Hallo K.H.,
Falsch!!! Ich könnte dir eine Menge Ärzte benennen, die sich
auch öffentlich zu den obengenannten Themen kritisch äußern.
Einige der bekanntesten Imfkritiker sind z.B. Dr. med.
Buchwald, Dr. med. Kneißl, Dr. med.Splittstoeßer etc.
also: bis jetzt war noch ein jedes mal, wo Du Kollegen oder Wissenschaftler zitiert hast, eine falsche Interpretation Deinerseits zu verzeichnen. Ein hübsches Beispiel lieferst Du ja ganz aktuell im Nachbarbrett.
Zudem ist es nicht wesentlich, welche Meinung nun von wem (ob Arzt oder Naturheilkundler) vertreten wird - entscheidend ist, ob die Meinung tatsächlich durch Fakten gestützt wird oder nicht. Impfpositive Naturheilkundler haben genauso recht wie impfnegative Ärzte unrecht haben.
Mit Deiner Argumentation gehst Du darauf ein, wie das Thema Imfung von verschiedenen Autoritäten (bisweilen recht dogmatisch) sozial gewertet wird. Die Keime interessiert diese soziale Wertung aber reichlich wenig.
Wenn es ums Schaden anrichten geht, dann denke ich zuerst an
die tausende Menschen, die jährlich allein in diesem Land
wegen falscher Diagnose, falscher Behandlung, Unfähigkeit und
Schlamperei sterben müssen.
Es bringt nichts, xy Nebenwirkungen/Fehldiagnosen aufzuzählen, und dabei zu ignorieren, daß gleichzeitig yz Menschen durch Hauptwirkung/richtige Diagnose gerettet werden. Das habe ich auch Dir schon oft genug geschrieben. Das Argument kommt trotzdem immer wieder. Es werden unangenehme Fakten eben einfach ignoriert.
Wenn auch nur ein Patient durch einen Heilpraktiker zu Tode
käme, dann gäbe das ein riesiges Geschrei.
Ich darf auf den von Michael geposteten Link im Forum Recht verweisen: http://www.bibliomed.de/ARCHIV/PKR2_99/THEMEN/HEIL.HTM
Quintessenz: Ein Heilpraktiker, der eine Patientin mit Blinddarmentzündung homöopatisch behandelt, ist am Tode dieser Patientin nicht schuldig, sofern er glaubhaft machen kann, daß er nicht in der Lage war, die Blinddarmentzündung zu erkennen.
Das ist de Facto ein Freibrief: „Ach, entschuldigung, das habe ich nicht gewußt.“ Das ist eine Argumentation, die nicht nur im Arzthaftungsbereich in keinster Weise zieht.
Unter ärztlicher Verantwortung scheint es nicht so schlimm zu sein
Immer noch sicher?
Krankenschwestern haben auch eine medizinische Ausbildung und
wissen auch um biologische Mechanismen und Zusammenhänge.
Ich habe einen groben Überblick über die Prüfungsfragen sowohl von Heilpraktikern als auch von Krankenschwestern. Letztere werden ja medizinischerseits von Ärzten unterrichtet. Der Unterschied zwischen jener Ausbildung und einem Studium ist ungefähr wie folgt - ich wähle jetzt das Beispiel speziell für Kroeti:
Während auf der einen Seite gelehrt wird, Patienten mit Restharn bräuchten einen Alphablocker, wird auf der anderen Seite gelehrt, Alphablocker reduzieren den Tonus glatter Muskulatur. Das eine ist praktisches, das andere theoretisches Wissen, aus dem das praktische erst selbst erschlossen werden muß, und umgekehrt. Die Ausführlichkeit der Ausbildung ergibt sich aus der jeweiligen Ausbildungsdauer.
Wenn ich bei Krankenschwestern von Kompetenz spreche, dann
meine ich die medizinische.
Die medizinische Kompetenz besteht vor allem darin, dem Patienten zu erklären, warum er das Medikament braucht bzw. ihn über alternativen zu beraten. Die praktische besteht darin, an die Medikamentenverordnung überhaupt erst einmal zu denken.
Eine der wesentlichen Aufgaben einer erfahrenen
Krankenschwester besteht darin, auf die Jungmediziner
aufzupassen, damit sie nicht allzu viel Unfug treiben bzw.
Schaden anrichten.
Das ist dahingehend richtig, wenn beispielsweise der noch wenig routinierte Doc gefragt/darauf hingewiesen wird, ob Herr xy denn nicht etwas für die Blase brauche. Erfahrung ist dann wichtig, wenn es darum geht, jetzt mal auf einer intiutiven Basis zu erfassen, welcher Patient sofort und welcher später Hilfe benötigt („Herrn xy geht es heute irgendwie schlecht“). Ansonsten ist Deine Vorstellung des Jungmediziners an der Leine einer Stationsschwester doch eher drollig 
Ich denke, dass eine öffentliche Entschuldigung deinerseits an
alle Krankenschwestern nötig ist.
Ich entschuldige mich hiermit völlig zerknirscht bei allen Krankenschwestern, Quacksalbern, Krankenkassen, bei Bundeskanzler Schröder, meiner Großmutter und bei __________ (