Hunger/Heisshunger

Hallo ihr alle,

langsam wird es für mich zu einem echten Problem : Ich habe ständig Hunger.
Ich wache morgens mit einem unangenehmen Hungergefühl auf, esse dann erst einmal einen Apfel und trinke ein Glas Wasser zwecks besserer Verdauung. Ein Sättigungsgefühl stellt sich aber längst nicht ein. Dann trinke ich 3-4 Becher Milchkaffe (halb Kaffe, halb frische Vollmilch), das brauche ich zum Wachwerden.
Meistens esse ich dann eine Scheibe Brot…satt bin ich dann noch lange nicht. Ich esse dann Joghurts und eben noch ein Brot usw.
Gegen Mittag esse ich dann eine warme Mahlzeit…und zwar wirklich Mengen…viel Gemüse, auch Putenfleisch etc.
Also im Grunde normale bis gesunde Sachen…nur eben viel zu viel.

Aber auch nach dem Mittagessen bin ich nicht wirklich satt…theoretisch könnte ich Unmengen vertilgen.

Es ist schlimm, ich habe das Gefühl, ich bin nur noch am Essen…meine Waage protestiert auch so langsam.
Ich wog früher immer so zwischen 55 und maximal 70 kg (bei einer Größe von 178 cm).

Inzwischen sind es 76 kg und ich fühle mich absolut nicht mehr wohl…in den letzten zwei/drei Monaten habe ich gut 10 Kilo zugenommen.

Bis vor einigen Monaten war es so, dass ich vor 11 h überhaupt keinen Hunger hatte, ich nahm dann ein kleines Frühstück zu mir und habe dann wieder am späten Nachmittag eine warme Mahlzeit gegessen, ohne zwischendurch Hungerattacken zu verspüren. Ich habe dann sicher auch mal ein Brot, Joghurt oder Kuchen zwischendurch gegessen, aber nicht in Mengen, da ich dann eben irgendwann auch mal satt war.

Das bleibt jetzt aus…ich habe ganz kurz mal ein leichtes Sättigungsgefühl…das hält aber nie über 30 Min. an.

Meine Schilddrüse wird regelmäßig untersucht. Ich habe zwei kleine Knoten, die sich in den letzten Jahren nur wenig vergrößert haben.

Habt ihr eine Idee, was mit mir los sein könnte ?

Es ist auch nicht so, dass ich auf etwas spezielles Hunger hätte…ich habe einfach Hunger, auf alles.

Schwanger bin ich überigens nicht und Medikamente nehme ich nicht regelmäßig, außer der Pille (Minulet), die ich schon etliche Jahre nehme.

Ich bin wirklich für jeden Tip super dankbar…irgendwie muß ich dem Problem ja mal auf die Schliche kommen.

Euch einen schönen Tag,
liebe Grüße,
Vanessa

Hormone?
Hallo Vanessa,

vielleicht liegt’s doch an den Hormonen? Probleme mit der Pille und dem hauseigenen Hormonhaushalt stellen sich u.U. erst nach Jahren ein.

Vielleicht konsultierst du hierzu mal den Frauenarzt?

Grüsse
Diana

Hallo Diana,

das ist generell ein sehr guter Gedanke !

Ein Hormonspiegel wurde erst vor ca. 4 Wochen gemacht, weil mein Hausarzt eben meinte, es könne darin begründet liegen…Fehlanzeige, da ist alles im grünen Bereich.

Tja *seufz*…nun heißt es also weiterforschen.

Das kann ja wirklich nicht mehr normal sein…langsam beängstigt es mich geradezu.
In vier Wochen wiege ich dann 80 kg und Weihnachten bin ich geplatzt :wink:…schwere Not.

Danke dir aber erst mal, Diana !

Liebe Grüße,
Vanessa

langsam wird es für mich zu einem echten Problem : Ich habe
ständig Hunger.

Hallo Vanessa!

ein paar Fragen, primär um Dir selbst zu beantworten, und in Auswahl für eine Feedbackanforderung von Dir.

Deine Diäterfahrung (allgemein, in den letzten sechs Monaten)?

Haben sich Leistungsanforderungen in der Zeit Deines veränderten Eßverhaltens geändert?

Rauchen eingestellt?

Wie würdest Du grob betrachtet Deine Leistungsfähigkeit einordnen?

Nimmst Du Dir wöchentlich Zeit für körperliche Aktivität?

Es ist schlimm, ich habe das Gefühl, ich bin nur noch am
Essen…meine Waage protestiert auch so langsam.
Ich wog früher immer so zwischen 55 und maximal 70 kg (bei
einer Größe von 178 cm).Inzwischen sind es 76 kg; machten einen

=> BMI von ~24 (normal bis 24,9).

=> BMI von ~ 17,5 (normal bis 18,5, abgerundet!) bei 55 kg Körpergewicht bei 178 KG (ungefähr 3 kg Untergewicht; wie lange ist das her?).

Erstmal beste Grüße
Heiko

Hallo Heiko !

Deine Diäterfahrung (allgemein, in den letzten sechs Monaten)?

Ich habe noch nie wirklich Diät gemacht.
Wenn ich merke, dass ich zuviel wiege, halte ich inne…jedenfalls ging das bis vor 2-3 Monaten ohne Probleme.
Ich habe einfach weniger gegessen und Süßes ziemlich konsequent gestrichen.

Haben sich Leistungsanforderungen in der Zeit Deines
veränderten Eßverhaltens geändert?

Hmm…meine Leistungsanforderungen haben sich schon vor einem halben Jahr grundlegend geändert…da hatte ich diese ewige Hungerproblematik aber noch nicht. In der letzten Zeit hat sich da nichts geändert.

Rauchen eingestellt?

Nein…ich rauche sehr sehr viel, um nicht noch mehr zu essen.

Wie würdest Du grob betrachtet Deine Leistungsfähigkeit
einordnen?

Ich habe mich nach meinen Zusammenbruch vor ca. einem halben Jahr gut erholt und bin doch wieder ziemlich leistungsfähig inzwischen.

Nimmst Du Dir wöchentlich Zeit für körperliche Aktivität?

Nicht wirklich…nicht für Sport…ich habe noch nie wirklich Sport getrieben. Ich fahre Fahrrad…und bin eben körperlich so aktiv, wie eine Durchschnittshausfrau *gg*
Nach körperlichen Aktivitäten habe ich aber nur noch mehr Hunger.

Es ist schlimm, ich habe das Gefühl, ich bin nur noch am
Essen…meine Waage protestiert auch so langsam.
Ich wog früher immer so zwischen 55 und maximal 70 kg (bei
einer Größe von 178 cm).Inzwischen sind es 76 kg; machten einen

=> BMI von ~24 (normal bis 24,9).

Das 76 kg bei meiner Länge noch so gerade im grünen Bereich sind, beruhigt mich…aber das hört ja nicht auf.

=> BMI von ~ 17,5 (normal bis 18,5, abgerundet!) bei 55 kg
Körpergewicht bei 178 KG (ungefähr 3 kg Untergewicht; wie
lange ist das her?).

Immer mal wieder wog ich um die 55 kg…als Teenager sogar noch weniger, und nach meiner ersten Schwangerschaft auch nur 50-55 kg.
Das letzte Mal, dass ich so wenig wog, ist ca. ein Jahr her…Moment…das war Weihnachten 1999, also sind es bald zwei Jahre. Aber dieses Gewicht habe ich nie lange gehalten…normal pendelt sich mein Gewicht so bei 62-65 kg ein.

Hilft dir das für deine Idee, die du ja offensichtlich verfolgst, weiter ?
Wäre ja toll, wenn dir etwas dazu einfiele !

Liebe Grüße,
Vanessa

komme erst etwas später zur Antwort - aber noch eine Rückfrage:

Ist Deine Visitenkarte kaputt, oder sind die Angaben/Zählungen darauf korrekt?

gruß
heiko

(;->, etwas neugierg)

komme erst etwas später zur Antwort

Das ist doch völlig ok ! Ich finde es ja schon total lieb, dass du dir überhaupt solche Gedanken machst !

  • aber noch eine
    Rückfrage:

Ist Deine Visitenkarte kaputt, oder sind die Angaben/Zählungen
darauf korrekt?

Wie ?
Nee, die ist nicht kaputt, jedenfalls nicht, dass ich wüßte.
Wie kommst du denn darauf ?

So long,
Vanessa

Hallo Vanessa,

durch Deine Antworten ist etwas klarer geworden - obwohl es die Wundertüte nicht gibt. (Wenn ich jetzt erstmal körperliche Krankheit auschließe, denn Du hast ja auch von Checks geschrieben), dann fällt auf:

Daß Du in den vergangenen Monat etwa pro Tag sechs Sterne produziert hast (ohne Mafiaconnection und ohne daß Du einer von den Administratoren bist :wink:. ziemlicher traffic oder workload?

Vor ~18 Monaten Monaten hast Du einen BMI von 17,5 gehabt, was Untergewicht ist.

12 Monate später kommt irgendeine Situation „X“

und Dein Problem, wie Du es heute beschreibst (Heißhunger mit Gewichtszunahme) ist nochmal

3 Monate später von Dir bemerkt worden.

Heute ist Dein BMI im (oberen) Normalbereich; Dir fällt nun natürlich die große Differenz zu 17,5 auf.

Also allgemein: Du bist in den vergangenen 1,5 Jahren wahrscheinlich irgendwie an ‚die Substanz‘ Deines Körpers gegangen (längere Hungerphasen am Morgen bis in den Nachmittag), vielleicht Streß im Job, wahrscheinlich auf jedenfall unausgeglichene Ernährung und: viele Zigaretten (um nicht zu zunehmen?): eine Menge (Mega-) Körperstreßfaktoren die da zusammenkommen.

Irgendwie scheint Deine Entwicklung in den vergangen Monaten sehr ähnlich mit vielen in unserer Gesellschaft zu sein: Körpergewichtsziel am unteren Ende der Skala, aber mittelfristig läßt sich das nicht halten, vielleicht noch ein Crash. Ich nehme an, daß vielleicht vor 6 Monaten Dein Stoffwechsel vielleicht einfach runtergefahren ist, um sich so zu schützen (Notanker?) Natürlich hat Dein Problem da noch nicht offenkundig bestanden (Hungergefühl) - aber vielleicht hat es da eine Art letzten Beginn gegeben.

Im Gegensatz zum Benzin beim Auto ist das, was wir zu uns nehmen nicht nur zu Energieverbrennung gedacht, sondern auch als Baustoff zum Ersatz von Körperstrukturen: Zellmembranen (in allen lebenswichtigen Organen). Wenn dieser Part in der Ernährung ausbleibt, kann das vorübergehend ausgeglichen werden - und dann:

Also ich denke, da steckt eine bestimmte Möglichkeit drin; Du wirst jetzt für Dich das noch genauer Prüfen können.

Mein erster Tipp:
Für Dich checken, ob ärztlicher Rat für Dich in Frage kommt.

Dich bewußt ernähren:

Stichworte: Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, sind in welchen Lebensmitteln. (Später mehr, wenn noch interessant)

Außerdem: Natürlich wird der Hunger größer, wenn Du Dich aktivierst - aber dafür verbrauchst Du auch Energie; wenn Du nach dem Sport (und der ist eigentlich schon wichtig) nichts ißt, ist das ein Megastreß für Deinen Körper.

Schwimmen, Fahrrad sind sicher gute Einstiegsformen.

Aber: das richtige: als ungeübter Sportler verbrennt man primär Kohlenhydrate und die müssen /u.a. in der Muskulatur wieder ersetzt werden, Fett jedoch nicht.

Erstmal viele Grüße
Heiko

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Hi
Für mich deuten deine Schilderungen auf die Schilddrüse hin (Heißhunger).
Auch wenn du glaubst das mit deiner Schilddrüse ist abgecheckt, so würde ich dieses Thema nicht so schnell abhaken.
Schau doch mal bei dem folgenden „pinboard“ rein: http://www.schilddruesenliga.de - Hier tauschen Schilddrüsenpatienten ihre Erfahrungen aus. Mir hat das auch geholfen. Hab’ eben mal kurz reingeschaut und prompt ein Übergewichts-Posting gefunden.
Dies kann sehr hilfreich sein, da viele Ärzte mit dieser komplizierten Thematik überfordert sind.
Hoffe es hilft dir weiter - Gruß Forrest!

Hallo Heiko,

erst einmal möchte ich dir sehr herzlich danken…du hast tatsächlich völlig neue Aspekte für mich ans Tageslicht gebracht.

Daß Du in den vergangenen Monat etwa pro Tag sechs Sterne
produziert hast (ohne Mafiaconnection und ohne daß Du einer
von den Administratoren bist :wink:. ziemlicher traffic oder
workload?

Nun, viele diese Sternchen sind absolute Sympathie-Sterne…da war eine Zeit lang jemand am Werk, der mir für jedes meiner Postings mind. zwei Sterne gab. Du kannst also locker mal 300 Sterne abziehen.

Sicher poste ich hier ziemlich viel, das ist natürlich verbunden mit Zeitaufwand, Anteilnahme, vielen Gedanken, Recherchen usw usf.
Aber ich bin seit Anfang des Jahres nur noch Hausfrau, mache ehrenamtlich zwar noch meinen Job in der Drogenarbeit, aber das alles ist nicht wirklich belastend, weil es einfach Dinge sind, die mir super viel Spaß machen.

Vor ~18 Monaten Monaten hast Du einen BMI von 17,5 gehabt, was
Untergewicht ist.

Wie gesagt, nur für eine kurze Zeit jeweils…in absoluten Streßphasen passiert es schon mal, weil ich das Essen dann schlicht vergesse und auch keinen Hunger verspüre.

12 Monate später kommt irgendeine Situation „X“

Um es für dich ein wenig plastischer zu gestalten : „X“ war ein absoluter körperlicher und nervlicher Zusammenbruch…ich habe gut zwei Jahre gearbeitet wie eine Irre, unter absoluten Streßbedingungen…220 Std./Monat kamen locker zusammen…Firma, Fort - und Weiterbildungen, Beförderungen etcpp…dann ein leichter Herzinfarkt, den ich als Warnschuß nicht wahrgenommen habe.
Ende letzten Jahres bin ich dann abgeklappt, es ging nichts mehr.
Da wog ich so ca. 62-65 kg.
Seit nun fast acht Monaten lade ich meine batterie wieder und es geht mir wirklich deutlich besser, auch wenn ich noch lange nicht wieder so belastbar wie noch vor zwei Jahren.
Es dauert sehr lange, bis die Batterie wieder aufgeladen ist :wink:

und Dein Problem, wie Du es heute beschreibst (Heißhunger mit
Gewichtszunahme) ist nochmal

3 Monate später von Dir bemerkt worden.

Bemerkt habe ich das schon etwas eher, nur habe ich dem noch nicht diese Bedeutung zugemessen, wie ich es heute tue.
Ich dachte immer, das relativiert sich irgendwann wieder, wie ich es eben von mir kenne.
Nun ist es ja noch nicht einmal Heißhunger, sondern wirklich Hunger.

Heute ist Dein BMI im (oberen) Normalbereich; Dir fällt nun
natürlich die große Differenz zu 17,5 auf.

Also allgemein: Du bist in den vergangenen 1,5 Jahren
wahrscheinlich irgendwie an ‚die Substanz‘ Deines Körpers
gegangen (längere Hungerphasen am Morgen bis in den
Nachmittag), vielleicht Streß im Job, wahrscheinlich auf
jedenfall unausgeglichene Ernährung und: viele Zigaretten (um
nicht zu zunehmen?): eine Menge (Mega-) Körperstreßfaktoren
die da zusammenkommen.

Absolut korrekt…du hast es erkannt und auf den Punkt gebracht !

Irgendwie scheint Deine Entwicklung in den vergangen Monaten
sehr ähnlich mit vielen in unserer Gesellschaft zu sein:
Körpergewichtsziel am unteren Ende der Skala, aber
mittelfristig läßt sich das nicht halten, vielleicht noch ein
Crash.

Nein Heiko, so krass ist es bei mir nicht…mein Ziel ist nicht das untere Ende der Gewichtsskala. Ich fühlte mich immer am wohlsten, wenn ich 62-65 kg wog, und das war auch immer das Gewicht, welches ich tendenziell gut halten konnte und meistens hatte.

Ich nehme an, daß vielleicht vor 6 Monaten Dein
Stoffwechsel vielleicht einfach runtergefahren ist, um sich so
zu schützen (Notanker?)

Klar, das ist sehr gut möglich.

Natürlich hat Dein Problem da noch
nicht offenkundig bestanden (Hungergefühl) - aber vielleicht
hat es da eine Art letzten Beginn gegeben.

Ja…du hast Recht.
Nur was tut man (Frau) dagegen ?
Ich will ja gar nicht unbedingt abnehmen…aber ich möchte auch nicht weiter zunehmen.
Nur wird sich das nicht vermeiden lassen, wenn ich so weiter futtere.
Dieses ewige Hungergefühl nervt mich zu Sch*** :wink:
Ich habe selbst dann Hunger, wenn ich total abgelenkt und hochkonzentriert bin…manchmal kommt es mir vor, als ginge ich dann wie in Trance in die Küche.
Ich muß irgendwie ständig etwas Essbares in der Nähe haben.

Mein erster Tipp:
Für Dich checken, ob ärztlicher Rat für Dich in Frage kommt.

Aber selbstverständlich kommt ärztlicher Rat in Frage.
Fragt sich nur, welche Fachrichtung ?
Sollte das Problem vermutlich mal etwas genauer meinen Psychotherapeuten schildern.
Erst vor wenigen Wochen sprach ich es an…er sagte, dass sei seiner Ansicht nach nicht bedrohlich, weil er eben in den letzten Monaten wahrgenommen hat, dass ich mich wieder sehr gut gefangen habe und einen sehr lebenslustigen und ausgeglichenen Eindruck auf ihn mache (wieder).
Allerdings habe ich eben diese Hungerproblematik auch nicht sonderlich ausführlich geschildert.

Stichworte: Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, sind in welchen
Lebensmitteln. (Später mehr, wenn noch interessant)

Damit habe ich mich noch nie wirklich befasst.
Allerdings könnte das in der Tat nun wichtig für mich sein.

Außerdem: Natürlich wird der Hunger größer, wenn Du Dich
aktivierst - aber dafür verbrauchst Du auch Energie; wenn Du
nach dem Sport (und der ist eigentlich schon wichtig) nichts
ißt, ist das ein Megastreß für Deinen Körper.

Schwimmen, Fahrrad sind sicher gute Einstiegsformen.

Fahrrad fahre ich sehr regelmäßig…etwa 100 kmh pro Woche, zügig, aber nicht schnell.

Nochmals lieben Dank, Heiko !

Liebe Grüße,
Vanessa

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Hallo Vanessa,

hast du eigentlich schon mal eine Blutuntersuchung gemacht?
Wie sehen deine Zuckerwerte aus?

Interessant wäre auch die Zusammensetzung dessen was du so am Tag isst. Versuch doch mal alles aufzuschreiben, wenigstens ein-zwei Wochen lang. Vielleicht kannst du daran was ändern (mehr langkettige Kohlenhydrate z.B., das hält länger satt)
Wenn du zu viel Obst isst, kann das auch Hungergefühl verursachen. Auch zuviel Magensäure meldet sich zuerst als Hungergefühl an (so war das bei mir).

Und dann hast du auch letztens erzählt dass dein Opa sehr krank ist, kann das sein dass dich das so sehr trifft, dass du durch Nahrung das Ohnmachtgefühl was du verspürst, zu kompensieren versuchst, zumindestens unbewusst?

Schöne Grüsse und alles Gute (auch für deinen Opa),

Maja

Hey Vanessa,

wenn Du willst, beginnen wir hier zusammen im Forum einen Einstieg ins moderne Eßmanagement, Schrittchen für Schrittchen? Vielleicht kommt ja noch der eine oder andere dazu und dann „Schau´n mer mal´“?

erst einmal möchte ich dir sehr herzlich danken…du hast
tatsächlich völlig neue Aspekte für mich ans Tageslicht
gebracht.

das war also ein Volltreffer. Das freut mich. Der „thread“ hat was schön in sich geschlossenes, Ergebnis eines stimmigen Dialog. Insofern gebe ich Dein Dankeschön gerne zurück. Aber ich denke, dieses Frage-/Antwortspiel kennst Du aus Deiner Tätigkeit und deshalb hat sich das so stimmig Schritt für Schritt ergeben.

Nun, viele diese Sternchen sind absolute

(…)

sind, die mir super viel Spaß machen.

klar; für mich war die Frage eine Art Hilfskrücke, um einen bestimmten Persönlichkeitszug von Dir bestätigt (oder nicht) zu bekommen. Natürlich erschöpfen Dich die Sterne nicht - aber wer 6 Teile davon (statistisch) pro Tag produziert (bei einem Tag aussetzen am Folgetag 12!), der hat einen entsprechenden Stil, Aufgaben im Leben generell zu erledigen.

Wie gesagt, nur für eine kurze Zeit jeweils…in absoluten
Streßphasen passiert es schon mal, weil ich das Essen dann
schlicht vergesse und auch keinen Hunger verspüre.

genau so denke ich mir das: mindestens 100% Power - wie ist egal.

12 Monate später kommt irgendeine Situation „X“

Um es für dich ein wenig plastischer zu gestalten : „X“ war

(…) ich habe gut zwei Jahre gearbeitet wie eine

Irre, unter absoluten Streßbedingungen…220 Std./Monat

man könnte (ziemlich oberflächliche) Parallelen erkennen, oder: ob ~200 Sterne oder 220 Stunden pro Monat?

Firma, Fort - und Weiterbildungen, Beförderungen etcpp dann …

… auch wenn ich noch lange nicht wieder so belastbar wie noch vor zwei Jahren.
Es dauert sehr lange, bis die Batterie wieder aufgeladen ist :wink:

Nun ist es ja noch nicht einmal Heißhunger, sondern wirklich
Hunger.

also ich denke, die Zusammenhänge sind klar, und es paßt so gut, daß man eigentlích denke könnte hier wird irgendwas gedreht.

Also allgemein: Du bist in den vergangenen 1,5 Jahren
wahrscheinlich irgendwie an ‚die Substanz‘ Deines Körpers
gegangen (längere Hungerphasen am Morgen bis in den
Nachmittag), vielleicht Streß im Job, wahrscheinlich auf
jedenfall unausgeglichene Ernährung und: viele Zigaretten (um
nicht zu zunehmen?): eine Menge (Mega-) Körperstreßfaktoren
die da zusammenkommen.

Absolut korrekt…du hast es erkannt und auf den Punkt
gebracht !

(…)

Ich fühlte (…) am wohlsten, wenn ich 62-65 kg wog, und das war auch immer das
Gewicht, welches ich tendenziell gut halten konnte und meistens hatte.

… (Notanker?)

Klar, das ist sehr gut möglich.

Ja…du hast Recht.
Nur was tut man (Frau) dagegen ?
Ich will ja gar nicht unbedingt abnehmen…aber ich möchte
auch nicht weiter zunehmen.
Nur wird sich das nicht vermeiden lassen, wenn ich so weiter
futtere.

Allgemeiner Vorschlag an dieser Stelle:
Deine Erkenntnisse sind ein zentraler erster Schritt. danach kommt der nächste: verlier´ einfach mal die Kilo´s aus den Augen (schieb´ Deine Waage mal in den Besenschrank oder weit irgendwo drunter, daß Du auf das Teil nicht jede Sekunde drauf steigst (wahrscheinlich hast Du noch so ein digitales, was Dir bis auf eine/zwei Stellen hinter dem Komma sogar Deine eingeatmete Luft mit mißt ;-&gt:wink:. Wahrscheinlich pendelst Du Dich nach etwas Zeit bei einem Wert ein, der für Dich in Ordnung ist, aber jetzt bist zu sehr fixiert.

Vielleicht bekommt Dein Körper von Dir nicht das, was er fordert - aus lauter Horror zu dick zu werden.

ich dann wie in Trance in die Küche.

was braucht Dein Körper - und was bekommt er von Dir?

Mein erster Tipp:
Für Dich checken, ob ärztlicher Rat für Dich in Frage kommt.

Aber selbstverständlich kommt ärztlicher Rat in Frage.
Fragt sich nur, welche Fachrichtung ?

schwierig. Grundsätzlich würde ich denken, daß erstmal ein Internist/Allgemeinarzt oder klinisch erfahrener praktischer Arzt das richtige ist. Denn: bevor Du nun in ein aktives Eßmanagement einsteigst, muß 100 % klar sein, in welchem Zustand Du bist (no way out!):

Herz: Belastungs-EKG; denn: in Ruhe ist bis ins höhere Alter sehr normal; entscheidend ist, vor allem nach Deinem „X“ zu wissen, wie Du Dich belasten kannst (objektiv). Frage den Kardiologen vielleicht (ein spezialisierter Internist, kann auch einer sein an den Du weiter überwiesen wirst, Dein eigentliche Arzt sammelt alles und führt die Befunde gedanklich zusammen und erstellt eine Abschlußdiagnose), wie Dein Ruhe-EKG aussieht; gleichzeitig sind Deine Parameter im Blut interessant.

Internist: Blut-/Serumroutine etc, das machen die schon alles bei Deiner Vorgeschichte.

Rauchen: Versuchen mindestens zu reduzieren, vielleicht auf eine Marke umsteigen mit geringerer Kondensat, am besten auch mit dem Nikotin runter (um die Suchtstoffe zu reduzieren [eigentlich Dein Thema :wink: !]. Im Zusammenhang: Deinem Alter könnte ein Pillenwechsel angezeigt sein (kenne mich in diesem Fachgebiet zu wenig aus, alles ‚very complicated the femal cycle!‘ => ausführliches Beratungsgespräch mit einem Gynäkologen/Gynakogin Deines Vertrauens (am besten alles besprechen und zwar mit Deiner Vorgeschichte). :

Und wenn Du diese Liste abgearbeitet hast, dann hast Du den zweiten wichtigen Schritt erfolgreich abgeschlossen.

ist lästig, klar. ist aber mindestens genauso wichtig, really! Aber vielleicht bis du ja in dieser schleife bereits drin?

Sollte das Problem vermutlich mal etwas genauer meinen
Psychotherapeuten schildern.
Erst vor wenigen Wochen sprach ich es an…er sagte, dass
sei seiner Ansicht nach nicht bedrohlich, weil er eben in den
letzten Monaten wahrgenommen hat, dass ich mich wieder sehr
gut gefangen habe und einen sehr lebenslustigen und
ausgeglichenen Eindruck auf ihn mache (wieder).

diese einschätzung ist wichtig, erfordert aber den beweis / objektive daten/fakten => zuverlässige und richtige ärztliche Untersuchungen.

kenne mich in der drogenberatung nicht professionell aus, könnte aber vorstellen, daß das ein job ist, der für eine (psychologische) supervision sehr in frage kommt; auch wenn du das (bis heute noch) nicht (wieder) mehr so intensiv machst.

: Stichworte: Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, sind in welchen
: Lebensmitteln. (Später mehr, wenn noch interessant)

Damit habe ich mich noch nie wirklich befasst.
Allerdings könnte das in der Tat nun wichtig für mich sein.

letztendlich macht es auch spaß, denn je mehr man weiß, desto freier kann man gestalten. essen ist nämlich auch kür (nicht nur pflicht) - und ein bißchen auch in den modernen zeiten mit lebenskultur zu tun.

Und:
Kultur/Entspannung gehört für mich übrigens auch zum Eßmangement.
Kino? Theater? Roman? (später mehr Konkretes). Oder auch einfach nur Inseln der Ruhe.
„Wer ist Shrek?“

Schwimmen, Fahrrad sind sicher gute Einstiegsformen.

Fahrrad fahre ich sehr regelmäßig…etwa 100 kmh pro Woche,
zügig, aber nicht schnell.

beste voraussetzungen! letztendlich sollten aber (fast) alle muskeln (moderat) ran. aber fahrrad fahren ist gut, einbaubar in den tagesablauf, weil es eben auch transportmittel ist (zum kino mit dem fahrrad und nebenbei noch aktiv sein)…

Liebe Grüße zurück
Heiko

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evtl Allergie?? (Vorsicht - langer Text)
Hallo Vanessa,

das Problem mit Hunger/Heisshunger hatte ich vor einigen Jahren auch mal. Aus heiterem Himmel begann dieser dauernde Hunger mit richtig lautem Magenknurren und das teilweise 2 Stunden nach einem durchaus reichhaltigen Mittagessen. Zu dieser Zeit habe ich mich ueberwiegend mit Vollkornprodukten ernaehrt, einfach, weil ich diese gerne gegessen habe. Ich habe dann innerhalb von ca 3 Monaten ca 15 kg zugenommen (auf 95 kg bei 1,64m), es war der Horror, gegen den Hunger war wirklich nichts zu machen. Habe ich nichts gegessen, sind regelrechte Unterzuckerungszustaende mit Zittern bis hin zum Zusammenklappen eingetreten. Meine Aerztin war ratlos. Auf Diabetes hatte sie mich mehrfach getestet, selbst waehrend dieser Zitteranfaelle war der Blutzucker im gruenen Bereich.

Mehr durch einen Zufall bin ich der Sache auf die Spur gekommen. Da ich alles zu diesem Thema gelesen habe, was mir in die Finger kam, kam da irgendwann auch mal das Buch „Uebergewicht natuerlich behandeln“ dazu. Dort war von einer Allergie die Rede. Die dort erwaehnten Symptome trafen alle zu, also habe ich die dort erwaehnten Tips einfach mal ausprobiert und alles Vollkorn weggelassen, mich sonst aber ausreichend ernaehrt, nur halt ohne Brot u.dergl… (Dazu muss ich sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon unter heftigem Heuschnupfen auf alle Getreidearten litt). Ca 6 Wochen lang kam ich mir wie auf Entzug vor, der Kreislauf wollte nicht richtig, ich habe nur noch geschlafen, aber nach diesen 6 Wochen fuehlte ich mich fast schlagartig wieder topfit. Obwohl ich nicht auf Kalorien und Menge meiner Nahrung geachtet hatte, waren ca 10 kg verschwunden, das dauernde hungergefuehl war weg und was noch wichtiger war, diese Zitteranfaelle hatten aufgehoert.

Inzwischen habe ich den Arzt gewechselt und dann erfahren, das aufgrund der vorher schon vorhandenen leider sehr zahlreichen anderen Allergien die Vollwerternaehrung zum regelrechten „Aufschaukeln“ der Probleme gefuehrt hat. Heute (ca 8 Jahre danach) halte ich mein Gewicht problemlos bei ca 78 -83 kg, fuehle mich absolut wohl (trotz des immer noch vorhandenen Uebergewichts) und kann hin und wieder auch mal Brot essen. Allerdings kein Vollkornbrot, denn dann treten die Symptome in ganz kurzer Zeit wieder auf.

Bei mir wurden anfaenglich von verschiedenen Aerzten auch Schilddruesenprobleme vermutet, dies hat sich nicht bestaetigt. Ebenso die oft vermutete „dDisziplinlosigkeit“ nach dem Motto " 2 Stunden nach einem reichhaltigen Mittagessen KANN kein Mensch unter Hunger mit Magenknurren leiden"…Das hat mich immer so geaergert und auch sehr belastet, dass mir da kaum einer geglaubt hat. Heute kenne ich noch mehr Leute, die da aehnliche Erfahrungen gemacht haben.

Bist du denn schon einmal auf evtl vorhandene Nahrungsmittelallergien bzw ueberhaupt auf Allergien hin untersucht worden?

Hoffentlich findest du bald die Ursache fuer den dauernden Hunger.

Liebe Gruesse

Faya

P.S. Sorry fuer den langen Text…

Grüß dich, Heiko !

Tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte, nachdem du dir so wahnsinnige Mühe gibst…irgendwie bricht durch meinen Opi (Plegefall, der im Sterben liegt) immer wieder das Chaos aus; ich kam nicht dazu, meine Gedanken zu ordnen.

wenn Du willst, beginnen wir hier zusammen im Forum einen
Einstieg ins moderne Eßmanagement, Schrittchen für
Schrittchen? Vielleicht kommt ja noch der eine oder andere
dazu und dann „Schau´n mer mal´“?

Klasse Idee, Heiko :smile:
Aber ist das nicht, trotz step-by-step, verdammt zeitintensiv ?
Du weißt, diesbezüglich bin ich ein totales Greenhorn :wink:

klar; für mich war die Frage eine Art Hilfskrücke, um einen
bestimmten Persönlichkeitszug von Dir bestätigt (oder nicht)
zu bekommen. Natürlich erschöpfen Dich die Sterne nicht - aber
wer 6 Teile davon (statistisch) pro Tag produziert (bei einem
Tag aussetzen am Folgetag 12!), der hat einen entsprechenden
Stil, Aufgaben im Leben generell zu erledigen.

Hey…du entblöst mich :wink:
Ist schon irre, wie schnell du genau das gesehen und erkannt hast, was einen großen Teil meines Charakters ausmacht.

Wie gesagt, nur für eine kurze Zeit jeweils…in absoluten
Streßphasen passiert es schon mal, weil ich das Essen dann
schlicht vergesse und auch keinen Hunger verspüre.

genau so denke ich mir das: mindestens 100% Power - wie ist
egal.

Früher ja…heute nicht mehr, jedenfalls nicht so krass.
Ich bremse mich immer wieder selber aus…dass dieser Streß für mich nichts ist, habe ich ja sehr deutlich erfahren dürfen.
Klar verfalle ich immer noch in alte Verhaltensmuster, aber sobald ich das merke - und inzwischen merke ich es wenigstens - schalte ich einen oder mehrere Gänge runter. Merke ich es, wenn es schon fast zu spät ist, lege ich eine Pause ein.
Meinen Zustand vom letzten Jahr habe ich noch sehr deutlich vor Augen…ist nun wirklich nicht erstrebenswert.

Um es für dich ein wenig plastischer zu gestalten : „X“ war

(…) ich habe gut zwei Jahre gearbeitet wie eine

Irre, unter absoluten Streßbedingungen…220 Std./Monat

man könnte (ziemlich oberflächliche) Parallelen erkennen,
oder: ob ~200 Sterne oder 220 Stunden pro Monat?

*seufz*…und wieder hast du Recht.

Allgemeiner Vorschlag an dieser Stelle:
Deine Erkenntnisse sind ein zentraler erster Schritt. danach
kommt der nächste: verlier´ einfach mal die Kilo´s aus den
Augen (schieb´ Deine Waage mal in den Besenschrank oder weit
irgendwo drunter, daß Du auf das Teil nicht jede Sekunde drauf
steigst (wahrscheinlich hast Du noch so ein digitales, was Dir
bis auf eine/zwei Stellen hinter dem Komma sogar Deine
eingeatmete Luft mit mißt ;-&gt:wink:. Wahrscheinlich pendelst Du
Dich nach etwas Zeit bei einem Wert ein, der für Dich in
Ordnung ist, aber jetzt bist zu sehr fixiert.

Hmm…nee, ich denke, das geht so nicht.
Ich habe die Waage erst vor kurzen wieder vorgeholt, weil die Klamotten immer enger wurden.
Ich muß mich jetzt einfach zusammenreißen und kontrollieren.
Weißt du, ich gehe ja ganz gerne shoppen, aber Klamotten in Größe 46 hätten dann nichts mehr, woran ich noch gefallen finden könnte :wink:
Ich wiege mich jeden Morgen einmal…merke ich, dass ich wieder zugenommen habe - und ja, ich habe so eine absolut genaue Digitalwaage *gg* - dann reiße ich mich einfach am Riemen, auch wenn ich dann ziemlich gereizt und genervt bin.
Habe ich mein Gewicht vom Vortag noch, ist es ok…habe ich weniger auf der Waage, wäre es noch besser, aber das passiert ja nicht.

Vielleicht bekommt Dein Körper von Dir nicht das, was er
fordert - aus lauter Horror zu dick zu werden.

ich dann wie in Trance in die Küche.

was braucht Dein Körper - und was bekommt er von Dir?

Nun, das Problem ist : Er spricht nicht mit mir :wink:
Wie meinst du das…was könnte mein Körper fordern ? Sport ?

Aber selbstverständlich kommt ärztlicher Rat in Frage.
Fragt sich nur, welche Fachrichtung ?

schwierig. Grundsätzlich würde ich denken, daß erstmal ein
Internist/Allgemeinarzt oder klinisch erfahrener praktischer
Arzt das richtige ist. Denn: bevor Du nun in ein aktives
Eßmanagement einsteigst, muß 100 % klar sein, in welchem
Zustand Du bist (no way out!):

Ok…kein Thema…Ärzte-Shopping gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen :wink:

Ich habe mir gestern noch kurz das Schilddrüsen-Forum angeschaut, welches Forrest mir weiter oben vorgeschlagen hat - sehr interessant, was es da zu lesen gibt. „Hashimoto“ wäre etwas, was ich abklären muß.

Herz: Belastungs-EKG; denn: in Ruhe ist bis ins höhere Alter
sehr normal; entscheidend ist, vor allem nach Deinem „X“ zu
wissen, wie Du Dich belasten kannst (objektiv). Frage den
Kardiologen vielleicht (ein spezialisierter Internist, kann
auch einer sein an den Du weiter überwiesen wirst, Dein
eigentliche Arzt sammelt alles und führt die Befunde
gedanklich zusammen und erstellt eine Abschlußdiagnose), wie
Dein Ruhe-EKG aussieht; gleichzeitig sind Deine Parameter im
Blut interessant.

Im September letzten Jahres wurde ich genau mit den von dir vorgeschlagenen Untersuchungen auf den Kopf gestellt…danach war dann der Zusammenbruch…also wäre es sicher klug, diese Untersuchungen jetzt noch einmal zu machen und dann zu sehen, was hat sich in welche Richtung verändert.

Internist: Blut-/Serumroutine etc, das machen die schon alles
bei Deiner Vorgeschichte.

Richtig…ich muß sagen, ich habe großes Glück…erstens habe ich es als Kollegentochter sehr leicht bei der Wahl meiner Ärzte, zweitens geben sie sich sehr große Mühe, weil sie eben Kolegen sind und drittens habe ich eine super Krankenkasse.
Nun bin ich immer sehr interessiert, die Kosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben…auf der anderen Seite : Wat mutt dat mutt :wink:

Rauchen: Versuchen mindestens zu reduzieren,

Der Versuch scheitert jeden Tag aufs Neue…

vielleicht auf
eine Marke umsteigen mit geringerer Kondensat, am besten auch
mit dem Nikotin runter

Ich rauche schon eh und je Marlboro light…die ist nicht stark und hat eher verhältnismäßig wenig Kondensat.
Allerdings gibt es natürlich noch leichtere Zigaretten…muß ich mal schauen.

(um die Suchtstoffe zu reduzieren
[eigentlich Dein Thema :wink: !].

Genau…mein Thema…es ist immer so schön leicht, bei anderen so genau hinzugucken - lenkt von der eigenen Thematik ab :wink:

Im Zusammenhang: Deinem Alter
könnte ein Pillenwechsel angezeigt sein (kenne mich in diesem
Fachgebiet zu wenig aus, alles ‚very complicated the femal
cycle!‘ => ausführliches Beratungsgespräch mit einem
Gynäkologen/Gynakogin Deines Vertrauens (am besten alles
besprechen und zwar mit Deiner Vorgeschichte). :

Jawoll !! *lach*
Mache ich auch…notiere mir das gerade alles und werde mich dann morgen ans Telefon klemmen und Termine machen.

Und wenn Du diese Liste abgearbeitet hast, dann hast Du den
zweiten wichtigen Schritt erfolgreich abgeschlossen.

ist lästig, klar. ist aber mindestens genauso wichtig, really!
Aber vielleicht bis du ja in dieser schleife bereits drin?

Nee, nicht so wirklich…ist schon länger her, dass ich bei einem Facharzt war.

Sollte das Problem vermutlich mal etwas genauer meinen
Psychotherapeuten schildern.
Erst vor wenigen Wochen sprach ich es an…er sagte, dass
sei seiner Ansicht nach nicht bedrohlich, weil er eben in den
letzten Monaten wahrgenommen hat, dass ich mich wieder sehr
gut gefangen habe und einen sehr lebenslustigen und
ausgeglichenen Eindruck auf ihn mache (wieder).

diese einschätzung ist wichtig, erfordert aber den beweis /
objektive daten/fakten => zuverlässige und richtige
ärztliche Untersuchungen.

Stimmt…es greift eben wie ein Zahnrädchen Eins ins Andere.

kenne mich in der drogenberatung nicht professionell aus,
könnte aber vorstellen, daß das ein job ist, der für eine
(psychologische) supervision sehr in frage kommt; auch wenn du
das (bis heute noch) nicht (wieder) mehr so intensiv machst.

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann weiß ich, dass dieser Job mir nicht immer so gut bekommt.
Ich knie mich da unheimlich rein…irgendwann bin ich dann wieder so absorbiert, dass ich mir eine Auszeit nehmen muß.
Auf der anderen Seite ist der Job total spannend, ich brauche den Umgang mit Menschen, und ich muß meinem Helfersyndrom gerecht werden. Da stecke ich meine Energie am liebsten in die Drogenarbeit.
Früher ging ich sogar so weit, dass ich rund um die Uhr für die Junks da war…auch nachts, am Wochenende und so…Urlaub kannte ich nicht wirklich.
Das ist vorbei…ich habe feste Zeiten, zu denen ich erreichbar bin. Das Notfallhandy habe ich nur noch alle acht Wochen. Ansonsten mache ich sehr viel per Mail.

: Stichworte: Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, sind in welchen
: Lebensmitteln. (Später mehr, wenn noch interessant)

Damit habe ich mich noch nie wirklich befasst.
Allerdings könnte das in der Tat nun wichtig für mich sein.

letztendlich macht es auch spaß, denn je mehr man weiß, desto
freier kann man gestalten. essen ist nämlich auch kür (nicht
nur pflicht) - und ein bißchen auch in den modernen zeiten mit
lebenskultur zu tun.

Oh ja…ich koche auch wahnsinnig gerne und esse eigentlich mit Genuß…das Drumherum muß einfach auch stimmen, darauf lege ich gesteigerten Wert.

Und:
Kultur/Entspannung gehört für mich übrigens auch zum
Eßmangement.
Kino? Theater? Roman? (später mehr Konkretes). Oder auch
einfach nur Inseln der Ruhe.

Kultur…ja…diese Dinge vernachlässige ich schon ewig.

Fahrrad fahre ich sehr regelmäßig…etwa 100 kmh pro Woche,
zügig, aber nicht schnell.

beste voraussetzungen! letztendlich sollten aber (fast) alle
muskeln (moderat) ran. aber fahrrad fahren ist gut, einbaubar
in den tagesablauf, weil es eben auch transportmittel ist (zum
kino mit dem fahrrad und nebenbei noch aktiv sein)…

Ich schätze, bevor ich mit dem Essmanagment beginne, sollte ich mich noch einmal dringenst meinem Zeitmanagment widmen :wink:

Einen ganz speziell lieben Gruß,
Vanessa

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Hallo Forrest !

Schau doch mal bei dem folgenden „pinboard“ rein:
http://www.schilddruesenliga.de - Hier tauschen
Schilddrüsenpatienten ihre Erfahrungen aus. Mir hat das auch
geholfen.

Das ist ein ganz superguter Tip…danke dir sehr !

Ich habe mich da gestern mal kurz umgeschaut…sehr interessant und aufschlußreich.

Du hast Recht, ich sollte nicht so schnell aufgeben…ich werde noch mal mit meinem Arzt sprechen.

Liebe Grüße,
Vanessa

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Hallo Maja !

hast du eigentlich schon mal eine Blutuntersuchung gemacht?
Wie sehen deine Zuckerwerte aus?

Blut ist gerade vor wenigen Wochen erst gründlich untersucht worden…alles ok.

Interessant wäre auch die Zusammensetzung dessen was du so am
Tag isst. Versuch doch mal alles aufzuschreiben, wenigstens
ein-zwei Wochen lang.

Auweia…wo soll ich denn dann mit dem ganzen Papier hin *gg*…du, wenn ich das alles aufschreiben sollte, dann komme ich kaum noch zu etwas anderem.

Aber wahrscheinlach hast du Recht und es wäre gut zu wissen, was ich so vertilge…ich schreibe also auf…ab morgen früh.

Vielleicht kannst du daran was ändern
(mehr langkettige Kohlenhydrate z.B., das hält länger satt)

Was sind denn „langkettige“ Kohlenhydrate ?
Ist ja schon fast peinlich, aber ich habe absolut keinen Plan von diesen Dingen.

Und dann hast du auch letztens erzählt dass dein Opa sehr
krank ist, kann das sein dass dich das so sehr trifft, dass du
durch Nahrung das Ohnmachtgefühl was du verspürst, zu
kompensieren versuchst, zumindestens unbewusst?

Hey…gut aufgepasst :wink:
Mein Opi ist aber noch nicht so lange krank…und dieses ewige Hungergefühl habe ich schon länger.

Schöne Grüsse und alles Gute (auch für deinen Opa),

Vielen Dank, Maja…meinem Opi geht es immer schlechter.
Trotz der Medikamente sind die Werte nicht in den Griff zu bekommen und die ganzen Medikamente gehen irre auf sein Herz…es ist ein elender Kreislauf.
Inzwischen wünschen wir ihm nur noch, dass das alles bald ein Ende hat und er einfach einschläft, auch wenn wir immer noch eine Scheißangst vor diesem Moment haben.
Er hat inzwischen mit all seinen Lieben Freiden schließen können und wir haben uns noch einmal auf einer anderen, einer sehr emotionalen Ebene, kennengelernt…das tat uns allen, aber vor allem ihm, sehr gut !

Dir einen lieben Gruß,
Vanessa

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Hey Vanessa,

eine ‚kurzes‘ Reply - muß noch einige Dinge für einen Termin vorbereiten.

Eßmanagement

Klasse Idee, Heiko :smile:

Wir können es ja mal probieren. Aber ich denke Du betreibst eine ganze Menge Understatement. Vielleicht bist Du ein Greenhorn - aber ein neugieriges. Und deshalb wird es wahrscheinlich auch Spaß machen. Ich bin auch nicht der Ernährungsfuzzi, der mindestens drei Lernprogramme fix und fertig in der Schublade hat. Mit einem bißchen Wissen, den richtigen Fakten …

Augen (schieb´ Deine Waage mal in den Besenschrank oder weit

Hmm…nee, ich denke, das geht so nicht.

Ok - dann lassen wir das erstmal weg.

Größe 46

8~| bei BMI 24?

was braucht Dein Körper - und was bekommt er von Dir?

Nun, das Problem ist : Er spricht nicht mit mir :wink:

In der Tat: wenn der das täte (nicht nur Deiner mit Dir, sondern der eines jeden), dann gäb es wahrscheinlich weniger Mißverständnisse

Wie meinst du das…was könnte mein Körper fordern ? Sport ?

naja, prima dachte ich von den Stoffklassen: Kohlemhydrate, Eiweiß und Fett sowie: Gewürze.

Ok…kein Thema…Ärzte-Shopping gehört zu meinen
Lieblingsbeschäftigungen :wink:

Ich habe mir gestern noch kurz das Schilddrüsen-Forum
(…)- sehr interessant, was es da zu lesen gibt. „Hashimoto“

das fällt in Deinem Bluttest auf (wenn es so ist): ist nämlich eine Entzündungskrankheit, so daß Deine Entzündungsparameter im Blut ein wenig auffällig wären. Außer diesen zwei kleinen Verkalkungen (?) ist Deine Schilddrüse wahrscheinlich ziemlich unspektakulär - sorry (gönne Dir schon ein was Extravgantes, aber das paßt leider (glücklicherweise [und sehr wahrscheinlich]!] nicht.

(…) Im September letzten Jahres wurde ich genau mit den von dir
vorgeschlagenen Untersuchungen auf den Kopf
gestellt…danach war dann der Zusammenbruch…also wäre

dazu sag ich jetzt nichts.

es sicher klug, diese Untersuchungen jetzt noch einmal zu
machen und dann zu sehen, was hat sich in welche Richtung
verändert.

absolut!

Richtig…ich muß sagen, ich habe großes Glück…erstens
habe ich es als Kollegentochter sehr leicht bei der Wahl

Also doch: ich wußte doch, da ist irgendwas komisch; Du bist doppelt bebrütet: einmal durch Deine Drogenberatung - und dann durch Deinen Daddy. I see.

… habe ich eine super Krankenkasse. (…) Wat mutt datmutt :wink:.

Ja. Das sieht auch jeder Versicherung ein: lieber heute ein paar Groschen bezahlen als morgen ein paar Mark. Die sparen echte Kohle und Du - naja sagen wir Du erhälst dafür ein paar Jährchen zusätzlich in bester Lebensqualität. Das sind echte Deals!

Rauchen: Versuchen mindestens zu reduzieren,

Der Versuch scheitert jeden Tag aufs Neue…
Ich rauche schon eh und je Marlboro light…die ist nicht

das konnte ich ja nicht wissen; ich dachte ab 200 Sterne raucht man nur noch Havanas ;->>

bin übrigens „Kommunikationsjunkee“. Und habe auch mal geraucht. Aber keine Zigarren. Nicht daß Du denkst, außer heißer Milch mit Honig habe ich keine Laster (gehabt) ;->

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann weiß ich, dass dieser Job mir
nicht immer so gut bekommt. (…) den Umgang mit Menschen, und ich muß meinem Helfersyndrom
gerecht werden.

ok. dann kennst Du ja auch den Schmidbauer?

freier kann man gestalten. essen ist nämlich auch kür (nicht
nur pflicht) - und ein bißchen auch in den modernen zeiten mit
lebenskultur zu tun.

Oh ja…ich koche auch wahnsinnig gerne und esse eigentlich
mit Genuß…das Drumherum muß einfach auch stimmen, darauf
lege ich gesteigerten Wert.

Kino? Theater? Roman? (später mehr Konkretes). Oder auch
einfach nur Inseln der Ruhe.

Kultur…ja…diese Dinge vernachlässige ich schon ewig.

Kino finde ich sehr schön - weil es die totale Illusion ist; von jetzt auf gleich in anderen Welten (wenn der Film ok ist). Für Theater braucht man schon etwas mehr Ruhe, weil noch eine Menge zusätzliche Vorstellungsvermögen gefordert ist; das ist nicht immer ganz einfach.

Ich schätze, bevor ich mit dem Essmanagment beginne, sollte
ich mich noch einmal dringenst meinem Zeitmanagment widmen :wink:

vor allem scheint es praktisch, Dingen etc. die richtige Priorität zuordnen.

Tschau for know
Heiko

P.S.:
wenn Du mal wieder „ziemlich gereizt und genervt“ bist - dann ist diese Abbildung soetwas wie ein Spiegelbild von Dir? ;->>
http://www.dr-laufenberg.de/bmi/griesgram.jpg

P.S.2:
hier mal eine Übersicht zu den BMI-Klassen - nicht daß Du denkst, ich erzähle hier Stories!
http://www.dr-laufenberg.de/bmi/Ernaer-bmi-kategorie…

P.S.3:
hier mal eine die Zuordnung von BMI-Werten zu KGewicht und KGröße (falls der Taschenrechner mal bockig ist).
http://www.dr-laufenberg.de/bmi/Ernaehr-bmi-tabelle…

till later.

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Hashimoto- Betroffene
Hi Vanessa,

lange nicht disputiert.:wink:) Lese gerade mit Interesse Heikos Tipps (Klasse Heiko!:smile:),

und wollte nur anmerken, das sich Hashimoto-Betroffene bin *seufz*…dünn war ich nie, aber seit der Schilddrüsen-Geschichte ist es net besser geworden. Gerade in letzter Zeit habe ich (leider) wieder kräftig zugelegt, ohne grösseres „Fressen“! (mal von dem anderem Drumherum gar nicht zu sprechen :frowning:((…Wo hast du denn das Hashimoto-Syndorm gefunden in welchem Forum, da würd ich gerne was zu lesen:smile:

Lieben Gruß,

barbara

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Guten Morgen, Babs :smile:

lange nicht disputiert.:wink:) Lese gerade mit Interesse Heikos
Tipps (Klasse Heiko!:smile:),

Ja, das finde ich auch ! Heiko macht das klasse und ist dabei keineswegs stocksteif und verbohrt…es macht Spaß, sich mit ihm auszutauschen und seine Anregungen zu lesen :smile:

und wollte nur anmerken, das sich Hashimoto-Betroffene bin

Wie ? Echt ?
Woher weißt du das und seit wann ?
In diesem Forum, dass Forrest mir weiter oben empfohlen hat, steht immer wieder, dass diese Form der Erkrankung oft gar nicht erkannt wird oder eben erst sehr spät.

*seufz*…dünn war ich nie, aber seit der
Schilddrüsen-Geschichte ist es net besser geworden. Gerade in
letzter Zeit habe ich (leider) wieder kräftig zugelegt, ohne
grösseres „Fressen“!

Du hast diese elenden Hungergefühle also nicht ?
Ich habe gestern Abend so gegen 22 h noch gut gegessen und bin vorhin um 4 h mit knurrendem Magen aufgewacht…ätzend !

(mal von dem anderem Drumherum gar nicht
zu sprechen :frowning:((…Wo hast du denn das Hashimoto-Syndorm
gefunden in welchem Forum, da würd ich gerne was zu lesen:smile:

http://www.schilddruesenliga.de

…dort habe ich mich ein bißchen umgeschaut, von Haschimoto das erste Mal gelesen und dann habe ich einfach mal Google aktiviert, um mich mal ein wenig über die Erkrnakung zu informieren.
Leider hatte ich noch nicht ausreichend Zeit und Muße, mich damit zu beschäftigen…mein Opi fängt nun nämlich zu allem Überfluß auch noch an zu spinnen (Realitätsverlust etc.), außerdem tut seine Hyperthyreose ihr Übriges dazu…es ist nicht leicht und meine Omi ist völlig überfordert, weil sie dieses Krankheitsbild so gar nicht kennt und versteht.
Demzufolge bin ich gefragt und gefordert…heftig ist das alles *seufz*

Sag mal, Babs, wie äußert sich denn Hashimoto noch bei dir, mal abgesehen vom Gewicht ?

Dir einen schönen Tag,
einen lieben Gruß,
Vanessa

2 „Gefällt mir“

Guten Morgen, Heiko :smile:

eine ‚kurzes‘ Reply - muß noch einige Dinge für einen Termin
vorbereiten.

Kein Thema…das alles soll hier ja nicht zur Pflichtübung werden :wink:

Eßmanagement

Klasse Idee, Heiko :smile:

Wir können es ja mal probieren. Aber ich denke Du betreibst
eine ganze Menge Understatement. Vielleicht bist Du ein
Greenhorn - aber ein neugieriges.

Oh ja…ich bin sehr neugierig !

Augen (schieb´ Deine Waage mal in den Besenschrank oder weit

Hmm…nee, ich denke, das geht so nicht.

Ok - dann lassen wir das erstmal weg.

Größe 46

8~| bei BMI 24?

Nein…noch nicht.
Aber wenn ich die Waage weg stelle, dann ist es vermutlich bald so weit.

was braucht Dein Körper - und was bekommt er von Dir?

Nun, das Problem ist : Er spricht nicht mit mir :wink:

In der Tat: wenn der das täte (nicht nur Deiner mit Dir,
sondern der eines jeden), dann gäb es wahrscheinlich weniger
Mißverständnisse

Wie meinst du das…was könnte mein Körper fordern ? Sport ?

naja, prima dachte ich von den Stoffklassen: Kohlemhydrate,
Eiweiß und Fett sowie: Gewürze.

Ah so…das weiß ich ja eben nicht.
Keine Ahnung was er will…er will eigentlich alles durcheinander :wink:

Ok…kein Thema…Ärzte-Shopping gehört zu meinen
Lieblingsbeschäftigungen :wink:

Ich habe mir gestern noch kurz das Schilddrüsen-Forum
(…)- sehr interessant, was es da zu lesen gibt. „Hashimoto“

das fällt in Deinem Bluttest auf (wenn es so ist): ist nämlich
eine Entzündungskrankheit, so daß Deine Entzündungsparameter
im Blut ein wenig auffällig wären.

Muß man denn das Blut nicht speziell untersuchen, um diese Entzündung festzustellen ?
Meinem Hausarzt traue ich diesbezüglich nicht so irre viel zu.
Ich werde mir bei meinem Internisten/Nuklearmediziner noch einmal Blut abzapfen lassen…mit dem Hinweis auf Hashimoto.
Dann wissen wir es genau.

Außer diesen zwei kleinen
Verkalkungen (?) ist Deine Schilddrüse wahrscheinlich ziemlich
unspektakulär -

Das wäre ja umso besser !
Und das ist dann gleich der nächste Punkt…ich weiß nicht, was das für Knoten sind - meine Mum fragt auch schon immer nach - ich werde den Doc interviewen.

sorry (gönne Dir schon ein was Extravgantes,
aber das paßt leider (glücklicherweise [und sehr
wahrscheinlich]!] nicht.

Och…so extravagant müßte es dann aber doch nicht sein…danke :wink:

(…) Im September letzten Jahres wurde ich genau mit den von dir
vorgeschlagenen Untersuchungen auf den Kopf
gestellt…danach war dann der Zusammenbruch…also wäre

dazu sag ich jetzt nichts.

Warum nicht ?
Wie meinst du das ?

Richtig…ich muß sagen, ich habe großes Glück…erstens
habe ich es als Kollegentochter sehr leicht bei der Wahl

Also doch: ich wußte doch, da ist irgendwas komisch; Du bist
doppelt bebrütet: einmal durch Deine Drogenberatung - und dann
durch Deinen Daddy. I see.

Eher weniger durch ihn - obwohl auch er Mediziner (Chirurg) ist - ich habe kaum Kontakt zu meinem alten Herrn.
Meine Mum ist Ärztin für Psychiatrie/Psychotherapeutin…und mein Onkel ist Allgemeinmediziner. Die beiden sind es, mit denen ich mich viel auseinandersetze und von denen ich immer wieder sehr interessante Dinge erfahre.

Rauchen: Versuchen mindestens zu reduzieren,

Der Versuch scheitert jeden Tag aufs Neue…
Ich rauche schon eh und je Marlboro light…die ist nicht

das konnte ich ja nicht wissen; ich dachte ab 200 Sterne
raucht man nur noch Havanas ;->>

Pfui deibel…die rauche ich auch bei 2000 Sternen nicht :wink:

bin übrigens „Kommunikationsjunkee“. Und habe auch mal
geraucht. Aber keine Zigarren. Nicht daß Du denkst, außer
heißer Milch mit Honig habe ich keine Laster (gehabt) ;->

Och…das habe ich auch nicht unbedingt gedacht…ich meine, jemandem, der so gar keine Laster hat, fällt es sicher eher schwer, die der anderen zu erkennen und zu verstehen.

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann weiß ich, dass dieser Job mir
nicht immer so gut bekommt. (…) den Umgang mit Menschen, und ich muß meinem Helfersyndrom
gerecht werden.

ok. dann kennst Du ja auch den Schmidbauer?

Nein…ich oute mich erneut…keinen Schimmer.
Wer ist das ?

Kino? Theater? Roman? (später mehr Konkretes). Oder auch
einfach nur Inseln der Ruhe.

Kultur…ja…diese Dinge vernachlässige ich schon ewig.

Kino finde ich sehr schön - weil es die totale Illusion ist;
von jetzt auf gleich in anderen Welten (wenn der Film ok ist).
Für Theater braucht man schon etwas mehr Ruhe, weil noch eine
Menge zusätzliche Vorstellungsvermögen gefordert ist; das ist
nicht immer ganz einfach.

Und genau diese Ruhe ist es, die mir fehlt.
Meine Mum hatte mein ein Abo besorgt, weil sie nicht glauben konnte, dass ich wirklich so ein Kultur-Banause bin…ich war nie bei der Sache, sie hat dann meinen Quasi-Vater ins Theater geschleppt *gg*
Irgendwie meine ich immer, in dieser Zeit etwas „Sinnvolleres“ anfangen zu können.

Ich schätze, bevor ich mit dem Essmanagment beginne, sollte
ich mich noch einmal dringenst meinem Zeitmanagment widmen :wink:

vor allem scheint es praktisch, Dingen etc. die richtige
Priorität zuordnen.

Das auch, ja…Zeitmanagment und Prioritäten setzen.
Derzeit hat für mich absolute Prio eins, mich mit meiner eigenen Psyche auseinanderzusetzen…dann lernen, Nein zu sagen und Dinge zu tun, die mir wirklich Spaß machen - nicht für andere, nur für mich! - und meine Beziehung, die ich irgendwie im letzten und auch vorletzten Jahr sträflich vernachlässigt habe.
So, und dann kommt eben die Drogenarbeit…und dann bleibt nicht mehr viel Zeit für andere Dinge, denn den Alltag muß ich ja auch bewältigen, und dass möchte ich ohne Hektik machen können.

P.S.:
wenn Du mal wieder „ziemlich gereizt und genervt“ bist - dann
ist diese Abbildung soetwas wie ein Spiegelbild von Dir?
;->>
http://www.dr-laufenberg.de/bmi/griesgram.jpg

Jetzt hat der Kerl auch noch ein Photo von mir veröffentlicht *lach*

P.S.2:
hier mal eine Übersicht zu den BMI-Klassen - nicht daß Du
denkst, ich erzähle hier Stories!
http://www.dr-laufenberg.de/bmi/Ernaer-bmi-kategorie…

Nee, ich habe nie gedacht, du würdest Storys erzählen…warum auch ?
Trotzdem Danke !

P.S.3:
hier mal eine die Zuordnung von BMI-Werten zu KGewicht und
KGröße (falls der Taschenrechner mal bockig ist).
http://www.dr-laufenberg.de/bmi/Ernaehr-bmi-tabelle…

Auch hierfür danke…jetzt muß ich meine Waage noch mehr im Auge behalten :wink:

So long,
ganz lieben Gruß,
Vanessa

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