Moin,
Dennoch sind sie
nicht das Kriterium, dass viele (aus der Mehrheit) ihnen gerne
zuweisen würden.hm finde ich schon, von Seiten der Einwanderer sind sie ein
wichtiges Kriterium.
Das Thema war aber „Integration“. Warum Sprache zumindest in D nicht ausschlaggebend für Integration ist, hab ich an anderer Stelle hinreichend erläutert.
Solange du z.B. „Schlitzaugen“ oder eine
etwas dunklere Hautfarbe hast, nützen dir perfekte deutsche
Sprachkenntnisse und die Tatsache, dass du in D geboren und
aufgewachsen bist, vielfach überhaupt gar nichts. Du wirst
dennoch der „Bimbo“ sein.Rassismus gibts leider immer noch, hier und auch in Afrika und
sonstwo auf der Welt.
ähm…ja…die Welt ist schlecht…und wo ist jetzt der Zusammenhang zu Integration in D ?
Ganz genau, du sagst es. Die Mehrheit der Gruppe hat
beschlossen, dass beispielsweise ein bayrischer Dialekt
ebenfalls zur Gruppe zugehörig angesehen wird, ein Wiener
Dialekt oder ein türkischer Akzent (man beachte hier die
unterschiedlichen Bezeichnungen) hingegen nicht, obwohl die
Qualität mit der die jeweiligen Personen an das
Hochdeutsch heranreichen, durchaus vergleichbar sein können.es geht aber nicht um Dialekte und Akzente. Das waere ja
laecherlich.
Doch, genau darum geht es, und lächerlich ist das allemal für einen, der nicht betroffen ist.
Sondern einfach um die Beherrschung der Deutschen
Sprache und zwar soweit, dass man sich ohne groessere Probleme
verstaendigen kann.
Nein, es geht um Integration (siehe Betreff)
Viele Auslaender aber bemuehen sich
nichtmal um Sprachkenntnisse weil sie eh nur in ihrem
Kulturkreis bleiben wollen.
Muss sich das gegenseitig ausschließen ?
Sprechen dann nat. mit ihren
Kindern zb auch nur tuerkisch und wundern sich dann warum
viele nicht ueber die Hauptschule hinauskommen.
Sollte die deutsche Sprache nicht auch an Schulen vermittelt werden ? Besteht der deutsche Beitrag zur Integration darin, dass Kinder 8-10 Schuljahre durchlaufen können, ohne vernünftig Deutsch gelernt zu haben ?
Mal ein Vergleich zur Verdeutlichung.
Was meinst, wen wird die deutsche Gesellschaft eher als „einen
der ihren“ anerkennen ?Einen hinterbayrischen Alkoholiker und halben Analphabeten der
nur seinen bayrischen Dialekt sprich, rechts-außen wählt und
von der Sozialhilfe lebt, oder:DIE deutsche Gesellschaft ist auch seeehr allgemein. Ich finde
die Frage sinnlos.
Findest du die Frage, warum Integration in Deutschland so selten gelingt auch sinnlos ?
Einen ehemaligen Hochschulprofesser aus Togo, der aufgrund
seines Eintretens für Dmokratie und Meinungsfreiheit flüchten
musste, in D Aufnahme fand, recht gutes Deutsch , allerdings
mit Akzent spricht und seine Familie durch einen Job als
Hilfskraft in einer Großküche durchbringt ?ich kann diesen Mann ohne weiteres akzeptieren.
Es geht aber nicht um akzeptieren, es geht im Integration.
Du siehst, Sprachkenntnisse und Demokratieverständnis sind
zwar feine Worthülsen, haben aber mit Integration in der
Realität wenig zutun.es mag Situationen geben in denen einem Einwanderer gute
Sprache etc nicht viel nutzen um angenommen zu werden. Das ist
bedauerlich.
Das ist nicht einfacn nur bedauerlich. Dafür gibt es gesellschaftsspezifische Gründe.
Aber was kann man gegen Hinterweltler und Doofkoepfe machen,
ihnen den deutschen Pass wegnehmen?
Ihnen Deutsch und demokratische Grundwerte beibringen ? 
Gruss
Marion