Grand Farce of America (Formel 1)

Hallo!

Ich will mal Eure Meinung zum F1-GP der USA lesen.
Meine Meinung ist folgende:
Wenns Michelin nicht gebacken bekommt, nen vernünftigen Schlappen zu bauen, warum sollte dann Ferrari, respektive Bridgestone sagen: „Klar, strickt die Strecke um, damit ihr unsere Punkte holen könnt“. Bridgestone hat oft genug in letzter Zeit einstecken müssen. Nun ist auch mal Michelin dran.

Gruss

Mutschy

Hallo Mutschy,

ich teile deine Meinung. Das hat alles nichts mehr mit sportlicher Fairness zu tun… hier wird es ganz deutlich, dass die F1 kein Sport mehr ist, sondern eine reine Wirtschafts- und Geldmaschinerie! Man stelle sich ein solches Verhalten in anderen Sportarten vor… Katastrophal!

Schafft die F1 ab!

Gruss Matthias

Wenn es an der zu hohen Geschwindigkeit hapert, ist ein F1 Profifahrer auch ohne nachträglich eingebaute Kurvenschikane fähig, mit angemessener Geschwindigkeit zu fahren.

Man wollte wohl eher verhindern, daß Ferrari siegeslustig vorne weg zieht, was ich in dieser Art unsportlich finde.

Es gab ja reichlich Alternativen. Selber auf Sicherheit fahren, unzulässige Reifen verwenden, die Reifen unzulässigerweise alle 10 Runden wechseln. Mögicherweise hätte es noch andere Möglichkeiten gegeben. Doch punklos, nur für die Zuschauer zu fahren, ist sicherlich zu teuer. Insofern kann ich die Aktion nachvollziehen, jedoch nicht, daß Ferrari Boykott vorgeworfen wird.

Nur die Ferraris hätten profitiert, alle anderen hätten gleiche Chancen gehabt. Also klar ein Coup anti Ferrari, nicht pro Zuschauer und auch nicht pro F1, wie ständig von den Chefs Michelin-bereifter Teams behauptet wird, was die RTL Moderatoren glücklicherweise regelmäßig relativieren.

Im Sinne der Sportlichkeit hätte ich erwartet, daß sämtliche Michelin-bereifte Teams den Fehler ihres Reifenherstellers eingestehen und ihr Verhalten damit begründen, daß sie damit dafür sorgten, daß das Rennen mit nur 6 Fahrzeugen dennoch starten kann, was ja auch so ist. Wären sie gar nicht gestartet wäre das Rennen abgesagt worden.

Dann hätte man den Bridgestone-bereiften Teams noch ein schönes Rennen und den Zuschauern trotz aller Widrigkeiten viel Spannung wünschen können, und alle hätten die selbstlose Entscheidung gelobt und sowohl das Rennen als auch die tragischerweise ausgeschiedenen Fahrer und Teams bejubelt.

Doch die Michelin-bereiften Teams haben sich für die vorwurfsvolle Haltung entschieden und wundern sich nun über Gegenwind. Finde ich enttäuschend bei so viel angeblicher Professionalität.

Hallo

ich geb euch beiden recht.
Nur :
Bridgestone hat seine Hausaufgaben gemacht
Michelin nicht

In der Schule wird der Bestraft, wer seine Hausaufgaben schlecht bzw. garnicht macht.
Die Sicherheit geht vor.

Nur :
Nehmen die anderen Teams Rücksicht auf die Bridgestone-Teams, wenn da etwas nicht klappt ?
Ich mein damit, was is mit den Rennen,in denen es Jordan & Ferrari schlecht ging ? Haben die gesagt „neue Reifen“ oder „ne Schickane“ ?
Nein, den es geht hier um Sport und hat nichts mit fairnes zu tun.

Ich bin traurig, das die Fans betrogen werden und das die Fia nicht einlenkt.
Regeln sind da - ja - und jeder muss sich dran halten ! Nur bei nem bedrohlichen Defekt - da müsste sogar die Fia einlencken.

Ich denk mal, hätte Bridgestone ebenso Probleme gehabt wär auch Michelin die Zusage erteilt worden

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Das wird für amerikanische Anwälte viel Geld!
Hallo Matthias

Schafft die F1 ab!

ich bin nicht Deiner Meinung. Es war ein korrektes Rennen aber nicht im Sinne der 150.000 Zuschauer und der 30 Mio. Fernsehzuschauer.

Die Sponsoren, die ja für Reklamen zahlen, werden sich überschlagen, gute Anwälte einzuschalten. Da wird sicher viel Geld die Hände wechseln. Hoffentlich ist Michelin git versichert, sonst könnte auch eine große Firma daran kaput gehen.

Auch für die Zuschauer werden sich Anwälte finden, die auf Erfolgsbasis viel Geld erstreiten werden.

Interesse am Fortschritt der Formel 1 !!!

Grüße Rudolf

Bisschen viele „Nur“:
Für welchen Lösung wärst Du denn nun letztendlich gewesen?

Soory, aus Deinem Posting wird man nicht so recht schlau …

Nur die Ferraris hätten profitiert, alle anderen hätten
gleiche Chancen gehabt.

Naja, nun haben nur die Ferraris profitiert.

pro Zuschauer und auch nicht pro F1, wie ständig von den Chefs
Michelin-bereifter Teams behauptet wird, was die RTL
Moderatoren glücklicherweise regelmäßig relativieren.

Ich denke dass die RTL-Moderatoren wirklich kein Argument sein sollten. RTL=„Schumi“=Ferrari.
Bei RTL gibts keine Kritik an den Roten; niemals.

Im Sinne der Sportlichkeit hätte ich erwartet, daß sämtliche
Michelin-bereifte Teams den Fehler ihres Reifenherstellers
eingestehen und ihr Verhalten damit begründen, daß sie damit
dafür sorgten, daß das Rennen mit nur 6 Fahrzeugen dennoch
starten kann, was ja auch so ist. Wären sie gar nicht
gestartet wäre das Rennen abgesagt worden.

Du denkst sie hätten die Vorbereitung nicht mitmachen sollen?
Nie im Leben wäre Abgesagt worden.
100%ig wussten doch alle von dem Vorgehen der Michelin-Teams, und es wurde dennoch nicht abgesagt.

Dann hätte man den Bridgestone-bereiften Teams noch ein
schönes Rennen

Na das hatten sie nun ja.
Glückwunsch an Schumi.

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Auch für die Zuschauer werden sich Anwälte finden, die auf
Erfolgsbasis viel Geld erstreiten werden.

Niemals.
Das Ganze ging mit den Regeln konform, auch wenns uns/denen/allen nicht passt.
Michelin hat völlig korrekt entschieden.
Wären im Rennen 2 Michelin-Reifen bei Tempo 320 geplatzt und 2 Fahrer nun im Koma, DANN hätte die F1 Prozesse zu erwarten gehabt.

Ich könnte mir gut vorstellen daß Du das falsch einschätzt. Dem Kartenpreis steht grundsätzlich eine Leistung gegenüber und es ist durchaus denkbar, daß amerikanische Gerichte darüber entscheiden müssen, ob hier die Leistung angemessen erbracht wurde. Aus unserer Sicht an den Haaren herbei gezogene Schadensersatzansprüche amerikanischer Bürger sind bei uns ja spätestens seit dem berühmten Hund, der zum Trocknen in die Mikrowelle gestellt wurde, bekannt. Sofern hier also Ansprüche an den Veranstalter geltend gemacht werden ist es denkbar, daß dieser versuchen wird, die Forderungen an den Verursacher weiterzugeben, wen auch immer der Veranstalter als Verursacher sieht.

Bisschen viele „Nur“:
Für welchen Lösung wärst Du denn nun letztendlich gewesen?

Soory, aus Deinem Posting wird man nicht so recht schlau …

Das die Teams die fahren wollen in die Box fahren & die Reifen aufziehen die sicher sind,egal ob Strafe oder nicht

http://worldweb4.rtl.de/cgi-bin/fo3/wwb/wwb.cgi?_SID…

Lest mal darin

Ps.: bin kein Ferrari-Fan !

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

tja kapitalismus siegt.
es wird überall viel darüber geredet wer den nun schuld ist an dem ganzen, hier mal meine variante.

Michelin hat bockmist gebaut, sie haben einen konstruktionsfehler drin der in verbindung mit dem beschissenen belag in indy (der war sogar für die indycars zu rutschig und wurde dann aufgefrässt. aber dennoch gabs massen crashs bei nascar rennen, wird übrigens bis nächstes jahr wieder ausgetauscht.).
Aber wen wundert das? ist indy doch sozusagen eine Hausstrecke von Bridgestone. Somit Heimvorteil Bridgestone. Michelin war aber so konsequent und hat seinen Fehler eingestanden und die Konsequenzen gezogen.

Nun muss ich aber sagen, das die Formel 1 ja zum einen Motorsport ist aber auch Show für die Fans und Zuschauer.
Deshalb hätte man eine Lösung im Sinne des Sports finden müssen.
Entweder Michelin neue Reifen liefern lassen (ja ich weiß ist nicht regelkonform) oder eben diese Schikane einbauen sollen. Aber nein Ferrari musste ja mal wieder rumbocken (ok nicht nur die aber hätten die roten mitgezogen hätte auch jordan mitgemacht).
Sicherlich sagt nun bestimmt jemand, „ja aber als bridgestone schlecht war gabs auch keine extrawurscht“ ok stimmt. aber wir hatten es hier doch mit einem massiven problem zu tun das lebensbedrohlich für die Fahrer war.
Die Reifenregel die dieses Jahr eingeführt wurde und für mehr sicherheit sorgen sollte hat genau das gegenteil bewirkt, was wir auch schon bei Raikoennen dieses jahr gesehen haben.

Darum:
Michelin: Verlierer (Image etc)

Bridgestone: Gewinner (alles richtig gemacht)

FIA: Verlierer Nummero Uno! (Inkompetenz in geballter Kraft und einfach unfähig in Sachen Sport)

Ferrari: Verlierer (trotz sieg haben sie es geschaft wieder symphatien zu zerstören, ausser bei eingefleischten fans natürlich)

restlichen Teams: Verlierer und Gewinner (Rennen ohne Punkte, dafür aber Verantwortung und Vernunft bewiesen!)

Fans: Verlierer

Für Schumacherfans sicherlich kein schlechtes Wochenende, doch der Sport hat sehr gelitten bei diesem Grand Prix. Man hätte das rennen aus der Wertung nehmen sollen und Änderungen an der Strecke vornehmen müssen bzw andere Reifen zulassen sollen, einfach im Sinne des Sports und vor allem im Sinne der Fans die viel geld für dieses Wochenende liegengelassen haben.

just my 2 cents

Hi Mutschy,

fassen wir mal ein paar Tatsachen zusammen:

  1. Der Belag in Indy ist lausig
  2. Das war seit vielen Wochen bekannt
  3. Michelin hatte genauso wie Bridgestone und alle Teams die gleichen Informationen, u.a. aus den vorhergehenden Rennen der Saison in Indy.
  4. Michelin hat verwachst
  5. Bridgestone hats hingekriegt
  6. Eine einmal für das Rennwochenende zugelassene Strecke darf in puncto Streckenverlauf nicht mehr geändert werden, schon gar nicht NACH der Qualifikation
  7. Michelin hatte keinen funktionierenden Reifen mitgebracht
  8. Michelin hat kurzfristig einen unangemeldeten Reifen vor Ort geschafft, der aller Wahrscheinlichkeit nach gehalten hätte.
  9. Der Wechsel auf die unangemeldeten Reifen ist verboten.

Die Optionen von Michelin waren also:

  1. Starten und fahren bis die Socken zu Bruch gehen (induskutabel)
  2. Starten und Nachteil in der Steilkurve in Kauf nehmen
  3. Starten und nach 10 - 15 Runden die Reifen wechseln (bedeutet Strafen)
  4. Mit den neuen Reifen starten (bedeutet Strafe)
  5. Streckenänderungen verlangen (verboten)
  6. Schaustart und bockig in die Box fahren

Lassen wir die amerikanischen "Renn"serien mal außer acht, insbesondere die Nascar ist doch nichts anderes als eine fortgesetzte vorsätzliche Körperverletzung bei der man stupide im Oval herumnudelt und gegenseitig versucht sich mit frisierten Karren aus den 60ern bei 350 km/h an die Wand zu drängeln. Hat mit Autorennen so viel zu tun wie Wrestling mit Kampfsport…

Die Entscheidung „safety first“ verdient allemal Respekt, ich denke da sind wir uns alle einig, Option 1 ist also nichts.
Nachdem man offenbar nicht Manns genug war, um einen Nachteil hinzunehmen war man auch nicht diplomatisch genug, um einen unerlaubten Reifen(typ)wechsel auszuhandeln. Ich könnte mir vorstellen, daß das Reglement einen Ermessensspielraum für die Konsequenzen solches Handelns bietet und daß man sich mit den Bridgestones auf eine Tolerierung der niedrigsten Strafe geeinigt hätte.
Nein, man wollte alles. Der Versuch eine „Lex Michelin“ zu erzwingen war höchst unschön und ist zu Recht bei der FIA abgeblitzt.
IMHO ist die Sache so abgelaufen:
Michelin: Wir wollen eine Schikane !
FIA: Das ist nicht erlaubt !
Ferrari: Wäre auch unfair und eine Bevorteilung, dann wollen wir beim nächsten Mal, wo´s bei uns nicht läuft einen offiziell erlaubten Regelverstoß !
Michelin: Ohne geänderte Strecke starten wir nicht !
FIA: Das Team MUSS starten laut Reglement !
Michelin: Wenn ihr nicht tut, was wir wollen, dann fahren wir nicht !
Usw…usw…usw
Letztendlich ist der dümmste mögliche Ausgang herausgekommen.
Ich möchte mal wissen, was jetzt los wäre, wenn Bridgestone bzw. Ferrari sich so verhalten hätten. Man hätte sich ewig das Maul zerrissen.

Bernd

Einverstanden bis auf einen Punkt
Hi!

Aber nein Ferrari musste ja mal wieder rumbocken (ok nicht nur
die aber hätten die roten mitgezogen hätte auch jordan
mitgemacht).

Wieso „rumbocken“?
Die haben (eigentlich ja Bridgestone) sich auf die Strecke, so wie sie war, vorbereitet! Wenn Michelin das nicht hinbekommt, muss die Strecke halt geändert werden?!
Diese Logik entzieht sich meinem Verständnis!

Sicherlich sagt nun bestimmt jemand, „ja aber als bridgestone
schlecht war gabs auch keine extrawurscht“ ok stimmt. aber wir
hatten es hier doch mit einem massiven problem zu tun das
lebensbedrohlich für die Fahrer war.

Weshalb die Michelin-Teams ihre Fahrer geschützt haben, was ich völlig in Ordnung finde!
Was ich überhaupt nicht in Ordnung finde, ist die Tatsache, dass alle hinter vorgehaltener Hand auf Ferrari rumgehackt haben!

Die Reifenregel die dieses Jahr eingeführt wurde und für mehr
sicherheit sorgen sollte hat genau das gegenteil bewirkt, was
wir auch schon bei Raikoennen dieses jahr gesehen haben.

Vielleicht sollte die Regel mit den Einheitsreifen jetzt vorgezogen werden! OK, das gibt sicherlich Probleme mit laufenden Verträgen, aber teuerer als die Folgen von gestern kann das auch nicht sein…

Darum:
Michelin: Verlierer (Image etc)

Ja!

Bridgestone: Gewinner (alles richtig gemacht)

Ja!

FIA: Verlierer Nummero Uno! (Inkompetenz in geballter Kraft
und einfach unfähig in Sachen Sport)

Weil sie sich an die Regeln gehalten haben, die von allen Teams akzeptiert wurden?
Von denen gab es doch sogar den Vorschlag, dass alle Michelin-Teams die Reifen wechseln sollten. OK, das hätte einen Ausschluss aus der Wertung zur Folge gehabt, aber das Rennen wäre als Rennen gefahren worden!

Ferrari: Verlierer (trotz sieg haben sie es geschaft wieder
symphatien zu zerstören, ausser bei eingefleischten fans
natürlich)

Ich glaube, dass denen das ziemlich egal ist…

restlichen Teams: Verlierer und Gewinner (Rennen ohne Punkte,
dafür aber Verantwortung und Vernunft bewiesen!)

Die hätten sogar noch Sympathien sammeln können, wenn sie gefahren wären und die Reifen alle 10 Runden oder so gewechselt hätten!

Fans: Verlierer

Das absolut! Wobei ich es verurteile, dass Flaschen auf die Strecke geschmissen werden, wenn da gerade Autos mit 300 km/h vorbei rasen!

Für Schumacherfans sicherlich kein schlechtes Wochenende, doch
der Sport hat sehr gelitten bei diesem Grand Prix. Man hätte
das rennen aus der Wertung nehmen sollen und Änderungen an der
Strecke vornehmen müssen bzw andere Reifen zulassen sollen,
einfach im Sinne des Sports und vor allem im Sinne der Fans
die viel geld für dieses Wochenende liegengelassen haben.

Wie gesagt: Es gab ja offensichtlich mehr Alternativen, auf die sich die Michelin-Teams (allen voran Ron Dennis) nicht eingelassen haben!

LG
Guido

Wieso „rumbocken“?
Die haben (eigentlich ja Bridgestone) sich auf die Strecke, so
wie sie war, vorbereitet! Wenn Michelin das nicht hinbekommt,
muss die Strecke halt geändert werden?!
Diese Logik entzieht sich meinem Verständnis!

Was die Vorbereitung betrifft ham die alles richtig gemacht. Aber Ferrari hat sich hingestellt und gemeint uns geht das alles nix an das soll doch die FIA machen. Ferrari stellt sich immer selbst ins Abseits anstatt mal zusammenzuhalten mit den anderen Teams im Sinne des Sports

Was ich überhaupt nicht in Ordnung finde, ist die Tatsache,
dass alle hinter vorgehaltener Hand auf Ferrari rumgehackt
haben!

Nunja, Ferrari hat seinen Teil nun einfach nicht mit dazu beigetragen das Rennen zu „retten“ das muss man einfach mal so sagen. Von Schuld kann man nicht wirklich reden, eher unterlassene Hilfeleistung.

FIA:

Weil sie sich an die Regeln gehalten haben, die von allen
Teams akzeptiert wurden?
Von denen gab es doch sogar den Vorschlag, dass alle
Michelin-Teams die Reifen wechseln sollten. OK, das hätte
einen Ausschluss aus der Wertung zur Folge gehabt, aber das
Rennen wäre als Rennen gefahren worden!

Öhem!
Die Vorschläge der FIA bzw Max Mosley hätten sofern die Teams das gemacht hätten den Grand Prix noch mehr zu einer Farce oder bessergesagt dann wirklich zu einer gemacht. (von wegen jede runde durch die boxengasse)

Die hätten sogar noch Sympathien sammeln können, wenn sie
gefahren wären und die Reifen alle 10 Runden oder so
gewechselt hätten!

und in runde 5 wären vielleicht 5 Fahrer gleichzeitig abgeflogen? Nein danke!

Wie gesagt: Es gab ja offensichtlich mehr Alternativen, auf
die sich die Michelin-Teams (allen voran Ron Dennis) nicht
eingelassen haben!

Kann man objektiv wirklich nicht sagen. schau mal auf F1-Total.de
da gibt es eine schöne zusammenfassung die auch wirklich objektiv ist.
Die Teams haben für mich eine Entscheidung getroffen die ich als Fan zu 100% unterstütze.

fassen wir mal ein paar Tatsachen zusammen:

  1. Der Belag in Indy ist lausig

jap! Baupfusch aller erster Güte!

  1. Michelin hatte genauso wie Bridgestone und alle Teams die
    gleichen Informationen, u.a. aus den vorhergehenden Rennen der
    Saison in Indy.

Nein, stimmt so nicht. Indy ist schon fast eine Hausstrecke von Bridgestone, die fahren dort in anderen Rennserien und haben wesentlich mehr Infos über die Strecke.

  1. Michelin hat verwachst

jop

  1. Bridgestone hats hingekriegt

jop jop

  1. Eine einmal für das Rennwochenende zugelassene Strecke darf
    in puncto Streckenverlauf nicht mehr geändert werden, schon
    gar nicht NACH der Qualifikation

stimmt, doch man hätte einen kompromiss finden müssen.
die Teams haben ja sogar angeboten das die Michelin ausserhalb der Wertung fahren.

  1. Michelin hat kurzfristig einen unangemeldeten Reifen vor
    Ort geschafft, der aller Wahrscheinlichkeit nach gehalten
    hätte.

Das ist schlichtweg mutmaßung. Michelin wollte auch für die Barcelona Reifen keine Garantie abgeben, konnten sie ja auch nicht da sie keine Informationen darüber hatten wie er sich auf dem Indybelag verhalten würde

Die Optionen von Michelin waren also:
3. Starten und nach 10 - 15 Runden die Reifen wechseln
(bedeutet Strafen)

und eventuell die ersten abflüge von mehreren Piloten nach 3 oder 4 Runden riskieren?

  1. Mit den neuen Reifen starten (bedeutet Strafe)

BlackFlag und die betroffenen Teams hätten nach 1-2 Runden zurück an die Box müssen

  1. Schaustart und bockig in die Box fahren

bockig? naja, eher venünftig was sie da gemacht haben.

Huhu!

Was die Vorbereitung betrifft ham die alles richtig gemacht.
Aber Ferrari hat sich hingestellt und gemeint uns geht das
alles nix an das soll doch die FIA machen. Ferrari stellt sich
immer selbst ins Abseits anstatt mal zusammenzuhalten mit den
anderen Teams im Sinne des Sports

Nochmal: WARUM?
Ferrari hatte gerade in dieser Saison oft genug Probleme mit den Bridgestonereifen.
Die haben sich dann dafür entschieden, mit den langsamen aber sicheren Reifen zu fahren. Diese Option hat Michelin hier offensichtlich nicht genutzt!

Glaubst Du, dass Mercedes, Renault oder Williams denen entgegen gekommen wäre?

Nunja, Ferrari hat seinen Teil nun einfach nicht mit dazu
beigetragen das Rennen zu „retten“ das muss man einfach mal so
sagen. Von Schuld kann man nicht wirklich reden, eher
unterlassene Hilfeleistung.

Wenn Deutschlang gegen Argentinien spielt, und die Argentinier ihre Schuhe vergessen, werden die Deutschen ganz sicher nicht freiwillig darauf verzichten, die ihren zu tragen (ok - vermutlich würde Argentinien Deutschland auch barfuß besiegen, aber das ist ein anderes Thema)

Öhem!
Die Vorschläge der FIA bzw Max Mosley hätten sofern die Teams
das gemacht hätten den Grand Prix noch mehr zu einer Farce
oder bessergesagt dann wirklich zu einer gemacht. (von wegen
jede runde durch die boxengasse)

Wie kommst Du darauf? Da die Reifen hinterher getestet werden, wäre die Strafe auch hinterher gekommen!

und in runde 5 wären vielleicht 5 Fahrer gleichzeitig
abgeflogen? Nein danke!

Michelin hatte doch andere Reifen einfliegen lassen. Michelin hat doch in die Richtung gedrängt, dass mit denen gefahren werden darf. Also kann man doch (auch wenn R. Schumacher das gestern am Telfon anzweifelte) davon ausgehen, dass diese gehalten hätten?!
Außerdem schrieb ich doch: ODER SO!

Anderer Ansatz: Wenn die Kurve 13 bei den hohen Geschwindigkeiten so refenfressend ist, warum gehen die Fahrer dann dort nicht vom Gas?

Die Teams haben für mich eine Entscheidung getroffen die ich
als Fan zu 100% unterstütze.

Wie gesagt: Ich finde die Entscheidung nachvollziehbar, aber dieses Schwarze-Peter-In-Die-Ferrari-Ecke-Geschiebe halte ich für lächerlich und armselig!

LG
Guido

1 „Gefällt mir“

Hi

Anderer Ansatz: Wenn die Kurve 13 bei den hohen
Geschwindigkeiten so refenfressend ist, warum gehen die Fahrer
dann dort nicht vom Gas?

Um nicht 2 Sekunden pro Runde zu verlieren?
Um nicht zu riskieren, daß ein Ferrari von hinten draufknallt?
Gruß
Gerald

Hi!

Um nicht 2 Sekunden pro Runde zu verlieren?

Ein schlecht abgestimmtes Auto (zu dem die Reifen gehören) ist nun mal langsam.

Um nicht zu riskieren, daß ein Ferrari von hinten draufknallt?

Bestenfalls beim Überrunden! Die Wahrscheinlichkeit, dass einer hinten drauf knallt existiert doch eigentlich nur bei Jordan und Minardi. Und die sollten auch mit funktionierenden Reifen langsam genug sein…

LG
Guido

Nochmal: WARUM?
Ferrari hatte gerade in dieser Saison oft genug Probleme mit
den Bridgestonereifen.
Die haben sich dann dafür entschieden, mit den langsamen aber
sicheren Reifen zu fahren. Diese Option hat Michelin hier
offensichtlich nicht genutzt!

Momentchen, die probleme die Ferrari hatte waren auf keinen fall vergleichbar mit dem was Michelin nun für ein Problem hatte!!
und dazu kommt noch das 70% des Startfeldes davon betroffen war.

Glaubst Du, dass Mercedes, Renault oder Williams denen
entgegen gekommen wäre?

Nein den Ferrari hatte nie ein vergleichbares massives Problem

Wie kommst Du darauf? Da die Reifen hinterher getestet werden,
wäre die Strafe auch hinterher gekommen!

Die FIA hat die reifen nicht zugelassen, deren vorschlag war fahrt jede runde durch die boxengasse!

Michelin hatte doch andere Reifen einfliegen lassen. Michelin
hat doch in die Richtung gedrängt, dass mit denen gefahren
werden darf. Also kann man doch (auch wenn R. Schumacher das
gestern am Telfon anzweifelte) davon ausgehen, dass diese
gehalten hätten?!

ohne test wissen wir das nicht.

Wie gesagt: Ich finde die Entscheidung nachvollziehbar, aber
dieses Schwarze-Peter-In-Die-Ferrari-Ecke-Geschiebe halte ich
für lächerlich und armselig!

Ich schiebe den schwarzen peter nicht zu Ferrari, nur muss man schlichtweg sagen dass wenn Ferrari den Alternativen zugestimmt hätte, es gestern wohl anderst gelaufen wäre.
Die Schuld am Disaster trägt jemand anderst.

LG
Guido