Homöopathie bei Untergewicht?

Da die Diskussion um die Homöopathie hier nicht schon wieder
losgetreten werden braucht darf sie ja wohl auch gerne in eine
andere Richtung gehen und die geben Ihr die unterschiedlichen
Teilnehmer, mit ein Grund, was es hier auch vielfältig und
interessant machen kann.

Hallo Kathy,
dann mach es bitte an einem konkretem Beispiel zu einem bestimmten Thema. Dir ist es überlassen, einen neuen Thread zu starten. Dann werden sich die melden, die (meinen) etwas dazu zu sagen zu haben.
So wie du das (eventuell unbewusst) gemacht hast, ist es einer Gesprächskultur nicht förderlich, auch wenn man aus mancher persönlichen Diskussion mit diesem Stilmittel als scheinbarer Sieger herausgeht.

Den Rest von dir zitiere ich lieber nicht. Du greifst zum nächsten Stilmittel, um die eigene Unsicherheit zu überdecken. Versuche doch mal, dich argumentativ auseinanderzusetzen und nicht Mehrheiten zu finden.
Also, warum ist es nicht möglich, die Wirksamkeit der Homöopathie, die über den Placeboeffekt hinausgeht, nachzuweisen? Wenn dich das Thema nicht interessiert, dann greife dir eine andere strittige Heilmethode.
Grüße
Ulf

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Hallo Ulf,

es war wirklich unbewusst und angedeutet wurde schon ein konkretes Beispiel und zwar den Augeninnendruck bei krankhafter Erhöhung zu senken. Durch osteopathische Behandlung. 3 Gruppen, randomisiert u.s.w.

Du greifst zum nächsten Stilmittel, um die eigene Unsicherheit zu überdecken.

Versuche doch mal, dich argumentativ auseinanderzusetzen und
nicht Mehrheiten zu finden.

Oder einfach nur um zu provozieren, diese simple Möglichkeit war es in diesem Fall. Z.b. um eine noch differenzierte Aussage von Dir zu erhalten, da ich ja durch mein unbewussten Einsatz diese Mittel Deine erste, sehr kurz gefasste und für Dich wohl offensichtliche formulierte Kritik, einfach nicht verstanden habe. Ich fand Deine „Kritik“ auch nicht wirklich sehr argumentativ, sondern einfach nur „reingedonnert“.

So wie Du in dieser Antwort schreibst bekomme ich schon deutlich mehr Lust, mich mit Dir in Gespräche oder Geschriebenes zu vertiefen und bin froh, eher unterbewusst, diese differenzierte Antwort provoziert zu haben.

Leider war Strubbels Aussage zum bisher nicht geschafften signifikanten Nachweis auch nicht sehr tiefgehend und Romanas Antwort auch sehr emotional, so sah ich nicht unbedingt, das das Thema ist, warum man bei der Homöopathie den Effekt nicht nachweisen kann.
Momentan sehe ich da mit methodischen Mitteln auch noch keine Lösung. trotzdem interessiert es, aber die Antworten der beiden drifteten leider nicht in diese Richtung und ich wollte versuchen es in eines Diskussion über Möglichkeit von Nachweisen zurückzubringen.

:Also, warum ist es nicht möglich, die Wirksamkeit der

Homöopathie, die über den Placeboeffekt hinausgeht,
nachzuweisen?

Ok, warum meinst Du denn, dass es nicht möglich ist, die Wirkung nachzuweisen? Evtl weil es keine gibt, außer Placebo, klar die Antwort ist möglich und mir bekannt, aber zu simpel.

Ich bin weder Homöopathiefachfrau noch selber totaler Fan der klassischen Homöopathie, doch wenn Du da interessante Ideen hättest, würde es mich interessieren. Also jenseits des allgemeinen Rumwetterns.

Bisher am interessantesten fand ich Untersuchungen von Professoren des Bereiches Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart, die die „Trocknungsstruktur“ von Wasser unterm Mikroskop untersucht haben und dokumentiert haben.
U.a. so abstruse Dinge wie: Wasser aus einer angeblichen „Heilquelle“ verglichen mit Wasser aus der gleichen Abfüllung! aber von einem Pastor gesegnet und noch mal Wasser aus der gleichen Abfüllung aber vom Pastor nur speziell für eine bestimmte Person gesegnet. 3 mal komplett unterschiedliche Musterbildung. Bisher nur dokumentiert, ohne Erklärungsversuch, warum dies so ist und was es bedeuten könnte, wenn man dieses Wasser trinkt.

Oder Wasser nach homöopathischen Regeln mit, den so kritisierten, nicht nachweisbaren Wirkstoffen behandelt, potenziert und je nach Potenz, trotz Wasser aus exakt gleicher Quelle und Abfüllung völlig verschiedene Muster.

Ich habe mir nie die Mühe gemacht da weiter nachzuforschen, da es nicht mein Gebiet ist, doch interessant ist es und es könnte ein Ansatz sein.
Hast Du schon mal davon gehört?

Ich habe nur keine Lust mehr auf diese ewig gleichen Aussagen: Ist nicht nachgewiesen, Quacksalberei und ähnliches.
Es würde mich freuen, wenn stattdessen vielleicht auch mal Vorschläge kommen oder Überlegungen zu guten Versuchsaufbauten. Vielleicht auch differenzierte Diskussionen von Studien, warum sie eben methodisch nicht einwandfrei sind und nicht als Nachweis dienen können.
Bei den oben genannten Wasserbeispielen war für mich z.b. wichtig zu wissen, dass es immer ein und dasselbe Wasser aus einer gleichen Abfüllung war und reproduzierbar war.

Grüße

Kathy

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Moin,

Doch das ändert nichts für mich daran, dass für mich Wirk-
bzw. Heilstoffe in Homöopathika sind, auch wenn sie bislang
noch nicht in der von Euch gefordertern Weise belegbar sind.

bitte, bitte, liebe „eher Fantasie- als Wissensbegabte“, begreift es doch endlich: Es geht nicht um eine „von uns“ geforderte Weise des Belegs. Es geht einzig und allein darum, überhaupt zu belegen, daß etwas darin ist. Diese ganze „Potenziererei“ ist ein derartiger Beschiß, ein Ignorieren grundsätzlicher Regeln, ein Mißachten von Massenwirkungsgesetz und Erhaltungssatz gleichgzeitig, daß es schon kaum noch mit Humor zu ertragen ist. Irgendwann hat auch der Langmütigste keinen Nerv mehr, euch auf den Kopf zu tätscheln und zu denken: „jaja, ist ja schon gut. Iß´ Dein Zückerchen, wenn du glaubst es nutzt Dir…“
Es ist NICHTS substanzielles darin, was nicht ohnehin über die Nahrung aufgenommen wird bzw. ubiquitär ist.

Gruß
BeLa

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Aber nicht doch: der Mann kennt dich und weiß um die Kraft des
Placebos. Wenn das für dich funzt, ist ja wunderbar. Nur
hätte es 3 Tropfen Leitungswasser ähnlich besprochen genauso
getan.

Nein, der Mann kennt mich nicht, da wir erst kürzlich zugezogen sind und ich erst zwei mal bei ihm in Behandlung war.

Gruß

Samira

Hallo.
Schön dass ihr euch beteiligt. Aber ich wollte keine Diskussion über „gut-schlecht, wirkt-wirkt nicht“ lostreten, sondern einfach wissen ob jemand Erfahrung mit Homöopathie und Untergewicht hat? Zum Beispiel was für den Appetit hilft etc.
Ob nun Homöopathie ein Placebo ist oder nicht… so lange man zunimmt ist geholfen.
danke, jochen.

Hallo Jochen,
schön, dass ich von Dir da auch noch mal Rückmeldung bekomme.
Gerade, weil Du die Diskussion nicht wolltest, hatte ich versucht genau das Romana klar zu machen. Also, dass es z.b. keinen Sinn hat, das erneut zu diskutieren.
Aber das hat leider nicht funktioniert.
Egal was Du oder der/diejenige nun unternimmt, viel Glück!

Gruß
Kathy

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

Hi,

Doch das ändert nichts für mich daran, dass für mich Wirk-
bzw. Heilstoffe in Homöopathika sind, auch wenn sie bislang
noch nicht in der von Euch gefordertern Weise belegbar sind.

bitte, bitte, liebe „eher Fantasie- als Wissensbegabte“,

Für Dich existiert nur wozu es auch eine wissenschaftliche Studie gibt?

begreift es doch endlich: Es geht nicht um eine „von uns“
geforderte Weise des Belegs. Es geht einzig und allein darum,
überhaupt zu belegen, daß etwas darin ist.

Was wirst Du sagen bzw. schreiben, wenn jemand in einer wissenschaftlichen Studie die Wirksamkeit von Homöopathie, unabhängig von einem Placebo-Effekt, nachweist?

Diese ganze

„Potenziererei“ ist ein derartiger Beschiß, ein Ignorieren
grundsätzlicher Regeln, ein Mißachten von Massenwirkungsgesetz
und Erhaltungssatz gleichgzeitig, daß es schon kaum noch mit
Humor zu ertragen ist.

Was wenn Du die falschen Regeln und Gesetze heranziehst bzw. andere wichtige, nicht mangels Kenntnis berücksichtigst?

Irgendwann hat auch der Langmütigste

keinen Nerv mehr, euch auf den Kopf zu tätscheln und zu
denken: „jaja, ist ja schon gut. Iß´ Dein Zückerchen, wenn du
glaubst es nutzt Dir…“

Das wird weder erwartet noch überhaupt ist es erwünscht.

Es ist NICHTS substanzielles darin, was nicht ohnehin über die
Nahrung aufgenommen wird bzw. ubiquitär ist.

Nur weil etwas noch nicht bewiesen ist, heißt das nicht, dass es nicht funktioniert.

Gruß
BeLa

Ciao,
Romana

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Hallo Romana,

Für Dich existiert nur wozu es auch eine wissenschaftliche
Studie gibt?

es ist bemerkenswert, wenn mit etwas den Leuten das Geld aus der Tasche geholt wird, dessen Wirksamkeit nicht erwiesen ist.

Was wirst Du sagen bzw. schreiben, wenn jemand in einer
wissenschaftlichen Studie die Wirksamkeit von Homöopathie,
unabhängig von einem Placebo-Effekt, nachweist?

Das wäre ganz toll. Kein Naturwissenschaftler würde sich ärgern. Viele würden sich darauf stürzen, um die Funktionsweise zu erforschen. Die esoterischen Erklärungsversuche werden dann kaum zu halten sein. Ist aber auch egal. Wenn ein Effekt nachgewiesen ist, wird er auch seriös erforscht.

Was wenn Du die falschen Regeln und Gesetze heranziehst bzw.
andere wichtige, nicht mangels Kenntnis berücksichtigst?

Über Regeln und Gesetze sprechen wir gerne nach dem Nachweis.

Nur weil etwas noch nicht bewiesen ist, heißt das nicht, dass
es nicht funktioniert.

Deshalb fragen wir immer nach dem Nachweis, dass es funktioniert.
Grüße
Ulf

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Nachtrag

Nur weil etwas noch nicht bewiesen ist, heißt das nicht, dass
es nicht funktioniert.

Deshalb fragen wir immer nach dem Nachweis, dass es
funktioniert.

Hallo Romana,
bzw. erkläre mal den Unterschied zwischen „dass etwas funktioniert“ und „dass etwas bewiesen (nicht unbedingt erklärt) ist“.
Funktionieren verstehe ich in die Richtung, dass ich eine Erwartung habe und dass das Resultat eintritt. Und das immer wieder. Zumindest mehr, als wenn ich ein wirkungsloses Produkt gebe.
Grüße
Ulf

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hi romana,

Hi Strubbel,

Und das weißt Du woher?

es gibt genug studien zum thema, die letzte war lancet.

Du meinst eine Studie die von Ärzten durchgeführt wurde und die in deren Maßstäben testen?

Wenn jemand schreibt er habe gegenteilige Erfahrungen gemacht,
dann ist das für Dich ein (Selbst-)Betrüger?

ja, denn er hat die erfahrungen ja nicht gemacht, sondern er
bildet sich die heilung durch H. ein. das ist für ihn sehr
schön, aber bringt der wissenschaft keine erkenntnisse.

Dann hoffe ich mal, dass Du wenigstens eine wissenschaftliche Studie zu sexueller Befriegigung und Orgasmen gelesen hast. Sonst bildest Du Dir diese ja doch nur ein. Doch wenn Du Dir das Schöne beim Sex dann einbilden kannst. :smile:

Es kann nicht sein, was nicht sein darf?

es ist nicht so

Klingt jedoch so. Was wirst Du sagen, wenn die Wirksamkeit von Homöopathie in einer wissenschaftlichen Studie bewiesen sein wird?

Ich respektiere, wenn bei Dir Homöopathie nicht wirken sollte,
so Du Dich damit überhaupt schon mal tiefergehend damit
beschäftigt haben solltest. Doch es gibt auch andere Menschen!

nein, in keiner wissenschaftlich haltbaren studie wurde eine
wirkung von mehr als dem placeboeffekt nachgewiesen.

http://www.patientenfragen.net/alternativmedizin/hom…
Ein Ansatz? http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/wirk…

.

Und was ist um bei Deiner Denke zu bleiben, kein
Wirtschaftsmodell? Wer arbeitet bitte nur für lau?

aber nicht duch gezielten betrug.

Dies unterstellst Du Heilpraktikern, Homöopathen, Ärzten, Therapeuten und Krankenkassen?:

Arzneimittelprüfungen sagen Dir was? Dr. Samuel Hahnemann
hatte erstmalig diese an sich selbst vorgenommen. Und
Arzneimittel werden erstmal an „gesunden Menschen“ geprüft um
ein Arzneimittelbild zu bekommen.

hahnemann hat wann gelebt? 1755- 1843, die medizin hat seitdem
fortschritte gemacht, die scharlatanerie namens H. nicht.

Die Anfänge der Traditionellen Chinesischen Medizin sollen 6-8000 Jahre zurück liegen, sie ist älter als unsere westliche Medizin. Im Jahre 2000 gab es noch diesen Artikel zu Akupunktur: http://www.netdoktor.de/topic/akupunktur/debatte.htm. Ich meine in diesem Forum wurde Akupunktur auch mit Esoterik, Abzocke, Scharlatanerie usw. bezeichnet. Seit ein paar Jahren ist Akupunktur im Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen. http://www.helpster.de/news/id-9.html. Was sind da schon 200 Jahre?

Worin besteht überhaupt die Abzocke? Wer zum Heilprakitker geht, weiß worauf er sich bezüglich Bezahlungen einläßt. Und ob ein Arzt nun etwas von Bayer, Hoechst und Co. verschreibt oder von Weleda, Gudjons usw., ist in den Kosten Nachteil für den Patienten. In der Regel sind Homöopathika sogar preisgünstiger.

Die Securvita macht sich bereits für Homöopathie als Kassenleistung stark: http://www.securvita.de/securvita-aktuell/homoeopath…

Eine sehr anmaßende, arrogante, dumme und auch oben drein
falsche Aussage.

sagt wer? umgeschulte sekretärinnen, gärtnerinnen usw.?

Wer im Systemhaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Oder meinst Du ein EDV-Verkäufer hat hier mehr Kompetenzen? ((Aus-)Bildung hat nicht zwingend etwas mit (Fach-)Wissen zu tun.

.

Nun, Homöopathie wird primär von Heilpraktikern und Ärzten als
auch Therapeuten… verabreicht und weniger von Schamanen.

heilpraktiker sind schamane, quacksalber, scharltane:
H. ist KEINE naturheilkunde!
hier eine listung von stoffen, welche angewendet werden,
mitnichten natürlich mittel:

http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/media/…

Homöopathie gehört nun mal zur Naturheilkunde.

Frage 1:

Wie kann es sein, dass Menschen die ein bestimmts Homöopathikum in Form von Globuli erhalten haben, die darauf hin sich entwickelten Symptome sehr ähnlich beschreiben?

Frage 2:

Homöopathika in Form von Globuli sehen im Allgemeinen sehr ähnlich aus bzw. meistens ist kein Unterschied festzustellen. Wie kann es dann sein, dass Menschen sehr unterschiedlich auf die verabreichten Globuli reagieren?

Würde ein Mensch wissen welches Homöopathikum er bekommt, und er würde das Arzneimittelbild dazu nachlesen, so könnte ich verstehen, würde er entsprechende Symptome entwickeln, weil er sich hier selbst manipulieren könnte, doch nicht zwingend manipulieren muss. Wenn jedoch den Namen seines Mittels im Vorfeld ihm unbekannt ist und erst später genannt wird, wie kann es dann sein, dass er entsprechende Symptome zu dem Mittelbild passend, entwickelt hatte?

Ich „weiß“ dass die Wirksamkeit von Homöopathie belegt werden wird. Warten wir’s ab. :smile:

Da der Poster dieses Threads hier etwas fragen und keine Grundsatzdiskussion lostreten wollte, wäre eine etwaige Forsetzung bitte nur in einem neuen, eigenen Thread gewünscht.

Ciao,
Romana

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Nein, der Mann kennt mich nicht, da wir erst kürzlich
zugezogen sind und ich erst zwei mal bei ihm in Behandlung
war.

Na ja, ein guter Arzt hat Menschenkenntnis bzw. kann sehr schnell antesten, ob h. Mittel wirken könnten. Letztendlich haben h. Mittel den Vorteil, dass sie auf keinen Fall physikalisch/chemisch schaden und bei ihnen gegenüber aufgeschlossener Grundstimmung des Patienten über den Placebo-Effekt unbestritten nutzen können. Es ist doch im Grunde egal, was und warum hilft, Hauptsache es tut es. Und wenn es eben dreimal gedrehtes Leitungswasser oder eine Zuckerpille ist.

Man kann hier sogar noch nicht einmal auf die Hersteller und ihre Preise für an sich reines Wasser schimpfen, da diese hochpreisige Positionierung in meinen Augen absolut notwendig ist, um den Effekt beim Patienten zu erreichen. Der Mensch arbeitet schließlich häufiger nach der Einstellung: Gut ist, was teuer ist.

Grüße
Jürgen

hi strubbel,

ich kann ja Deine Vehemenz nachvollziehen, aber ich halte die Diskussion für nicht zielführend.

Ziel jeder Behandlung ist es, Patienten zu heilen bzw. zumindest das Gefühl der Heilung zu geben. Wenn dazu der Placebo-Effekt über h. Mittel ausreicht, dann mag das wissenschaftlich ärgerlich sein, erfüllt aber das Hauptziel der Veranstaltung.
Ja, h. Mittel sind vom Grundsatz her natürlich frech in der preislichen Ausgestaltung, ich behaupte aber, dass diese Preise notwendig für die Placebo-Wirkung sind (wie oben schon geschrieben: Gut ist, was teuer ist). Und wenn 200 Arztbesuche erspart werden können durch 100ml Wasser für 500€, dann ist das tatsächlich für die Gesellschaft wirtschaftlich sinnvoll, wenn auch natürlich betriebswirtschaftlich im Einzelfall ärgerlich.

entspannte Grüße
Jürgen

hallo jürgen,

nein, wer behauptet zu heilen, denn nur das ist nachgewiesen, sollte auch belegen, wie und warum dies passiert. dieser ganze hokuspokus hat den effekt, daß sich in dieser gesellschaft eine wissenschaftsfeindlichkeit ausbreite, immer mehr leuten obskuren schamanen ihr ohr leihen ohne das zu tun, was sie beim richtigen arzt vernünftigerweise auch machen (sollten): kritisch zu hinterfragen. zum beispiel gilt aus diesem grund deutschland als seuchenherd für masern. aber das ist ein neues thema.
medizin hat sich seit dem 18.jahrhundert weiterentwickelt, sogar die kirche. die ersatzreligion H. nicht.
selbst die naturmedizin bietet zahlreiche arzneien mit sogar wissenschaftlich gut untersuchten und nachgewiesenen wirkstoffen an. da muss man nicht in jedem falle substanzen OHNE wirkstoffe verschreiben.
placebos anwenden muss man nicht mit quacksalberei verbinden!

strubbel
#:open_mouth:)

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