Hi, mal wieder! *g*
ja, so schnell belommst du eine Antwort…
(vielleicht macht man - wenn es so weiter geht - bald ein Brett nur für uns auf…
Dann müssen wir uns nur noch einig werden, wer von uns beiden MOD wird und die Beiträge des anderen zensieren darf *g*)
Aber ich würde doch nicht sagen: „Ich bin stolz ein
St.Pauli-Fan zu sein.“ Das klingt doch lächerlich, oder?
Ich hatte jetzt eigentlich mehr an einen kleineren Verein
gedacht, bei dem du selbst Mitglied bist. Du hast natürlich
recht, das klingt lächerlich, aber das liegt einerseits daran,
dass man das nie hört, es klingt also für unsere Ohren fremd
und seltsam,…
ich glaube, es liegt daran, dass es einfach keinen Sinn macht, so etwas zu sagen (aber: von mir aus können andere das sagen, wenn sie es möchten)
…außerdem wäre das unter Umständen auch einfach
eine Frage der Formulierung, das Gefühl bleibt aber das
gleiche, oder?
natürlich bleibt das Gefühl immer das gleiche. Nur führe ich Andere in die Irre, wenn ich es wie oben formuliere.
Angemessen ist vielleicht passender.
Da müßte man jetzt die Frage stellen, wer bestimmt, ob ein
Gefühl angemessen ist?
ich bestimme, ob ich mein Gefühl als angemessen empfinde.
Darum geht es dir vielleicht nicht, aber ich denke, zumindest
zum Teil geht es eben auch darum.
wie kommst du darauf?
Wenn ich mich recht entsinne, dann hat Trittin sinngemäß
behauptet, jeder, der so etwas sage, sei geistig
minderbemittelt und rechtsradikal. Wenn ich also nicht in
diese Ecke gestellt werden will, darf ich nicht sagen, dass
ich stolz darauf bin ein Deutscher zu sein. Damit wird doch
meine Meinungsfreiheit schon in gewisser Weise eingeschränkt.
ich nehme Trittin nicht in Schutz. Er lässt meiner Meinung nach genauso dumme links-populistische Phrasen raus, wie z.B. ein Herr Meyer (oder noch schlimmer: Herr Gloos/CSU) dumme rechts-populistische Wort-Ungebilde.
Ich habe auch nicht vor (und könnte es ja auch gar nicht), deine Meinungsfreiheit oder die eines Anderen einzuschränken.
Aber: In diesem Satz „I.b.s.e.D.z.s.“ steckt m.E. tatsächlich eine Missverständlichkeit, die von den finsteren Gestalten, auf die Trittin angespielt hat, gern und ja auch bekanntermaßen für nationalistische und fremdenfeindliche Idiotien ausgenutzt wird.
…Da wird ein Bundespräsident zum Rücktritt
aufgefordert, weil er sich an dem erfolgreichen Spielen des FC
St.Pauli „nur“ erfreut und den Verein aktiv unterstützt, statt
zu sagen: „Ich bin so stolz ein St.Pauli-Fan zu sein“.
Ich habe vorhin schon versucht zu erklären, wie so etwas
zustande kommt, es ist sozusagen ein falscher Rückschluß,
nämlich: ich bin stolz auf mein Land ich will das
Beste für mein Land dürfte richtig sein.
ich bin NICHT stolz auf mein Land ich will NICHT das
Beste für mein Land kann richtig sein, aber auch falsch.
Ansonsten, sieh dir den letzten Abschnitt meines letzten
Beitrags noch mal an.
dieser falsche Rückschluss kommt m.E. aber leider nicht aus Versehen, sondern absichtlich…
ich bin in der Hinsicht tolerant, würde es dir nicht verbieten
stolz zu sein
Danke! (das würde ich mir übrigens auch nicht verbieten lassen
)Das Problem ist halt leider, dass es hier nicht möglich
ist, so etwas zu sagen, ohne sich absichtlich oder nicht, mit
den Rechtsradikalen zu solidarisieren. Nichts liegt mir ferner
und ich will diese bestimmt nicht unterstützen, aber ich will
es trotzdem sagen können.
(siehe oben)
Wie du vielleicht festgestellt hast, stimme ich in diesem
Punkt nicht mit Raimund nicht überein. Allerdings ist nicht
alles was Raimund sagt, nur weil dieser Teil nicht stimmt,
falsch.
abgesehen davon, dass Raimunds Artikel nur diesen einen Inhalt hatte, und jener dann wirklich komplett falsch wäre, weil es keine anderen „richtigen“ Teile gibt:
Aufgrund meiner Erfahrungen hier mit dem genannten Raimund, muss ich mich jedes Mal dazu zwingen objektiv zu bleiben, wenn ich auf seine Artikel antworte (und das versuche ich - nicht immer erfolgreich - inzwischen zu vermeiden). So oft kamen von ihm Sachen, die ich ziemlich platt und zweifelhaft fand. Im Laufe von Diskussionen wird er dann auch noch regelmäßig persönlich beleidigend, ohne noch inhaltlich etwas zu bringen. Deswegen bin ich vielleicht - was Raimund angeht - etwas „vorbelastet“.
Zumindest muß ich Rau vorwerfen, dass er sich
anscheinend nicht aus parteipolitischen Dingen raushalten
kann.
naja, die angeregte Diskussion hier und auch im Land zeigt ja, dass es mehr als nur ein parteipolitisches Ding ist. Oder wirfst du ihm vor, Partei für eine Seite zu ergreifen.
Nina
Da mein Beitrag ziemlich unübersichtlich war, habe ich Teile
der Zitate gelöscht, ich hoffe, du kannst noch erkennen, auf
was sich die jeweilige Antwort bezog, ich war wohl ein wenig
gründlich. *g*
ich hier ebenfalls… spart ja Platz 
Salzmann