Hoffenheim, wer erklärt es mir?

Milliardär, lieber Rumburak, multipler Milliardär, so viel
Zeit muss schon sein.

Ok ok hab ich wohl was falsches geschrieben.

Da bemüht er dann wegen Schwachsinnigkeiten staatliche
Gerichte

Hm, Du meinst also, wer Milliardär ist muss sich alles gefallen lassen und darf seine staatsbürgerlichen Rechte nicht Anspruch nehmen ?
Ab welchem Kontostand darf man sich nicht mehr zur Wehr setzen?

Wieviel Milliarden muss ich Idiot, der ich tatsächlich nicht
in der Lage bin, so ein Projekt „Hoppelheim“ selbst zu stemmen,
denn deiner Meinung nach auf dem Festgeldkonto haben,

Das ist genau das was ich ansprach. Du selber hast es nicht geschafft, neidest es aber allen anderen.
Pack dich, werde Milliardär und mach es besser.

um Kritik an diesem für mich widerlichen Phänomen üben zu
dürfen?

Kritik an sich ist ja nichts schlechtes.Kritisieren darf halt jeder.

Man muss nur unterscheiden können zwischen sachlich-fachlich fundierter Kritik und aus persönlichen Motiven diffamierenden Aussagen und Angriffen.

Mit freundlichen Grüßen
Rumburak

nicht alles was ein Vergleich ist, hinkt…
Hallo Tom,
ich kann verstehen, dass man aus der Ferne schon mal die Kleinigkeiten nicht mitkriegt. Was Du über Paschiung berichtest. ist überhaupt nicht mit der hiesigen Situation vergelchbar. Deshalb mal aus nächster Nähe einige Fakten zum „Projekt Hoppenheim“

Mich hat wirklich verwundert, das Hoffenheim soviele Zuschauer
anzieht, trotz Darmstadt, Mannheim, Karlsruhe und Stuttgart.

Im Großraum Mannheim-Heidelberg-Heilbronn, der den nächsten Einzugsbereich darstellt, leben weit über eine Million Menschen. Diese Leute müssen seit der Bankrottisierung und Verdummbeutelung des „ruhmreichen“ Mannheimer Fußballs (Waldhof, VfR) auf Bundesliga verzichten.

Nun ja , es gibt noch den harten Kern der Waldhof-Traditionalisten, die Hopp und seinem Projekt die Krätze an den Hals wünschen. Amüsant aber, dass eine Fusion der Mannheimer Vereine vor ein paar Jahren, nach dem 2.Liga Abstieg vom SVW, an eben diesen gescheitert ist, sonst hätte wir heute vielleicht einen SV Mannheim mit Hopp-Geld, der durchaus interessiert war.
http://www.fcbforum.ch/archive/index.php/t-31094.html

Diese Traditionalisten haben also das „Projekt“ erst richtig möglich gemacht. Unter diesem Aspekt wäre es interssant zu hören, was die Wahrer des guten ehrlichen Fan-Fußballs dann gesagt hätten,
das Argument des Retorten-Dorfvereins und der mangelnden Tradition würde dann ja nicht mehr ziehen.

Anyway, ich behaupte mal die Waldhof-Fanszene hat im Moment wenig Argumente, seit Hoppenheim Mannheim spieltechnisch und erfolgsmäßig überzeugt hat. Ob dies auf Dauer so wein wird, wird man nach der ersten Durststrecke sehen.

Gruß S-J

'99 und FCB
Hallo C.,

Du bist immer im Konjunktiv, „'99 könnte wenn es wollte“, bleib doch bei dem, was ist.

Zum Vergleich (und hier muss man schon die Bayern heran ziehen…)
Der FCB hat letztes Jahr 79 Mios in Transfers investiert und sich mit Ribery, Toni und Klose in eine andere Dimension gekauft.

1899 hat letztes Jahr, zwar auch nicht fer umme, Obasi, Ba, Ibisevic und Eduardo für zusammen 16 Mio gekauft.

Ich sehe in der Effizienz der eingesetzten Transfermillionen schon graduelle Unterschiede, die mich auf kluges wirtschaftliches Handeln und fußballerischen Sachverstand schließen lassen.

Oder anders ausgedrückt: der FCB scheint mir eher der Verein mit dem schier unbegrenzten Mitteleinsatz zu sein.
Gruß S-J

Eines ist klar der Fussballsachverstand ist durch Ralf Rangnick dort sehr groß und alles ist gut durchdacht…

ABER bitte mache nicht den Fehler und vergleiche Hoffenheim mit Bayern…das ist so als wenn du Äpfel mit Birnen vergleichst.
Ein Vergleich ist höchstens in 1-2 Jahren zulässig
…denn hier ist die Relation zu sehen in der man sich bewegt:
Bayern hat ein Riesenstadion und einen Riesensponsorenpool, zudem noch die gesicherten Einnahmen aus der Championsleague.

Hoffenheim ist zweifacher Aufsteiger und ist TROTZDEM in der Lage bei jedem Gehaltspoker mitzugehen und jeden Spieler zu bekommen der für Sie realistisch da Geld für Sie fast keine Rolle spielt(siehe Transferausgaben RL und 2. Liga…da muss nämlich verglichen werden)…

Was meinst du was erst investiert wird wenn Hoffe CL spielt und das Stadion endlich fertig ist…dann bewegen wir uns in Ribery-Kategorien…das wissen auch die Bayern …denn sonst würde Hoeneß nicht so ein (künstliches) Feindbild aufbauen.

Hallo nochmal,

ABER bitte mache nicht den Fehler und vergleiche Hoffenheim
mit Bayern…das ist so als wenn du Äpfel mit Birnen
vergleichst.

Doch gerade das ist die Messlatte und im direkten Vergleich der eingesetzten Millionen und dem erzielten sportlichen Erfolg kackt Bayern ab.
Der wirkliche Unterschied besteht darin, dass Bayern mit Vereinsgeld arbeitet, '99 mit Hopps Privatgeld. Ist also alles nur 'ne kleine Anschubfinanzierung *g*.

…Ribery-Kategorien…das wissen auch die Bayern …denn sonst
würde Hoeneß nicht so ein (künstliches) Feindbild aufbauen.

Glaubst Du wirklich, ein Ribery würde in den nächsten 3 Jahren auch nur ansatzweise in Hoffenheim spielen wollen? Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen…

Gruß S-J

Hi!

Im Großraum Mannheim-Heidelberg-Heilbronn, der den nächsten
Einzugsbereich darstellt, leben weit über eine Million
Menschen. Diese Leute müssen seit der Bankrottisierung und
Verdummbeutelung des „ruhmreichen“ Mannheimer Fußballs
(Waldhof, VfR) auf Bundesliga verzichten.

Zum Zeitpunkt des „Paschinger Erfolgs“ waren sie die einzige oberösterreichische Mannschaft in der 1. Liga (Schalke und Werder werden sich erinnern) … der LASK und Ried stümperten in der 2. Liga herum, BW Linz schafft es immer wieder, sich selber im Weg zu stehen und so ständig zwischen 3. und 4. Liga herumzutümpeln … so wäre das Einzugsgebiet damals ebenfalls weit über eine Million Menschen gewesen - und trotzdem haben sie es nicht geschafft, dieses Potential zu schürren, da die Leute ihren „Traditionen“ treu blieben …

Amüsant aber, dass eine Fusion
der Mannheimer Vereine vor ein paar Jahren, nach dem 2.Liga
Abstieg vom SVW, an eben diesen gescheitert ist, sonst hätte
wir heute vielleicht einen SV Mannheim mit Hopp-Geld, der
durchaus interessiert war.

„Fusion“ ist im österreichischen Fußballgefilde aufgrund der Vorfälle der letzten 15-20 Jahre zum Schimpfwort verkommen - hier erliegt jeder Fußball-Fan (egal nun, ob „Hardcore“ oder „Normalo“) bei diesem Wort dem Brechreiz.

http://www.fcbforum.ch/archive/index.php/t-31094.html

Da ist mir ja einiges entgangen (ich schau in D nur selten weiter als bis zur 2. Liga) …

Aber nochmals zum „Hauptthema“: Wieso ist in dieser Hinsicht Leverkusen oder Wolfsburg kein Thema??? (Ich persönlich finde diese Mannschaften um einiges schlimmer :wink:

Grüße,
Tomh

Hmm…evtl nicht Ribery aber Spieler von ähnlichem Format schon.

Natürlich muss ein CL-Startplatz gewährleistet sein…Gehälter und Ablösesummen spielen dann eine untergeordnete Rolle.
Und wieso denn nicht??? Wenn man dort CL spielen kann, bestens bezahlt wird, die besten Trainingsmöglichkeiten der ganzen BL hat…ja, da würden auch Stars spielen!

Fantasiezahlen…
Hallo,

Beispiel? Hoffenheim hat seit 2005 (!) von allen aktuellen
Bundesligisten das zweitmeiste Geld für Transfers ausgegeben
(ca. 30 Mio.) - hinter Bayern München (ca. 60 Mio.).

Laut Transfermarkt.de (hast Du bessere Quellen?) hat Bayern seit der Saison 2004/2005 über 100 Millionen TransferSALDO, das heißt Verkäufe minus Einkäufe. tatsächlich haben sie also noch für sehr viel mehr Geld eingekauft.

Hoffenheim hat in der gleichen Zeit einen Saldo 30 Millionen, ohne dass sie großartig Spieler für viel Geld verkaufen konnten.

Gruß
Didi

Hi,

ich hab ja nicht gesagt dass ich das sonderlich gut finde, allerdings ist diese „Doppelmoral“ zwischen „wir sind so schlecht“ und „das ist nicht der wahre Fussball“ schon problematisch.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Lieber S-J!

Du bist immer im Konjunktiv, „'99 könnte wenn es wollte“,
bleib doch bei dem, was ist.

Nee, nee, ich bin gar nicht im Konjuktiv, wenn ich schreibe: Möglichkeiten hat … das ist der Fall!

Die Erklärung dazu gleich.

Zum Vergleich (und hier muss man schon die Bayern heran
ziehen…)
Der FCB hat letztes Jahr 79 Mios in Transfers investiert und
sich mit Ribery, Toni und Klose in eine andere Dimension
gekauft.

Du willst mein Argument einfach nicht zur Kenntnis nehmen … diese Transfers fanden im Rahmen eines „ökonomischen Kalküls“ statt, und solche Transfers können in dieser Höhe garantiert nicht jedes Jahr stattfinden.

Für Hoppelheim ist es aber eben möglich, so was jedes Jahr zu machen.

Ein Vergleich, um meine Sicht zu verstehen:
Wenn ich auf meinem PC irgendeinen Fußball-Manager spiele, dann ich finde ich es peinlich und langweilig, wenn ich dabei Level 1 einstelle (das mir beispielsweise unbegrenzte finanzielle Möglichkeiten gibt), und deshalb alles in Grund und Boden spielen und kaufen könnte, wenn ich lustig bin.

Nur die Tatsache, dass ich dabei (noch?) auf bestimmte Möglichkeiten Verzicht leiste, macht das Spiel für mich nicht attraktiver, es hat einfach keinen Reiz, ein Spiel zu spielen, in das ich nur dadurch noch Spannung hineinbringe, indem ich freiwillig meine Möglichkeiten nicht ausschöpfe.

–> So sehe ich Hoppelheim.

1899 hat letztes Jahr, zwar auch nicht fer umme, Obasi, Ba,
Ibisevic und Eduardo für zusammen 16 Mio gekauft.

Wie eben gesagt: diese „freiwillige Selbstbeschränkung“ interessiert mich nicht sonderlich für meine Beurteilung. Abgesehen davon, dass das allein immerhin doppelt bis drei mal so viel war wie der gesamte Spieler-Etat der meisten Zweitligisten …

Ich sehe in der Effizienz der eingesetzten Transfermillionen
schon graduelle Unterschiede, die mich auf kluges
wirtschaftliches Handeln und fußballerischen Sachverstand
schließen lassen.

Oder anders ausgedrückt: der FCB scheint mir eher der Verein
mit dem schier unbegrenzten Mitteleinsatz zu sein.

Sehe ich nicht so.
Du kannst den FCB und Hoppelheim in dieser Hinsicht doch noch gar nicht vergleichen. Wart erst mal, was die in H. machen, wenn sie mal solche europäischen Ambitionen bekommen, die der FCB nun mal hat. Da ist es dann mit den Obasis dieser Welt garantiert nicht getan.

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Hi,

ich hab ja nicht gesagt dass ich das sonderlich gut finde,
allerdings ist diese „Doppelmoral“ zwischen „wir sind so
schlecht“ und „das ist nicht der wahre Fussball“ schon
problematisch.

Das Deutschland im internationalen Vergleich immer schlechter wird und mittlerweile Teams aus Zypern im UEFA-Cup sind ist nicht gerade gut für Deutschland. Aber meiner Meinung nach ist es besser wenn wir im internationalen Vergleich nicht so gut sind, dafür aber die Moral des Fußballs erhalten bleibt.
Am besten wäre natürlich beides, Moral und Erfolg, aber das ist bei diesen horenden Summen die im Profi-Fußball fließen wahrscheinlich unmöglich.

Du willst mein Argument einfach nicht zur Kenntnis nehmen …
diese Transfers fanden im Rahmen eines „ökonomischen Kalküls“
statt, und solche Transfers können in dieser Höhe garantiert
nicht jedes Jahr stattfinden.

Und Du verstehst Hoppenheim nicht. Es wird bewusst nicht in fertige Spieler, wie z.B. Toni investiert, weil diese nicht in das Gesamtprojekt passen. Das Personal, das sie in Hoppenheim haben, wird in ein Spielsystem integriert, wie bei Arsenal und früher bei Ajax. Hoffenheim spielt strikten Offensivfußball, schnell und technisch perfekt. Sie bieten das Spektakel, das der FCB unter Klinsmann gerne bieten würde. Leider klappt das nur ansatzweise und nur dann, wenn Ribery fit ist.
Dass dabei Riesen-Einzelspieler rauskommen, ist ein willkommener Effekt, aber nicht vorrangiges Ziel.

Ba, Ibisevic, Weis, Compper, Jaissle sind jetzt schon ein Vielfaches dessen wert, was sie gekostet haben. Es besteht null Anlass Riesen Personalvestitionen zu betreiben. Hildebrandt nimmt man ablösefrfei gerne mit, aber der ist doch heilfroh so schnell einen Stammplatz in Deutschland gefunden zu haben.:

…in das ich nur dadurch noch Spannung hineinbringe, indem ich
freiwillig meine Möglichkeiten nicht ausschöpfe.

Die Möglichkeiten werden ausgeschöpft, da das andere, was Du in den Raum stellst, nicht Teil des Projektes ist!
Das derzeitge Ziel Hopps und seiner Angestellten ist, ein System und Strukturen aufzubauen, die anhaltendes Wachstum ermöglichen und irgendwann ohne Hopps Geld auszukommen.

Abgesehen davon, dass das allein immerhin doppelt bis drei mal
so viel war wie der gesamte Spieler-Etat der meisten
Zweitligisten …

Falscher Maßstab, schon damals war klar, hier wird für den Aufstieg geplant. Und danach wurde nur noch Beck für die Stammelf und Wellington als Perspektive gekauft.

Du kannst den FCB und Hoppelheim in dieser Hinsicht doch
noch gar nicht vergleichen. Wart erst mal,
was die in H. machen, wenn sie mal solche europäischen
Ambitionen bekommen, die der FCB nun mal hat. Da ist es dann
mit den Obasis dieser Welt garantiert nicht getan.

*Kicher* Aber natürlich ist es das! Toni ist über dreißig, Klose auch fast dreißig, Ba und Obasi Anfang 20. Merkst Du was?

Ich find’s geil, dass mit Hoppenheim etwas entsteht, das den großmäuligen Bayern national ebenbürtig werden kann. Die nächsten Jahre werden sehr, sher interessant. Und noch besser ist, dass ich ins Hopp-Stadion nur 30 Autominuten hab’.

Und mal was unter uns: bist Du Roter oder Blauer oder einfach nur Stehplatztrinker?

Gruß S-J
und never mind

Aber meiner Meinung nach ist
es besser wenn wir im internationalen Vergleich nicht so gut
sind, dafür aber die Moral des Fußballs erhalten bleibt.

Na dann geh doch zu TeBe, Bayer uerdingen, Bayern Hof, VfB Leipzig oder von mir aus auch Waldhof Mannheim. Da hast Du Deinen grundehrlichen, kommerzfreien Männersport. Die Vereine leben zwar alle am Abgrund und werden meist von lustigen Fußballdilletanten ruiniert, aber die Tradition und das Feeling dort ist schon supi…

Erfolg? Wer braucht das.

Gruß S-J

ps: dieser Artikel kann ironische Verschmutzungen enthalten. Das gehört so.

Du willst mein Argument einfach nicht zur Kenntnis nehmen …
diese Transfers fanden im Rahmen eines „ökonomischen Kalküls“
statt, und solche Transfers können in dieser Höhe garantiert
nicht jedes Jahr stattfinden.

Und Du verstehst Hoppenheim nicht. Es wird bewusst nicht in
fertige Spieler, wie z.B. Toni investiert, weil diese nicht in
das Gesamtprojekt passen. Das Personal, das sie in Hoppenheim
haben, wird in ein Spielsystem integriert, wie bei Arsenal und
früher bei Ajax. Hoffenheim spielt strikten Offensivfußball,
schnell und technisch perfekt. Sie bieten das Spektakel, das
der FCB unter Klinsmann gerne bieten würde. Leider klappt das
nur ansatzweise und nur dann, wenn Ribery fit ist.

Das sind doch zwei völlig verschiedene Ebenen, über die wir hier reden.

Wäre ich einfach nur ein Fan von gutem Fußball, zudem noch eher TV- statt stadionorientiert, würde ich Hoffenheim auch cool finden. Natürlich spielen sie geilen Fußball, haben einen Trainer, den ich schon zu Ulmer Zeiten mochte, und dass dahinter ein Konzept steckt, ist mir völlig klar.

Diese Perspektive habe ich auch, in erster Linie bin ich aber Fan von, sagen wir, Fußballspielen als Gesamtpaket. Und da hat mir Hoppelheim einfach nichts zu bieten: keine richtigen Auswärtsfans bisher, einen peinlichen Hopp, der ständig rumheult und Gerichte bemüht, einen an Peinlichkeit nicht zu überbietenden Versuch, sich per Umbenennung eine nicht vorhandene „Tradition“ zu geben, die nicht zu leugnende Tatsache, dass halt letztlich doch alles nur auf massiven Geldeinsatz basiert, der lächerliche Versuch, sich als „das Dorf“ zu präsentieren, und so weiter und so fort. Unter all dem ist die Spielweise ein positiver Faktor unter vielen, aber eben nur einer.

Ba, Ibisevic, Weis, Compper, Jaissle sind jetzt schon ein
Vielfaches dessen wert, was sie gekostet haben. Es besteht
null Anlass Riesen Personalvestitionen zu betreiben.

Wart doch erst mal ab, was kommt.
Mag sein, dass man sich mit den Obasis und Comppers in Deutschland weit oben festsetzen kann, Abonnementmeister werden sie damit nicht, und wenn sie dauerhaft in Europas Spitze wollen, dann brauchen sie halt auch ihre Riberys, sonst wirds nicht klappen.

Ich weiß natürlich nicht, was kommen wird, aber allein die Tatsache, dass (Bierbichlicher unten zählt ein paar Punkte auf) praktisch alle bisherigen Ankündigungen bald gebrochen wurden, glaube ich nicht daran, dass sie ihren jetzigen Kurs beibehalten werden, sobald sie gesehen haben, sie schaffen es auf diese Weise in der CL nicht übers Viertelfinale hinaus … und da es ja so leicht sein könnte …

Abgesehen davon, dass das allein immerhin doppelt bis drei mal
so viel war wie der gesamte Spieler-Etat der meisten
Zweitligisten …

Falscher Maßstab, schon damals war klar, hier wird für den
Aufstieg geplant.

Was Rangnick letzte Saison in Interviews aber lange Zeit bestritten hatte.

In zwei Jahren schreibst du dann bezüglich des Erstliga-Etats:
Falscher Maßstab, schon damals war klar, hier wird für die Champions League geplant.

:wink:)

Du kannst den FCB und Hoppelheim in dieser Hinsicht doch
noch gar nicht vergleichen. Wart erst mal,
was die in H. machen, wenn sie mal solche europäischen
Ambitionen bekommen, die der FCB nun mal hat. Da ist es dann
mit den Obasis dieser Welt garantiert nicht getan.

*Kicher* Aber natürlich ist es das! Toni ist über dreißig,
Klose auch fast dreißig, Ba und Obasi Anfang 20. Merkst Du
was?

Nein, ich merke nichts, weil ich davon überzeugt bin, dass ein Obasi nie die Klasse erreichen wird, die für Europas Spitze langt. Mir ist schon klar, dass ein Klose diese Klasse wahrscheinlich auch schon nicht mehr hat.

Ich bin immer für gute Laune, aber du *kicherst* einfach bei deinem ständigen Vergleich FCB-Hoppelheim die Tatsache weg, dass der FCB noch(!) ganz andere (nämlich europäische) Maßstäbe an Transfers ansetzen muss als Hoffenheim. Einen Ribery muss man halt einfach teuer kaufen, den kann man nicht geplant selbst formen, und ein Obasi wird einfach nie die Qualität Riberys haben werden.

Ich find’s geil, dass mit Hoppenheim etwas entsteht, das den
großmäuligen Bayern national ebenbürtig werden kann. Die
nächsten Jahre werden sehr, sher interessant. Und noch besser
ist, dass ich ins Hopp-Stadion nur 30 Autominuten hab’.

Und mal was unter uns: bist Du Roter oder Blauer oder einfach
nur Stehplatztrinker?

Ein blau-fundamentalistischer Stehplatztrinker.

Als solcher sollte ich von rechtens eigentlich um jeden Verein froh sein, der den roten Idioten die Vorherrschaft wegnimmt, aber bei Hoppelheim stellt sich bei mir dieses froh-Gefühl einfach nicht ein … vermutlich haben der Franke und Rumburak recht, und der Grund dafür ist einfach mein abgründiger Neid, oder weil ich halt noch immer kein Milliardär bin :wink:)

_ ℂ Λ ℕ Ð I Ð € _

Als solcher sollte ich von rechtens eigentlich um jeden Verein
froh sein, der den roten Idioten die Vorherrschaft wegnimmt,

Okay, darauf könne wir uns einigen und beim nächsten Waldhof vs. 1860 II mal einen trinken, aber nur wenn Eure blauen Jungs hier nicht wieder hinterher Rabatz machen, obwohl sie 4 :1 gewonnen haben.

bei Hoppelheim stellt sich bei mir dieses froh-Gefühl
einfach nicht ein … vermutlich haben der Franke und Rumburak
recht, und der Grund dafür ist einfach mein abgründiger Neid,

Mach doch mal halblang und guck Dir Frank an, der hätte auch allen Grund neidisch zu sein, ist er aber nicht!
http://de.youtube.com/watch?v=E35njP3WCBA&eurl=http:…

Gruß S-J

am Samstag 2-0

Okay, darauf könne wir uns einigen und beim nächsten Waldhof
vs. 1860 II mal einen trinken,

Sehr guter Vorschlag, S-J, dann werde ich dich auch aufklären …

aber nur wenn Eure blauen Jungs
hier nicht wieder hinterher Rabatz machen, obwohl sie 4 :1
gewonnen haben.

… wie das mit dem Rabatz damals eigentlich war.

http://de.soccerway.com/news/2008/August/16/ausschre…

Soll ja bekanntlich keine falsche Legendenbildung hier ins Archiv wandern :wink:

Gruß

_ ℂ Λ ℕ Ð I Ð € _

Hi!

wie bei Arsenal und früher bei Ajax

Wieso das „früher“ bei Ajax - bei denen wird das noch immer praktiziert …

Ba, Ibisevic, Weis, Compper, Jaissle sind jetzt schon ein
Vielfaches dessen wert, was sie gekostet haben.

Mir fehlt hier ein „Ibertsberger“ :wink:

Hildebrandt nimmt man ablösefrfei gerne mit, aber der ist doch
heilfroh so schnell einen Stammplatz in Deutschland gefunden
zu haben.

Der muß sich da mal erst gegen „Rambo“ Özcan als Zweiergoalie durchsetzen :smile:

Ich find’s geil, dass mit Hoppenheim etwas entsteht, das den
großmäuligen Bayern national ebenbürtig werden kann.

DAS ist immerhin mal eine positive von Hoffenheim.

Und mal was unter uns: bist Du Roter oder Blauer oder einfach
nur Stehplatztrinker?

Candides Fußballverstand und „rot“ paßt doch irgendwie überhaupt nicht zusammen, oder?

Grüße,
Tomh

Diese Aussage ist absolut daneben…da spricht der reine Erfolgsfan!
Ja diese Vereine leben am Abgrund, sowie zig andere Verein die einmal aus dem Profifussball abgestiegen sind. Das hängt weniger am Dilletantismus als an der Tatsache, dass der finanzielle Kollaps (Sponsoren- und hauptsächlich Fernsehgelder) unterhalb der 2. Liga garantiert ist…mit sowas könnte Hoffenheim aber nie Probleme bekommen, da Hopp genug Kohle hat so einen Absturz zu verkraften.

Also rede hier nicht von Dilletantismus…das ist hier auch eine gehörige Frage vom Budget.

Traditionsvereine, die keinen Mäzen haben und ums Überleben kämpfen nach jedem Abstieg oder nicht geschafften Aufstieg mit einem sich hochgeschlafenen Dorfclub, der das Ziehkkind eines der reichsten Männer Deutschlands zu vergleichen, ist schon echt zynisch…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Tradition und fehlende Kohle

Traditionsvereine, die keinen Mäzen haben und ums Überleben
kämpfen nach jedem Abstieg oder nicht geschafften Aufstieg mit
einem sich hochgeschlafenen Dorfclub, der das Ziehkkind eines
der reichsten Männer Deutschlands zu vergleichen, ist schon
echt zynisch…

Zynisch ist hier gar nichts. Fußball verein sind auch nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu führen und müssen ihre Finazen an den Gegebenheiten ausrichten.

Aus nächster Nähe beobachte ich seit Jahren, wie der SV Waldhof von Unfähigen in den Ruin geführt wird. Hopp hat, sicher nicht uneigennützig, schon wieder mal 500 k überwiesen, um die Insolvenz zu vermeiden und die aktuellen Spielergehälter zu garantieren.

Wie wärs einfach mal mit Anpassung der Kosten an die Einnahmen und vor allem den Erfolg? Wenn schon vierte Liga und kein Geld, dann auch richtig. Aufwand und Ertag stehen in krassem Missverhältnis.

Wennn Du mir Gegenbeispiele nennen kannst, her damit.

S-J

Ja, prinzipiell hast du schon Recht…wir reden aber auch ein wenig aneinander vorbei…

  1. Anspruch und Wirklichkeit vieler „Traditionsvereine“

Ich gebe unumwunden zu, dass die viele der Vereine in Liga 3-4 unwirtschaftlich arbeiten. Man muss allerdings auch mal sehen, dass dies absolut aus der Not geboren ist, da diese Ligen wirtschaftlich absolut unrentabel sind…also wird vielerorts versucht über seinen Bedingungen lebend den Aufstieg oder Klassenerhalt zu erzwingen, da sonst der Verein insolvent ginge (dafür gibt es zahllose Beispiele).
Es ist definitiv nicht von der Hand zu weisen, dass der DFB und die DFL die Ligen unterhalb den beiden BL das Leben zur Hölle macht. Siehe Liga 3 und vergleiche die Fernsehgelder…die allermeisten sind auf diese angewiesen (Hoffenheim natürlich nicht so).

Was meinst du warum die Absteiger aus Liga 2 oftmals pleite gehen oder gleich wieder absteigen? (siehe Schweinfurt, Reutlingen, Regensburg, Trier, Saarbrücken etc.)
…der Abstieg aus Liga 2 is wirtschaftlich in der derzeitigen Form nicht zu verkraften.

  1. Was das Projekt Hoffenheim so unsympathisch macht.

Ich verfolge Hoffenheim sehr intensiv seit dem Aufstieg in die damalige RL Süd…damals war mir die TSG auch gar nicht unsympathisch (Hansi Flick machte dort einen ausgezeichneten Job mit den ganzen Jungs aus der Region)
…Kommen wir zur Wandlung und den Angriff zum absoluten Spitzenclub, der auf Geld in der RL Süd nur so um sich schmeisst (und sag mir bitte jetzt nicht das die gehälter Von Rangnick, Peters, Copado und Co. nicht den gesamtetat aller anderen gesprengt hätte) Oder wo gibts das sonst in einer Amateurliga?

Aber das tatsächlich nervtötende ist dieses ständige Understatement…
Ein paar weitere Fragen:
-Welcher Verein konnte jemals einen Transfer wie Carlos Eduardo in Liga 2 tätigen? Als Aufsteiger? Ein Spieler, der den meisten BL-Clubs zu teuer gewesen wäre?
-Wo sind denn nun die ganzen Spieler aus der Region auf die man baut und jahrelang gesagt hat, dass man um diese eine Mannschaft bauen möchte? (Obasi, Ibisevic, Ba, Eduardu, Luiz Gustavo, Saihovic)…jaja Beck, Jaissle und Weis…aber trotzdem!

Natürlich Glück für Hoffenheim einen Herrn Hopp zu haben…aber deswegen gefällt mir die Ideetrotzdem nicht einen Milliardär als Mäzen zu haben und sicher sein zu können in keine finanzielle Schieflage zu gelangen oder ums Überleben fürchten zu müssen (wie soviele Traditionsvereine)
Eigentlich ist das ganze auch mehr eine Anklage an den DFB, der Herrn Hopp in den Allerwertesten kriecht…und zig Vereine sterben lässt.

Mal ne Frage an dch:
Würdest du eine Buli toll finden, in der noch weitere Milliardäre sagen wir Quandt, Otto, Albrecht sich irgendwelche Dorfclubs erwählen (meinetwegen auch welche aus denen sie stammen) kräftig investieren und wir zukünftig 4 Clubs unter 5000 einwohner und tradition hätten, die die Bundesliga unter sich ausmachen?? Das kanns ja wohl auch nicht sein?