könnte.
Würde es reichen, die Bewegung, also den Sport kurzfristig zu erhöhen? Und wenn ja, wie lange müsste ich das machen bzw. wie lange dauert es, bis sich der Stoffwechsel nach dem Rauchstopp wieder „normalisiert“ hat?
Eine (erfolgreiche) Ex-Raucherin erklärte mir mal, dass die Gewichtszunahme darin begründet sei, dass man es als Raucher gewohnt ist, ständig etwas „Richtung Mund“ zu schieben. Diese orale Fixierung führt (angeblich?) dazu, dass man, wenn man mit dem Rauchen aufhört, mehr / ständig isst. (Wie bei Kleinkindern, die auch nur glücklich sind, wenn sie ihren Schnuller haben - ist eine Phase und eigentlich nur psychologisch bedingt. Und weil es „irgendwo“ noch in den Menschen drinsteckt aus ihrer Kindheit, soll das mit der Sucht beim Rauchen so schwierig sein… von allen anderen Suchtfaktoren mal abgesehen.)
Sie hatte das Problem damit gelöst, dass sie sehr viel Kaugummi gekaut hatte. Der Mund ist beschäftigt, und insofern wird nicht mehr gegessen (oder wieder geraucht…).
Ich wünsch Euch viel Erfolg - haltet durch! (Es soll sich nicht nur finanziell, sondern auch massiv in der sonstigen Lebensqualität lohnen.)
Ja klar, diese Ursache für die Gewichtszunahme ist mir auch bekannt. Ich glaube jedoch, genug Selbstdisziplin zu besitzen, um eben nicht in dieses ständige-was-Essen-müssen hineinfalle. Man kann dem ja auch gut entgegenwirken, in dem man z.B. Karotten in Streifen schneidet und die dann knabbert.
Mir ging es aber um die Gewichtszunahme, die automatisch passiert, wenn man das Rauchen aufhört. Also auch, wenn man seine Essgewohnheiten nicht verändert.
Bin mir ja nicht sicher, ob das tatsächlich so ist, hab es nur oft gelesen und gehört.
Hi
dein Körper beginnt wieder vollständig zu verwerten was du ihm gibst, selbst wenn du deine Essgewohnheiten beibehältst wirst du vermutlich zunehmen. Du musst deine ernährung neu einstellen
B
ganz pragmatisch würde ich Dir raten: stell Dich auf ein paar Kilo mehr ein!
Ich habe von heut auf morgen aufgehört (heute bin ich gelegentlich „Genuss-Raucherin“, kann mich also nicht wirklich als 100%ige Nichtraucherin anbiedern) und keinerlei Süßkram zu mir genommen. Immer an Möhren oder Äpfeln geknabbert, wenn ich was in den HÄnden haben wollte.
Parallel habe ich 3 x in der Woche Sport gemacht, manchmal auch 5 x.
Es war nicht zu ändern, dass trotz alledem der Körper sich verändert hat und ich meine Größe 36 ganz schnell vergessen konnte.
Nach nunmehr gut 3 Jahren hat sich das Gewicht (bzw. die Körpermassen - ich wiege mich nicht, sondern gehe nach der Passform und -fähigkeit meiner Klamotten) stabilisiert; aber es ist und bleibt dabei: eine Konfektionsgröße musste ich drauflegen!
Ich habe von heut auf morgen aufgehört (heute bin ich
gelegentlich „Genuss-Raucherin“, kann mich also nicht wirklich
als 100%ige Nichtraucherin anbiedern) und keinerlei Süßkram zu
mir genommen. Immer an Möhren oder Äpfeln geknabbert, wenn ich
was in den HÄnden haben wollte.
Dem Gefühl nach: hast du mehr gegessen als vorher (Obst etc. inkl.)?
Ich denk mir, wenn ich die Kalorienzufuhr erhöhe (selbst wenn es durch Gesundes passiert), ist es ja eigentlich klar, dass ich zunehme.
Parallel habe ich 3 x in der Woche Sport gemacht, manchmal
auch 5 x.
Hast du damit begonnen, als du mit dem Rauchen aufgehört hast oder hast du zuvor schon Sport betrieben?
Was hältst du denn von dem Rat, zuvor schon ein paar Kilos abzunehmen, um quasi ein „Guthaben“ zu haben?
Eine (erfolgreiche) Ex-Raucherin erklärte mir mal, dass die
Gewichtszunahme darin begründet sei, dass man es als Raucher
gewohnt ist, ständig etwas „Richtung Mund“ zu schieben. Diese
orale Fixierung führt (angeblich?) dazu, dass man, wenn man
mit dem Rauchen aufhört, mehr / ständig isst.
Stimmt vielleicht auch, aber meines Wissens nach braucht der Körper, um die Reststoffe von Zigaretten zu verarbeiten natürlich Kalorien, die nach dem Rauchstopp „übrig“ sind. Wie viele das sind, hängt sicher auch von der Rauchmenge ab.
Ich selbst habe vor 14 Monaten mit dem Rauchen aufgehört, anfangs so etwa 5 kg zugenommen. Allerdings habe ich bis zu dieser Zeit auch sehr ungesund gegessen, regelmäßige Mahlzeiten waren schwierig einzuhalten.
Also habe ich meine Essgewohnheiten geändert, bewußter gegessen und das Bewegungsprogramm um einiges erhöht.
Jetzt bin ich knapp 12 kg leichter als letztes Jahr um die selbe Zeit.
Aber sollte die Überlegung, mit dem Rauchen aufzuhören und damit ein wenig zuzunehmen nicht in der Erkenntnis enden:
Ein paar Kilo mehr sind wesentlich unschädlicher als Zigaretten, soviel ist ganz sicher! Oder???
Sandra: Ich wünsch dir ganz viel Erfolg bei deinem Vorhaben und wenn du Fragen hast, kannst du mich ruhig anmailen. Ich helfe gern.
Nun habe ich
mich schon darüber erkundigt und überall hört man, dass man
nach dem Rauchstopp automatisch ein paar Kilos zunimmt.
Nein, Selbsterfahrung.
Auch wenn man nicht mehr isst oder nascht, weil das Rauchen
angeblich den Stoffwechsel ankurbelt und der sich nach dem man
aufgehört hat, eine Zeit lang verlangsamt.
Kann ich nicht bestätigen.
Ich ernähre mich vegetarisch, relativ gesund, d.h. keine
Süßigkeiten, nichts Fettes. Hauptsächlich Rohkost, Obst,
Gemüse, Vollkornprodukte, usw. Ich wüsste also nicht, wo ich
bei der Ernährung noch einsparen könnte.
Ich ehrlich gesagt auch nicht.
Würde es reichen, die Bewegung, also den Sport kurzfristig zu
erhöhen?
Ich würde es mal mit der strikten Einhaltung der sonstigen bisherigen Gewohnheiten versuchen. Mehr nicht.
Eine (erfolgreiche) Ex-Raucherin erklärte mir mal, dass die
Gewichtszunahme darin begründet sei, dass man es als Raucher
gewohnt ist, ständig etwas „Richtung Mund“ zu schieben. Diese
orale Fixierung führt (angeblich?) dazu, dass man, wenn man
mit dem Rauchen aufhört, mehr / ständig isst.
Stimmt vielleicht auch, aber meines Wissens nach braucht der
Körper, um die Reststoffe von Zigaretten zu verarbeiten
natürlich Kalorien, die nach dem Rauchstopp „übrig“ sind. Wie
viele das sind, hängt sicher auch von der Rauchmenge ab.
Ich hoffe, ich poste hier richtig, in’s Diät-Brett passt es
nicht so ganz, da ich ja nicht abnehmen möchte.
Den anstehenden Umzug in einem Monat wollen mein Mann und ich
als Anlass nehmen, um das Rauchen aufzuhören. Nun habe ich
mich schon darüber erkundigt und überall hört man, dass man
nach dem Rauchstopp automatisch ein paar Kilos zunimmt. Auch
wenn man nicht mehr isst oder nascht, weil das Rauchen
angeblich den Stoffwechsel ankurbelt und der sich nach dem man
aufgehört hat, eine Zeit lang verlangsamt.
ich denk nicht, dass man das universell behaupten kann. da rauchen beruhigt, wäre eigentlich das gegenteil genauso denkbar. der einfluss durch irgendwelche drüsen ist weitaus geringer als der einfluss eines einfachen schokoriegels.
von daher rate ich: einfach aufs essen achten!
die Zukunft wird dir sicherlich zeigen, ob Du mit Deiner Vorstellung richtig liegst. Ich denke aber eher nicht.
Es ist bekannt und wissenschaftlich erwiesen, dass Nikotin den Stoffwechsel beschleunigt. Hört man nun auf zu rauchen, so verlangsamt sich der Stoffwechsel bzw. er ist wieder normalwertig. Die Folge ist, dass man zunimmt, egal ob man nun nascht oder nicht. Wie viel man zunimmt hängt von der individuellen Veranlagung ab und wie lange man wie viele Zigaretten konsumiert hat. Bei einigen sind es nur 3 kg, bei anderen 10 bis 15 kg – das lässt sich nicht voraussagen.
Wer mit dem Rauchen aufhört, verbraucht pro Tag ca. 200 bis 600 Kalorien weniger. Deshalb wird z.B. inzwischen empfohlen, dass Raucher schon bevor sie aufhören zu rauchen, ihren Kalorienverbrauch reduzieren, damit sie später nicht an zwei Fronten – nämlich gegen die Sucht und gegen die Kilos – kämpfen müssen. Ein anderer Weg ist z.B. mit dem Rauchen aufzuhören und sich zeitgleich sportlich so betätigen, dass die 200 – 600 Kalorien verbraucht werden. Dazu bräuchte Deine Freundin ja nicht mehr im Sinne von länger, sondern nur intensiver Sport treiben.
Gruß von Pegasus
(25 jahrelang Kettenraucher, vor 12 Jahren aufgehört, 11 Kilo zugenommen, davon inzwischen 5 kg wieder abgenommen)
Es ist bekannt und wissenschaftlich erwiesen, dass Nikotin den
Stoffwechsel beschleunigt. Hört man nun auf zu rauchen, so
verlangsamt sich der Stoffwechsel bzw. er ist wieder
normalwertig. Die Folge ist, dass man zunimmt, egal ob man nun
nascht oder nicht.
Ich habe sie hier und anderweitig schon öfters gelesen, diese Behauptung. Ich habe diese Erfahrung nicht gemacht. Zu Raucherzeiten grundsätzlich erst gegen Mittag etwas gegessen (mehr oder weniger), und am Abend die Hauptmahlzeit. Wenn ich unterwegs bin, wie immer früh etwas , Mittags etwas und am Abend wieder Hauptmahlzeit. Mache ich heute als Nichtraucher genauso. Wie es die Situation und der Tag hergeben. Keine Gewichtszunahme. Ich treibe Sport ebensowenig/-viel wie vorher.
Wer hat Nachweise, dass es bei „unveränderten“ Gewohnheiten zu Gewichtszunahme kommt?
Wer hat Nachweise, dass es bei „unveränderten“ Gewohnheiten zu
Gewichtszunahme kommt?
Gruß
Der Franke
Ääähm, erwartest Du jetzt, dass ich für Dich google, oder was? Gib doch einfach mal als Suchbegriff „Studie Nikotin Stoffwechsel“ ein. Da werden jede Menge - auch seriöse - Ergebnisse angezeigt.
Auch solltest Du meinen Text so nicht aus dem Zusammenhang reißen, dieser Part gehört nämlich auch dazu:
Wie viel man zunimmt hängt von der individuellen Veranlagung ab und ::wie lange man wie viele Zigaretten konsumiert hat. Bei einigen ::sind es nur 3 kg, bei anderen 10 bis 15 kg – das lässt sich ::nicht voraussagen.
Vielleicht bist Du eben individuell so veranlagt, nicht zuzunehmen. Deshalb sollte man aber nicht prinzipiell von sich auf andere schließen. Aus Erfahrungen (und Studien) hat man jedenfalls gelernt, dass Personen, die lange und viel geraucht haben, zunehmen - Ausnahmen bestätigen natürlich jede Regel.
Da werden jede Menge - auch seriöse - Ergebnisse angezeigt.
Deswegen hatte ich gefragt: Behauptungen aufstellen und dann ins Google-Nirvana senden.
Auch solltest Du meinen Text so nicht aus dem Zusammenhang
reißen, dieser Part gehört nämlich auch dazu:
Wie viel man zunimmt hängt von der individuellen Veranlagung ab und ::wie lange man wie viele Zigaretten konsumiert hat. Bei einigen ::sind es nur 3 kg, bei anderen 10 bis 15 kg – das lässt sich ::nicht voraussagen.
Null Kilo sind in dieser Aussage nicht dabei.
Vielleicht bist Du eben individuell so veranlagt, nicht
zuzunehmen.
Ganz im Gegenteil, ich musste schon während der Raucherzeit ein vernünftiges Fressklima einführen, trotz Rauchens.
Deshalb sollte man aber nicht prinzipiell von sich
auf andere schließen.
Mache ich nicht, ich bestreite nur die gegenteilige Aussage.
Aus Erfahrungen (und Studien) hat man
jedenfalls gelernt, dass Personen, die lange und viel geraucht
haben, zunehmen - Ausnahmen bestätigen natürlich jede Regel.
War jetzt alles auch nicht böse gemeint, aber es hat leider nicht weitergehülft.
Deswegen hatte ich gefragt: Behauptungen aufstellen und dann
ins Google-Nirvana senden.
Das tut mir leid, ich wollte Dich nicht ins Nirvana schicken! Ich tue mich nur immer sehr schwer hier auf Seiten zu verweisen, weil schon öfters Experten über mich hergefallen sind, dass ich ausgerechnet diese Seite - warum auch immer - nicht hätte anführen sollen.
Deshalb verweise ich jetzt einfach auf einen Link von www, da kann ich jedenfalls nichts verkehrt machen und keiner kann mit mir 'rummeckern: