Ich bin am Ende meiner Kräfte!

Hallo,

Ich wünsche mir nur einen guten Rat, vielleicht ein bißchen
Verständnis. Vorwürfe sind im Moment schwer zu ertragen.
Wenn mir jemand sagen würde, das hört auf, wenn er läuft, dann
werde ich ihn halt so lange noch rumschleppen, aber eine
Freundin hat mir neulich erzählt, dass das bei Ihrer Tochter
erst aufhörte, als sie in den Kindergarten kam. Also mit drei!
So was macht mir Angst.

So ein kleines Kind gehört halt nicht in ein
einsames Zimmer. Ich würde jedem Baby raten,
so lange zu schreien, bis die Eltern das ein-
sehen. Denn dann wirst Du vermutlich auch wie-
der ruhig schlafen und der kleine Kerl wird
sich wieder daran gewöhnen, daß er ja doch
auch nachts zur Familie dazugehört.

Grüße & viel Erfolg

CMБ

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Ihm fehlen m.E. einige „Urgrenzen“, die ihm seine Mutter
vermitteln muss. Grenzen der Mutter.

bullshit.

mit fünf kindern hier und einer reihe von kinderlosen jahren
davor wage ich zu behaupten: es tut eine ganze menge zur
sache.

Nicht jeder Internist hat Diabetes.
Nicht jeder Galerist ist Maler.
Nicht jeder Polizist raubt alten Damen die Handtasche.

Warum nur Eltern hilfreich sein können, erschließt sich mir nicht.
Und schon gar nicht, was das mit der Anzahl der zu betreuenden Kinder zu tun hat.

so viel, dass man diese frage kaum hier beantworten kann…

Weil? Wenn ich den Artikelbaum insgesamt betrachte, hat die UP teilweise für sie passende Antworten und Informationen bekommen und scheint nicht gänzlich unzufrieden.

Mit Grüßen
Simone

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Hallo Barbara,

Wenn du müde ist, leg dich hin, kuschel dich mit dem Lütten in
euer Familienbett (das habe ich mit meiner Tochter ganz lange
gemacht - gemeinsamen Mittagsschlaf:smile:)

Wäre ich gerne dazu bereit, der Kleine allerdings gar nicht.

Ich tippe auch eher auf Unsicherheit bei dem Kleinen, und
nicht auf werdender Haustyrann:smile:. Und ich weiß, es ist total
blöd zu sagen: „Du musst selbst wieder ruhiger und gelassener
werden“ - wenn man schon so mit den Nerven am Ende ist.

Da ist sicherlich was Wahres dran, und ich habe mich auch schon ganz bewusst auf solche Tage vorbereitet, indem ich mir gesagt habe: Egal ob du damit klar kommst oder nicht, er wird heute wieder nur plärren und dich nicht alleine auf Toilette lassen und wohl auch kein vernünftiges Essen kochen lassen. Also mach das Beste draus.
Dann hatte ich bis spät am Abend die Wohnung geputzt, Essen vorgekocht und meine Tochter bei einer Freundin zum Spielen angemeldet. Ich wollte ganz relaxt mit ihm durch den Tag gehen. Aber es hat nicht geändert. Erstens sind solche Tage rein organisatorisch nicht immer möglich und zweitens wollte er deswegen auch ständig getragen werden.

Wenn gar nichts hilft: Es gibt in fast allen Städten
Schreiambulanzen, lass dir von Leuten helfen, die Erfahrung
haben! http://www.schreiambulanz.de/

Das hört sich gut an!

Hast du gestillt? Stillst du? Hat er vielleicht angefangen zu
schreien, als du ihn abgestillt hast? Wäre ja mal ne
These…aber hättest du wahrscheinlich erwähnt…:?

Ich habe nicht gestillt. Bei mir schiesst einfach keine Milch ein. Das war bereits bei meiner Tochter ein Problem. Mein Sohn war aber ja das erste halbe Jahr noch total brav, deshalb glaube ich nicht, dass es daran liegt.

Eine Auszeit ist auf jeden Fall genau das richtige! Du
reagierst wahrscheinlich jetzt schon beim ersten lauten Piep
ganz verzweifelt und genervt - und das merkt er und du wieder
uswsuf…ein Teufelskreis und total blöd für euch beide - da
ist drei Tage Ruhe klasse. Kraft tanken! Endlich Ruhe! und
mach das ab jetzt mindestens einmal die Woche! Alleine - mit
einer Freundin ins Kino gehen, ins Café, Abendshopping,
Kosmetikerin…! Soll dein Mann sich mal dem Problem „Kinder
ins Bett bringen“ stellen. Irgendwann machen das die Jungs
(und das Mädchen) schon. Punkt. Er und deine Kinder brauchen
eine fitte Mama, die glücklich ist.

Mein Mann will mich abends auch immer irgendwohin schleppen oder mit Freundinnen weg schicken, aber ich habe abends einfach keine Kraft mehr. Ausserdem brauche ich den Abend um den Haushalt zu machen.

Lass den doofen Haushalt - und wenn’s finanziell drin ist,
besorg die ne Putzfrau, oder lass es halt mal unordentlich
sein.

Das habe ich mir auch schon überlegt und hatte auch eine Zeit lang eine Bügelfrau. Das hat mir schon was geholfen. Da kam ich aber ganz schön ins Gerede („mein Gott, andere schaffen das doch auch“)

Es gibt mittlerweile auch ganz genießbare

Convenienceprodukte, wenn’s mal nicht klappt mit dem
kochen…und dein Mann darf auch mal ran, ja? Wenn du den
Lütten ins Bett bringst, kann er in der Zeit mal tun, was im
Haushalt zu tun ist. Ich vermute mal (auch wieder nur eine
These), dass du gerade an deinem eigenen Perfektionismus
(tolle Mama für die Tochter, tolle Mama für das Babys, tolle
Ehefrau, tolle Hausfrau…) zerbrichst.

Da könntest Du schon recht haben…

Du stehst am Rande
eines Nervenzusammenbruchs und brauchst sofort eine Auszeit!
Da ist auch gar nicht der Kleine „schuld“ - sondern die ganze
Situation ist dir über den Kopf gewachsen…wer hilft dir?
Könnte dir mehr helfen?

Ich glaube niemand.

Liebe Grüße + viel Kraft,

Ich danke Dir, Gruß, Melanie

Da habe ich doch trotz meines Elends mal wieder richtig lachen müssen!

Danke Franke :smile:)))!

mal eine frage
melli,

du schreibst hier ja eine ganze menge im moment: was macht das kerlchen denn in dieser zeit…?

schläft?
spielt?
schreit?

ein bißchen ruhe für dich scheint ja drin zu sein. das ist doch schonmal ein anfang…

tilli

Hallo,

bullshit.

und? Begründung?

Gruß
Der Franke

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Nicht jeder Internist hat Diabetes.
Nicht jeder Galerist ist Maler.
Nicht jeder Polizist raubt alten Damen die Handtasche.

nö. wohl nicht. aber war das die frage?

Warum nur Eltern hilfreich sein können, erschließt sich mir
nicht.

das auch nicht…

Und schon gar nicht, was das mit der Anzahl der zu betreuenden
Kinder zu tun hat.

auch nichts…

so viel, dass man diese frage kaum hier beantworten kann…

Weil?

weil… weil es schwer ist, die dunkle seite der mutterschaft jemandem zu erklären, der kinderlos ist. warum, weiß ich nicht genau. vielleicht, weil man einem farbenblinden nicht den untschied zwischen rot und grün erklären kann. jedenfalls geht es nicht.

„it has it’s moments in hell but it also has it’s moments in heaven.“

das ist nur theorie, wenn man keine familie hat. meiner erfahrung nach.

Wenn ich den Artikelbaum insgesamt betrachte, hat die UP
teilweise für sie passende Antworten und Informationen
bekommen und scheint nicht gänzlich unzufrieden.

sicher. so soll es sein. aber das anzuzweifeln, gehörte aber nicht zum kommentar…

tilli

Hallo,

Ich meine, es ist ja keine Playstation oder gar ein
Fernseher, was er da verlangt. Nur simplen Körper-
oder Sichtkontakt.

Über quasi 24 Stunden?
Sein Urvertrauen ist vorhanden, sobald ihn seine Mutter auf
den Arm nimmt. Egal, wie seine Mutter sich fühlt.

Ihm fehlen m.E. einige „Urgrenzen“, die ihm seine Mutter
vermitteln muss. Grenzen der Mutter.

Das ist doch für ein 10 Monate altes Kind gar nicht
zutreffend. So ein Kind braucht ständigen Kon-
takt zu Bezugspersonen. So ein Kind weiß nicht zu
„erklären“, warum es von der Bezugsperson eine Zeit
lang nicht beachtet wird. Es weiß auch nicht, ob die
Bezugsperson, die es gerade verläßt, wiederkommt oder
nicht.

Ein Problem (fatal für das Kind) entsteht natürlich,
wenn es nur eine einzige Bezugsperson für das Kind
gibt (welcher das Kind vertraut) - und diese aber
vom Kind objektiv überfordert wird. Da das Kind
merkt, daß es bei der Bezugsperson nicht nur „Freude“
erzeugt und dies für das Kind jeweils eine unsichere
Sache ist, ist es gezwungen, die Bestätigung („Du
magst mich“) bei der Bezugsperson ständig einzufordern.
(Die Struktur der Welt des Kindes ist gebrochen,
wenn die Zuwendung/Zuneigung durch die Bezugsperson
nur unregelmäßig und unvorhersehbar erhalten
werden kann. Das Kind muß dann mit dem Phänomen
der „potentiell feindlichen Welt“ zurechtkommen.)

Oder so.

Grüße

CMБ

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was tut was zur sache
hi simone,
hab noch mal die frage rausgefischt:

  • wie viele Kinder hast Du groß gezogen?
  • Was tut das zur Sache?

meine antwort bedeutet: es tut im hinblick auf die qualität der anworten und des verständnisses sehr wohl etwas zur sache, OB man überhaupt kinder großgezogen (tolles wort) hat oder nicht.

das bedeutet NICHT, dass eltern ad definitionem qualitativ BESSERE antworten geben. aber ANDERE, die evtl. eine andere art von verständnisebene beinhalten.

lg
tilli

Hallo,

bullshit.

und? Begründung?

begründung wäre biologisch.

es ist nicht sinnvoll, dem eigenen nachwuchs in einem alter irgendwelche „grenzen“ zu zeigen, da es auf gedeih und verderb auf bedingungslose zuneigung und pflege angewiesen ist.

da wir nicht mehr artgerecht leben und ohnehin kaum noch wissen, was wir eigentlich wann genau wie mit unseren babys machen sollen, halte ich einen tip wie „urgrenze“ für bullshit, der schlimmes noch schlimmer macht.

lg
tilli

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Liebe Melanie,

Da ist sicherlich was Wahres dran, und ich habe mich auch
schon ganz bewusst auf solche Tage vorbereitet, indem ich mir
gesagt habe: Egal ob du damit klar kommst oder nicht, er wird
heute wieder nur plärren und dich nicht alleine auf Toilette
lassen und wohl auch kein vernünftiges Essen kochen lassen.
Also mach das Beste draus.

das klingt aber tendenziell eher nach aufgestaute Wut und nicht innere Gelassenheit. :smile:

Dann hatte ich bis spät am Abend die Wohnung geputzt, Essen
vorgekocht …

Nach dem ganzen Stress und der ganzen Vorarbeit kann man ja nicht relaxt sein! Sondern höchstens müde und angestrengt.

Wenn gar nichts hilft: Es gibt in fast allen Städten
Schreiambulanzen, lass dir von Leuten helfen, die Erfahrung
haben! http://www.schreiambulanz.de/

Das hört sich gut an!

Ja, ruf da mal an!

Mein Mann will mich abends auch immer irgendwohin schleppen
oder mit Freundinnen weg schicken, aber ich habe abends
einfach keine Kraft mehr. Ausserdem brauche ich den Abend um
den Haushalt zu machen.

Den Haushalt soll er bitteschön dann aber an dem Abend machen. Überwinde dich einfach! Gehe in die Sauna oder ins Schwimmbad oder mach wirklich nur was für dich, wenn dir Quatschen zu anstrengend ist. Gehe für zwei Stunden spazieren. Solange du zu Hause bleibst, bleibt wieder alles an dir hängen. Und du hörst das Schreien, rennst zu Papa, der das ja nicht so gut kann, weil er ja nur bei dir richtig ruhig wird…und dann ist Papa wieder raus aus der Sache - und du mittendrin. Im Stress.

Das habe ich mir auch schon überlegt und hatte auch eine Zeit
lang eine Bügelfrau. Das hat mir schon was geholfen. Da kam
ich aber ganz schön ins Gerede („mein Gott, andere schaffen
das doch auch“)

?? Na und? es geht darum, dass es dir gut geht!

Es gibt mittlerweile auch ganz genießbare

Convenienceprodukte, wenn’s mal nicht klappt mit dem
kochen…und dein Mann darf auch mal ran, ja? Wenn du den
Lütten ins Bett bringst, kann er in der Zeit mal tun, was im
Haushalt zu tun ist. Ich vermute mal (auch wieder nur eine
These), dass du gerade an deinem eigenen Perfektionismus
(tolle Mama für die Tochter, tolle Mama für das Babys, tolle
Ehefrau, tolle Hausfrau…) zerbrichst.

Da könntest Du schon recht haben…

Je mehr ich von dir lese, desto mehr glaube ich das. Und du musst dir Hilfe suchen! Die Lösung ist nicht, allen Frust der Welt in deinen Sohn zu projezieren. Sein Verhalten ist superanstrengend und kostest dich extrem viel, das glaube ich (meine Tochter ist gerade in der Trotzphase angekommen, ich weiß also sehr gut, was es heißt in bestimmten Situationen auch mal mit seinem Latein am Ende zu sein…) aber dass es so „eskaliert“, ist _nicht seine Schuld_! Er ist anstrengend, ja! Aber es wäre leichter - für euch beide - wenn du das nicht allein tragen müsstest. Du musst dir aber auch helfen lassen. :smile: (und wenn das mit der Hilfe nicht klappt, wäre eine unordentlichere Wochnung und weniger ordentliches Essen auch ok:smile:)

Liebe Grüße,

Barbara

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Moin!

deine Sicht der Übermutter … :wink:

Lustig *hahaha*, Herr Teilzeitvater mit Zubettbringfunktion. :o)

Hier noch ein bisschen zur Horizonterweiterung:
http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/emotionales_…

Mit Grüßen
Simone

noch ein Buchtipp.
Hallo Melanie,

dass du fix und fertig bist, kann hier jeder verstehen!

Du hast ja schon eine Menge brauchbare Tipps erhalten. Am besten fand ich den Vorschlag ganz oben: eine Mutter-Kind-Kur. Ich denke, dass die ganze Familie davon profitieren wird.

Als Lektüre möchte ich dir ‚Babyjahre‘ ans Herz legen. Das ist ein super Erziehungsbuch, dass ganz auf Vergleiche (ala ‚Oje ich wachse‘) verzichtet und das jedes Kind ganz als Individuum betrachtet. (Ein 10 Monate altes Baby muss auf jeden Fall schon erzogen werden und versteht auch ein klares Nein, auch wenn hier einige anderer Meinung sind.)

Ich wünsche Dir viel Kraft und Konsequenz! Lies das Buch, es wird dir helfen!

Liebe Grüße von Suse

Hallo,

Das ist doch für ein 10 Monate altes Kind gar nicht
zutreffend. So ein Kind braucht ständigen
Kon-
takt zu Bezugspersonen.

Den hat es doch, und das ist das Dilemma an dieser Situation.

So ein Kind weiß nicht zu
„erklären“, warum es von der Bezugsperson eine Zeit
lang nicht beachtet wird. Es weiß auch nicht, ob die
Bezugsperson, die es gerade verläßt, wiederkommt oder
nicht.

Melanie hat hier ein Problem (s. unten, Einforderung), das viele andere nicht haben. Die etwas übersteigerte Reaktion des jungen Mannes.

Ein Problem (fatal für das Kind) entsteht natürlich,
wenn es nur eine einzige Bezugsperson für das Kind
gibt (welcher das Kind vertraut)

Über den Vater wissen wir wenig. Inwieweit er sich engagiert und entlastet, entlasten kann, darf.

Da das Kind
merkt, daß es bei der Bezugsperson nicht nur „Freude“
erzeugt und dies für das Kind jeweils eine unsichere
Sache ist, ist es gezwungen, die Bestätigung („Du
magst mich“) bei der Bezugsperson ständig einzufordern.

Das klingt logisch, aber gerade dieses Einfordern sollte die Mutter teilweise einschränken. Das meinte ich mit Grenzen der Mutter erkennen (und setzen). Und die Mutter ist dahingehend auch gefordert, bevor sie an der Aufgabe verzweifelt.

Gruß
Der Franke

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Hallo Melanie,

kann es sein, dass du keinen Unterschied mehr siehst/spürst
wenn
es deinem Sohn schlecht geht?

Nein das kann nicht sein.

Mitunter schreit er auch im Kinderwagen beim Spazierengehen
(z.B. einmal so sehr, dass er sich ständig übergeben musste,
so dass ich meinen Mann angerufen haben, dass er ihn mit dem
Auto abholt. Sobald er im Maxi Cosi saß, hat er frech gegrinst
und keine Träne mehr vergossen, bis er zuhause war. Dass er
mir aus dem Auto nicht noch den Stinkefinger gezeigt hat, war
eins gewesen…)

Er hat sich übergeben, weil er so sehr geschrieen hat.

Dein Baby ist nicht dein Feind! Ich habe zwei Kinder und ein
Enkelkind, aber mit 10 Monaten grinste noch keines frech.

Was soll das? Natürlich ist er nicht mein „Feind“. Ich liebe ihn über alles. Aber wir haben im Moment ein Problem, das ich versuche anzugehen. Wir waren bei diesem Spaziergang bester Laune. Er war nicht hungrig, war trocken, und gemütlich eingekuschelt. Erst hat er angefangen zu nörgeln und weil ich ihn nicht aus dem Wagen genommen habe, hat er sich in Rage geschrieen.
Dieses Grinsen habe nicht nur ich, sondern auch mein Mann und meine Schwester gesehen, die bei dem Spaziergang dabei war. Und wir alle waren fassungslos, dass ein Kind wie auf Knopfdruck vom todunglücklichen Baby zum lächelnden Wonneproppen wird. Das macht einen schon nachdenklich…

Ständig übergeben tun die Kleinen sich auch nicht aus Bosheit
oder weil sie der Mutter eines auswischen wollen, sondern es
drückt sie der Magen, sie vertragen das liegen und schaukeln
nicht, es geht ihnen nicht gut!
Wenn er im Auto nicht mehr geweint hat, dann ging es im durch
das aufsitzen besser, der Vater war ruhiger und dadurch das
Kind auch, er ist aus einer verzweifelten Situation gekommen
und hat sich beruhigt.

Er lag im Maxi Cosi ganz sicher nicht besser als in seinem Wagen.
Welche verzweifelte Situation? Ein Spaziergang an der frischen Luft?

So fertig wie du bist überträgst du die Unruhe auf dein
Kind…nur das kann deine Situation noch nicht verstehen,
es reagiert auf dich mit Verunsicherung.

Ich bin doch erst so fertig seit er so ist. Nicht umgekehrt!

Du kannst mich ruhig angiften weil ich das jetzt schreibe,
aber zu einer guten Mutter gehört auch sich so
rechtzeitig helfen zu lassen, dass das Kind keinen
Schaden nimmt und da ist bei dir schon höchste Zeit.

Ich werde Dich ganz sicher nicht angiften. Dir würde ja sowieso immer wieder was darauf einfallen, was das Verhalten meines Sohnes rechtfertigt, weil ich ja so eine schlechte Mutter bin.

Was glaubst Du, was ich hier in diesem Forum tue? Ich suche Hilfe. Nur auffallend, dass es immer die Leute sind die so schlau daher reden wie Du, die keinerlei Hilfe oder gute Ratschläge anbieten können. Oder habe ich irgendetwas Nützliches überlesen?

Also, lasse dir helfen und schau dass du Abstand bekommst.

Wo stand das jetzt noch, wie und wo ich Hilfe bekomme? Ach ja, Abstand, na da hätte ich ja auch selbst drauf kommen können. Das stand ja auch hier irgendwo, wie eine Mutter Abstand zu ihrem 10 Monate alten Baby bekommt, ohne Gefahr zu laufen, dass es vielleicht tatsächlich einen Bruch im Urvertrauen erlebt.
Vielen Dank auch für das Interesse an meiner Geschichte!

Gruß Melanie

Ich habe ehrlich gesagt schon die ganze Zeit darauf gewartet, dass mal einer nachfragt.
Die erste Zeit habe ich ihn auf dem Arm gehabt und mit einer Hand getippt. Dann hatte ihn mein Mann und seit etwa 20.00 Uhr liegt er im Bett und schläft.
Zwischen Wohnzimmer und Küche aufräumen schaue ich hier immer mal rein und schreibe meine Antworten. Im Schreiben bin ich flink, deshalb kein Problem.

Gruß Melanie

Hallo Melanie,

Zwischen Wohnzimmer und Küche aufräumen

und was macht Dein Mann in dieser Zeit?

Beste Grüße

=^…^=

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Hallo,

begründung wäre biologisch.
es ist nicht sinnvoll, dem eigenen nachwuchs in einem alter
irgendwelche „grenzen“ zu zeigen, da es auf gedeih und verderb
auf bedingungslose zuneigung und pflege angewiesen ist.

Das wäre absolut fatal. Pflege und Zuneigung gegenüber trifft zwar auf außenstehende „Bedrohungen“ zu, aber nicht innerhalb der Familie. Hier lernt man Rücksichtnahme, Respekt und Verantwortung dem anderen gegenüber, später gegenüber Außenstehenden.

da wir nicht mehr artgerecht leben und ohnehin kaum noch
wissen, was wir eigentlich wann genau wie mit unseren babys
machen sollen, halte ich einen tip wie „urgrenze“ für
bullshit, der schlimmes noch schlimmer macht.

Das „Arsch-in-jeder-Situation-hochhalten“ ist doch genau das, was zu Unselbständigkeit, Unsicherheit und … führt.

Gruß
Der Franke
du liest zuviel Theorie, deine Erfahrung zeigt doch anderes, oder? Und war es oder gar alles so schlecht, das, was du gemacht hast?

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Hey!

das bedeutet NICHT, dass eltern ad definitionem qualitativ
BESSERE antworten geben. aber ANDERE, die evtl. eine andere
art von verständnisebene beinhalten.

Mal angenommen dein Auto ist kaputt und es raucht und spuckt nur noch.

Möchtest du vom KFZ-Mechaniker mitleidig den Kopf getätschelt bekommen, weil du ja damit nicht mehr zur Arbeit fahren kannst und er kennt das auch und weiss genau wie schlimm das ist - oder soll er dir sagen was zu tun ist und wie man es reparieren kann?

Mit Grüßen
Simone

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