Hallo,
habe manchmal panische Angst im Wald auf Kampfhunde zu treffen oder auf irgend einen Messerstecher oder dgl.
Wie am besten schützen ? Pfefferminzgas ?
Gruß
Aaliyah
Hallo,
habe manchmal panische Angst im Wald auf Kampfhunde zu treffen oder auf irgend einen Messerstecher oder dgl.
Wie am besten schützen ? Pfefferminzgas ?
Gruß
Aaliyah
Hallo,
habe manchmal panische Angst im Wald auf Kampfhunde zu treffen
oder auf irgend einen Messerstecher oder dgl.Wie am besten schützen ? Pfefferminzgas ?
Gas ist schlecht, weil es je nach Windrichtung sehr schnell nach hinten losgehen kann. Wie wäre es mit Kampfsport oder gründe eine Frauenlaufgruppe. Alternativ besorg dir eine AK47 die hält dir alle Kampfhunde und Messerstecher vom Leib. Nein eine Waffe mit der man nicht umgehen kann ist eher eine Gefahr für den Träger als für den Angreifer.
An deiner Stelle würd ich mir auch mehr Sorgen wegen Wildschweinen machen.
Gruss Jan
Hi du,
also Gas is in der Tat keine gute Idee… Vielleicht wirklich für Wildschweine oder mit Glück auch Hunde, aber gegen nen Typ der dir an den Kragen will hilft das nur wenig. Ne Gaspistole is auch keine gute Idee, die kannst du net beim Laufen mitschleppen… Du könntest dir ein Nahkampfmesser besorgen, sowas bekommst du in nem guten NATO-Shop. Die sind leicht am Körper zu tragen und wiegen nur wenig, dass stört dann beim Laufen net. Allerdings isses ratsam damit umgehen zu können, die sind net soooo klein…
Ich denke empfehlenswerter isses entweder net alleine zu laufen, oder nur an beleuchteten und befahrenen Straßen. Im Dunkeln im Wald is unvernünftig… 
ciao - JENS
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Nahkampfmesser?!
Das finde ich ja schon ziemlich krass… Immer so ein Ding dabei
haben?! Und wenn dann mal wirklich was ist, sticht man gleich
jemanden ab? Krass…
Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass Tränengas so uneffektiv
ist… Vorrausgesetzt natürlich, dass der Wind nicht aus der
Gegenrichtung bläst… Aber wenn man das jemandem direkt in die Augen
sprüht? Dann kann der nicht mehr sooo viel machen glaube ich…
Hallo Aaliyah,
also bei panische Angst solltest Du mal mit einem Hirndoktor sprechen.
Ist vielleicht jetzt etwas krass ausgedrückt aber wenn Du wirklich panische Angst hast hielft dir im Enstfall, wenn es denn überhaupt einer ist, gar nichts, da Du nicht in der Lage sein wirst etwas wirkungsvolles einzusetzten.
Sorry aber du musst in erster Linie nicht deine möglichen Gegner bekämpfen sondern deine eigene Angst.
Danach können wir hier weiter reden.
mfg
Bert
hallo Aaliyah,
ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Du mußt etwas gegen Deine panische Angst tun.
Als Hundehalterin kann ich Dir nur sagen: Kampfhunde gibt es nicht! Und die allerwenigsten Hunde interessieren sich für Jogger - wozu auch? Jogger sind total langweilig. Anders sieht es aus, wenn die Jogger sich interessant machen - und das tun die mit panischer Angst ganz besonders gerne. Hunde sind nämlich furchtbar neugierig und wenn Du Dich anders verhälst und sie besonders fixierst (also nicht ganz normal an denen vorbeiläufst), dann werden sie aufmerksam und wollen nachsehen, ob Du ein besseres programm bietest, als das, mit dem sie gerade beschäftigt sind.
Der Gipfel war mal eine Joggerin, die an drei auf der Wiese miteinander spielenden Hunden nicht vorbeilaufen wollte. Sie hielt an, joggte auf der Stelle und forderte mit hysterisch erhobener Stimme und hochgezogenen Fäusten (da ist bestimmt ein Leckerchendrin), die Hundehalter auf, ihre Hunde festzuhalten. Erst in diesem Moment (!!!) haben die Hunde ihr Spiel unterbrochen und die Joggerin beachtet, was diese natürlich wieder als Bestätigung ihrer Angst sah. Leider war diese Frau völlig beratungsresistent.
Und solche Geschichten könnte ich Dir noch reichlich erzählen.
Hunde lassen Dich in Ruhe, wenn Du sie nicht beachtest, auch nicht körperspachlich durch ängstliches mehrfaches Hinsehen oder gar umdrehen.
Grüße
gordie
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*griins*… pfefferMINZgas nützt wahrscheinlich nur dem besseren duft… sicher meintest du pfefferspray…
aber du hast recht und ich würde auch nicht sagen, dass du angsttechnisch an DIR arbeiten musst… nachdem uns auf malle 2 pitbullähnliche köter unseren yorkie zerfleischt haben, tragen wir zum schutz unseres derzeitigen hundes (und, wie man aus vielen leidvollen erfahrungen anderer wohl sagen muss, auch zu UNSEREM schutz) immer pfefferspray bei uns.
wenn grössere spaziergänge anstehen, auch mal nen prügel.
ich habe normalerweise keine angst auch nicht vor grossen hunden, aber bei dobermann pitbull und co geht mir mittlerweile schon die klammer
gruss
karin
Hi Karin
diese Viecher haben immer einen üblen Mundgeruch 
da könnte es doch mit Pfefferminz(gas) etwas angenehmer werden, wenn das Vieh auf deinem Brustkorb steht…
HH
Hallo,
das Doofe an dem Spray ist, das einige Kampfhundbesitzer ihre Hunde auf Sprays, Messer etc. abrichten! Also, kann es sein, wenn du deine Dose rausholst, das der Hund alleine schon davor abdreht!
Wichtig ist, das du lernst, wie du dich gegenüber Hunden verhälts, wenn sie auf dich zukommen.
Das du ihr Verhalten kennenlernst.
Aber ich hätte auch mehr Angst vor den Wildschweinen.
Und der allerbeste Tipp ist: nicht alleine joggen!!!
Manu
Hallo!
Ich würde auch Spray einstecken.
Aber zuerst würde ich mir ernsthaft überlegen, ob ich bei dieser Angst alleine und dann auch noch durch den Wald laufen würde.
Suche dir Freunde, die mitgehen, schließe Dich Joggergruppen (Sprotvereine fragen bei Euch) an, laufe dort, wo viele Menschen sind…
Gruß
Carmen
Hallo,
Anders sieht
es aus, wenn die Jogger sich interessant machen - und das tun
die mit panischer Angst ganz besonders gerne.
Ja, ich würde auch die Verantwortung auf die Jogger und Radfahrer schieben. Wenn ein Hund ihnen hinterher rennt, haben sie sicher auf sich aufmerksam gemacht.
Hunde sind
nämlich furchtbar neugierig und wenn Du Dich anders verhälst
und sie besonders fixierst (also nicht ganz normal an denen
vorbeiläufst), dann werden sie aufmerksam und wollen
nachsehen, ob Du ein besseres programm bietest, als das, mit
dem sie gerade beschäftigt sind.
du meinst, ein besseres Programm als das, mit denen ihr Besitzer sie gerade beschäftigt.
Der Gipfel war mal eine Joggerin, die an drei auf der Wiese
miteinander spielenden Hunden nicht vorbeilaufen wollte.
Da wird sie wohl gewisse Erfahrungen gemacht haben.
Und solche Geschichten könnte ich Dir noch reichlich erzählen.
Ja, bei meinen täglich 40 Kilometern radfahren erlebe ich auch so einiges.
Hunde lassen Dich in Ruhe, wenn Du sie nicht beachtest, auch
nicht körperspachlich durch ängstliches mehrfaches Hinsehen
oder gar umdrehen.
Wegschauen und warten, ob der Besitzer seine Hunde im Griff hat oder nicht. Klasse!
Warum eigentlich sind sich immer wieder die Hundehalter ihrer Verantwortung nicht bewusst? Wann kommt der Hundeführerschein?
Gruss, Niels
Hallo Aaliyah,
habe manchmal panische Angst im Wald auf Kampfhunde zu treffen
oder auf irgend einen Messerstecher oder dgl.Wie am besten schützen ? Pfefferminzgas ?
Wat rennste denn im Wald rum, wenn Du so einen fundamentalen Schiß hast? *fg*
Nein, ernsthaft: vom Pfefferspray, Messern und Waffen halte ich nicht viel, weil es - wie bereits gesagt wurde - gewaltigst nach Hinten losgehen kann. Wenn Du im Umgang mit solchen Gerätschaften nicht geübt bist und eine gehörige Portion Panik mitspielt, wirst Du im Ernstfall nicht wirklich weiterkommen; sprich: so ein Messerstecher hat Dich binnen Sekunden entwaffnet und richtet Deine eigenen Waffen gegen Dich.
Hinsichtlich der Abwehr von aggressiven Hunden (es gibt keine Kampfhunde!) sind sich die Experten nicht einig. Ich persönlich gehöre der Fraktion an, die im Fall eines Angriffs das Rudelverhalten des Hundes ausnutzt. Also vor dem Hund aufbauen, in die Augen schauen, anbrüllen, etc. Und vor allem: kein bißchen Angst zeigen. Was Schußwaffen angeht: ein rasend gewordener Hund läßt sich - sofern Du ihn überhaupt triffst - nicht wirklich von einer handelsüblichen Kugel aufhalten (denk nur an die Berichte darüber, daß sogar im Umgang mit Schußwaffen trainierte Polizisten bisweilen vier oder fünf Schuß brauchten, ob einen tobenden Hund zur Strecke zu bringen). Auch Tritte gegen die Nase oder gegen die Hoden bringen Dich nicht weiter, weil viele dieser Tiere mit Schmerz abgerichtet wurden. Die sind in einem solchen Moment so aufgeputscht, wie jemand auf Speed, der sich sämtliche Knochen gebrochen und keinerlei Schmerzen spürt.
Was wirken soll, sind sogenannte Dog-Chaser, die den Hund per Ultraschall-Signale im Hochfrequenzbereich stoppen.
Gegen Messerstrecher und sonstige Gestalten dieser Coleur hilft im Grunde genommen nur ein Selbstverteidigungskurs (es gibt solche Kurse extra für Frauen), in dem Du neben den gezielten Schlägen und Tritten lernst, Ruhe zu bewahren und Dich auch ohne Waffen zu verteidigen. Allein dadurch wirst Du in dieser Hinsicht selbstbewußter.
Du kannst Dir natürlich auch einen Jogging-Partner suchen oder Dich einer Jogging-Gruppe (die heißen auch ‚Lauftreff‘ oder so) anschließen. Zum einen motiviert es ungemein, zum anderen wird Dich kein Mensch anfallen, wenn Du in einer Gruppe läufst.
Gruß
Renee
Hallo Niels,
Hallo,
Anders sieht
es aus, wenn die Jogger sich interessant machen - und das tun
die mit panischer Angst ganz besonders gerne.Ja, ich würde auch die Verantwortung auf die Jogger und
Radfahrer schieben. Wenn ein Hund ihnen hinterher rennt, haben
sie sicher auf sich aufmerksam gemacht.
Nein, die Verantwortung ganz sicher nicht, die liegt beim Hundehalter. Aber gegen derartige Unkenntnis und Fehlverhalten auf seiten der Jogger hilft auch manchmal die beste Erziehung nichts. Und das heißt nicht, daß der Hund angreift. Nein, er hebt nur interessiert den Kopf und schaut nach, was da besonderes abläuft. Und schon geht das Geschrei los und das ist natürlich noch interessanter.
Hunde sind
nämlich furchtbar neugierig und wenn Du Dich anders verhälst
und sie besonders fixierst (also nicht ganz normal an denen
vorbeiläufst), dann werden sie aufmerksam und wollen
nachsehen, ob Du ein besseres programm bietest, als das, mit
dem sie gerade beschäftigt sind.du meinst, ein besseres Programm als das, mit denen ihr
Besitzer sie gerade beschäftigt.
Deine ironisch gemeinte Bemerkung ist leider nur zu wahr - manchmal ist das Kasperle-Programm der Jogger besser als das beste Eckardt-Lind-Training („Hunde spielend motivieren“).
Der Gipfel war mal eine Joggerin, die an drei auf der Wiese
miteinander spielenden Hunden nicht vorbeilaufen wollte.Da wird sie wohl gewisse Erfahrungen gemacht haben.
…und dann gleich undiifferenziert auf alle ähnlichen Gelegenheiten übertragen?
Ist das nicht weltfremd?
Und solche Geschichten könnte ich Dir noch reichlich erzählen.
Ja, bei meinen täglich 40 Kilometern radfahren erlebe ich auch
so einiges.Hunde lassen Dich in Ruhe, wenn Du sie nicht beachtest, auch
nicht körperspachlich durch ängstliches mehrfaches Hinsehen
oder gar umdrehen.Wegschauen und warten, ob der Besitzer seine Hunde im Griff
hat oder nicht. Klasse!
Richtig! Die allermeisten Hundehalter haben ihre Hunde im Griff. Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert - sehr wahrscheinlich wirst Du die unglaubliche Erfahrung machen: es funktioniert! Und es schont die Nerven aller Beteiligten.
Warum eigentlich sind sich immer wieder die Hundehalter ihrer
Verantwortung nicht bewusst?
Wie kommst Du darauf, daß sich Hundehalter ihrer Verantwortung nicht bewußt sind? Weil sie von ihren Mitmenschen erwarten, daß auch sie zumindest in Grundzügen wissen, wie sie sich NICHT verhalten sollten? Findest Du das zu viel verlangt?
Wenn Du über eine mehrspurige Kreuzung gehst, dann mußt Du doch auch ein paar Grundregeln einhalten (z.B. Zebrastreifen oder Ampel) sonst wirst Du im harmlosesten Fall angehupt.
Würdest Du Dich dann auch beschweren?
Wann kommt der Hundeführerschein?
Hoffentlich bald, das fände ich sehr gut.
Gruss, Niels
Grüße
gordie
*gacker*… isch liiiebe solsche beiträääge *5*
gruss
karin
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Das finde ich ja schon ziemlich krass… Immer so ein Ding
dabei
haben?! Und wenn dann mal wirklich was ist, sticht man gleich
jemanden ab? Krass…
Keine Sorge, ich hab sowas beim Laufen net dabei. Aber aufgrund meiner vorigen beruflichen Tätigkeit weiß ich, dass diese ganz praktisch sind und hab auch eins @home…
Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass Tränengas so
uneffektiv
ist… Vorrausgesetzt natürlich, dass der Wind nicht aus der
Gegenrichtung bläst… Aber wenn man das jemandem direkt in die
Augen
sprüht? Dann kann der nicht mehr sooo viel machen glaube
ich…
das setzt aber voraus, dass du es ihm in die Augen sprühst. Erstens isses gar net so unwahrscheinlich das der Wind ungünstig liegt, zweitens bist du durchs Laufen sowieso schon etwas ko, drittens könnte dein Angreifer größer sein als du. Davon abgesehen musst du danach schnell genug weglaufen, bevor die Wirkung nachlässt.
Wie schon gesagt, ich bin der Meinung es finden sich genug Laufstrecken wo es keinen Selbstschutz durch zusätzliche Hilfsmittel bedarft.
mfg - JENS
Hallo Jens,
das setzt aber voraus, dass du es ihm in die Augen sprühst.
Erstens isses gar net so unwahrscheinlich das der Wind
ungünstig liegt,
Richtig. Außerdem gibt es Menschen, die so ein Spray zwar mitschleppen, aber im entscheidenden Augenblick zur Salzsäule erstarren und unfähig sind, Gebrauch davon zu machen.
drittens könnte dein Angreifer größer sein als du.
Na und? Das Größenverhältnis spielt in dieser Hinsicht IMHO nicht wirklich eine Rolle… Klar, wenn ein 2-Meter-Strolch auf ein Persönchen von 1.50 oder 1.60 m trifft, ist nix mit Ellenbogen gegen die Kehle rammen, aber auch eine kleine Frau ist durchaus in der Lage, einem größeren Angreifer mit voller Wucht z. B. den Schlüsselbund ins Gesicht zu hauen. Wenn der Größenunterschied wirklich so groß ist: ein Ellenbogen im Genitalbereich macht ebenfalls ordentlich Aua.
Gruß
Renee
Schutz vor Hunden…
Wie kommst Du darauf, daß sich Hundehalter ihrer Verantwortung
nicht bewußt sind? Weil sie von ihren Mitmenschen erwarten,
daß auch sie zumindest in Grundzügen wissen, wie sie sich
NICHT verhalten sollten? Findest Du das zu viel verlangt?
Ja, auf jeden Fall, wenn ich eine großkalibrige Waffe in Händen halte, muss meine Umgebung auch nicht wissen, wie sie funktioniert, sondern ich alleine und niemand anderes hat dafür zu sorgen, daß sie nicht unbeabsichtigt losgeht.
Wenn Du über eine mehrspurige Kreuzung gehst, dann mußt Du
doch auch ein paar Grundregeln einhalten (z.B. Zebrastreifen
oder Ampel) sonst wirst Du im harmlosesten Fall angehupt.
Würdest Du Dich dann auch beschweren?
Das ist ein Vergleich, der hinkt nicht mehr, der ist querschnittsgelähmt.
Wenn ich auf einem als Fahrradweg ausgewiesenem Feldweg unterwegs bin, muss ich mich eben einen Scheiss darum kümmen, ob die teilweise kälbergroßen Hunde, die 50 Meter und mehr von ihren Haltern(ist ein schlechtes Wort, die halten nämlich in dem Moment gar nix mehr)
entfernt frei herumlaufen, an mir interessiert sind oder nicht. Ich habe ein Recht auf Unversehrtheit meines Körpers und ebenso auf Angstfreiheit.
Und genauso gehört es zu den Pflichten der Halter, genau das organisieren.
Nicht ich als Radfahrer, Jogger oder sonstwas muss wissen, was ich zu tun und zu lassen habe, sondern der Halter.
ICH habe ja den Hund nicht angeschafft, wieso sollte ICH mich mit den Problemen, die sich durch so ein Tier ergeben, beschäftigen?
Gruß
Daniel
Typisch Hundehalter
Hallo Gordie,
zunächst einmal muss ich dir in einem Punkt recht geben. Die allermeisten Hunde ignorieren Jogger und Radfahrer, … die Allermeisten.
Auch bin als Jugendlicher schon von einem Hund gebissen worden. Damals verstand ich nicht warum und auch heute habe ich keine Erklärung dafür.
Der Hund biss einfach so zu, ohne vorherige Warnung.
Als Jogger habe ich es auch schon erlebt, dass ich von Hunden, die frei herumliefen angekläfft und angeknurrt wurde.
Früher hieß es von Seiten der Hundehalter, man solle, wenn Hunde in der Nähe sind aufhören zu rennen, und normal weiterlaufen, weil man sonst den Jagdinstinkt des Tieres aktiviert.
Nun sagst du, man soll normal weiterjoggen.
Da du ein Vergleich von Beispielen bist. Stell dir vor du bist im Wald mit deinen Hund spazieren. Ein Mann kommt die entgegen, plötzlich beschimpft er dich und bedroht dich. Außerdem zieht er ein Messer.
…
Genauso fühlen sich Jogger, die von großen Hunden angekläfft und angeknurrt werden.
JEDER Hundehalter mit großen Hunden weiss genau, dass seine Tiere vielen Menschen Angst und Respekt einjagen. Diese Angst zu ignorieren und mit Lüge zu kommen, dass ja nichts passiert, zeugt von einem moralischen Defizit.
Das entspricht dem Autofahrer, der mit 80Km/h morgens an der Grundschule vorbeirast,… er beherrscht ja sein Auto und hatte nie einen Unfall (an dem er Schuld war).
Kampfhunde gibt es nicht!
Ich bzweifle die Ehrlichkeit und Unvoreingenommenheit deiner Aussage.
Gruß
Carlos
Hallo Renée Bernadette.
Hinsichtlich der Abwehr von aggressiven Hunden (es gibt
keine Kampfhunde!)…
…von Natur aus vielleicht nicht, aber dank mancher Zeitgenossen Züchtungen und dressierte Hunde, die man sicher nicht mit allen anderen dieser Rassen über einen Kamm scheren kann, die aber sicher den Namen Kampfhund verdienen.
Ich persönlich gehöre der Fraktion an, die im Fall eines
Angriffs das Rudelverhalten des Hundes ausnutzt. Also vor dem
Hund aufbauen, in die Augen schauen, anbrüllen, etc. Und vor
allem: kein bißchen Angst zeigen.
Eine Freundin von mir ist im Wald von zwei ausgehungerten Jagdterriern angefallen worden, ungefähr 100 m vom Schwimmbad entfernt ( nicht etwa tief im Wald). Sie hat sich mit 40 !! tiefen Bisswunden , die teilweise genäht werden mussten ins Schwimmbad retten können. Ihr hätte in dem Fall das oben beschriebene Imponiergehabe nichts geholfen. Sie hat selber Hunde und keine Angst.
Diese Hunde waren klein. Was wäre passiert, wenn es große Hunde gewesen wären oder wenn sie ihre kleinen Kinder dabei gehabt hätte.
Ich gehe auch nicht allein in den Wald joggen. Ich habe allerdings auch die Auswahl an ländlichen Wiesenwegen und bin nicht auf den Wald angewiesen.
Grüße
Tutulla
offtopic.
Hallo Niels.
Du kennst doch sicher auch die beiden STandardsprüche von Hundehaltern:
Vielen Dank für deinen Beitrag.
Gruß
Tutulla