Grüß dich, Heiko !
Tut mir leid, dass ich erst jetzt antworte, nachdem du dir so wahnsinnige Mühe gibst…irgendwie bricht durch meinen Opi (Plegefall, der im Sterben liegt) immer wieder das Chaos aus; ich kam nicht dazu, meine Gedanken zu ordnen.
wenn Du willst, beginnen wir hier zusammen im Forum einen
Einstieg ins moderne Eßmanagement, Schrittchen für
Schrittchen? Vielleicht kommt ja noch der eine oder andere
dazu und dann „Schau´n mer mal´“?
Klasse Idee, Heiko 
Aber ist das nicht, trotz step-by-step, verdammt zeitintensiv ?
Du weißt, diesbezüglich bin ich ein totales Greenhorn 
klar; für mich war die Frage eine Art Hilfskrücke, um einen
bestimmten Persönlichkeitszug von Dir bestätigt (oder nicht)
zu bekommen. Natürlich erschöpfen Dich die Sterne nicht - aber
wer 6 Teile davon (statistisch) pro Tag produziert (bei einem
Tag aussetzen am Folgetag 12!), der hat einen entsprechenden
Stil, Aufgaben im Leben generell zu erledigen.
Hey…du entblöst mich 
Ist schon irre, wie schnell du genau das gesehen und erkannt hast, was einen großen Teil meines Charakters ausmacht.
Wie gesagt, nur für eine kurze Zeit jeweils…in absoluten
Streßphasen passiert es schon mal, weil ich das Essen dann
schlicht vergesse und auch keinen Hunger verspüre.
genau so denke ich mir das: mindestens 100% Power - wie ist
egal.
Früher ja…heute nicht mehr, jedenfalls nicht so krass.
Ich bremse mich immer wieder selber aus…dass dieser Streß für mich nichts ist, habe ich ja sehr deutlich erfahren dürfen.
Klar verfalle ich immer noch in alte Verhaltensmuster, aber sobald ich das merke - und inzwischen merke ich es wenigstens - schalte ich einen oder mehrere Gänge runter. Merke ich es, wenn es schon fast zu spät ist, lege ich eine Pause ein.
Meinen Zustand vom letzten Jahr habe ich noch sehr deutlich vor Augen…ist nun wirklich nicht erstrebenswert.
Um es für dich ein wenig plastischer zu gestalten : „X“ war
(…) ich habe gut zwei Jahre gearbeitet wie eine
Irre, unter absoluten Streßbedingungen…220 Std./Monat
man könnte (ziemlich oberflächliche) Parallelen erkennen,
oder: ob ~200 Sterne oder 220 Stunden pro Monat?
*seufz*…und wieder hast du Recht.
Allgemeiner Vorschlag an dieser Stelle:
Deine Erkenntnisse sind ein zentraler erster Schritt. danach
kommt der nächste: verlier´ einfach mal die Kilo´s aus den
Augen (schieb´ Deine Waage mal in den Besenschrank oder weit
irgendwo drunter, daß Du auf das Teil nicht jede Sekunde drauf
steigst (wahrscheinlich hast Du noch so ein digitales, was Dir
bis auf eine/zwei Stellen hinter dem Komma sogar Deine
eingeatmete Luft mit mißt ;->:wink:. Wahrscheinlich pendelst Du
Dich nach etwas Zeit bei einem Wert ein, der für Dich in
Ordnung ist, aber jetzt bist zu sehr fixiert.
Hmm…nee, ich denke, das geht so nicht.
Ich habe die Waage erst vor kurzen wieder vorgeholt, weil die Klamotten immer enger wurden.
Ich muß mich jetzt einfach zusammenreißen und kontrollieren.
Weißt du, ich gehe ja ganz gerne shoppen, aber Klamotten in Größe 46 hätten dann nichts mehr, woran ich noch gefallen finden könnte 
Ich wiege mich jeden Morgen einmal…merke ich, dass ich wieder zugenommen habe - und ja, ich habe so eine absolut genaue Digitalwaage *gg* - dann reiße ich mich einfach am Riemen, auch wenn ich dann ziemlich gereizt und genervt bin.
Habe ich mein Gewicht vom Vortag noch, ist es ok…habe ich weniger auf der Waage, wäre es noch besser, aber das passiert ja nicht.
Vielleicht bekommt Dein Körper von Dir nicht das, was er
fordert - aus lauter Horror zu dick zu werden.
ich dann wie in Trance in die Küche.
was braucht Dein Körper - und was bekommt er von Dir?
Nun, das Problem ist : Er spricht nicht mit mir 
Wie meinst du das…was könnte mein Körper fordern ? Sport ?
Aber selbstverständlich kommt ärztlicher Rat in Frage.
Fragt sich nur, welche Fachrichtung ?
schwierig. Grundsätzlich würde ich denken, daß erstmal ein
Internist/Allgemeinarzt oder klinisch erfahrener praktischer
Arzt das richtige ist. Denn: bevor Du nun in ein aktives
Eßmanagement einsteigst, muß 100 % klar sein, in welchem
Zustand Du bist (no way out!):
Ok…kein Thema…Ärzte-Shopping gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen 
Ich habe mir gestern noch kurz das Schilddrüsen-Forum angeschaut, welches Forrest mir weiter oben vorgeschlagen hat - sehr interessant, was es da zu lesen gibt. „Hashimoto“ wäre etwas, was ich abklären muß.
Herz: Belastungs-EKG; denn: in Ruhe ist bis ins höhere Alter
sehr normal; entscheidend ist, vor allem nach Deinem „X“ zu
wissen, wie Du Dich belasten kannst (objektiv). Frage den
Kardiologen vielleicht (ein spezialisierter Internist, kann
auch einer sein an den Du weiter überwiesen wirst, Dein
eigentliche Arzt sammelt alles und führt die Befunde
gedanklich zusammen und erstellt eine Abschlußdiagnose), wie
Dein Ruhe-EKG aussieht; gleichzeitig sind Deine Parameter im
Blut interessant.
Im September letzten Jahres wurde ich genau mit den von dir vorgeschlagenen Untersuchungen auf den Kopf gestellt…danach war dann der Zusammenbruch…also wäre es sicher klug, diese Untersuchungen jetzt noch einmal zu machen und dann zu sehen, was hat sich in welche Richtung verändert.
Internist: Blut-/Serumroutine etc, das machen die schon alles
bei Deiner Vorgeschichte.
Richtig…ich muß sagen, ich habe großes Glück…erstens habe ich es als Kollegentochter sehr leicht bei der Wahl meiner Ärzte, zweitens geben sie sich sehr große Mühe, weil sie eben Kolegen sind und drittens habe ich eine super Krankenkasse.
Nun bin ich immer sehr interessiert, die Kosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben…auf der anderen Seite : Wat mutt dat mutt 
Rauchen: Versuchen mindestens zu reduzieren,
Der Versuch scheitert jeden Tag aufs Neue…
vielleicht auf
eine Marke umsteigen mit geringerer Kondensat, am besten auch
mit dem Nikotin runter
Ich rauche schon eh und je Marlboro light…die ist nicht stark und hat eher verhältnismäßig wenig Kondensat.
Allerdings gibt es natürlich noch leichtere Zigaretten…muß ich mal schauen.
(um die Suchtstoffe zu reduzieren
[eigentlich Dein Thema
!].
Genau…mein Thema…es ist immer so schön leicht, bei anderen so genau hinzugucken - lenkt von der eigenen Thematik ab 
Im Zusammenhang: Deinem Alter
könnte ein Pillenwechsel angezeigt sein (kenne mich in diesem
Fachgebiet zu wenig aus, alles ‚very complicated the femal
cycle!‘ => ausführliches Beratungsgespräch mit einem
Gynäkologen/Gynakogin Deines Vertrauens (am besten alles
besprechen und zwar mit Deiner Vorgeschichte). :
Jawoll !! *lach*
Mache ich auch…notiere mir das gerade alles und werde mich dann morgen ans Telefon klemmen und Termine machen.
Und wenn Du diese Liste abgearbeitet hast, dann hast Du den
zweiten wichtigen Schritt erfolgreich abgeschlossen.
ist lästig, klar. ist aber mindestens genauso wichtig, really!
Aber vielleicht bis du ja in dieser schleife bereits drin?
Nee, nicht so wirklich…ist schon länger her, dass ich bei einem Facharzt war.
Sollte das Problem vermutlich mal etwas genauer meinen
Psychotherapeuten schildern.
Erst vor wenigen Wochen sprach ich es an…er sagte, dass
sei seiner Ansicht nach nicht bedrohlich, weil er eben in den
letzten Monaten wahrgenommen hat, dass ich mich wieder sehr
gut gefangen habe und einen sehr lebenslustigen und
ausgeglichenen Eindruck auf ihn mache (wieder).
diese einschätzung ist wichtig, erfordert aber den beweis /
objektive daten/fakten => zuverlässige und richtige
ärztliche Untersuchungen.
Stimmt…es greift eben wie ein Zahnrädchen Eins ins Andere.
kenne mich in der drogenberatung nicht professionell aus,
könnte aber vorstellen, daß das ein job ist, der für eine
(psychologische) supervision sehr in frage kommt; auch wenn du
das (bis heute noch) nicht (wieder) mehr so intensiv machst.
Wenn ich ganz ehrlich bin, dann weiß ich, dass dieser Job mir nicht immer so gut bekommt.
Ich knie mich da unheimlich rein…irgendwann bin ich dann wieder so absorbiert, dass ich mir eine Auszeit nehmen muß.
Auf der anderen Seite ist der Job total spannend, ich brauche den Umgang mit Menschen, und ich muß meinem Helfersyndrom gerecht werden. Da stecke ich meine Energie am liebsten in die Drogenarbeit.
Früher ging ich sogar so weit, dass ich rund um die Uhr für die Junks da war…auch nachts, am Wochenende und so…Urlaub kannte ich nicht wirklich.
Das ist vorbei…ich habe feste Zeiten, zu denen ich erreichbar bin. Das Notfallhandy habe ich nur noch alle acht Wochen. Ansonsten mache ich sehr viel per Mail.
: Stichworte: Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, sind in welchen
: Lebensmitteln. (Später mehr, wenn noch interessant)
Damit habe ich mich noch nie wirklich befasst.
Allerdings könnte das in der Tat nun wichtig für mich sein.
letztendlich macht es auch spaß, denn je mehr man weiß, desto
freier kann man gestalten. essen ist nämlich auch kür (nicht
nur pflicht) - und ein bißchen auch in den modernen zeiten mit
lebenskultur zu tun.
Oh ja…ich koche auch wahnsinnig gerne und esse eigentlich mit Genuß…das Drumherum muß einfach auch stimmen, darauf lege ich gesteigerten Wert.
Und:
Kultur/Entspannung gehört für mich übrigens auch zum
Eßmangement.
Kino? Theater? Roman? (später mehr Konkretes). Oder auch
einfach nur Inseln der Ruhe.
Kultur…ja…diese Dinge vernachlässige ich schon ewig.
Fahrrad fahre ich sehr regelmäßig…etwa 100 kmh pro Woche,
zügig, aber nicht schnell.
beste voraussetzungen! letztendlich sollten aber (fast) alle
muskeln (moderat) ran. aber fahrrad fahren ist gut, einbaubar
in den tagesablauf, weil es eben auch transportmittel ist (zum
kino mit dem fahrrad und nebenbei noch aktiv sein)…
Ich schätze, bevor ich mit dem Essmanagment beginne, sollte ich mich noch einmal dringenst meinem Zeitmanagment widmen 
Einen ganz speziell lieben Gruß,
Vanessa