Joggen - wie schützen im Notfall

Hallo,

Ich persönlich gehöre der Fraktion an, die im Fall eines
Angriffs das Rudelverhalten des Hundes ausnutzt. Also vor dem
Hund aufbauen, in die Augen schauen, anbrüllen, etc. Und vor
allem: kein bißchen Angst zeigen.

Du bist die mit dem braunen Fell auf dem Bild in deiner Vika oder? Wenn so ein Riesenmonster ankommt keine Angst zu zeigen - das lässt sich zwar schön sagen, aber wie macht man das? Zumindest wegrennen würde ich nicht, wiel ich dann eher erstarre.

Was Schußwaffen angeht: ein
rasend gewordener Hund läßt sich - sofern Du ihn überhaupt
triffst - nicht wirklich von einer handelsüblichen Kugel
aufhalten (denk nur an die Berichte darüber, daß sogar im
Umgang mit Schußwaffen trainierte Polizisten bisweilen vier
oder fünf Schuß brauchten, ob einen tobenden Hund zur Strecke
zu bringen). Auch Tritte gegen die Nase oder gegen die Hoden
bringen Dich nicht weiter, weil viele dieser Tiere mit Schmerz
abgerichtet wurden. Die sind in einem solchen Moment so
aufgeputscht, wie jemand auf Speed, der sich sämtliche Knochen
gebrochen und keinerlei Schmerzen spürt.

Das fürchte ich auch bei Pfefferspray, da dreht das Biest eher noch mehr auf.

Gegen Messerstrecher und sonstige Gestalten dieser Coleur
hilft im Grunde genommen nur ein Selbstverteidigungskurs (es
gibt solche Kurse extra für Frauen), in dem Du neben den
gezielten Schlägen und Tritten lernst, Ruhe zu bewahren und
Dich auch ohne Waffen zu verteidigen. Allein dadurch wirst Du
in dieser Hinsicht selbstbewußter.

Das sind ja dann auch eher Leute die sich willige Opfer suchen und von selbsbewusst wirkenden lieber ihre Finger lassen.

Gruss Jan

Du kennst doch sicher auch die beiden STandardsprüche von
Hundehaltern:

  1. " Der tut nix"
  2. " Ach, das hat er noch nie gemacht"!

3.„Der will nur spielen!“

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Hallo Aaliyah,

zunächst einmal kann ich deine Angst sehr gut nachvollziehen.
Wie schon erklärt, kommen Waffen für dich nicht in Frage, wenn du nicht gut im Umgang mit Waffen ausgebildet bist.
Das Laufen gemeinsam in einer Gruppe ist für dich sinnvoller, vor allem weil du dich dann sicher fühlen wirst.

Übrigens kann ein gezückter Dolch eine wirksame Maßnahme gegen freilaufende Hunde sein. Was meinst du wie hysterisch die Hundehalter ihre Tiere zurückholen, wenn du einen Dolch zückst. :wink:

Gruß
Carlos

Hallo Jan,

Du bist die mit dem braunen Fell auf dem Bild in deiner Vika
oder?

ich bin die neben dem braunen Riesenfell (ist ein Mix aus Stafford, Rotti und nochwas, was ich mir nie merken kann - ist leider auch nicht meiner). *grins*

Wenn so ein Riesenmonster ankommt keine Angst zu zeigen

  • das lässt sich zwar schön sagen, aber wie macht man das?

Phhhhh… Gute Frage, die ich allerdings nicht beantworten kann. Ich bin zwischen Riesenviechern aufgewachsen (Rottis & Kovacs), insofern kenne ich das Gefühl ‚Angst vor Hunden‘ nicht. Fakt ist allerdings, daß ein Pit den Hund meiner Schwester mal angefallen hat, als ich mit ihm vertretungsweise spazieren war. Ich habe ihn von Schnulli (nicht lachen, der hieß schon so, als sie ihn bekam) runtergekriegt, bevor er ihm etwas Schlimmes tun konnte. Ich hatte keine einzige Bisswunde - Schnulli hatte nur ein paar oberflächliche.

Zumindest wegrennen würde ich nicht, wiel ich dann eher
erstarre.

Wegrennen ist eine Todsünde, weil Du dadurch erst den Jagdinstinkt weckst.

Das fürchte ich auch bei Pfefferspray, da dreht das Biest eher
noch mehr auf.

Mag sein, aber das weiß ich auch nicht so genau. Ich habe mal gelesen, daß die Tiere dadurch auch verenden können. Da fällt mir ein: es gibt ja Riesenviecher, die auf einen zugerannt kommen, aber keinerlei bösartige Absichten hegen. Wenn Du so einem Hund vor lauter Panik Pfefferspray in die Schnute sprühst, wird er erst recht ausrasten.

Das sind ja dann auch eher Leute die sich willige Opfer suchen
und von selbsbewusst wirkenden lieber ihre Finger lassen.

Absolut richtig! Allerdings gibt es auch Irre, denen es völlig egal ist. Mich hat letztes Jahr so ein Kerlchen mitten in der Stadt (OK, es war spät in der Nacht, aber mitten auf dem KuDamm) mal von hinten angefallen, obwohl ich nun wirklich alles andere als schüchtern wirke und mit 1.75 (plus Schuhe: ca. 1.83) nicht die Kleinste bin. Nach dieser Erfahrung packt der Knabe mit Sicherheit nicht so schnell jemanden an.

Grüßle

Renee

Hallöchen Carlos,

Als Jogger habe ich es auch schon erlebt, dass ich von Hunden,
die frei herumliefen angekläfft und angeknurrt wurde.

Das Sprichwort ‚Hunde, die bellen, beißen nicht‘ kommt nicht von ungefähr… :wink:

Früher hieß es von Seiten der Hundehalter, man solle, wenn
Hunde in der Nähe sind aufhören zu rennen, und normal
weiterlaufen, weil man sonst den Jagdinstinkt des Tieres
aktiviert.

Das stimmt wirklich! Derjenige, der Dir das erzählt hat, hatte Recht. Wenn Du stehen bleibst, geht der Hund vermutlich einmal um Dich herum, beschnuppert Dich und dackelt dann wieder ab.

Versteh mich bitte nicht falsch - ich würde für kein Tier dieser Welt die Hand ins Feuer legen (also ‚Der tut nix - der will nur spielen‘). Und selbstverständlich liegt die Verantwortung bei den Hundehaltern, aaaaaber: es ist mir auch schon untergekommen, daß manche Leute - vor allem Kinder - von Hunden nicht die Pfoten lassen können. Wenn ich mit einem großen Hund unterwegs bin und so ein Zwerg zum Hundeknuddeln angedackelt kommt, verstehe ich - um ehrlich zu sein - die Mütter nicht! Mir hat meine Mom eingebleut ‚niemals, niemals, niemals ungefragt einen fremden Hund anpacken!‘. Wenn der Hund nach dem Gör geschnappt hat, weil ihm ein Finger ins Auge gesteckt wurde oder was auch immer, ist das Geschrei von wegen ‚böser Kampfhund‘ groß. Aber das ist doch bei allen Hunden so! Selbst so ein blöder Lampenputzer von Yorki kann bösartig zuschnappen, wenn ihn das Gör nervt.

Das andere Problem ist in der Tat, daß manche Leute ihren Hund nicht im Griff haben. Eine 50-Kilo-Frau mag zwar mit einem 40-Kilo-Rotti nett aussehen, aber sie wird ihn im Ernstfall kaum halten können. Wenn ein Rotti zerrt, dann zerrt er. Genauso unverantwortlich ist es, Kinder mit so großen Hunden Gassi gehen zu lassen.

Kampfhunde gibt es nicht!

Die gibt es auch nicht! Im Grunde genommen, kannst Du jede beliebige Hunderasse (selbst die erwähnten Lampenputzer) auf Kampfhund drillen. Klar, ein Yorki hat nicht die Beißkraft eines Dobermanns, aber selbst so ein Kleinviech kann böse Aua machen. Meine Granny hatte mal eine kleine Promenadenmischung (ungefähr so groß wie ein Westie). Tobi ließ jeden in die Wohnung rein, nur rausgelassen hat er keinen mehr. Das Vieh war bösartig! Schlimmer als jeder Rotti, den ich kenne. *grins*

  • Und die ganzen Gesetze diesbezüglich entstammen nur der
    Hysterie und haben keine fachliche Grundlage?

Nein, die Gesetze sind völlig in Ordnung. Du weißt ja, in welchen Kreisen die sogenannten Kampfhunde vorwiegend gehalten werden. Ich finde es auch absolut OK, wenn jemand, der einen solchen Hund halten will, eine Eignungsprüfung machen muß.

Gruß

Renee

Hallo Renee,

danke für deine Antwort, obwohl ich mehr auf eine Reaktion von Gordie warte. Nicht umsonst war ich heute ungewöhnlich provokativ.

Der Punkt um den es mir geht, ist folgender; ich möchte einfach joggen ohne jemand anderes zu belästigen oder belästigt zu werden. Die Erfahrungen mit der überwiegenden Mehrheit der Hunde ist diesbezüglich gut. Sie ignorieren mich und ich mache einen Bogen um sie.

Ich möchte nicht erschreckt (Kläffer hinter einem Zaun versteckt legt los), angeknurrt werden oder angesprungen werden (wie schön ein neuer Spielkamerad). Ich möchte auch keine Angst haben müssen. Ein 50 kg schwerer freilaufender Rottweiler wirkt auf mich genauso vertrauend erweckend, wie eine Glatze mit Baseballschläger.
Warum soll meine Freiheit ganz legal einen Weg entlangzulaufen weniger wiegen, als der Wunsch eines Hundehalters sein Tier unangeleint durch die Gegend durch die Gegend laufen zu lassen.

Ich bin davon überzeugt, dass die kleinen Giftzwerge häufiger zubeißen, als große Hunde. Aber sie töten keine Menschen oder verwandeln sie in zerfleischte Krüppel.
Sie machen mir keine Angst.

Übrigens gestehe ich den Hunden das gleiche Recht zu nicht von irgendwelchen fremden Menschen angetascht zu werden.

Ich will klar darstellen, dass eine Haltung nach den Motto „Nicht die Hunde sind das Problem, sondern Menschen die sich vor Hunde fürchten“, einfach gnadenlose Rücksichtslosigkeit beweist.

Gruß
Carlos

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Hi Carlos,

zunächst einmal muss ich dir in einem Punkt recht geben. Die
allermeisten Hunde ignorieren Jogger und Radfahrer, … die
Allermeisten.

Meiner Erfahrung nach alle die, die straff an der Leine gehalten werden, sonst keiner. Wenn sie einen nicht angreifen, bleiben sie wie bescheuert mitten auf dem Weg stehen und wissen nicht mehr, wo oben und unten ist und laufen einem dann aus Langeweile ins Rad…

Als Jogger habe ich es auch schon erlebt, dass ich von Hunden,
die frei herumliefen angekläfft und angeknurrt wurde.

Passiert mir als Radfahrer auch ständig. Diesen Sommer sind mir 2 Hunde ins Rad gesprungen, letzten Sommer habe ich einen platt gemäht, der ist dann auch verdienterweise gestorben. Die Narbe vom Abflug habe ich immer noch…„Aber das hat er ja noch nie gemacht.“

Früher hieß es von Seiten der Hundehalter, man solle, wenn
Hunde in der Nähe sind aufhören zu rennen, und normal
weiterlaufen, weil man sonst den Jagdinstinkt des Tieres
aktiviert.
Nun sagst du, man soll normal weiterjoggen.

Da bin ich der Meinung, daß kein Hund frei herumlaufen darf.
Wieso sollte der Hund frei laufen dürfen und ich nicht…?

Da du ein Vergleich von Beispielen bist. Stell dir vor du bist
im Wald mit deinen Hund spazieren. Ein Mann kommt die
entgegen, plötzlich beschimpft er dich und bedroht dich.
Außerdem zieht er ein Messer.

Diese Situation ist mir persönlich sogar lieber als ein wildes Tier, was sich nicht so leicht verletzen lässt…

Genauso fühlen sich Jogger, die von großen Hunden angekläfft
und angeknurrt werden.
JEDER Hundehalter mit großen Hunden weiss genau, dass seine
Tiere vielen Menschen Angst und Respekt einjagen. Diese Angst
zu ignorieren und mit Lüge zu kommen, dass ja nichts passiert,
zeugt von einem moralischen Defizit.
Das entspricht dem Autofahrer, der mit 80Km/h morgens an der
Grundschule vorbeirast,… er beherrscht ja sein Auto und
hatte nie einen Unfall (an dem er Schuld war).

Volle Zustimmung bis auf den Autofahrer. Der fährt nämlich mit 130 und auf dem Gehweg…die Kinder können ja wegspringen…

Fazit für mich: Ohne vernünftige Mittel, um Waffen auf 4 Beinen abzuwehren, gehe ich nicht raus, um Sport zu betreiben.
Mittel meiner Wahl sind ein im Ärmel tragbares Fallmesser und Pfefferspray und ich würde keine Sekunde zögern, beides einzusetzen.

Grüße
Daniel

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Hallo Daniel!

Du scheinst ja ein sehr toleranter Zeitgenosse zu sein… Als ich
deinen Beitrag las, konnte ich mich schon wieder nur aufregen…
Aber ich versuche trotzdem mal, einigermaßen rational zu
argumentieren…

Ich finde es erstaunlich, dass anscheinend ein paar einzelne Menschen
alle schlechten Erfahrungen mit Hunden zu machen scheinen… Denn mir
ist noch nichts dergleichen passiert, weder hat mich einer einfach
angeknurrt, noch stand einer mir orientierungslos im Weg rum und ins
Fahrrad gelaufen ist mir auch keiner.
Oh, doch, ein kleiner Jack-Russel ist mal an meinen Beinen hoch
gesprungen und hat versucht mich zu beißen, stimmt. Naja. Das war das
einzige Mal mit sowas.

Wenn man schon so Vergleiche macht, Menschen, Hunde… dann kann ich
auch. Würdest du den Autofahrer auch zum Tode verurteilen? Wenn ja,
dann Ok, dann hast du wohl einfach andere Ansichten…
Wenn nein, wieso stirbt dann ein Hund, der dir ins Rad läuft,
„verdienterweise“?!

Ein Hund ist keine „Waffe auf vier Beinen“. Zunmindest die meisten
nicht. Sicher, Kampfhunde sind etwas anderes und als Besitzer von
einem solchen würde ich auch aufpassen. Auch bei anderen muss man
aufpassen. Aber es ist einfach nicht wahr, dass jeder Hund Jogger
angreift, anknurrt, ihnen die Beine abbeißt und dann oben drauf
pinkelt.

Ich kann ja verstehen, wenn man Angst vor Hunden hat und sich für den
Fall der Fälle schützen will. Gut. Aber ich lehne diese rigorose
Verurteilung und fanatische Abneigung ab! Egal wobei. Aber auch beim
Thema Hunde.

So, kein Zusammenhang mehr :smile:

Hi Carlos,

zunächst einmal muss ich dir in einem Punkt recht geben. Die
allermeisten Hunde ignorieren Jogger und Radfahrer, … die
Allermeisten.

Meiner Erfahrung nach alle die, die straff an der Leine
gehalten werden, sonst keiner. Wenn sie einen nicht angreifen,
bleiben sie wie bescheuert mitten auf dem Weg stehen und
wissen nicht mehr, wo oben und unten ist und laufen einem dann
aus Langeweile ins Rad…

Als Jogger habe ich es auch schon erlebt, dass ich von Hunden,
die frei herumliefen angekläfft und angeknurrt wurde.

Passiert mir als Radfahrer auch ständig. Diesen Sommer sind
mir 2 Hunde ins Rad gesprungen, letzten Sommer habe ich einen
platt gemäht, der ist dann auch verdienterweise gestorben. Die
Narbe vom Abflug habe ich immer noch…„Aber das hat er ja
noch nie gemacht.“

Früher hieß es von Seiten der Hundehalter, man solle, wenn
Hunde in der Nähe sind aufhören zu rennen, und normal
weiterlaufen, weil man sonst den Jagdinstinkt des Tieres
aktiviert.
Nun sagst du, man soll normal weiterjoggen.

Da bin ich der Meinung, daß kein Hund frei herumlaufen darf.
Wieso sollte der Hund frei laufen dürfen und ich nicht…?

Da du ein Vergleich von Beispielen bist. Stell dir vor du bist
im Wald mit deinen Hund spazieren. Ein Mann kommt die
entgegen, plötzlich beschimpft er dich und bedroht dich.
Außerdem zieht er ein Messer.

Diese Situation ist mir persönlich sogar lieber als ein wildes
Tier, was sich nicht so leicht verletzen lässt…

Genauso fühlen sich Jogger, die von großen Hunden angekläfft
und angeknurrt werden.
JEDER Hundehalter mit großen Hunden weiss genau, dass seine
Tiere vielen Menschen Angst und Respekt einjagen. Diese Angst
zu ignorieren und mit Lüge zu kommen, dass ja nichts passiert,
zeugt von einem moralischen Defizit.
Das entspricht dem Autofahrer, der mit 80Km/h morgens an der
Grundschule vorbeirast,… er beherrscht ja sein Auto und
hatte nie einen Unfall (an dem er Schuld war).

Volle Zustimmung bis auf den Autofahrer. Der fährt nämlich mit
130 und auf dem Gehweg…die Kinder können ja wegspringen…

Fazit für mich: Ohne vernünftige Mittel, um Waffen auf 4
Beinen abzuwehren, gehe ich nicht raus, um Sport zu betreiben.
Mittel meiner Wahl sind ein im Ärmel tragbares Fallmesser und
Pfefferspray und ich würde keine Sekunde zögern, beides
einzusetzen.

Grüße
Daniel

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Hallo,

ich möchte mal zunächst klarstellen, dass ich kein „Hundehasser“ bin.

Allerdings halte ich Ratschläge wie „den Hund einfach ignorieren“ für ziemlich ignorant.
Man kann ein Objekt, welches einem potentiell ins Fahrrad laufen kann nicht einfach ignorieren.
OK, es sind nur vielleicht 20% der Hunde, die ungezogen sind. Wenn du aber auf deiner täglichen Fahrtstrecke an durchschnittlich 5 Hunden vorbeikommst, ist das immerhin ein Hund pro Tag, der sich allzu sehr für dich interessiert. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft es mir passiert ist, dass bei meinem Näherkommen der Besitzer seinen Hund bei Fuß geholt hat. Der Hund hat auch brav Folge geleistet. In dem Moment, in dem ich (den Hund ignorierend) an beiden vorbeigefahren bin, ist der Hund hinter mir hergeschossen. Und dann „Der tut nix!“ „der will nur spielen“ blablabla. In den seltensten Fällen eine Entschuldigung.
Warum soll ich mir das gefallen lassen müssen. In so einer Situation wird der größte Teil meiner Aufmerksamkeit vom Hund in Anspruch genommen und ich kann mich nicht mehr auf das eigentliche Fahren konzentrieren. Was ist, wenn der Hund nach einem baumelnden Verschlussband meiner Packtasche schnappt und mich dadurch zum Sturz bringt.
Die Folge ist, dass ich jeden Hund, der mir auf der Fahrt begegnet mit Sorge betrachten muss. Ignorieren kann ich ihn mit Sicherheit nicht.

Gruss, Niels

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Is es denn jetzt gut?
Hallo,

Ja, auf jeden Fall, wenn ich eine großkalibrige Waffe in
Händen halte, muss meine Umgebung auch nicht wissen, wie sie
funktioniert, sondern ich alleine und niemand anderes hat
dafür zu sorgen, daß sie nicht unbeabsichtigt losgeht.

Warum gehst DU hier hin und vergleichst ein Tier mit einer Waffe.
Bleib mal locker. SO wie du hie auf die Kacke haust sollte man vielleicht dich an die Leine nehmen.

Wenn ich auf einem als Fahrradweg ausgewiesenem Feldweg
unterwegs bin, muss ich mich eben einen Scheiss darum kümmen,
ob die teilweise kälbergroßen Hunde, die 50 Meter und mehr von
ihren Haltern(ist ein schlechtes Wort, die halten nämlich in
dem Moment gar nix mehr)
entfernt frei herumlaufen, an mir interessiert sind oder
nicht.

Sehe ich anders.

Ich habe ein Recht auf Unversehrtheit meines Körpers

und ebenso auf Angstfreiheit.

Wer hat dir das Recht darauf den gegeben? Wenn ich so nen Spruch hör krieg ich einfach nur die Krise. MEIN RECHT Wenn man mich fragt haben wir Menschen hier auf der Erde überhaupt keine Rechte wir sind nämlich einfach nur SCheiß…

Und genauso gehört es zu den Pflichten der Halter, genau das
organisieren.
Nicht ich als Radfahrer, Jogger oder sonstwas muss wissen, was
ich zu tun und zu lassen habe, sondern der Halter.

Wieso meinst Du das du keine Pflicht dazu hast Dich vernünftig und Freundlich zu verhalten?
Ach ja hab ich vergessen du hast ja ein Recht darauf dich zu verhalten wie du meinst das es richtig währe.

ICH habe ja den Hund nicht angeschafft, wieso sollte ICH mich
mit den Problemen, die sich durch so ein Tier ergeben,
beschäftigen?

Ganz einfach lieber Daniel. Es gibt noch andere Lebewesen auf unserer Welt und diese sind, duch so Menschen wie du einer bist und der meint er hätte ein Recht darauf schön und unbekümmert zu leben wie er das will schon viel zu stark gebeutelt worden.

Ich finde es auch nicht gut wenn so ein Hund da durch den Wald oder wo auch immer frei herum läuft aber ich finde auch nicht gut das mir die Tauben auf den Kopf scheißen und es Krankheiten gibt und und und und.
Das Problem was hier wieder viel zu häftig diskutiert wird ist die mangelnde Toleranz auf BEIDEN. Es ist halt nur zum Kotzen das der einziege Leittragende nachher wieder jemand ist der nicht gefragt wurde, nämlich das Tier und in diesem Fall ein Hund.
Aber da sind wir Menschen ja eh besonders gut drin.

Also Leben und vor allem leben lassen!

Gruss Bert

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Du bist echt der beste
Oh man,

Meiner Erfahrung nach alle die, die straff an der Leine
gehalten werden, sonst keiner. Wenn sie einen nicht angreifen,
bleiben sie wie bescheuert mitten auf dem Weg stehen und
wissen nicht mehr, wo oben und unten ist und laufen einem dann
aus Langeweile ins Rad…

Ja klar, aus langeweile laufen dir die Hunde ins Rad.
Merkst du eigentlich noch was du da schreibst?

Passiert mir als Radfahrer auch ständig. Diesen Sommer sind
mir 2 Hunde ins Rad gesprungen, letzten Sommer habe ich einen
platt gemäht, der ist dann auch verdienterweise gestorben. Die
Narbe vom Abflug habe ich immer noch…„Aber das hat er ja
noch nie gemacht.“

Tut mir leid das Du einen Unfall hattest und es tut mir auch leid um den armen Hund der ja aus Langeweile umgekommen ist weil er dir ins Rad gesprungen ist.

Da bin ich der Meinung, daß kein Hund frei herumlaufen darf.
Wieso sollte der Hund frei laufen dürfen und ich nicht…?

Das hab ich dir ja schon unten versucht zu erklären.

Da du ein Vergleich von Beispielen bist. Stell dir vor du bist
im Wald mit deinen Hund spazieren. Ein Mann kommt die
entgegen, plötzlich beschimpft er dich und bedroht dich.
Außerdem zieht er ein Messer.

Diese Situation ist mir persönlich sogar lieber als ein wildes
Tier, was sich nicht so leicht verletzen lässt…

Wer spricht hier von wilden Tieren, hab ich da etwas verpasst.
Reden wir hier von Löwen und Bären usw in ihrer natürlich Umgebung?

Das entspricht dem Autofahrer, der mit 80Km/h morgens an der
Grundschule vorbeirast,… er beherrscht ja sein Auto und
hatte nie einen Unfall (an dem er Schuld war).

Volle Zustimmung bis auf den Autofahrer. Der fährt nämlich mit
130 und auf dem Gehweg…die Kinder können ja wegspringen…

Sorry aber bist du es nicht der hier für uneingeschränktes RECHT auf Radfahren haben will?
Jetzt kommt mal so ein Verglöeich wie du ihn gerne machst.
Die Kinder spielen am Wegesrand und achten nicht auf die Strasse. Die Eltern sitzen at home und zoffen sich. Ein TöfTöf kommt vorbei und sagt sich ich hab hier das Recht auf meine 50km/h. Ein Kind springt aus Langeweile ins Auto.
Alle Kinder an die Leine!

Fazit für mich: Ohne vernünftige Mittel, um Waffen auf 4
Beinen abzuwehren, gehe ich nicht raus, um Sport zu betreiben.
Mittel meiner Wahl sind ein im Ärmel tragbares Fallmesser und
Pfefferspray und ich würde keine Sekunde zögern, beides
einzusetzen.

Dein Fazit sagt eigentlich über dich schon alles aus.
Sorry aber Freunde würden wir zwei nie.

mfg
Bert

Liebe Hundehalter
ist ja wirklich interessant, wie ihr das verteidigt, dass ein Hund frei rumrennen darf.

Im Wald darf er es nur dann, wenn er in der Nähe des Hundebesitzers ist und auf Kommando hört. So und den Hund möchte ich sehen, der das kann, wenn er gerade auf eine Wildfährte gestoßen ist, oder noch besser Rotwild in der Nähe wittert.

Der ist so schnell weg, das glaubt ihr nicht. Sofern das dann ein Jagdpächter mitbekommt pustet der schlimmstenfalls den Hund weg.

Wenn ihr jetzt also jemand beim Joggen die Befürchtung hat, herrenlosen Hunden über den Weg zu laufen, dann sollte an der Tatsache „herrenlos“ was geändert werden.

Andreas

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Hallo Carlos

Hallo Gordie,

zunächst einmal muss ich dir in einem Punkt recht geben. Die
allermeisten Hunde ignorieren Jogger und Radfahrer, … die
Allermeisten.

Danke, das Du das bestätigst.

Auch bin als Jugendlicher schon von einem Hund gebissen
worden. Damals verstand ich nicht warum und auch heute habe
ich keine Erklärung dafür.
Der Hund biss einfach so zu, ohne vorherige Warnung.

Klar, so was gibt es. Aber Einzelfälle darf man nicht verallgemeinern und in allen ähnlich gelagerten Fällen eine „Sippenhaft“ verordnen.

Als Jogger habe ich es auch schon erlebt, dass ich von Hunden,
die frei herumliefen angekläfft und angeknurrt wurde.

Das ist natürlich nicht in Ordnung und darf nicht sein!

Früher hieß es von Seiten der Hundehalter, man solle, wenn
Hunde in der Nähe sind aufhören zu rennen, und normal
weiterlaufen, weil man sonst den Jagdinstinkt des Tieres
aktiviert.
Nun sagst du, man soll normal weiterjoggen.

Ich erwarte nicht von Joggern, daß sie bei jedem Hund langsamer laufen - das ist eine Zumutung. So gut müssen frei laufende Hunde schon erzogen sein, daß sie Jogger (und Radler und andere Leute) in Ruhe lassen.

Da du ein Vergleich von Beispielen bist. Stell dir vor du bist
im Wald mit deinen Hund spazieren. Ein Mann kommt die
entgegen, plötzlich beschimpft er dich und bedroht dich.
Außerdem zieht er ein Messer.

Genauso fühlen sich Jogger, die von großen Hunden angekläfft
und angeknurrt werden.

Wie gesagt, das Anknurren ist eine Frechheit - so ein Hund gehört besser erzogen oder zurückgerufen.

JEDER Hundehalter mit großen Hunden weiss genau, dass seine
Tiere vielen Menschen Angst und Respekt einjagen. Diese Angst
zu ignorieren und mit Lüge zu kommen, dass ja nichts passiert,
zeugt von einem moralischen Defizit.

Ich glaube, hier übertreibst Du ganz erheblich. Hunde sind keine unberechenbaren Klappmesser, sondern inzwischen ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor und ein Bestandteil des täglichen Lebens. Respekt zu haben ist in Ordnung - aber wer „panische Angst“ hat, muß selber etwas dagegen tun und kann das nicht von anderen verlangen.

Das entspricht dem Autofahrer, der mit 80Km/h morgens an der
Grundschule vorbeirast,… er beherrscht ja sein Auto und
hatte nie einen Unfall (an dem er Schuld war).

Wie gesagt, die allermeisten Hunde sind keine kampfbereiten Bestien, die nur auf den Auslöser warten.

Kampfhunde gibt es nicht!

  • Es gibt also keine Hunderassen, die für Hundekämpfe
    gezüchtet wurden?
  • Es gibt keine Hunde, die auf große Ausdauer,
    Schmerzresistenz, verstärkte Aggression oder Beißkraft
    gezüchtet wurden?
  • Es gibt auch keine Hunde, die scharfgemacht wurden oder
    schlecht erzogen wurden?
  • Und die ganzen Gesetze diesbezüglich entstammen nur der
    Hysterie und haben keine fachliche Grundlage?

Richtig. Es gibt einzelne Hunderassen, mit denen die von Dir genannten Dinge besser möglich sind als mit anderen Rassen. Aber die Klassifizierung „Kampfhund“ wirst Du in keinem Rasselexikon finden.
Es ist daher für niemanden von außen erkennbar, ob ein Stafford eine gute Sozialisierung und Erziehung genossen hat oder ob ein Schäferhund diese negative Mißhandlung erleiden mußte und eher „Kampfhundverhalten“ zeigt.
Mir sind schon erheblich mehr „gute“ Staffords (u. a. Vertreter der sog. Kampfhunde) begegnet, als mir „gute“ Schäferhunde begegnet sind und davon gibt es erheblich mehr.

Ich bzweifle die Ehrlichkeit und Unvoreingenommenheit deiner
Aussage.

Gruß
Carlos

Grüße
Gordie

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Danke
Hallo Bernd,

Danke für deine Antwort.

Grüße
Gordie

hallo Carlos,

Hallo Renee,

danke für deine Antwort, obwohl ich mehr auf eine Reaktion von
Gordie warte. Nicht umsonst war ich heute ungewöhnlich
provokativ.

Die Antwort kannst Du gerne haben (siehe auch oben weiter). Leider wird viel zu häufig „provoziert“, was einem vernünftigen und toleranten Miteinander ganz sicher nicht hilfreich ist.

Der Punkt um den es mir geht, ist folgender; ich möchte
einfach joggen ohne jemand anderes zu belästigen oder
belästigt zu werden. Die Erfahrungen mit der überwiegenden
Mehrheit der Hunde ist diesbezüglich gut. Sie ignorieren mich
und ich mache einen Bogen um sie.

Genau das möchte ich auch. Wo ist dann das Problem?
Leider sind es sie agressiven Jogger, die sich allein schon *am Anblick* freilaufender Hunde stören. Um das nochmal ganz klar zu sagen: meine Hunde laufen i.d.R. frei, interessieren sich aber überhaupt nicht für Jogger und Radler, geschweige denn, daß diese angeknurrt werden. Aber es ist mir schon mehrfach passiert, daß Jogger (erwachsene Männer) mich *angeknurrt* haben. Wohlgemerkt, die Hunde bewegen sich in meinem Umkreis und iteressieren sich für alles mögliche am Wegesrand und die Jogger laufen nicht weiter sondern schnauzen rum - sorry, aber da fühle ich mich in meiner freien Entfaltung belästigt!

Ich möchte nicht erschreckt (Kläffer hinter einem Zaun
versteckt legt los), angeknurrt werden oder angesprungen
werden (wie schön ein neuer Spielkamerad).

Wenn Du an einem Zaun langläufst, dann mußt Du das hinnehmen - da macht der Hund nur seinen Job!
Alles andere auf öffentlichem Gelände ist d’accord.

Ich möchte auch
keine Angst haben müssen. Ein 50 kg schwerer freilaufender
Rottweiler wirkt auf mich genauso vertrauend erweckend, wie
eine Glatze mit Baseballschläger.

Ob Du Angst hast oder nicht, kann von außen niemand beeinflussen, das ist Deine ganz persönliche Empfindung. Es ist die Frage, wie weit Du aufgrund Deiner Angst verlangen kannst, das Deine Umwelt darauf Rücksicht nimmt. Welchen Einfluß möchtest Du denn auf die *Glatze mit Baseballschläger* nehmen?

Warum soll meine Freiheit ganz legal einen Weg entlangzulaufen
weniger wiegen, als der Wunsch eines Hundehalters sein Tier
unangeleint durch die Gegend durch die Gegend laufen zu
lassen.

Beides ist gleichwertig möglich, wenn JEDER den anderen toleriert und in Ruhe läßt!

Ich bin davon überzeugt, dass die kleinen Giftzwerge häufiger
zubeißen, als große Hunde. Aber sie töten keine Menschen oder
verwandeln sie in zerfleischte Krüppel.
Sie machen mir keine Angst.

Wie gesagt, Angst ist Dine ganz persönliche und subjektive Empfindung, die nicht unbedingt mit dem tatsächlich vorhandenen Risiko korrespondieren muß. Deine Einschätzung über große Hunde als reißende Bestien die harmlose Jogger zu Krüppeln zerfleischen ist wohl eine sehr verzerrte Projektion der Realität.
Als Gegenbeispiel: Vor lauter Angst könnte ich als Frau auch allen Männern das Recht absprechen, dann im Wald zu laufen, wenn ich da laufen möchte - weil jeder Mann theoretisch ein Vergewaltiger und Serienmörder sein könnte. Das ist völlig überzogen und absoluter Käse!

Übrigens gestehe ich den Hunden das gleiche Recht zu nicht von
irgendwelchen fremden Menschen angetascht zu werden.

Danke

Ich will klar darstellen, dass eine Haltung nach den Motto
„Nicht die Hunde sind das Problem, sondern Menschen die sich
vor Hunde fürchten“, einfach gnadenlose Rücksichtslosigkeit
beweist.

Nicht die Furcht allein ist das Problem, sondern die völlig überzogenen Forderungen, die daraus resultieren. Diese Forderungen ignorieren mit *gnadenloser Rücksichtslosigkeit* die berechtigten Bedürfnisse auf der anderen Seite.

Gruß
Carlos

Mit mehr Toleranz und Verständnis für die andere Seite wäre vieles einfacher.
Grüße
gordie

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Hallo Niels,

Hallo,

ich möchte mal zunächst klarstellen, dass ich kein
„Hundehasser“ bin.

Aha

Allerdings halte ich Ratschläge wie „den Hund einfach
ignorieren“ für ziemlich ignorant.
Man kann ein Objekt, welches einem potentiell ins Fahrrad
laufen kann nicht einfach ignorieren.

Ignorieren ist etwas anderes als *die Augen verschließen*. Ignorieren bedeutet, daß Du Dein Verhalten nicht eklatant änderst. Das heißt nicht, das Du nicht darauf achten sollst, wohin sich der Hund bewegt.

OK, es sind nur vielleicht 20% der Hunde, die ungezogen sind.

Was verstehst Du unter *ungezogen*? Wenn Du damit meinst, daß sie Dich belästigen, dann sind es nach meinen Beobachtungen erheblich weniger.

Wenn du aber auf deiner täglichen Fahrtstrecke an
durchschnittlich 5 Hunden vorbeikommst, ist das immerhin ein
Hund pro Tag, der sich allzu sehr für dich interessiert. Ich
kann gar nicht mehr zählen, wie oft es mir passiert ist, dass
bei meinem Näherkommen der Besitzer seinen Hund bei Fuß geholt
hat. Der Hund hat auch brav Folge geleistet. In dem Moment, in
dem ich (den Hund ignorierend) an beiden vorbeigefahren bin,
ist der Hund hinter mir hergeschossen. Und dann „Der tut nix!“
„der will nur spielen“ blablabla. In den seltensten Fällen
eine Entschuldigung.

Warum soll ich mir das gefallen lassen müssen. In so einer
Situation wird der größte Teil meiner Aufmerksamkeit vom Hund
in Anspruch genommen und ich kann mich nicht mehr auf das
eigentliche Fahren konzentrieren. Was ist, wenn der Hund nach
einem baumelnden Verschlussband meiner Packtasche schnappt und
mich dadurch zum Sturz bringt.

Das sollst Du Dir nicht gefallen lassen und das ist natürlich nicht in Ordnung. Entweder muß der Halter seinen Hund länger festhalten oder garnicht erst heranrufen (Durch das Heranrufen macht er den Hund ja erst daruf aufmerksam, das da was spannendes passiert - aber das geht jetzt schon in die Erziehungsfragen rein).

Die Folge ist, dass ich jeden Hund, der mir auf der Fahrt
begegnet mit Sorge betrachten muss. Ignorieren kann ich ihn
mit Sicherheit nicht.

*Betrachten* ist verständlich.
Was ich meine ist folgendes Verhalten, mit dem Du den Hund mit Sicherheit hinter Dir herziehst: Fixieren, Erstarren, an dem Hund vorbeifahren/vorbeigehen und den Hund dabei nicht aus den Augen lassen, möglicherweise noch mehrfach den Kopf ruckartig wieder zu ihm hindrehen - genau dieses Verhalten sollte vermieden werden.
Erwachsene Menschen müßten doch in der Lage sein, ein Tier *im Auge zu behalten* ohne das Verhalten derart zu ändern - oder etwa nicht?

Gruss, Niels

Grüße
Gordie

Nein, mit Sicherheit nicht.
Hallo,

Warum gehst DU hier hin und vergleichst ein Tier mit einer
Waffe.

Weil es so ist. Diese Tiere haben Zähne, die zu nichts anderen gemacht worden sind, als Fleisch zu zerreissen.
Computer konnen sie nicht damit bedienen und auch keine Autos…
Und wenn ihnen keiner die Dosen aufmachen würde, würden sie verhungern…selbst dafür taugen die Zähne also nichts…

Bleib mal locker. SO wie du hie auf die Kacke haust sollte man
vielleicht dich an die Leine nehmen.

Ich merke schon, DIR passiert sowas ja nie…

Sehe ich anders.

Ach, und wie dann?
Ich soll dafür sorgen, daß mir nichts passiert, weil jemand anders sich aus Minderwertigkeitskomplexen ein Kalb hält und keine Kontrolle darüber hat?
Soweit kommts noch…

Wer hat dir das Recht darauf den gegeben? Wenn ich so nen
Spruch hör krieg ich einfach nur die Krise. MEIN RECHT Wenn
man mich fragt haben wir Menschen hier auf der Erde überhaupt
keine Rechte wir sind nämlich einfach nur SCheiß…

Du willst jetzt nicht wirklich eine Diskussion anfangen, daß Hunde bessere Mondraketen oder Luftzerlegungsanlagen bauen, oder?
Dir ist auch bewusst, daß es „Hunde“ in diesem Sinne nur gibt, weil Menschen sie gezüchtet haben?

Wieso meinst Du das du keine Pflicht dazu hast Dich vernünftig
und Freundlich zu verhalten?
Ach ja hab ich vergessen du hast ja ein Recht darauf dich zu
verhalten wie du meinst das es richtig währe.

Nein, ich habe ein Recht darauf, meines Weges zu fahren, ohne darauf achten zu müssen, ob mich ein Tier anspringen will oder nicht.
Meines Wissens habe ich bisher noch keinen Jogger oder Spaziergänger überfahren…die grüßen freundlich zurück, lächeln, wenn ich aus 100 m Entfernung klingele und mich ankündige und dann mit gemässigter Geschwindigkeit an der Seite das Weges vorbeifahre. Bei Hundehalter habe ich immer das Gefühl, ich würde die irgendwie aus der Tiefschlafphase holen und stören. Und genau die sind dann auch immer diejenigen, die innerhalb dieser hundert Meter eben nicht mal schnell auf die Seite gehen können.

Ganz einfach lieber Daniel. Es gibt noch andere Lebewesen auf
unserer Welt und diese sind, duch so Menschen wie du einer
bist und der meint er hätte ein Recht darauf schön und
unbekümmert zu leben wie er das will schon viel zu stark
gebeutelt worden.

Seh ich aus, als würde ich Hunde züchten?
Seh ich aus, als würde ich Hunde quälen?
Ich will nur vorwärtskommen auf einem von MENSCHEN gebauten Weg, erklär mir doch mal, warum genau da ein Hund lang laufen muss?
Warum gehen Hundehalter nicht auf Eisenbahngleisen Gassi?
Auf Kinderspielplätzen machen sie es ja auch, wo sie es nicht sollen…

Ich finde es auch nicht gut wenn so ein Hund da durch den Wald
oder wo auch immer frei herum läuft aber ich finde auch nicht
gut das mir die Tauben auf den Kopf scheißen und es
Krankheiten gibt und und und und.

Ja, dann musst du da was gegen machen…

Das Problem was hier wieder viel zu häftig diskutiert wird ist
die mangelnde Toleranz auf BEIDEN. Es ist halt nur zum Kotzen
das der einziege Leittragende nachher wieder jemand ist der
nicht gefragt wurde, nämlich das Tier und in diesem Fall ein
Hund.
Aber da sind wir Menschen ja eh besonders gut drin.

Es ist aber eben nicht mein Problem, wenn der Hund leidet, dadurch, daß der Halter zu doof zum Atmen und Denken gleichzeitig ist.
Das ist ganz alleine das Problem des Halters.
Ich will keinen Hund, ich kauf mir keinen, so einfach ist das.
Will ich hingegen einen Hund, ja, dann muss ich natürlich Sorge dafür tragen, daß meine Mitmenschen durch ihn nicht belästigt werden.
Und das gilt nicht nur für Hunde, das gilt für alles, was man macht, was die Umwelt belästigen könnte, oder willst du mir ernsthaft erzählen, du findest es gut, wenn deine Nachbarn ihre Stereoanlage aufdrehen, daß du kein Auge zutun kannst und dann erst mal 4 Wochen in Urlaub fahren?

Sei doch einfach froh, daß wir hier nicht in USA oder Kanada sind, da nimmt man nämlich einen Schiessprügel mit, wenn man in die Natur geht, da wird auch gar nicht lange gefackelt, wenn man sich von einem Tier angegriffen fühlt.

Gruß
Daniel

Das ist mir vollkommen bewusst.

Ja klar, aus langeweile laufen dir die Hunde ins Rad.
Merkst du eigentlich noch was du da schreibst?

Streiche Langeweile, ersetze Dummheit oder was ähnlich Unkoordiniertes…

Tut mir leid das Du einen Unfall hattest und es tut mir auch
leid um den armen Hund der ja aus Langeweile umgekommen ist
weil er dir ins Rad gesprungen ist.

Nein, den habe ich überrollt, weil er meinte, im letzten Augenblick doch noch aus der Sitz-Stellung zu seinem Herrchen laufen zu müssen.

Das hab ich dir ja schon unten versucht zu erklären.

Aber es war nicht schlüssig.

Wer spricht hier von wilden Tieren, hab ich da etwas verpasst.
Reden wir hier von Löwen und Bären usw in ihrer natürlich
Umgebung?

Du willst mir nicht ernsthaft erzählen, daß Hunde brav sind und immer hören und keine Gefährdungen verursachen, wie ein Hamster oder sowas?
Wozu sollte man denn dann eine Halterhaftpflicht abschliessen? Aus Spaß, damit das Geld endlich mal wegkommt?

Sorry aber bist du es nicht der hier für uneingeschränktes
RECHT auf Radfahren haben will?
Jetzt kommt mal so ein Verglöeich wie du ihn gerne machst.
Die Kinder spielen am Wegesrand und achten nicht auf die
Strasse. Die Eltern sitzen at home und zoffen sich. Ein TöfTöf
kommt vorbei und sagt sich ich hab hier das Recht auf meine
50km/h. Ein Kind springt aus Langeweile ins Auto.
Alle Kinder an die Leine!

Wie ich unten schon schrieb, wenn ich etwas tue, womit ich meine Umwelt gefährden kann, muss ich um so mehr dafür Sorge tragen, daß eben nichts passiert.
Und dazu gehört halt auch Anhalten, wenn Kinder unkontrolliert auf dem Bürgersteig spielen sollten.
Sicher habe ich als Radfahrer die gleiche Pflicht, nur der Hundehalter hat ebenso die Pflicht seine Töle an der Leine zu führen, wenn er sie nicht beherrscht. Und das macht eben keiner…

Dein Fazit sagt eigentlich über dich schon alles aus.
Sorry aber Freunde würden wir zwei nie.

Tja, ich leb halt gerne etwas länger, wieso sollte ich mich da nicht wehren dürfen. Und da ich als Mensch nicht mehr über natürliche Waffen wie Reißzähne verfüge, nehem ich halt die, die ich benutzen kann.

Gruß
Daniel

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Welch ein Verbrechen…

Tut mir leid das Du einen Unfall hattest und es tut mir auch
leid um den armen Hund der ja aus Langeweile umgekommen ist
weil er dir ins Rad gesprungen ist.

Nein, den habe ich überrollt, weil er meinte, im letzten
Augenblick doch noch aus der Sitz-Stellung zu seinem Herrchen
laufen zu müssen.

Da hast du Recht, bei einem so schwerwiegenden Vergehen verdient man
die Todesstrafe. Halt wie schon richtig gesagt die ganzen dummen
Kinder, die auf die Straße rennen, wo doch da ein Autofahrer her
will… Mann mann, das ist echt nicht zum aushalten die dummen Blagen.

Hallo

Du scheinst ja ein sehr toleranter Zeitgenosse zu sein… Als
ich
deinen Beitrag las, konnte ich mich schon wieder nur
aufregen…

Und das macht dich jetzt toleranter? Halte ich für ein Gerücht.

Aber ich versuche trotzdem mal, einigermaßen rational zu
argumentieren…

Da kannst du argumentieren, soviel du möchtest, Tatsache ist, daß ich häufiger von den Viechern angefallen werde und die Herrchen außer Stande sind, etwas dagegen zu unternehmen.

Ich finde es erstaunlich, dass anscheinend ein paar einzelne
Menschen
alle schlechten Erfahrungen mit Hunden zu machen scheinen…

Ja, diejenigen, die ihren Sport draußen betreiben.
Fitneßstudiobesitzer wissen schon warum sie keine Tiere in ihren Räumlichkeiten zulassen.

Denn mir
ist noch nichts dergleichen passiert, weder hat mich einer
einfach
angeknurrt, noch stand einer mir orientierungslos im Weg rum
und ins
Fahrrad gelaufen ist mir auch keiner.
Oh, doch, ein kleiner Jack-Russel ist mal an meinen Beinen
hoch
gesprungen und hat versucht mich zu beißen, stimmt. Naja. Das
war das
einzige Mal mit sowas.

Dann erzähl nicht so einen Stuss, daß es noch NIE passiert ist.
Und wenn man öfters draußen Sport macht, passiert es natürlich auch häufiger.

Wenn man schon so Vergleiche macht, Menschen, Hunde… dann
kann ich
auch. Würdest du den Autofahrer auch zum Tode verurteilen?
Wenn ja,
dann Ok, dann hast du wohl einfach andere Ansichten…
Wenn nein, wieso stirbt dann ein Hund, der dir ins Rad läuft,
„verdienterweise“?!

Weil er mich hätte sehr schwer verletzen können, weil er mir direkt vors Rad gelaufen ist. Ich kann zum Glück gut bremsen und vor allem fallen, ohne mir großartig was zu tun. Trotzdem habe ich von dem Vorfall immer noch eine Narbe am Knie, die mich den Rest meines Lebens begleiten wird. Wenn der dumme Halter seinen Köter an der Leine gehabt hätte, wie es vorgeschrieben ist, wäre nichts passiert. „Aber das hat er ja noch nie gemacht.“ Naja, er hat es dann auch nie mehr gemacht.
Wenn es um die Unversehrtheit meines Körpers geht, ist es mir egal, wer im Gegenzug auf der Strecke bleibt, ob das jetzt ein Tier oder ein Mensch ist.
Du bist laut deiner Vika eine unerfahrene Studentin, kein Problem, aber ich weiß aufgrund meiner Erfahrung als Sicherheitsfachkraft, welche Verletzungen alleine dadurch entstehen können, wenn normal gehende Menschen zu Fall kommen, diese Verletzungen können um Einiges schwerer werden, je tiefer der Fall und je höher die Geschwindigkeit ist, wie beim Radfahren etwa.

Nein, den Autofahrer würde ich nicht zum Tode verurteilen, das würde ja viel zu schnell gehen.

Ein Hund ist keine „Waffe auf vier Beinen“. Zunmindest die
meisten
nicht.

Sieh mal, ich habe schlicht keine Lust, sortieren zu müssen, welcher Köter eine Waffe ist und welcher nicht.
Das ist nicht meine Aufgabe, da ich keines dieser Tiere besitze.
Der Halter und sonst niemand hat dafür zu sorgen, daß keine Gefahr von dem Vieh ausgeht, egal, ob er jemanden anspringt oder „nur“ ins Rad läuft.
Und die beste Möglichkeit, das zu verhindern ist eine dicke schwere Kette mit einem Mühlstein dran und ab in den nächsten Teich.
Die anderen Möglichkeiten scheinen ja offensichtlich nicht zu funktionieren.

Ich kann ja verstehen, wenn man Angst vor Hunden hat und sich
für den
Fall der Fälle schützen will. Gut. Aber ich lehne diese
rigorose
Verurteilung und fanatische Abneigung ab! Egal wobei. Aber
auch beim
Thema Hunde.

Dann bist du ein Mensch mit einem sehr geringen Selbsterhaltungstrieb.
Lehn doch wegen mir für DICH ab, was du willst, aber ich habe das Recht dazu, die Unversehrtheit meines Körpers mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen zu dürfen.

Gruß
Daniel

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