Jesus und Toleranz

Hi,

Woher wusste Mose, dass es Gott gibt?
Er hatte keine Bibel zur Hand :wink:

Woher weißt du daß es Moses gab? :wink:
Ich liebe Zirkelschlüsse.

Wenn das stimmt, dann muss…

Ja, das ist wohl wahr!

Gruß
datafox

Wo ist das Missionierung?

Das marxistische Weltbild ist auch eine Religion. Es hat heilige Schriften (Das Kapital, das Manifest), Propheten (Marx…), und sogar Auserwählte (Proletariat), die das messianische Zeitalter (die klassenlose Gesellschaft) herbeiführen sollen… Und dein missionarischer Eifer ist unübertroffen hier!

Wieso sollten die Ereignisse Tatsächlichkeit sein? Weshalb
keine Tricks? Auch heute kannst du gekonnt vorgeführt werden,
man denke nur an Copperfield.

Ich habs noch nicht deutlich genug gemacht: Entweder an diesen Büchern ist ein wahrer Kern oder es Unsinn was da steht. Wenn es Unsinn, Esoterik oder was auch immer, ist, dann ist nichtmal die Existenz dieser Person gesichert, noch ist sie irgendwie relevant.

Die Büchere weden sicherlich Teilwahrheiten aus der damaligen
Zeit der Verfasser und deren Sicht enthalten. Erfunden hat das
sicherlich keiner.

Wieso nicht? Und wieso liegt dir soviel dran, hesus als Scharlatan hinzustellen? Das ist erstens eine Beleidigung für Gläubige und läßt zweitens dich in eigenartigem Licht dastehen: Du bist gar nicht der Nichtgläubige der du vorgibst zu sein. Einer der nicht an die Evangelien glaubt, der sieht darin heilige Bücher einer Religionsgemeinschaft, die für ihn selbst nicht relevant sind. Du glaubst aber daran, daß da „was dran ist“ und machst dich missionarisch daran das zu diffamieren… ich finde das peinlich.

Ist es so fern liegend, Gott einfach als früheren, großen
Herrscher anzusehen, dem viel Achtung beigemessen wurde?
Später hat man dann mit Huldigung the one and only Mr. draus
gemacht und ihm alles mögliche zugeschrieben. Sowas ist selbst
aus jüngerer Zeit bekannt.

Na ich weiß nicht. Es gibt bessere Religionskritiken. Und die meisten verwechseln Religionskritik permanent mit Kirchenkritik.

gruß
datafox

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Hallo Wolkenstein

Wir haben jetzt auf der Windrose einen Kreis rund um Napoli
gemacht. Nehmen wir mal an, ich nehme den Richtungspfeil von
Capri und stelle ihn genau so, wie er ist, nach Aversa. Dann
komme ich nie im Leben nach Napoli. Der Pfeil weist Richtung
Norden und ich werde, von Aversa ausgehend, in Rom landen. Der
nördliche Pfeil hilft nur jemandem nach Napoli, der auf Capri
steht; jedem anderen aber verunmöglicht der exakt gleiche
Pfeil die Richtung nach Napoli. Diese Ortspfeile sind für mich
wie religiöse Wahrheiten.

Schiefer Vergleich, das aufgeführte sind Wege zum Ziel, die je nach Standord verschieden sein können. Das lässt sich auch auf das Glaubensleben übertragen.
Eine Analogie wäre Rom und Napoli. Welches ist die offizielle Hauptstadt? Jeder kann das als Hauptstadt anschauen was er will und niemanmd kann den anderen dafür verurteilen. Aber trotzdem ist nur ROM die Hauptstadt, auch wenn es zu dieser Stadt verschiedene Wege geben kann.

Sicher, und da geb ich Harald recht, ist der Pfeil vor mir auf
Capri eine Wahrheit. Er steht ja da. Aber er gilt nur
in Capri, überall sonst weist er in eine komplett verkehrte
Richtung. „Die Wahrheit“, das heißt einen universell richtigen
Pfeil - der unter allen Umständen die richtige Richtung
anzeigt - gibt es nicht. Und; jeder Pfeil ist eine Wahrheit,
aber eben nur (!!) dort, wo er steht. Die Richtungstafeln sind
für mich wie Religionsbekenntnisse. Das hat nichts, aber auch
überhaupt nichts, mit Unverbindlichkeit zu tun. Jede, und ich
betone, jede (!) Tafel weist in die richtige Richtung und ist
für den verbindlich (und zwar unbedingt), der am betreffenden
Ort steht. An jedem anderen Ort ist die Tafel zwangsweise
falsch.

In diesem Sinne zeigen alle Pfeile war, weil alle zu dem Ziel Napoli führen

Liebe Grüße

Beat

Wo ist das Missionierung?

Das marxistische Weltbild ist auch eine Religion. Es hat
heilige Schriften (Das Kapital, das Manifest), Propheten
(Marx…), und sogar Auserwählte (Proletariat), die das
messianische Zeitalter (die klassenlose Gesellschaft)
herbeiführen sollen… Und dein missionarischer Eifer ist
unübertroffen hier!

:wink:
Nein, das hat nix mit Glauben zu tun. Dahinter steckt eine Art, sich die Welt zu betrachten mit Logik und Wissenschaft pur. Wie kommt es sonst, dass ich zu denselben Analysen kommen und Marx sogar erweitern kann?
Wie du an den aktuellen Entwicklungen der Welt siehst, bleibt es dabei. Barbarei und Ausrottung oder eine Gesellschaftsordnung auf wissenschaftlicher Grundlage.

Wieso sollten die Ereignisse Tatsächlichkeit sein? Weshalb
keine Tricks? Auch heute kannst du gekonnt vorgeführt werden,
man denke nur an Copperfield.

Ich habs noch nicht deutlich genug gemacht: Entweder an diesen
Büchern ist ein wahrer Kern oder es Unsinn was da steht. Wenn
es Unsinn, Esoterik oder was auch immer, ist, dann ist
nichtmal die Existenz dieser Person gesichert, noch ist sie
irgendwie relevant.

Die Büchere weden sicherlich Teilwahrheiten aus der damaligen
Zeit der Verfasser und deren Sicht enthalten. Erfunden hat das
sicherlich keiner.

Wieso nicht? Und wieso liegt dir soviel dran, hesus als
Scharlatan hinzustellen? Das ist erstens eine Beleidigung für
Gläubige und läßt zweitens dich in eigenartigem Licht
dastehen: Du bist gar nicht der Nichtgläubige der du vorgibst
zu sein. Einer der nicht an die Evangelien glaubt, der sieht
darin heilige Bücher einer Religionsgemeinschaft, die für ihn
selbst nicht relevant sind. Du glaubst aber daran, daß da „was
dran ist“ und machst dich missionarisch daran das zu
diffamieren… ich finde das peinlich.

Ganz einfach: Menschen können unmöglich etwas aus heiterem Himmel erfinden, dem geht immer eine Entwicklung voran. Hätte in der Bibel etwas von Autos gestanden, wäre wenigstens die Voraussetzung, dass das Rad und Antriebe erfunden worden waren…
Daher muss die Sache einen realistischen Kern haben.

Ist es so fern liegend, Gott einfach als früheren, großen
Herrscher anzusehen, dem viel Achtung beigemessen wurde?
Später hat man dann mit Huldigung the one and only Mr. draus
gemacht und ihm alles mögliche zugeschrieben. Sowas ist selbst
aus jüngerer Zeit bekannt.

Na ich weiß nicht. Es gibt bessere Religionskritiken. Und die
meisten verwechseln Religionskritik permanent mit
Kirchenkritik.

Sorry, hab mich nuie ernsthaft damit beschäftigt. Passt, wie angemerkt, eh nicht in mein Weltbild. Da müsste es wenigstens einwas geben, was sich nicht reproduzierbar belegen lassen könnte anhand von Gesetzmäßigkeiten.

Gruß
Frank

Hallo,

Nein, das hat nix mit Glauben zu tun. Dahinter steckt eine
Art, sich die Welt zu betrachten mit Logik und Wissenschaft
pur.

Auch „Logik und Wissenschaft“ können ein Dogma sein. Und ich bezweifle, daß du Naturwissenschaft meinst. Seit wann sind Marx’ Schriften naturwissenschaftlich, also dem Prinzip der Widerlegbarkeit unterworfen? Es ist ein philosophisches Konstrukt, ein sehr gutes und interessantes, wohlgemerkt.

Ganz einfach: Menschen können unmöglich etwas aus heiterem
Himmel erfinden, dem geht immer eine Entwicklung voran.

Dem kann man zustimmen.

Hätte
in der Bibel etwas von Autos gestanden, wäre wenigstens die
Voraussetzung, dass das Rad und Antriebe erfunden worden
waren…
Daher muss die Sache einen realistischen Kern haben.

Der Umkehrschluß gilt nicht! Nur weil in einer heiligen Schrift steht, daß dieser und jener gelebt hat und dies und das getan hat, muß das noch lange nicht stimmen. Vor allem wenn es keine anderen Quellen gibt. Dies gilt für alle heiligen Schriften, für Jesus, Mohammed, Moses, Buddha… Für jemand der sich davon distanziert, reicht diese Aussage vollkommen: Wir wissen nicht was damals genau war und es ist egal bzw. Sache des Glaubens.

Gruß
datafox

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Auch „Logik und Wissenschaft“ können ein Dogma sein. Und ich
bezweifle, daß du Naturwissenschaft meinst. Seit wann sind
Marx’ Schriften naturwissenschaftlich, also dem Prinzip der
Widerlegbarkeit unterworfen? Es ist ein philosophisches
Konstrukt, ein sehr gutes und interessantes, wohlgemerkt.

Es ist tatsächlich ein Dogma. Die Entwicklung ist determiniert (vorherbestimmt), wie ich anhand bool´scher Algebra nachweisen kann: http://masei.kds-nano.com/physik/der%20antagonistisc…
Da kann aber der gute Marx nix dafür. Geht eigentlich auch auf Darwin zurück - wir entwickeln uns halt weiter. Auch an der Entwicklung der Philosophie ist es zu erkennen. Im Moment funktioniert die Wirtschaft/Demokratie noch nach Hegels Philosophie. Der Realsozialismus wohl eher Feuerbach und das Feudalalter eher Kant bzw. Mischformen.

Ganz einfach: Menschen können unmöglich etwas aus heiterem
Himmel erfinden, dem geht immer eine Entwicklung voran.

Dem kann man zustimmen.

Hätte
in der Bibel etwas von Autos gestanden, wäre wenigstens die
Voraussetzung, dass das Rad und Antriebe erfunden worden
waren…
Daher muss die Sache einen realistischen Kern haben.

Der Umkehrschluß gilt nicht! Nur weil in einer heiligen
Schrift steht, daß dieser und jener gelebt hat und dies und
das getan hat, muß das noch lange nicht stimmen. Vor allem
wenn es keine anderen Quellen gibt. Dies gilt für alle
heiligen Schriften, für Jesus, Mohammed, Moses, Buddha… Für
jemand der sich davon distanziert, reicht diese Aussage
vollkommen: Wir wissen nicht was damals genau war und es ist
egal bzw. Sache des Glaubens.

dito, 100%-ig nie. Meine „Feststellungen“ waren ja auch nur Gegenspekulationen :smile:

Gruß
Frank

Dejà vu

Hallo Wolkenstein

Hallo Beat !

Schiefer Vergleich, das aufgeführte sind Wege zum Ziel, die je
nach Standord verschieden sein können. Das lässt sich auch auf
das Glaubensleben übertragen.

*lächel* Ihr Menschen seid doch alle ähnlich. Ich kenne Atheisten, Agnostiker, Katholiken, Evangelische, Orthodoxe (russisch), Moslems, Hindus, Buddhisten und etliche Angehörige christlicher Splittergruppen und von vielen hör ich sehr ähnliche Antworten wie die Deine; zum Teil bis auf den exakten Wortlaut identisch.
Manche MystikerInnen - unterschiedlichster Religionsangehörigkeit - haben behauptet, dass es so was ähnliches wie den „Urgrund aller Religion“ gibt und das religionsübergreifend. In meinem Bild steht Napoli stellvertretend für diesen Urgrund.

Eine Analogie wäre Rom und Napoli. Welches ist die offizielle
Hauptstadt? Jeder kann das als Hauptstadt anschauen was er
will und niemanmd kann den anderen dafür verurteilen.

Dann wärs aber willkürlich, wenn sich jedeR ihre/seine Hauptstadt aussuchen kann.

Aber trotzdem ist nur ROM die Hauptstadt, auch wenn es zu dieser
Stadt verschiedene Wege geben kann.

Jetzt bin ich leicht verwirrt. Du kannst natürlich Rom statt Napoli verwenden, das Ergebnis bleibt das selbe.

Nimm mal an, Du stehst auf Capri und wüsstest nichts von anderen Orten und anderen Richtungsschildern. Und ich komm daher und erzähl Dir das. Du hörst Dir meine Geschichte an und denkst:„Mal sehn, ob da was dran ist“. Danach fängst Du an, meine Geschichte zu überprüfen. Wie Du das machst ? Na, ganz einfach. Du gehst auf Capri herum und schaust Dir die Richtungsschilder an. Die weisen alle nach Norden. Also denkst Du dir:„Der Typ kann gar nicht recht haben“. Aber da Du ein gründlicher Mensch bist, fragst Du alle Capribewohner. Und die bestätigen Deine Ansicht. Das genügt Dir noch nicht, Du willst ganz sichergehen. Du nimmst Dein Schilderbuch und schlägst dort nach. In dem Buch wird Deine Meinung noch einmal bestätigt: Alle Schilder weisen nach Norden. Also kommst Du zum Schluss, „Der Typ spinnt“. Naja, als höflicher Mensch formulierst Du das natürlich nicht so drastisch *schmunzel*.
Gehn wir einen Schritt weiter. Im Zeitalter des Handys alles kein Problem. Du erhältst einen Anruf aus Aversa; Du erinnerst Dich, das liegt nördlich von Napoli. Der Anrufer behauptet, die Schilder nach Napoli weisen nach Süden. Du glaubst ihm natürlich kein Wort, aufgrund Deiner gegenteiligen Erfahrung. Allerdings, um Dich noch mal zu vergewissern, fragst Du einen auf Capri lebenden Schilderexperten. Der erklärt Dir, dass die Schilder natürlich nach Norden weisen und jede andere Behauptung eine Geografenlästerung wäre.

Und, nur jetzt als Ergänzung: Die in Aversa lebenden Menschen verhalten sich exakt gleich wie Du. Das gilt auch für alle anderen Orte, die ich aufgeführt habe.

Liebe Grüße

Beat

Liebe Grüße zurück
Wolkenstein

Hallo Wolkenstein

*lächel* Ihr Menschen seid doch alle ähnlich. Ich kenne
Atheisten, Agnostiker, Katholiken, Evangelische, Orthodoxe
(russisch), Moslems, Hindus, Buddhisten und etliche Angehörige
christlicher Splittergruppen und von vielen hör ich sehr
ähnliche Antworten wie die Deine; zum Teil bis auf den exakten
Wortlaut identisch.

oh interessant, irren sich die alle??? lächel

Manche MystikerInnen - unterschiedlichster
Religionsangehörigkeit - haben behauptet, dass es so was
ähnliches wie den „Urgrund aller Religion“ gibt und das
religionsübergreifend. In meinem Bild steht Napoli
stellvertretend für diesen Urgrund.

Schöne Worte, aber wenn sich die Ausprägungen widersprechen, dann können sie nicht einen gemeinsamen Urgrund haben.
„Ich bin des Licht, das Leben und die Wahrheit“, „keiner kommt zum Vater ausser durch mich“ und viele andere Aussagen von Jesus, aber auch die Vorstellungen vom Jenseits bzw wie es nach dem hiesigen Tod weitergeht, sind teilweise in zentralen Sachen so diametral verschieden, dass ein gemeinsamer Hintergrund schlicht unmöglich ist. Dies ist vielleicht unschön und noch mehr, aber es ist schlicht nicht richtig, diese Tatsache vom Tisch zu wischen!
Eine Frau ist schwanger, oedr sie ist nicht schwanger und man kann darüber „streiten“. Man kann sagen das sie es sowohl sein kann, wie das sie es auch nicht sein kann und beide recht haben, so muss man sich nicht darüber auseinandersetzen, wer jetzt recht hat. as ist sehr angenehm, aber falsch. Spätestens nach neun Monaten wird sie ein kind bekommen, oder eben nicht und je nach Ansicht und entsprechendem Leben vorher, wird man dann richtig oder eben falsch vorbereitet sein
sein.

Eine Analogie wäre Rom und Napoli. Welches ist die offizielle
Hauptstadt? Jeder kann das als Hauptstadt anschauen was er
will und niemanmd kann den anderen dafür verurteilen.

Dann wärs aber willkürlich, wenn sich jedeR ihre/seine
Hauptstadt aussuchen kann.

Nicht nur, wenn Du mit einem nationalen Anliegen an die falsche Hauptstadt gelangst, wird Dein Anliegen nicht richtig aufgenommen werden. Dies ist übertragbar

Aber trotzdem ist nur ROM die Hauptstadt, auch wenn es zu dieser
Stadt verschiedene Wege geben kann.

Jetzt bin ich leicht verwirrt. Du kannst natürlich Rom statt
Napoli verwenden, das Ergebnis bleibt das selbe.

Nein, dann sind zwar die Wege je nach Standort auch verschieden, aber das Ziel wäre mit Rom das einzig richtige, da Rom einfach die einzig richtige Hauptstadt ist und nicht Napoli. Ziel und Weg (Richtung) zum Ziel ist nicht dasselbe. Gebe Dir durchaus recht, das der Weg und die Richtung je nach (geistlichem etc) Stand völlig anders sein kann und trotzdem das richtige Ziel erreicht werden kann, wenn das gleiche richtige Ziel anvisiert wird.

Nimm mal an, Du stehst auf Capri und wüsstest nichts von
anderen Orten und anderen Richtungsschildern. Und ich komm
daher und erzähl Dir das. Du hörst Dir meine Geschichte an und
denkst:„Mal sehn, ob da was dran ist“. Danach fängst Du an,
meine Geschichte zu überprüfen. Wie Du das machst ? Na, ganz
einfach. Du gehst auf Capri herum und schaust Dir die
Richtungsschilder an. Die weisen alle nach Norden. Also denkst
Du dir:„Der Typ kann gar nicht recht haben“. Aber da Du ein
gründlicher Mensch bist, fragst Du alle Capribewohner. Und die
bestätigen Deine Ansicht. Das genügt Dir noch nicht, Du willst
ganz sichergehen. Du nimmst Dein Schilderbuch und schlägst
dort nach. In dem Buch wird Deine Meinung noch einmal
bestätigt: Alle Schilder weisen nach Norden. Also kommst Du
zum Schluss, „Der Typ spinnt“. Naja, als höflicher Mensch
formulierst Du das natürlich nicht so drastisch *schmunzel*.
Gehn wir einen Schritt weiter. Im Zeitalter des Handys alles
kein Problem. Du erhältst einen Anruf aus Aversa; Du erinnerst
Dich, das liegt nördlich von Napoli. Der Anrufer behauptet,
die Schilder nach Napoli weisen nach Süden. Du glaubst ihm
natürlich kein Wort, aufgrund Deiner gegenteiligen Erfahrung.
Allerdings, um Dich noch mal zu vergewissern, fragst Du einen
auf Capri lebenden Schilderexperten. Der erklärt Dir, dass die
Schilder natürlich nach Norden weisen und jede andere
Behauptung eine Geografenlästerung wäre.

Kurz gesagt: Es gibt ein richtiges Ziel und je nach Standort gibt es viele Wege die dorthin führen und der Weg eines einzelnen sogar gegenläufig zum Weg eines anderen sein kann. Es gibt Menschen die meinen Ihr Weg und Ihre Richting zum Ziel (auf Grund Ihres Standortes) sei der einzige für alle richtige Weg. Dein Beispiel zeigt schön, dass dies nicht so ist! Aber Dein Beispiel zeigt nicht, dass es mehrere richtige Ziele (Gott, Glauben) gibt!
Also meherer Wege und Richtungen zu einem Ziel heisst nicht, das es mehrere richtige Ziele (Glauben, Gott) gibt, so wie es eben auch nur eine richtige Hauptstadt von Itaklien gibt nämlich Rom und wie Du weisst, führen aber viele Wege nach Rom… :smile:

Und, nur jetzt als Ergänzung: Die in Aversa lebenden Menschen
verhalten sich exakt gleich wie Du. Das gilt auch für alle
anderen Orte, die ich aufgeführt habe.

Ja, der weg dieser Menschen zum Richtigen Ziel ist der gleiche, da sie den gleichen standort haben wie ich. Aber trotzdem gib es Wege die kürzer und solche die mühsamer sind und trotzdem zum Ziel führen können.

Liebe Grüße zurück

Beat

Hallo Wolkenstein!

Ich nehm ein Bild, um veranschaulichen zu können, warum der
Begriff „Wahrheit“ für mich derart problematisch ist.

nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich :wink:
aber das weisst Du ja.

Diese Ortspfeile sind für mich
wie religiöse Wahrheiten.

Das verfälscht das Bild.
Die Pfeile sind Teile einer Wahrheit.
Die Wahrheit heißt Napoli.
Und ich kann doch nicht sagen: „Such Dir einen Weg aus, der Dir bequem und gut erscheint, dann wirst Du schon an Dein Ziel kommen.“
Ich muss doch eine Richtung angeben. Und die ist entweder richtig oder falsch.

„Die Wahrheit“, das heißt einen universell richtigen
Pfeil - der unter allen Umständen die richtige Richtung
anzeigt - gibt es nicht.

Doch, man nennt das Kompass :wink:

Gruss Harald

Naja

Hallo Wolkenstein

Hallo Beat !

*lächel* Ihr Menschen seid doch alle ähnlich. Ich kenne
Atheisten, Agnostiker, Katholiken, Evangelische, Orthodoxe
(russisch), Moslems, Hindus, Buddhisten und etliche Angehörige
christlicher Splittergruppen und von vielen hör ich sehr
ähnliche Antworten wie die Deine; zum Teil bis auf den exakten
Wortlaut identisch.

oh interessant, irren sich die alle??? lächel

Ja und nein. Es haben alle recht, weil alle ein Stück Wahrheit haben. Das Problem besteht darin, dass sie es für die ganze Wahrheit halten.

Sachen so diametral verschieden, dass ein gemeinsamer
Hintergrund schlicht unmöglich ist. Dies ist vielleicht
unschön und noch mehr, aber es ist schlicht nicht richtig,
diese Tatsache vom Tisch zu wischen!

Ist kein gemeinsamer Hintergrund, sondern vielmehr ein gemeinsamer Untergrund. Nur erklären, im Sinne von „mit Worten ausdrücken“ kann ichs nicht, da sich das Geheimnis jeder sprachlichen Erklärung hartnäckig entzieht.

Eine Frau ist schwanger, oedr sie ist nicht schwanger und man
kann darüber „streiten“.

Das Ganze ist kein (!!) diametrales Bild, eben gerade keine „Ja-Nein“-Entscheidung, sondern vielmehr eine „Sowohl-Als Auch“.

Nicht nur, wenn Du mit einem nationalen Anliegen an die
falsche Hauptstadt gelangst, wird Dein Anliegen nicht richtig
aufgenommen werden. Dies ist übertragbar

Um von Deinem nationalen Bild wegzukommen: Ich postier rund um den Mars acht Raumschiffe in den gleichen Himmelsrichtungen. Da hast Du das gleiche Bild ohne Nationales.

Liebe Grüße zurück

Beat

Grüße
Wolkenstein

Hallo Wolkenstein!

Hallo Harald !

nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich :wink:
aber das weisst Du ja.

Ich weiß, das verwend ich immer, wenn ich mit einer Aussage nicht einverstanden bin oder sie nicht verstehen will *gg*.

Diese Ortspfeile sind für mich wie religiöse Wahrheiten.

Die Pfeile sind Teile einer Wahrheit.

So weit, so zustimm. Für Dich als Christen übersetzt: Die Bibel ist einer der Pfeile und eben nicht die ganze Wahrheit.

Die Wahrheit heißt Napoli.
Und ich kann doch nicht sagen: „Such Dir einen Weg aus, der
Dir bequem und gut erscheint, dann wirst Du schon an Dein Ziel
kommen.“

Nein. Du bist auf Capri und musst den Weg nach Norden nehmen. Einen anderen Weg gibts für Dich nicht.

Ich muss doch eine Richtung angeben. Und die ist
entweder richtig oder falsch.

Das stimmt schon. Wenn Du von Capri aus Richtung Süden gehst, kommst Du nicht hin (nach Napoli). Allerdings kommen alle anderen auch nicht nach Napoli, wenn sie in Deiner Richtung (Richtung Norden) gehen würden.

Doch, man nennt das Kompass :wink:

Interessant, und was glaubst Du ist Deiner; die Bibel etwa ??

Gruss Harald

Grüße retour
Wolkenstein

1 „Gefällt mir“

Hallo Wolkenstein!

Und ich kann doch nicht sagen: „Such Dir einen Weg aus, der
Dir bequem und gut erscheint, dann wirst Du schon an Dein Ziel
kommen.“

Nein. Du bist auf Capri und musst den Weg nach Norden nehmen.
Einen anderen Weg gibts für Dich nicht.

Ja siehst Du :wink:
Und wenn Du neben mir stehst, kann es für Dich auch keinen anderen Weg geben, oder?
Wie können zwei in die jeweils andere Richtung laufen, und glauben, sie kämen an das gleiche Ziel?

Ich muss doch eine Richtung angeben. Und die ist
entweder richtig oder falsch.

Das stimmt schon. Wenn Du von Capri aus Richtung Süden gehst,
kommst Du nicht hin (nach Napoli). Allerdings kommen
alle anderen auch nicht nach Napoli, wenn sie in Deiner
Richtung (Richtung Norden) gehen würden.

Die werden von mir doch gar nicht beeinflußt, weil sie so weit weg sind. *g*

Doch, man nennt das Kompass :wink:

Interessant, und was glaubst Du ist Deiner; die Bibel etwa ??

ja genau!

Gruss Harald

Dein Kompass gilt nur für Capri, für Aversa nicht

Hallo Wolkenstein!

Hallo Harald !

Ja siehst Du :wink:
Und wenn Du neben mir stehst, kann es für Dich auch keinen anderen
Weg geben, oder?

Solang Du nicht den Leuten in Aversa (*g* dort stell ich jetzt die Moslems hin) was über unseren richtigen Weg erzählen willst, hab ich kein Problem damit.

Ich muss doch eine Richtung angeben. Und die ist entweder
richtig oder falsch.

Das stimmt schon. Wenn Du von Capri aus Richtung Süden gehst,
kommst Du nicht hin (nach Napoli). Allerdings kommen alle
anderen auch nicht nach Napoli, wenn sie in Deiner Richtung
(Richtung Norden) gehen würden.

Die werden von mir doch gar nicht beeinflußt, weil sie so weit
weg sind. *g*

*grins* Und was ist mit den Missionsversuchen verschiedener Religionen ? Die wollen doch genau das. Und; Aversa ist gar nicht so weit weg; der Moslem, der in Deiner/meiner Nachbarschaft wohnt, gehört schon dort hin.

Doch, man nennt das Kompass :wink:

Interessant, und was glaubst Du ist Deiner; die Bibel etwa ??

ja genau!

*dg* Warum hab ich das jetzt bloß geahnt ? Aber: dieser Kompass gilt nur (!!) für ChristInnEn, für Moslems beispielsweise heißt der Kompass „Koran“.

Gruss Harald

Grüße retour
Wolkenstein

Hallo Wolkenstein

oh interessant, irren sich die alle??? lächel

Ja und nein. Es haben alle recht, weil alle ein Stück Wahrheit
haben. Das Problem besteht darin, dass sie es für die ganze
Wahrheit halten.

Alle haben recht, aber sie widersprechen sich. Wenn jemand sagt, eine bestimmte Person ist im Moment schwanger und der andere sagt, sie ist nicht schwanger, wie können so beide recht haben?

Sachen so diametral verschieden, dass ein gemeinsamer
Hintergrund schlicht unmöglich ist. Dies ist vielleicht
unschön und noch mehr, aber es ist schlicht nicht richtig,
diese Tatsache vom Tisch zu wischen!

Ist kein gemeinsamer Hintergrund, sondern vielmehr ein
gemeinsamer Untergrund. Nur erklären, im Sinne von „mit Worten
ausdrücken“ kann ichs nicht, da sich das Geheimnis jeder
sprachlichen Erklärung hartnäckig entzieht.

  1. Jesus ist Gottes Sohn
  2. Jesus ist das nicht, nur der Vater im Himmel ist Gott, nur Mohammed ist DER Prophet
  3. Es gibt keinen Gott als „Person“ nur das Nirvana etc
  4. Es gibt diverse Götter die wie Tiere ausschauen
    Gespannt auf gemeinsamen Untergrund, dieser wesentlichen ussagen der verschiedenen Glaubensbekenntnissen.
    Oder einfacher, Jesus ist für alle unsere Sünden gestorben und wenn wir das Anerkennen haben wir ewiges Leben. Das ja oder nein zu dieser Aussage, kann keinen gemeinsamen Untergrund haben

Eine Frau ist schwanger, oedr sie ist nicht schwanger und man
kann darüber „streiten“.

Das Ganze ist kein (!!) diametrales Bild, eben gerade
keine „Ja-Nein“-Entscheidung, sondern vielmehr eine
„Sowohl-Als Auch“.

Eben nicht!! Im Judentum, Christentum, bei den Moslems und weitere beruht klar auf solchen Aussagen, der ganze Glaube beruht darauf!! Ein sowohl als auch ist nicht vereinbar mit diesen Grundaussagen und da der Gklaube ja auf diesen Grundaussagen aufbaut auch nicht mit den jeweiligen Glauben!!!
Das Schwangerbeispiel ist also voll zutreffend! Das sowohl als auch ist ein Versuch, den GRUNDLEGENDEN Widerspruch unter den Tisch zu kehren und ich denke oft auch, sich deswegen keine Gedanken zu machen, was die Wahrheit ist.

Nicht nur, wenn Du mit einem nationalen Anliegen an die
falsche Hauptstadt gelangst, wird Dein Anliegen nicht richtig
aufgenommen werden. Dies ist übertragbar

Um von Deinem nationalen Bild wegzukommen: Ich postier
rund um den Mars acht Raumschiffe in den gleichen
Himmelsrichtungen. Da hast Du das gleiche Bild ohne
Nationales.

Die Aussage bleibt die gleiche. Die Wegweiser zeigen alle auf das gleiche Ziel aber für jeden ist die Richtung und der Weg zum Ziel anders.
Entscheidend ist aber, ob dar Wegweiser auf das (richtige) Ziel zeigt.

Wenn duie Frage wäre, was ist der richtige Weg/Richtung zum Ziel und Du sagen würdest, kommt auf den Standort an, was für den einen richtig ist, ist für den anderen falsch, dann würde ich Dir völlig zustimmen, Dein Bild ist dazu auch eine schöne Erklärung.
Aber man muss wissen was das richtige Ziel ist, sonst kann man auxch den persönlich richtigen Weg nicht finden. (Aus dem kleinen Prinz: in welche Richtung muss ich gehen? -Wo hin willst Du denn? -Ich weiss es nicht.- Dann ist es auch egal, in welche Richtung Du gehst)
Also das richtige Gkleichnis-Bild für die Grundfrage ist, welches ist die richtige Stadt und nicht welches ist die Richtung!

Liebe Grüße zurück
Beat

Hallo Wolkenstein!

Dein Kompass gilt nur für Capri, für Aversa nicht.

Das ist jetzt ganz was Neues.
Steht auf einem Kompass der Gültigkeitsbereich?
Nicht dass der Kapitän eines Mittelmeerkreuzers mit einem Kompass unterwegs ist, der nur im Atlantik gilt :wink:

*grins* Und was ist mit den Missionsversuchen verschiedener
Religionen ? Die wollen doch genau das.

Mag sein. Es gibt leider viele untaugliche Mittel, Gottes Botschaft unter die Leute zu bringen.

Und; Aversa ist gar
nicht so weit weg; der Moslem, der in Deiner/meiner
Nachbarschaft wohnt, gehört schon dort hin.

Jetzt beginnt Dein Bild gewaltig zu hinken.
Die Frage ist doch: Hat er dasselbe Ziel?
und nicht: Hat er denselben Ausgangspunkt?

*dg* Warum hab ich das jetzt bloß geahnt ? Aber: dieser
Kompass gilt nur (!!) für ChristInnEn, für Moslems
beispielsweise heißt der Kompass „Koran“.

Also ehrlich: wenn mir jemand einen Kompass neben meinen legt, der in eine andere Richtung weist, dann behaupte ich, dass einer davon falsch zeigt.
Und wenn wir beide es ernst meinen, werden wir versuchen, herauszufinden, welcher jetzt richtig zeigt.
Und es kann gut sein, dass wir am Ende beide wegwerfen müssen, um einen neuen zu kaufen.

Gruss Harald

Hände und Wegweiser sind unterschiedlich

Hallo Wolkenstein

Hallo Beat !

  1. Jesus ist Gottes Sohn
  2. Jesus ist das nicht, nur der Vater im Himmel ist Gott, nur
    Mohammed ist DER Prophet
  3. Es gibt keinen Gott als „Person“ nur das Nirvana etc
  4. Es gibt diverse Götter die wie Tiere ausschauen

Hast wunderschön die verschiedenen Richtungstafeln geschildert; natürlich sind die völlig verschieden, stehn doch auch an völlig unterschiedlichen Orten. Die verschiedenen Zeigefinger, die auf den Mond weisen, sind nun mal nicht gleich. Meine Hand schaut halt anders aus, als die eines Ghanesen und die wieder anders als die eines Haudenosaunee undundund

Oder einfacher, Jesus ist für alle unsere Sünden gestorben und wenn
wir das Anerkennen haben wir ewiges Leben. Das ja oder nein
zu dieser Aussage, kann keinen gemeinsamen Untergrund haben

Wie Du so richtig angemerkt hast: wir. Das gilt imo nur für ChristInnEn. Der gemeinsame Untergrund, den ich sehe, kann in Worten nicht ausgedrückt werden und deshalb steht er imo auch weder in der Bibel noch im Koran nochnochnoch.

Eben nicht!! Im Judentum, Christentum, bei den Moslems und weitere
beruht klar auf solchen Aussagen, der ganze Glaube beruht darauf!!
Ein sowohl als auch ist nicht vereinbar mit diesen Grundaussagen und
da der Gklaube ja auf diesen Grundaussagen aufbaut auch nicht mit
den jeweiligen Glauben!!!

Ist imo kein Widerspruch. Die Richtungstafeln müssen derart unterschiedlich sein, da wir uns alle - übertragen gesehen - woanders befinden.

Entscheidend ist aber, ob dar Wegweiser auf das (richtige)
Ziel zeigt.

Es gibt kein richtiges Ziel, weils nur ein Ziel gibt.

Aber man muss wissen was das richtige Ziel ist, sonst kann man
auxch den persönlich richtigen Weg nicht finden. (Aus dem
kleinen Prinz: in welche Richtung muss ich gehen? -Wo hin
willst Du denn? -Ich weiss es nicht.- Dann ist es auch egal,
in welche Richtung Du gehst)

Die Geschichte aus dem kleinen Prinz ist nett, trifft nur ganz und gar nicht das Problem. Aufgund meines persönlichen Wegweisers weiß ich, in welche Richtung ich gehen muss, ohne das Ziel zu kennen. Der kleine Prinz wusste die Richtung nicht, was auf mich nicht zutrifft. Ich hab schließlich meinen Wegweiser, daher: Ich muss das Ziel nicht kennen. Was übrigens auch auf jeden geografischen Wegweiser zutrifft. Schließlich hab ich Pescara nicht gekannt, bin aber durch Richtungsweiser dorthin gekommen.

Liebe Grüße zurück
Beat

Ein Gleiches und schönen Sonntag noch
Wolkenstein

zwei Kompasse *g*

Hallo Wolkenstein!

Hallo Harald !

Dein Kompass gilt nur für Capri, für Aversa nicht.

Das ist jetzt ganz was Neues.
Steht auf einem Kompass der Gültigkeitsbereich?

Imo hat ein religiöser Kompass den durchaus.

Nicht dass der Kapitän eines Mittelmeerkreuzers mit einem
Kompass unterwegs ist, der nur im Atlantik gilt :wink:

Naja, Dein Kompass zeigt doch die Nordrichtung an; das heißt, dass er auch nur dort exakt arbeitet, wo die [magnetischen] Bedingungen passen.

Mag sein. Es gibt leider viele untaugliche Mittel, Gottes
Botschaft unter die Leute zu bringen.

Stimm ich Dir zu.

Und; Aversa ist gar nicht so weit weg; der Moslem, der in
Deiner/meiner Nachbarschaft wohnt, gehört schon dort hin.

Jetzt beginnt Dein Bild gewaltig zu hinken.
Die Frage ist doch: Hat er dasselbe Ziel?

Ja, imo hat er/sie das gleiche Ziel.

und nicht: Hat er denselben Ausgangspunkt?

Nein, den hat er/sie nicht.

Also ehrlich: wenn mir jemand einen Kompass neben meinen legt,
der in eine andere Richtung weist, dann behaupte ich, dass
einer davon falsch zeigt.

Der Moslem in Deiner/meiner Nachbarschaft wohnt zwar geografisch gesehen am gleichen Ort, nicht aber religiös gesehen.

Und wenn wir beide es ernst meinen, werden wir versuchen,
herauszufinden, welcher jetzt richtig zeigt.

Nicht notwendigerweise. Aber auf die meisten Menschen bezogen, stimmt das Bedürfnis nach dem richtigen Kompass schon.

Und es kann gut sein, dass wir am Ende beide wegwerfen müssen,
um einen neuen zu kaufen.

Sein Kompass zeigt halt die Südrichtung, so wie Deiner die Nordrichtung zeigt. Imo braucht ihr beide keinen Neuen.

Gruss Harald

die Grüße zurück und schönen Sonntag noch
Wolkenstein

Hallo Wolkenstein!

Die Frage ist doch: Hat er dasselbe Ziel?

Ja, imo hat er/sie das gleiche Ziel.

und nicht: Hat er denselben Ausgangspunkt?

Nein, den hat er/sie nicht.

Also ehrlich: wenn mir jemand einen Kompass neben meinen legt,
der in eine andere Richtung weist, dann behaupte ich, dass
einer davon falsch zeigt.

Der Moslem in Deiner/meiner Nachbarschaft wohnt zwar
geografisch gesehen am gleichen Ort, nicht aber religiös
gesehen.

Dann ist Dein Bild wertlos!

Und es kann gut sein, dass wir am Ende beide wegwerfen müssen,
um einen neuen zu kaufen.

Sein Kompass zeigt halt die Südrichtung, so wie Deiner die
Nordrichtung zeigt. Imo braucht ihr beide keinen Neuen.

Dann können wir unmöglich ans gleiche Ziel gelangen.

Gruss Harald

Werte von Bilder hängen von Standpunkten ab

Hallo Wolkenstein!

Hallo Harald !

Also ehrlich: wenn mir jemand einen Kompass neben meinen legt,
der in eine andere Richtung weist, dann behaupte ich, dass
einer davon falsch zeigt.

Der Moslem in Deiner/meiner Nachbarschaft wohnt zwar
geografisch gesehen am gleichen Ort, nicht aber religiös
gesehen.

Dann ist Dein Bild wertlos!

*lächel* Das ist in Deinen Augen so.

Und es kann gut sein, dass wir am Ende beide wegwerfen müssen,
um einen neuen zu kaufen.

Sein Kompass zeigt halt die Südrichtung, so wie Deiner die
Nordrichtung zeigt. Imo braucht ihr beide keinen Neuen.

Dann können wir unmöglich ans gleiche Ziel gelangen.

Doch, weil Eure Ausgangspunkte unterschiedlich sind. Wären Eure Ausgangspunkte die Gleichen, dann - ja und nur dann - bräuchtet ihr den gleichen Kompass.

Gruss Harald

Grüße zurück
Wolkenstein

Hallo Wolkenstein!

Dann ist Dein Bild wertlos!

*lächel* Das ist in Deinen Augen so.

ja natürlich :wink:
Aber Du wolltest mit dem Bild etwas erklären.
Und das scheint nicht funktioniert zu haben.

Dann können wir unmöglich ans gleiche Ziel gelangen.

Doch, weil Eure Ausgangspunkte unterschiedlich sind. Wären
Eure Ausgangspunkte die Gleichen, dann - ja und nur
dann - bräuchtet ihr den gleichen Kompass.

Wenn ich mit ihm reden kann, ist unser Ausgangspunkt ident.

Wir leben beide in Mitteleuropa.
Wir sprechen die gleiche Sprache.
Wir haben die gleiche Umwelt, das gleiche Wetter.
Und das Wichtigste: wir sind beide Menschen.

Wenn wir also beide zu demselben Ziel gelangen wollen, müssen wir auch denselben Weg gehen.

Anderenfalls haben wir nicht dasselbe Ziel (oder den selben Gott!)

Und jetzt bemühe bitte Deine Toleranz, wie Du die Sache auf einen Nenner bringst.

Gruss Harald